Nach einer kurzen Verzögerung ist das Meike AF 85mm f/1.8 für Fujifilm GFX offiziell gestartet. Damit bekommt das GFX-System eines der ersten autofokussierenden Drittanbieter-Objektive mit klassischem Aufbau.
Halb so leicht wie das Fujinon GF 80mm
Mit rund 406 Gramm wiegt das Meike nur etwa halb so viel wie das Fujinon GF 80mm f/1.7 R WR mit 795 Gramm. Für ein GFX-Setup, das ohnehin nicht zu den leichtesten gehört, macht das im Alltag einen spürbaren Unterschied, gerade bei längeren Fototouren oder wenn ihr die Kamera einen ganzen Tag am Gurt tragt.
Bei der Lichtstärke müsst ihr dafür kaum Abstriche machen, f/1.8 bleibt für das Mittelformat weiterhin sehr ordentlich. Mit dem Formatfaktor der GFX-Sensoren entspricht die Brennweite etwa 67mm im Kleinbildvergleich, ein klassischer Bereich für Porträts, aber auch für Reportage und Streetfotografie geeignet.


Technische Daten und Verfügbarkeit
Der Aufbau des Objektivs besteht aus 11 Linsen in 7 Gruppen, die Blende arbeitet mit 11 Lamellen für einen möglichst runden Unschärfeverlauf. Angetrieben wird der Autofokus über einen von Meike selbst entwickelten STM-Motor, der laut Hersteller leise arbeitet und sowohl für Fotos als auch für Video optimiert ist, sodass auch bei schnellen Aufnahmen nichts unscharf werden soll.
Die Naheinstellgrenze liegt bei 0,65 Metern, der maximale Abbildungsmaßstab bei 0,17-fach. Für Filter ist ein 62mm-Gewinde vorgesehen, eine angenehme Größe im Vergleich zu den oft deutlich größeren Filterdurchmessern nativer GFX-Objektive. Bei den chromatischen Aberrationen verspricht Meike zudem saubere Kontrastkanten ohne violette oder grüne Farbsäume, auch das aber bislang nur laut Herstellerangabe.
Am Objektiv selbst sitzt ein A/C-Schalter für den Blendenring: In Stellung A übernimmt die Kamera die Blendensteuerung automatisch, in Stellung C hängt es vom Kameramodus ab. Im manuellen Kameramodus wird die Blende manuell gesteuert, im Automatikmodus übernimmt wieder die Kamera. Das Gehäuse ist trotz des geringen Gewichts aus Metall gefertigt, das optische Design hat Meike eigenen Angaben zufolge gezielt auf die 44x33mm großen Sensoren im Mittelformatbereich zugeschnitten.
Meike selbst listet das Objektiv über meikeglobal.com für 389 US-Dollar, umgerechnet knapp 341 Euro, Versand nach Deutschland eingeschlossen, Einfuhrabgaben und Zoll aber nicht.
In unserem ersten Bericht zum Objektiv hatten wir es noch als erstes Autofokus-Objektiv eines Drittanbieters für Fujifilm GFX bezeichnet. Das müssen wir an dieser Stelle korrigieren: Den Titel hatte sich bereits das Kase AF 150mm f/5.6 Reflex gesichert. Allerdings handelt es sich dabei um ein Spiegelteleobjektiv und damit um eine andere Objektivgattung als beim klassisch aufgebauten Meike.
Welche Meinung haben die GFX-Besitzer unter euch zu diesem Objektiv?



Das Fuji 2,0/110mm wiegt über 1 Kilo, ich schleppe es immer mit, außerdem hat es 2,550 Euro gekostet. Gut es ist gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet, aber ehrlich ist das 2.000 Euro mehr wert? Das GF80mmF1.7 R WR will mit 2.300 bezahlt werden. Da kommt man tatsächlich ins Grübeln. Leichter ist oben drauf.
