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Sony hat Tamron ein Übernahmeangebot gemacht (Update: bestätigt)

Sony ist seit Jahren an Tamron beteiligt. Ein Bericht aus Tokio deutet nun auf deutlich weiter reichende Pläne hin.

Update, 30. Juli 2026:

Tamron hat das Angebot bestätigt. Der Hersteller teilte vor Börsenbeginn mit, ein rechtlich nicht bindendes Angebot zur vollständigen Übernahme durch die Sony Group erhalten zu haben, und hat dafür ein Sonderkomitee eingesetzt, also ein Gremium, das den Vorschlag im Interesse der übrigen Aktionäre prüft. Zur Höhe macht Tamron keine Angaben.

Sony bestätigte das Angebot ebenfalls und begründet es damit, dass es Tamrons Unternehmenswert und die eigene Kamerasparte stärken solle. Laut Nikkei liegt der Vorschlag bereits seit Januar 2026 vor. Die Tokioter Börse setzte den Handel mit der Tamron-Aktie am Morgen kurzzeitig aus, danach lief sie an die zulässige Tageshöchstgrenze und stand 26,5 Prozent im Plus, während die Sony-Aktie nachgab.

Tamron-Objektive stecken in vielen Kamerataschen, egal ob dort eine Sony, Nikon, Fujifilm oder Canon liegt. Wem der Hersteller gehört, ist deshalb keine reine Börsenfrage. Die japanische Wirtschaftsredaktion Diamond berichtet nun, dass Sony Tamron ein Übernahmeangebot unterbreitet hat und sämtliche Aktien erwerben will. Das Volumen soll bei rund 200 Milliarden Yen liegen, umgerechnet gut eine Milliarde Euro.

Sony und Tamron haben sich bislang nicht geäußert, die Nachricht ist aber auch noch sehr frisch. Eine Pflichtmitteilung an die Börse liegt nicht vor, und weder Nikkei noch die großen Nachrichtenagenturen sind meiner Recherche zufolge der Meldung bislang gefolgt. Der Bericht steht damit für sich allein.

Der Markt reagierte trotzdem. An der Tokioter Börse schloss Tamron am 29. Juli bei 1.134 Yen, gut zwei Stunden bevor der Bericht erschien. Im japanischen Nachthandel, der nach Börsenschluss auf separaten Handelsplattformen weiterläuft, notierte die Aktie gegen 17:30 Uhr bei rund 1.280 Yen und damit knapp 13 Prozent höher.

Fonds hatte Sony überholt

Plausibel wird der Bericht durch die Eigentümerstruktur. Nach Tamrons eigener Aufstellung hielt Sony zum 31. Dezember 2025 rund 25 Millionen Aktien und damit 15,35 Prozent. Der Konzern war seit 2020 größter Anteilseigner.

Inzwischen liegt Effissimo Capital Management vorn. Der Fonds aus Singapur kauft sich in japanische Konzerne ein und drängt dort auf Veränderungen. Seinen Tamron-Anteil hat er laut Pflichtmeldungen schrittweise auf 17,38 Prozent ausgebaut, wie wir im Juni berichtet haben.

Summe liegt kaum über dem Börsenwert

Tamron hat 170,8 Millionen Aktien ausgegeben. Beim Schlusskurs von 1.134 Yen ergibt das einen Börsenwert von knapp 194 Milliarden Yen, ohne die eigenen Aktien rund 185 Milliarden. Die berichteten 200 Milliarden Yen lägen damit kaum über dem, was das Unternehmen an der Börse ohnehin kostet.

Bei Übernahmen ist ein spürbarer Aufschlag üblich, sonst haben Aktionäre wenig Grund zu verkaufen. Denkbar ist deshalb, dass die Zahl eine grobe Größenordnung angibt oder sich nur auf die Anteile bezieht, die Sony noch nicht besitzt. Klar wird das erst, wenn eine Struktur auf dem Tisch liegt.

