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Pentax K-70 Test: „Beste Bildqualität aller APS-C-Kameras“

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Wie schlägt sich die Pentax K-70 im Test? Laut TheCameraStoreTV sehr gut, denn die K-70 soll die beste Bildqualität aller APS-C-Kameras zu bieten haben!

Pentax K-70 im Testvideo

Canon und Nikon sind im Bereich der Spiegelreflexkameras nach wie vor die beiden Großen auf dem Markt. Doch andere Unternehmen haben zuletzt aufgeholt – Pentax zum Beispiel. Pentax hat nämlich inzwischen mit der K-1 eine Vollformatkamera im Angebot, die für unter 2.000 Euro mit einer herausragenden Bildqualität punkten kann. Zudem hat man auch im APS-C-Bereich kürzlich eine neue Kamera auf den Markt gebracht: die Pentax K-70. Bei dieser hat Pentax einige Merkmale des Vollformat-Flaggschiffs K-1 übernommen. Alle technischen Daten der K-70 können nochmal in unserem ausführlichen Artikel nachgelesen werden.

Doch wie schlägt sich die Pentax K-70 im Test? Dieser Frage sind die Jungs von TheCameraStoreTV auf den Grund gegangen. Chris und Jordan produzieren stets erstklassige Testvideos, also wollen wir mal zusammenfassen, was die beiden zur Pentax K-70 zu sagen haben.

Stärken und Schwächen der Kamera

Beginnen wir mit den Schwächen der K-70: Die Kamera ist weder in Sachen Video noch in Sachen Autofokus sonderlich gut aufgestellt. Die Konkurrenz ist hier einen Schritt voraus und auch wenn der Autofokus ordentlich Arbeit leistet – wer als Fotograf im Wildlife- oder Sportbereich aktiv sein möchte, der sollte sich eher nach einer anderen Kamera umsehen.

Doch es ist nicht jeder im Wildlife- oder Sportbereich aktiv. Und wer beispielsweise in erster Linie Porträts, Architektur oder Landschaften fotografiert, der wird mit sich mit dem Autofokus der K-70 definitiv anfreunden können. Und er wird darüber hinaus jede Menge Freude an der herausragenden Bildqualität der Pentax K-70 haben. Überhaupt ist das die ganz große Stärke der Kamera und Chris geht sogar so weit, dass er der Pentax K-70 die beste Bildqualität bescheinigt, die man aktuell in einer APS-C-Kamera finden kann. Wow!

„Die Pentax K-70 liefert euch für unter 1.000 Euro ohne Einschränkung die beste Bildqualität, die ihr in einer APS-C-Kamera finden werdet.“

Des Weiteren überzeugt die DSLR mit einer ordentlichen Serienbildgeschwindigkeit von 6 fps, einem tollen Sucher mit einer Bildfeldabdeckung von 100 Prozent sowie einem erstklassigen Gehäuse. In dieser Preisklasse wird man nach Meinung von Chris wohl kaum eine Kamera mit einem robusteren Gehäuse finden können, denn es ist wetterfest und erstklassig abgedichtet. Lediglich der Griff ist für Fotografen, die etwas kleinere Hände haben, wohl ein wenig zu groß.

Zusammenfassung

Wenn man sich für die Pentax K-70 interessiert, muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Kamera in Sachen Video und Autofokus nicht in der ersten Liga mitspielt. Wer darüber hinwegsehen kann, sollte sich aber definitiv etwas genauer mit der K-70 auseinandersetzen. Die Bildqualität scheint herausragend zu sein und das Gehäuse ist extrem robust und sehr gut abgedichtet. In dieser Preisklasse wird man was Bildqualität und Robustheit angeht insgesamt wohl nur schwer etwas Besseres finden.

Die Pentax K-70 kann jetzt für 699 Euro bei unserem Partner Foto Koch oder bei Amazon erworben werden.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

1 Kommentar

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  • Bei Canon und Nikon käme kaum jemand auf die Idee, in diesem Preissegment über Wildlife und Sport nachzudenken. Die verkaufen da nämlich mehr (D5500) oder weniger (750D) klapprige Plastikbomber ohne Abdichtung, mit fitzelig kleinen Pentaspiegelsuchern. Die K-70 ist deutlich solider gebaut, wetterfest und hat einen 100% Pentaprismensucher. Im ausgiebigen eigenen Direktvergleich mit den Kitobjektiven schlug sich der AF der K-70 gar nicht schlecht, war oft schneller und meist treffsicherer als die D5500. Wer vorrangig Video macht, kauft halt keine Pentax. Eins sollte man bei Pentax auch herausstellen: Auch die kleinsten Kameras sind voll kompatibel mit allen Obektiven, die Pentax für K-Mount je gebaut hat, alle können sowohl Objektive mit eigenem Antrieb ansteuern, als auch alte mit Stangen-AF, denn in der Kamera ist ein Motor dafür vorhanden. Ebenfalls kann mit allen Objektiven ab der SMC-Pentax-A Serie (also ab Mitte der 85er Jahre) die Blende von der Kamera gesteuert werden, also auch in den Modi S und P. Man profitiert also bei Pentax als Hobbyfotograf nicht nur von der guten Ausstattung und den recht günstigen Gehäuse-Preisen, sondern kann auf ein riesiges Angebot an gebrauchten Objektiven zurückgreifen und viel Geld sparen. Bei Nikon erfordert dies den Kauf eines teureren Gehäuses, und auch dann bleiben Einschränkungen. Selbst M42-Objektive kann man an die Pentax adaptieren und M- und A-Modus nutzen, bei voller Funktion des Bildstabilisators. Dafür bietet sie auch Focus Peaking und Sucherlupe im Life View, ersteres fehlt der Konkurrenz von Nikon.
    Wer viel draußen unterwegs ist (und sei es nur der Spielplatz…) hat mit der K-70 ein unschlagbares Angebot, da es auch bezahlbare 18-55 und 55-300 gibt, die klein und vor allem wetterfest sind. Leider fehlen manche Objektive der Dritthersteller, wie das Sigma 1,8/50-100, aber evtl kommt das noch, beim 1,8/18-35 hat es auch etwas gedauert.