Beim den Originalen sehe ich den Vorteil der Kamera internen Korrekturfunktion. Ist die beim Einsatzgebiet Porträt wichtig?
Ich verwende das Fujifilm GF 80mm seit Jahren für die Kunstreproduktion und Fotografie von Objekten, und da macht es eine überragende Figur. Mal schauen, ob das Meike hier mithalten kann. Ich bin gespannt
Ganz ehrlich Alfred, ich mache mir ja hier immer den Spass meine “Gurkenglaslinsen”, also die 2 Billo TTARTISANs 2,0 40 & 75mm für exakt €400 zusammen zu “promoten” – noch macht der Fotograf das Bild.
Unten das TTARTISAN f2.0 75mm auf 4,0 abgeblendet, weil das Hauptmotiv im Original sowieso kaum Schärfebereich hat, aufgrund geringer Distanz, mit 2,0 wären es nur noch die Wimpern. Die Collage ist ja nur 3000×2000, und das Auge extrem rausgecroppt, trotzdem sieht man trotz abblenden ein schönes Bokeh, ab 2,8 und 2,0 super Cremig. Und “den Fotografen” sieht man im Schwarz ⚫️ des Auges auch 😉
Meiner Meinung nach: einfach mal das Meike bestellen, herumspielen, wenn es nicht entspricht zurückschicken.
Ich mag die TTARTISANs – einfach schnuckelig mit Blendenring, Vollmetall, leicht, klein, USB-Firmware Anschlüsse.
Klar, sind meine Prime-Sigmas “besser” aber eben auch bisserl steriler – und bei Porträt-Serien muss es nicht immer krachen vor Schärfe … LG
https://ibb.co/VWh6TTn5
Genau, J.Friedrich
Mehr braucht kein Mensch für diesen Zweck, kann man an deinem Testfoto sehr gut nachvollziehen. Als ich letztlich mit der alten X-E2 und dem 1,4/50mm 7Artisan der ersten Generation spaßeshalber Freilicht Porträts (Faltreflektor in Weiß zum Aufhellen) gemacht habe dachte ich mir vor dem Monitor – ist doch alles easy – Hintergrund weich und unauffällig, genau so wie der Vordergrund, das Gesicht nicht so übertrieben scharf, also alles im tief grünen Bereich.
Kaufen und ausprobieren werde ich das Teil sobald es offiziell in der EU erhältlich ist. Achtzig Millimeter sind und bleiben Achtzig Millimeter, nur das man bei der selben Abbildung/Größe mehr „Luft“ für Zuschnitte hat weil der Sensor größer ist.
👍 – genau die richtige Einstellung!
…wir hatten gestern ein Grillfest in der Firma und mit dabei, die X-Half. Ich musste eben beim betrachten der Bilder ein wenig schmunzeln was damit alles so fotografiert wurde. Die letzte Aufnahme vom gestrigen Abend, wer damit zum Schluss fotografiert hat wird immer ein Geheimnis bleiben und auch warum ausgerechnet der Filter “Miniatur” zum Einsatz kam 😂 Auf jeden Fall würde doch niemand seine x.xxx€ teure Kamera auf den Tisch stellen und sagen “bedient euch”📷 Bei den ganzen technischen Firlefanz sollte der “Spaßfaktor” nie vergessen werden 📷
https://ibb.co/pmKcFNJ
Spaßfaktor is immer jut
2012 lässt grüssen
🤢
Ich schrieb bereits zu diesem Thema einmal (und erhielt eine weiterführende umfassende Antwort von Herrn J. Friedrich): das Fuji 80/1,7 zeichnet sich offenblendig durch eine hohe Qualität aus – eigene Erfahrung bei z. B. Portraits (Freude im Herzen!). Der Rand ist offenblendig eher schwach – aber unter dem Aspekt Portrait ein gelungener Wurf. Abgeblendet auf 5,6 ein großes Erlebnis quer über das Bild. Ich nutze es gerne mit F5,6 und mehr für detailreiche (!) Aufnahmen in der Natur und am Hafen. Top! Für GFX-Verhältnisse überzeugt auch der AF. Das Fazit fällt gelassen erfreulich aus: wenn man die Möglichkeiten und Grenzen kennt… klasse.
