Canon Kameras

Canon EOS RP geleakt, kommt mit 26 Megapixeln

Nokishita hat die Existenz der Canon EOS RP bestätigt! Die Kamera wird mit einem 26-Megapixel-Vollformatsensor auf den Markt kommen.

Existenz der Canon EOS RP bestätigt

In den letzten Tagen gab es jede Menge Gerüchte rund um die Canon EOS RP. Diese Kamera soll angeblich eine neue Vollformat-DSLM für Einsteiger werden und man munkelt, dass Canon die EOS RP bereits am 14. Februar 2019 offiziell vorstellen möchte.

Nun wurde die Existenz der Canon EOS RP endgültig bestätigt, denn die äußerst verlässliche Webseite Nokishita hat vermeldet, dass die Canon EOS RP bereits bei verschiedenen Zulassungsbehörden registriert wurde. Die interne Bezeichnung des Modells lautet „K433“ und bei der K433 soll es sich definitiv um die EOS RP, Canons nächste spiegellose Vollformatkamera, handeln.

Sensor mit 26 und nicht mit 24 Megapixeln

Vor einigen Tagen waren bereits einige mögliche technische Daten der Canon EOS RP aufgetaucht, dort war unter anderem die Rede davon, dass die DSLM mit einem 24-Megapixel-Sensor ausgestattet sein soll. Diese Aussage widerlegt Nokishita nun, denn die EOS RP soll nicht mit 24 Megapixeln, sondern mit 26,2 Megapixeln auflösen. Grundsätzlich sind die Informationen von Nokishita sehr verlässlich, ob das jedoch bedeutet, dass auch die anderen möglichen technischen Daten der EOS RP falsch sind, das lässt sich im Moment noch nicht abschätzen.

Alter Sensor der 6D Mark II?

Die Auflösung von 26,2 Megapixeln wird einigen sicherlich bekannt vorkommen, denn das ist exakt die Auflösung, mit der auch die Canon EOS 6D Mark II arbeitet. Da liegt natürlich die Vermutung nahe, dass Canon den Sensor der 6D Mark II erneut in der Canon EOS RP verbauen möchte.

Das macht in meinen Augen Sinn. Die Canon EOS RP wird wohl eine sehr günstige (es sind Preise im Bereich zwischen 1.300 und 1.600 Dollar im Gespräch) Vollformatkamera werden. Da ist es legitim, wenn der Hersteller einen älteren Sensor erneut verwenden möchte – auch wenn der Sensor der 6D Mark II ja schon im Jahr 2017 bei der offiziellen Präsentation Kritik einstecken musste, vor allem wegen des schlechten Dynamikumfangs.

Des Weiteren vermeldet Nokishita noch, dass die Canon EOS RP im Kit mit dem 24-105mm Objektiv sowie dem EF auf RF Adapter erscheinen soll. Beim verbauten Akku soll es sich um den LP-E17 handeln und es soll auch der externe Griff EG-E1 unterstützt werden.

Weitere Informationen zur Canon EOS RP werden sicherlich in den nächsten Tagen auftauchen.


Update: Inzwischen wurden erste Bilder sowie Spezifikationen der EOS RP geleakt, siehe neuer Artikel hier.


Quelle: Nokishita

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

17 Kommentare

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  • Finde ich gut. Ich bin zwar kein Canon User aber Konkurrenz belebt das Geschäft und treibt die Entwicklung der Hersteller hoffentlich weiter an.

  • Weiß noch immer nicht wieso, die neue Kameras mit neuem Bajonett rausbringen. Was stimmt mit den alten nicht? Kann ich genau so gut zu Sony wechseln.

    • Weil man mit dem alten Bajonett den gleichen Abstand zum Sensor benötigen würde, wie bei einer DSLR. Kompakte Gehäuse wären dann kaum möglich. Aus technischer Sicht ist der Schritt logisch, aus Kundensicht natürlich eher nicht. Im Nikon-Lager war man ja auch nicht glücklich mit der Entscheidung. Bei Sony ist die Umstellung schon so lange her, dass sich hier niemand mehr darüber aufregt. Der E-Mount ist hier inzwischen der Standard. Kann gut sein das es bei CaNikon genauso laufen wird. Wir werden sehen.

