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Luminar 4: Zwei neue Tools zur Optimierung von Porträts präsentiert

Skylum hat zwei neue Werkzeuge für Luminar 4 vorgestellt. Dank „AI Skin Enhancer“ und „Portrait Enhancer“ lassen sich Porträts innerhalb kürzester Zeit optimieren.

Zwei neue Tools für Luminar 4 angekündigt

Die Präsentation der neuen Bildbearbeitungssoftware Luminar 4 rückt immer näher. Nachdem in den letzten Wochen mit dem AI Structure Filter für zusätzliche Details und dem AI Sky Replacement Filter für neue Himmel schon zwei interessante neue Tools vorgestellt wurden, kündigen die Entwickler nun noch zwei weitere neue Werkzeuge an. Diese sind speziell für die Bearbeitung von Porträts entwickelt worden und hören auf die Namen „AI Skin Enhancer“ und „Portrait Enhancer“.

Skylum setzt auch bei diesen beiden Tools wieder auf maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz. So sollen dem Fotografen vor allem die teils lästigen Prozesse des Auswählens und Maskierens abgenommen werden, das übernimmt alles Luminar 4. Gesichter, Haut, Hautunreinheiten, Akne, Sommersprossen, Muttermale, Augen, Haare, Augenringe, Augenbrauen – Luminar 4 ist in der Lage, all diese Bereiche automatisch zu erkennen und auszuwählen. So spart man bei der Bearbeitung jede Menge Zeit. Außerdem können die Anpassungen auch über mehrere Fotos hinweg synchronisiert werden, wobei Luminar 4 natürlich jedes Foto individuell behandelt.

Der neue AI Skin Enhancer

Der AI Skin Enhancer kümmert sich um die Haut der fotografierten Person. Gesichter und Haut werden von diesem Tool automatisch erkannt und auf Wunsch geglättet. Außerdem können Dinge wie Hautunreinheiten, Sommersprossen oder Muttermale automatische entfernt werden. Hautporen und Details wie kleine Haare oder Wimpern hingegen werden von Luminar 4 erkannt und von der Bearbeitung ausgeschlossen. Selbstverständlich kann man bei der Bearbeitung jederzeit entscheiden, mit welcher Intensität die Verbesserungen vorgenommen werden.

Der neue Portrait Enhancer

Der Portrait Enhancer von Luminar 4 besteht aus einer Kombination von acht Werkzeugen, die laut Skylum allesamt dabei helfen sollen, ein Porträt auf natürliche Art und Weise zu verbessern:

  • Verbesserte Lichtgebung: Passt die Lichtgebung eines Gesichts an, ohne den Rest der Szene zu bearbeiten. Es können beispielsweise Blitze oder Reflektoren simuliert werden.
  • Augenverbesserung: Augen werden verbessert und der Ausdruck wird verstärkt, zum Beispiel durch weißere Pupillen.
  • Augenringe: Augenringe oder dunkle Schatten unter den Augen können entfernt werden.
  • Rote Augen: Rote Augen können entfernt werden.
  • Gesichtskonturierung: Macht das Gesicht etwas schmaler.
  • Augenvergrößerung: Hierbei werden die Augen leicht vergrößert.
  • Augenbrauen: Augenbrauen können auf Wunsch etwas dichter und dunkler gemacht werden.
  • Lippen- und Zähne: Bringt mehr Farbe und Fülle auf die Lippen und macht die Zähne etwas heller.

Selbstverständlich kann man auch hier detailliert steuern, wie stark welches Werkzeug eingesetzt werden soll.

Wie genau die beiden neuen Werkzeuge in der Praxis funktionieren, zeigen euch auch nochmal diese beiden kurzen Videos:

Unkomplizierte und schnelle Bearbeitung ist das Ziel

Fazit: Luminar 4 geht den Weg, der sich bereits angedeutet hat, konsequent weiter. Verschiedenste Bildbereiche sollen von dem Programm automatisch erkannt werden, sodass man sich direkt auf die Bearbeitung stürzen kann, ohne sich mit langwierigen Auswahlprozessen beschäftigen zu müssen. Auch bei der Bearbeitung denkt das Programm mit, was jede Menge Zeit spart und somit unter anderem für all diejenigen interessant ist, die sich nicht lange mit Bildbearbeitung aufhalten, sondern lieber fotografieren wollen.

