Kameras Olympus

So teuer soll die Olympus E-M1 Mark II werden

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Mit der Olympus E-M1 Mark II wurde auf der photokina 2016 eine interessante DSLM vorgestellt. Nun ist durchgesickert, wie hoch der Preis ausfallen soll.

Olympus E-M1 Mark II: Highlight der photokina

Die Olympus E-M1 Mark II gehört ohne Frage zu den spannendsten Neuheiten der photokina 2016. Olympus hat hier eine wirklich interessante Kamera mit zahlreichen Verbesserungen und einer rasanten Serienbildgeschwindigkeit angekündigt, die Ende des Jahres 2016 auf den Markt kommen soll. Auch die zusätzlichen Details, die Olympus im Interview preisgegeben hat, lesen sich wirklich gut.

So hoch soll der Preis ausfallen

Nun fehlt natürlich noch ein ganz entscheidendes Detail auf dem Datenblatt der Olympus E-M1 Mark II. So weiß man nämlich noch nicht, wie hoch der Preis der neuen DSLM ausfallen soll. Der Hersteller hat hier lediglich bekanntgegeben, dass die Mark II teurer als die alte E-M1 werden soll – und diese war damals zum Preis von 1.499 Euro vorgestellt worden.

Man hatte also bereits einen ersten Anhaltspunkt, konkrete Zahlen gab es bisher aber noch nicht. Das hat sich nun geändert, denn der niederländische Fotohändler „Foto Konijnenberg“ hat die Olympus E-M1 Mark II bereits zum Preis von 1.999 Euro gelistet! Ob das wirklich der finale Preis für die E-M1 Mark II in Europa sein wird, können wir natürlich noch nicht beurteilen. Dazu müssen die offiziellen Informationen von Olympus abgewartet werden. Trotzdem werden wir hier erstmals mit einem konkreten Preis für die E-M1 II konfrontiert – und dieser könnte einige Nutzer im ersten Moment möglicherweise abschrecken. Denn die Summe von 1.999 Euro ist natürlich nicht gerade gering. Und Olympus neues Flaggschiff wäre mit diesem Preis beispielsweise teurer als die Fuji X-T2.

Würdet ihr euch die Olympus E-M1 Mark II zum Preis von 1.999 Euro kaufen? Oder wäre die Kamera dann eurer Meinung nach zu teuer?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

21 Kommentare

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  • Für 1999 Euro würde ich mir lieber eine Fuji XT2 mit 18-50 mm/2,8-4 kaufen. Für eine MFT Kamera finde ich den Preis viel zu hoch.

  • Für ca diesen Preis bekommt man die Pentax K1 Vollformat mit 36 Miopixel. Ebenfalls ein Arbeitsgerät für Fotografen. Möchte ich Filmen kann das die neue MFT von Panasonic besser. Überhaupt finde ich die neue Preispolitik der großen Anbieter etwas unverschämt. Kann das an der Situation der wenigen Sensor Hersteller (Monopol ähnliche Zustände) liegen? Oder ist der Euro tatsächlich ein Drittel weniger Wert im Vergleich zur Kaufkraft anderer Währungen?

  • bei uns hier in der schweiz kostet die neue a-99 ll 3890 chf. die a-99 kostet bei markteinfuehrung 2490 chf. das der schweizer franken so viel an wert verlohren hat, um einen aufschlag von 1400 chf zu rechtfertigen, glaube ich nicht. der schweizer franken ist die stabilste waehrung der welt. das der franken nicht noch staerker wird, verrechnet die snb (schweizerische nationalbank) 0,75% straf zins, wer bei ihr geld parkt.
    meine vermutung ist, dass die grossen hersteller, wegen den smartphones, ihre felle weg schwimmen sehen. durch die zum teil massieven preis erhoeungen wollen sie es vermutlich kompensieren. ob sich das rechnet zeig uns die zukunft. ich wollte mir die a-99 ll kaufen. da ich von einem preis von ca. 3200chf aus ging. aber die 3890chf sind sogar fuer mich eine zu dicke nummer.

  • Eindeutig zu Teuer.
    Ich mach noch mit dem Smartphone Fotos überlege seit diesem Jahr umszusteigen.
    Es hat mich bis jetzt kein Hersteller restlos überzeugt dass ich sagen könnte ja das wäre ein guter Anfang.
    Zumal die Preise eben auch in der Schweiz bei uns nicht Währungsbedingt stark am steigen sind.
    Die neue Canon 5d ist überings günstiger als die Sony a99ii, nich viel aber immerhin günstiger und die Canon Objektive ist sicher mal Zukunftsicherer als A-Mount ausser es fängt das grosse Herstellersterben an.

