Kameras Nikon

12 Monate ohne neue Kamera: Nikon im Winterschlaf?

Nikon hat seit mehr als 12 Monaten keine neue Kamera auf den Markt gebracht. Damit wählen sie bewusst eine andere Strategie als die Konkurrenz.

Nikon: Letzte neue Kamera im August 2018

Wer schon länger die Artikel hier auf Photografix verfolgt, der wird sich vielleicht an ein paar Berichte aus den Jahren 2016 und 2017 erinnern, in denen wir detailliert über Nikons damalige Krise berichtet hatten. Das Unternehmen hatte – wie viele andere Hersteller auch – mit schlechten Verkaufszahlen, ausbleibenden Gewinnen und allgemein den Veränderungen der Kamerabranche zu kämpfen.

Wenn wir uns nun die letzten 12 Monate anschauen, dann werden wir erkennen, dass Nikon in dieser Zeit keine einzige neue Kamera vorgestellt hat (mal abgesehen von ein paar ziemlich unspektakulären Coolpix Kompaktkameras). Die letzten Neuheiten wurden im August 2018 präsentiert, das waren damals die Nikon D3500 und natürlich die Nikon Z6 und Z7.

Kürzlich hat Nikon außerdem angekündigt, dass man an der neuen D6 arbeitet. Da allerdings noch keinerlei Details der DSLR enthüllt wurden, würden wir das mal noch nicht als Präsentation einer neuen Kamera werten.

Canon und Sony mit 9 neuen Kameras im letzten Jahr

Nikons Konkurrenz war in den vergangenen 12 Monaten deutlich aktiver. Canon hat insgesamt drei DSLMs und zwei DSLRs vorgestellt, außerdem wurden auch neue PowerShot Kompaktkameras der Oberklasse präsentiert. Auch Sony hat sich nicht zurückgelehnt, vielmehr hat das Unternehmen im gleichen Zeitraum vier neue Systemkameras präsentiert, drei mit APS-C-Sensor, eine mit Vollformatsensor.

Was ist das also bei Nikon? Winterschlaf? Fehlende Ideen? Hat das Unternehmen aufgegeben?

Nikon wählt eine andere Strategie

Nein, nichts von alledem. Natürlich mag es manche Kunden frustrieren, dass in den letzten 12 Monaten keine neue Kamera präsentiert wurde. Sicherlich warten auch manche auf ein ganz bestimmtes Modell. Doch man muss einfach verstehen, dass Nikon sich allem Anschein nach für eine andere Strategie entschieden hat als Canon und Sony. Und diese Strategie lautet: Weniger Kameras, die dafür perfekt positioniert sind und die Anforderungen der Kunden erfüllen.

Dass Nikon diese Strategie wählen möchte, hat das Unternehmen schon in einem Interview Anfang 2017 erklärt. Darin hat Nikon außerdem davon gesprochen, dass man sich auf den Mittelklasse- und High-End-Bereich konzentrieren möchte und dass spiegellose Systemkameras im Fokus stehen werden.

Völlig untätig ist Nikon aber natürlich trotzdem nicht, im Gegenteil. Das Unternehmen hat in den letzten Wochen und Monaten sieben neue Kameras registrieren lassen, von denen bisher noch keine auf den Markt gekommen ist. Um welche Modelle es sich dabei genau handelt, ist unklar. Doch prinzipiell stehen die Nikon D760 sowie neue DSLMs hoch im Kurs.

Nikons wenige Kameras müssen überzeugen

Nikons Strategie wirkt einleuchtend, auch aus wirtschaftlicher Sicht, da weniger Neuheiten natürlich auch die Entwicklungskosten senken. Gleichzeitig erhöht es allerdings auch den Druck auf Nikon. Denn die Neuheiten, die das Unternehmen dann präsentiert, die müssen wirklich sitzen. Wenn sie es nicht tun, dann haben Canon und Sony eine aktuellere und größere Auswahl, bei der für manche dann vermutlich auch eine bessere und passendere Kamera dabei ist.

Was denkt ihr, wer verfolgt aktuell die bessere Strategie? Nikon? Oder doch eher Canon und Sony?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

118 Kommentare

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      • Canon hat zwei und Nikon hat zwei unterschiedliche Sensorgrößen bei Systemkameras im Programm (hatten aber mal drei Größen) von welchen Größen redest Du ???

    • Hmm, naja Pentax macht es ja seit Jahren so. Die Kameras im jeweiligen Segment sind definitiv immer ein Qualitätssprung, außer von der K1 zur k1ii, da hat eigentlich nur ein Detail den Unterschied ausgemacht, wobei dieser Unterschied schon tatsächlich ein enormer Sprung war. Man konnte die K1 für ca 500 Euro einschicken und man hat quasi eine k1ii zurück bekommen. Frage mich immer noch warum Pentax soo unterschätzt wird. Ebenso die bei Nikon. Wäre der Preis nicht soo hoch gewesen, dann wäre die D850 meine, so ist es eben die K1 geworden. Ich halte dennoch die D850 für die aktuell beste Kamera, welche es auf dem Markt gibt. Sorry Sony, ihr habt tolle Features wie z. B. den Eye AF, welches eine große Erleichterung beim Porträt Shooting ist, leider habe ich das Problem damit, das mir dies den Spaß an der Fotografie nimmt. Ich möchte etwas tun für meine Bilder und habe mir wirklich kein Bock, alles der Kamera zu überlassen, auch wenn es gut funktioniert. Hinzu kommt, dass ich auch mal am Sandstrände mein Objektiv wechseln möchte, ohne gleich Sandkörner auf dem Sensor zu haben und ich brauche bei Tier Fotografie, den Sucher etwas länger und möchte dafür die Kamera nicht dauerhaft eingeschaltet lassen. Darum bleibe ich bei Kameras mit Spiegel und da ist Sony definitiv raus Bleibt eigentlich nur noch Nikon oder Pentax übrig, eventuell noch Canon. Ich für meinem Bedarf habe Pentax für mich entdeckt und bleibe dabei.

      • So kann man das sehen.
        Ich habe 20 Jahre alles wichtige von Pentax gehabt.
        Sie haben sich 25 Jahre geweigert einen AF-Konverter zu bringen, sie weigern sich seit mehr als 15 Jahren einen schnellen AF zu bringen, die Objektive waren mal toll, heute sind sie technisch nicht selten veraltet bei Erscheinen, Pentax hat nie einen Sucher wie Nikon hin bekommen, Pentax wurde rumgereicht, zu Hoya und zu Ricoh…
        Pentax hat sehr gute Technik. Sich gegen neue technische Entwicklungen zu stellen, wie es Pentax oft getan hat, und meist zu spät war, ist keine gute Option um heute zu bestehen.
        Hätten sie wenigstens mit den Limited-Objektiven weiter gemacht, der AF profitauglich schnell gemacht – dann wären sie heute das japanische Leica.
        Und was hier über Sony geschrieben wird, zeugt von zu wenig Erfahrung mit dem Alpha E-System. Den Eye-AF muss niemand nutzen, aber wer mal f: 1.8 riskieren will – wird zum ersten Mal schnell perfekt scharfe Fotos bekommen. Selbst mit manueller Fokussierung vom Stativ ist die Gefahr für Fehlfocus nicht gering, da sich Menschen immer bewegen.
        Ich wünsche Pentax nur Erfolg, auch wenn die Akzeptanz in Deutschland mittlerweile sehr gering ist. Dieses Jahr müssten noch eine Semipro APS-C und neue Mittelformat kommen. Eine K1 wird Pentax nicht retten. Das Jahr hat ja noch ein paar Monate.

  • Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass Nikon (und auch Canon) zu lange brauchten, um eine spiegellose Full Frame Lösung auf den Markt zu bringen und sich generell manchmal wenig innovationsfreudig zeigen … die sehr kuren Innovationszyklen von Sony sind mitunter aber auch fragwürdig, da schon – kaum dass man sich eine Cam zugelegt hat – die nächste (und mitunter kaum verbesserte) lockt!

    • Das haben wir jetzt inzwischen doch x-mal durchgekaut, dass dieser immer wieder zu lesende Bullshit gar nicht stimmt. Wird auch nicht wahrer, wenn man das immer wieder falsch postet.

      A6000 … 2014 … A6100 … 2019 … rund fünfeinhalb Jahre

      A6300 … 2016 … A6400 … 2019 … knapp drei Jahre

      A6500 … 2016 … A6600 … 2019 … rund drei Jahre

      A7 II … 2014 … A7 III … 2018 … rund 4 Jahre

      A7RIII … 2017 … A7 RIV … 2019 … rund 2 Jahre

      A7 SII … 2015 … A7 SIII … vielleicht noch 2019 (?) … mehr als 4 Jahre

      RX1 … 2012 … RX1 II … 2016 … vier Jahre

      A77 … 2011 … A77 II … 2014 … gut drei Jahre

      A99 … 2012 … A99 II … 2016 … rund vier Jahre

      usw.

      • Schaut man sich die Kameras an, dann gibt es nur bei der A7 Serie wirkliche Fortschritte. Schaut man sich die A6xxx an und die RX Modelle, dann ist es für mich einfach eine geschickte Strategie, um maximale Marktsättigung und Stückzahlen zu bekommen. Das neue Modell mit geringfügigen Änderungen für den doppelten Preis anbieten, den Vorgänger zum halben Preis weiter im Programm lassen. So verkaufen sich trotz neuester Sony RX100 VII die Vorgänger immer noch wie geschnitten Brot. Was ich damit sagen will: Sony ist auf maximale Expansion ausgerichtet. Und wenn’s nicht so läuft im Fotobereich, dann kann man sicherlich über andere Bereiche quer subventionieren. Weiterer Vorteil: Sony verkauft Komponenten (Sensoren) an andere OEMs.
        Sony setzt insgesamt mehr auf den Consumer-Markt als Nikon und Canon. Und ich glaube auch, dass vor allem Nikon zukünftig viel stärker in einen Nischenmarkt abgedrängt wird. Insofern macht es für Nikon keinen Sinn die Sony-Strategie zu fahren. Sie können damit nur verlieren.

      • Und schon wieder werden falsche Fakten verbreitet.

