Fujifilm Kameras

Fujis ultimative APS-C-Kamera: Neuer Sensor, Preis von 3.000 Dollar?

Fuji arbeitet an der bisher teuersten Kamera der X-Serie. Nun gibt es neue Gerüchte zu dieser „ultimativen APS-C-Kamera“.

Braucht man einen Vollformatsensor?

In den letzten Tagen war die Sony A9 das Thema Nummer 1 in der Fotobranche. Die Kamera polarisiert, daran gibt es keine Zweifel. Und auch hier auf Photografix haben viele von euch Kommentare hinterlassen und mitgeteilt, was sie von der neuen A9 halten – vielen Dank dafür!

Ich picke mir mal eine Meinung zur Sony A9, die einige von euch vertreten, heraus und nutze dieser Meinung, um zu den neuen Gerüchten der ultimativen APS-C-Kamera von Fujifilm überzuleiten.

Wie viele Fotografen brauchen eigentlich wirklich und zwingend einen Vollformatsensor? Eigentlich reicht doch auch ein APS-C- oder gar Micro-Four-Thirds-Sensor vollkommen aus, da die Unterschiede in Sachen Bildqualität in der Praxis marginal sind. Wer diese Ansicht vertritt, der wird sicherlich einen Bogen um die Sony A9 machen, da Kameras wie die Nikon D500 oder die Fuji X-T2 dann insgesamt einfach wesentlich attraktiver wirken. Schon alleine weil sie deutlich günstiger sind und das gesparte Geld in einige wirklich erstklassige Objektive investiert werden kann.

Fujis High-End-Kamera soll neuen Sensor erhalten

Wer keinen Vollformatsensor braucht, aber trotzdem eine High-End-Kamera sein Eigen nennen möchte, der dürfte sich vor einiger Zeit mit Sicherheit gefreut haben, als Gerüchte zu einer absoluten High-End-Kamera von Fujifilm aufgetaucht sind. Diese Kamera soll sich angeblich oberhalb der Fuji X-T2 oder X-Pro2 einordnen und die bisher teuerste APS-C-Kamera von Fujifilm werden.

Das klingt schon in diesem frühen Stadium der Gerüchte äußerst spannend. Und nun hat eine Quelle durchsickern lassen, dass die neue Fuji Kamera definitiv mit einem neuen X-Trans-Sensor ausgestattet sein soll! Und insgesamt wäre es durchaus denkbar, dass es sich dabei (wie bei der Sony A9) um einen Stacked CMOS Sensor handeln könnte – auch wenn das aktuell reine Spekulation ist. Auch ein Sucher ohne Blackouts ist sicherlich eine Option, die Fujifilm zumindest im Hinterkopf hat.

Preis von 3.000 Dollar geplant?

Des Weiteren wird gemunkelt, dass Fujifilm bei der neuen Kamera einen Preis zwischen 2.000 und 3.000 Dollar anpeilt. Zuletzt hatten Gerüchte angedeutet, dass die Kamera sogar 5.000 Dollar kosten könnte – was wirklich extrem teuer wäre. Ein Preis von 3.000 Dollar für die „ultimative“ APS-C-Kamera klingt da irgendwie etwas logischer und würde sicherlich auch bei den Kunden gut angekommen.

Wir befinden uns hier noch in einem sehr frühen Stadium der Gerüchte und es kann noch so einige Monate dauern, bis die neue APS-C-Kamera tatsächlich auf den Markt kommen wird. Doch Vorfreude darf in jedem Fall aufkommen, denn Fujifilm hat zuletzt mit Kamera wie der X-T2 und der GFX 50s unter Beweis gestellt, dass man in der Lage ist, wirklich erstklassige Kameras zu produzieren. Außerdem stimmt bei Fujifilm der Service in Sachen Firmwareupdates, genauso wie der Hersteller einige tolle Objektive im Angebot hat.

Was würdet ihr euch von Fujis neuer High-End-Kamera wünschen?

Fujifilm X-T2
Preis: 1.699,00€
Zuletzt aktualisiert am 25.05.2017
  • 86 Punkte im Test von DPReview (Gold Award)
  • 24 Megapixel und Autofokus mit 325 Messfeldern

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

29 Kommentare

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  • Sicher brauchen die meisten Anwender keine Vollformat Sony A9, aber es ist auch nicht verkehrt, wenn man sie sich leisten kann.
    Die hervorragenden FUJIFILM Kameras werkeln alle mit den erstklassigen APS-C Sony Sensoren.
    Allerdings, den aktuellsten Sensor aller Kameras hat nur die neue Sony A9 und das ist schwer zu toppen!

