Kameras Nikon

Nikon: Weitere Preiserhöhung geplant?

Nikon plant möglicherweise, die Preise der eigenen Produkte weiter zu erhöhen. Das deuten neue Gerüchte an.

Nikons große Umstrukturierung

Nikon befindet sich aktuell in einer Phase der Umstrukturierung. In den letzten Wochen wurden zahlreiche Arbeitsplätze gestrichen, außerdem hat sich das Unternehmen dazu entschieden, die Nikon DL Kameras nicht auf den Markt zu bringen. Des Weiteren möchte sich Nikon in den nächsten Monaten und Jahren auf Mittelklasse- und Profi-Kameras konzentrieren. Sicherlich werden auch noch Kameras für Einsteiger auf den Markt kommen, doch große Bemühungen darf man in diesem Bereich von Nikon wohl nicht mehr erwarten. Das Unternehmen scheint festgestellt zu haben, dass man dieses Segment bereits zu großen Teilen an die Smartphones verloren hat. Welche Kameras Nikon in den nächsten Monaten und Jahren auf den Markt bringen möchte, das könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Werden die Preise demnächst erhöht?

Mit all diesen Maßnahmen sollen bei Nikon die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt werden. Bis diese Veränderungen wirklich Wirkung zeigen, wird es aber vermutlich noch einige Zeit dauern. Um die Einnahmen und Zahlen sofort zu verbessern, plant Nikon möglicherweise eine weitere Preiserhöhung für die eigenen Produkte. Schon im letzten Jahr wurden bei Nikon (und zahlreichen anderen Herstellern auch) die Preise der eigenen Produkte erhöht. Es werden insgesamt immer weniger Kameras verkauft, weshalb die Unternehmen versuchen, mit jedem einzelnen Produkt mehr Gewinn zu erzielen.

Offiziell bestätigt wurde die kommende Preiserhöhung (noch?) nicht, es handelt sich zum jetzigen Zeitpunkt also nur um Gerüchte, die sich nicht bewahrheiten müssen. Wir behalten die aktuellen Entwicklungen rund um Nikon und die gesamte Kamerabranche aber in jedem Fall weiter im Blick und halten euch auf dem Laufenden.

via: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

9 Kommentare

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    • Es ist müßig

      sich über Eventualitäten zu unterhalten. Fakt ist das Nikon am Stock geht und alle Register ziehen muss um zu überleben, dazu gehören unter anderem auch Preiserhöhungen.

      Falsche Management Entscheidungen und die Abhängigkeit von (Sensor) Lieferanten so wie die Auslagerung von wichtigen Geschäftsfeldern in das benachbarte Ausland sind die Hauptgründe an dieser Misere.

      Das Nikon sehr gute Produkte bauen kann bestreitet niemand und das hat lange für den geschäftlichen Erfolg ausgereicht. Nun finden sowohl beim Kamerabau als auch im Umfeld der Bildverarbeitenden Industrie starke Veränderungen statt die so vom Management, übrigens bei fast allen Herstellern, nicht rechtzeitig gesehen wurden.

      Diese digitale Revolution frisst nun anscheinend die eigenen Kinder. Stichwort Smartphones-Kompaktkameras, QR-Code statt Prospekt oder Riesen Bildschirm mit Bewegtbildern satt Messe-Plakat dazu noch die rückläufigen Bildhonorare um nur einige der Gründe aufzuführen die zum Niedergang der Fotoindustrie beitragen.

      Ich hoffe das die klugen Köpfe schneller sind als der Druck der Aktionäre nach Dividende!

  • Die Marge wird dadurch eventuell erhöht, dass dadurch mehr Verkäufe generiert werden , nun das glaube ich eher weniger.

  • Man kann den Bogen auch überspannen! Die Peise de neu erschienen Objektive kann man jetzt schon als heftig b zeichnen. Sollte die Spirale weitergehen, dann werden sich Firmen wie Tamron und Sigma freuen, das neu Tamron 70-200 ist dann sicherlich nicht nur bei mir eine Überlegung wert.