Luminar 4 soll wohl im November 2019 verfügbar sein, einen genauen Termin für die offizielle Präsentation hat Skylum bisher noch nicht genannt. Luminar 4 wird natürlich auch wieder über eine Bibliothek zur Bildverwaltung verfügen und kann darüber hinaus mit einem einmaligen Kauf (ohne Abo) erworben werden.

Angebot für Vorbesteller

Vorbesteller werden von Skylum aktuell noch mit einem einem niedrigeren Preis belohnt, außerdem erhält man kostenlos professionelle Looks (= Presets) im Wert von 49 Euro dazu:

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

29 Kommentare

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    • Hallo Jens, 59 Euro war anscheinend ein limitiertes Angebot für die ganz frühen Vorbesteller, inzwischen gilt das Angebot von 69 statt 89 Euro. Habe das inzwischen im Artikel korrigiert, danke für deinen Hinweis!

  • Natürlich ist es beeindruckend, was ein gutes Bildbearbeitungsprogramm heute zu leisten vermag … aber müssen Menschen denn immer weiter „optimiert“ werden? Wer stört sich an Muttermalen!? Sollten – gar müssen – Sommersprossen entfernt werden?
    Ich für meinen Teil kenne eine junge Dame, die sich jeden Morgen mühsam künstliche Sommersprossen (weil sie diese toll fand) aufgeklebt hat!

    • Es ist wie im richtigen Leben immer der Betrachtungsstandpunkt wichtig. Der Zeitgeist, seine Auswirkungen auf die breite Masse hat nun mal „Plastikgesichter“ hervorgebracht.

      Diese lassen sich gut verkaufen und noch wichtiger mit den Tools rationell, schnell und unkompliziert herstellen. Retusche hat es in der Personenfotografie seit Anbeginn gegeben.

      Meine Sache sind sie nicht, weswegen ich zwischen persönlichen und bezahlten Arbeiten stark unterscheide. Verteufeln werde ich deswegen so praktische Hilfen nicht.

      Was mich an Luminar4 freut ist die Tatsache das der Kunde ein feines Programm ohne Abo preiswert kaufen und benutzen kann.

      • Sehe ich auch so wie Alfred. Das Gleiche würde auch auf den Ersatz des Himmels zutreffen, den Luminar 4 ebenfalls anbietet. Warum nicht? Bildbearbeitung fängt schon bei der Wahl einer Farbgebung an und geht bis zu aufwendigen Composings. Natürlichkeit ist für mich nicht das Kriterium für ein gutes Foto, sondern künstlerische Absicht. Das schließt auch Verfremdungen mit ein. Gesichtsretusche ist gang und gäbe, nicht erst seit kurzem. Klar, muss man schauen, dass sich das in dem Rahmen bewegt, den ich auch beabsichtige und akzeptiere. Ich denke, Luminar wird da auch noch manuelle Eingriffsmöglichkeiten anbieten, die man machen, aber auch lassen kann.

    • Das mit den Plastikgesichtern liegt auch an der Person, die die Bearbeitung vornimmt. Ich kann selbst bestimmen wie stark ich die Retusche vornehme, ob ich z.B. nur die Augen etwas betone und kleine „Makel“ unauffälliger mache, oder ob ich alles weichspüle, es liegt an mir.

      Ich freue mich auf jeden Fall auf Luminar 4 und hab es auch schon vorbestellt. Es scheint die Bearbeitung deutlich zu vereinfachen und zu verkürzen, allein das ich nichts mehr maskieren muss, sondern die Software selbst erkennt was zu welchem Bereich gehört finde ich sehr hilfreich. Ich bin mal gespannt 🙂

    • Na ja, muss ich Christoph recht geben. Hat mit seriösem professionellen Photographieren absolut nichts zu tun. Himmel austauschen etc. sind für mich Spielereien. Spielzeug.