  • Einen Vollformatsensor ;-). Seien wir mal ehrlich. Eine XT-2 oder Pro mit Vollformatsensor hätte mittlerweile schon fast den halben Markt umgekrempelt. Ich vergleiche immer gern Megapixel mit PS und Sensorgrösse mit Hubraum. Und es ist ja allgemein bekannt das Hubraum nur durch mehr Hubraum zu ersetzen ist 😉
    Ich habe mein ganzes Fuji Equipment verkauft, gegen eine Leica Q eingetauscht und diesen Schritt nie bereut.

    • Wenn das denn so ist, dann müssten Sie aber jetzt ihren Schritt bereuen, denn Fuji hat inzwischen – um bei ihrem Beispiel zu bleiben – mit der GFX 50s, nicht nur viel mehr PS sondern erheblich mehr Hubraum und bietet dazu die Möglichkeit die Reifen also das Objektiv zu wechseln, wobei das Objektiv der Leica (F1,7-lichtstarken 28mm) sehr gut sein soll. Bis auf die höhere Pixeldichte, die sich bei Dämmerung und Dunkelheit negativ auswirken kann, hängt es doch eher am Objektiv wie gut das Bild letztlich wird, und da alle Objektive in der Mitte scharf sind sehe ich sogar eher einen Vorteil für die APS-C – obwohl ich wie Sie ein Anhänger von Vollformat bin.

    • Habe die Q als Alternative zur Canon gekauft. Dann die Canon verkauft ( die Q ist Weltklasse ) und die X-T2 als leichte Wechsel-Objektiv-Ergänzung dazu gekauft. Bin extrem enttäuscht vom X-Trans-Sensor. Würde sich Fuji dazu durchringen wie bei der Mittelformat einen Bayer-Sensor zu verbauen, wär ich auch für 3000 Dollar dabei. Alleine schon weil dann der Workflow über LR und PS wieder einheitlich ist.

    • Ich vergleiche gerne Smartphones

      mit

      Computern
      Hifi-Anlagen
      mp3-Playern
      Telefonen
      Bildverarbeitungsprogrammen
      Navigationsgeräten
      Kameras
      Radios
      Plattenspielern
      von vor 20 Jahren.

      Soweit zum Hubraumdenken.
      Das stammt noch aus der Zeit, als man eine Verbesserung der Leistung auf Basis des Stillstands der technischen Entwicklung betrieb.

  • Hilfreich

    für technisch beste Bilder ist neben der Schärfe, Farbgenauigkeit, feinste Detailwiedergabe besonders der abbildbare Dynamikbereich. Er ist für unser menschliches Sehen sehr wichtig weil er uns Plastizität und räumliche Tiefe zeigt.

    Wenn es Fuji gelingt einen Dynamikumfang von 14 Blenden (Mittelformat) abzubilden ist das mit der zu Zeit schon sehr guten Detailwiedergabe der APSC X-Trans-Sensoren ein großer Sprung zur Spitzenkamera.

    Ein Preis von 2500 bis 2900 wäre dann angemessen, jedenfalls für mich ein Grund den Vorteil einer kleineren Spiegel freien Systemkamera auch beruflich zu nutzen.

