Canon Kameras

Canon: Nächste große Präsentation schon im September?

Es sind Gerüchte zu einem weiteren Canon Event aufgetaucht, welches möglicherweise schon im September über die Bühne gehen soll. Was könnte Canon dort vorstellen?

Die letzten Neuheiten von Canon

Erst gestern gab es eine große Canon Präsentation, die uns eine neue spiegellose Systemkamera in Form der EOS M100 sowie vier neue Objektive beschert hat. Die EOS M100 richtet sich ausschließlich an Einsteiger, die ein Upgrade zu ihrem Smartphone suchen. Sprich es ist eine Kamera, die sich im Weihnachtsgeschäft ganz gut verkaufen könnte. Die Objektive hingegen richten sich an Profis und teilweise auch nur an eine vergleichsweise kleine Gruppe von Profis – an diejenigen nämlich, die mit Tilt-Shift-Objektiven arbeiten.

Nächste Präsentation möglicherweise schon in Kürze

Nun sieht es so aus, als würde schon in Kürze eine weitere Canon Präsentation stattfinden. Zumindest sind dazu entsprechende Gerüchte aufgetaucht. Angeblich soll das nächste Event bereits im September 2017 stattfinden, ein genaues Datum gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Auch ist noch nicht ganz klar, was Canon bei dieser kommenden Präsentation denn enthüllen könnte. Insgesamt wäre es natürlich naheliegend, wenn Canon die PowerShot G1 X Mark III vorstellen würde, die erst kürzlich geleakt wurde und möglicherweise mit einem APS-C-Sensor auf den Markt kommen wird. Bestätigt wurde das allerdings noch nicht. Stattdessen will Canonrumors erfahren haben, dass es um neue Produkte mit Schwerpunkt auf Videos gehen wird. Gleichzeitig vermutet Canonrumors aber, dass es nicht um neue Cinema EOS Produkte gehen wird.

Im Moment ist das alles also noch ein wenig undurchsichtig, doch insgesamt sieht es ganz danach aus, als wäre die nächste Canon Präsentation nicht allzu weit entfernt. Wir behalten die Gerüchte wie immer im Blick und informieren euch, wenn es irgendwelche News gibt.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

6 Kommentare

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  • Mich wundert, das hier sich niemand meldet. Anscheinend interessiert sich niemand mehr für solches Spielzeug
    Vielleicht benötigt der Markt keine solche Einstiegskamera, da wohl die Smartphones solche Aufgaben übernehmen ??

    • Genau das ist der Fall. Solch einen Wirbel um Belanglosigkeit zu machen… Dass die sich nicht schämen, dafür überhaupt eine Präsentation zu machen. Welches Niveau schreiben die denn ihren Kunden zu? Und warum um alles in der Welt braucht man 1000 verschiedene Kameramodelle, die alle gleich schlecht sind? Die eine hat Bluetooth und W-Lan, die andere nur Bluetooth, die andere nur W-Lan, die nächste Iso 12000, die andere ISO 10000 (Brauchbar ist beides nicht) aber dafür GPS, und so weiter und sofort… Was soll das? Mich nerven solche Neuheiten nur noch (nichts gegen deine Berichte, Mark).

      • Warum schämen? Ist der Ruf schon ruiniert, dann lebt sich’s gänzlich ungeniert!

        Die Taktik funktioniert doch noch, leider! So wie Canon sich seine Fans abgerichtet hat, muss man sich – trotz eines preisleistungs- und innovationsseitig immer beschämenderen Wettberbs – für keinen Griff ins Klo mehr schämen. Die Leute werden das Zeug eh kaufen. Da geht es nicht mehr um Vernunft, um Technik und das Abwägen von Eigenschaften und Leistung, auch nicht um höhere Wirtschaftsethik (auch so ein Hohnwort, oder) bzw. Loyalität, sondern vielleicht nur noch um die Sammelleidenschaft, das Herden- und Wir-Gefühl, die Zerstreuung oder einfach schlichte Bequemlichkeit und Ignoranz. Du hörst es doch immer wieder, wenn Du sie ins Eck drängst! Ein mal resigniertes, bald trotzig-ignorantes oder gar aggressives: „Der Fotograf macht schließlich das Foto! Heute ist jede Kamera gut! Leck mich am Arsch, Sony/Nikon Fanboy! Duuu, Duuu bist der Fanboy, nicht ich. Ich keinesfalls!“
        Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ich provoziere sowas gerne, es macht mir Spaß.