      • Die Möglichkeiten gibt es mit Programmen wie Photoshop und ähnlichem ja schon lange, Luminar vereinfacht das ganze ja nur durch künstliche Intelligenz. Ob man das jetzt als Fotografie sieht oder nicht, liegt bei jedem selbst. Ich kenne auch Leute die behaupten, das nur analoge Fotografie richtiges Fotografieren ist.
        Die Fototechnik und Fotobearbeitung wird sich weiterentwickeln, ob einem das gefällt oder nicht.

      • Ich sehe das so wie Mace. Ob man seine Bilder nun bearbeiten möchte oder nicht, ist ja jedem selbst überlassen. Auch wie stark man eingreifen möchte, ist Geschmackssache. Luminar 4 bietet im Grunde nichts, was nicht auch schon lange mit andere Programmen möglich ist. Es vereinfacht es eben nur. Und das trifft den Geist unserer Zeit.

    • Zu den Plastikgesichtern der Models gehören noch die Plastikhupen, aber der Markt will es so.
      Bei Landschaftsbildern ist das auch nicht anders, wenn ich mir die „kaputtentwickelten Comics“ so einiger Profis anschaue. Ein Freund von mir hat so eine Fantasielandschaft groß an der Wand hängen. Da fällt mir jedesmal der alte Spruch ein: „Fotografie ist der Ersatz der Talentlosigkeit in der Malerei.“ Ins moderne übersetzt: „Bildmanipulation ist der Ersatz der Talentlosigkeit in der Fotografie…“

    • Also für Profis ist das sicher hilfreich, denn die Kunden haben teilweise eine sehr eigene Sicht über ihr tatsächliches Aussehen und die wollen auch vom Fotografen „perfekt“ abgelichtet werden. Für mich ist das eher nichts, wobei ich auch je nach Person Pickel oder ähnliche Hautunreinheiten beseitige. Für mich ein No Go sind aber Dinge wie Himmel austauschen oder ähnliche starke Eingriffe – aber es gibt auch die Meinung man bräuchte das. Für mich ist es aber dann keine Fotografie mehr. Dann bitte darunterschreiben: Collage!

      • @Ben

        …Wozu ein Fotoapparat?

        Zur Erinnerung!!!!!!!. Wenn ich ab und zu meine alten Fotos anschaue erinnere ich mich an viele Dinge , die ich ohne Bilder aus meinem Gedächtnis verschwunden wären. Deshalb Fotos. Natürlich kann und darf man Fotos bearbeiten. Die Frage ist nur, ab wann ist es eine Collage und wie lange ist es noch ein Foto?

      • @joe

        Also doch Technik. Ok, Fotos machen hat einen Sinn. Schwarzweißfilm oder Farbfilm? Oder geht auch rein elektronische Datenverarbeitung mit all den Bildmanipulationsmöglichkeiten? Ist es nicht schon eine Komposition, wenn ich eine Person bewusst vor einem Hintergrund platziere? Ist Makeup eine Manipulation? Was ist ein reines Foto und was ist dessen Vorteil gegenüber einer Bildkomposition in der Software?

      • @Ben
        Mir persönlich ist egal ob jemand bei seinen Bildern den Himmel austauscht, die Person bis zur Unkenntlichkeit optimiert oder – wie gerade modern – Bilder mit zu starken Schwarztönen verschlimmbessert. Ich finde solche Bilder grässlich, allerdings finde ich auch Langzeitbelichtungen von fliessendem Wasser furchtbar, das ist mein persönlicher Geschmack. Ich mache Landschaftsbilder, wenn das Licht gut ist, stehe früh auf oder fotografiere nach einem starken Regenschauer, weil dann die Luft klar ist. Ich versuche Portraits die die Emotionalität der Person zeigt und ich verändere manchmal diese Portraits, z.B. S/W etc, aber ich lasse in der Serie immer das Original dabei. Ich weiss, viele Effekte, für die man fotografieren können oder sich Mühe geben musste, kann man heute auch am PC nachempfinden, aber ICH will das machen auf Grund meiner Fähigkeiten und nicht auf Grund der Fähigkeiten von Photoshop, Luminar oder XY. Wie ich oben erwähnt habe, das ist gut für Profis, die mit Fotos Geld verdienen müssen und den Leuten vorgaukeln müssen, das sie schöner sind als Gott es gewollt hat, das ist nicht meine Fotografie. Und wenn ich mal manipuliere, dann ist dies kenntlich gemacht. Dies ist nur meine persönliche Meinung und hat keine Allgemeingültigkeit! „Suum cuique“ würde der Lateiner sagen.