  • Bin gespannt. Fuji Xpro1 und 2 nenn ich mein Eigen und dazu 12, 23, 35, 56mm Objektive. Ich hätte gerne die XT-2, aber die ist im Geldbeutel nicht drin. Es wird aber für den Urlaub und für zwischendurch die x100t kommen.
    Aber egal wie gut diese Kameras auch sind oder letztlich auch werden, ich denke der große Teil der professionellen Fuji User setzt sich nicht nur mit der rein optischen Qualität auseinander. Ich denke da steckt viel an Philosophie mit drin, etwas, was die andren nicht bieten können.
    Ich stelle sogar die These auf, das Fuji der rundeste aller Hersteller im Moment ist. Die Kameras sind gut, die Objektive auch. Der rote Faden ist deutlich sichtbar, und streckt sicht sinnvoll durch die letzten Jahre. Der Support ist der Beste und Entwicklung ist immer ansteigend.
    Nikon schmiert eh gerade ab, Canon sucht nach der Inovation zurück zum Olymp und Sony steckt zwischen E- und F-Mount und den APS-C Kameras fest.
    Olympus und Fuji scheinen einen klaren Weg zu haben und den auch zu verfolgen. Sie haben sich auch gegen das allmächtige Vollformat im Markt behauptet und so einen großen Anteil am Markt. Vor 10, vielleicht sogar vor 5 Jahren undenkbar.
    Wenn Fuji in den hochprofessionellen Bereich will, also Wildlife und SPort, dann werden sie dahingehend auch viel positive Resonanz erhalten. Man darf nur nicht die eigentliche Philosophie vernachlässigen. Denn genau das fängt einen User der zu Fuji kommt.

    • Das Vollformat Kleinbildformat ist auf dem Markt nichts anderes als ein überteuertes Nischenprodukt mit geringen Stückzahlen. Zu groß sind einfach die Probleme mit der geringen Geschwindigkeit, dem Gewicht, dem Volumen, den Randunschärfen und den Auto-Preisen, die zeigen, dass es überteuert ist.
      Deshalb sind es auch in erster Linie vermögende Laien, die Kleinbildkameras nutzen – und Freistellungs-Paparazzis.

      • Probleme mit der geringen Geschwindigkeit? Was ist Ihrer Meinung nach gering an fast 30 B/s der EOS 5 Mark IV im Live-View Modus? Vollformat-Kameras haben beim gleichen Bildaussschnitt und gleicher Brennweite keinerlei Probleme mit Randunschärfen, ganz im Gegenteil, die für Vollformat-Kameras vorgesehenen Objektive bieten zumindest im Vergleich zu vielen Objektiven aus dem Bereich der spiegellosen Systemkameras eine überlegene Abbildungsleistung. Deshalb, teuer sind Vollformatkameras und dazugehörende Objektive oftmals schon, überteuert sind sie jedoch nur, wenn man mit der geringeren (optischen) Leistung von anderen Kameras mit geringerer Sensorgrösse zufrieden ist. Ausserdem bieten Vollformat-Kameras häufig Features, die Profis zwingend benötigen, wie beispielsweise robuste Gehäuse und Wetterfestigkeit. Der höhere Preis ist deshalb nur zu einem Teil auf den grösseren Sensor zurückzuführen.

  • auf keinen Fall einen Vollformat-Sensor!
    Den braucht die Marke nicht, sie hat Mittelformat!

    Als X-T2 Intensivnutzer hätte ich gerne konkret folgende Verbesserungen:
    – 2 xqd Kartenschächte
    – mehr Sucherauflösung (GH5)
    – anderer Neigemechanismus beim Monitor (K1)
    – viel mehr Monitor-Auflösung
    – neuer Prozessor, der kann was Olympus und Sony können
    – größerer Akku – der nur auf eine Art eingesetzt werden kann
    – größerer Handgriff & Ergonomie für Profis – Wechselhandgriffe
    – etwas mehr Gewicht – ca. 700g
    – ½ Stufen anstatt ⅓ – oder wählbar!
    – deutlich schneller
    – anderer Hebel und Platzierung der AF-Modus-Wahl (GH5)
    – mehr Platz auf der Rückseite, besserer Joystick (siehe GH5)
    – insgesamt besserer AF (GH5)
    – auch wenn es weh tut – Bildstabs mit 5 Achsen!
    – noch weniger Bildrauschen 🙂
    – Filmfunktionen weg bzw. Extrakamera dafür

    auch Fuji kann sehr viel optimieren!
    Am besten mal eine D500, GH5, E-M1II kaufen und daneben stellen und wirklich mit allen und vergleichbarem Objektiv fotografieren – und dann aus der GH5 eine Fotokamera im Fuji-Look machen mit einem AF der der D500 nahe kommt.

  • Warum es noch eine neue Modellreihe sein muss, kann ich zwar nicht verstehen, aber solang man dadurch bedingt die XT-Serie künftig nicht stiefmütterlich behandelt, ist es mir eigentlich egal.

    Ich war sehr zufrieden mit der X-T1 und bin es umso mehr mit der X-T2. Dies sowohl von der Hardwareseite, wie auch in Punkto Firmwareupdates.

