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Olympus E-M1 II: Neues Geschwindigkeits-Monster vorgestellt

Olympus hat die neue E-M1 Mark II präsentiert! Die Kamera wurde in vielerlei Hinsicht verbessert, vor allem in Sachen Geschwindigkeit macht die E-M1 II einen großen Schritt nach vorne.

Olympus E-M1 Mark II angekündigt

Sony hat die A99 II vorgestellt, Panasonic die GH5 angekündigt, Fujifilm die neue Mittelformatkamera GFX 50S eingeführt – und Olympus hat die neue Olympus E-M1 Mark II präsentiert. Und anders als in den letzten Tagen vermutet wurde, soll die neue Kamera nicht erst 2017, sondern noch im Jahr 2016 auf den Markt kommen.

Im Vergleich zur Vorgängerin hat Olympus die neue Kamera in einigen Hinsichten deutlich verbessert. Besonders beeindruckend lesen sich dabei die Neuerungen in Sachen Geschwindigkeit. So hat Olympus für die E-M1 II beispielsweise einen neuen Autofokus entwickelt, der 121 Messfelder zu bieten hat (alles Kreuzsensoren). Dieser Autofokus deckt nicht nur einen deutlich größeren Bereich ab, sondern soll auch deutlich schneller reagieren.

Dass der Autofokus extrem schnell ist, wird auch deutlich, wenn man sich anschaut, welche Serienbildgeschwindigkeiten mit der Olympus E-M1 Mark II möglich sind. Die neue DSLM soll nämlich unglaubliche 18 RAW-Aufnahmen pro Sekunde schaffen – und zwar inklusive Autofokus-Nachführung. Ohne AF-Nachführung sind sogar 60 fps möglich. Das sind Zahlen, die definitiv beeindrucken.

20-Megapixel-Sensor und weitere Spezifikationen

Überhaupt will Olympus die Wahrscheinlichkeit, den perfekten Moment mit einem Foto einzufangen, deutlich erhöhen. Das soll unter anderem mit dem neuen Feature „Pro Capture“ gelingen. Dabei werden bis zu 14 RAWs aufgenommen, BEVOR man den Auslöser voll durchdrückt.

Ansonsten kommt die Olympus E-M1 Mark II mit einem neuen 20-Megapixel-Sensor (Micro-Four-Thirds) daher. Zu den weiteren technischen Daten gehört ein Dual-SD-Slot, der auch UHS-II-Speicherkarten unterstützt, sowie ein TruePic VIII Quad-Core-Prozessor.

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Videos nimmt die E-M1 II in 4K auf, Full-HD-Videos mit bis zu 60p. Außerdem hat sie einen elektronischen Sucher mit 120 fps und einer Reaktionszeit von 6 ms zu bieten. Das Gehäuse wurde leicht überarbeitet, so wurde der Griff beispielsweise optimiert, zudem ist die DSLM gegen Staub, Spritzwasser und Frost geschützt. Ein 5-Achsen-Bildstabilisator ist selbstverständlich wieder mit von der Partie.

Das Display der E-M1 Mark II lässt sich in unterschiedlichste Positionen bringen, es ist also extrem flexibel. Zudem hat Olympus die Kapazität des Akkus verbessert und dafür gesorgt, dass der Akku deutlich schneller lädt. Außerdem wurde ein High-Resolution-Modus mit 50 Megapixeln angekündigt.

Drei neue Objektive

Des Weiteren hat Olympus auch noch drei neue Objektive vorgestellt:

  • M.Zuiko Digital ED 25mm f/1,2 PRO (erhältlich ab Oktober 2016 für 1.299 €)
  • M.Zuiko ED 12-100mm f/4 IS PRO (erhältlich ab November 2016 für 1.299 €)
  • M.Zuiko Digital ED 30mm f/3,5 Macro (erhätlich ab sofort für 299 €)

Präsentiert wurde auch ein wetterfester Blitz, der auf den Namen FL-900R hört.

Informationen zum Preis sowie weiteren Details fehlen noch. Diese wird Olympus wohl in den nächsten Tagen oder Wochen nachliefern, wenn feststeht, wann genau die neue Kamera auf den Markt kommen wird.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

1 Kommentar

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  • Gute Info nach der mageren Auskunft bei PKoeln!
    daher werden viele Kunden und Profisnoch nicht ordern !!
    und sich auch durch Vororder-Aktionen nicht fangen lassen
    mfg PHP