  • Dodge & Burn, Frequenztrennung zur Retusche etc. gehören halt heute zum „Handwerkszeug“ der meisten Fotografen, die mit gewisser Regelmäßigkeit Portäts fotografieren.
    Man mag das als „furchtbar“ oder „unnatürlich“ empfinden .. ich gehe aber jede Wette ein, dass unter 1000 halbwegs gut retuschierten Bildern mehr dabei sind, die als „natürlich“ wahrgenommen werden als welche, bei denen die Ratusche auffällig ist.
    Das ist halt wie beim Tonemapping/Pseudo-HDR/HDR einfach die Frage, wie stark ein Bearbeiter in das Bild eingreift. Mit ’ner guten Retusche ist es wie mit ’nem guten HDR .. der normale Betrachter merkt es gar nicht sondern findet einfach den Gesamteindruck gut und natürlich.

    Überziehen kann man jeden Regler und jede Bearbeitung übertreiben. Die Werkzeuge generell zu verteufeln, weil einige Zeitgenossen es damit zu gut meinen ist auch was Kurzsichtig.

    Auch wenn ich Luminar 4 noch nicht nutze, wird es interessanter für mich. Man müsste sich mal anschauen, was die AI-Skin Optimierung in der Realität so ausspuckt.

  • Das Programm taugt nichts, es können Gesichter nur schmäler gemacht werden.
    Was ist wenn ich es Rund haben möchte?
    ha!
    Ist natürlich ein scherz.

    Ich finde es aber tatsächlich problematischer an einem Gesicht rum zu retuschieren als einen Himmel auszutauschen. Warum? Das Gesicht spiegelt den Menschen, sein Erleben, sein Alter, die Ausstrahlung, sein Istzustand u.s.w.. Himmel, der ändert sich alle paar Sekunden oder je nach Wind alle paar Minuten, was mache ich wenn ich im Urlaub einmalig vor Ort war und der Himmel war gerade unschön? Ich mache ein Foto, bearbeite, hänge das Bild mit geschöntem Himmel auf. Das mache ich so!.
    Wie von etlichen geschrieben, es muss halt mit bedacht an die Sache rangegangen werden.

  • Wann sind Bilder wirklich gut? Sie sind dann gelungen wenn sie jemand gekauft hat um sie an die eigene Wand zu hängen und sei es nur als Dekoration.

    Gelungene Bilder werden veröffentlicht weil sie entweder aktuell, spannend oder dem Zeitgeist entsprechen. Manche sind provokativ auffallend. Selten sind sie „schön“!

    Und doch gibt es in der Personenfotografie immer wieder außergewöhnliche Aufnahmen die den Abgelichteten in dem Moment zeigen wo er „Mensch“ ist. Das sind dann die viel bewunderten Klassiker. Die müssen nicht einmal technisch perfekt sein.

    Was joe meint (fließendes Wasser usw.) sind ausgelutschte Effekte die es zu vermeiden gilt, genau so wie die vielen angebotenen zusätzlichen Filter zur Bildbearbeitung für jeden der sich auskennt ein NO GO sind.

    Ein RAW Konverter und gleichzeitiges Bildbearbeitungsprogramm wie Luminar4 bietet uns Bildermachern Möglichkeiten die wir nie zuvor hatten. Es liegt an uns was wir daraus machen.

    • Sorry Alfred,

      aber da muss ich dir jetzt ein bisschen widersprechen betreffend ausgelutschten Effekten wie fliessendem Wasser usw.

      Fliessendes Wasser gehört zum Kapitel Bewegungsunschärfe und ist ein vielgenutztes Gestaltungsmittel in der Fotografie, das aber im Gegensatz zur Bildbearbeitung mit Hilfe von Filtern und dergleichen schon VOR dem Auslösen beeinflusst wird. Ob einem das gefällt oder nicht, ist Geschmacksache wie so vieles in der Fotografie. Aber dass diese Techniken deiner Ansicht nach zu vermeiden sind, ist schon sehr harter Tobak.