Tamron bedient inzwischen Sony E, Nikon Z, Fujifilm X und Canon RF und will jährlich zehn neue Objektive veröffentlichen. Ob sich daran unter vollständiger Sony-Kontrolle etwas ändern würde, ist offen und im Bericht nicht belegt.

Klarer wird die Lage voraussichtlich schnell. Sony hält sein Quartalsbriefing voraussichtlich am 31. Juli ab, Tamron legt Anfang August Halbjahreszahlen vor. Bis dahin gilt: Ein Angebot ist noch kein Abschluss, und bestätigt ist bislang nicht einmal, dass es das Angebot gibt.

via: Sonyalpharumors |Beitragsbild: Lucas Kepner

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Mirko

Es handelt sich (Link) nicht um Tamron aber scheinbar erledigen die Chinesen ihre Hausaufgaben. Die Zukunft könnte sehr interessant werden 📷
https://phillipreeve.net/blog/review-meike-85mm-f-1-4-stm-mix-ii/#more-90518

Carsten Klatt

Na endlich! Tamron ist das Zugpferd der Marke Sony. Nicht umsonst hielten sie in der Vergangenheit die Anteile an Tamron. Das bringt technische Synergien, unkonventitionelle Brennweiten und stabile Preise. Sony wäre ja blöd, wenn sie diese Marke anders positioniert. Wirtschaftlich geht es Tamron auch gut…

Wolfgang Thiel

Dann kommen die NIKON Objektive demnächst von SONY und TAMRON!!

Red and Gold

Nikon Objektive und Sensoren kommen von Leica :))

Carsten Klatt

So ist es! 🙂

Rene Stämpfli

Das Problem ist lediglich, dass es noch keinen Sensor von Leica gibt. Und ob dieser dann günstiger und gleich gut als jener von SONY ist, steht noch in den Sternen. Nicht zu vergessen, dass SONY auch Lithografie Systeme von Nikon kauft.

Radioreinhard

Hugenin der Wekspion kriegt das schon hin.

Red and Gold

Es gibt immer einen der Humor nicht versteht 🙂

chris xx

… eher nich verstehen will …
🥹😵‍💫🧐

Wolfgang Thiel

Habe ich auch schon vermutet 😉

Mirko

Richtig, P.B. hat schon mehrfach darauf hingewiesen 😎😂

chris xx

… ne, von Canon …
🤪😜😎

Peter Braczko

Alles im grünen Bereich?

Peter Braczko

…und Kinder bringt der Klapperstorch?!

BEN

Wahrscheinlich nur weiterhin von Tamron. Aber Sony wird daran verdienen. Machen sie aber sowieso schon bei den Sensoren. Nikon verkauft dafür die Maschinen zur Fertigung der Chips an Sony.
Diese Sparte der Halbleiterproduktion will Nikon zukünftig deutlich stärker fördern und aufbauen, vermutlich um auch zu ASML wieder stärker aufzuschließen. Sie gehören mit ASLM zu den Marktführern in dem Bereich.

Rolf Carl

Da ist noch gar nichts geregelt, sondern es ist eher ein Wunsch von Sony. Blöderweise ist aber noch ein anderer Investor an Tamron interessiert, der mehr Aktien hält. Sony ist also noch gar nirgends. Aber träumen ist ja schliesslich erlaubt.

Rene Stämpfli

Nur hat Tamron auch erklärt, dass sie nach wie vor an der Zusammenarbeit mit SONY interessiert sind und in gewisserweise auch auf SONY angewiesen sind. Effissimo ist lediglich ein Investor und kann ohne die Hilfe von SONY, Tamron nicht zu 100% übernehmen. Warten wir erst einmal das offizielle Übernahme Angebot ab. SONY ist jedenfalls in einer besseren Position. Sie könnten bei einem scheitern durchaus den Preis der Aktien unter Druck setzen.

