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Sony A7r III bzw. A9r soll mit 60+ Megapixeln auflösen

Neue konkrete Infos zur Sony A7r III bzw. Sony A9r: Die Kamera wird anscheinend mit gut 60 Megapixeln auflösen!

Sony A7r III oder Sony A9r

Die Präsentation der Sony A9 liegt inzwischen schon einige Wochen zurück und auch bei Sony richtet sich der Blick nun wieder nach vorne. Noch im Juni wird der Hersteller möglicherweise eine neue RX-Kamera vorstellen, im November könnte dann die Präsentation der Sony A7 III folgen. Und dann wäre da noch die Sony A7r III bzw. die Sony A9r, zu der nun neue konkrete Informationen aufgetaucht sind!

Ob sich die Infos nun auf die A7r III oder die A9r beziehen, das weiß man nicht so genau, denn es ist nur die Rede von einer High-End-Kamera mit einer extrem hohen Auflösung – das könnte theoretisch auf beide Modelle zutreffen. Wir müssen also abwarten, ob Sony ein wirklich extrem teures High-End-Modell in Form der Sony A9r vorstellen möchte, oder ob man stattdessen lieber einen Nachfolger für die Sony A7r II präsentieren wird.

Auflösung von gut 60 Megapixeln geplant

Doch kommen wir zu den neuen Hinweisen, die sich auf die Auflösung der neuen High-End-DSLM beziehen. Eine verlässliche Quelle, die in der Vergangenheit bereits korrekte Informationen zu anderen Sony Kameras geteilt hat, hat nämlich durchsickern lassen, dass die A7r III bzw. A9r wohl mit ungefähr 60 Megapixeln auflösen wird! Außerdem wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis die neue DSLM vorgestellt werden wird, in den nächsten drei bis vier Monaten wird hier garantiert keine entsprechende Präsentation stattfinden.

In der Vergangenheit hatten auch schon Gerüchte zu einer 70-Megapixel-Kamera die Runde gemacht, nun scheint sich Sony also „nur“ für gut 60 Megapixel entschieden zu haben. Wie viele Megapixel man als Fotograf wirklich braucht, das haben wir gerade im Artikel „Wie viele Megapixel wünscht ihr euch von eurer Kamera?“ diskutiert.

Quelle: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

8 Kommentare

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  • Weiches Objektiv kann 60 megapixel auflösen? Ich kenn kein einziges auf der Welt.
    Unterhaltet euch doch einmal mit einem Konstrukteur oder Objektivrechner eines Objektivbauers der was von Phyisik versteht.Alles großer Blödsinn.

    • in der Praxis trifft etwas anderes zu, im kleinen mFT werden 20 MP angeboten und für Kleinbildformat es gibt eine ganze Reihe neuerer Objektive die heute schon 51 MP und mehr mit einwandfreiem Licht beliefern können, für Fuji und Pentax können das ebenfalls viele Objektive im Mittelformat und da braucht es kein Zeiss und kein Leica.
      Und wir werden bald 100 MP und 200 MP in größeren Sensorformaten erleben und uns wundern, dass es noch bezahlbare Objektive dafür gibt.
      Allerdings muß man immer seine Fototechnik beherrschen.

    • Das Winkelauflösungsvermögen einer Optik ist grob von ihrer Öffnung und der Qualität ihrer Schmelzen/Schliffe abhängig. Trotzdem macht ein gewisses Oversampling im Abtasten durch mehr Sensorpixel mehr Sinn als etwa nur eine nachträgliche Interpolation für die Plakatwand oder den Posterdruck. Das zeigen einem die Ergebnisse von 5Ds und A7r II eben schon sehr deutlich, auch mit weniger brillanten Optiken, das erschließt sich beim Betrachten der Bilder unmittelbar. Physik in der Theorie und Praxis sind in Abhängigkeit des zu betrachtenden Rahmens eben zwei paar Stiefel.

      Das Auflösevermögen einer Digitalkamera ist gar nicht wesentlich von der Sensorgröße abhängig, wie das viele Forenblöde immer noch postulieren, sondern zuerst von der Qualität und der Öffnung ihrer Optik.
      Ob ich den Projektionsstrahl dann weiter auffächere oder nicht, ist auch bei einem Beamer kein Garant für ein schärferes Bild. Im Gegenteil, man hat dann einfach größere, aber schwächer ausgeleuchtete Pixel an der Wand. So stelle man es sich mit Optik und Sensor vor. Deswegen kommt abhängig vom Bildkreis bei Cropkameras gar nicht unbedingt soviel weniger Licht auf jedes Pixel. Einzig die langsamere, engere Optik und die thermisch delikate Packungsdichte kleiner Sensoren machen die messbaren Nachteile.

