Canon Kameras

Canon: Erneut Gerüchte zu einer EOS R mit APS-C-Sensor

Es sind erneut Gerüchte zu einer Canon EOS R mit APS-C-Sensor aufgetaucht. Canon scheint eine solche Kamera ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

Neue Hinweise auf EOS R mit APS-C-Sensor

Die Gerüchte zu einer spiegellosen APS-C-Kamera mit Zugehörigkeit zur EOS-R-Serie reißen nicht ab. Auch bei Nikon halten sich die Informationen, dass an einer Z-Kamera mit APS-C-Sensor gearbeitet wird, recht hartnäckig.

In den letzten Wochen hat Canonrumors mehrere neue Hinweise erhalten, dass Canon an einer solchen Kamera arbeitet. Und in einem gewissen Szenario könnte eine EOS R mit APS-C-Sensor auch tatsächlich Sinn machen, wenn die Canon EOS 90D nämlich – diese neue DSLR soll in Kürze vorgestellt werden – mehr oder weniger ein klassischer Nachfolger der EOS 80D werden wird. Dann würde es nämlich eine Lücke an der Spitze des APS-C-Lineups von Canon geben, da die Canon EOS 7D Mark II ja angeblich keinen echten Nachfolger erhalten wird.

Objektive als entscheidendes Argument?

Diese Lücke könnte durch eine DSLM mit APS-C-Sensor geschlossen werden. Eine EOS M wäre hier jedoch nicht die richtige Wahl, da es eindeutig an Objektiven für Wildlife- und Sportfotografen mangelt. Das EOS-R-Lineup hingegen soll in den nächsten Jahren stark ausgebaut werden, sicherlich auch mit einigen Objektiven, die für die genannte Zielgruppe interessant sein könnten.

Pläne für RF-S-Objektive, also Objektive, die für das RF-Bajonett gebaut wurden, allerdings nur an APS-C-Kameras genutzt werden können, gibt es angeblich nicht.

Wo Rauch ist, ist auch Feuer? Das könnte im Falle der DSLMs mit APS-C-Sensoren von Canon und Nikon durchaus zutreffen. Denn auch wenn es natürlich Argumente gegen solche Kameras gibt – die Gerüchte sind doch erstaunlich hartnäckig und es gibt immer wieder neue Hinweise.

Wäre eine EOS R mit APS-C-Sensor in euren Augen sinnvoll?

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

25 Kommentare

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  • Klar wäre die sinnvoll – gewesen.
    Wenn nicht dieses bekloppte M-Bajonett alles ad absurdum geführt hätte.
    Welche Ww u Normalobjektive sollen denn dann auf eine kleine EOS R passen?
    Canon ist ja nicht mal in der Lage Tele für die R anzubieten (vom 85er mal abgesehen) und hat die neuen Supertele für das „falsche“ Bajonett geschaffen.
    Bei Canon herrscht Chaos, da passt jetzt eine RC Halbformat prima mitten rein.
    Gegen Sony wird es ohnehin schwer – wir gehen rasant auf ein Sony-Monopol zu – was mir noch mehr missfällt als die Canon-Dominanz der letzten 25 Jahre.

    Neue Käufer gewinnt man hauptsächlich durch den Preis!
    Objektive und Kameras müssen wieder preiswerter werden – das geht nur wirklich mit kleineren Sensoren u Objektiven als Vollformat.
    Ich vermute Canon u NIKON kommen jetzt mit Wackelarm-Kameras ohne Sucher und kleinem Sensor für 999€ mit 18-55 mm…
    Irgend so ein Quatsch wird kommen.
    Zeug was niemand braucht.
    Dabei gibt es so viele spannende Innovationen aus Smartphones, die Systemkameras den Einsteigern erst einmal anbieten sollten, plus Sucher.

    • Ein Sony-Monopol auf dem Kameramarkt sehe ich noch lange nicht. Momentan ist Sony ja noch nicht einmal Nr.1 dieses Markts, obwohl Sony auf dem Sensormarkt (Sensoren für Fotokameras) Marktführer sein dürfte.

      Sony hat sehr viel Zeit und Aufwand in ein Monopol im DSLM-VF-Bereich gesteckt. Aber selbst dieses Monopol ist durch den Einstieg von Nikon, Canon und Panasonic in diesen Markt nicht mehr vorhanden. Ja, den grössten Marktanteil hat hier Sony weiterhin, aber eben kein Monopol mehr. Und auf dem Markt der sehr hochpreisigen Kameras rückt Fuji mit seinen preislich und technisch (mehr als) konkurrenzfähigen MF-Kameras auf „die Pelle“.

