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Meine Meinung zur Sony A6300

Sony A6300 Bild

Die Sony A6300 ist doppelt so teuer wie ihre Vorgängerin, die A6000. Ist das gerechtfertigt? Und für wen ist die neue Kamera überhaupt geeignet?

Die neue Sony A6300

In der letzten Woche hat Sony die A6300 offiziell als Nachfolgerin der A6000 vorgestellt. Im Vergleich zur A6000 hat die A6300 7 große Neuerungen zu bieten (siehe Artikel: Sony A6300 vs. A6000: Die 7 wichtigsten Unterschiede), doch eine Veränderung fällt sofort ins Auge und sorgte in den letzten Tagen für jede Menge Diskussionen im Netz – der Preis der A6300.

Die Sony A6300 wird ohne Objektiv für 1.250 Euro in den Handel kommen. Die A6000 kostete zum Zeitpunkt ihrer Präsentation 650 Euro, aktuell schlägt sie nur noch mit rund 500 Euro zu Buche. Das ist nicht nur eine kleine Preiserhöhung. Sony verdoppelt vielmehr den Preis der A6000 – und da muss man sich natürlich fragen, ob dieser Preis gerechtfertigt ist.

An wen richtet sich die Sony A6300?

Um diese Frage beantworten zu können, muss man sich zunächst einmal bewusst machen, für wen die Sony Alpha 6300 überhaupt gedacht ist. Und nach einigem Überlegen muss man eben feststellen, dass Sony mit der A6300 eine andere Zielgruppe ansprechen möchte als mit der A6000. Die A6000 ist eine Kamera für die breite Masse. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war von Anfang an erstklassig, vor allem im Vergleich zu ähnlichen DSLMs. Dass man dafür auf einige wirklich professionelle Funktionen verzichten muss, das stört die „breite Masse“ und den normalen Amateurfotografen nicht. Und insgesamt war und ist die A6000 ja ein hervorragendes Stück Technik, auch heute noch, wo der Nachfolger bereits vorgestellt wurde.

Mit der A6300 will Sony meiner Meinung nach etwas anspruchsvollere Kunden ansprechen. Man stößt mehr in den professionellen Bereich vor, spendiert der A6300 einige wirklich erstklassige Funktionen – zum Beispiel im Videobereich – und verlässt sich darauf, dass die Kunden, für die diese neuen Funktionen relevant und wichtig sind, nicht zu sehr aufs Geld achten (müssen). Im Grunde ist es doch ganz ähnlich wie bei der Nikon D500 (siehe Artikel „Nikon D500: Geniale DSLR oder überteuertes Spielzeug?“): Die Fotografen in der kleinen Nische, für die die Nikon D500 gemacht ist, zahlen die 2.300 Euro. Genauso wie Videographen, die eine DSLM mit erstklassigen Videofunktionen suchen, die A6300 aktuell im Netz als Schnäppchen feiern.

Alpha 6300: Teuer und günstig zugleich?!

Bei der Bewertung des Preises einer neuen Kamera zieht man in aller Regel Vergleiche heran. Und hier drängt sich im ersten Moment natürlich der Vergleich zur A6000 auf, die inzwischen nicht mal mehr die Hälfte der A6300 kostet. Fazit: Die A6300 ist viel zu teuer! Doch vergleichen wir die A6300 mal mit einer anderen Kamera, ohne dabei wirklich ins Detail gehen zu wollen – der Fuji X-Pro2 (hier findet ihr alle Details zur Fuji X-Pro2).

Fuji X-Pro2 und Sony A6300 arbeiten möglicherweise/vermutlich mit dem exakt gleichen Sensor. Die Bildqualität sollte also bei beiden Kameras hervorragend sein. Der Autofokus der A6300 hat deutlich mehr Messfelder zu bieten und soll auch schneller sein als der der X-Pro2. Der Hybrid-Sucher der X-Pro2 ist natürlich einzigartig, doch wer sowieso in erster Linie den elektronischen Sucher nutzt, erhält bei der A6300 einen mindestens ebenbürtigen EVF. Zudem hat die A6300 die bessere Serienbildgeschwindigkeit zu bieten und spielt in Sachen Videos in einer völlig anderen Liga. Hier hat Fuji absichtlich Potenzial verschenkt, was aus Marketing-Gründen (kaum ein Fuji X-Pro2 Nutzer legt Wert auf Videos) vielleicht sogar Sinn machen kann.