      Eine Crop Alpha 65 für unter tausend Euro, hatte bereits auf Augenhöhe (und nach meinem Empfinden darüber) mit einer 5 Blöd Mark III performed, natürlich nicht im Kontext SNR, High-ISO und Lowlight, aber in Sachen Linienpaare und Details bei niedrigen ISOs. Bereits die Generationen 7100/-200 und Alpha 77 II (Canon nicht, die können bis heute keine gescheiten Sensoren) haben den FX-Markt mit ihren Cropsensoren dann ernüchtern lassen und es fiel die Bastion des immer wieder nachgeäfften Argumentes, FX/35mm wäre automatisch schärfer/detailierter. Der einzige Vorteil war immer nur der eine Stop Vorsprung im SNR durch geringere Packungsdichte und größere Sensorpixel gewesen. Das relativiert den Mehrpreis heute ganz erheblich, zumindest für Hobbyleute wie mich.

      Die Verlockung, dank besserer und schnellerer und verlustwärme- und damit dunkelrauschfreierer Halbleitertechnologie mehr Pixel auf kleine Sensoren zu packen, hatte also im Cropsegment unbedingt Sinn gemacht, trotz der Unkenrufe von Leuten mit gefährlichem physikalischen Halbwissen, einfach weil man es jetzt konnte, auch mit kleinen Sensoren zumindest bei Basis-ISO im FX Segment hinsichtlich Details und Linienpaaren zu wildern.

      Jetzt haben wir aber neben den verbesserten Fähigkeiten der Siliziumprozessingenieure des Sensorbereiches eben auch immer schnellere und bezahlbarere Speicher- und Prozessortechnologien, die immer noch mehr Pixel zulassen. Sie tun es eben mit dieser neuen FX-Klasse, weil sie es können und eben weil irgendwo bei Leica und Schott und Zeiss und Swarowski doch Leute die Kunst der Glasschmelze und -schleiferei so gut beherrschen mögen, dass es nicht nur marketingpsychologisch Sinn zu machen scheint. Ich denke aber auch, dass es zuerst irgendwo bei 50- 60 Megapixel mal gut sein sollte.

      Ich wünschte mir – so ich das Geld hätte und in die Hand nehmen wollte – eine bezahlbare, einstellige, spiegellose, downgesizede Alphaklasse im 35mm Maßstab, die einen Wechselsensorlot anböte, und gleich mit einem 7s und 7r Sensor für Schwachlichtperformance oder Details satt ausgeliefert würde. Etwa wie man einen zweiten Akku beilegte. Aber damit schößen sie sich ins Knie, wie mit einem ISO-Mount. Deswegen wird es das nicht geben.

      • erfrischend, lieber Tobi. einer der umfassend schlauesten beiträge, die ich seit langem gelesen habe!

        bei der erwähnung eines standard-mounts (z.b. für alle FF und APS-C mirrorless zusammen) krieg ich weiche knie. wie verdammt cool wäre das für ‚uns‘, anwender, kunden. aber ja, eigene objektive aufzwingen gibt mehr geschäft – wobei als liebhaber manueller objektive ist man ja dank adapter noch relativ frei.

  • Der Aufwand

    im Objektiv Bau der betrieben werden muss um bei dieser Pixeldichte vernünftige Bilddaten zu generieren ist enorm. Das bedeutet Verkaufspreise weit über 2000 Euro.

    Deswegen hat sich das Mittelformat etabliert und deshalb werden dort auch unterschiedlich große Sensoren mit ähnlicher Megapixel Auflösungen angeboten. Die Physik lässt grüßen!

    Wer eine Bilddatei von der Canon DSR (50 Megapixel) mit der eines 50 Megapixel MF Rückteiles vergleicht weiß was ich meine.

    Meiner Meinung nach sind die Sony 60 Megapixel das gerade noch machbare für die Zeiß Festbrennweiten, also eher als Image Produkt zu betrachten.

    Dazu muss noch die nötige Sorgfalt erwähnt werden die das arbeiten mit solchen Boliden erfordert. Eine „schnelle“ und unkomplizierte Kamera kann das niemals werden.

