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Sony A5: Neue kompakte Vollformatkamera im Anmarsch?

Wilden Gerüchten zufolge arbeitet Sony an der A5, der weltweit kompaktesten Vollformatkamera. Ob da wohl etwas dran ist?

Kompakte Vollformatkamera von Sony

Schon seit Jahren ranken sich Gerüchte um eine äußerst kompakte Vollformatkamera mit Wechselobjektiven aus dem Hause Sony. Im Prinzip soll es sich bei dieser Kamera um ein Modell mit Vollformatsensor handeln, das mit dem Gehäuse einer NEX- bzw. Sony A6000 daherkommt. Sprich: Es soll sich hier um eine wirklich kompakte DSLM handeln, die darüber hinaus mit einem vergleichsweise niedrigen Preis überzeugen könnte.

Bild der Sony A5 geleakt?

Nun sind nach Monaten und Jahren erstmals wieder Gerüchte zu dieser mysteriösen kompakten Vollformatkamera aufgetaucht! Es ist nämlich in einem chinesischen Forum ein angebliches Teaser-Bild dieser Kamera geleakt worden, die anscheinend auf den Namen Sony A5 hören soll. Wenn man das Bild ein wenig bearbeitet, kann man ziemlich eindeutig ein Gehäuse im Stile der Sony A6500 erkennen, auch an die RX1 erinnert es ein wenig:

In den letzten Wochen hatte mehrfach die Info die Runde gemacht, dass Sony eine neue Kamera in der Mache hat, die demnächst präsentiert werden soll. Viele waren davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine neue RX-Kamera handeln wird. Doch wer weiß, vielleicht ist das neue Modell gar keine Kompaktkamera, sondern die Sony A5 – eine wirklich kompakte Vollformat-DSLM im einem kleinen und leichten Gehäuse.

Meine persönliche Einschätzung: Eine wirklich kompakte und günstige Vollformat-DSLM von Sony? Das klingt nicht schlecht! Trotzdem würde ich darauf tippen, dass das geleakte Teaser-Bild nicht echt ist und dementsprechend würde ich auch die Gerüchte rund um die Sony A5 eher mit Vorsicht genießen.

Was würdet ihr von einer Sony A5 halten? Mir gefällt der Gedanke, dass Sony eine solche Kamera auf den Markt bringen könnte. Wobei wir dann in noch stärkerem Ausmaß das Problem hätten, dass die teilweise recht großen und schweren Sony Objektive nicht immer zu einem richtigen kompakten und leichten Gehäuse passen.

Update: Inzwischen hat Sonyalpharumors bestätigt, dass das Bild nicht echt ist – wie bereits vermutet. Schade!

Quelle: Photorumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

12 Kommentare

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  • Was bedeutet denn klein und kompakt?
    Ich finde eine Alpha 7 ja schon deutlich zu klein und zu kompakt – darunter leidet die Bedienung und große, schwere Objektive sind kaum sinnvoll einsetzbar.
    Das kann ja allenfalls ein Spielzeug für den asiatischen Markt sein – aber kaum ein brauchbares Fotogerät.
    Klein gibt es haufenweise oder ist mit Wechselobjektiven kaum zu realisieren.
    Das Vorbild kann da immer noch eine Leica M sein, die besonders wegen ihrer Objektive noch kompakt bleibt, dafür taugt sie nur gut in einem kleinen Bereich und kaum im Nahbereich und wirklich handlich ist auch der neueste M-Klotz nicht.
    Und die Reserven vom FF-Sensor gemessen am APS-C sind letztlich so gering, dass sie nur selten große Zusatz-Ausgaben rechtfertigen.
    Fujifilm zeigt mit der X100 wieviel BQ bei einer kompakten Kamera machbar ist. Sony konnte mich bisher weder mit einer RX, noch mit einer anderen seiner zahllosen Kamerakonstruktionen nachhaltig überzeugen.

    Klein und kompakt mit großem Sensor und großen Objektiven brauche ich nicht, ich brauche durchdacht und griffig. Allenfalls wäre eine Fuji Mittelformat mit fest verbautem 2.0 Objektiv spannend.

    Das was bis auf drei Hersteller (Panasonic, Olympus Fujifilm) alle falsch machen ist doch, das es praktisch kaum kompakte, sehr gute, lichtstarke Objektive für APS-C gibt!
    Sigma sollte seine ART-Reihe und Tamron seine SP-Reihe kompakt für APS-C konstruieren – so wie sie jetzt sind, sind sie meist viel zu groß und zu schwer.
    Canon, Nikon und Sony verschenken ihr gesamtes Potential an großes, altes Kleinbildformat.

  • Eine M9/M10 ist auch nicht „zu klein“ und schon gar kein „Spielzeug“. Auch früher gab es schon eine Pentax MX, Olympus OM2 oder eine Minolta XD7. Alles Spielzeuge?
    Es kommt immer auf den Fotografen/In an. Nicht jeder Mann und schon gar nicht jede Frau hat Hände wie ein Bauarbeiter. Und es ist auch nicht wie beim Auto: je dicker der Auspuff, des „männlicher“ der Fahrer. 😉

    • Das sehe ich etwa genauso!

      Ich hoffe wirklich das sony weiter in die Kompaktheit baut/investiert.
      Bin meiner sony gerade deshalb treu und schätze das.
      Die beste Kamera ist immer die, die man gerade dabei hat!
      Und es belebt das Geschäft!!

