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Sony A9: So teuer soll die neue High-End-DSLM werden

Es gibt weitere konkrete Infos zur Sony A9! Eine Quelle hat nämlich durchsickern lassen, wie teuer Sonys neue High-End-DSLM werden wird.

Sony: Neue spiegellose Systemkameras für Profis

Sony arbeitet an einer neuen High-End-DSLM. Das ist inzwischen kein Geheimnis mehr, ganz im Gegenteil. Denn in den letzten Monaten sind mehr und mehr Informationen aufgetaucht, die bestätigen, dass Sony an einer solchen Kamera arbeitet. Zuletzt wurde gemunkelt, dass die Präsentation der DSLM irgendwann Anfang 2017 über die Bühne gehen soll.

Noch sind keine wirklich konkreten technischen Daten durchgesickert, man weiß nur, dass es sich hier um eine Kamera handeln wird, die sich oberhalb der aktuellen Sony A7r II einordnen wird. Das heißt es wird eine absolute High-End-Kamera werden, die sich quasi ausschließlich an Profis richtet. Viele gehen davon aus, dass die neue DSLM auf den Namen Sony A9 hören wird, theoretisch wäre es aber auch möglich, dass Sony die Kamera einfach A7r III nennt.

Möglicher Preis der Sony A9

Nun hat eine Quelle gegenüber Sonyalpharumors bestätigt, wie teuer denn die Sony A9 werden soll. Insgesamt wird sich die Kamera wohl ungefähr im Preisbereich der Canon EOS-1D X Mark II und der Nikon D5 bewegen. Das heißt man sollte etwa mit einem Preis zwischen 6.500 und 7.000 Euro rechnen! Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich auch, dass die Sony A9 es höchstwahrscheinlich auch aus technischer Sicht mit den beiden Flaggschiffen von Canon und Nikon aufnehmen können wird.

Sonys Marschrichtung für die nächsten Monate scheint also klar zu sein – man möchte sich noch mehr auf den High-End-Bereich konzentrieren. Vor einigen Jahren hatte das Unternehmen mit vergleichsweise günstigen Kameras wie der Sony A6000 oder der ersten Sony A7 auf sich aufmerksam können, heute kommen vermehrt wirklich teure Kameras wie die Sony A6500, Sony A99 II oder Sony A7r II auf den Markt. Grundsätzlich natürlich eine tolle Sache, so man denn als Kunde das nötige Kleingeld hat. Trotzdem hätten wir nichts dagegen, wenn Sony irgendwann in den nächsten Monaten auch wieder eine Kamera für die breite Masse auf den Markt bringen würde. Eine wirklich günstige und kompakte Vollformatkamera vielleicht?

Sony A7 Vollformatkamera
Preis: 949,00€
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Zuletzt aktualisiert am 23.04.2017
  • Vollformatsensor mit 24,3 Megapixeln
  • Bionz X Prozessor und schneller Hybrid-Autofokus
Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

10 Kommentare

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  • Das ist eine sehr schmale Nische

    in die sich Sony mit hinein quetschen möchte. Da tummeln sich schon Nikon, Canon und vier Mittelformat Hersteller.

    Auf dieser Ebene wird hauptsächlich beruflich gearbeitet, da ist absolute Qualität verlangt. Eben so wichtig ist die Verfügbarkeit von Objektiven und das harmonieren mit dem Studio Zubehör sowie die Anbindung an die Bildbearbeitung. Des weiteren kommt es darauf an das seltene und teure Objektive im Verleih Service verfügbar sind, anders ausgedrückt das der Kundenservice funktioniert.

    Da müssen die Sony Leute erst einmal Flagge zeigen. Oder der Konzern braucht einfach nur ein „Image Produkt“ um leichter hochpreisige Normalware zu verkaufen.

  • Was macht eine Kamera zur Profi-Kamera?
    Richtig – der Service für Berufsfotografen! (mal abgesehen vom Willen und Können des Fotografen mit Bildern Geld verdienen zu wollen)
    Den können weder Pentax, Olympus, Panasonic noch Sony bieten.
    Damit steht schon vor Erscheinen fest, es wird eine Kamera für Fotoliebhaber, die gerne Profi wären.
    Und um im Preisbereich 5000-7000€ mit zu mischen – wo ab 2017 dann wieder Mittelformat richtig antritt (unter 10.000€) braucht Sony erst einmal zwei Dutzend absolute Spitzenobjektive.
    Davon sind sie weit entfernt. Und Canon und Nikon schlafen da ja nicht, wie
    1.4/105 mm
    1.4/35 mm
    4.0/11-24 mm
    4.0/400 mm DO
    4.0/300 mm PF
    und viele weitere sehr anschaulich zeigen und sie sind konkurrenzlos.
    Auch wenn mancher gerne träumt, Sony wird wie einst Minolta nur ein Liebhaber-System bleiben.
    Berufsfotografen liebäugeln eher mit Hasselblad und Fujifilm als Zweitsystem neben Canon und Nikon, als Sony ernsthaft in Betracht zu ziehen.