Natürlich hat die Fuji X-Pro2 auch einige Vorteile auf ihrer Seite (Design, Handling, Gehäuse…), die ich an dieser Stelle ganz bewusst mal ein bisschen ausklammere. Es soll hier lediglich verdeutlicht werden, dass die A6300 in einigen Punkten die bessere Kamera ist als die X-Pro2. Kommen wir zum Preis: Fuji X-Pro2 – 1.800 Euro. Sony A6300 – 1.250 Euro.

Im Vergleich zur A6000 ist die A6300 also viel zu teuer, im Vergleich zur X-Pro2 ist sie ein Schnäppchen. Es ist also immer auch eine Sache der Perspektive.

Lohnt sich ein Umstieg von der A6000 auf die A6300?

Kommen wir zur entscheidenden Frage: Lohnt sich ein Umstieg von der A6000 auf die A6300? Für die meisten meiner Meinung nach nicht. Denn wenn man es zum Beispiel mal am Autofokus festmachen will: Der AF der A6300 ist natürlich schneller und besser als der der A6000 – doch der A6000 AF reicht für die meisten nach wie vor absolut aus und gehört zu den besten auf dem Markt. Das gilt auch für andere Funktionen. Ein Umstieg lohnt sich für viele also nicht, selbst als Neukunde würde ich vermutlich eher zur A6000 greifen und mir ein schönes Objektiv dazukaufen.

Ist die Alpha 6300 also eine Enttäuschung und eine völlig überteuerte Kamera? Nein, so würde ich das auch nicht sehen. Denn es gibt durchaus eine Zielgruppe, für die die A6300 sehr interessant ist – Fotografen, die viel mit Videos arbeiten zum Beispiel. Und generell Kunden, die auf eine oder mehrere der Sony A6300 Neuerungen sehnlichst gewartet haben.

Die A6300 richtet sich an eine kleinere Zielgruppe, als das damals noch bei der A6000 der Fall war. Vielleicht hätte man die A6300 tatsächlich eher A7000 nennen sollen, dann wäre diese Tatsache etwas deutlicher geworden. Und in ein bis zwei Jahren hätte dann die A6300, A6100 oder wie auch immer für 800 Euro mit einigen Verbesserungen auf den Markt kommen können. Zur photokina 2016 dann noch eine Sony A8000 mit dem 5-Achsen-Bildstabilisator, einem komplett wetterfesten Gehäuse und noch ein zwei anderen Neuerungen für 1.800 Euro – und alle wären mehr oder weniger glücklich gewesen. Naja, fast zumindest.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

26 Kommentare

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  • Den Trend bei Sony konnte man schon bei der A7 Reihe feststellen. Erstmal ein „Schnäppchen“ als Einstieg und dann beim Nachfolger die Preise anziehen. Die Nexen klammere ich mal aus, denn das war m.E.n. was zum Testen für Sony.

    Auch wenn X-Pro2 und A6300 evtl. den gleichen Sensor haben, kommt bei der Fuji noch die Xtranstechnologie dazu und mal gucken, ob Fuji die Signalverarbeitung besser hinbekommt. Sony baut tollte Sensoren, aber oft bekommen die anderen eine bessere Verarbeitung hin. Siehe D750 im Vgl. zur A7.

    Gruß Mark

    • Stimmt! Frage mich eben nur, ob sich das für Sony wirklich so viel mehr lohnt, den professionellen Markt in Angriff zu nehmen… die A6000 ist immerhin die erfolgreichste Sony Kamera aller Zeiten. Und mit den Sensoren hast du natürlich Recht, ich meinte nur dass das Grundgerüst wohl identisch ist und die Unterschiede dementsprechend nicht allzu groß ausfallen werden. Bei einem 18-Megapixel-Fuji-Sensor und einem 32-Megapixel-Sony-Sensor wäre das was anderes gewesen.

