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Nikon Z50: Neue DSLM mit APS-C-Sensor im Anmarsch!

BREAKING: Nikon wird in Kürze eine DSLM mit APS-C-Sensor vorstellen, die Nikon Z50! Auch zwei passende APS-C-Objektive sollen präsentiert werden.

Nikon Z50: Neue DSLM mit APS-C-Sensor

Vor wenigen Tagen haben wir darüber berichtet, dass Nikon in den letzten 12 Monaten keine neuen Kameras auf den Markt gebracht hat und dass sich das Unternehmen bewusst für eine andere Strategie als die Konkurrenz entschieden hat. Weniger Kamera Neuheiten und gleichzeitig bessere und durchdachtere Produkte – das scheint aktuell das Motto von Nikon zu sein.

Und eine dieser durchdachten Kameras wird anscheinend in Kürze auf den Markt kommen, das berichten die Kollegen von Nikonrumors. Es soll sich dabei um die Nikon Z50 handeln, eine spiegellose Systemkamera mit APS-C-Sensor und Z-Bajonett. Wow! Es gab in den letzten Monaten zwar immer mal Gerüchte zu einer neuen Nikon DSLM mit APS-C-Sensor, doch dass eine solche Kamera wirklich auf den Markt kommen wird, ist schon eine kleine Überraschung.

Zwei passende APS-C-Objektive

Die Nikon Z50 soll wie bereits erwähnt mit dem Z-Bajonett der spiegellosen Vollformatkameras Z6 und Z7 auf den Markt kommen, dementsprechend wird man auch Nikons bisherige Z-Objektive an der neuen Z50 verwenden können. Gleichzeitig wird Nikon aber auch zwei leichte, günstige und kompakte APS-C-Objektive für die neue DSLM präsentieren, ein Z-Nikkor 16-55mm f/3.5-6.3 und ein Z-Nikkor 50-250mm f/4.5-6.3 nämlich.

Erste technische Daten

Auch einige technische Daten der Nikon Z50 sind bereits durchgesickert, so soll die Kamera nämlich mit einer Auflösung von 20 Megapixeln arbeiten. Zudem wird die Kamera über ein schwenkbares 3-Zoll-Display und einen elektronischen Sucher verfügen – anders als zum Beispiel die Canon EOS M6 Mark II, die ohne integrierten Sucher daherkommt. Des Weiteren soll die Kamera eine flotte Serienbildgeschwindigkeit von 11 fps zu bieten haben und mit dem komplett neu entwickelten Nikon EN-EL25 Akku arbeiten. Da darf man auf eine ansprechende Akkulaufzeit hoffen.

Wir sind extrem gespannt auf die Nikon Z50! Wann genau die offizielle Präsentation erfolgen soll ist noch nicht bekannt, aber anscheinend soll es „bald“ soweit sein.

Eure erste Reaktion auf diese News? Seid ihr gespannt auf die Nikon Z50?

Quelle: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

115 Kommentare

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  • Hoffentlich sind das keine Deutungsfehler:
    Doch mit Sucher
    Und ein 16-55 mm

    beides würde NIKON sehr gut zu Gesicht stehen!
    Denn nichts ist so öde wie die 18-55 mm Zooms der vergangenen Jahrzehnte.

  • Gut gemacht, Nikon.
    Klasse statt Masse und die Qualität von Nikon.

    Jetzt wird sich der Spielzeuggehäusehersteller wie S..y aber ein feuchtes Höschen holen.

    • Noch weißt du ja nocht wie die Kamera ausschaut. Und ob die beiden Linsen mit den Specs als Klasse zu bezeichnen sind, ist wirklich arg relativ.

      ich denke man kann es als Schritt in die richtige Richtung deuten, zumal der Mount bleibt.

      • Wenn man Nikon kennt, dann kommt in der Regel ein sehr gutes Gerät (Gehäuse) und Optiken heraus. Sehen Sie sich eine D500 oder die neuen DX-Objektive (F-Mount) an. Die können als Beispiel dienen.