        1. Das der neue Nachfolger besser sein könnte, ja ok. Aber „geringfügige Änderungen“ ist echt übertrieben.
        2. Der Neupreis der A6500 ist 100 Euro teurer als der Neupreis der A6600!!
        3. Die Produktion des Vorgängers wurde eingestellt.

      • @Pendulum: Sony A6500 und A6600 sind laut Sony Homepage beide verfügbar. „Marktpreis“ im Internet => A6500 ca. 1000€ , A6600 ca. 1600€. Was Sony hier für Preise auf seiner Homepage angibt, sagt nichts über den tatsächlichen Verkaufspreis an die Grosshändler aus, ebensowenig über die Gewinn-Marge…wenn Sony wirklich so viele alte Modelle eingestellt hat, warum findet man dann an jeder Ecke noch „alte“ Modelle in den Regalen? Im übrigen zweifle ich hier nicht an der Qualität und Klasse der Sony Kameras. ich habe selbst einige A7-Modelle besessen und Immer noch eine RX100 im Schrank. Für mich ist aber ganz klar, dass Sony im Gegensatz zu Nikon eine massive Expansionsstrategie betreibt.

      • @Markus B

        Eine der beiden Geräte ist eben schon 3 Jahre auf dem Markt. Daher der niedrigere Preis.

        Da ich auch aus der Elektro-Branche komme, kann ich’s beantworten:
        Die restlichen A6500 wurden noch mit den noch vorhandenen Bautteilen gebaut und das Lager ist natürlich jetzt voll.
        Auf der Webseite werden die Kameras eh noch länger angezeigt, damit man auch Updates und Benutzerhandbücher herunterladen kann.

  • Sony macht seit gefühlten 40 Jahren immer wieder dieselben Fehler. Sind mit Produkten innovativ, vorne weg und dann plötzlich geht es bergab. Egal ob Walkman, Mini Disc, HiFi Geräte, Filmkamera oder Digital Kamer. Das Problem ist der Gemischtwarenkonzern, wenig Kundennähe und -verständnis. Grosse Qualitätsissues und ganz schlechter Umgang damit. Daraus leitet sich wenig Herzblut für die Produkte ab. Das macht vor allem Fujifilm ganz anders. Canon und Nikon sind ganz anders aufgestellt. Ich denke beide Strategien können erfolgversprechend sein. Bei Nikon wird der Käufer in Zukunft wahrscheinlich genauer wissen, auf was für ein System er setzt, eben vergleichbar mit Fuji. Bei Canon wird das schwieriger, EF, EF-S, EF-M und RF. Das kann nicht gut gehen. Zwei oder drei dieser Bajonette werden sterben. Bei Canon sind die letzten Neuerscheinungen mit gemischten Gefühlen aufzunehmen. Die R ist wohl ein Rohrkrepiere, vor allem wegen der Bedienung, die RP als Einsteigerkamera recht günstig, aber ein paar heftige Mankos. Die G7X und die G5X hätte wohl besser genau ein Modell gegeben, die G5X mit Mic Eingang und Video Möglichkeiten der G7X. Die EOS M6 Mark II scheint einiges besser zu machen, aber ohne Sucher bzw. diesem Aufsteckteil ist das auch ein Ladenhüter. Dafür bringt Canon wirklich hochwertige und sinnvolle Objektive für das R Bajonett. Alles in allem ein gemischtes Gefühl. Die Produktmanager bei Canonscheinen leider nicht abgestimmt und eher nicht up to date zu sein. Zu viele Experimente, zu grosses Sortiment, keine klar durchgehende Bedienungsphilosophie. Das macht dafür Sony super, deren Kameras sind durchgängig bedienungsunfreundlich und bedienungsverwinkelt wie eine ägyptische Pyramide.
    Wenn Nikon weiter auf dem Pfad bleibt, stringent die Produkte vorantreibt, könnte uns diese Firma überraschen. Rein persönlich wünschte ich mir Canon mit dem bekannten Bedienkonzept und der Qualität der DSLR mit AF der Sony und der Kundennähe und stringenten Strategie von Fuji.

    • Ernst 14. September 2019 um 15:18 Uhr
      „Sony macht seit gefühlten 40 Jahren immer wieder dieselben Fehler. Sind mit Produkten innovativ, vorne weg und dann plötzlich geht es bergab. Egal ob Walkman, Mini Disc, HiFi Geräte, Filmkamera oder Digital Kamer.“

      Interessant. Stimmt das? Oder sind das „alternative Fakten“? Geht es bei Sony bei den Digitalkameras wirklich bergab? Inwiefern?

      (Und geht es bei Sony in Sachen HiFi oder Filmkameras mehr bergab als beim Wettbewerb?)

    • Technisch ein Rohrkrepierer. Verkauft hat Canon trotzdem immer noch mehr spiegellose Kameras. Das ist das Irre daran. Sie cripplen ihre Kameras und gewinnen trotzdem.

  • Generell finde ich die Strategie, die Märkte mit Kameras voll zu ballern und letztlich viele Kameras einfach zu kastrieren und kaum vollständige – eigenständige – auf Zielgruppen fixierte Kameras mehr heraus zu bringen sehr bedenklich.

    Warum gibt es bis heute keine Kamera für Tierfotografen (als einzige taugte die Nikon D500), keine ausgesprochen für Porträts/Hochzeiten/Mode – kaum eine wirklich speziell für Filmer –
    sehr wohl aber Kameras für Sportfotografen (die nur begrenzt für Tierfotografen taugen) und Landschafts-Architektur-Fotografen.

    Die vielen Modelle sind letztlich Unsinn – Verschwendung von Gedankenpower und Ressourcen und das wie bei den Discountern nur um die Wettbewerber zu attackieren, aber kaum dem Anwender zu nutzen.
    Besonders ungünstig ist, das immer öfter alte Modelle Jahrelang im Handel bleiben, obwohl längst Nachfolgemodelle verfügbar sind.
    Vor allem Sony, Fuji, Panasonic, Canon behindern sich selbst mit ihren vielen Modellen.
    Entweder wie früher 3-4 Linien oder wirklich speziell zugeschnittene Kameras auf Motive und Situationen.
    Und wenn Firmen wie Nikon und Pentax plötzlich zu glauben scheinen, alle kaufen&brauchen Vollformat – dann irren sie.
    Es ist doch einfach, es muß Kameras unter 800€ geben, für rund 1000€, eine für 2000€ und vielleicht noch eine High-End-Kamera darüber.
    Nikon hätte doch einen neuen Sensor für die D500 und D750 finden können… müssen
    Nikon hätte gleich mit Z500 und Z6 starten müssen – oder eben eine Z mit so vielen Pixeln zu einem so günstigen Preis im Vollformat anbieten müssen, das eine APS-C kaum noch vermisst wird – aber die Objektivabmessungen und Preise schreiben gerade zu nach APS-C-Halbformat, wie Fuji ja eindrucksvoll beweist.
    Wie kann man – wie Canon und Nikon – nur so an seinem alten Kram und alten Denken festhalten und sich so in die Sackgasse manövrieren? (auch wenn da noch Millionen Kameras verkauft werden – angeblich)
    Und Canon macht mit der M-Baureihe den gleichen Quatsch weiter, Modelle, Modelle… nur keins vollständig. Und alle Kameras weltweit auf allen Märkten anzubieten ist auch noncense – wenn die Asiaten verspielte Minikameras wollen, die Nordamerikaner Panzertrümmer – bitte – doch die müssen dann nicht alle hier in die Läden.
    Nikon – Z300 – Z500 – Z6 – Z7 – Z9 und alle sind zufrieden (?)
    Und wenn man die Preise so gegen die Wand fährt (viel zu überhöhte Uvps), dass man nach kurzer Zeit 200-400€ verschenken muß – wie Canon und Nikon – dann sind die eh nicht zu retten.

    • „Vor allem Sony, Fuji, Panasonic, Canon behindern sich selbst mit ihren vielen Modellen.
      Entweder wie früher 3-4 Linien“

      Ist dem so,
      XT X
      XT XX
      XT XXX
      oder
      XPro
      XE
      XA
      ich sehe da klar ZWEI Produktlinien von Einsteiger bis Semipro und klar gegliedert, vielleicht noch eine XH Serie im Bereich Sport, keine Ahnung wo man sich da behindert 🤔

      • Eben, es ist bei Fujifilm genau wie bei Sony: die Palette passt.

        Nur, bei beiden, verwirren die Namen manchen.

        Beispiele:

        Fuji X-T100 (Systemkamera) vs Fuji X100T (Kompaktkamera mit fest eingebautem Objektiv)

        Sony RX1 (kleine Kompakte mit Vollformat-Sensor) vs Sony RX10 (dicker Brummer mit kleinem „1-Zoll“-Sensor)

        Aber wie auch bei Sony halten sich Kameras jahrelang in der Modellpalette:

        X-Pro2 … seit 2016 … Nachfolger wohl 2020 … vier Jahre

        X-E3 … seit 2017 … kein Nachfolger in Sicht

        X-H1 … seit 2018 … kein Nachfolger zu sehen

        X100F seit Februar 2017 … kein Nachfolger

        X-T20 … 2017 … X-T30 … 2019 … immerhin zwei Jahre

        usw.

  • Die Überschrift mit dem Wort „Winterschlaf“

    und Fragezeichen ist nett. Für mich gesehen ist die gewählte Strategie eine gute. Die einzige Gefahr sehe ich das eine „Pentax Ecke“ droht. Die bauen auch sehr gute Kameras die keiner auf dem Schirm hat.

    Diese Befürchtung habe ich weil die Profis weniger werden und weil Sensorproduzenten wie Sony niemals die letzte, aktuelle Entwicklung zeitgleich einem Mitbewerber zur Verfügung stellen wird. Nikon hinkt also immer eine Generation hinterher.

    Was Nikon daraus macht ist allerdings aller Ehren wert. Ob die Konsolidierung einer so namhaften Firma wie Nikon zur Edelmanufaktur gelingen wird? Leica hat es geschafft!

    Momentan sind NOCH konkurrenzfähige Modelle im Markt positioniert die von der treuen Kundschaft angenommen werden. Schließlich zählen für die weniger werdenden Profis andere Dinge die für die Arbeit genau so wichtig sind.

