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Olympus E-M1 II: Beeindruckende Details & erste Videos

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Im Interview enthüllt Olympus einige beeindruckende Details zur neuen E-M1 Mark II. Unter anderem soll die DSLM in Sachen Dynamikumfang überzeugen.

Olympus E-M1 Mark II vorgestellt

Auf der photokina 2016 hat Olympus die E-M1 Mark II enthüllt. Über die technischen Daten dieser neuen Kamera haben wir ja bereits in aller Ausführlichkeit berichtet – und wenn man sich die Spezifikationen so anschaut, dann muss man ohne Frage zugeben, dass einige dieser Zahlen auf dem Papier wirklich beeindruckend aussehen. So hat Olympus beispielsweise besonders in Sachen Geschwindigkeit nachgebessert. Die Olympus E-M1 Mark II schafft nun nämlich 18-RAW-Aufnahmen pro Sekunde inklusive Autofokus-Nachführung.

Einige wenige Details zur Olympus E-M1 Mark II fehlen uns allerdings noch. So weiß man beispielsweise noch nicht genau, wie teuer die neue DSLM werden soll. Außerdem machen sich viele Kunden natürlich Gedanken, ob die E-M1 Mark II denn ihren Ansprüchen in Sachen Bildqualität gerecht werden kann. Denn es kommt wie erwartet wieder „nur“ ein Micro-Four-Thirds-Sensor zum Einsatz, der zwar einige Vorteile zu bieten hat, gleichzeitig aber eben auch deutlich kleiner als ein APS-C- oder gar Vollformatsensor ist. Und ein kleinerer Sensor führt in der Regel eben auch zu einer schlechteren Bildqualität.

Details zu Bildqualität und Preis

Olympus will die Bildqualität der E-M1 Mark II im Vergleich zur Vorgängerin allerdings deutlich verbessert haben. Das hat das Unternehmen im Gespräch mit ePhotozine bekanntgegeben. Dort spricht man beispielsweise von einem deutlich verbesserten Dynamikumfang. Teilweise sollen sogar Kameras wie die Fuji X-T1 oder die Canon EOS 7D Mark II übertrumpft werden:

„The E-M1 Mark II at ISO200 gives 4.2 steps, which is better than the E-M1, (3.8steps), and APS-C cameras such as the Canon EOS 7D Mark II (3.5 steps), and Fujifilm X-T1 (3.5steps).“

Des Weiteren soll es sich beim Sensor der Olympus E-M1 Mark II nicht um den Sensor der PEN-F handeln. Zudem trägt wohl auch der neue Truepic VIII Prozessor seinen Teil zur Bildqualität bei:

„There’s a new processing engine, the TruePic VIII – giving higher image quality, there is a 1 stop noise performance improvement over the E-M1.“

Auch über den High-Resolution-Modus wird kurz gesprochen. Diesen wird es in der Olympus E-M1 Mark II natürlich geben (mit 50 oder 25 Megapixeln, wobei je acht Bilder miteinander kombiniert werden), allerdings braucht man aktuell noch ein Stativ für den High-Res-Modus. Also vorerst kein „Handheld-High-Res-Modus“, wie im Vorfeld gemunkelt wurde.

Schlussendlich gibt Olympus Manager Toshiyuki Tereda in dem Interview noch einen Hinweis, wie hoch der Preis der Olympus E-M1 Mark II ausfallen soll – nämlich etwas höher als der der alten E-M1. Wobei das auch vom Land und der globalen Wirtschaftslage abhängen wird. In diesem Zusammenhang erwähnt Tereda auch den Brexit.

Sollten sich die im Interview angedeuteten Details zur Bildqualität der E-M1 Mark II wirklich bewahrheiten, könnte man sich definitiv auf die neue Kamera freuen. Oder was meint ihr?

Videos von der photokina

Abschließend hier noch einige Hands-On-Videos von der photokina 2016, die die neue DSLM in Aktion zeigen:

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

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