    • Das ist Schwachsinn.
      Schauen Sie sich einmal Felix Rachor oder Benjamin Jaworskyj an. Beides Berufsfotografen, die richtig gut Geld damit verdienen. Beide fotografieren mit Sony und Felix Rachor ist sogar von PhaseOne auf Sony umgestiegen.
      Also doch kein Liebhabersystem.

      • So hast du die Info den her??? 😂😂😂
        Jetzt fehlt es nur noch das du behauptetst das IQ3 Back ist nur so gut wie ne A7r II 😂😂😂

    • Netter Kommentar, mußte bissl schmunzeln 🙂 Canon und die schlafen da ja nicht, der war gut. Na dann frag mal all die ehemaligen User die Canon komplett den Rücken gekehrt haben! Dann weißt du wer da am verschlafen ist.

      • Na dann her damit, was kann Sony besser als Canon oder Nikon das der Profi braucht. Und jetzt komm nicht mit so einem Mist wie elektronischen Sucher um die Ecke.

    • Canon und Nikon schlafen seit mindestens 5 Jahren und ich bin kein Sony Fanboy
      Ich habe Canon + Nikon und nun seit einiger Zeit eine A7R2 mit 55 1.8 und 35 1.4
      und seit dieser Zeit fotografiere ich nur noch mit der Sony, die Bilder sind einfach besser
      Wenn Nikon speziell so weiterschlaeft sehe ich schwarz und ich stehe auf Nikon !
      Aber was zaehlt ist die Bilderqualitaet alles andere ist nebensaechlich und meinen Kunden wurscht

  • @Cat…

    Wirklich Ihr Ernst? Ich musste wirklich schmunzeln.
    Der Service macht eine Kamera zu einer Profikamera??
    Das wäre ja genauso, wenn ich sagen würde: Ein Formel 1-Auto ist erst dann ein Formel 1-Auto, wenn der Service in der Boxenkasse stimmt.
    Es gibt so viele Elemente die entscheidend für eine Profikamera ist:
    – das Material muss jede berufliche Situation aushalten
    – der Autofokus muss zu meiner beruflichen Situation passen
    – die Auflösung ist entscheidend
    – die Zubehörauswahl ist wichtig
    – die Weiterentwicklung vom System ist wichtig
    -usw. usw.

    Natürlich ist der Support wichtig. Keine Frage. Aber definitiv nicht ein Kaufgrund. Für mich jedenfalls nicht ausschlaggebend. Übringens ist der Support von Sony nicht schlecht 🙂

    Fakt ist: Sobald eine Kamera, egal welche, meine Anforderungen als Berufsfotograf erfüllt, ist sie eine Profikamera 😉
    Wenn man sich die Vergangenheit objektiv anschaut, dann haben Nikon und Canon für mich ganz klar den Markt verpennt. Da hilft auch ein ´guter Kundenservice nicht mehr. Innovationen waren nicht mehr richtig vorhanden. Die MarkIV ist für mich ein schlechter Witz, was Innovation und Weiterentwicklung angeht.

    Was Fuji oder Sony in der Vergangenheit erreicht haben ist für Fotografen wunderbar. Warum? Man kann sich jetzt wirklich SEINE Kamera aussuchen. Übringens kenn ich viele Berufsfotografen, die in den letzten Monaten, auch nach der Veröffentlichung der Mark IV, ihr komplettes System gewechselt haben. Und das sind teilweise Fotografen, die 10 Jahre und mehr Nikon oder Canon treu waren.

    Was die A9 kann oder nicht und ob genug Objektive vorhanden sein werden( G-Serie hat übringens sehr gut ausgebaut), sollte man erst einaml abwarten.