    • @Alfred
      „Nikon hinkt also immer eine Generation hinterher.“
      Bei den Diskussionen hier wir auf die Dauer klar, wie unwichtig es vielen ist, ob eine Kamera dem allerneuesten technischen Stand entspricht: Neu auf dem Markt ist sie teuer, einige Monate oder ein Jahr später freuen sich sehr viele, dass diese Kamera viel preiswerter ist als anfangs. Da ist kein Gedanke daran, dass die Technik schon „veraltet“ ist, nein, die Kameras sind so gut, dass es heute nichts mehr ausmacht, wenn sie ein oder zwei Jahre alt sind! Und das ist auch der Grund für Firmen wie SONY, die viele Neuvorstellungen haben: diese hohe Frequenz soll nur werbetechnisch die Kunden locken mit dem Gefühl des Gehetztseins „ich verpasse schon wieder etwas“! Was aber kaum real der Fall sein dürfte. Bei Nikon scheint man da entspannter zu sein.

  • Ich finde ja, dass Nikon nicht viel falsch macht, denn soviel schlechter als die Konkurrenz sind die Nikon Z6 und 7 nicht. Wenn ich ins Vollformat einsteigen wollte, wären die beiden Kameras in meinem engeren Favoritenkreis.

    • @Ben
      ich fotografiere zwar mit Canon, bin aber ganz deiner Meinung. Würde ich heute einsteigen wäre die Nikon D850 in der aller engsten Wahl und auch bei den APS-C DSLR sind sie gut aufgestellt. Die Zs scheinen auch sehr gut anzukommen, offensichtlich ist das Fokusproblem der Z7 bei Dämmerlicht behoben. Einzig bei APS-C DSLM haben sie (noch) eine Lücke. Das vollballern der Märkte wie es Canon und Sony machen halte ich wie Cat nicht für die intelligenteste Marketingstrategie.
      Ich hoffe sehr, dass Nikon nicht in der Nische verschwindet und wie Sony und Canon ein wichtiger Teil des Fotomarktes bleibt.

  • Bevor Nikon so unausgewogene Kameras wie Sony auf den Markt scmeisst, sollen Sie lieber langsamer machen. Ich denke da zB an den schlechten Sucher und Display der A7III . Bei Sony hab ich immer den Eindruck eine Mogelpackung zu bekommen wnn ich mir die Qualität anschaue. Bei Canon und Nikon hält wenigstens, der Verschluss immer über 200000 Auslösungen und nicht jeder zweite nur 50000.

  • Nikon und Sony fahren in dieser Hinsicht völlig gegensätzliche Strategien.
    Sony entwertet die eigenen Kameras durch ein jährliches, diesmal leider sehr halbherzig ausgefallenes Modellupdate. (A6100, A6600)
    Ich hoffe, dass es sich bei Nikon um eine Strategie und keine Hinhaltetaktik handelt.
    Eine spiegellose APS-C Kamera ist überfällig. Sollte Nikon diesen Zug verpassen, werden viele Kunden verloren gehen.
    Mal sehen, ob Nikon die Kurve noch bekommt.

    • Hier werden mal wieder falsche Fakten verteilt.

      A6000: Release 2014 -> Nachfolger 2019 = 5 Jahre !
      A6500: Release 2016 -> Nachfolger 2019 = 3 Jahre !

      So viel zu Sony bringt jährlich Modellupdates raus!

      • Sony timed seine Releases eben so, dass permanent welche kommen. Nicht in der gleichen Linie, aber es gibt ständig was Neues. In dem Sinne hätte Nikon jetzt als ähnliche Strategie Updates der 3xxx Serie, 5xxx Serie, spiegellose 7xxx äquivalente und neue Kompaktkameras ankündigen müssen.

        Das ist der Unterschied im Timing.

    • Es gibt keine Strategie! Allein die ganze Diskussion hier ist müßig. Unwichtig ist auch, ob sie alle 5 Jahre oder monatlich eine neue Kamera herausbringen. Nikon positioniert sich gerade neu, aber langsam geht die Kraft aus.

    • Immer wieder derselbe Bullshit macht keine guten Kommentare. Siehe oben. Sony oder auch Fujifilm wechseln ihre Modelle nicht öfter als Canon, Nikon, Leica oder Pentax.

  • Was bringt es ständig Neuheiten auf den Markt zu werfen die keine oder wenige kaufen. Die jetzigen Kameras und Objektive sind ja schon ziemlich ausgereift und nur in wenigen Details sind Verbesserungen noch möglich.

    • Genauso ist es:) Die einzige Strategie, die ich dahinter sehe, ist wie oben schon geschrieben eine „expansive Marktpolitik“. Man flutet den Markt mit Produkten und drängt die Wettbewerber aus dem Markt.

  • Kann natürlich auch den Grund haben, dass die „alten“ noch gut sind?!
    Ich kann mit meiner D5 sehr gut leben. Eine Z für den Urlaub, wegen dem Gewicht und alles ist wie es sein soll.
    Unbestritten ist Sony auf einem guten Weg, aber wenn man seit 30 Jahren Nikon – Kameras hat , dann steigt man nicht um.
    Hoffentlich bekomme ich jetzt nicht wieder Anfeindungen, dass ich nichts konstruktives beitrage, aber das ist mir sowas von egal.

    • Genau das ist es doch. Jeder kann die Kamera bzw. Kamersystem benutzen was er möchte.
      Ich persönlich bin von Canon auf Sony gewechslt. Und das waren für mich sehr wichtige Gründe.
      Wenn jemand mit Pentax, Canon, Nikon oder von mir aus mit einer alten Minolta glücklich ist, dann ist das doch super. Dieser ewige Genitalvergleich geht mir richtig auf den Keks..

      Und mir ist echt wirklich egal..welche Erscheinungstermine bei den Firmen sind..für mich ist es wichtiger das der Fotomarkt innovativ bleibt und das die Qualität der Kameras hoch ist.
      Was bringt mir ein 60 MP-Bolide, der den ersten Regen nicht aushält? 😉

      Wenn Nikon das für sich so entschieden hat, dann wird das mit Sicherheit gute Gründe haben.
      Ich hoffe für alle Nikonnutzer, dass sie noch lange Spaß mit der Firma haben werden.

  • Ich brauche nicht jedes Jahr eine Neuheit im Regal, es sei denn ich spekuliere auf einen schnellen Preisverfall der “alten“ Modelle.
    Viel schlimmer finde ich bei Nikon die Verwendung von XQD Speicherkarten. Die Preise spiegeln den fehlenden Wettbewerb wieder und sind für mich der Grund derzeit keine neuen Nikon DSL mehr zu kaufen. Meine D500 hat noch einen SD-Slot, sonst hätte ich die auch nicht gekauft. Für alle Kritiker gleich vorweg, nach dem Motto teure Kamera kaufen und dann bei den Karten sparen wollen…. Ich verwende nicht nur eine Speicherkarte, sondern habe immer 6-8 Karten bei meinen Touren dabei. Wenn ich alle meine SD Karten jetzt durch XQD Karten ersetzen müsste kämen schnell einige Hundert Euro zusammen. Dazu bin ich nicht bereit. Also wird meine D500 meine letzte neue Nikon gewesen sein. Zumindest bis die Preise der XQD Karten auf das Niveau von SD Karten gefallen sind.

    • Moin Frank,

      Wenn man die Leistung einer XQD Karte mit der einer SD vergleicht, ist eigentlich keine Preisunterschied da.
      Die XQDs kosten etwas mehr, haben aber auch etwas mehr leistung und ein Wertigeres gehäuse.

      SanDisk SD 128GB, read 300MB/s, write 260MB/s – 180€
      Sony XQD 128GB, read 440MB/s, write 400MB/s – 220€

      Wenn man regelmäßig große Datenmengen von der Karte zieht ist es ein Segen, das sie so schnell ausgelesen wird. Und mit einer günstigen 90MB/s Karte die Geschwindigkeit der Kamera und des Datentransfers zu beschneiden macht für ein paar Euro weniger in dem Segment meiner Meinung nach auch keinen Sinn.
      Das mehr Auswahl bei XQD nicht schaden würde stimmt natürlich.

      Zum Thema:
      Ich finde 1 Jahr sollte kein zeitraum sein bei dem man sich gedanken machen muss.
      Nikon ist doch nicht schlecht aufgestellt.

      Viele Grüße
      Jay

  • Die Nikon D6 kommt doch bald…

    Nikon hat halt viel zu lange bei den Spiegellosen geschlafen, jetzt sind ja mit der Z6 und Z7 endlich entsprechende Kameras vorhanden, mit denen man auch tatsächlich gescheit Filmen kann. Die Objektive kommen zwar langsam, aber es werden immer mehr…

    Sobald der Nachfolger der Z6 rauskommt (schätze so in 2-3 Jahren), hat mich Nikon auch als Kunde wieder, bis dahin warte ich aber noch und hab Spass mit meiner Ricoh GRIII

    MfG, Gregor

  • Once upon a time – Es war einmal, da lagen 10 Jahre zwischen einer Nikon F und Nikon F2 (die Kamera des Vietnam Kriegs). Heute beklagt man sich, dass Hersteller angeblich ihre Neuheiten in Monatsfrist raushauen. Herrscht aber vermeintlich 12 Monate Ruhe, wird auch mit den Hufen gescharrt.
    Hat Nikon nicht erst ein Objektiv herausgebracht? Wieviel Objektive werden denn so verkauft? Mit den Objektiven wird eh eher Geld verdient. Und die Objektivverkäufe sind bei allen Herstellern nicht im gleichen Maß zurück gegangen, wie die Kameraverkäufe.
    2018 hat Nikon neben der Z6/7 auch die P1000 auf den Markz gebracht mit unglaublichen 24 – 3000 mm @ KB. Natürlich der AF könnte schneller sein und bei 3000 mm @ KB wird mit den Luftschlieren gekämpft, wie in der Spektiv-Fotografie. Tip aus der Astrofotografie, bei fixen Objekten, mehrere Aufnahmen und die zusammenrechnen. So erhält man im Übrigen auch mit wenig Megapixeln 100 und mehr MP. Gnade, manch einer versteht diese Kamera nicht. Sollte die P1000 so erfolgreich sein, wie die P900, wurden zwei wichtige Ziele erreicht, Aufmerksamkeit und Geld verdient.
    Am DSLR-Grabbeltisch, steht Nikon gut da, ebenso im DSLR-High-End Bereich. Mit der Z6/7 hat Nikon sich keine Fehler geleistet, nur ein Versäumnis. Einen zweiten Kartenslot, nicht wegen der Hochzeitsfotografen, sondern wegen der Möglichkeit SD-Karten rein zu stecken. Hätte ich an VF Interesse, würde meine Vergleichsliste S1, Z6, A7III heißen. Habe ich aber nicht. Nikon hat ein Patent mit Bildchen von einer sucherlosen Halbformat mit Z-Bajonett lanciert und einer Z9 mit fixem Hochformatgriff. Auch mit Bildchen. Nikon hat für seine konservativen Kunden oder die mit einem wertigen Objektivpark, seine D6 angekündigt.
    Würde sagen, keine Panic, auf der Titanic. Sonst wär eh alles zu spät, für Nikon.