In keinem Fall erwerbe ich das Meike – das Gewicht lässt mich persönlich nicht wanken. Der Impuls von Herrn Friedrich ist praxisnah: beide Objektive sind zu erproben… aber ohne Kenntnis des Meikes: wie sollte es besser laufen als mit dem Fuji? Ja- Gewicht und Kosten sind zu berücksichtigen. Qualität kostet und ist oft schwer.
Nachvollziehbar – Das eine schließt das andere nicht aus – es gibt doch aber User die haben native Linse X und Y die dann 90% der Arbeit erledigen – die neue Linse Z kommt dann vielleicht nur selten zum Einsatz und dann kann man überlegen ob die günstigere Obischerbe zur Ergänzung reicht – oder jemand ist kMF-Fan und hat sich ein Gebrauchtgerät günstigst geschossen und muss bei Optiken auch auf die Kosten achten. Du hast das Fuji, das ist doch super Thomas!
Das würde ich genauso sehen. Du hast ja das Fuji. Warum solltest Du es zu einem Gebrauchtpreis verkaufen, um ein nicht ganz so gutes Fremdobjektiv neu zu erwerben. Das bringt Dir vielleicht 600-800€, aber Du erhältst ja nie den Preis zurück, den Du damals bezahlt hast.
Lieber Thomas, was mich in Deinem Post echt “kränkt”, Du schriebst als Antworten an mich immer in der hier gepflegten freundschaftl. Form, z.B. am 22.03.2025: “Heisenbergsche Unschärferelation… wederTeilchen noch Welle… dein Humor ist unerschöpflich!” – warum also plötzlich kein “Du” mehr?! Und dies auch noch betont 2x … LG J.Friedrich
Oh… ersteinmal danke für deine Offenheit! Es steckt keine Absicht dahinter… 0,000. Einfach eine verbale Unaufmerksamkeit, Ungeschicklichkeit. Es bleibt beim “Du” und bei Deinem und meinem Humor… Angenommen? Handschlag drauf?
Klar Thomas, gerne angenommen – wie Du weißt: Offenblende und Offenheit sind meine zweiten Vornamen. LG und schööönen Sonntag!
Puh ist das nicht ein Objektiv der Kategorie zu Schön um wahr zu sein?
Ohne nach recherchiert zu haben wie der Aufbau genau ist, könnte es sich nicht um ein Canon 85mm f1.8 EF Variante mit integrierten AF Adapter handeln? Meike hat in der Vergangenheit schon recht dreist kopiert und trotz FF Linse funktionieren viele EF Linsen ab 50-70mm erstaunlich gut an der GFX. Ich hatte die 50S für einige Jahre und das Sigma 105f1.4 und Canon 135f2 EF waren mit einen Techart AF Adapter was Bildqualität angeht sehr gut zu nutzen.
Interessanter Gedanke mit dem Canon EF 1,8/85mm. Aber das Canon hat 9 Linsen in 7 Gruppen, das Meike 11/9. Das Canon hat 58mm Filter, das Meike 62mm. Das Canon hat 85cm minimale Distanz, das Meike 65cm. So könnte man es weiter fortführen.
Aber Du hast, es gab (oder gibt) ein chinesisches Unternehmen, die das EF 1,8/85 quasi 1:1 kopiert hatten und nicht nur dieses.
Das war Meike, ich hatte den 35mmf2 Joghurtbecher von denen mal für ein euro geschossen – es sah wie ein 1zu1 klon aus. Auch der rote punkt zum objektiv einrasten war nahezu identisch. Auch das 50mm. Ist aber schon einige Jahre her.