      • … und es soll nicht möglich sein, DSLM mit Auflagemaß von DSLR zu bauen?
        Letztlich mag nicht jeder Fotograf / Nutzer Kompaktheit².
        Von Nikon würe ich mir eine robuste VF-DSLM wünschen. Natürlich mit dem alten Auflagemaß nebst der Möglichkeit auch ALLE meine AF-Objektive, auch D-Objektive, ohne Adapter in vollem Umfang nutzen zu können.

        Jetzt geht sicherlich ein tiefes Raunen und Augenrollen bis Anschlag durch die Massen. 🙂

      • @Micha: Warum sollte man sowas tun? Dann kannst du ja auch gleich bei Spiegelreflex bleiben, wenn du soviel Platz lassen willst, dass noch ein Spiegel dazwischen passt.

        Gibt übrigens noch einen zweiten Grund für neue Bajonette und das ist, dass die Übertragungsstandards aus den 80ern sind und mittlerweile überholt. Ein neues Bajonett hat neue elektrische Anschlüsse, die schnellere Übertragung ermöglichen.

      • @Uneternal: Tja, ist es nicht völlig Wruscht, aus welchen Jahren Übertragungsstandards stammen, so lange sie tun, was sie sollen?
        Front- oder Backfokus produzieren doch ausschließlich HSM-Antriebe. Jedenfalls muß ich bei solchen Objektiven immer die AF-Feinjustierung bemühen. Bei keinem meiner mechanischen AF-D Objektive ich dagegen NICHT justieren, der Schärfepunkt sitzt sofort auf den Punkt genau.
        Dabei ist es auch völlig Wurscht, welche Linse ich welcher Kamera anbiete, das Ergebnis ist immer das gleiche.
        Welche so genannten Standards sind nun besser? Schnellere Übertragungsraten bringen meiner Meinung nach keine besseren Bilder mit sich. Oder bin ich da völlig neben der Spur mit meiner Meinung?
        Nun erkläre mir bitte kein neunmalschlauer Besserwisser, daß Kameras und Objektive zu prüfen wären… 😀

      • @Uneternal: Tja, ist es nicht völlig Wruscht, aus welchen Jahren Übertragungsstandards stammen, so lange sie tun, was sie sollen?
        Front- oder Backfokus produzieren doch ausschließlich HSM-Antriebe. Jedenfalls muß ich bei solchen Objektiven immer die AF-Feinjustierung bemühen. Meine mechanischen AF-D Objektive brauche ich dagegen NICHT justieren, der Schärfepunkt sitzt sofort auf den Punkt genau.
        Dabei ist es auch völlig Wurscht, welche Linse ich welcher Kamera anbiete, das Ergebnis ist immer das gleiche.
        Welche so genannten Standards sind nun besser? Schnellere Übertragungsraten bringen meiner Meinung nach keine besseren Bilder mit sich. Oder bin ich da völlig neben der Spur mit meiner Meinung?
        Nun erkläre mir bitte kein neunmalschlauer Besserwisser, daß Kameras und Objektive zu prüfen wären… 😀

      • Nein, das ist nicht völlig wurscht. Neuere Objektive gleichen zum Beispiel Daten des Kamerainternen Gyrometers mit dem Bildstabilisator ab. Oder fokussieren innerhalb von 0.05 Sekunden. Das geschieht u.a. durch schnellere Kommunikation des Objektivs mit dem AF Sensor.

        Was Front- und Backfokus angeht: Dieser ist in spiegellosen Kameras nicht mehr vorhanden, da die Fokusmessung direkt auf Sensorebene statt findet.

      • Uneternal: … 0,05 Sekunden Fokuszeit … Beeindruckend, beeindruckend.
        Aber braucht man das und macht eine Kamera mit solchen reinen Laborwerten nun wirklich bessere Bilder?
        Tja, ob diese Rechnungen im täglichen Praxiseinsatz noch Relevanz haben, daß lieber Uneternal, steht bekanntlich auf einem ganz anderen Blatt.
        Gut, wer ohne diese (labortechnisch) ultrakurzen Meßwerte nicht klar kommt, der MUSS diesn Hype natürlich mitmachen…
        Wie war doch bloß die Definition vom dicken Auto und der Potenz… ??? Diese scheint auch auf Kameras Übertragbar zu sein. 🙂