  • Finde ich persönlich gut, was Nikon macht – einfach mal einen Gang runterschalten und dann Kameras bringen, die auch wirklich einen Mehrwert haben, so wie vor 30 Jahren halt.

    Und obschon Nikon dieses Jahr noch keine Neuheit gebracht hat, haben sie immer noch absolute Spitzenkameras am Markt:

    – D850: unbestrittene Nr. 1 bei Spiegelreflex VF

    – D500: unbestrittene Nr. 1 bei Spiegelreflex APS-C inklusive Spiegellos

    – D5 und D6: Kaum zu toppende Sport- und Wildlifekameras Spiegelreflex

    – Z7: nur Sony kann da mithalten, wenigstens knapp bei der Bildqualität

    Es wird langsam Zeit, dass die Kamerahersteller wieder nachhaltiger produzieren und nicht wegen jedem Minischeiss einen neuen Body auf den Markt werfen. Die Umsatzzahlen zeigen jetzt einfach, dass die Konsumenten nicht mehr bereit sind, diese Spielchen mitzuspielen …

    • ….schreibt jemand der D500&D750 besitzt weder noch D5 oder D850 bzw A9 von Sony besitzt ansonsten alles andere vom Hören & Sagen kennt bzw von Colorfoto…..aber interessieren würden mich persönlich deine Erfahrungen zur Nikon D6 😂😂😂

      • Sagt der, der seit 10 Jahren nie mehr eine Nikon in der Hand hatte, aber unbedingt zu jedem Bericht seinen Senf dazugegen muss …

      • zwischen „besitzen“ und in der „Hand hatte“ liegen aber Welten, das solltest auch Du wissen 😉 aber dennoch würden mich sehr deine persönlichen Eindrücke zur D6 interessieren (Du musst sie ja schon gehabt haben, da kaum zu toppen laut deiner Aussage 👍)

      • Zitat Mirko vom 9.9.:

        „der Vermieter nannte es „Likörchen“ 😂 die Flasche ist geleert und die Zunge sitzt locker, beim nächsten Besuch bringt er was „kräftiges“ mit….da bin ich mal gespannt ob ich schon nach dem ersten Gläschen umkippe, er meinte was von 70% 😳😳😳 mir hatte schon „Heidegeist“ die Schuhe ausgezogen 😂“

        Vielleicht ist ja das die Erklärung für deine dämlichen Kommentare.

        Und jetzt halte bitte die Antwortspalte für vernünftige Kommentare frei, danke …

      • Rolf hat endlich „Copy and Paste“ für sich entdeckt aber eine sachliche Antwort auf ein konkrete Frage bleibt MAL wieder aus, also nochmal, wie sind/ waren deine Erfahrungen zur Nikon D6 😂😂😂 da ja unübertroffen 📸

    • Hast du diese Unmenge an Daten gesehen die dabei anfallen? Fünf riesige externe Festplatten sind notwendig um ein paar Minütchen aufzunehmen. Na, dann viel Spass!

    • Wenn das erst in ein paar Jahren kommt,dann braucht man ja jetzt nicht von reden. Wir können nur die aktuelle Technik erwerben.
      Zu Nikon: ein Hersteller, der schon immer wegweisende Produkte geschaffen hat. Diese Geräte haben schon unter härtesten Bedingungen ihre Qualität unter Beweis gestellt, wo Sony noch Minidisk zu verkaufen versuchte. Warum keine spiegellose APS-C? Die APS-C ist an Fuji, Sony, Canon verloren. Nikon hat ferner angekündigt, die meisten APS-C Reihen einzustellen. Da es für Nikon da nix zu verdienen gibt, logischer Schritt. Danach wird wohl bei den anderen Reflexen aufgklart, auch logisch. Übrig bleiben die Z im VF, ebenfalls logisch. Nikon ist im Vergleich zu Sony eine Manufaktur und kann sich keine teuren Experimente leisten.

    • Vielleicht kriegen andere Hersteller derartige Sensoren für den Fotobereich schneller marktreif hin. Ein Global Shutter muss ja auch nicht zwingend mit einem organischen Sensor gekoppelt sein und 8K muss auch nicht zwingend sein. Schon alleine mit einem Global Shutter ergäbe sich ja schon ein Quantensprung im Fotokamerabau, dann könnte man auf einen mechanischen Verschluss verzichten, was die Kameras nochmals kompakter und preisgünstiger zu bauen ermöglichen würde.

  • Nikon ist ein wichtiger Kamera Produzent mit sehr guten ausgereiften Geräten, wenigstens ist das im Profi Bereich so.

    Sich mit den einzelnen Modellen und deren Vor und Nachteilen auseinander zu setzen bringt in der momentanen Situation nicht besonders viel. Es geht so wie ich es verstanden habe um eine langfristige Sanierung und welcher Weg dafür eingeschlagen werden soll.

    An und für sich ist die Devise „Weniger Kameras, die dafür perfekt positioniert sind und die Anforderungen der Kunden erfüllen“ genau der richtige Weg. Für mich stellt sich die Frage ob Nikons Flucht nach vorne in das Spiegellose Vollformat das heil bringende Mittel ist weil doch Canon, Leica, Panasonic, Pentax, bald auch Sigma und Sony in diesem Segment schon die spärlicher werdende Kundschaft unter sich aufteilen.

    Fuji hat neben Sofortbild erfolgreich Spiegelloses APSC und Mittelformat am Start. Dann gibt es noch das mittlerweile recht beliebte MFT mit wirklich sehr guten innovativen Produkten. Diese Systemkameras haben mittlerweile den Platz für anspruchsvolle Amateure eingenommen weil sie fast alles können, bezahlbar, klein und handlich sind.

    Wenn Nikon sich selbst „Manufaktur“ Charakter verordnet gibt es kein Massengeschäft mehr. Vorteil, sie können sich mit wenigen Kamera Modellen und der zweifellos vorhandenen Kompetenz an die Spitze setzen, höchstwertige Produkte bauen und überleben.

    Canon und Sony haben einen Gemischtwarenladen mit vielen unterschiedlichen Modellen die von preiswert bis teuer alles abdecken. Dort mitmischen wollen ist für Nikon nicht mehr möglich, dafür ist es zu spät, auch wenn sie das technisch könnten.

    Meine Analyse ist sicher in vielen Dingen nicht mit Fakten hinterlegt, trotzdem ist sie für mich stimmig.

  • Der Mensch macht das Bild. Die Kamera ist nur ein Werkzeug. Sind neue Kameras auch immer besser. Ja, schon. Aber sind die Fotografen dann auch besser? Meine Alpha 6000 bleibt bei mir. Ich kenne sie jetzt langsam ganz gut. Ich muss noch besser werden. Ich muss noch lernen, besser zu sehen. Aber der Photoapparatewahnsinn geht weiter. Bin echt gespannt, wohin das noch geht. Es geht um Umsätze, leider. Dem Bildermacher hilft es nur bedingt. Jeder muss das für sich selbst entscheiden.

  • Ich finde Nikons Entwicklungs und verkaufspolitik absolut richtig. Erst mal in Ruhe eine Kamera planen entwickeln und dann bauen. Was nützen planlos auf den Markt geworfen Kameras von denen ich dann 2 Modelle brauche was später 1Nikon kann. Außerdem macht die Marke mit mehr produzierten Gehäusen seinen Kunden den Gebrauchtmarktwert schneller kaputt!
    Außerdem hat Nikon dadurch weniger Reklamationen oder Nachbesserungen als die Mitbewerber.

    • „Was nützen planlos auf den Markt geworfen Kameras von denen ich dann 2 Modelle brauche was später 1Nikon kann.“

      Siehe Nikon Z7 & Z6 oder wie meinst Du ? Ein und das selbe Gehäuse wo die Eine das kann was die Andere nicht kann…..ja Nikon hat den Reissack neu erfunden 😉

      • Die Z7 und Z6 sind sehr ähnlich und haben distinkte Einsatzfelder. Ich habe die 7er und organisiere mir auch noch die 6er. Warum? Simpel. Die 6er hat Fullframe 120fps 1080p. Und das wars. Eine etwas schnellere Burst Rate auch. Die 7 hat hohe MP und einen gut nutzbaren DX Modus wenn man mal ganz weit weg ist.

        Also quasi das, was die A7iii und A7riii auch sind. Genau das Gleiche, nur von Nikon…

    • Siehe Rückruf Z6/7 wegen Hardwareproblemen und diverse Funktionen die erst via Firmware nachgereicht wurden. Die Z-Serie wurde auch auf den Markt geworfen und ist beim Kunden gereift. Bei der EOS R war es nicht viel anders. Der Druck muss groß gewesen sein bei beiden.