    Was Crop & Vollformat betrifft, hat beides seine Vor- & Nachteile. Nachdem ich über Jahre mit der Canon 5D II und III fotografiert habe, tat ich mich eigentlich nur am Gedanken schwer. Wirklich vermisst habe ich die größere Sensorfläche jedoch nicht wirklich. Weder was die Bildqualität betrifft, noch das Freistellungspotential.

    PS: Interessanter finde ich da schon die neue GFX-Reihe…

    • @ Marcel, ich habe fast die gleiche Historie wie Sie, 5D II, 5DIII und habe letzten August zwischen mehreren Anbieter geschwankt, Fuji war ganz oben auf der Liste, aber konnte mich nicht von Vollformat lösen und habe mich anders als Sie für die 5D mark IV entschieden. Hätte ich noch etwas gewartet, wäre es mit Sicherheit die GFX 50s geworden. Was in Zukunft kommt weiss ich nicht, aber eines ist sicher – keine 5D Mark V!

      • Hey joe,
        dem letzten Satz entnehme ich eine gewisse Unzufriedenheit…
        Was passt denn bei der mkIV nicht?

      • @René, also dass wir uns richtig verstehen – die 5D Mark IV ist eine gute Kamera, aber vom Bildergebnis für mich nicht merklich besser als die Mark III trotz erheblich höherer Pixelzahl (22,1 vs 30MP). Was ich unmöglich finde ist alles was mit Video zu tun hat – ausgenommen das Personentracking. 4K kann ich nur über die Kamera schauen und RAW Bilder muss ich mit Canon Software bearbeiten – oder Adobe Photoshop mieten – was ich nicht mache, denn ich kaufe Software nur) und es hat keinen 4K HDMI-Ausgang und die Datenmenge ist bei 4K immens gross, etwa 4mal so gross wie bei der Konkurrenz. Und 4K-Videos können sie auch ihren Freunden nicht weitergeben, da sie diese wiederum nur über Canon Software betrachten könnten. Zeitlupe gibt es nur in HD-ready. Also, wer nur fotografiert kann das in meinen Augen genauso gut mit der Mark III. Wer filmt kann das – meiner Meinung nach – mit Panasonic, Sony, Fuji wahrscheinlich besser.

  • Wenn da einer der ,,Wunder“ Sensoren eingebaut wird, von denen vor Jahren mal berichtet wurde, ist die Kamera für mich interessant- trotz APS-C und des Preises.

  • Fuji hat mach meiner Meinung bis jetzt ein sehr gutes aufeinader abgestimmtes Gesamtpaket.
    Auch Strategisch sind sie gut, ein perfektes APS-C Kamera und Objetiv Sortiment und ein kluger Strategischen Schachzug mit der Mittelformat Kamera (leider ausser mein Buged).
    zum Glück haben sie Vollformat übersprungen, denn die ansprüche an die Verfügbaren Objektive sind sehr hoch.
    Ich bin gespannt was Fuji rausbringt, für 3000 Dollar muss sie sich neben einer D500 auch noch mit ganz anderen Kameras noch messen.
    Aber tolle Firma ich weiss nur nicht warum ich noch keine Fuji habe, da ich schon über einem Jahr ne Kamera kaufen will, weil eigentlich ist Fuji top

  • Alles nur Blödsinn ! Behalte Deine Kamera und kauft mit
    dem Geld neue Objektive etwa Sigma 1,4-85 Art,1,4-35 mm,Nikon 1,4-105 mm…dann werdet ihr richtig staunen !
    Fuji Leute gucken leider in die Röhre,da nur für Nikon und Canon Anschluss gibt.Vergiss die neue Kameras,die mit Sicherheit nicht viel an die Bildqualität bringt.Sondern nur durch hochwertige Objektive.

    • @DUMMIS
      von Prinzip her richtig gedacht.
      Nur die über den Klee gelobten Sigma-Objektive sind extrem groß, schwer und auch teuer und letztlich nicht mal abgedichtet. Ich bleibe nach langer Erfahrung mit fremdem Gerät, so lange es nicht zwingend notwendig wird bei herstellereigenen Objektiven.
      Fas 1.5/85 mm ART käme mir nie länger an eine Kamera, das 1.4/105 mm ist dafür aber ausgezeichnet und trotz des gewaltigen Preises eines der wenigen Objektive, die eine eigene Welt zeigen können.
      Und Fujifilm bietet auch eine eigene Welt – da wird man Sigma nie wieder vermissen und Nikon oft auch nicht.