        Machen eher weniger aber dafür mit sehr guter Qualität.

      • Jetzt bist du aber arg Optimistisch…
        Die D500 ist ein Spitzenmodell der APS-C Reihe. Ich denke die Z50 bedient eine völlig andere Richtung.
        das wird hier wohl eher Richtung D3500 gehen schätze ich. Gerade bei den Objektiven kann man von ausgehen dass hier die breite Masse angesprochen wird.

    • Der Modellname und die beiden Objektive lassen auf Einstieg schließen (D3XXX, bestenfalls D5XXX – Für die Masse), da wird sich Sony noch mal entspannt umdrehen und weiterschlafen. Canon sollte sich da eher Sorgen machen, wenn sie nur auf M in der aktuellen Form setzen.
      Auf jeden Fall sollte jetzt wieder ein wenig Bewegung ins APS-C kommen, hoffe ich zumindest.

    • Dir ist anscheinend nicht bekannt, das die Playstation-Sparte von Sony Interactive Entertainment geführt wird. Die Kamerasparte gehört zu Sony selbst. Das sind zwei verschiedene Firmen.
      Aber was weißt du schon.

  • Ich bin auf den Set-Preis und die Größe der Objektive gespannt. Wenn sie den Vorteil des Z-Mounts voll ausspielen, sollten die Objektive recht kompakt werden. Hoffentlich ist die Abbildungsleistung auch besser als bei den alten Kit-Objektiven. Die war eher so la la.

  • Klasse! Ich bin gespannt, denn es klingt soweit sehr gut. Als Fuji X und Nikon DX User, freu ich mich über diese neuen Kameras.. X Pro 3 und eben diese Z 50.. Eine davon könnte es für mich werden..Robustheit neben den anderen Eigenschaften, wäre da noch wichtig. Mal schaun.

      • Vielleicht ist das ja so..hm.. genaues weiß man wohl ja noch nicht. Die X Pro 3, wird an der Stelle vermutlich nicht als Vergleich herhalten können, weil sie, wie Du sagst, vermutlich die gereiftere Kamera ist. Andererseits, wenn man von den lichtschwachen Objektiven absieht, die da mitentwickelt wurden, könnte sie auch eine positive Überraschung sein. 20 MP langen mir z. B. total. Ich habe bisher nur* eine X T1 zu meinen DX 7000/7200 Kameras. Weshalb..? Habe zuviel gelesen, bei X-Usern, wo mal hier und da was fehl läuft an der Kamera, z. B. ISO-Rad dreht durch, Auslöseknopf (T2) fällt raus..;), Black outs, Batterie raus wieder rein, um Aussetzer auszugleichen etc.. Von Kameras mit professionellen Anspruch, sollte man sowas einiges weniger lesen im Net. Inzwischen mag es ja Vergangenheit sein.. Dennoch vertraue ich meiner D7200 im Urlaub etwas mehr. Ist einfach so ein Gefühl. 🙂 – Ich würde mich sehr über eine Z /APSC von Nikon mit hoher Leistungsfähigkeit und Robustheit freuen. Natürlich sollte sie vergleichbar sein mit den X-Kameras.
        Darunter möchte ich es nicht. 😉 Immerhin hat diese Z 50 offenbar einen Sucher…was ja noch kürzlich nach Gerüchten (Nikon rumors) mutmasslich in Frage stand. ;))

      • Hi Ruejo,
        ich denke, du kannst da ganz beruhigt sein.
        Die X-T1 hatte zu Beginn der Firmware-Updates wohl einige Probleme, die sollten aber soweit behoben sein.
        Und die X-T3 läuft täglich rund und macht Laune, völlig weiterentwickelt gegenüber der X-T1. Ein wirklich großer Sprung nach vorne.
        Mal sehen, wie die Nikon wird. Die Entscheidung für das Z-Bajonett ist jedenfalls schonmal genau richtig.