    • Den gleichen Sensor wie die Sony A6300 hat die Fujifilm X-pro2 sicher nicht, denn Fujifilm verwendet kein Bayer-Pattern sondern die eigene X-Trans-Matrix, mit diversen Vorteilen. Der Vergleich ist trotzdem spannend. Noch interessanter wird es mit der demnächst kommenden Fujifilm X-T2, die ebenfalls 4K-Video bieten soll und sicherlich preislich in der gleichen Region wie die A6300 liegen wird.

  • Es ist erschreckend, wie relativ schnell Sony verstanden hat, worum es geht im Segment Fotografie…
    Ich las einen Artikel vor 6-7 Jahren von Sony, daran erklärte der Geschäftsführer im Bereich Fotografie,
    dass Sony in den kommenden 7 Jahren auf Position 2 stehen wird [warscheinlich hinter Canon war gemeint]
    Die Kameras sind ohne Frage wirklich gelungen, es ist nicht perfekt, aber Sony geht einen interessanten Weg.

    Leider nehmen außer Fuji keine anderen Firmen das Format APS-C so ernst, wie es sein sollte. Ich verdiene zum Teil mit Fotografie meine Brötchen und das meiste Geld verdiene ich mit APS-C. Ich fotografiere selbstverständlich auch mit Vollformat aber das meist nur privat.

    So nun möchte ich ganz klar sagen, wer die Sony A6300 wohl am wenigsten verwenden wird…es sind Fotografen, die Architektur fotografieren, es werden wohl auch keine Hobby-/Fotografen diese nutzen, die ein gutes Zoomobjektiv als Standard verwenden….

    und nun genau hier möchte ich ansätzen…es gibt für Sony nicht ein einziges vernünftiges Zoom, welches auch einen annehmbaren weitwinkelbereich von 15-/16-/17-/18mm bis 55-/70-/85mm hat…alle bisherigen Linsen [einschliesslich dem völlig überteuerten Carl Zeiss 4/16-70mm – was ich für eine Frechheit halte] sind dermaßen schlecht in den Randbereichen, dass man egal was noch für Kameras kommen werden, sie nie benötigen wird, wenn nicht mal ein gutes [reicht ja schon gut – besser wäre sehr gut] Zoom in Reichweite ist.

    Wer mit Festbrennweiten fotografiert und das nicht im Weitwinkelbereich, dem seien diese guten Bodies gegönnt…ich denke im Bereich Sport und Kinderfotografie wird die Kamera gut ankommen.

    Was nutzen die vielen Kameras, wenn kein gutes Objektiv dafür zu haben ist?

    Neben all den Neuheiten, die alle in Richtung Profi blicken, ist es zwar vorbildlich die resonanz der neuzugänge
    an Equipment aber es werden leider nur große lichtstarke Linsen gebaut.

    Ich bin mir sicher, dass man ein sehr gutes Standardzoomobjektiv mit einer Lichtstärke gemässigt, wie das Zeiss 4/15-55 oder 4/16-70 oder 4/16-85 in einer wirklich sehr guten Qualität mehr verkaufen würde, als ein 2,8/70-200.
    Ich glaube auch, dass die meisten Leute lieber ein gutes Objektiv verwenden wollen oder viell. noch ein zweites dazu, aber eben dafür dann auch mehr ausgeben würden, wenn es deutlich bessere Qualität hätte!

    Naja die Hoffnung bleibt bestehen…eine kleine Aufgabe, ich mache das mit jeder Linse, seitdem ich diverse L-Objektive von Canon mal getestet hatte und feststellte, dass sie eigentlich gar nicht L sind, anhand von Tests
    stellte sich heraus, dass viele Linsen völlig dezentriert bei uns Usern ankommen.