    • Das sehe ich ähnlich wie Dummis. Die Objektive haben ab einem bestimmten Preisniveau der Kameras einen viel größeren Einfluss auf die Qualität und Gestaltungsmöglichkeiten der Bilder als die Kamera selbst. Meiner Ansicht nach sollte man sich für das Kamerasystem entscheiden, das die für die persönlichen Ansprüche besten Objektive anbietet. Gleich ob Sony, Fuji, Canon oder Nikon, alle haben eine oder mehrere APS-C oder Vollformtkamera im Angebot, die praktisch alle Arten der Fotografie abdecken und damit einen geeigneten Body zur Verfügung stellen. Das gilt zumindest für den Bedarf der Amateure wie mich, die wohl den allergrössten Teil der Kunden der Hersteller ausmachen. Deshalb lieber in bessere Objektive investieren, als alle 2-3 Jahre tausende an Euro für die jeweils neueste Top-Kamera ausgeben. Erst recht würde ich nicht ein Kamerasystem wechseln, nur weil ein Hersteller bezüglich der Kameras momentan gerade die Nase vorn hat. Die neuesten Features in den Bodys sind häufig nur technische Spielereien, die man entweder nur selten benötigt und/oder die sich nicht durch erkennbar bessere Bilder niederschlagen.

  • Auf die Fuji X Serie lasse ich seit der XT1 nichts kommen. Anfangs auch skeptisch, überzeugten mich Haptik und Bildqualität. Natürlich gibt es immer Verbesserungspotential aber Fuji X istcdas erste APS-C System, welches 35mm Kleinbild obselet macht. Jeder darf Glaubenssysteme aufrecht erhalten doch am Ende entscheidet Leistung. Und wer mit dem XF 16-55 2.8 (24-82 KB) 56 1.2 (80mm KB) oder 10-24 4.0 (15-36 KB) mal arbeitet, der will nichts anderes mehr. Der Dynamikumfang ist sehr gut und via ISO Push deutlich über das Niveau einer A7 zu ziehen. Die XT2 und XT20 mit dem XTransIII leisten fantastische Arbeit mit 325 Fokuspunkten und trotz 24 statt 16MP (XTrans II) ist auch ISO6400 problemfrei nutzbar. Hier finden Anwender aller Bereiche der Fotografie Gefallen.

    Hinzukommt der hochwertige Fujinon Objektiv Fuhrpark (mit wenig Ausnahmen), der jede Sony Linse (auch Zeiss gebrandete) in den Schatten stellt. Und ohne adäquates Glas nützt die beste Kamera nichts.

    Unabhängig von Fuji gilt zu konstatieren, dass spiegellose Systeme vom Nischenprodukt und kleineren Consumerbereich zu Recht in semi- professionelle Sphären vordringen. Das 4/3 System finde ich limitiert für die Zukunft, Sony und Fuji aber werden deutlich an Marktanteilen zulegen, vom APS-C über Kleinbild bis Mittelformatsegment ist da vieles im Kommen oder bereits im Aufstieg begriffen. Ich sehe es durchaus aufmunternd dass insbesondere Canon zum Handeln aufgefordert wird, denn 5DMIV und 5DSR sind keine Antworten für die Ansprüche vieler. Nikon wird sich auch neu orientieren müssen. Nichtvzu vergessen dass Pentax mit der K1 eine preislich sehr interessante 35mm Version verkauft, die eingefleischten Spiegelreflexfans ansprechen sollte. Es passiert also was auf dem Markt.

    Gruß

    Daniel

    • Fuji und Panasonic werden NICHT an Marktanteilen relevant zulegen, weil die Preise völlig überteuert sind, vor allem bei Objektiven.
      Hohe Preise sprechen erfahrungsgemäß für eher unterdurchschnittliche Qualität.
      Denn hohe Preise zahlen nur Unerfahrene.

      Fuji ist zudem keine Wahl für mich, weil es kaum Bildbearbeitungssoftware für die XTrans-RAWS gibt.
      Der X-Trans-Sensor ist nach wie vor kein Standard in der Fotowelt.

