Kameras Nikon

Nikon D850: Präsentation am 25. Juli?

Die Präsentation der Nikon D850 könnte aktuellen Gerüchten zufolge am 25. Juli über die Bühne gehen, wenn Nikon 100-jähriges Jubiläum feiert.

Nikon D850 Erscheinungsdatum

Die offizielle Präsentation der Nikon D850 rückt immer näher. Zuletzt hatten bereits Gerüchte die Runde gemacht, dass Nikon den D810 Nachfolger im Juli 2017 vorstellen könnte – und nun werden diese Gerüchte weiter konkretisiert. Neuen Informationen zufolge könnte die Präsentation nämlich am 25. Juli 2017 über die Bühne gehen. Das ist der Tag, an dem Nikon das 100-jährige Bestehen des Unternehmens feiert. Es würde also durchaus ins Bild passen, wenn Nikon an diesem so wichtigen Tag auch eine spektakuläre Kamera Neuheit vorstellen möchte.

Das großen Nikon Jubiläum

Gleichzeitig gibt es durch die Feierlichkeiten am 25. Juli 2017 aber auch Raum für Missverständnisse. So haben verschiedene Quellen vielleicht von einem großen Event am 25. Juli erfahren und haben dieses dann automatisch mit der Nikon D850 bzw. Nikon D820 in Verbindung gebracht – obwohl Nikon vielleicht „nur“ in Ruhe das 100-jährige Bestehen feiern möchte. Ganz ohne Kamera Neuheiten.

Wir müssen abwarten, ob sich das Erscheinungsdatum am 25. Juli bestätigen wird oder nicht. Insgesamt stehen die Chancen, dass die Nikon D850 an diesem Tag präsentiert wird, aber nicht allzu schlecht – es passt einfach wunderbar zum großen Jubiläum. Wir werden in den nächsten Tagen verstärkt die Augen nach Leaks offen halten und euch selbstverständlich direkt informieren, wenn es News zur Nikon D850 gibt.

Mögliche Spezifikationen der DSLR

Gehen wir abschließend nochmal die Gerüchte zu den möglichen technischen Daten des Nikon D810 Nachfolgers durch:

  • Vollformatsensor mit 46 Megapixeln
  • Autofokus-System der Nikon D5
  • Bewegliches Display
  • Zwei Speicherkartenslots (SD und XQD)
  • Verbesserungen im Low- und High-ISO-Bereich
  • Überarbeitete Version von SnapBridge
  • Kein integriertes GPS

Quelle: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

22 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Ich finde, NIKON hat in der jetzigen Situation kaum einen Grund sich besonders zu feiern, denn die Erfolgshöhepunkte liegen lange zurück. Allenfalls technisch könnten sie feiern, dass sie unbestritten die bei weitem besten, komplettesten DSLR-Kameras herstellen, dass sie inzwischen mehr Objektive im Portfolio haben als jeder andere Hersteller und das sie bemüht waren mit der 1 einen neuen Standard zu setzen.
    Doch schwer wiegen Versäumnisse und fehlende Akzeptanz bei Käufern und der weiße Konzern, der so viel mehr Kunden an sich binden kann und technisch meistens voraus ist.

    Ich würde der FotoWelt an dem Tag nicht eine weitere, verbesserte D850 zeigen (die aber trotzdem notwendig ist und sicher bald erscheinen wird) und schon gar keine DFII sondern etwas unerwartetes, innovativeres und das kann heute nur eine Kamera ohne Spiegelreflexmechanik und ohne mechanischen Verschluss sein
    – die es ohne Adapter erlaubt alle Nikkor Objektive voll zu nutzen.
    Wenn Nikon das nicht zumindest ankündigen und zeigen kann oder erst in 1-2 Jahren fertig hat, dann wird der Tag schnell vergessen sein.

    Oder sie schaffen es, eine Nikon 1 mit so stark verbessertem Sensor und so bestechender Eleganz und Bedienung zu zeigen, dass jeder augenblicklich ein „will ich haben Gefühl“ bekommt – denn Nikon 1 war nur zu früh und der Sensor anfangs nicht gut, aber Potential hat diese kleine Serie durchaus – wenn die Preise stimmen.

    • Also ich habe absolut nix gegen die Spiegelreflexmechanik und einen mechanischen Verschluss. Sehe da absolut kein problem. Man macht trotzdem Top Fotos. Sonst stimmt was nicht

      • Hi,

        ein cooles Feature von manchen Systemkameras ist ja das man lautlos
        auslösen kann. Ist wichtig für Reportage oder Wildlife aufnahmen.