    • Der Punkt ist doch der:
      Wenn Sie ein Nikon Objektiv für 2000€ kaufen, dann bekommen Sie dafür auch nach 5 Jahren oft noch 1500€ für ein gepflegt gebrauchtes Exemplar –
      kaufen Sie Tamron oder Sigma für 1000€ – haben Sie nicht nur immer das Gefühl mit etwas zweitklassigem zu fotografieren, sondern nach 5 Jahren bekommen Sie es kaum noch gebraucht verkauft, weil es nicht selten schon 1-2 Neuversionen gab oder res keiner mehr will, weil die Leute dann lieber ein gebrauchtes Nikon kaufen.
      Deshalb spielt der Preis nur eine Rolle, wenn das Objektiv nicht zufrieden stellt.
      Wenn einem ein Nikon (oder Canon, o Olympus, o Fuji) Objektiv einmalige Fotos bringt – dann ist der Preis letztlich irrelevant.

      • Ich benutze sowohl die “ Heilige Dreifaltigkeit“ als auch diverse Fremdobjektive, ein Sigma für 250€ muss ich gar nicht verkaufen, ich werfe es einfach nach fünf Jahren weg, das Nikkor hätte 1200 gekostet… und gerade bei dem was neu von Sigma ud Tamron gekommen ist stimmt ihre Aussage so nicht mehr. Übrigens, gerade heute hatte ich das neue 70-200 für über 3000€ im Einsatz, zweifelsfrei ein tolles Teil aber definitiv zu teuer!

      • Ach so, wer nach fünf Jahren Profieinsatz noch 1500 für ein 2000€ Teil zahlt ist selten dumm, alleine die MwSt. Macht schon fast die Differenz, mehr wie nen 1000er gibt es garantiert nicht!

      • ich sprach von „gepflegt gebraucht“ – nicht von Profi-Einsatz – wer auch immer seine Objektive durch die Gegend wirft Ode rollt, kann sie dann getrost weg werfen –
        aber die Wegwerf-Mentalität passt nicht mehr in die heutige Realität!

        und die paar Leute, die Fotogeräte von der Steuer absetzen und danach billig verkaufen müssen, die können ja ruhig Sigma kaufen.
        Zweite Wahl eben – daran hat sich nichts geändert.
        Da helfen auch dickeres Metall, klotzige Sonnenblenden und viele Asphären nicht.

        Wenn Sie mal am Limit vergleichen, sehen Sie schnell, dass ein Tamron nicht vergleichbar ist mit dem Nikkor oder einem Canon – und am Limit wird die Luft eben dünn und extrem teuer.
        Ich finde 3000€ auch heftig, aber es werden immer weniger dieser Objektive verkauft, also steigt der Preis zusätzlich, außerdem reicht oft ein optisch mindestens gleich gutes 4.0/70-200 mm – dann spart man sinnvoll.

      • Ich habe sowohl das 4.0 er 70-200 als auch das 2.8er, beides Nikkore. In den letzten Tagen habe ich das neue 2.8er getestet und kann trotzdem nur eines sagen, der Preis passt nicht! 3000€ ist überzogen und ich bin auf das neue Tamron gespannt, sieht gut aus, kostet die Hälfte und die Abbildunsqualität wird garantiert nicht schlechter als die vom neuen Nikkor sein, die ist nämlich nicht dem Preis angemessen. Wenn ich mir dann noch die neuen Linsen von Sigma (1.8 135, 1.4 85 usw) anschaue, dann haben die Fremhersteller enorm aufgeholt. Die Art Serie ist definitiv eine Alternative und bei den meisten Aufträgen reicht dies völlig aus und keiner wird einen Unterschied sehen…
        Ich frage mich, ob sie jemals mit der Fotografie Geld verdient haben… wahrscheinlich nicht und manchmal nutzt einem halt die 4.0 Optik nix… Dünne Luft gibt es vielleicht bei überzogen Preisen, der Mensch macht das Foto nicht das Nikkor oder Tamron (natürlich in einem gewissen Rahmen aber wir reden nicht über Schrott)!