    Bitte sorgfältig sein Stativ vor eine Wand gestellt und sich sorgsam darum kümmern, dass alles wasserwaagen-gerecht ausgerichtet ist und im 90 Gradwinkel zur Wand, dann vorerst durch das Zoom/ Festbrennweite den Bereich im Weitwinkel markieren an der Wand. Man nehme ein paar Rechnungen klebt am besten eine in die Mitte und 4 weitere Rechnungen in die erforschten Ecken. Nun bitte anfangen mit dem Weitwinkel in der Mitte scharfstellen und 3 Auslösungen machen. Die erste Offenblende, die Zweite Blende 5,6 und die Dritte Blende 8.
    Das wiederholt ihr mit jedem Zoombereich [oder sagen wir 3 Stellungen Weitwinkel-Mitte und Endposition des Zooms] Mit ein wenig Übung findet man schnell heraus, welche Entfernung zur Wand die beste ist, um alle Zoom-Positionen von einem Punkt aus zu fotografieren. Mit einer Festbrennweite ist das dann wohl auch klar, geht das schneller. Ich habe das mit allen meiner Linsen gemacht, mindestens die Hälfte dieser Linsen habe ich nach dem Test verkauft und bevor ich nun ein neues mein eigen nenne, muß es erst diesen Test bestehen.

    Ich möchte nur klarstellen, dass es sich hier nur um die Feststellung der Zentrierung/Dezentrierung der Linsen zueinander geht, d.h. es ist egal, welche Entfernung ich einnehme zur Wand. Man muß also nicht die Schritte
    mit jeder Entfernung wiederholen.

    Teilweise war ich erschrocken, wie schlecht auch Objektive für über 2.000,- Euro Zentriert waren [Neuzustand]
    je billiger die Linsen werden, desto mehr Unfug bekommen wir angedreht!

    Wer sich nicht ärgern möchte, der solle den Test dann lieber lassen – GRINS

    Warum ich das geschrieben habe? – Ich hoffe, meine Wünsche werden gehört! Wir brauchen gute Linsen.
    Was nicht heißt, dass ein unscharfes Foto nicht ein gutes Foto ist – trotzdem ich würde mir gerne selber aussuchen, mit einem scharfen Objektiv dann gewollt ein unscharfes Foto zu machen und nicht umgekehrt!

    Also schön Objektive Testen – und aufregen!

    Achja hätte ich fast vergessen – Alle je von mir getesteten Objektive für eine Sony im APS-C Format haben gänlich versagt – Es waren nicht wenig!

    • Kann Nawattnu nur zustimmen!

      Nur, der bisher typische Sony-Anwender ist halt sehr technik-geil. Da zählen meistens nur AF-Messfelder oder Geschwindigkeiten. „Oh toll! Sony hat mehr Felder!“
      Man muss davon ausgehen, dass die meisten Sony-User gar nicht willens oder in der Lage sind ihre Bilder bezüglich Qualität zu überprüfen. Ansonsten hätten sie längst bemerkt haben, dass mit diesen Objektiven grosse Einschränkungen bestehen. Man lässt sich dann gerne vom überteuerten, „ach so tollen“ CARL ZEISS Objektiv-Angebot blenden. Doch wie auch Nawattnu erwähnt, reicht die Qualität nicht für einen befriedigenden Einsatz. Darum sind leider noch immer fast keine Profis mit Sony unterwegs…, ausser die unterstützen „Ambassadoren“ 😉

      Bin daher gespannt, ob das jetzt mit der neuen G-Master-Serie gepackt wird.

  • Der direkte Vorgänger der A6300 war die NEX 7, diese hat 1200€ gekostet. Jetzt 1250€, das ist ne winzige Erhöhung.

    Die A6000 war schon immer als Mittelklassemodell gedacht, sieht man ja schon im Vergleich zu der Nex 7 am schlechter aufgelösten Sucher oder am Plastik-Gehäuse statt Magnesium…

    • Ja, genau das hatte ich mir auch schon nach dem ersten Schrecken gedacht. Eigentlich war die A6000 ein preislicher „Ausrutscher“ nach unten, was nun deutlich korrigiert wurde. Bleibt aber doch noch die Frage, ob sich die zusätzlichen Leistungen für den einzelnen wirklich lohnen. Ich denke auch, dass die meisten mit der A6000 zufrieden sein können. Ich spekuliere mal auf die nächste Generation…

    • Das sehe ich auch so. Sony vernachlässigt das APS-C Format mit E-Objektive (ursprünglich NEX genannt). Seit fast drei Jahren haben sie kein neues Objektiv vorgestellt und das obwohl es dort deutliche Lücken gibt. Und die letzte Kamera vor der A6300 lag auch schon zwei Jahre zurück. Es sieht so aus, als wollte man die Bestandskunden nicht ganz im Regen stehen lassen, bzw. noch einmal etwas Geld mit diesem System machen, bevor es ganz in Vergessenheit gerät.