      • @Daniel
        gehört habe ich das auch schon oft dass es sowas gab bei Fuji-Kameras. Allerdings kann ich aus perönlicher Erfahrung sagen dass der Support von Fuji sehr gut ist.

  • Sehr gute Entscheidung von Nikon. Diesen Schritt muss Canon noch machen, obwohl hier im Forum darüber die Meinungen auseinandergehen. Wenn ich das richtig berechnet habe, wäre auch eine Erweiterung nach oben möglich, der Mittelformatsensor, den Fuji zur Zeit verwendet, müsste bei einem Gewinde Durchmesser der Z von 55mm ebenfalls hineinpassen.

    • Wäre echt krass von Nikon wenn sie einen Mount und 3 verschiedene Sensorgrößen anbieten würden. Bei entsprechender Qualität, die Nikon definitiv leisten kann, steckt hier echt die Zukunft. Sie hätten einen definitiven Vorteil gegenüber aller anderer Hersteller.

    • Da bin ich mir nicht so sicher. Der G-Mount von Fuji ist einen ganzen cm größer (65mm), Hasselblad’s X-Mount gilt mit 61mm schon als relativ eng. Canon hat ja auch neu wie alt 54mm, dass die 55mm so extrem beworben wurden, sehe ich da eher als Marketing.
      Wenn es dennoch möglich wäre, würde das Spiel bei den Objektiven wieder von vorn beginnen. Da wären wieder Neurechnungen nötig. Mit lichtstarken Festbrennweiten könnte es noch funktionieren, da gibt’s auch paar Canon Linsen die an Fuji/Hasselblad ganz brauchbar sein sollen. Allen voran aber die Canon TS-E Objektive, da diese kontruktionsbedingt einen großen Bildkreis haben.

    • @ Maratony @ Markus J.

      Also ich habe es nachgerechnet und überprüft, theoretisch würden schon 54mm reichen, aber 55mm reichen sicher. Für VF reichen übrigens 42mm, 54 oder 55mm sind gar nicht notwendig. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Nikon MF im Hinterkopf hatte, als sie sich vom F-Mount getrennt haben. Also ich fände das wirklich genial und das könnte Nikon in eine Position bringen die den Abstand zu Sony vergrössert und man damit auch Fuji und andere MF-Hersteller in Bedrängnis bringen könnte. Wer weiss, vielleicht arbeiten sie schon dran und wenn Canon 2021 endlich mit der Highspeed R kommt zaubert Nikon eine MF aus der Tasche (man darf ja auch ein bisschen träumen).

      • Der Umkreisradius eines 44x33mm Sensors beträgt exakt 27,5mm –> Durchmesser 55mm. 54mm sind also zu klein und die 55mm eine „Presspassung“. Für’s Vollformat beträgt der Umkreisradius 21,633mm was also mindestens einen Durchmesser von 43,266mm erfordert. Die kleinsten Bajonette die ich auf die schnelle finden konnte sind Nikon F und Leica M, beide 44mm. Sehr enge Kiste also, wenn es möglich sein sollte. Und wenn, bleibt wieder das Objektivproblem.

      • @Markus
        der Sensor der Fuji GMX ist exakt 43.8 x 33.9mm gross. Das macht dann 54.8mm, damit Canon den Sensor vollständig abdecken kann müsste der Sensor eine Grösse 43.4 x 33.4 haben, was ja durchaus leicht machbar ist, der jetzige VF-Sensor von Canon hat übrigens auch nicht 36 x 24, sondern ist ebenfalls je ein mm kürzer.

  • Kann es sein, dass ich als alte Spiegelreflexerin bald ein Fan vom Z-Mount werde? Mal sehen, wie sich das Ding so entwickelt. Bleibt spannend im Bereich der Fototechnik.

