Kameras Sony

So sollte die Sony A7000 aussehen

Wie sollte die Sony A7000 aussehen? Wo liegen die Schwachstellen der A6500? Das analysiert Max Yuryev in einem neuen Video.

Kommt die Sony A7000?

Ob Sony an einer A7000 arbeitet, das wissen wir momentan nicht so genau. Lange Zeit gab es Gerüchte zur Sony A7000, doch dann kam „nur“ die A6500 auf den Markt. Handelt es sich bei der A6500 nun gewissermaßen um die A7000? Oder wird Sony früher oder später eine spiegellose APS-C-Kamera auf den Markt bringen, die oberhalb der A6500 angesiedelt ist? Das ist eine Frage, auf die es aktuell wie gesagt (noch) keine Antwort gibt. Doch wir können zumindest mal analysieren und darüber diskutieren, wie diese Sony A7000 denn im Optimalfall aussehen sollte.

Genau das hat Fotograf Max Yuryev in einem neuen Video getan – analysiert, wie die A7000 seiner Meinung nach aussehen sollte. Dabei macht er zunächst einmal deutlich, dass er sehnlichst auf die A7000 wartet und im Sony Portfolio seiner Meinung nach in jedem Fall Platz für die A7000 ist. Beinahe jeder Hersteller hat inzwischen eine „Nicht-Vollformat-Kamera“ mit absoluten High-End-Spezifikationen im Angebot. Nikon hat die D500, Panasonic die GH5, Olympus die E-M1 Mark II. Im direkten Vergleich mit diesen Kameras hat die A6500 in einigen Punkten das Nachsehen. Hier sollte Sony seiner Meinung nach ansetzen, diese Schwachstellen ausmerzen und eine nahezu perfekte A7000 für 2.000 Dollar auf den Markt bringen.

Das wünscht sich Max von der A7000

Was sind nach der Meinung von Max Yuryev diese wichtigen Verbesserungen, die die Sony A7000 mitbringen sollte? Zunächst einmal fordert er ein überarbeitetes Gehäuse mit einem größeren Griff und der Möglichkeit, einen zusätzlichen Batteriegriff anzubringen. Er denkt da an etwas, das etwas mehr in Richtung A7 geht. Auch ein Kopfhörer-Anschluss sollte seiner Meinung nach nicht fehlen, genauso wie er es sehr begrüßen würde, wenn die A7000 Platz für zwei Speicherkarten bieten würde.

Der Akku ist eine große Schwachstelle der Sony Kameras. Hier sollte das Unternehmen unbedingt nachbessern, sodass man mit einer Akkuladung zumindest 1 1/2 Stunden lange 4K-Videos aufnehmen kann. Apropos Videos: Hier fordert Max in jedem Fall 4K-Videos mit 60 fps. Das wird in nächster Zeit der neue Standard werden und die Panasonic GH5 macht hier beeindruckend vor, wie das aussehen sollte.

Zu guter Letzt sollte Yuryevs Meinung nach das Display überarbeitet werden. Die A6500 arbeitet mit einer Display-Technologie, die definitiv schon in die Jahre gekommen ist. Das Display ist also vergleichsweise dunkel, gerade bei direkter Sonneneinstrahlung. Wenn Sony hier ein bisschen Smartphone-Technologie verbauen würde und das Display zudem noch flexibler machen würde, wäre das seiner Meinung nach ein großer Schritt nach vorne. Hier könnt ihr euch das komplette Video von Max anschauen:

Was würdet ihr euch von der A7000 wünschen? Ich würde mir in erster Linie noch einige neue APS-C-Objektive von Sony wünschen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

6 Kommentare

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  • Vielen Dank für diesen Artikel!

    Wenn ich das richtig verstanden, kennen wir jetzt eigentlich nur das Aussehen der neuen A7000 von Sony. Aber ich habe schon öfter Kritiken bezüglich der Akkus gelesen, mal sehen ob sich jetzt was bessern wird…

    • Ich verstehe das ewige Gemäkel (nicht hier) an der Laufzeit der Akkus nicht. Die Kameras sollen klein und leicht sein und die Akkus kompatibel mit anderen Modellen der Firma. All dies erfüllt Sony. Dann kaufe ich mir für nur ein paar Euro zwei Zusatzakkus + Ladegerät und wechsele in max. 10 Sek. den Akku. Wo ist denn da das Problem ???

      • Ganz genau, ich besitze die Sony Nex 7, die Alpha 7 R, die Alpha 7r2 und dsc rx 10 m 3 und ueberall passt der gleiche Akku, Ersatzakkus sind guenstig zu bekommen.

  • Die Cam kann ab A6300 ja auch mit einer Powerbank betrieben werden. Wichtig wäre auch das Überhitzungsproblem abzuschalten sowie die Aufnahmebegrenzung für Videos aufzuheben.