      Sony konzentriert seine Kräft hingegen auf das Kleinbildformat mit FE-Objektiven und den Alpha 7 Kameras. Das ist durchaus nachzuvollziehen, denn diese sind ein Erfolg und haben derzeit keine ernsthafte Konkurrenz.

      Im Bereich spiegelloses APS-C hat allerdings auch Samsung die Weiterentwicklung eingestellt, sodass von ursprünglich drei lebendigen Systemen nur noch Fujifilm übrig geblieben ist. Das ist schade, denn mich überzeugt dieses Format sehr. Was helfen kleine, spiegellose Kameragehäuse, wenn die Objektive groß sind, weil sie einen unnötig großen Sensor ausleuchten müssen?

      • Das Ihr Post noch relativ neu ist, erlaube ich mir mal eine Rückfrage:

        Ist Canon EOS M mit der EOS M3 kein lebendiges System?

        ———–
        Da ich für Sony zusammen mit dem Händler eine Lösung gefunden habe, dass er es zurückgenommen hat (starke Dezentrierung des SEL1018 – unscharf links, starke Dezentrierung des SEL55210 unscharf unten und stärker unten rechts selbst bei Blende9, SELP 16-55 in Ordnung und abgeblendet dem Preis entsprechend sogar gut),

        versuche ich nämlich gerade in Erfahrung zu bringen, ob die EOS M3 eine Alternative ist.

        Mein Interesse ist vor allem Architektur (Ultraweitwinkel) und Landschaft, gelegentlich mal eine (fahrende) Straßenbahn, ein seltenes Auto, eine Lokomotive.

        Außer dem Autofokus, der angeblich sehr langsam sei (braucht die 1,5-fache Zeit der Nikon D5100) und angeblich nicht geeignet sei, zum Beispiel spielende Hunde oder Kinder scharf zu bekommen (ich neige dazu, diese Aussagen anzuzweifeln), soll die Kamera grundsolide sein.

        Ist die Canon EOS M3 für meine Zwecke gut? – oder ist der Autofokus nicht sehr genau und gibt es da auch häufige Dezentrierungsprobleme?

      • @Sabrina
        Mit gerade mal einem neuen Objektiv pro Jahr erscheint mit Canon EOS M nicht besonders lebendig. Es vegetiert eher dahin. Aber wenn die die aktuelle Objektivauswahl passt, muss das nicht unbedingt ein Problem sein. Zu der Qualität der Objektive kann ich nichts sagen. Ein feines Weitwinkelzoom gibt bei Fujifilm mit dem 4 / 10-24 mm, falls du auch mal in diese Richtung schauen magst.

  • kein 10 bit am hdmi-Port? nur 24fps in 4k und wh nur 120 sec weil zu warm??
    2016 sollte das ja schon intern gehen, aber man wird der Menge
    halt eine schöne Geschichte erzählen. Natürlich durfte sie erst nach der FS-5 auftauchen, die
    auch total überteuert so auch noch nix ist, und wenn die RAW kann ist sicher zwei Tage später
    die FS-6 aufgetaucht. Die ganze obsolete Verarsche rennt mit der A7 mk1 mk2 mk3 mk4 und
    so weiter…
    Sony scheint ein Gespür zu haben, wie man User wo hin bringt, also wurde es die 4k BMC Production camera, die eine schöne zweite Reihe bildet technisch ( ja Dynamik..du meine Güüüdee…) usw.
    Aber diese reziproke Verarsch hast auch bei Panasonic, EDEL PRÄMIUM TRAVEL CAM, diese
    600 euro Mausarschlochkleinsensorkamer und ja mit 4k… ( das es die net schlechte LX 100 gibt
    will der Hersteller am liebsten verschweigen, und das um +- 550 $…)
    Der Schwachsinn wird halt in 4 Monaten eine 6400 dann 6500 usw. sehen.
    Mann stell sich vor ein Kunde rennt so drei mal… er hätte..egal..

