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Pentax K-70: Interessante DSLR für 699 Euro vorgestellt

Pentax hat mit der K-70 einer neue Mittelklasse-DSLR vorgestellt, die mit einigen interessanten Funktionen und einem scheinbar fairen Preis daherkommt.

Pentax K-70 präsentiert

Endlich mal wieder eine neue Kamera! Nachdem es in den letzten Wochen und Monaten vergleichsweise wenige Neuheiten zu bestaunen gab – kein Wunder, schließlich wollen die meisten Hersteller ihre Neuheiten im September auf der photokina präsentieren – können wir nun mal wieder über eine neue DSLR berichten: die Pentax K-70.

Die K-70 ist in der Mittelklasse angesiedelt, kostet ohne Objektiv 699 Euro und dürfte damit grundlegend im Budget einier Nutzer liegen. Und wenn man einen Blick auf die technischen Daten wirft, dann wird schnell klar, dass die K-70 für ihr Geld so einiges zu bieten hat und durchaus die ein oder andere Funktion mitbringt, die man bei der Konkurrenz in dieser Form nicht vorfindet.

Beweglicher Sensor mit 24 Megapixeln

Zunächst einmal ist die Pentax K-70 mit einem 24-Megapixel-Sensor ausgestattet, im Vergleich zur Vorgängerin, der Pentax K-50, erhöht der Hersteller die Auflösung also deutlich (die K-50 hatte 16 Megapixeln zu bieten). Auch der ISO-Bereich fällt etwas umfangreicher aus, er erstreckt sich nämlich nun bis ISO 102.400. Außerdem ist der Sensor – wie man das von anderen Pentax Kameras bereits kennt – beweglich gelagert. So ist zum einen eine ausgereifte Bildstabilisierung (Shake Reduction) möglich, des Weiteren können dank der Pixelshift-Technologie sehr detailreiche Bilder aufgenommen werden.

Pentax K-70 2

Hybrid-AF & wetterfestes Gehäuse

Eine weitere Neuheit ist der Hybrid-Autofokus bei Videos und im Liveview, der die DSLR unter anderem auch für Videographen interessant macht. Prinzipiell arbeitet die K-70 mit 11 AF-Messfeldern, 9 davon sind als Kreuzsensoren ausgelegt. Videos nimmt die Kamera in Full HD mit maximal 30 Vollbildern oder 60 Halbbildern pro Sekunde auf.

Kommen wir zu den kleinen Highlights, mit denen die K-70 auf sich aufmerksam machen kann: Da wäre zunächst einmal die Wetterfestigkeit. Dank 100 Dichtungen können der Kamera weder Staub noch Feuchtigkeit etwas anhaben, außerdem kann die Kamera bis minus zehn Grad ohne Probleme genutzt werden. Des Weiteren deckt der Pentaprismensucher der K-70 100 Prozent des Bildfeldes ab, zudem wissen auch die Serienbildschwindigkeit mit 6 Bildern pro Sekunde und die minimale Verschlusszeit mit 1/6.000 Sekunde zu gefallen.

Weitere Spezifikationen

Weitere technische Daten der Pentax K-70:

  • Dreh- und schwenkbares 3-Zoll-Display mit 921.000 Pixeln
  • WLAN, Micro-HDMI, Micro-USB & Mikrofonanschluss
  • PRIME MII Prozessor
  • Belichtungsmessung mit 77 Sensoren

Der Preis der Pentax K-70 liegt wie bereits erwähnt bei 700 Euro, zusammen mit dem DA 18-135mm f/3.5-5.6 ED AL DC WR sollen 999 Euro fällig werden.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

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