  • Im Gegensatz zu Cat finde ich die M eine tolle Linie, die durchaus ihre Berechtigung hat, denn die ist wirklich klein und handlich und die Objektive sind leicht und klein und viel besser als sie gemacht werden, es fehlen für die M-Zielgruppe vielleicht noch ein zwei Objektive, dann ist die M-Linie meiner Meinung nach perfekt. Das einzige was von Canon bekloppt war, war die Einführung von EF-S Objektiven, so dass sie nicht an EF montiert werden konnten, denn wäre das möglich gewesen, wäre die ganze 4K „Crop“ Geschichte halb so wild und man hätte diese Objektive für weitwinklige Aufnahmen einfach an die VF montieren können, so ist man auf Fremdobjektive von Tamron, Tokina oder Sigma angewiesen. Ich hoffe sie bringen eine APS-C R Kamera und machen den EF-S Fehler nicht ein zweites Mal.

    • Das EOS-M-System ist in der Tat recht klein und handlich und wenn es stimmt, was man so hört, auch unverschämt erfolgreich. Die Qualität ist ein wenig billig gemacht, geht aber für das einzusetzende Kapital mehr als in Ordnung. Ich hoffe, Canon vernachlässigt dieses System nicht ohne Not. APS-C-Kameras in Vollformatsystemen halte ich hingegen nach wie vor für einen historischen Fehler, der sich meines Erachtens nicht wiederholen darf. Denn was kann der kleine Sensor besser, wenn er in einem zu großen Körper steckt? Die Zeiten hochpreisiger Vollformatsensoren gehören doch der Vergangenheit an.

      • @N1USER
        …Denn was kann der kleine Sensor besser, wenn er in einem zu großen Körper steckt? …

        Er wird nicht so schnell heiss!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      • Das Einzige, was bei mir zu heiß wird, sind die Girls an der Beach, du verstehst?
        joe, bitte entschuldige, der musste einfach raus!

        @Rolf Carl
        Ein Aspekt, der bisher zu Unrecht total vernachlässigt wurde 😉

      • Der kleinere Sensor kann dann die gleichen Objektive wie der grössere Sensor verwenden. Oder warum sonst ist die Kombination D500/D850 beliebt?

        Ich halte die Kombination APS-C/VF mit dem gleichen Bajonett für eine clevere Lösung eines Herstellers, da er mit wenig Aufwand nicht nur VF-Kunden sondern auch preislich nicht völlig schmerzlose Kunden ansprechen kann und diesen die Option offenhält, nach einem Systemeinstieg jederzeit auf VF um-/einzusteigen. Das gilt erst recht, wenn er bereits ein preisgünstiges APS-C System mit Kompaktgehäusen im Programm hat und dieses nur noch „pflegen“ muss, um auch Einsteiger und preissensitive Amateure anzusprechen. Ein solcher Hersteller hat hierdurch ein „Vollprogramm“ und kann jeden (naja, fast jeden), der an Wechselobjektivsystemen interessiert ist, etwas anbieten. Letzteres dürfte in einem schrumpfenden Markt immer wichtiger werden, wenn die einzelnen Segmente des Kameramarkts immer weniger Stückzahlen liefern.

    • wie sinnlos Canon EOS M bisher ist, sieht man leicht, wenn man einmal mit irgendeiner mFT-Kamera-Objektiv Kombination fotografiert hat.
      Der Unterschied in der Sensorgröße ist zu gering um Canon einen echten Vorteil zu verschaffen – IBIS kann mFT sowieso besser und staubfrei und die Objektive sollte man gar nicht mit Olympus vergleichen – dann bleibt bei Canon nichts mehr übrig. Nur EOS M zu kaufen, weil Canon darauf steht, Menü gewohnt ist scheint mir bei weitem zu wenig.

      • Eben dir ist es zu wenig. Ich habe das M System parallel für Reisen und dafür ist es perfekt. Klein leicht und die objektive sind in Ordnung (das 11-22 quasi richtig genial)
        Auch der Vorteil das ich ef linsen nutzen kann (ohne gravierend schlechter zu werden) hat diese Entscheidung leicht gemacht , so brauchte ich kein Makro neu anschaffen. Staub was für Staub im übrigen?
        Aps C im R System halte ich persönlich für Blödsinn. Die linsen sind groß und schwer und warum sollte canon dann passende linsen noch für APS-C bauen? Dann haben wir den selben Mist wie bei Sony.

      • @Daniel
        …Aps C im R System halte ich persönlich für Blödsinn. Die Linsen sind groß und schwer und warum sollte canon dann passende linsen noch für APS-C bauen? Dann haben wir den selben Mist wie bei Sony…

        Ich bin da total anderer Meinung. Wer will kann ja die teuren Lichtstarken kaufen, aber meist genügt ein f4, das wesentlich günstiger, kleiner und billiger ist, dazu könnte man sogar die Stabilisierung im Objektiv weglassen, sofern IBIS oder was ähnliches verbaut wird, das würde das Gewicht, die Grösse und den Preis noch weiter senken.