    aber GEIZHALSREALITÄT die ist sofort neben der G70 ( ja wo sind den die Pixxerle hin..)
    und dann runter auf 500$, eine Woche NACH Urlaubsende…

  • Super Beitrag! Ich selber nutze die A6000 also „immer dabei“-Kamera neben der Nikon D800. Hast du zufällig auch einen Beitrag zu den unterschiedlichen Objektiven an der A6000? Ich bin neu bei Sony, darum fehlt mir noch etwas Hintergrundwissen, bei den jeweiligen Serien. Das Objektiv, welches bei diesem Beitrag an der A6300 klemmt, habe ich z.B. noch nie gesehen.

  • Da ich fast alle relevanten Sonys hatte, bemerke ich hier das mir die A6300 besonders enttäuschend auffällt!Besonders die völlig überzogene Preisvorstellung ist meiner ansicht nach der erste Schritt zurück und wird deswegen viele Neukunden abschrecken, und das sind die die Sony erreichen sollte!Weil nach meiner Erfahrung sind die ganzen Sony A-Kameras zwar Spitzenmässig in der Bildqualität aber das Kameragehäuse lässt mehr als nur zu wünschen übrig(Zumindest im leichten Dauergebrauch-Akku schwächelt enorm zuerst noch 200Bilder aber nach ein paar Ladungen(Orginalakku mit Orginalladegerät(vielleicht sind die Fremdakkus und Ladegeräte ja besser(haha)) sind nur noch 150Fotos möglich und dann immer weniger.So das ein Besuch im Zoo mit den Kindern 6Akkus brauch und die dann auch danach alle leer sind!!!Die Kamera verstellt sich bei ein bisschen Akkus von selbst an allen!!!!!!!!! Einstellrädern.Diese sind so leicht gängig oder so schlecht positioniert das danach alles wieder eingestellt werden muss, von den Dioptrien über die Programme und sogar der Bajonettverschluss kann oft „Ausversehen“ gedrückt werden-besonders bei Adaptierten schwereren Linse sehr Lästig und gefährlich! UND DANN WOLLEN DIE DIE PREISE NOCH ERHÖHEN! So toll kann gar kein Sensor sein, um das bei den Sonys zu gerechtfertigen, keine 120% für die aA6000 zur A6300 und schon gar keine 3500Euro fuer die A7R2.Sony möchte Konkurenz für Canon und Nikon sein, Dann müssen Sie andere Gehäuse bauen, spätestens bei ein bisschen Ernsthaftem Gebrauch sind die Sony A,s enttarnt und nur noch gut für den Hobbybereich und der wird gerade Preislich arg verprellt….

  • Vielen Dank für diese Bewertung! Ein Freund hatte sich überlegt, die A6300 von Sony zu kaufen, und ich werde ihn einmal auf diesen Artikel aufmerksam machen. Gott sei Dank hat er noch nicht zugeschlagen…

    • Hallo,

      ich besitze die A6000 schon lange und kann die von Mayers Guido angeführten Dinge nicht nachvollziehen. Einzig das Rad oben rechts verstelle ich gelegentlich unabsichtlich. Akkus reichen aufgrund des elektronischen Suchers nicht so lange wie bei Spiegelreflexkameras, mit 2 Akkus komme ich aber weit. Was die A6000 aber bietet ist für die Größe eine hervorragende Bildqualität , wenn man ein entsprechendes Objektiv verwendet. Das Kitobjektiv ist vor allem kompakt, dafür aber auch gut brauchbar.

      Die A6300 ist nicht der Nachfolger der A6000, diese wird weiter angeboten. Mehr Kamera für weniger Geld ist derzeit kaum zu bekommen. Wer die Verbesserungen und bessere Ausstattung der A6300 nicht braucht findet hier ein gutes Angebot.