        Ist so ein Status Quo nämlich einmal hergestellt, dann kann man – einem Surfer nicht unähnlich, der es nur einmal nahe an den Kamm heran geschafft haben muss – die Welle der Lemminge anstrengungsfrei und völlig unverschämt abgleiten, wie bei der alten und neuen, bei der ewigen Kanzlerin, bzw. der großen Koalition oder der Politik per se. So schwer können die Zumutungen und Anmaßungen der Herrschaft oder einer Technikmarke gar nicht wiegen, als dass der Urnenpöbel und das Kaufvieh endlich das Kreuzchen oder den Kauf verweigern würde und sie endlich abwerfen würde. Das ist Physik, die Welle läuft, bis sie bricht. In ’45 lief sie auch wider jeder Vernunft solange weiter, bis Berlin in Trümmern lag. So wird auch der Kapitalismus nicht von einer Art neuen Aufklärung oder Reformation besiegt werden, sondern er wird ziemlich sicher erst in seiner/unserer Selbstzerstörung enden. Und die Anmaßungen und Zumutungen sind kapitalismus-, also politik- wie auch canonseitig wirklich in den letzten Jahren immer gewaltiger geworden.

        Die Canonshooter merken nicht, dass sie von einem Zwerg geritten werden, weil sie schon zu lange mit einem Buckel rumlaufen. Vielleicht waren die Bodies dann doch zu schwer? Wie an anderer Stelle erwähnt, bereits eine 5D Mk III wäre für mich persönlich im Spannungsfeld des Wettbewerbsdruck unzumutbar schlecht gewesen, aber ich mach ja auch immer ein Tonemapping/Dynamilkompression auf dem Boden von Rohdatenfotos und Basis-Iso. Etwas, das unsere People- und Hochzeitsexperten vielleicht noch nicht mal beim Namen kennen.

        Der Marktführer kann mittlerweile alles auf den Markt werfen. Ich wundere mich dann nur an zwei Baustellen. In den werbe- und fanblockfinanzierten Testredaktionen kann man sich ein wenig Reststolz oder -würde einfach nicht leisten, so man nicht selbst fanatisiert und angefixt ist und ebenfalls den krummen Buckel abgeritten bekäme, schon klar. Aber mich irritiert der Fanblock im Feld. Es verstört regelrecht. Da wird in einem Posting mit Löwenmut die 6D Mk II oder die M-Reihe verteidigt und im nächsten die 750/850iger oder die Spiegelosen von Sony zerrissen.

        Das wäre nicht weiter schlimm. Das kann man als Fan oder Hater (ich bin selbst Canon-Hater) schon tun bzw versuchen. Aber was mich dabei irritiert, ist die fehlende Reflexivität für das willkürliche Setzen der Vergleichsparameter, nur um das eigene Weltbild nicht zu gefährden. War das Birnenargument an einem Vergleichsgegenstand gegen den Konkurrenzapfel gut und billig, so blendet man schlicht aus, dass es einem an einem anderen Vergleichsgegenstand selbst in den Rücken fiele und weicht pappendreist nun selbst auf Apfelrhetorik aus. Dass man damit aber auch beim ersteren Vergleichsgegenstand ins Hintertreffen gerät, sich also am Schluss völlig disqualifiziert, das blendet man aus, weil die beiden Vergleiche ja zeitlich versetzt und eh nur in Abhängigkeit des erwünschten Ergebnisses getätigt werden.

        So kann man mutig behaupten, dass die fehlenden oder teuren Linsen bei anderen Herstellern diese grundsätzlich disqualifizieren, was bei der eigenen M-Reihe aber kein Argument sein darf, genauso wenig wie die im Funktionsumfang absichtlich verkrüppelten Bodies. So kann man auf dem Boden von ver-crop-tem, codecseitig verhunzten Video mutig dazu stehen, dass es das eh nie gebraucht hätte, aber wehe Nikon hat keinen Dual Pixel AF. Nur solange ist ein durstiger EVF bei den Wettbewerbern gar nix, bis man sich selbst im exzessiven, noch akkuzehrenderen Liveviewbetrieb auf seinen Dualpixel AF aufbauen möchte/bzw. sogar muss. Ein Sony Alpha 6*** Body ist viel zu leicht, viel zu klein. Aber wenn man selber eine M anschafft, dann zählt jedes gesparte Gramm. Sogar der fehlende Sucher kommt dann dieser Argumentation sogar noch zu Gute Zuerst kann eine Profiusrüstung gar nicht wuchtig genug sein, am besten noch einen Trippelbatteriegriff, Matchabzug, mit Lauf- und Spiegelschlagtilgergewicht aber wehe eine Wettbewerbslinse wiegt ein paar Gramm mehr als die eigene! Zuerst darf und kann es keinen Klappmonitor in einer Allround- und Berufskamera geben, der ist schließlich anfällig für Defekte und ein Profi legt sich nunmal sehr gerne in den Dreck, aber wehe ein Wettbewerber verzichtet bei seiner Sportkamera darauf, dann wird mutig das einzige eigene FF-Modell, das dieses Feature überhaupt bietet (und sonst eigentlich keines) aus dem Quartettkartenstapel gezogen. Die Liste der Beispiele kann endlos weitergeführt werden….und von der IQ haben wir dann noch gar nicht gesprochen!

