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Canon: EOS R6 V lernt blitzen, EOS R6 Mark III bekommt endlich ihr Funktionsupdate

Canon schließt mehrere Fehler in seinen jüngsten Vollformatmodellen. Gleichzeitig kommen Funktionen dazu, auf die viele gewartet haben.

Bislang kam die videozentrierte EOS R6 V ohne Blitzsteuerung, der Multifunktions-Zubehörschuh war auf Mikrofone ausgelegt. Mit 1.1.0 ergänzt Canon Blitzzündung, E-TTL-Balance, E-TTL-II-Messung, Langzeitsynchronisierung sowie die Menüs für Blitzeinstellungen und Blitz-Individualfunktionen. Dass die Funktion zunächst fehlt und später per Firmware nachkommt, stand schon zum Marktstart im Mai fest.

Wie praxistauglich das ausfällt, muss sich zeigen. Die R6 V besitzt keinen mechanischen Verschluss, die Auslesegeschwindigkeit des Sensors begrenzt damit die mögliche Synchronzeit. DPReview hatte im Mai geschätzt, dass viel mehr als 1/60 Sekunde nicht drin sein dürfte, hochgerechnet auf Basis der Auslesezeit von 13,5 Millisekunden bei der EOS R6 Mark III. Canon selbst nennt in den Release Notes die Langzeitsynchronisierung, eine Kurzzeitsynchronisation und eine konkrete Synchronzeit aber nicht. Falls ihr da Informationen nachliefern könnt, schreibt sie gerne in die Kommentare.

Gemeinsame Neuerungen für beide Kameras

Beide Modelle bekommen eine einblendbare Gitteranzeige während der Filmaufnahme, Unterstützung für die drahtlose Fernbedienung BR-E2 und die Anbindung an Canons Entwicklerkits EDSDK und CCAPI. Bei der EOS R6 Mark III lässt sich der “AF für Nahaufnahmen” während der Filmaufnahme jetzt auch bei manueller Belichtung, automatischer Filmbelichtung und weiteren Modi im Kreativ-Bereich einstellen und mit eigenen Belichtungs- und AF-Bereichseinstellungen kombinieren.

Dazu kommen Fehlerkorrekturen. Die Aufnahmefähigkeit leidet nicht mehr, wenn während einer Intervall-Timer-Aufnahme die automatische Abschaltung greift, Kameras werden per USB wieder zuverlässig vom Smartphone erkannt, und die digitalen IS-Metadaten des Films werden im Zeitlupen-Modus [Slow&Fast Motion Movie] bei Bildraten unter 24 B/s korrekt ausgegeben.

Bei der R6 Mark III behebt Canon außerdem einen Fehler bei Bildübertragungen an FTP-Server, der zur Meldung Err41 führte. Beide Updates verbessern zudem die Betriebsstabilität.

Erstes Funktionsupdate für die R6 Mark III

Für die R6 V ist es das erste Update überhaupt, für die Mark III ist 1.1.0 die erste Aktualisierung mit echten Neuerungen. Die beiden Vorgängerversionen behoben lediglich Formatierungsprobleme mit CFexpress-Karten sowie einen Fehler bei der automatischen Sensorreinigung beim Einschalten.

Erwartet worden war ein Funktionsupdate ursprünglich schon für Mai. Bei der großen Mai-Runde mit Firmware 1.3.0 für EOS R1 und R5 Mark II ging die R6 Mark III dann aber leer aus.

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1 Kommentar
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Uneternal

Canon gibt die Sync-Zeit ebenfalls mit maximal 1/60 an. Nicht furchtbar, aber auch nix tolles.

cam.start.canon/en/C023/manual/html/UG-04_Shooting_0720.html

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