      • Fuji ist einer der Marktführer für optisches Glas, produziert für Hasselblad und die Logik „Überteuert taugt meist nichts“ erschließt sich mir nicht.

        Die Qualität eines 23mm 1.4 oder 16-55 2.8 oder 56mm 1.2 oder 50-140 2.8 steht qualitativ auf dem Niveau entsprechender FX oder L Optiken. Inzwischen bietet Fuji zu seiner 1.2- 1.4 XF Reihe alternative f/2 Linsen ebenfalls auf XF Level zum fast halben Preisen um mehr Leute zu erreichen. Davon abgesehen, Objektibe zwischen 400 bis 1200 Euro (1400 – 1800 Euro sind die absolute Ausnahme) kann ich nicht überteuert einstufen – das sind reguläre Preise im Highend Bereich. Leider gibt es viele Leute die gern viel Geld in einen Body investieren und dann versuchen an den Linsen zu sparen. Das wäre wie die Suche nach Opel Coras Reifen für den neuen Porsche.

        Selbst im Gebrauchtmarkt bleibt Fuji Optik wegen seiner Qualität teuer. Und es spricht für das Selbstbewusstsein des Herstellers, eben nicht mit einem Billigsegment zu handieren um Jundschaft zu gewinnen. Für Fuji entscheidet man sich bewusst, es ist ein anderes Fotografieren. Dass sie keine Mehrheit am Markt gewinnen ist klar, aber Zuwächse, die heute schon erheblich sind sind. Viel eher wird die Marktdominanz von Canon und Nikon bröckeln, wenngleich zweitere sich eh wieder verstärkt im semi- professionellen Bereich neu aufstellen wollen. 4/3 sehe ich auch kritisch, aber digitales Kleinbild wird an Relevanz verlieren, zumindest was Spiegelreflexkameras anbelangt. Und Sony wird noch einiges zu tun haben denn deren Objektive stehen größtenteils tatsächlich in keinem Preisleistungsverhältnis. Und ob die Haptik der A9 das Maß aller Dinge ist (Stichwort lichtstarke 200mm+ Zooms), wird sich zeigen. Am Ende steht immer ein Kompromiss, möglichst klein und leicht mit maximalem Umfang, Brennweite und Lichtstärke – das hat physikalische Grenzen. Wer viel Outdoor macht, schätzt schnell leichte Ausrüstung, vor allem wenn die Resultate passen. Im Studio fragt man nicht wie groß die Kamera auf dem Stativ ist.

        Gruß

      • @ Sabrina
        besser mal wirklich mit Fuji fotografieren.
        Und RAWs sind da wirklich kein Problem – zumeist braucht es die ohnehin gar nicht.
        Fujifilm will gar keinen Standard setzen und auch nicht Marktführer werden, sie wollen nur besser sein und optisch sind sie das sogar häufig.
        Es ist natürlich auch bei Fuji nicht alles Gold was glänzt, aber derzeit mehr als bei allen anderen Anbietern und ich empfinde die Preise eher sehr günstig für die gebotene Verarbeitung und erreichbare Qualität.

        @ Daniel
        einwandfrei, volle Zustimmung.

      • Panasonic überteuert? Das sehe ich etwas anders. Die G81 beispielsweise ist hervorragend ausgestattet, besser als jede der Canon Systemkameras und kostet trotzdem unterhalb 900 Euro. Das halte ich nicht für überteuert, ganz im Gegenteil, das ist meiner Meinung nach günstig. Ähnliches gilt für die Objektive, viele von denen liegen preislich zwischen 200-600 Euro. Panasonic ist deshalb für mich DIE Wahl, wenn man ein Optimum bei Preis/Leistung anstrebt.

        Fuji Kameras schneiden bei Autofocus sowie Rauschverhalten, Bildqualtät und Schärfeleistung des Sensors in Tests überdurchschnittlich gut ab. Ausserdem erlauben einige 4K-Videos, was Canon bis heute nicht liefert, ausgenommen deren weit teureren und schwereren Top-DSLR Kameras. Objekte findet man bei Fuji in einer sehr weiten Preisspanne wobei auch preislich günstige Objektive dabei sind. Fuji hat meiner Meinung nach lediglich das Problem, dass sie bei Kunden im Consumerbereich nicht so bekannt sind, wie Canon oder Sony. Fuji ist eher eine Wahl für Kenner.