        Kurz auf den Punkt:

        *So wie alle anderen Hersteller einzelne Meister darin sind, möglichst attraktive und vielseitige Bodies aus dem Ärmel zu zaubern und dem Kunden neue Nischen, fotografische Freiheitsgrade und Horizonte zu erschließen, so sind die Canon-Fans Meister darin, ihre überteuerten und rückständigen Inselbegabungsbodies sehr selektiv und fast schon guerilleraartig im Schwanzvergleich immer nur gegen die wenigen hinkenden Einzelattribute, der sonst sehr viel attraktiveren Wettbewerbsallrounder zu benutzen. Da sind nur diese feigen Hinterhalte, bis Du mal einen stellt. Dann, ja dann macht der Fotograf das Foto und jedes Gerät heute gute Bilder*

  • Noch sind nicht mal die Gerüchte um den Termin bestätigt.

    Mittlerweile ist zu befürchten das es keine wirklich innovativen Vorstellungen wie neuartige Sensoren oder ähnlich Bahnbrechende Neuerungen geben wird. Bei keinem der etablierten Hersteller. Es ist zu verlockend mit vorhandenem Material die Gewinne zu maximieren.

    Nebenbei setzen sich im Werbebereich immer mehr Computer generierte (CGI) fotorealistische Bilder durch. Siehe letzter Ikea Katalog wo schon mehr als die Hälfte der Abbildungen aus solchen Programmen stammen.

    Das schmälert den kleinen Bedarf an „Superboliden“ zukünftig erheblich. Denn jeder produzierte Gegenstand ist in 3D Programmen konstruiert worden, es stehen also alle Daten für die CGI Bearbeitung bereit.

    Ach so, das Smartphone ist als „Eier legende Woll- Milch- Sau“ unschlagbar. Gestern in den Nachrichten wurden bekannt das das Smartphone bereits mehr Umsatz erzielt als der Rest der Unterhaltungselektronik, einschließlich Fernseher, Spielekonsolen und Fotografie zusammen.

    • ….Ach so, das Smartphone ist als „Eier legende Woll- Milch- Sau“ unschlagbar. Gestern in den Nachrichten wurden bekannt das das Smartphone bereits mehr Umsatz erzielt als der Rest der Unterhaltungselektronik, einschließlich Fernseher, Spielekonsolen und Fotografie zusammen……

      Ja das ist Schade, es ist DAS Gerät für die Verblödung der Menschheit, mit der Ausnahme derjenigen, die es beruflich b e n ö t i g e n Der Ing auf der Baustelle benötigt mal eine Worddatei, der Handwerker auf dem Bau usw. usw…
      Aber die anderen, die damit nur spielen, wenn ich das bei den Kindern schon sehe, sitzen an der Bushaltestelle und verständigen sich mit dem Schmartfone, Traurig, wohin die Reise geht,
      Diese Jugend verlernt das Rechnen, das Denken, und ist ganz leicht manipulierbar.
      Ein gutes Handy hat 9 Tasten und die 0, zusätzlich eine rote und eine grüne Taste, das reicht allemal.

      Wer von dieser Jugend sollte die neue Canone EOS M100 wohl kaufen ??
      Wer von den Fotografen sollte die Kaufen ??
      Ab in die Tonne damit.

      • @Volkar: Ja sie haben völlig recht, das Smartphone schadet mehr als es nützt, deshalb habe ich im Eingangsbereich meines privaten Haushaltes eine dicke Styropor Box mit Deckel aufgestellt. Meine Besucher, und auch ich, legen dort ihre Quälgeister hinein und man hört nicht mal wenn sie Geräusche von sich geben.

        Seit dem finden wieder normale private Gespräche statt und es scheint das bei meinen Gästen kein Schaden entstanden ist.

        Wer seine tägliche Smartphone Nutzungsdauer zusammenzählt wird erstaunt feststellen das ihm 2 Stunden fehlen. Da haben mir doch tatsächlich andere Personen ohne Nachfrage 2 Stunden berechenbare (240 Euro) Arbeitszeit gestohlen und ich war statt 10 Stunden 12 Stunden in meiner Firma. Das heißt es entgehen mir zusätzlich 2 Stunden meiner knappen Freizeit. Das ärgert mich sehr! Leider lässt sich das auch nicht ändern weil niemand darüber nachdenkt was er mit seinen meist unwichtigen Nachrichten während der Geschäftszeiten beim Empfänger verursacht.

        Trotzdem bin ich neugierig was da wohl auf mich zukommt, die Hoffnung auf etwas gutes stirbt zuletzt.