    • @Gabi
      vor Herbst 2020 würde ich nichts kaufen – egal von welcher Firma, da werden noch so viele Neuerungen kommen, so dass man sein Pulver nicht zu früh verschiessen sollte. Und wenn man ein paar Monate länger wartet wird es auch gleich nochmal billiger!

      • Du schriebst doch vorgestern im Fujifilm X-Pro3 Thread, dass du so erfolgreich im Geldverdienen seist:

        joe 22. September 2019 um 15:20 Uhr
        „Neid muss man sich verdienen! Bei mir hat es geklappt mit dem Verdienen, bei dir scheint es nur mit dem Neid geklappt zu haben.“

        Dann brauchst du dir doch keine APS-C-Kamera kaufen und bis Herbst 2020 warten. Dann kannst du dir doch sicher schon jetzt eine GFX100 oder H1D leisten.

      • @Basic Instinct
        Ich zitiere mal meine Mutter: Sparen lernt man von den Reichen!

        Wie ich sehe hat es Dich doch getroffen, dass ich dich durchschaut habe, sonst würdest Du meinen Posts nicht nachrennen wie ein verlorenes Hündchen.

  • In der Euphorie bitte

    nicht vergessen, ihr müsst NEUE Objektive dazu kaufen wollt ihr nicht mit Adaptern hantieren! Bis das komplette APS-C Objektiv Sortiment steht wird es einige Zeit dauern! Viel Saß bei der Adapterei wenn der Objektivwechsel mal schnell gehen muss.

    Davon ab wünsche ich der neuen Z50 viel Erfolg. Wenn es der neu entwickelte 20 Megapixel Sensor ist, der soll sehr gute Eigenschaften bieten wie man so hört, dann könnte das funktionieren.

    • Na und, Alfred?

      Kaufen wir halt; das Sortiment ist mit den beiden Zooms ja schon fast komplett.

      Du musstest doch für deine X-t3 auch neue Objektive kaufen, da passen die MF meines Wissens auch nicht drauf, oder?

      • Hallo Rolf, Du würdest dich wirklich mit den beiden Zooms zufriedengeben?:)

        Bei Fuji hat man eine Auswahl, die Nikon noch fehlt. Da dürfte so gut wie alles zu kaufen sein, was man so benötigt.

        Adapter kommt für mich nicht in Frage, aber die stetig wachsende Zahl an (auch kompakten) KB Objektiven kann das eine oder andere fehlende DX Glas sicher ersetzen. Ich gehe sowieso nicht davon aus, dass Nikon ein APS-C Sortiment wie Fuji aufbaut, deswegen empfinde ich das Bedienen zweier Sensorformate über einen Mount auch als die richtige Strategie. Sie verschafft Nikon zudem mehr Zeit.

      • Hallo Fleischwolf,

        für den Anfang schon, ich habe für meine D500 auch leichte und günstige Zooms, die einiges abdecken. Klar fehlen noch ein paar Objektive, ein Makro z.B., einige Festbrennweiten und Teles. Zum Teil kann man sich mit VF Objektiven eindecken (wie beim F Bajonett), oder dann auf Sigma warten, die kommen sicher auch bald mit den Z Objektiven.

        Adapter kommen auch für mich nicht in Frage, deshalb hast du recht; Nikon hat mit dem Z Bajonett für APS-C und VF alles richtig gemacht.

  • Auf ein schwenkbares Display haben bekanntlich ja viele Nikon und auch Sony User (die warten immer noch drauf) spekuliert … allerdings finde ich die 20 MP für heutige Verhältnisse ein bisschen „mager“. Natürlich ist immer die Frage, ob und wann wer mehr Auflösung braucht, aber 20 sind halt eben keine 26 wie bei Fuji oder 32 wie bei Canon!

    • Ich erinnere mich an eine COLORFOTO-Sonderausgabe „Perfekte Portraits“ von 2012 oder so.