        Meine Prognose ist deshalb genau umgekehrt. Canon und vor allem Nikon haben massive Probleme bei spiegellosen Kameras mitzuhalten. Canon hat eigentlich gute Vorraussetzungen, weil man die teilweise hervorragenden EF Objektive auch an den M-Bodys verwenden kann und Canon sich damit den grossen Kundenkreis von DSLRs erschliessen könnte. Warum Canon bis heute aber weder bei APS-C DSLRs noch bei den M-Bodys 4K-Videos anbietet, obwohl das längst State of the Art ist und anscheinend von Kunden gewünscht wird, ist mir ein Rätsel. Mich hält u.a. genau dies davon ab, mein EOS-System mit einer Spiegellosen von Canon zu ergänzen. Canon kam mit der M5 im Vergleich zur Konkurrenz ziemlich spät und letztere trotzdem nicht überholen können. Canon hat allerhöchstens zur Konkurrenz knapp aufgeschlossen.

  • Ich habe selten, und ich muss lange nachdenken, solch einen langen Bericht gelesen ohne irgendwelche Informationen zu erhalten. Heisse Luft wie Montag Morgen, wenn die halbe Nation professionell über Fußball labert ohne je einen getreten zu haben. PCPtheke

  • Ich würde sagen, sprechen wir in zehn Jahren mal darüber.

    Bis dahin vergleichen wir mal die Olympus OM-D E-M5 Mark II

    Mit der Canon EOS 5D und der Nikon D700.

    Oder wir vergleichen die OM-D E-M5 II mal mit der Nikon D800, der Canon EOS 5D III oder IV
    oder eben auch mit den aktuellen Objektivlosen von Sony.

    Oder vergleichen wir unter Einbeziehung des Preises und der Ultraweitwinkelobjektive die Bildqualität der Canon EOS M3 mit Sony, Panasonic und Nikon APS-C (DX).

    Da zeigt sich wieder mal:
    Es ist wie im HiFi-Bereich:
    Hi-End ist so was wie Lagerfeld: qualitativ Durchschnittsware für einen zehnfach (mindestens) überteuerten Preis.

    p.s.
    Ich bin gegen AfterCremes, Bodylotions und Sonnencreme.
    Schließlich will ich mit 65 nicht schon aussehen wie andere mit 40 – wie altes Leder.

  • Also, wenn ich mal das alles hier zusammenfasse: Fuji ist toll, Fuji wird sich nicht durchsetzen, Sony ist besser aber wieder doch nicht, Canon und Nikon sind von gestern, Vollformat ist Blödsinn, alles ist zu teuer oder doch nicht.

    Worum geht es hier? Ich denke um eine Kamera die keiner von uns kennt, die womöglich noch nicht mal zu Ende entwickelt ist, mit der Fuji angeblich versuchen will eine neue Nische oder sogar mehr Marktanteile erobern will. Und was soll sie besser können? Schneller sein? Schärfere Bilder machen? Weniger Bildrauschen? Geeignet für den Allrounder? Für den Landschafts-, Sport- oder Portraitfotografen? Wir reden (inklusive mir) ein bisschen wie der Blinde von der Farbe und glauben unseren Entscheid für ein System das wir besitzen oder mögen hier verteidigen zu müssen, ob wohl es doch eher darum geht, was würde mir denn als Fotograf nützen und was sind denn genau meine Bedürfnisse.

  • Wünsche habe ich nicht viele .. nur ein paar..

    – einen etwas größeren sensor zum noch besseren freistellen von Motiven – z.b. einen APS-H Sensor (mit Abwärtskompabiltät zu bisherigen Fujifilm Objektiven.. Vollformat oder größer muss nicht zwingend sein ..
    – Neue Sensortechnologie mit besserer Lowlightqualität (Rauschen ist Ok, aber Farbwiedergabe und Detailreichtum bei der X-Pro 2 / X T2 könnten noch etwas besser sein.
    – Längere Akkulaufzeit (min 600 Fotos pro Akkuladung)
    – Schnellerer AF bei richtig wenig Licht
    – Touchscreen ist nicht verkehrt
    – Größerer Puffer bei Serienbildaufnahmen