  • Sich auf wenige Kameras zu konzentrieren und anstelle einer grossen Anzahl unterschiedlicher Modelle ausgereifte und qualitativ hochwertige Kameramodelle zu entwickeln und anzubieten ist sicherlich eine gute Strategie. Die Frage ist jedoch, wie sich das auf den Umsatz der Kamerasparte auswirken wird. Natürlich kann man mit dieser Strategie Entwicklungskosten einsparen, aber kann man damit dann auch ausreichend Gewinne einfahren? Die DSLRs werden wohl über kurz oder lang weitestgehend wegfallen, APS-C DSLMs hat Nikon nicht, was bleibt sind dann wohl 3-4 VF DSLMs plus die Objektive dazu. Wird man damit tatsächlich gegen Panasonic, Sony, Canon, Olympus und Fuji überleben? Ich weiss es natürlich wie alle hier nicht, ich habe aber ganz grosse Zweifel, ob dies gelingen wird, vor allem, da sich ja gerade alle Grossen unter den Kameraherstellern auch auf den VF-Bereich stürzen. Trotzdem, Nikon gehört für mich zum Kameramarkt wie kaum ein zweiter Hersteller und ich wünsche Nikon nur das Allerbeste, damit sie uns erhalten bleiben.

  • Für mich sieht es nicht nach Schlaf aus. NIKON hat ein hervorragendes Bajonett ins Leben gerufen. Es bringt ein Z-Objektiv nach dem anderen heraus, die sich allesamt sehen lassen können. Nikon bringt sicher noch zwei Z-Vollformatkameras heraus. Ich denke eine 36 MPIX (schnell) und eine ca. 60 MPIX (Top) Version mit Batteriegriff als Profimodelle. Dann ist das System für alle möglichen Kunden erreichbar. Was will man mehr? Ach ja, eine APS-C Kamera mit Z-Bajonett natürlich. Hier auch mehrere Möglichkeiten, je nach Kaufkraft gestaffelt. Dann steht NIKON wieder voll neben seinen Konkurrenten, in Augenhöhe oder sogar höher.

  • Wie viel Sinn machen laufend neue Produkte, außer das sich das Konsum – Rad dreht? Dazu kommt ein Verlust des Wert der jeweiligen Produkte sowie Verschwendung unserer Ressourcen. Von daher macht Nikon alles richtig! Natürlich müssen die Produkte wertig sein!
    Dazu wäre noch sagen, das alle Hersteller einen ausreichend guten Entwicklungsstand haben und die Technik ausreichend Möglichkeiten gibt gute Bilder zu machen.
    Weniger neu ist mehr.

    • @Udo Weisgerber
      Danke für Deinen Aspekt, dass ökologisch weniger Produktion mit haltbareren Produkten die Umwelt und Ressourcen geschont werden. Wenn dann die Kunden aus diesem Grund entsprechend mehr Nikon-Kameras verkauft werden, die dann viele Jahre gut funktionieren, sehen plötzlich die Konkurrenten „alt“ aus.

  • Nachdem Cannikon den DSLM Markt verschlafen hat,verwendet man jetzt die meiste Energie und Zeit dieses Segment auszubauen.und was soll auf dem DSLR Sektor noch kommen.Die Kameras sind in der Entwicklung gut aufgestellt.Was jetzt nur noch kommt ist Pixelwahn mit 40MB und noch mehr.Ach Nachhaltigkeit ist auch eine Art von Umweltschutz.Man muß sich nicht nach spätestens 3 Jahren das neueste XY Modell kaufen .

  • Der Krieg DSLM oder DSLR ist Schwachsinn.

    Jede Technik hat hier Vor- und Nachteile. Nikon hat nun mal ein TOP DSLR-Angebot und in diesem Sektor die vermutlich besten Kameras am Markt (D850 und D500). Auch die (original-) Objektivauswahl ist praktisch bei FX und DX ungeschlagen. Ein echter Profihersteller.

    Nun kommt die Z-Series. Auch hier ein sehr guter Wurf von Nikon für die beiden ersten Modelle. Die Kameras sind auf Anhieb ganz vorne. Objektive kommen langsam nach. Aber mit dem Adapter alles kein Problem. Nikon hat aus meiner Sicht alles richtig gemacht.

    Nur weil sich jemand Zeit lässt, heißt das noch lange nicht das er schlechte Produkte macht. Nikon bringt in der Regel nur ausgereifte Produkte am Markt, nach dem Motto Klasse statt Masse.

  • Zu meinen Zeiten gab es vier Nikon´s. EM,FM,FE und F3. Und gut war. Selbst die EM konnte mit nahezu dem gesamten Objektivprogramm zurecht kommen. Heute verzettelt man sich mit Sensorformaten und Objektivanschlüssen. Und es wurden keine durchgeknallten Preise abverlangt. Diese ganze Gehype nervt nur noch gewaltig. Zwei VF und eine APS-C Kamera würden komplett reichen, wenn die Qualitäten der Kameras überzeugen. Klare Bezeichnungen wie Z3 (APS-C), Z6/7 oder als HighEnd Kamera eine Z9 reichen vollkommen aus, um Fotografen, die gerne fotografieren, zu überzeugen. Ich möchte nicht alle gefühlte paar Wochen mir neuen Elektroschrott ins Haus holen wollen/müssen. Sollte Nikon diesen Weg gehen, bin ich gerne dabei. Eine kleine Z3 für meine DX-Optik und Weihnachten kann kommen. Ansonsten war es das.

    • Absolut richtig, was du sagst; weniger ist mehr.

      Bei den Preisen muss ich dich aber leider enttäuschen: Nikon war schon immer sehr teuer, was mich letztlich davon abgehalten hatte, damals eine zu kaufen, obwohl ich sehr gerne eine gehabt hätte (super abgedichtet gegen Wasser und Staub, Magnesiumgehäuse aus einem Guss).

      Die F4, für die ich mich damals interessiert habe, kostete rund 3000 CHF, was einem inflationsbereinigten Preis von heute 6000 CHF entspricht. Also genau der selbe Preis wie damals für die Topkamera D5, die D850 kostet sogar heute nur die Hälfte! Bei den Objektiven sieht es im Vergleich zu damals genau gleich aus …

  • 12 Monate ohne neue Kamera: Nikon im Winterschlaf? Um Gottes Willen….. Das ist ja unglaublich schlimm! Und da sind wir schon dort wo uns das Marketing hingeführt hat- zur Event-Industrie – Ewiger Unzufriedenheit… Kein Mensch braucht alle 12 Monate eine neue Kamera, oder einen neuen Fernseher, oder eine neue Kaffeemaschine. Die technische Qualität die aktuell am Markt ist, ist auf höchstem Niveau und wenn die Produktzyklen nicht wieder vergrößert werden damit endlich wieder wirkliche Innovationen auf den Markt kommen wird sich die Kamera-Industrie mit selber kaputt machen (der Markt ist sowieso gesättigt) , weil keiner „Elektronik-Schrott“ zu hohen Preisen kaufen wird, wenn 6 Monate später der Nachfolger präsentiert wird.

  • Vor 4 Jahren war Nikon kaufmännisch ein Übernahmekandidat. Verluste, fehlende Verkäufe und einhergehend fehlende Gewinne. Der Name drohte zu erlöschen und um das zu verhindern, hatte die japanische Regierung im Falle einer Insolvenz Fuji um Übernahme der Firma gebeten. 2 Gründe waren ausschlaggebend, zum einen, die Firma und Namen lebendig zu halten. Zum anderen, den Chinesen so das Wasser abzugraben. Noch heute fehlt wohl bei Nikon das Geld an allen Enden, darum auch das fast vollständige Aufgeben des Bereichs APS-C. Es ist geplant, in Zukunft nur noch 1 Modell im Programm zu belassen, D7500. Mit Glück kommt davon noch ein Nachfolger. Auch die D6 ist ein Verlegenheitsmodell, um den schnellen Yen zu machen. Bitte nicht falsch verstehen, D5 ist hervorragend und D6 wird es auch sein. Das Geld, das mit D6 verdient wird, wird dringend für das neue System benötigt, damit das auch im Profibereich platziert werden kann. Im APS-C Bereich sollte Nikon von Fuji 2 Modelle übernehmen, um eine Entwicklung zu sparen. Vielleicht wäre eine strategische Zusammenarbeit mit Fuji sinnvoll, um Zukunftsprojekte zu ermöglichen. Der Fotobereich ändert sich nun mal rasant.

    • Hallo Martin Berding

      richtig bemerkt. Ich frage mich schon lange warum nicht Allianzen ähnlich der L-Allianz geschmiedet werden. Gerade wenn Marktsättigung, sinkende Stückzahlen den Gewinn schmälern wäre das eine Möglichkeit Kosten zu sparen ohne das der Vorgang negative Auswirkungen hätte. In anderen Industriezweigen (z.B. Automobile) finden sich in unterschiedlichen Marken besonders viele „Gleichteile“ von Zulieferern. Kauft deswegen der Kunde nicht trotzdem „sein“ Fabrikat?

      Mit überzogenen Preisen den Kunden abziehen wollen funktioniert nur kurze Zeit. Panasonic macht es richtig. MFT Sensor in einer sehr guten, innovativen Kamera Reihe und für den gehobenen Anspruch das Vollformat, Fuji APS-C und Mittelformat. Beide setzen konsequent auf Spiegellos und bedienen damit alle Preisklassen. Sowohl Panasonic als auch Fuji bieten ein umfassendes sehr gutes Objektiv Sortiment. Läuft!

      Ich würde sagen das ist Konzentration auf das Wesentliche!

      Übrigens bietet der rote Markt gerade die Nikon 3500 mit Kit Objektiv inklusive Speicherkarte und Tasche für 299 Euro, die Nikon 5600 mit VR Objektiv für 444 Euro an, wo soll da noch der dringend notwendige Gewinn generiert werden? Die Z-Serie soll es wahrscheinlich richten!

      Nikon so funktioniert das nicht!

