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Sony A7000: Neue technische Daten aufgetaucht

Es sind neue technische Daten zur Sony A7000 gesichtet worden. Diese sollte man allerdings noch mit viel Vorsicht genießen, da sie von einer anonymen Quelle stammen.

Wenn eine anonymen Quelle Informationen zu einer neuen Kamera teilt, dann ist Vorsicht geboten. Denn letztendlich kann ja jeder irgendwelche Gerüchte und Spekulationen in die Welt setzen und sich als Quelle ausgeben. Doch manchmal lohnt es sich auch, solch unsichere News im Blick zu behalten – vor allem wenn es um eine beliebte Kamera wie die Sony A7000, die bei vielen auf der Wunschliste ganz oben steht, geht.

Mögliche technische Daten der Sony A7000

Die anonyme Quelle spricht zunächst einmal von einem Sony A7000 Erscheinungsdatum im August bzw. September – das könnte theoretisch passen! Des Weiteren ist die Rede von folgenden technischen Daten:

  • Neuer 24-Megapixel-Sensor (BSI) mit hoher Lichtempfindlichkeit
  • Dynamikumfang von 15,5 Blendenstufen (auch im Video-Bereich)
  • 196 Phasen-Autofokus-Messfelder
  • 16 Bilder pro Sekunde Serienbildgeschwindigkeit inklusive Autofokus-Nachführung
  • 4K Video ohne Beschränkung
  • Pop-Up-OLED-Sucher
  • Um 180 Grad klappbares LCD-Display mit 2,36 Millionen Bildpunkten
  • Wetterfestes Magnesium-Gehäuse
  • Neues Kit-Objektiv (16-50mm f/2.4-3.6)
  • Vergleichsweise kleines und kompaktes Gehäuse
  • Preis: 1.499 Dollar

Einige Fragezeichen

In Sachen Sensor decken sich die Gerüchte mit den bisherigen Informationen (siehe Artikel: „Sony A7000: Details zum neuen Super-Sensor aufgetaucht“ und „Sony A7000: Höchster Dynamikumfang aller Kameras geplant“). Doch vor allem an den 15,5 Blendenstufen Dynamikumfang zweifeln derzeit noch einige. Auch wurde viel über die Angabe 4K „ohne Beschränkung“ diskutiert. Einige sahen hier den Beweis dafür, dass diese technischen Daten erfunden seien, da es in der EU teilweise ein Aufnahmelimit von 29:59 Sekunden gibt. Wir würden das eigentlich nicht als „Beweis“ sehen, vielmehr war hier vermutlich von der Quelle einfach gemeint, dass intern 4K aufgezeichnet werden kann und dass die Kamera nicht nach wenigen Minuten eine Pause wegen zu hoher Hitzeentwicklung braucht.

Doch ob eine High-End-APS-Kamera mit einem Pup-Up-Sucher, wie wir ihn von der RX100 III bzw. IV kenne, wirklich Sinn machen würde? Das darf durchaus noch angezweifelt werden… außerdem ist schon seit längerer Zeit die Rede davon, dass der Sucher mit 2,3 Millionen Pixeln auflösen soll. Nicht das Display.

Eure Einschätzung zu diesen technischen Daten?

Quelle: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

1 Kommentar

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  • Erstmal Danke, Mark, für Deine Fleissarbeit mit diesem Blog. Bin zwar erst vor ein paar Wochen drauf gestossen, lese aber seitdem mit viel Interesse. Vielen Dank dafür!

    Vor rd. 2 Jahren ins Sony NEX System eingestiegen und vor einem guten Jahr auf die a6000 gegangen, warte ich auf ein notwendiges Upgrade. Und egal wie das nun heissen mag – a6100, a6000 Mark II oder a7000 – es sollte sich schon auch an den technischen Entwicklungssprüngen der Alpha7-Reihe orientieren, nur eben auf APS-C.

    Die oben genannten Spezifikationen finde ich dafür ausgesprochen lau und rechtfertigen m.E. kaum einen Kauf, wenn man von der NEX 6 oder 7 oder a6000 kommt.
    Ein Kit 16-50 mit Lichtstärke 2.4 – 3.6 klingt ja schön, aber e-Mount User haben in der Regel schon das Zeiss 16-70/4, Sony G 18-105/4 oder die Primes 35/1.8 und 50/1.8 mit Stabi. Die werden sich kaum von dem Kit begeistern lassen.

    16 Bilder im Serienmodus sollen der NX-1 Konkurrenz machen, aber wozu braucht man die in der realen Anwendung? Da mache ich dann doch gleich Video und fertig.

    Ein Pop-Up Sucher ist ja wohl eher völlig schwachsinnig und eher Quell baldigen Verschleisses bzw. schneller Verdreckung. Ich sehe das deshalb wie Du und glaube nicht daran. Gleichwohl ist die Verbesserung des EVF zu dem gerade noch akzeptablen der a6000 dringend notwendig (ich hatte eben gestern die OMD´s am Auge und danach mehrer Tränen in selbigen).

    Und schlussendlich und essentiell (und deshalb sind die o.g. Spezigfikationen für mich auch eher gefühltes Wissen als brauchbares Gerücht): kein IBIS bei einer Highend APS-C für 1500 Dollar? Kann ich nicht wirklich glauben. Bei einer a6100/a6000 Mark II vielleicht, aber nicht an einem Highend Gerät für APS-C. Sony überlässt dieses Feld nicht den Olympen, denn auch daran hängen Enthusiasten ihre Altgläser mit billigen Adaptern.

    Glaubhafter und nachvollziehbarer sind für mich der neue BSI Sensor, die Wetterfestigkeit und 4 K. Auf diesen Gebieten gilt es eben den Olympen (Wetter) und Panas (4 K) den Rang abzulaufen. Zumindest im Highend Bereich. Bei der vermutlich/vielleicht darunter angesiedelten a6000 Nachfolgerin sehe ich das nicht zwingend und dürfte auch eine Frage der Preisabstufungen im Sony Katalog sein.

    Noch ein Wort zu 4 K. Muss jetzt eigentlich jede ambitionierte Kamera diesen Kram mit an Bord haben? Traut sich (bis auf Fuji) niemand mehr Kameras für Fotografen rauszubringen? Mich ärgert schon an der angekündigten 7R II dieses 4 K, was man ja mitbezahlen muss (bei 3.500 Euronen!). Ich plädiere deshalb im Sinne der Fotografen und der Videografen für jeweils 2 Modelle der selben Spezifikation – einmal mit und einmal ohne 4 K.

    Sorry für den langen Beitrag, aber das Thema treibt mich eben schon seit Wochen/Monaten um. Und die Spannung nimmt trotz so vieler Gerüchte einfach nicht ab …
    Gruss