  • Der Markt ist im Umbruch.
    Die Kompaktkameras sind weitestgehend weggefallen mangels Nachfrage und Lieferunfähigkeit wegen Teilemangels auf Grund des Erdbebens vom Frühjahr in Kumamoto http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/erdbeben-produktionsstopp-in-japan-1.2954529
    Sicherlich werden nun erstmal die Teile für die Neuheiten und vor allem die höherpreisigen Produkte hergestellt. Dies aber nach wie vor mit verminderter Produktionsmenge.
    Dies und die allgemeinen Marktveränderungen führen sicherlich zu den Preiserhöhungen besonders bei anspruchsvollen Produkten.
    Das Preisniveau wird deutlich steigen, auch wenn sich nicht jeder neue Preis wird durchsetzen lassen.
    Die breite Masse knipst mit dem Smartphone. Richtige Fotografie wird wieder etwas für Spezialisten. Ein kleiner Markt mit leider entsprechend hohen Preisen.
    Die nächste Generation wird sich dann daran gewöhnt haben 😉

  • Erst mal sehen was da an Leistung versprochen wird,,hört sich alles interessant an,Testergebnisse werden es dann beweisen.Wie schon erwähnt,eine Vollformat wie die Nikon D 750 ist schon um 1700€ zu haben.2000€ für MFT ist meiner Meinung entschieden zuviel…

  • Ich habe mir dieses Jahr die OM-D EM-5 MkII geholt und war davor mit der Canon 6d unterwegs. Also sensorgrössentechnisch ein grosser Rückschritt. Die Oly ist wirklich eine sehr gute Kamera mit herausragendem Stabi. Die Bildqualität überzeugt mich auch. Ausser für ernsthafte Nachtaufnahmen behalte ich die 6d noch. Kurz gesagt ist die EM-5 MkII so gut, dass das neue Flaggschiff schon eine deutlich bessere Bildqualität und Rauschverhalten bieten müsste, damit ich mich zum Upgrade entscheiden würde. Eher würde ich noch abwarten, ob Canon doch noch eine gute Vollformat-Spiegellose gelingt…

  • Da ich die E-M1 mk I habe bin ich natürlich sehr an dem Nachfolger interessiert. Auch die neuen Features sind nicht von schlechten Eltern. Dennoch die meisten Leser haben es bereits geschrieben, 2000 Euro für das Gehäuse ist zu teuer und ich werde erstmals abwarten bis der Preis sich auf einem niedrigeren Niveau einpeldelt.
    Ungeduldige werden schnell 40 % Wertverlust haben sollte der Preis tatsächlich so hoch ausfallen.

  • Definitiv nicht. Knappe 2.000 € ist mir deutlich zu teuer, die EM-5 für gerade einmal die Hälfte tut es da auch.

  • Na, das ist doch wie immer! 1999€ in den ersten 2 Monaten, dann 1499€ das ist für mich auch die Schmerzgrenze. Einen Umstieg auf die X-T2 ist sonst auch noch eine Alternatve. Ob Olymus sich das Leisten kann?

  • Völlig überzogener Preis Olympus versucht das Maximum aus den Fanboys aus der Livestyle-Ecke rauszuquetschen. Ob das mal gut geht. Irgendwann merken die Oli-Fans auch, dass Naturgesetzte auch für Olympus gelten und man mit größeren Sensoren sauberere Bilder bekommt. Wenn dann die Kleinbild/Vollformat-Kameras auch noch deutlich billiger zu haben sind, was spricht dann für MFT? EM-1 passt nicht in meine Jackentasche die Bilder sind aber auch nur gut genug für Instagramm, dann nehm ich geich das iPhone

  • für 1.499€ würde ich sie kaufen, für 1.9999€ nicht, ev. in einem Jahr, wenn der Preis vernünftiger ist

  • Die Frage ist doch, ist der Preis von 1.999€ nur für den body oder mit den Standard-Kit-Objektiven. Ich habe die M-5MarkII und bin mit den Pro-Objektiven bestens ausgestattet. Ein Body unter 1.500€ wäre allerdings interessant.

  • Wäre mir zu teuer, auch wenn es eine sehr interessante Kamera ist. Ich warte den ersten run ab und schaue dann wie sich der Preis entwickeln wird.

  • Ich habe die E-M10 Mark II und liebäugle mit der E-M1. Die E-M1 Mark II für € 1’999 wäre mir definitiv zu teuer. Dann lieber die E-M5 Mark II oder sogar Panasonic G81 mit 12-60mm für € 999.00. Aber mal schauen, was die E-M1 Mark II wirklich kosten wird. Wie schon erwähnt ist das evtl. ein Preis inkl. Objektiv.

  • Naja. Für das Geld bietet die Kamera auch ne ganze Menge. 18/60 Bilder pro Sekunde RAW. 14 Bilder im Pro Modus vor Auslösen, etc… Aaaaaber warum solch eine Kamera für mich nicht in Frage kommt, ist nicht der Preis des Bodys sondern die unverschämt teuren Linsen. Ein 2.8 150mm entspricht nunmal einem 5.6 300mm an Vollformat. Wie ist hier der 4-5 fache Preis gerechtfertigt? Wohl einfach nur, weil sich zuviele Noobs von den Herstellern veräppeln lassen und glauben f2.8 sei genauso toll wie am Vollformat.

    • 2,8 als Blende ist bei 4/3 nicht das Doppelte. Lediglich die Schärfentiefe entspricht einem 5,6er. Die Öffnung von 2,8 kann man mit entsprechender Verschlusszeit und ISO nutzen. Bei 5,6 – z.B. an einer Vollformat – müsste man doppelte Verschlusszeit oder doppelte ISO einstellen.
      Für Journalisten ist 4/3 ideal, weil etwas mehr Schärfentiefe meist hilft und die 20 MP immer reichen.
      Wer sehr grosse Bilder braucht, nimmt eh Mitttelformat!
      Aber 2000 Euro oder sogar 2500 CHF ist für ein kleines Gehäuse mit einem Viertel der Fläche von KB überzogen. In der Praxis müsen diese Preise um 20 % fallen…