      Darin waren jede Menge ganz- und doppelseitige Fotos, die allesamt mit Canon EOS 40D (10 MP), Pentax K10D (10 MP), Sony A100 (10 MP) und A350 (14 MP) sowie Nikon D200 (10 MP) und D300 (12 MP) gemacht waren.

      Wer so etwas gesehen hat, braucht nie mehr als 20 Megapixel, nicht einmal, wenn man etwas beschneiden will.

      Ich kenne Profis, die den Kunden, wenn sie „volle Auflösung“ verlangen, Bilder im Format 3.000×2000 zuschicken, also 6 Megapixel, und nie Beschwerden hatten angesichts dieser eher gering anmutenden Auflösung.

      Auf einer britischen Zeitschrift habe ich ein Coverfoto gesehen, das mit einer Nikon D40 (6 Megapixel) gemacht wurde.

    • MP sind nicht alles – Oder wie erklärst du es dir, dass die 20 MP Nikon D500 eine um 10 % bessere Bildqualität in RAW hat als die 26 MP Fuji X-t3? (Quelle Colorfoto)

      • ruejo, und ich habe gelesen, daß die besten raw-dateien von pentax sind.
        fuji kann auch nicht die besten raw-dateien haben. fuji hat garkein raw-format. ;-P

      • Hallo Rolf,
        in welchem Verhältnis standen denn die Anzeigenstrecken Fuji zu Nikon in dieser Ausgabe?
        Zwischen XT2 und D500 habe ich keinen Unterschied gesehen , außer dem etwas genaueren AF der Fuji. Nicht glauben sondern ausprobieren, wie Dein Lieblings-Youtuber Wiesner immer sagt. Aber der hat ja auch keine Ahnung:-))

      • Hallo Matthias,

        es wurden in der Colorfotoausgabe 11 oder 12/19 die Raw-Dateien aller APS-C Spitzenkameras verglichen, inklusive der X-t3, die neu auf dem Markt war. Soweit ich mich erinnere, hatte die X-t3 50 und die D500 55 Punkte bei der Bildqualität.

        Die üblichen Tests sagen insofern nicht allzu viel aus, als diese immer im Jpeg-Format durchgeführt werden, und da ist Fuji immer sehr gut. Beim Raw kann aber Fuji im Gegensatz zu Nikon nicht mehr gross zulegen, deshalb der grosse Unterschied (war übrigens schon immer so, dass Nikon im Raw überdurchschnittlich zugelegt hat, insbesondere z.B. die D7000.

        Du hast ja auch kein Labor, oder? Wie willst du den Unterschied denn sehen …

        Ja, der Wiesner, sind ja nett seine Filmchen, aber Teletests sollte er meiner Meinung nach sein lassen, denn von Tierfotografie hat der keinen blassen Schimmer …

      • Hallo Rolf Carl,
        also, die Nikon D500 hat schon sehr gute RAW Dateien, keine Frage. Was mich mal interessieren würde, ist, welcher RAW Konverter zum Vergleich verwendet worden ist.
        Beim RAW Konverter von Adobe würde ich den Unterschied zwischen Nikon und Fuji vermutlich als noch deutlicher sehen.
        Capture One dagegen würde mich eher wundern, wenn Nikon da besser als Fuji ist.
        Und beim Irident Developer, naja, der ist schon deutlich für Fuji programmiert.
        Ich will nur sagen, auch ein RAW/RAF Vergleich liegt zum einen am Sensor, zum anderen aber auch an der verwendeten Software. Und dann spielt das verwendete Objektive ja auch Rolle, das müsste schon identisch sein und nicht adaptiert worden sein. Denn wenn ich ein adaptiertes Spiegelreflex-Objektiv an einer nicht dafür gerechneten Spiegellosen Kamera verwende, führt das sicher zu einem nicht optimalen Ergebnis.