    Letzendlich bleibt es dabei: Wenn Du als Berufsfotograf selbst mit einer Polaroid erfolgreich bist, dann fotografier mit einer Polaroid 😉

    Schönen restlichen Sonntag noch! 😉

    • @Ricky
      Es gibt so viele Elemente die entscheidend für eine Profikamera ist:
      – das Material muss jede berufliche Situation aushalten
      Richtig! Hat Sony bisher nicht – die 99II soll es bringen…

      – der Autofokus muss zu meiner beruflichen Situation passen
      ? Ich mache es immer umgekehrt, ich lerne den AF der Kamera auf Motiv und Licht anzupassen

      – die Auflösung ist entscheidend
      Ist ein Argument – 51MP Vollformat und demnächst 120 MP

      – die Zubehörauswahl ist wichtig
      Auf jeden Fall! Wo ist die bei Sony?

      – die Weiterentwicklung vom System ist wichtig
      Bestimmt – bisher dürften da weder Nikon noch Canon zu schlagen sein.

      -usw. usw.
      Die Stromversorgung-Akkuverbrauch ist wichtig!
      Die Abdichtung ist wichtig!
      Ein exzellenter Sucher, der kein Licht raubt, der keine Mitzieheffekte zeigt, im dunklen nicht rauscht ist wichtig – kann Sony bisher nicht bieten.

      Natürlich ist der Support wichtig. Keine Frage. Aber definitiv nicht ein Kaufgrund. Für mich jedenfalls nicht ausschlaggebend. Übringens ist der Support von Sony nicht schlecht 🙂

      „Stimmt er ist peinlich, in vielen Fällen und langsam.“

      Fakt ist: Sobald eine Kamera, egal welche, meine Anforderungen als Berufsfotograf erfüllt, ist sie eine Profikamera 😉
      „Das ist doch super, wenn das so einfach ist!“

      Wenn man sich die Vergangenheit objektiv anschaut, dann haben Nikon und Canon für mich ganz klar den Markt verpennt. Da hilft auch ein ´guter Kundenservice nicht mehr. Innovationen waren nicht mehr richtig vorhanden.
      Die MarkIV ist für mich ein schlechter Witz, was Innovation und Weiterentwicklung angeht.
      – das kann man behaupten, doch sie haben endlich schnellen Live-View geschafft. Der Preis ist der Hauptgegner der Kamera.

      Was Fuji oder Sony in der Vergangenheit erreicht haben ist für Fotografen wunderbar. Warum? Man kann sich jetzt wirklich SEINE Kamera aussuchen.

      „Ich wechsle ständig mein System und wäre nie einem System treu – dann ist man immer unterlegen.
      Wer komplett zu Sony geht, zahlt einen hohen Preis und ich sehe bisher nicht, dass dadurch die besseren Aufnahmen in den Kasten kommen. Für Tele- und Macro-Fotografie ist Sony bisher kaum eine interessante Wahl – alle die Landschaften, Architektur, Studio und People-Fotografie betreiben werden bald wieder mit einer Hasselblad oder Fuji GFX rumlaufen – und das ist dann wirklich mal ein Schritt nach vorne.
      In der Sportfotografie kann Sony einer Nikon D500 nicht das Wasser reichen.
      Also mal schauen was Sony dann noch bleibt…“

      • @ Cat…
        Moinsen Cat

        Warum fühlen Sich eigentlich Canon und Nikonuser immer so angegriffen, wenn man was gegen deren System sagt? 😉

        Teilweise gebe ich Dir ja recht, aber für mich als Peoplefotograf gibt es aktuell keine Alternative zu Sony bzw. zu Systemkameras.
        Eine Spiegelreflex werde ich mir im Leben nicht mehr holen. Grund ist z.B. der elektronische Sucher und das lautlose fotografieren. Schon allein diese zwei Punkte sind für mich enorm wichtig. Ja—ich mag den elektronischen Sucher. Da ich viel Outdoor mache, ist das ein wahrer Segen.

        Da haben die großen Zwei im Vollformatsektor nichts zu bieten.

        Mittelformatkameras sind mir persönlich viel zu unflexibel und zu überteuert.. Durch die Größe-Gewicht-Handhabung etc. für meine Arbeit nicht optimal.

        Mein ganzes Studio ist wunderbar mit Zubehör für Sony ausgestattet. Also Zubehör ist kein Argument mehr- war es aber am Anfang mal.

        Fazit:
        Man findet bei jedem Hersteller Licht und Schatten. Gar keine Frage. Von daher nimm das System, welches Dir liegt.

        Viel Spaß und „Gut Licht“!

        LG Ricky