Rolf Carl

Nikon arbeitet auch mit Tamron zusammen, das heisst gar nichts. Sony kann ja mal ein Angebot machen, aber das müsste dann einiges über dem Marktwert liegen, sonst wird das nichts. Die restlichen Aktionäre müssten auch noch bereit sein, ihre Anteile zu verkaufen. Und da ist noch der Fonds aus Singapur, der auch an Tamron interessiert ist und mit über 17 % mehr Anteile hält als Sony. Und der verkauft ganz sicher nicht. Würde mich ehrlich gesagt sehr wundern, wenn Sony die Übernahme gelingen würde.

Rolf Carl

Und noch was, klar kann ein Investor z.B. Tamron zu 100 % übernehmen. Das läuft in vielen Fällen so, in der Schweiz ist das z.B. Richemont, die die Mehrheit an etlichen Luxusunternehmen halten im Bereich Schmuck, Uhren und Mode. Richmont ist übrigens im SMI gelistet, gehört also zu den 20 grössten Schweizer Unternehmen.

Rene Stämpfli

Nur Tamron ist nicht Richmont.

Rolf Carl

? Wenn schon müsste es heissen: Effissimo ist nicht Richemont. So macht deine Aussage keinen Sinn.

Uneternal

Es wäre möglich, dass Sony die Marke dann aber exklusiv für Sony macht, um abwandern zu Nikon oder Panasonic zu unterbinden.

Benjamin

Die Befürchtung habe ich auch, aber immerhin gäbe es ja den ETZ-Adapter, inzwischen sogar mit Wetterschutz 👍

Rene Stämpfli

Weshalb sollte ein SONY Benutzer zu Nikon oder Panasonic abwandern? Ich kenne jedenfalls keine.

Benjamin

Ich bin erst kürzlich von Sony zu Nikon abgewandert, da die Ergonomie und die Anzeigequalität in Sucher und Display bei Sony’s A74 und A7C II einfach fürchterlich ist und der IBIS bei Nikon in der Praxis bedeutend leistungsfähiger ist.

Peter Braczko

Da sind Sie nicht der Einzige, bei Nikon ist alles besser, so sehe ich das fast täglich in der praktischen Anwendung. Kann nur empfehlen: Wer ein professionelles Fotosystem braucht, sollte sich intensiv mit dem Nikon-Z-System beschäftigen – er wird es NICHT bereuen….wichtig dabei sind auch die originalen Nikkor-Objektive, dann kann es los gehen…

Red and Gold

Also ich bereue leider sehr die Zf gekauft zu haben. Groß, unhandlich, schwer und Wertverlust ohne Ende. Man lernt aus Fehlern. Jede Leica ist wertstabiler und liegt besser in der Hand.

Peter Braczko

Am 30. Juli landete die neue Ausgabe von der Fotozeitschrift “fotoforum” in meinem Briefkasten. Habdie bestimmt seit über 20 Jahren im Abo. Zwei Vorteile: Viele und teilweise sehr gute Fotos (da steht noch die aktive Fotografie im Vordergrund) und das nächste Plus, sie ist absolut nicht abhängig von Anzeigen der Kamera- und Fotozubehörhersteller. Bedeutet: Das "fotoforum" testet und erlaubt sich auch negative Bewertungen, im Vergleich zu einer anderen Fotozeitschrift: Da bekommen Test-Kameras NICHT die Prädikate "Super" oder "sehr gut", sondern, was schlecht abschneidet, wird auich so beschrieben. Da wunderte mich ein Test über die Leica M EV1 doch sehr. Eine Kamera für den Gehäusepreis von 7.950 Euro, die müsste doch viel mehr können und bei dem Tester der fotoforum-Redaktion gut anschneiden? Aber so lief es nicht, hier das erste Zitat: "....denn auch sonst ist die Leistung der EV1 eher mittelmäßig." Und weiter: "Sie ist träge, der Akku ist recht schwach, sie kann kein Video und bietet auch sonst keine wirklichen Finessen. Was sie allerdings bietet, ist eine eine sehr gute Bildqualität in unteren ISO-Bereichen. (Einwurf: In höheren ISO-Bereichen etwa nicht?). Der Monitor ist übrigens nur fest verbaut. Auch das noch?! Das kann alles sogar meine preiswerte Nikon Z50 deutlich besser!… Weiterlesen »

WRDS

Dieser Leica Tester war vermutlich Nikon Fanboy und hat das Konzept “weniger für mehr Kohle” von Leica nicht verstanden. Leica ist erfolgreich bei ihrer Zielgruppe. Nur das zählt. Ich würde mir auch keine kaufen.