      • Rolf,
        zur XT3 kann ich nix sagen, weil ich sie nicht besitze. Ein Labor habe ich nicht, lasse einige Bilder allerdings auf 60×90 ausdrucken. Die Krux bei den heutigen RAW-Files ist eben der Konverter. Photoshop ist zwar das Maß aller Dinge im flüssigen Workflow, allerdings erzielen andere Konverter (für Nikon und Fuji) deutlich bessere Ergebnisse. Die Bedienung ist aber oft sowas von daneben…
        Gleichzeitig muss man die RAW‘s jeder Marke anders Händeln. Standards für alle greifen da nicht…

      • Hallo Ingo,

        ich weiss es ehrlich gesagt nicht, wie die RAW-Tests durchgeführt werden, Colorfoto hält sich da ziemlich bedeckt, aber ich kann mir vorstellen, dass die reinen RAW-Dateien ohne weitere Bearbeitung verglichen werden punkto Auflösung und Details. Wenn ich jeweils meine Dateien kontrolliere in RAW auf 100 %, vorausgesetzt natürlich die besten Objektive wie die Sigma Makros oder das Sigma Art 18.35 f1.8, dann komme ich aus dem Staunen jeweils nicht mehr heraus; feinste Details, granatenscharf bis in die hinterste Ecke, und das schon unbearbeitet, mit Dateien von ca. 40-50 MB (Jpeg ca. 20-25).

        Der beste RAW-Konverter für Nikon ist wohl der eigene Capture NX-D. Bei diesem Programm finde ich aber die Objektivkorrekturen überhaupt nicht optimal und habe deshalb noch das DxO PL, das ist einfach hervorragend, mit super Entrauscher inklusive.

      • DPReview z.B. sieht die RAW-Qualität der X-T3 und D500 ziemlich genau auf Augenhöhe. Je nachdem wie die Tests durchgeführt werden kann es da also auch unterschiedliche Ergebnisse geben.

      • Glaube ich dir gerne, Mark,

        aber auch dann spricht die RAW-Qualität eindeutig für die D500, und zwar deshalb, weil hier 20 MP (D500) mit 26 MP (X-T3) verglichen werden.

      • Dann spricht die Qualität aber eher für Fuji, denn schließlich schaffen sie gleiche Qualität bei höherer MP Zahl… Wenn schon denn schon.

        Letztendlich ist das wieder ne völlig Sinnfreie Angelegenheit, denn bei dieser Bewertung gibt es zu viele Variablen und die Frage ist auch ob der Kunde einen Unterschied bemerkt. Das ist das einzige wars zählt.

      • Eigentlich sollte eine Kamera mit mehr MP besser sein als eine mit weniger. Wenn also eine 4 Jahre alte Kamera mit 20 MP mindestens gleichwertig wie eine 1 Jahr alte Kamera mit 26 MP ist, spricht das also wofür??

        Sagt ja auch niemand, dass du dich in völlig sinnfreie Angelegenheiten einmischen musst.

      • Du hast Recht, ich halte mich lieber raus. Du bist so vernarrt in deine Nikon D500 u d willst auch immer wieder klar machen wie viel besser sie doch als die XT3 sei, das es wirklich sinnlos ist mit dir da zu diskutieren.
        Zumal du scheinbar gewisse technische Aspekte nicht verstehst, geht es denn8ch hier wie so oft ums Prinzip.
        Dann mach mal weiter so.

      • Wenn ich mir die Testbilder von dpreview anschaue die als Link von
        OlyNik am 23. September 2019 um 18:16 Uhr unten eingestellt wurde,
        dann brauche ich auch nicht mehr mit einer D500 fotografieren.

      • Das sind alles Jpeg Bilder, ich habe von RAW geschrieben, und da legt die D500 überdurchschnittlich zu. Jpeg interessiert mich nicht.

        Aber jedem das Seine …

    • Es werden bestimmt noch Kameras mit höherer Auflösung kommen, für den Einstieg und Alltag sind 20 MP aber sicher sinnvoller und flexibler (Schwachlicht, Handhabung, Eintritt Beugungsunschärfe,…).