Jedenfalls haben sie wie Benjamin gesagt hat, mehrere 85er. Das letzte für EF hat erstaunlich ähnliche Spezifikationen. Lediglich ein Element mehr, das könnte eben für eine bessere Abdeckung auf MF sorgen. (Nur eine Vermutung) sonst ebenfalls 62mm Filter
Meike hat inzwischen mehrere 85er im Angebot, auch für spiegellos, und laut Christopher Frost ist das neue 85/1.8 SE II für E/Z/L sogar besser als das hochgelobte Viltrox 85/2 EVO. Könnte natürlich sein, dass es ein Kleinbild-Design mot großzügigem Bildkreis ist, das an der GFX dann wohl an dem Rändern nicht sehr gut abschneiden würde (z.B. auch bzgl Katzenaugen-Bokeh), aber das werden Tests zeigen.
Ich habe das Viltrox 85mm f1.8. Gute Abbildungsqualität, aber der AF ist eher langsam und manchmal einfach nicht auf dem Auge. Das witzigste ist aber, in den EXIF wird das Objektiv als Canon EF 85mm 1.8 ausgewiesen. Jedenfalls lässt es Rückschlüsse zu, wie Viltrox AF auf dem RF bekommen hat
Schon zu analogen Zeiten war der „Bildkreis“ für mich ein sehr wichtiges Kriterium, das hat sich durch die digitale Fotografie nicht geändert. Warum? Egal ob Architektur, Landschaft oder Sachfotografie, um bereits aus der Kamera optisch bestens korrigierte Dateien zu erhalten ist Tilt/Shift (Scheinpflug) PFLICHT. Leider kann der Anwender mit Hilfe seiner Bildbearbeitung per Schieberegler ich sage es mal vorsichtig ähnliche (beschissene) Ergebnisse erzielen.
Auch das Vorurteil das Lichtstärke etwas mit Bildqualität zu tun hätte hält sich hartnäckig. Aufwendig hergestellte Gläser handwerklich sauber in einem geprüften Objektiv gibt es kaum noch zu kaufen. Dafür jede Menge schnell zusammengeschusterten völlig überteuerten Ramsch, Hauptsache ist das Objektiv hat mindestens vier Schalter oder Tasten vorzuweisen und ist in heller Farbe lackiert. Entschuldigt bitte meine Entgleisung, das musste jetzt mal sein.
Der Einstieg mit dem Bildkreis ist noch nachvollziehbar: Wer ein Objektiv shiften oder tilten will, benötigt ausreichend Bildkreis für die Verstellwege. Danach werden allerdings mehrere unterschiedliche Dinge vermischt. Shift, Tilt und Scheimpflug sind nicht dasselbe. Shift verschiebt den Bildausschnitt bei parallel ausgerichteter Kamera und ermöglicht beispielsweise Architekturaufnahmen ohne stürzende Linien. Tilt kippt die Schärfeebene. Erst dabei kommt das Scheimpflug-Prinzip ins Spiel. Für Architektur ist daher überwiegend Shift relevant, bei Sachfotografie kann zusätzlich Tilt sinnvoll sein, und in der Landschaftsfotografie ist es eine mögliche Gestaltungstechnik. „Tilt/Shift ist Pflicht“ ist keine fachliche Aussage, sondern eine persönliche Arbeitsweise, die zur allgemeinen Regel erklärt wird. Auch „optisch bestens korrigiert“ ist viel zu pauschal. Tilt und Shift kontrollieren Bildausschnitt, Kamerahaltung und Schärfeebene. Sie beseitigen nicht automatisch Verzeichnung, Vignettierung, chromatische Aberration, Koma oder schwache Abbildungsleistung am Rand des Bildkreises. Digitale Perspektivkorrektur kann Shift geometrisch sehr weitgehend nachbilden. Sie kostet je nach Korrekturstärke Bildfläche und Auflösung, ist deshalb aber nicht automatisch „beschissen“. Was ein einfacher Schieberegler nicht nachbildet, ist die tatsächlich gekippte Schärfeebene eines Tilt-Objektivs. Genau diese Unterscheidung fehlt im Text. Auch bei der Lichtstärke wird verkürzt argumentiert. Eine große Anfangsöffnung garantiert keine hohe optische Qualität. Sie beeinflusst die erreichbare Bildqualität aber sehr wohl, wenn dadurch kürzere… Weiterlesen »