      • aber die Kompaktheit muß bei den Objektiven passieren und weniger bei den Kameras – ich habe keine großen Arbeiterhände und hatte auch schon eine MX, aber die LX mit Griff war eben das bessere Arbeitsgerät. Ich arbeite aber eben auch nicht nur mit 35 mm Brennweite, sondern auch mit 300 mm und mehr.
        Kameras könnten viel flexibler werden, mit individuellen Griffen zum selbst bestücken und anpassen.
        Die Objektive sind, es die dich Firmen wie Sigma, Sony, Canon, Nikon derzeit immer größer, länger, schwer werden (vor allem Festbrennweiten) als sie überhaupt sein müßten mit verkürztem Auflagemaß.

      • und wenn dann winzige Akkus für die Stromfresser entworfen werden – wird die ganze Sache komplett absurd und schnell ein „Spielzeug“ und kein Fotogerät mehr.
        Siehe Sony, Canon M und schon sehr viele existierende Kleinkameras.

  • Photorumors: ,,A reader sent me this teaser that was posted on a Chinese message board,,

    Welches Forum denn?

    In irgendein Forum, hat irgendjemand ein ,,Foto“ von einer Kamera gepostet, die vor längeren mal in den Rumors war.

    • Das Forum nennt Photorumors ja leider nicht. Aber die Quelle ist ohne Frage dubios, weshalb ich auf dieses Gerücht wie gesagt auch nicht viel geben würde.

      • Stimmt da wird rein gar nichts dran sein. Zumal auch noch das ,,Foto“ sehr schlecht gefälscht ist. Bisschen mehr Mühe hätte sich der Ersteller schon machen können 😉

  • Im Grunde eine A7 ohne ihren „Pentaprismen“-Sucher… Den kann man bestimmt, wie bei der Nex oben rechts einbauen. So ist sie ebenso handlich wie die A7.

  • @cat: ja, das stimmt schon. Diese riesigen Objektive sind schon ein Problem. Wie schön waren die Zeiten, als es noch die kleinen
    , schmalen manuellen Objektive bei Pentax etc. gab. Dagegen sind ja die MFT Objektive fast schon Klopper

  • Ja mit den Rumor’s ist das so eine Sache. Viel interessanter ist es sich zu überlegen, was denn all diese Kamerahersteller für Kernkompetenzen haben und welche Strategie sie verfolgen. Damit lässt sich meist auch abschätzen, was für Produkte sie in Zukunft bringen könnten und welche eher nicht. Früher waren die Kernkompetenzen etwas einfach gesagt das Filmmaterial, die Optik und Mechanik. In naher Zukunft sind es noch die Halbleitertechnologie und Optik. In ferner Zukunft nur noch die Halbleitertechnologie.
    Schaut man sich die Kernkompetenzen der einzelnen Firmen an, so wird ziemlich schnell klar welche Firmen in der Lage sind, in Zukunft eine führende Stellung einzunehmen. Wenn eine Firma also keine Kernkompetenz in der Halbleitertechnologie hat, ist es schwierig die besten Bildsensoren herzustellen. Wer jedoch die besten Bildensoren herstellen kann, wird auf die Mechanik verzichten können. Er wird auch auf einen grossen Teil der Halbleiter um den Bildsensor herum verzichten können. Heute kann ein 24Mpixel Bildsensor (A9) in ca. 6ms ausgelesen werden. In Zukunft wird man 24Mp in 100us auslesen können. Dies entspricht einer Verschlusszeit von 1/10000. Da braucht man keine Mechanik mehr.
    Und nun zur Strategie. Bereits heute ist ein grosser Teil der Kompakt Kameras durch Smartphones ersetzt worden. Die grösste Wertschöpfung liegt heute bei den FF Systemkameras. Dies trifft sowohl für die Gehäuse wie auch die Objektive zu. Aus dieser Sicht ist es durchaus plausibel, dass sich Sony strategisch auf FF konzentriert. Viele grosse Firmen verfolgen eine „low-medium-highend“ Strategie. Dies widerspiegelt sich oft auch in der Produktebezeichnung. A5, A7, A9 wäre da auch keine Ausnahme.
    Wenn man sich nun die Firmen anschaut, die über die notwendigen Kernkompetenzen und die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, so sieht es für einige heute noch führenden Hersteller nicht allzu rosig aus. Als Beispiel kann die kürzlich vorgestellte 6DMII genommen werden. Canon würde zwar über die finanziellen Mittel verfügen, aber nicht auf die notwendige führende Kernkompetenz in der Sensortechnologie. Bei Nikon fehlt gleich beides. Natürlich kann man sich das eine oder andere auch beschaffen. Verfügt man über genügend finanzielle Mittel, kann man sich die Sensortechnologie auch beschaffen. Fehlt aber gleich beides, wird es schon schwierig. Deshalb ist Nikon ja auch ein Uebernahmekandidat. Bei Haselblad hat dies ja schon stattgefunden.
    Es ist nicht das erste mal, dass durch den Technologiewandel führende Firmen verschwinden und neue sich zu Marktführern entwickeln. Die Computer Industrie ist da ein leuchtendes Beispiel.
    Soviel zu den Rumor’s und der Zukunft von Produkten.

    • @ Rene
      da hst Du Recht. hat man viel Geld, kann man damit viel Blödsinn machen. hat man keins, wo bleiben da die Innovationen ??
      Es wäre sehr schade, wenn es Nikon erwischt. Aber Übernahmen gibt es immer wieder.
      Lassen wir uns also überraschen.