Thomas Nordsee

Ein Tester muss Technik bewerten – und möglichst neutral an den Test-Prozess herantreten. Insofern würde ich dem Autor erst einmal Unvoreingenommenheit und kritische Distanz unterstellen und kein „Fanboy-Gehabe“… Und: in einem Technik-Testbericht geht es nach meinem Verständnis primär nicht um die Marketing-Strategie („Nur das zählt.“). Dieser Aspekt kann im Fazit einfließen.

joe

Also, ich versteh die Welt nicht mehr, da wird ein Designobjekt angeboten, das alle wichtigen Foto Funktionen hat und kann mit einer ausgezeichneten Bildqualität punkten, mehr will und soll sie auch nicht können. Und dann wird von denen, die den Sinn von Schönheit und Anmut eh nicht verstehen und nicht mal das Geld für die Kamera haben und nicht kapieren, dass das nicht Unfähigkeit ist, sondern Absicht. Wenn man die Kamera nicht bezahlen kann und die Funktionen nicht ausreichen, dann ist das nicht deine Kamera, und wenn du schlau bist, kaufst du die Kamera, die zu dir passt! Also, was regt ihr euch denn so künstlich auf? Wohl lange keinen Sex mehr gehabt!
Thomas Nordsee war natürlich nicht an dich gerichtet!!!

Peter Braczko

Was zählt, sind technische Fakten: Eine grottenlahme Kamera ist nun `mal eine grottenlahme Kamera – und ein fest verbauter Monitor ist ebenso rückschrittlich – das auch noch für diesen gigantischen Preis? Nebenbei: Was hat das mit Nikon zu tun? Wenn ein unabhängiger Testredakteur feststellt, diese Leica-Knipse ist nicht annhähernd konkurrenzfähig – dann ist das eben so! Jetzt verstanden?

Martin Bauer

Wieder ein „sinnvoller“ Vergleich eines „unabhängigen“ Testers, der von Ihnen sehr unkritisch zitiert wird: es ist nicht anzunehmen, dass diese Leica mit den Kameras der fernöstlichen Konkurrenz konkurrieren kann und will. Hier geht es um eine wahrscheinlich ältere Kundschaft mit Bestand an M Objektiven, die damit nachlassende Sehkraft ausgleichen will und kann. Da ist es egal, ob die Kamera 3 Sekunden braucht, bis sie überhaupt startklar ist. Diese Kamera werden sie kaum an der Front der Profifotografen finden und das gilt für nahezu alle Bereiche der berufsbetriebenen Fotografie. Ich würde sie mir auch nicht anschaffen. Auch eine Linhof und Sinar erscheinen,„grottenlahm“, sind aber auch ihrenNikon Kameras in ihren Bereichen, für die sie gemacht wurden deutlichst überlegen. Das galt auch früher für das analoge Mittelformat. Die digitalen Mittelformat Interpretationen sind inzwischen eher Luxus geworden und bringen wohl in der Praxis nicht mehr die früher geschätztenVorteile, die schon lange auchStandard Kameras im Vollformat bereits mehr als gut abdecken. Vielleicht schlagen Sie mal ihrem Tester auch einen Vergleich zwischen einem Formel-1-Wagen und einem Lastwagen vor. Man kann ja schließlich alles vergleichen, oder? Nikon bietet selbstverständlich sehr gute Kameras und Fototechnik an. Dennoch dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass gerade auch in dem von… Weiterlesen »

Thomas Nordsee

Persönlich kann ich mit der Zf nichts anfangen – das Design samt Gewicht liegt mir nicht… die Eigenschaften der Kamera kann ich jedoch im Vorwege ausführlich austesten (ich kaufe beim Händler, der mich kennt..) und mir ein Bild von der Technik machen. Insofern teile ich deine Ablehnung zur Kamera. Was ich nicht verstehe: warum hast du sie überhaupt erworben? Du probierst sie aus… und entscheidest dich in Ruhe. Kauf nach Erprobung. Kein Kauf=kein Wertverlust.