  • Mittlerweile ertappe ich mich wieder dabei, wie mir 18MP, oder gar 24 MP vollkommen ausreichen würden.
    Sicher ist es schön, wenn ich bei einem Porträt jede Wimper gezielt sehen kann, jedoch brauche ich es kaum. Die Bilder fressen viel Speicher. Meine Wunschkamera muss erst noch gebaut werden.

    Am liebsten wäre mir eine a7s, ohne Filter, 18-24 MP, und einen über 100% Sucher von dem ich auch von oben hinein blicken kann.

    • @ Ben. Beruflich bin ich seit ewigen Zeiten mit der Thematik Fotografie vertraut. Im vorigen Jahrtausend musste man als Fotograf wenigstens drei Bildformate (KB, MF und Großbild) bedienen um die jeweilige Anforderung des Kunden zu erfüllen.

      Heute ist es APSC, Voll- und Mittelformat. Video gehört dazu weil die Produktion einfacher geworden ist.

      Gedruckte Großformate, Prospekte, Kataloge werden weniger weil die Präsentation von neuen Produkten auf dem Großbildschirm (Messe) oder über einen QR Link im Internet erfolgt. Bevor ich es vergesse das Zauberwort in den Agenturen ist CGI, Computer generierte Bilder heute schon unbemerkt im IKEA Katalog und in der Automobil Industrie eine Selbstverständlichkeit.

      Braucht es dafür riesig aufgelöste Bilddateien? Eher nicht, es sei denn das der Kunde diverse Ausschnitte machen möchte.

      Der bescheidene Wunsch nach neuartigen Gerätschaften ist auch meiner. Zum Beispiel eine Kamera in Modulbauweise, so könnte sich jeder Anwender „seine individuell“ benötigten Anforderungen zusammenstellen. Trotzdem ist das Gehäuse ein preiswertes Massenprodukt. Bei Automobilen funktioniert das doch auch wunderbar.

      • @ Alfred Proksch
        Modulkamera…klingt gut und wäre sicherlich DER HIT, nur sie
        wird es vielleicht nie geben, weil sich bis dahin einige kaputtgemacht oder zusammengeschlossen haben.
        Ich las gerade von jemanden, der von der D3 auf die D800 umgestiegen ist. Haben-wollen war hier ausschlaggebend. Nachdem er sie hatte, stellte es fest, das sie nicht so homogen/Bedienknopffreundlich ist und außerdem mehr „verwackelt“ Man muß hier also sauberer arbeiten.
        Nach etlichen Versuchen hat er dann auch wieder mit der D3 = 12 MP gearbeitet.
        Ich liege hier ähnlich, komme von D300, jetzt D500, also von 12 auf 21 MP. Soweit ist noch alles gut, außer, ich muß mich auch bei 2-3 Medienknöpfen umstellen. Das ist blöd, wenn man beide Kameras bedient.
        Natürlich würde hier die D820 mit 46 reizen, da ich auch mal größer ausdrucken lasse. Im Moment lasse ich es bei 50×75, möchte auch gerne mal mit 100×200, jedoch wird ebenso der Platz bei schon eng.
        Vielleicht haben die Fotografen ja Schieberahmen oder so etwas, wo man große Fotos wieder in die Wand schieben kann. Das wäre ev. eine Lösung.
        Mittelformat ist jedenfalls wenig geeignet für draussen auf Wanderung. Da wird alles zu schwer.
        Wenn jedoch die KB mit 40-60 von div Herstellern auf dem Markt sind, was soll dann noch kommen, was reizen soll ??
        Die Frage stelle ich mir jetzt schon.
        Sony z B. bombardiert ja ziemlich den Markt, A7, A7II, A7RII
        gleich hinterher die A9, A7III….
        Die Preise müssen ja purzeln…. dann ärgert sich der Sony Fan, wenn er nicht mehr viel beim Wiederverkauf bekommt.
        Jeder Hersteller bedient ja im Moment seine Kunden, da braucht man nicht so schnell zu wechseln, wie das im Moment einige Nikon Fans tun. Man muß nur w a r t e n können.
        Warum sollte ich alles Glass mit viel Verlust auf en Markt schmeißen, um anschließend wieder teuer aufzurüsten ??
        Ich bin doch nicht blöd, oder ??

        Gruß ins Forum