      Wenn man dann noch die Pixel auf KB hochrechnen würde, kommt man da auf rund 45 MP, das sollte eigentlich für alle Anwendungen ausreichen.

      Meiner Meinung nach gibt es andere Dinge, die eine gute Kamera ausmachen und da bin ich bei Nikon generell recht zuversichtlich. Nur das „Z50“ klingt für mich nach Verzicht, lasse mich da aber mal überraschen.

  • Klingt gut.

    Lieber 16-55mm f/3.5-6.3 als 18-55mm f/3.5-5.6.

    11 fps sind auch mehr als ausreichend.

    20 Megapixel erst recht.

    Ich glaube, ich will eine für „Street“. Hatte schon länger keine Nikon mehr, war aber mit denen, die ich hatte, sehr zufrieden.

  • Nikon hat es verstanden! Meiner Ansicht nach genau die richtige Produktstrategie um 1. die Verkaufszahlen deutlich zu erhöhen und 2. den Z-Kunden ein breites Einsatzspektrum des Z-Systems zu ermöglichen.

  • Die meisten verwechseln Pixelanzahl mit Bildqualität.

    Physik war schon immer ein schwieriges Fach, jetzt kommt noch die elektronische Signalverarbeitung dazu, da wird es eng mit dem Nachvollziehen.

    Aber Spaß beiseite, @Basic Instinct hat dafür schöne Beispiele gebracht.

    Was bei der Smartphone Industrie bezüglich der verwendeten Sensoren und der Signalverarbeitung abläuft, sowohl physisch wie auch signaltechnisch, ist schon der Erwähnung wert.

    Alleine die Pixel Packungsdichte, enorm! Zusammenlegen von mehreren Pixeln zu einem Pixel usw. ist schon eine schlaue Sache, aber die Rechnung zu einer fast perfekten Schwachlicht Aufnahme setzt dem Vorgang die Krone auf.

    Es ist nur eine Frage der Zeit bis diese Möglichkeiten in den System Kameras zur Anwendung kommen. Dann hat jede Anwendung eine andere Auflösungsstufe, eben je nach dem was gerade gebraucht wird.

    Da wird aus einem 80 Megapixel Sensor ein 10 MP Sensor weil eine perfekte Nachtaufnahme gemacht werden soll. Oder weil ein weniger geeignetes Objektiv angesetzt ist werden mehrere Pixel zusammengelegt um ein brauchbares Ergebnis zu gewährleisten.

    Es ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, warten wir was da noch kommen wird!

  • Eine Firma, die uns immer wieder positiv überrascht und auch bisherige User zuversichtlich stimmt. Es geht ja auch um F im Halbformat, die dann per Adapter verwendbar sind.

  • Hier ein Vergleich von dpreview eines Testbildes einer Sony 7RIV, Nikon Z6, Nikon D500 und Olympus E1MX.

    https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison/fullscreen?attr18=daylight&attr13_0=sony_a7riv&attr13_1=nikon_z6&attr13_2=nikon_d500&attr13_3=olympus_em1x&attr15_0=jpeg&attr15_1=jpeg&attr15_2=jpeg&attr15_3=jpeg&attr16_0=1600&attr16_1=1600&attr16_2=1600&attr16_3=1600&attr126_0=1&attr126_3=2&normalization=compare&widget=1&x=0.3312825808435402&y=-0.14385637134187065

    Natürlich ist die Sony gegenüber den 20-24MP Sensoren schärfer, aber seht euch mal das Rauschen bei JPEG vergleichbar an und bei der E1MX vor allem rechts unten mal von „Normal auf „Pixel Shift“ = 50 MP Modus der E1MX umstellen!

    Dann ist es mit dem Schärfevorteil der 7RIV vorbei, beim Rauschen sowieso, zumindest bis ISO 1600.

    Auch bei RAW mit Pixel Shift und ISO1600 ist Rauschen bei der E1MX kein Thema!!!

