Kameras Olympus

Olympus: Photokina 2016 Rückblick

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Olympus hat mit der E-M1 Mark II auf der photokina 2016 einen echten Kracher präsentiert. Ein kurzer Rückblick.

Olympus auf der photokina 2016

Vorletzer Teil unseres großen photokina 2016 Rückblicks! Nachdem ich mich in den letzten Tagen bereits mit Sony, Nikon, Fujifilm und Canon beschäftigt habe (siehe Übersicht hier), möchte ich mir heute nochmal anschauen, was Olympus auf der größten Fotomesse der Welt so getrieben hat.

Und im Prinzip lässt sich ziemlich schnell auf den Punkt bringen, was Olympus so getrieben hat. Das Unternehmen hat nämlich mit der E-M1 Mark II das kommende Flaggschiff angekündigt und mit der E-PL8 eine neue kompakte Lifestyle-Kamera angekündigt.

Vielleicht zuerst ein paar Worte zur Olympus E-PL8. Hier haben wir es mit einer schicken kleinen Kamera zu tun, die mit Sicherheit für Blogger etc. interessant ist. Die meisten wird die E-PL8 aber nicht vom Hocker hauen. Es handelt sich hier eher um eine Kamera, die Olympus im Angebot haben muss, um eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen. Insofern ist es gut, dass die E-PL8 präsentiert wurde – um eine wirklich spektakuläre Neuheit handelt es sich hier aber nicht.

E-M1 Mark II: Das nächste große Flaggschiff

Wesentlich spannender wird es dann schon, wenn man sich die Olympus E-M1 Mark II anschaut. Neuer schneller Autofokus mit 121 Kreuzsensoren, 18 RAWs pro Sekunde inklusive Autofokus-Nachführung, neuer 20-Megapixel-Sensor, 4K Videos, High-Resolution-Modus, 5-Achsen-Bildstabilisator, flexibles Display – meine Herren, Olympus hat da einen richtigen Kracher präsentiert! Mir gefällt die Kamera auf dem Papier wirklich richtig gut.

Wo ist der Haken? Der Haken könnte zum einen der Preis werden, denn die E-M1 Mark II soll angeblich rund 2.000 Euro kosten. Das ist schon eine wirklich stattliche Summe für eine Kamera, die „nur“ mit einem Micro-Four-Thirds-Sensor ausgestattet ist! Immerhin kann man sich für 2.000 Euro auch schon eine High-End-APS-C- oder eine Vollformatkamera zulegen.

MFT-Sensor: Stärke oder Schwäche?

Überhaupt sehen viele den Micro-Four-Thirds-Sensor als die große Schwäche der E-M1 Mark II an. Aber hier scheiden sich ja generell die Geister. Bei manchen spielt eine MFT-Kamera gewissermaßen in einer Liga mit einem Smartphone und man hat den Eindruck, dass die Bildqualität unterirdisch ist, andere sind äußerst zufrieden und sehen keine allzu großen Unterschiede zu einem deutlich größeren Sensor.

Ich möchte mich hier weder auf die eine noch auf die andere Seite schlagen. Fakt ist aber, dass mit dem High-Resolution-Modus wirklich tolle Aufnahmen gelingen können, außerdem ist es für Olympus dank des kleinen Sensors möglich, wirklich kompakte Objektive zu bauen. Außerdem wären solche enormen Geschwindigkeiten wie sie die Olympus E-M1 Mark II zu bieten hat mit einem größeren Sensor schlicht und einfach nicht möglich.

Lesetipp: Olympus E-M1 II: Beeindruckende Details und erste Videos

Zusammenfassung und Bewertung

Ich bin ehrlich: Die Olympus E-M1 Mark II ist eines meiner absoluten photokina Highlights. Wenn man sich nicht an dem MFT-Sensor stört (und vielleicht sogar ein Fan davon ist) erhält man hier demnächst eine Kamera, die viele Stärken und nur sehr wenige Schwächen zu bieten hat. Zudem verbreitert Olympus das eigene Portfolio mit der E-PL8. Ich schwanke zwischen der Note 1-2 und 2+ 😉

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

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