    • Hallo Herr Berding,
      das halte ich für Nikon für eine vernünftige Strategie.
      Ich fürchte dass im relativ kleinen Markt für Vollformat nicht die notwendige Menge an Kameras von Nikon verkauft werden, um zu überleben.
      Die Vollformatkameras Z6 und 7 sind zwar sehr gut, ich halte aber die neuen Karte XQD ohne SDKartenfach zusätzlich für einen Flop, da zum filmen eventuell erforderlich, allerdings nicht unbedingt zum Fotografieren. Dann soll der Endkunde zu den teuren Gehäusen, teure Objektive kaufen und noch teure Speicher.
      Ich nutze die SD Karten als zusätzliche Sicherung neben Computer Festplatte, externer Festplatte und dann noch die Karten.
      Habe schlechte Erfahrungen gemacht mit kurz hintereinander abrauchenden Festplatten.
      Mir ist noch nie eine SD Karte kaputt gegangen.
      Andere können gerne eine andere Strategie fahren mir liegt diese und bis jetzt war ich immer auf der sicheren Seite, was die Sicherung der Bilder anbelangt.
      Also auch wenn es noch so spannend ist sich eine Vollformat zu kaufen die Z6 z.B und die vorhandenen Objektive zu adapieren und 1 oder 2 neue Z-Objektive zu kaufen mit ihren hohen Auflösungsleistungen so nicht!!!!!Und die fehlende APSC- spiegellos verhindert, dass Nikon Geld verdient!!!!!!!bleibt nur die Kooperation mit Fuji als sinnvolle Strategie.Da gibt es einiges an Kameras und Objektiven, die mit Nikon Anschluß ausgestattet ihren Käufer finden würden.

      Herzlichen Gruß

      Peter Wagner

    • Daumen hoch, @Mathias.
      Hab mir vor kurzem noch die D7500 ausschliesslich für Sport und spezielle Naturaufnahmen zusätzlich angeschafft und baue nun mein FX-Objektivportfolio auf Grund der noch neuen Z-Serie wieder weiter aus. „Z“ kam spät, aber dann doch höchst überzeugend von Nikon und hat mir schon viel Freude bereitet.

  • Ich habe mich über die DSLM von Nikon sehr geärgert, weil man statt Marktführerschaft wie man die bei meiner D800 noch behauptete, jetzt solche eher zweitklassigen Kompromisslösungen präsentierte, die mit nichts vom Marktführer (in diesem Segment) Sony mithalten können. Zu glauben, man könne sich auf den verfügbaren tollen Optiken ausruhen und daher an den neuen Bodies sparen führt die Traditionsmarke, der ich mich sehr verbunden fühle, inzwischen komplett ins Abseits.

    • @Enden09
      Sorry, wenn du der Meinung bist, dass die Z7 und Z6 zweitklassige Kompromisslösungen darstellen, dann bist du unglaublich borniert und dekadent. Die beiden Cams gehören zu den top-ten auf dem Weltmarkt. Wer mit den Beiden unzufrieden ist, hat glaube ich generell ein Problem mit dem Fotografieren. Und noch was: Jeder Vollidiot weiß, dass das Objektiv wesentlich wichtiger ist als die Cam. Darum ist es auch wichtiger dass möglichst schnell ein gutes Z-Mount Sortimente zur Verfügung steht. Dann erst neue DSLM‘s.

      • Abgesehen von der miesen verwendeten Sprache…

        Ja Objektive sind wichtig.
        Aber seit Kameras besonders hochauflösend und stark bildbearbeitend und korrigierend (trotz RAW) eingreifen, ist die Auswahl des Kameragehäuses viel wichtiger geworden, wenn nicht gar genauso wichtig wie ein Objektiv!
        D500, D850, Z7 taugen weitgehend.
        Nikon hatte jetzt lange die beste Balance – doch inzwischen sind viele DSLR-Objektive veraltet, zu schwer, nicht mehr unproblematisch und bei Z fehlt noch viel!
        Bei Canon bleiben bisher alle Kameras hinter hohen Erwartungen zurück.
        Beide Marken straucheln und werden nur noch von Fangedanken getragen.

      • @Cat
        sei mal nicht so empfindlich.
        letztlich sind doch die Objektive ausschlaggebend. Ich hab selbst die d850 und Z6 und oft finde ich es zweitrangig ob ich dann doch die d750 am Objektiv habe.
        Das wichtigste und entschiedenste bleibt immer noch die Optik.

    • Und wie die Z Reihe mit der Sony mithalten kann. Wenn es Sony nicht geben würde, hätte ich zu 100% eine Z6. Wenn ein Hersteller nicht mithalten kann, dann Canon.

    • Man muss die Nikon mit der A7III vergleichen und da enttäuscht nur die Sony.
      Siehe dpreview und co oder selber mal das Hirn einschalten.
      Die ständig neuen Modelle mit einigen updates oder downgrades sind doch verarsche am Kunden. Siehe APSC:
      A6000 … 2014
      A6300 … 2016
      A6500 … 2016
      A6100 … 2019
      A6600 … 2019 …
      A6400 … 2019 …
      Würde Nikon so eine Scheisse wie der Sony-Bazar machen, würde ich Nikon den Rücken kehren. Sony ist echt ein Wunder. Ich bin mit keiner Marke verheiratet. Fahre ein altes Auto und kann deshalb die Marke wechseln, wenn ich will.
      So, jetzt werte ich erst mal die Hochzeitbilder von gestern aus…

      • den Bazar hatte doch CaNikon eröffnet, man schaue sich nur die kurzen Zyklen von D3xxx,5xxx und 7xxx an, im übrigen sind es ausgerechnet diese Modellreihen die Nikon (eigene Aussage) nicht mehr an den Mann/Frau bekommt, witzig. Persönlich fand ich Nikon auch noch interessanter wo es mit D X, D XX und D XXX übersichtlich gestaltet war, scheinbar kommt man dort wieder an.

      • Zurück zu Mark´s Frage.
        Wahrscheinlich ist Nikon`s Strategie gar nicht so dumm. Die Lager mit dem ganzen alten Gerümpel müssen schleunigst abverkauft werden. Das Sortiment straffen. Dem (Neu)-Kunden ganz klare Sparten aufzeigen und Ihm „seine“ Linie bestmöglich und übersichtlich in der jeweils angemessenen Perfektion und Qualität präsentieren. Das große Ganze muss sofort jeder erkennen und überschauen können. Z ist ganz klar die Zukunft. Die D6 und D760 werden noch kommen.
        Jeder noch so eingefleischte Nikonianer wird langfristig auf Z zu oder umsteigen.
        Ich hoffe nur, dass alle zukünftigen Optiken die Konkurrenz überflügeln oder zumindest mithalten können. Ich glaube auch dass sich Sony und Canon mit ihrer Boddyflut nichts gutes tun.
        Ganz viele Kunden sind da schnell frustriert da ihre frisch erworben Cam eine kurze Zeit später schon wieder von einem anderen Modell überholt ist. Auch lässt sich durch die Flut von Modellen (auf jedenfall für den neu Interessierten oder auch Neueinsteiger) nur äußerst schwer der Überblick behalten. Nein, nein…Nikon macht das schon richtig. Weniger, aber das dann gleich richtig, ist mehr.

      • Also da sind bloß die 3 Sony APS-C Modelle mit ihren jeweiligen Nachfolgern aufgezählt. Wenn man sich dann noch die Jahreszahlen anschaut wird man feststellen, dass es ganz normale Zyklen sind, nämlich 3 bzw. im Fall der a6000 sogar 5 Jahre.

        Und jetzt mal Nikon:
        Nikon D5000 – 2009
        Nikon D5100 – 2011
        Nikon D5200 – 2012
        Nikon D5300 – 2013
        Nikon D5500 – 2015
        Nikon D5600 – 2016

        Und das ist nur die 5000er-Serie. Dazu kommt dann noch die 3000er mit genauso vielen Modellen und die 7000er Serie. Über allen thront die hervorragende D500. Bei Canon sieht es genauso aus. Da ist kein Hersteller besser oder schlechter als der andere wenn es darum geht neue Modelle auf den Markt loszulassen. Das einzige was Sony hier anders macht, sie belassen die alten Modelle im Sortiment.

      • @Markus J.
        Aber genau von diesem alten Gerümpel wird man sich trennen. Und du wirst sehen dass hier keine Nachfolger mehr kommen werden. Ich gebe es gerne zu, dass sich auch bei Nikon in der Vergangenheit ein ganz schöner Sumpf angesammelt hat.
        Höchste Eisenbahn sich hier neu auszurichten.
        Bei Sony und vor allem Canon kann ich noch keine Tendenzen zu einer Sortimentsstraffung erkennen. Aber die werden über kurz oder lang auch aufräumen.

      • @Edsger

        Irgendwie begreifst du nicht die Produktpalette von Sony. Keine Ahnung was daran nicht zu verstehen ist. Hirn einschalten bitte:

        A6000 … 2014 -> A6100 …2019 Einsteiger
        A6300 … 2016 -> A6400 … 2019 Mittelklasse
        A6500 … 2016 -> A6600 … 2019 Vollausstattung.

        Nach 3 bis 5 Jahren gibt es einen Nachfolger. Wie bei jedem anderen Hersteller auch!

      • Diese ganzen Neuerungen bei den Nikon Reflexen waren fast nur Downgrades. Ich musste die Sachen verkaufen nur hatte man keine Argumente. Es wurden neue Bodys rausgebracht nur um Snapbridge mit Bluetooth zu aktivieren. Dafür wurde dann mal schnell ein bisher vorhandener 2. SD Slot weggelassen, oder ein Mikrofon Anschluss und die autom. Sensorreinigung beim ausschalten. Die Sony Modelle waren wesentlich schneller in allen Belangen. Am besten macht es aber Fuji. Die bringen kostenlose Updates und man bekommt dadurch so viel neue Features, dass man denkt man hat eine neue Kamera in der Hand.

  • warum soll man sich auch jede neuerscheinung antun? ich finde garnicht schlimm, daß die zeitabstände größer werden. die technischen unterschiede zwischen den modellen waren ja nicht gerade (nicht immer) gigantisch. schade wäre nur, wenn es hier nicht mehr so viel zu berichten gäbe. 😉

    • @pendulum
      Aber genau von diesem Wirrwarr Bauchladen aktuell auf der Sony Homepage 10 FF Modelle und 10 APS-C Modelle und 5 A-Mount Modelle dazu dann noch 29 verschiedene Kompaktkameras, will Nikon ja scheinbar weg..
      Bei Nikon aktuell 6 FF f-Mount und 2 FF z-Mount , 6 APS-C f-Mount und 11 Kompaktte.