Und bei all den fachlich korrekten Einwänden kann ich noch ergänzen: Perspektivkorrektur egal welcher Form ist letztendlich auch Geschmacksache. Ich finde jegliches Tilt/Shift/digital korrigierte Foto sieht unrealistisch aus, da wir selbst ja auch perspektivische Verzerrung in den Augen haben. Das wussten schon die alten Griechen und haben deshalb den Parthenon auf der Akropolis von Athen nach oben leicht breiter werdend gebaut, damit er für uns gerade aussieht. Selbst Passepartouts werden teilweise unten breiter gemacht als oben, damit die Wirkung rundherum gleich bleibt. Wer eine wirklich neutrale und natürliche Perspektive braucht, muss theoretisch seinen Standpunkt erhöhen.
Dein ausschweifender, belehrender und leicht übergriffiger Textbeitrag lässt Rückschlüsse zu, was sich beim Fotografieren so in Deinem Kopf abspielt. Über solche Dinge habe ich mir noch nie Gedanken gemacht und überlasse das den Ingenieuren, die Kameras und Objektive konstruieren. Ich arbeite einfach damit und kann ein Ergebnis abliefern. Außerdem schwächelt Dein Kommentar in einigen Details. Denk einfach mal darüber nach, ob Du wirklich der Meister der Fotografie bist, für den Du Dich selber hältst…:-))
👍👍👍
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Glaube nicht, dass nachdenken bei ihm hilft. Er ist komplett immun gegenüber jeglicher Kritik, und deshalb sehen seine Bilder auch so aus. Beim Zusammensetzen von Bildern ist er ziemlich gut, aber von Komposition hat er leider keine Ahnung. Sein Foto in der Auswahl bei Architektur ist dermassen überarbeitet, dass es ausieht wie ein computergeneriertes Foto in einem IKEA-Katalog. Deshalb ist es bei der Publikumswertung auch total abgeschifft. Aber so Typen wie er sagen dann einfach, sie seien super, aber die Abstimmenden hätten keine Ahnung. Und das Traurige ist, dass er diesen Quatsch dann selber auch noch glaubt.
Würde einfach mal erwarten, daß er sich dazu äußert. Dazu müsste er sich aber mit dem Wesen der Fotografie auseinandersetzen. Allein mir fehlt der Glaube…
Er wird sich weder dazu äussern noch mit dem Wesen der Fotografie auseinandersetzen. Wenn man wie er auf dem Olymp angelangt ist, hat man das nicht mehr nötig, dann ist man allwissend und der Meister aller Klassen. Ausser beim Publikum natürlich, aber das kann man ja ignorieren.
Bitte mehr Wasserfälle, Waldtümpel, langweilige Boote im Hafen und fliegende Wildgänse – oder etwa nicht?
Die Wasserfälle etc. ergeben ästhetischere Fotos, als die von greisen Menschenkinder, die jungen Mädchen übergriffig unter den Rock fotografieren (Lesergalerie April 2026, Künstler P. Braczko) – oder doch nicht?
Naturfotografie klärt den Geist, und Boote erweitern den Horizont. Versuche es doch einfach mal, würde dir gut tun.
Immerhin, Stefan Zimmermann kennt sich gut aus mit Linsentechnik und optischen Gesetzen. Hab` ich gerne gelesen. Deutlich interessanter, als das ewige “Null-Ahnung-Dauergeplapper” vom Proksch, von dem wir hier noch nie ein Foto gesehen haben….