      • Top Fotos – so so
        – mit Back- und Frontfokus und ohne Wasserwaage, was bei Architekturfotografie im Ultraweitwinkel mit der Software deutlich schwerer zu korrigieren ist, als bei einer mit Wasserwaage gerade ausgerichteten Spiegellosen.

        Ich habe knapp 9 Jahre mit Spiegel fotografiert. Man muss nicht beharrlich an dem alten Zeug kleben. Einziger Vorteil der Spiegelkameras: längere Akkulaufzeit – aber nur, wenn man auf den Live-View verzichtet.

        Leute, bei denen es bereits ein Problem ist, Ersatzakkus einstecken zu haben, während sie gleichzeitig tonnenschwere, extrem überteuerte Kleinbild-Teleobjektive (natürlich ohne Bildstabilisator) sowie entsprechende schwere Stative mit sich rumschleppen, sollten sich fragen, ob sie in dem Metier wirklich richtig sind.

    • Hi,

      was möchtest du mit deinem text sagen?
      Klar Innovation und in die richtige Richtung zu entwickeln ist nie doof.
      Ich fand Nikon 1 auch nicht uninteressant.
      „innovativeres und das kann heute nur eine Kamera ohne Spiegelreflexmechanik und ohne mechanischen Verschluss sein…“ Welche Kamera meinst du?

      LG, alex

      • Ich fand Nikon 1 auch interessant.
        Aber nicht mehr, als ich bei der Prüfung feststellen musste, dass die dazu entwickelten Zooms bei der 1 J5 bereits bei Offenblende in der Beugungsunschärfe sind.
        Die Anfangsblende ist für die Auflösung des Sensors der 1 J5 bereits zu klein.
        Und das armselige: Nikon bringt keine Zooms heraus, die den Sensor der 1 J5 bedienen können.

        Das ist völlig unausgegoren, konzeptionslos.

      • wie ich hier und an anderer Stelle schon öfter geschrieben habe…
        Viele erwarten von Nikon eine Parallel – Kamera zu der Sony Alpha 7/9 – modern, ohne Spiegel und mit besten Sensoren.
        Das finde ich kurz gedacht, Nikon sollte Nikon bleiben, das kann nur gelingen, wenn alle Nikkor-Objektive ohne Einschränkung eines Adapters nutzbar sind – also eine Kamera wie das Pentax mit seiner K-=1 in 2012 vorweg genommen hat – mit der gleichen Tiefe (Auflagemaß) wie bisher.
        Dadurch lassen sich zukünftige Objektive noch ganz anders konstruieren, bis dicht vor den Sensor und alle jetzigen passen trotzdem. Denn Adapter sind eine Not-Lösung, die auf Dauer nicht viel Freude macht.

        Und der wichtige nächste Schritt, ist den mechanischen Verschluss komplett durch einen elektronische Belichtungszeit zu ersetzen – das wäre die Innovation, die Nikon wieder attraktiver macht.

  • Ich habe die D750 und D500 und bin voll zufrieden damit. Die D850
    mit 46 MP wird sicherlich ein Gewinn für Nikon.DSLR mit Spiegel
    bleiben weiterhin und die Nikonians bestimmt treu.
    Eine Spiegellose Kamera wird sicher kommen.Die Zielgruppe ist
    nach meiner Meinung mehr für junge Generation.
    Lass man überraschend !

    • ich sehe die Zielgruppe nicht nur bei der jungen Generation. Ich bin älter und habe Probleme, wenn ich auf Display schaue, die Schärfe und Belichtung zu beurteilen (müsste extra Lesebrille aufsetzten), deswegen eine Kamera mit einem elektronischen Sucher würde mir entgegen kommen. Mit dem Rest bei Nikon bin ich mehr als zufrieden.

  • Also die D850, über die hier spekuliert wird, brauche ich bestimmt nicht.

    Abgesehen vom Preis viel zu groß.
    Wozu die Schlepperei?

    Es geht auch kleiner. Geben sich echte Profis, also keine Fotografendarsteller, überhaupt noch mit solchem Ramsch ab?

    Wenn Nikon mal eine Spiegellose bringen würde, dann wäre das mal ’ne Meldung wert.

    Der neuerliche Aufschwung am Kameramarkt ist wohl angeblich an den Dunkelsuchern mit Spiegel völlig vorbeigegangen, an diesen Front- und Back-Fokussystemen.

    • Bei Architektur magst Du Recht haben, da man, wenn man elekrtonisch ausrichtet, keinen Formatverlust mehr hat (Olympus).