Red and Gold

Hallo Thomas,
man macht im Leben eben manchmal dumme Sachen. Grundsätzlich mag ich die Idee hinter der Zf sehr. Eine moderne Retro-Kamera spricht mich total an. Also habe ich sie bestellt und mein erster Gedanke war sofort: Boah, ist die groß. Ist die schwer. Ist die unhandlich.
Ich war ehrlich gesagt ziemlich unglücklich mit der Kamera. Gleichzeitig fand ich sie aber auch schön und wollte unbedingt eine Autofokus-Alternative zu meiner Leica haben.
Ich hatte 14 Tage Rückgaberecht und habe wirklich jeden einzelnen Tag mit mir gerungen, ob ich sie behalten oder zurückschicken soll. Am Ende habe ich mich fürs Behalten entschieden.
Rückblickend war das leider ein Fehler. Die Zf ist tatsächlich die einzige Kamera, die dauerhaft in der von Peter so oft angesprochenen Vitrine steht. Ich nutze sie einfach nicht, weil sie mir keinen Spaß macht.
Ich denke, ich werde sie bald als neuwertig verkaufen – leider mit einem ordentlichen Wertverlust.
Meiner Meinung nach müsste die Zf etwa 20 % kleiner und leichter sein, damit das Konzept für mich wirklich aufgeht.

Peter Braczko

Der Wertverlust? Für Leica-“Besitzer” vermutlich das wichtigste Argument. Meine Nikon-Kameras erwarb ich eigentlich aus bestimmten Gründen: Damit Fotoaufträge zu erfüllen, Spaß an der Fotografie zu haben und wichtige Ereignisse abzulichten?! Der Wertverlust der Kameras nach intensivem Gebrauch ist mir völlig egal….

WRDS

Na klar. Und auch die originalen Nikkore made by Tamron. Nikon hat zu lange gepennt. Ich habe meinen Wechsel zu Sony nach 25 Jahren Nikon noch nie bereut.

Thomas Nordsee

Was hat dich bewogen, zu wechseln? (Offene Frage: die Argumente sind oft interessant, weil sie neue Perspektiven eröffnen).

WRDS

Nikon hat ja gar kein Pendant zur A7CII. Also mit was willst du vergleichen?

joe

Wieso sollten sie das tun? Wenn sie mehr verkaufen können, warum sollten sie Verkäufe an Dritte unterbinden?

Matthias

Weil sie mal gehört haben:
es kann nur einen geben…

Rene Stämpfli

Krämer denken. Scheint bei Fotografen weit verbreitet zu sein.

Mirko

Falsch, “es kann nur einen geben” ist ein Spruch aus einen bekannten Film 🎥🍿

Matthias

Genau:-))

Matthias

Verstehe ich jetzt nicht. Wahrscheinlich kannst Du das Zitat nicht einordnen…

Rene Stämpfli

Genau. Das scheint ja auch mittlerweile SONY’s Strategie zu sein. Deshalb ist ja SONY Semiconductor auch eigenständig. SONY verdient vermutlich damit wesentlich mehr, als mit Protektionismus der relativ kleinen Kamera Sparte.

joe

Ja, Sony könnte natürlich den Kameramarkt platt machen, wenn sie wirklich wollten, aber Du sagst es ja, die Kamera Sparte ist mehr oder weniger “Beifang”.