Peter Braczko
Antwort an Rolf Carl
11.07.2026 21:38
Seid froh, dass sich Proksch und Zimmermann noch nicht geldet haben….das wäre dann hier noch peinlicher!
Es gibt nur einen Meister der Peinlichkeiten…. einfach unschlagbar 🤡🤡🤡
Dein Geplapper wird auch nicht besser, weil wir Fotos von dir sehen.
Hallo Herr Zimmermann, lassen Sie sich hier von einigen Kommentaren nicht irritieren. Qualifizierte Antworten können die nicht geben, da rutschen sie schnell in Unsachlichkeiten. Für mich kein Problem, freue mich nach wie vor über Ihre Kenntnis von fotooptischen Zusammenhängen, die Sie hier überzeugend darstellen. Ihre Kritiker zeigen entweder NICHTS oder freuen sich, wenn die in einer Hafenstadt tatsächlich Boote fanden (???) und auf die Speicherkarte packen konnten. Ein anderes, ebenso seltenes Motiv: “Schnell `draufdrücken, denn da fliegt ein Vogel….!?”
Peter Bratschuh, schon einmal die eigenen Bilder betrachtet ? Vielleicht dort mal anfangen. Da sitzen Störche mal schnell draufhalten …😂🤡😂
Den Greifvogel bei der Flugshow hast du noch vergessen.
Du stehst auch auf seiner roten Liste …😂
Wer schon nicht… der schreibt doch nur noch mit sich selber 😁
Ihr beiden passt eigentlich noch ganz gut zusammen: Ihr glaubt, dass ihr die besten Fotografen der Welt seid und der Rest nur Nieten. Und beide haben zwar die Schärfe im Griff, aber keine Ahnung von der Komposition von Bildern. Und da fängt die Fotografie erst an, die Schärfe ist lediglich eine Voraussetzung. Und das Resultat? Da ist man auch nach einem langen (Profi-)Fotografenleben immer noch im Regionalsport steckengeblieben. Vielleicht solltest du es mal wie der Zimmermann probieren, der schreckt auch nicht davor zurück, seine Bilder so zusammenzuzimmern, wie es ihm gerade so passt. Meine Bildidee: Der Hürdensprinterin die abgesägten Füsse einfach mit Photoshop wieder zu montieren. Gut, ein richtiger Profi schafft das auch ohne Photoshop, aber der fotografiert dann vermutlich auch in der Champions League.
Jetzt hätte ich kurz Zeit, Sie auch einmal zu loben, so einen Waldtümpel auf die Speicherkarte zu bekommen, das nenne ich eine schwierige, fotografische Herausforderung. Aber bitte: Ein Bild davon reicht wirklich…
Das sind keine Waldtümpel, sondern Biotope mit einer jahrhundertealten Geschichte, in der Gegend eine Sensation und vielbesucht. Die Herausforderung ist es, überhaupt ein nichtalltägliches Motiv vor die Linse zu kriegen. Das wäre im Fussball z.B. einen Ronaldo statt Frauen im Regionalfussball. Und wenn wir schon dabei sind: Ein Fussballfoto von dir reicht wirklich, dann hat man schon alles gesehen.
Du bist so ein Schmierlappen…:-))
Endlich sind wir auf der sachlichen Ebene angekommen, geschrieben von einem Anonymen – bitte mehr davon?
Im Gegensatz zu dir hatte dieser “Anonyme” schon Denzel Washington auf der Speicherkarte, gezeigt hier in der Lesergalerie, ein hervorragendes Foto mit einer Geschichte.
Und noch was: Bevor du hier aufgekreuzt bist, war es sogar sehr sachlich. Aber dann kommst du wieder mit deiner überheblichen Art um die Ecke. Dem “Anonymen” hier kannst du aber nicht mal ansatzweise das Wasser reichen. Der spielt im Gegensatz zu dir nämlich in der Champions League.