      • Bei Sony hatte ich als Sony-Aussenstehender anfangs auch Probleme die unterschiedlichen Modellreihen und dann jeweils die von Sony als Nachfolger vorgesehenen Modelle auseinander zu halten. Das Missverständnis ist anscheinend weit verbreitet und liegt meiner Meinung nach nicht am „Hirn einschalten“ der Interessierten, wie hier auch schon gefordert, sondern an der von Sony gewählten Nomenklatur. Dass eine A6400 neuer als eine A6500 und kein Nachfolger der A6000 ist, ergibt sich aus der Modellbezeichnung jedenfalls nicht von selbst. Ähnlich ist es im VF-Bereich. Dass beispielsweise eine besser ausgestattete A7RIII nicht der Nachfolger der A7III trotz sehr ähnlicher Bezeichnung ist, kann man von den Bezeichnungen auch nicht ableiten. Das machen andere Hersteller mit ihren Modellbezeichnungen jedenfalls klarer und selbstredender.

  • Für mich gibt es keine Alternative zu Nikon. Auch wenn sie sich etwas länger Zeit lassen, so habe sie bisher noch immer die besten ihrer Zeit Kameras gebaut. Einziger Kritikpunkt: Die Geräte sind schon teuer. Nicht zu teuer im Sinne von „das sind sie nicht wert“ sondern eher im Sinne von „kann ich mir nicht leisten“.
    Dennoch fotografiere ich seit 37 Jahren mit Nikon-Kameras. Es sind die Kompatiblität von Objektiven und Kameras über Jahrzehnte, die Auswahl an System-Zubehör und die überragende Qualität.
    Selbst wenn es mal Probleme gibt, ist der Service von Nikon außergewöhnlich. Ich habe eine Nikon D600 gebraucht gekauft und nach lange abgelaufener Garantie das bekannte Problem der Sensorflecken dieses Modells. Nach vorheriger Anfrage habe ich die Kamera zum Nikon-Service gesendet und sie bereits 2 (!!!) Tage später wieder in den Händen gehabt. Inklusive neuem Verschluss, kompletter Reinigung und Inspektion. Preis: 0,00 €!
    Meine Treue zu Nikon hat sich allein damit deutlich bestätigt. Ich kaufe halt immer etwas ältere Modelle, wenn sie billiger zu haben sind, musste mich aber noch nie wegen mangelnder Bildqualität ärgern.
    Zu den Digitalkameras (2 x D600 und eine D700) nutze ich noch sehr häufig eine F90x und die F4s. Obwöhl das schon wirklich alte Schinken sind, funktionieren sie noch immer tadellos und liefern auch noch immer beeindruckende Bilder.
    Nee, Nikon soll sich mal ruhig Zeit lassen. Lieber etwas länger warten und „Bäääm!“ kommt wieder ein Senkrechtstarter mit überragenden Qualitäten, wie die Z6 und die Z7, die D850 oder die D5, als ständig den Markt mit Modellen, die gefühlt nur einen anderen Namen, denn Eigenschaften haben.

    • Den Bericht zum Nikon Service kann ich bestätigen: da wird nicht lange gefackelt, sondern da wird einem auch mal ein neues Gerät in die Hand gedrückt. Wie bei meiner D750, die mir wegen sporadisch auftretenden Verschlussproblemen bei sehr schnellen Verschlusszeiten nach 2.5 Jahren und ca. 25’000 Aufnahmen ausgetauscht wurde.

      Da können nicht viele mithalten …

    • Thorsson,
      leider spülen die von Dir genannten „Senkrechtstarter“ bääm nicht das große Geld in Nikons Kassen bzw. fangen nicht die Verluste auf die Nikon mit Einsteiger/Mittelklasse Kameras einfährt. Du selber kaufst ja wegen der hohen Preise lieber gebrauchte Kameras und hilfst Nikon somit auch nicht „direkt“ aus der Krise egal welcher Senkrechtstarter gerade am Start ist. Tja und Nikons „Volumenmodelle“ verkaufen sich eher schlecht und da ist „modernes“ weit und breit nicht zu sehen außer von Canon,Sony,Fuji,mFT oder dem Gerücht einer kommenden „DX DSLM“ ohne EVF 🤔
      Auffällig ist auch, gerade hier auf der Seite, das Anwender außerhalb von Canon & Nikon sich gerne ein „Upgrade“ gönnen und somit Geld in die Kassen spülen während andere gerne über „Senkrechtstarter“ viel schreiben aber auf ihren „alten“ Geräten sitzen bleiben und scheinbar auf den Sankt Nimmerleinstag warten, was richtig & falsch ist sollte jeder mit sich aus machen 📸

  • Nikon leidet an der gleichen Krankheit wie Apple. Technisch gut aufgestellt, die Geräte sind gut und arbeiten zuverlässig, jedoch vermisst man einen voranschreitenden Pioniergeist. Einfach nur zu schauen, was die Konkurrenz so macht, um es dann etwas besser zu machen, ist zu wenig. Nikon sollte jede Art von billig und Coolpixzeug sein lassen. Nur DX und Vollformat und dann noch bezahlbares Mittelformat wie Fujifilm bringen Nikon weiter. Aber jetzt muss ein 60, 80 und 100 vielleicht sogar 120Mpixel her, wie Canon dies vor hat. Aber bitte schneller als Canon. Die bisherigen Objektive müssen zehn Prozent mit dem Preis runter. Sie sind zu teuer.

  • Ich kann die Konsumgier mancher Kunden nicht verstehen. Mein Motto ist eher Klasse statt Masse. Ich muss nicht jedes Jahr unnötig die Kassen der Anbieter füllen. Kommt die passende Qualität, kann ich gegebenenfalls zuschlagen. Aber nicht, weil ein Feature verbessert wurde. Dafür ist mir mein Geld zu schade.

    • …. bin da ganz bei dir Daniel, was ist das für eine Strategie alle 3 Monate eine neue Kamera ?
      Da werden die Nutzer nicht nur verunsichert sondern auch für dumm verkauft.
      Wer leistet – kann- sich jedes Quartal eine neue Kamera kaufen.
      Da ist die Nikon Strategie mit Beständigkeit, aus meiner Sicht, verlässlicher.
      Sicher hat sich Nikon enorm viel Zeit gelassen endlich Spiegellos zu werden. Die Z- Serie hat dann aber auch so ziemlich alles was derzeit sinnvoll ist. Machbar ist sicher noch vieles. Bezahlbarkeit sollte bleiben.
      Wenn ich lese …zu teuer, das fehlt, das hat sie auch nicht… frage ich; wie habt ihr bisher fotografiert ?
      Wenn ich ca € 2.500,– ausgebe und dann nach 3 Monaten eine „alte Kamera“ habe ist das ein doffes Gefühl.
      Wie war die Aufregung gross als die D800 rauskam… heute überbieten sich die Hersteller mit MGpix.
      Aus meiner Sicht ist eine der Ursachen für den Umsatzrückgang auch die ständige Neuvorstellung der Hersteller, ähnlich wie im Handymarkt. Profis nutzen ihr System (Peter Lindbergh, Henri Cartier-Bresson usw.), Pseudo-Profis brauchen immer wieder neues Spielzeug.

      • ….schön ist das dabei immer vergessen wird wer mit der Materialschlacht überhaupt begonnen hat, Nikon und Canon schütteten den Markt zu mit preiswerten DSLR Kameras (schau Dir einfach mal die schnellen Zyklen an) selbst „Fachpersonal“ blickte da nicht mehr durch. Nikon war so sehr damit beschäftigt was der Erzrivale Canon macht anstelle nach Links und Rechts zu schauen, man braucht nur die aktuellen Marktanteile mit denen aus dem Jahre 2013 vergleichen , deutlicher Trend „abwärts“
        Zwischen der ewigen Materialschlacht Canon/ Nikon ist nun Canon/ Sony draus geworden und für Nikon mit Sicherheit nicht das schlechteste sich daraus zu halten, hatten ja so einiges gegen die Wand gefahren (Serie1) oder ihre Kompakte kurz vor Auslieferung wieder eingestampft, das Desaster mit der D600 was letztendlich einen Haufen Kohle gekostet hat und von dem „nostalgischen“ Gerede wie toll früher alles war kann sich Nikon auch nichts für kaufen 📸

  • Was mich an Nikon stört, ist die fehlende Unterstützung zur Netzwerkanbindung. Nötige Adapter sind nicht nur extrem teuer sondern auch nur für jeweils einen Kameratyp verwendbar. Zwar bietet die D850 eine Schnittstelle, jedoch ist diese recht langsam und der Adapter WT-7 mit 1500.- unverschämt teuer. Da müsste Nikon dringend etwas unternehmen. Direktverbindung ins Netz wie z.B. GoPro 7 wäre ein Sahnehäubchen.

  • Also:
    „Natürlich mag es manche Kunden frustrieren, dass in den letzten 12 Monaten keine neue Kamera präsentiert wurde“.

    Warum sollte es?
    Weil der Kunde nichts besseres zutun hat, als sich alle 12 Monate eine neue Kamera zu kaufen?
    Der war gut 🙂
    Und mal ehrlich, Nikon-Kameras überzeugen schon seit vielen Jahrzehnten. Ich war auch lange der Meinung, dass die Luft irgendwie raus ist. Aber dann kommt irgendwie immer ein absolutes Top-Präzisionsgerät an die Oberfläche. Dass sie ausschliesslich hochpreisig sind kann man gerade im APSC-Bereich auch nicht behaupten. Bei mir hat Nikon neben Canon immer einen guten Job gemacht. Keinen Grund um Ungeduld zu vermitteln.

  • Edsger 15. September 2019 um 14:42 Uhr
    „Die ständig neuen Modelle mit einigen updates oder downgrades sind doch verarsche am Kunden. Siehe APSC:
    A6000 … 2014
    A6300 … 2016
    A6500 … 2016
    A6100 … 2019
    A6600 … 2019 …
    A6400 … 2019 …“

    Das ist keineswegs Verarsche. Das sind ja jeweils vollkommen verschiedene Kameras, die nur gleich aussehen und ähnliche, deshalb verwirrende Namen haben.
    doch mit einer A6000 kaum zu vergleichen. Bei den Modellen der RX10- / RX100-Serie genauso.

    Manche haben einen Klappmonitor, andere nicht. Manche haben ein 24er Weitwinkel, andere ein kurzes oder langes Tele oder mehr oder weniger Lichtstärke. Manche haben einen Sucher, eine hat einen Blitzschuh, manche haben IBIS, andere nicht.