      Ein selten genannter Vorteil der A6300 gegenüber der A6000 kann der Sucher sein, diese wird mit 120fps doppelt so oft und schnell aktualisiert wie bei der A6000.

      • bin gespannt wie lange die Akkus die 120fps durchhalten, oder ob die cpu schon die Kamera vorher , wegen Überhitzung(wie so oft (ein bekanntes und viel diskutiertes Problem)), selbst ausschaltet….

      • Hallo,

        den sicher höheren Energieverbrauch bei 4K anzuprangern ist genauso sinnvoll, wie sich darüber zu beschweren, dass ein Porsche bei 200km/h mehr Benzin braucht wie ein Golf bei 120km/h. Wer länger in 4K Filmen will wird das am besten mit Netzteil tun.

        Die Abschaltung wegen Überhitzung ist vor allem bei Kameras mit Bildstabilisator per beweglichem Chip ein Problem, weil dort die Wärme wegen der Aufhängung nicht so gut abgeleitet werden kann wie bei einem fest verbauten Chip. Vermutlich hat die A6300 auch deshalb nicht den von vielen erwarteten Bildstabilisator im Gehäuse (wobei ja die meisten Objektive für E-Mount von Sony den Bildstabilisator im Objektiv haben ). Bei der A6000 kann ich jedenfalls so lange Filmen wie der Akku hält, und das sind mehr als 29 Minuten, nach denen die Kamera sowieso abschaltet um in der EU eine Einstufung als Camcorder zu vermeiden.

        Hans

      • Das Netzteil anschliessen!, natürlich!, das ich da nicht selbst drauf gekommen bin!! Dann muss ich ja nur noch den Stromgenerator und ein Verlängerungskabel Hinterherziehen. Die Sony A6000 ist zwar dann nicht mehr soooo Kompakt, aber das Akkuproblem ist dann gelöst…..

      • Bin von Canon 40D auf die Sony A6000 gewechselt

        Die A6000 ist in fast allen Punkten ein Fortschritt.
        Ich konnte sie auch komplett durch den Verkauf von Kamera und 2 Objektiven finanzieren.

        Was ich vermisste waren die Objektive nicht der Akku.
        Der kann zwar wirklich nicht so viel wie der Canon Akku, aber ich habe einen zweiten dabei.
        Alles zusammen ist immer noch deutlich leichter!

        Ich sehe das so ein wenig wie den Schritt vom guten alten Nokia zum iPhone.

  • Hey ich bin relativ neu hier 🙂
    Vielen Dank erstmal für den super Aritkel, da ich gerade eine neue (meine erste) Kamera suche, habe ich eine Frage an dich/euch.
    Die A6300 hat kein internen Bildstabilisator oder? Und wenn ja ist das ein großer Nachteil, da man in jedem Objektiv einen braucht? Kenne mich leider nicht mit dem Thema Bildstabilisator aus.

    • Hallo Sylar,

      die A6300 hat keinen Bildstabilisator im Gehäuse. Das Vor- und Nachteile. Vorteil: das Gehäuse ist robuster (beweglich Bildstabilisatoren sind empfindlich, die Kamera bei einem Sturz schneller kaputt. Die Sonyobjektive für APS-C-E-Mountkameras haben deshalb fast alle ein Bildstabilisator im Objektiv. Nachteil hast Du schon genannt.

      Wenn es deine erste Kamera überhaupt werden soll, ist die Frage, ob die A6300 die richtige ist. Das Fotografieren mit einer solchen Systemkamera unterscheidet sich stark von dem mit Handys oder Kompaktkameras. Es gibt Foren für Sonykameras, Systemkameras etc. Wenn Du dich da anmeldest und genau beschreibst was Du fotografieren willst wird Dir da geholfen.

      Hans

    • Sie haben leider nicht die Objektive getestet. Deren Qualität war bei mir in zwei von drei Fällen so unterirdisch (Dezentrierung) – trotz Reparaturversuchen bei GEISSLER – dass ich mich von Sony verabschiedet habe. So gut wie die A6000 auch ist, wenn die Objektive nichts taugen, dann ist es schade um’s Geld.