      • @ Cat
        …wie sinnlos Canon EOS M bisher ist, sieht man leicht, wenn man einmal mit irgendeiner mFT-Kamera-Objektiv Kombination fotografiert hat….

        danke für die Einschätzung, habe mir nun neben Nikon, beide Formate, eine Panasonic Gx9 gekauft. Erst widerwillig, aber für manche Urlaubstouren/Ausflüge wäre halt eine Kleine schön, ja sehr schön, da die Nikon eben nicht immer dabei.
        Ich bin erstaunt, was die mit dem Standart-Objektiv 12-32 leistet !!
        Jetzt bin ich schon wieder widerwillig scharf auf das 50-200 Leica, wäre ja die logische Ergänzung.
        Kostet ja immerhin 1500 Euros.
        Ja, ich muß mich erst noch an das kleine Format gewöhnen, aber es geht langsam immer besser
        Da Sie ja immer wieder, wie OlyNik ebenso, von mft schwärmen, war ich mal neugierig und
        Sie haben schon Recht….
        Allerdings geht es in den Wald, kommt schon noch Nikon zum Einsatz.

        Da gebe ich Ihnen wieder Recht, wenn Canon mit der M50/M60 bei mir nicht mehr zum Zug kommen kann.
        mft, eine tolle Ergänzung, man muß lediglich erstmal seine Vorurteile überwinden

      • @Cat @Rinde

        wie sinnlos die EOS M ist sieht man an den Verkaufszahlen!!!!!!!!!!!!! Nur weil es für Euch persönlich nicht passt muss das nicht für den Rest der Welt gelten! Nicht aus persönlicher Aversion einfach alles verallgemeinern!

  • Canon und/oder Nikon mit APS-C im DSLM-Vollformatsystem? NEIN – NEIN – NEIN. Das glaube ich erst, wenn ich es sehe. Und der Preis für den VF-Sensor kann heute wirklich nicht mehr das Argument sein, oder?

    • @N1USER

      kleinere Objektive!!! Besser bei der Seriengeschwindigkeit und der damit verbundenen Verarbeitung der Bilder! Besser bei Makros! Besser bei Tele! Schlechter im Dämmerlicht!

  • Alles ist sinnvoll, was Geld bringt.
    Was ich nicht verstehe, warum hat CaNiPa nicht bei der Einführung seiner DSLM VFs gleich das heilige Dreigestirn – 2,8/16-35; 2,8/24-70; 2,8/70-200 – gebracht.
    Dann hätten alle AAAAA gerufen und für den lichtstarken und brennweitengewaltigen Tüddelkram wäre später noch Zeit gewesen.

  • EF, EF-S, M und RF Bajonett,

    das müsste reichen. APS-C und RF Anschluss widersprechen sich, da finde ich den Ausbau des M Systems sinnvoller weil dadurch auf Dauer zwei Anschlüsse übrig bleiben.

    Das ist für viele hart, aber die „Altlasten“ ständig mitschleppen verkompliziert die Logistik innerhalb Canons. Die Vielfalt bindet zu viel Personal und stört bei der Fertigung.

    Wozu gibt es den schrecklichen Adapter Kram ?!

    • Alfred,
      heute muss ich Dir mal widersprechen, auch mit einer APS-C R bleiben am Schluss nur zwei Anschlüsse übrig – RF und M! EF ist ein Auslaufmodell und EF-S war von Anfang an ein gravierender Fehler, vor allem weil sie nicht mit den Vollformat kompatibel sind.

  • APS-C ist eine primäre Vergrösserungstechnologie, deren Vorteile die Nachteile in der Bildqualität gegenüber der Vollformattechnologie durch entsprechende Einstellungen und Motivwahl völlig kompensiert.
    Ich selbst bin von VM (6D Mark II auf die 7D Mark II umgestiegen).

  • Canon hat sich mit der EOS-M Inkompatibilität zum RF Mount so einiges verbaut. Und wenn sie jetzt noch eine APS-C EOS R rausbringen ist das ungefähr so wie bei Tetris eine 4er Reihe für ein langes Klötzchen zu haben und man legt das lange Klötzchen dann quer drauf.
    Meiner Meinung nach wäre eine APS-C EOS R auf lange Sicht gesehn das Todesurteil für EOS M. Aber ich weiß nicht was Canon vor hat, vielleicht lassen sie auch EF sterben und M und RF besteht weiter. Aus Canons Sicht ja lukrativ, wenn man sich alle Objektive doppelt kaufen muss. Für die Kunden eher weniger…