Fujifilm Kameras

Fujifilm arbeitet an eigenem 5-Achsen-Bildstabilisator (IBIS)

Sony, Panasonic und Olympus haben ihn bereits – und Fujifilm Kameras sollen in Zukunft nachziehen. Die Rede ist von einem 5-Achsen-Bildstabilisator!

IBIS: Das sind die Vorteile

Für viele Fotografen sind integrierte 5-Achsen-Bildstabilisatoren zu wichtigen Merkmalen geworden, auf die auch und insbesondere beim Kauf einer neuen Kamera geachtet wird. Vor allem wer häufig mit Videos arbeitet, der wird einen solchen Stabilisator schnell zu schätzen wissen, denn die Unterschiede zu einer Kamera ohne Stabilisator sind teilweise enorm. Das zeigt zum Beispiel dieses Video:

Bei einem im Gehäuse einer Kamera integrierten 5-Achsen-Bildstabilisator (auch IBIS genannt, wobei IBIS für „in body image stabilization“ steht) handelt es sich im Grunde um einen beweglich gelagerten Sensor, der in der Lage ist, Bewegungen und Verwackler auszugleichen. Ein solches System hat den Vorteil, dass mit jedem Objektiv, auch mit älteren Objektiven, die keinen eigenen Stabilisator besitzen, ein Bildstabilisator zur Verfügung steht. Und wenn sowohl Objektiv als auch Kamera einen Stabi besitzen, dann können diese bei einigen Herstellern zusammenarbeiten und noch bessere Ergebnisse liefern.

Fujifilm arbeitet an eigenem Stabilisator

Sony, Panasonic und Olympus bieten in ihren Kameras bereits seit einiger Zeit 5-Achsen-Bildstabilisatoren an. Nun ist bekannt geworden, dass anscheinend auch Fujifilm in Kürze nachziehen möchte und zukünftige Kameras mit beweglich gelagerten Sensoren ausstatten möchte. Das hat Fujirumors von einer vertrauenswürdigen und verlässlichen Quelle erfahren.

Vor gut einem Jahr hatte Fujifilm in einem Interview noch erklärt, dass man X-Mount-Kameras nicht mit einem IBIS ausstatten könne, da das eine Verschlechterung der Bildqualität zur Folge hätte. Nun scheint Fuji aber anscheinend eine zufriedenstellende Lösung gefunden zu haben. Wir sind gespannt, ob Fujifilm zukünftige Kameras tatsächlich mit beweglichen Sensoren ausstatten wird und welches wohl das erste Modell sein könnte, das einen solchen Stabi erhält. Insgesamt scheint es aber nicht allzu schlecht in Fujifilms Philosophie zu passen, denn mit Kameras wie der X-T2 hatte man zuletzt ja unter Beweis gestellt, dass man nun auch den Videobereich ernster nimmt als noch vor einigen Jahren.

Fujifilm X-T2
Preis: 1.699,00€
Zuletzt aktualisiert am 23.07.2017
  • 86 Punkte im Test von DPReview (Gold Award)
  • 24 Megapixel und Autofokus mit 325 Messfeldern
Mark Göpferich

Mark Göpferich

Student, freiberuflicher Redakteur und Gründer von Photografix, der seit einigen Jahren im Netz unterwegs ist und sich für beinahe alles begeistern kann, was irgendwie mit Technik zu tun hat.

2 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Phantastisch, nun auch bei Fuji IBIS, bevor ich zu Sony wechsele, werden
    Videos dann mit den alten ausdrucksstarken Objektiven (z.B. Meyer-Görlitz etc…)
    auch mit der Fuji noch einfacher. Wenn dann noch der „organic sensor“
    dazu kommt, ist, so scheint es, ein Entwicklungsendpunkt erreicht.