      Ansonsten gibt es aber Tilt Shift Linsen und die Wasserwaagenfunktion, hat z.B. die D800 und die D4, ja selbst die D700 hat einen virtuellen Horizont.

      Als einziger Vorteil die Akkulaufzeit zu benennen ist auch überzogen, es gibt da noch die Tauglichkeit bei extremen Teperaturen, das Objektivangebot, die Haptik …

      Die Mehrzahl der Profis arbeitet noch mit Spiegel und hat dann für Spezielles (Architektur) auch noch das Geld für die Drittkamera mit elektroischem Sucher.

  • Sachaufnahmen

    werden im Studio gemacht. Dort ist der hochgeklappte Spiegel Standard , das Bild wird auf einem großen Monitor eingestellt, die Kamera wird vom PC ausgelöst.

    Die Arbeitsweise ist die selbe bei Spiegellosen Systemen, also wo ist da ein Vorteil?

    Jeder ernsthafte Architektur Fotograf arbeitet vom Stativ und mit Spezial Objektiven. Egal welches System verwendet wird, das Bild wird ebenfalls am Monitor eingestellt, was soll da die Sekunde zum Spiegel hochklappen verschlechtern?

    Bei schnellen Gelegenheiten ist das anders zu sehen. Wenn ich an eine Lumix GH5 denke wo aus Videosequenzen Bilder gewonnen werden oder wo eine eine implementierte Schärfentiefen Automatik ihre Arbeit verrichtet, da findet der Technik orientierte Anwender seine Art der Fotografie.

    Wenn Nikon eine 850 bringt ist ist das immer eine Image Angelegenheit und immer auch ein Nischenprodukt, es sei denn das sie weniger als 1.900 Euro kosten wird.

  • Auch wenn ich in letzter Zeit sehr viel über Nikon gelästert und meine Enttäuschung zum Ausdruck gebracht habe muss ich gestehen, dass ich mich in Sachen Foto ohne zu überlegen wieder für eine Nikon entscheiden würde. Eine solide Kamera mit Top Bildqualität. Da ich aber vermehrt im Bereich Video unterwegs bin war ich von Nikon enttäuscht.

    • @Emanuel: Richtig, eine Nikon würde ich heute auch nur noch kaufen, wenn ich vorher nicht nachdenken würde. 😉 Bei einem Neueinstieg fiele meine Entscheidung heute eindeutig zugunsten des X-Systems von Fujifilm aus. Die X-T2 als „große“Kamera mit den XF-Linsen, als kleine „Immer-dabei“ die X-T20 mit dem XC 16-50mm.

    • Na dann,… man sollte jede Entscheidung respektieren. Ich habe mit Canon angefangen und würde auch immer wieder zu Canon greifen, falls ich neu anfangen würde. Zurzeit bin ich aber mit Sony sehr zufrieden. :)!

      Man da habe ich aber was los getreten!!! 🙂

      • Und nochwas.. warum nicht mal in ein manuelles Objektiv investieren?
        Da lernt man bestimmt wieder was neues… man bekommt ein ganz anderes Gefühl für die Fotografie!

      • Ich hab auch meine alten Rokkors wieder an der A6000 hängen und viel Spaß damit. Das Fokuspeaking und die Lupenfunktion (auch im Sucher) ist wirklich wie gemacht dafür. Die Ergebnisse von so einem alten 1,7er/50mm sind fast schon zeitgemäß, zumindest in der Auflösung. Allerdings sieht man schon bei einigen Linsensystemen und -konstruktionen, dass die Zeit auch in der Optik- und Beschichtungstechnologieentwicklung nicht stehen geblieben ist. Das muss der Fairness halber erwähnt sein. Aber man stelle sich vor, wie billig so ein f2,8/135 her geht! Das ist rel. lang und rel. schnell für Leute mit kleinem Geldbeutel!

  • @Tobi,
    Das finde ich sehr interessant, die alten objektive sind also nicht nur müll!
    Bin auch am überlegen mir ein 85mm samyang zu holen.
    Die BQ soll laut dxomarks genauso sein (mit 5d markIV getestet) wie das Canon 24-205 (wenn mich nichts täuscht).
    Und ich steige mal endlich tiefer in die fotomaterie!
    Und wenns dann noch Geld spart und Spaß macht!

    • Was ich auch sehr interessant finde ist: Welche Auswirkungen werden Bildschirme, Handy Displays und weiteres auf das betrachten von Bilder haben? Also wie werden Bilder in Zukunft aussehen? Bezogen auf die Auflösung?