    Das ist keine Verarsche, sondern Kundenorientierung. Jeder kann sich die Modelle aussuchen, die er braucht.

    Dass es keine A7000 oder A9000 gibt, ist trotzdem schade.

    Aber das Thema war ja Nikon. Nikon baut in der Tat mit der 850D, 500D usw. hervorragende Kameras und macht an der Baustelle alles richtig.

    Ich hatte vor Jahren auf die angekündigte Kompakte mit „1-Zoll-Sensor“ und „18-50mm“-Objektiv gehofft. An der Stelle haben sie micht etwas enttäuscht. Aber ansonsten bin ich mit der Modellpolitik von Nikon d’accord.

    • Vergessen habe ich bei Sony noch: Manche sind wetterfest, andere nicht. Manche sind aus Metall, andere aus Plastik. Manche sind programmierbar (inzwischen wohl alle), andere waren das nicht.

      Es sind also nicht nur unbedeutende Features zwischen den Kameras.

      Die Taktik, alte Modelle am Markt zu lassen, hat offenbar auch Panasonic. Da kann man sich nach wie vor eine G7 / G70, G8 / G81 / G85 kaufen und eine G9. Und eine G90. Und eine GX80, GX800, GX880, … so weit ich sagen kann auch weiterhin die LX100, obwohl es eine LX100 II gibt.

  • Die Schwierigkeiten für Nikon/Canon

    sind die „Altkunden“. Wenn ich an Canons Umstellung vom FD auf das EF Bajonett denke, das war vielleicht ein Theater! Nikon hatte das damals schlauer gemacht. Nun steht wohl oder übel der selbe Tatbestand an. Damals hat es allerdings keine anderen Alternativen wie Handys, PC/Photoshop usw. gegeben.

    „Wie verprelle ich meine treuen Kunden am wenigsten“ Statt dessen wäre für beide ein harter Schnitt zur neuen Technologie besser, weil konsequenter!

    Dem Kunden den Weiterbestand EINER APS-C und EINER Vollformat Reflex für die nächsten 5 Jahre garantieren, auf die zukünftige bessere Technik verweisen und fertig.

    Eine solche Umwälzung steht in der Automobilindustrie an. Auch hier keine verlässlichen Aussagen, warum soll sich der Kunde heute ein neues Fahrzeug für viel Geld kaufen wenn es in 5 Jahren mit der Verbrennungsmaschine vorbei ist? Geld weg, Auto wertlos!

    So sehe ich das auch in viel kleinerem Maßstab bei Nikon/Canon. Die älteren Systeme funktionieren wunderbar, aber sie werden in Kürze wertlos sein.

    • @Alfred
      Das hast du gut analysiert. Ich freue mich wenn es wertlos wird, denn ich gehöre ein bisschen zur Kategorie Jäger und Sammler, habe mehr Autos als ich brauche und noch mehr Objektive die wenig genutzt herumliegen, aber so eine „wertlose“ 5D4 als Zweit- oder Drittkamera zuzulegen fände ich super. Habe eine gebrauchte auf Ricardo für 940.-CHF also etwas mehr als 800.-€ gesehen (51’000 Auslösungen), wenn sie bis zum Ende der Auktion um die 1000.-CHF bleibt ist sie mein. Im Gegensatz zu den Autos werden DSLR zwar unmodern, aber sie werden (zumindest so lange die Sonyjünger nicht an der Macht sind) sicher nicht verboten.

      • @ joe

        Das Blöde sind für mich zum Beispiel Flohmärkte! Diesen Sonntag war ich auf einem Kolping Flohmarkt. Was stand da? Eine Fuji X10 mit Originalkarton für 150 Euro, dazu die Ausrede das es ja einem guten Zweck dient, also gekauft weil sie trotz digital so schön nostalgisch ist. Die Bilder damit sind recht ordentlich, wenigstens bis 400 ASA. Optischer Zoom Sucher, 2,0/2,8 28-112mm Objektiv, irgend wie interessant!

        Oldtimer anschauen mache ich nicht mehr weil das geht ins Geld wenn es einen „erwischt“ hat, einer reicht, sagt meine bessere Hälfte.

        Warte ein klein wenig, dann kannst Dur eine irre gute DSLR Sammlung für kleines Geld anschaffen!

      • alfred, wenn die kamera noch gut in schuss ist, hast du keinen schlechten kauf gemacht. die x10 wird für rund 170,-€ gehandelt je nach zustand.

    • >aber sie werden in Kürze wertlos sein…
      trotzdem funktionieren sie nach wie vor hervorragend und der Wert liegt für mich nicht mehr im Kaufpreis, sondern in den Resultaten, die ich damit erziele.
      Richtig, warum soll ich mir noch eine Kamera für viel Geld kaufen?

  • Naja,
    keine Neuvorstellungen von Kameras erklärt auch, warum Nikon nicht zur Photokina 2020 kommt.
    Nikon wird sich neue aufstellen, dann gibt´s auch wieder interessantes zu sehen, denke ich.

    • Hallo Ingo,
      das klingt gar nicht gut.
      Das wird eng für Nikon.Das scheinen Übernahmekandidaten oder schon übernommen sein zu sein, die nicht zur Messe kommen.Wo soll denn geworben werden für die Produkte,wenn nicht bei den Fotografen?

      Das Problem für Nikon sind meines Erachtens die nicht vorhandenen APSC Kameras und sogenannte Edelkompakte mit 1 Zoll Chip. Die Nikon 1 fand ich vom Konzept ebenfalls gut da hätte ich mir mehr Stringenz im Programm gewünscht nicht hier mal was weglassen und da sondern eine stetige Weiterentwicklung.Genauso die P7xxx serie die war bis auf den langsamen Autofokus fast perfekt.
      Warum nicht konsequent bis zum perfekten Gerät ausentwickelt?? Das wäre eine langfristige Stategie.
      So hangelt sich die Firma von einer Baustelel zur nächsten ohne in den genannten Bereichen ganz perfekte Produkte anzubieten.
      Hätten sie das wären auch gehobene Preise kein Problem, aber irgendwie schaffen die das immer was wegzulassen oder was ganz blödes einzubauen.
      Sehe ich z.B. Panasonic an die bleiben permanent am Ball und kastrieren die Kameras nicht künstlich.
      Wo bleibt ein G91 Konkurrent von Nikon?

      Herzlichen Gruß

      Peter Wagner

      • Peter,
        Messestände kosten Geld und was soll man dort ausstellen bzw. vorstellen ? Die Photokina ist auch nicht mehr das was sie mal war, abgesehen von den Zeitabständen. NEWS erhält man überall „online“, Produkte schaue ich mir bei Calumet an (sobald erhältlich) ich erinnere mich auch noch an die Photomesse in Stockholm (größte Skandinaviens) dort konnte man damals die PEN von Olympus in der Glasvitrine betrachten (war ein Holzmodell) soll Nikon auch ein geschnitztes Modell vorstellen? Nikon wird liefern definitiv aber dieser Gelb/Rote Zirkusrummel wird zu Ende sein dafür sind zu viele Farben nun am Start.

      • Hi Peter Wagner,
        sind ja einige Firmen, die nicht zu Photokina gehen.
        Was mich aber wirklich bei Canon noch viel mehr genervt hat ist das künstliche beschneiden der Mittelklasse bei den Kameras.
        Nikon hat das ja damals mit der D700 geschafft, eine Kamera mit den Top-Merkmalen auch im eher mittleren Preissegment anzubieten.
        Mit der D500 und der D850 und fast ebenso der D750 hat Nikon Gehäuse im Angebot, die in den wesentlichen Merkmalen ziemlich leistungsfähig sind (so kann man auch mit der D750 Sport fotografieren, mit den anderen beiden Kameras sowieso).
        Ich denke, Nikon braucht jetzt mal etwas Ruhe, dann kommen auch hervorragende DSLMs und Linsen dafür auf den Markt.

  • Das Nikon in letzter Zeit 7 Kameras registriert hat kann vieles bedeuten. Im ungünstigsten Fall sind noch DSLR Geräte dabei. Was heißt ungünstig? Wenn es eine so professionelle APS-C wie die Canon 90D wird ist nichts dagegen zu sagen.

    Natürlich warten alle Nikon Besitzer auf eine Spiegellose APS-C mit Z-Bajonett. Wenn da nicht eine neue, noch nicht vorhandene Objektiv Reihe erforderlich wäre würde ich ebenfalls daran glauben. So liegt die Vermutung nahe das eine sehr günstige Vollformat und ein absoluter Spitzenbolide der Z-Reihe auf den Markt geworfen wird.

    Oder eine weit hergeholte Vermutung meinerseits, das es ein mit Nikon signiertes Fremdprodukt sein könnte wenn man die voriges Jahr geführten Gespräche mit Fuji berücksichtigt. Da ist nie der Inhalt bekannt geworden. Wären diese Gespräche gescheitert hätten wir das mitgeteilt bekommen. Ist nur meine Vermutung die ohne Fakten sind. Sinn würde es machen wenn Nikon ein komplettes System an ihre Anforderungen anpassen würde. Nikon könnte somit schnell und ohne explodierende Kosten wieder in die Spur kommen.

    • Ich hoffe das Beste für Nikon. Leider setzt sich Masse statt Klasse durch, deshalb sehe ich die Zukunft rosiger für Sony. Oder man schafft es eine Edelmanufaktur zu werden. Scheint ein generelles Problem unserer Wachstumsgesellschaft zu sein.

    • Eine andere Vermutung – Nikon, als eigenständiges Unternehmen, wird es nicht mehr lange geben.
      Die haben auch schon für die kommende Photokina abgesagt.
      Ich denke es wird eine Übernahme geben – ev. durch Fuji.

      • ich wüsste jetzt nicht warum Fuji Nikon „übernehmen“ sollte ? Nikon stellt ja nicht nur Fotokameras her, wie sieht es mit den Namensrechten aus ? (siehe Minolta) Nikon gehört zum Mitsubishi Konzern und auch hier schwächelt die „Automarke“ und es dürfte vielleicht an frischen Geld fehlen, siehe ThyssenKrupp dort verschwindet ein großer Teil der Gewinne der Elevator Branche im Sumpf des Gesamtkonzerns….naja den Rest kann man ja in den Medien lesen.