Echt jetzt?
Ihr habt beide sowohl recht wie auch nicht. Es gibt auch den umgekehrten Weg, nämlich den aus einem fachlich korrekten Bild die persönliche „Ansicht“ perspektivisch zu generieren.
Ein kleines persönliches Beispiel. Ein schmales Nadelbaum bestandenes enges Tal in das von oben nach unten fotografiert werden muss weil schließlich bezieht es seinen besonderen Reiz durch den Wildwasser Bach an seinem Grund. Ohne Schift fallen wegen dem verwendeten Weitwinkel die Nadelbäume optisch wie die Mikado Stäbchen nach außen auseinander, selbst die beste Software kann diesen störenden Fehler nicht beheben. Das heißt aber nicht das der sich nach oben perspektivisch verjüngende Kirchturm in der engen Altstadt das Bild sogar noch interessanter machen kann.
Was ich bemängle: Das es zu wenige wirklich in allen Bestandteilen erstklassig gefertigte Objektive gibt. Nur weil nach der Kamera internen digitalen Objektiv Fehler Korrektur (Vignettierung, Verzeichnung, Chromatische Aberration sowie Beugungskorrektur) ein brauchbares Bild auf der Speicherkarte liegt heißt das noch lange nicht das es mit Spitzen-Objektiven nicht besser ginge.
Tja Alfred, hier siehst Du es mal ganz praktisch: Dir als rd. 40 Berufs-Jahre langem Profi mit eigenem Team, der noch mit analogem Großformat und jeglichen Verstellmöglichkeiten einer optischen Bank vertraut war/ist, erklären die Hobbyisten den eigenen “tiefgründigen Horizont”. Hier gibt’s sowieso nur noch einen einzigen Fachmann für Alles und wer dem widerspricht kommt auf die 🔴-Liste und landet dann im ⚫️-Loch … 😂
Eigentlich komisch, das der einzige Fachmann für alles und selbsternannte Meisterfotograf es noch nicht in den Kalender geschafft hat. Dabei war er doch so eifrig bemüht, den Ausrichtern des Wettbewerbs vorzuschreiben, wie der Kalender gedruckt werden soll. Ein paar Chancen hat er ja noch, den anderen seine Meisterwerke schmackhaft zu machen 😁
Ist übrigens noch praktisch: Ich sehe jeweils sofort, welches Foto von ihm ist, es erscheint nur eine weisse Fläche 🤣
…doch hat er 😉 Beim Thema Landschaft belegte er den zweiten Platz 🥈
Ja, es kommt aber nur der Sieger in den Kalender.
Moin Rolf, Ich nehme sehr gerne Expertenwissen an- und hier im Forum sind ja echte Spezialisten unterwegs. Da lohnt es sich, genau zu lesen… Ich lerne nie aus.
Woran ich mich störe, sind Belehrungen und arrogantes verbales „Schneegestöber“ – und auch hier gibt es eine Fraktion… Abstand und vielleicht Querlesen sind dann hilfreich.
Hallo Thomas, stimmt, ich habe auch schon viel gelernt hier, kommt halt immer darauf an, wie es jemand rüberbringt. Gegen konstruktive Kritik habe ich nichts, der Zimmermann hat sich aber am Anfang mal ungefragt erlaubt, in einem ellenlangen Kommentar meine Bilder auf der Website zu benoten und auseinanderzunehmen. Sowas geht mir auf den Keks, oder auch die Typen, die alles runtermachen, ohne jemals ein Foto von sich selber zu zeigen. Aber unterdessen kratzt mich das nicht mehr gross, ich weiss selber, was ich kann und was ich (noch) nicht kann.
…man Rolf Du kannst ProPleme haben 😂😂😂
Genau, “ProPleme” ist das richtige Wort! 👍👌