      In die gleiche Kategorie wie fliessendes Wasser gehören nämlich auch bei der Steetfotografie z.B. halbverschwommene Personen, in der Landschaftsfotografie watteweiche Wolken, die Bewegung suggerieren sowie Sportler und Tiere in leichter Bewegungsunschärfe, die den Bildern Dynamik verleiht.

      Gut, ist ja jetzt nicht gerade deine Welt, aber das einfach als ausgelutschte Effekte, die es zu vermeiden gilt, abzutun, finde ich schon ziemlich krass …

      • Servus Rolf,

        jeder kann gestalten wie er es für gut befindet. Ich habe nichts gegen duftige Wolken, auch Dynamik im Bild muss sein, da hast Du mich missverstanden.

        Was ich explizit meine sind Effekte die jeder der mit Bildbearbeitung zu tun hat kennt, wo man weiß welche Filter und welche Regler benutzt wurden.

        Oder die ewig gleichen Langzeit belichteten Motive von Meeren und Bächen/Flüssen die auch noch schlecht ausgeführt wurden. Ich kann das Zeug einfach nicht mehr sehen weil in jeder Foto Zeitschrift zu Hauff gezeigt.

        Das ist für mich so als müsste ich drei mal täglich Lerberkassemmel essen!!!

        Zu dieser Sorte Bild gehört auch „Blume mit Insekt“ oder „Sonnenuntergang die Billionste“!

        Vielleicht verstehst Du was ich damit meine, es fehlt am eigenen Stil des Fotografen, an der sauber umgesetzten Arbeit hinter der ich die Absicht erkennen kann was der Bildmacher damit zum Ausdruck bringen wollte. Wie man einen Effekt erzeugt weiß doch jeder, kann jeder nachmachen wenn er will.

      • Sali Alfred,

        ich verstehe, was du meinst, bei mir sind es die Nordlichterbilder, die ich nicht mehr sehen kann. Jeder Amateur meint, er müsse auch noch so ein Bild haben und leider sieht es dann halt auch genau so aus; nichtssagend!

        Aber: Wenn ein Fotograf so ein Foto macht, der einen tollen Vordergrund mit einbezieht und die Komposition im Griff hat, dann können auch Meisterwerke entstehen. Dasselbe gilt für „Blume mit Insekt“ oder auch „Sonnenuntergang“, es kommt halt immer darauf an, wie man etwas fotografiert.

        In der freien Natur gehört eben auch noch etwas Glück dazu. Auch die 1000 besten Fotografen Europas müssen einen Standort 10 oder 20 Mal aufsuchen, bis alles stimmt. Die Technik kann man beherrschen, aber das perfekte Licht lässt manchmal auf sich warten. Da ist es im Studio schon etwas einfacher, da man die Beleuchtung steuern kann. Aber obschon die Bilder dann perfekt sind, ist der künstlerische Wert mehr als zweifelhaft. Ich denke einfach, dass die Menschen heutzutage eingemüllt sind mit Bildern, da stechen nur noch die ganz besonderen Bilder heraus.

        Aber ich denke auch, dass sich die Jagd nach dem ultimativen, perfekten Bild lohnt, auch wenn es nur einmal im Leben ist.

  • Sind Verlaufsfilter vorm Objektiv schon Collage?
    Was ist mit der digitalen Klötzchenfotografie, Abbildung der Realität?
    Vielleicht doch lieber eine Steinplatte, Hammer und Meißel.
    Hält auch garantiert ewig.

    • Ja, ist Collage, Blitzen ist auch verboten, nur auf P stellen und abdrücken ist erlaubt.

      Hammer und Meissel geht natürlich auch, gibt sogar noch Bonuspunkte!

  • Vielleicht kommt bald noch ein PlugIn, was den Tausch eines Objektiv ermöglicht, falls man seines vergessen hat. Oder gleich die ganze Kamera tauschen. Oder noch besser ich bleibe zu Hause und wähle per App den Spot.

    Himmel austauschen Gesichter von 50 auf 25 Jahre Outfit bügeln, herrjeh wer das braucht sollte sich ein anderes Hobby suchen.

    @Alfred: ja man muss es nicht nutzen, erst recht nicht wenn der Konverter brauchbar ist. Und ja, Non-Abo ist eine gute Sache.