Matthias

Das eigentliche Geschäft macht Sony mit Sensore für Smartphones. Und da sin sie schon viel weiter als mit den Kamersensoren…

WRDS

So doof ist Sony nicht.

Axel

Macht SONY bereits bei den Sensoren, nicht auszudenken, welch Massen von Sony-Fotografen zu Nikon oder Panasonic wechseln würden, hätten diese einen der guten SONY-Sensoren im Gehäuse.

Radioreinhard

Sony schafft das wohl alleine nicht mehr, sodass die sich einen ins Boot holen, der Ahnung hat.

Mein Tamron 1,8/500 mit Adapter für M42 funktioniert bestens und ist nicht gefühlt 3 Meter lang, wie das bei Sony der Fall wäre.

Rolf

Das ist ja auch absolut gleichwertig in der optischen Qualität… Versthe ich auch nicht warum man 13.000 ausgeben muss wenns auch für unter 100 geht.

Peter Braczko

Ein 500-mm-Tele mit Lichtstärke 1.8 ?? Beachtlich!

chris xx

… da haben jetzt immerhin schon ZWEI Kommentatoren die falsche Bezeichnung für dieses Objektiv gewählt; schämt
euch!!! Das muß 1:8 heissen, das ist ein Spiegeltele!!!

Uneternal

Sony kann Tamron gerne haben, nur hoffe ich, dass Canon dann Sigma kauft 🙂

Alfred Proksch

Sigma hat sich in der L-Allianz niedergelassen, einer der Gründe dafür dürfte wohl die Unabhängigkeit sein. Interessant sind die Börsen-Spielchen immer. Ich persönlich habe jedenfalls zu wenig Einblick um Mehrheitsverhältnisse richtig bewerten zu können.

Eigentlich sind mir wenn ich den Auslöser für meine Fotos betätige solche Dinge völlig egal, mir geht es am verlängerten Rücken vorbei wer wo wann an meinem verwendeten Objektiv das meiste Geld verdient hat. Hauptsache das Ding liefert was ich von ihm erwarte, nämlich Bildqualität.

joe

Sigma ist ein Familienunternehmen, die verkaufen nicht.

Rolf Carl

Stimmt, zudem ist Sigma auch nicht an der Börse notiert.

BEN

Sony muss sich gegen Effissimo Capital wehren, um nicht die nötige Kontrolle bei Tamron zu verlieren. Das könnte auch im Interesse der anderen Hersteller sein, die mit Tamron zusammenarbeiten, beispielsweise Nikon. Nikons Protokolle sind aber geschützt und können/dürfen nicht von Sony übernommen werden. Das wird vermutlich auch durch eine “Chinese Wall” bzw. Information Barrier verhindert.
Ebenso werden die Firmen vermutlich auch nicht ihre Zusammenarbeit aufgeben. Nikon und Sony haben ja auch schon bei den Sensoren eine gute Zusammenarbeit. Es liegt auch im Interesse Sonys, dass Tamron weiterhin für andere Hersteller produziert. Ohne Nikon und andere Hersteller wäre Tamron auch nicht mehr viel wert. Für die Nikon-Fotosparte ist Tamron ebenfalls überlebenswichtig.
Wenn ich die Bewegungen in dieser Sparte die letzten Jahre so beobachte, habe ich sowieso den Eindruck, dass zunehmend auf Zusammenarbeit und Synergien als auf brutalen Konkurrenzkampf gesetzt wird.
Ich vermute, dass es im Interesse Nikons und Sonys liegt, dass Tamron nicht von Effissimo Capital übernommen wird. Das wäre wahrscheinlich für alle beteiligten Firmen einschließlich Tamrons die unübersichtlichere Variante.

Rene Stämpfli

Das sehe ich auch so. Zudem ist Effissimo Capital eine Heuschrecke aus Singapore, was kaum im Interesse der Japaner ist.

BEN

Genau. Da weißt du halt nicht, was die mit der Firma am Ende anstellen. Da geht es nicht mehr um Fotografie. Ich sehe da auch einige Analogien zu Olympus.

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