    Die neuen Techniken bringen hier extrem viel und man muss viele alte „Weisheiten“ überdenken.

    • Ah, der Olympus-Werbeblock darf natürlich auch nicht fehlen – Sag mal, was bezahlt dir eigentlich Olympus dafür, dass du hier bei jedem Beitrag die Werbetrommel rührst?

      Dpreview … kommt mir irgendwie bekannt vor, sind nicht auch Chris und Jordan Mitglieder in diesem Verein? Die mit den fantastischen Kameras?

      Nur so nebenbei, was sagst du eigentlich zur Z50? Würde mich echt interessieren …

      • Die Z50 wird sicher ein tolle Kamera, wenn man Nikon in den letzten Jahren kennt.
        APS-C Objektive mit Z-Bajonett sind der Hammer und Nikon hätte sich mit 2 Sensorgrößen (VF und APS-C) aus der Krise gerettet.

        Dann noch ein Profi Z mit etwa 30 MP und ca. 20 Bilder für Sport- oder Tierfotografen und die wenigsten anspruchsvollen Fotografen werden an Nikon vorbei können.

        Wollte hier keinen „Werbeblock“ veranstalten, sondern nur zeigen, was heute mit guten Ideen in Software und Sensorentwicklung mit dem „Winzsensor“ einer modernen mFT möglich ist. Was nur als Beispiel gemeint. Wenn das auch andere Modelle können, dann ist es ja eh gut.

        Nur fehlen mir solche Ideen von den großen Herstellern, auch von Nikon.

    • Servus OlyNik,

      eine Pentax KP, K1-ll macht mit Pixel Shift schärfere, Detail treuere, farbig perfekte, rauschfreie Bilder und das ohne „Monsterdateien“ zu erzeugen schon lange. Es wissen nur die wenigsten von diesen enormen Vorteilen.

      Selbst ohne Pixel Shift ist es möglich mit zum Beispiel mit einer 6 Stufigen Belichtungsreihe (per DRI zusammenrechnen und nachträglich entwickeln) das Bildrauschen fast zu beseitigen. Steigert übrigens auch den erreichbaren Dynamikumfang.

      Wird zukünftig sogar aus der Hand ohne Probleme funktionieren.

      Das sind die Dinge die ich von modernen Kameras erwarte und nicht ob die Augen AF Verfolgung bei 16 Bildern pro Sekunde funktioniert, oder ob ein Display weiß Gott wo hin geschwenkt werden kann.

      Panasonic hat in seinen MFT Kameras richtig gute Software Ideen verwirklicht die auch gut zu verwenden sind, bei Olympus ist das ähnlich. Warum gibt es so etwas nicht in APS-C und Vollformat Kameras von Canon und Nikon?

      • Hallo Alfred,
        Du scheinst ja von Pentax genau so begeistert zu sein, wie ich. Mal abgesehen von den vielen sinnvollen Features, die andere Hersteller nicht anbieten, hat man bei Pentax scho den Eindruck, dass Fotografen an der Entwicklung beteiligt sind. Alleine schon der verbaute Edelstahlrahmen unterstreicht unterstreicht den Anspruch an ein Werkzeug, welches allen Widrigkeiten des Lebens gewachsen ist.
        Denkst Du eigentlich über einen Wechsel nach? :-))

      • Hallo Matthias,

        Sowohl Pentax als auch Fuji haben APS-C und Mittelformat im Portfolio. Meine Entscheidung für Fuji hatte mit der Verwendung der GFX an der Fachkamera zu tun, da ist Spiegellos einfach handlicher.

        Dazu kam noch das CaptureOne perfekt zur Datenverarbeitung und der Kamerasteuerung der Fuji passt, weil Fuji an der Programmentwicklung beteiligt war.

        Wie Du siehst hatte meine Entscheidung ausschließlich praktische Gründe die mit meinen Anforderungen zu tun hatten. Hätte die Mittelformat Pentax ein digitales wechselbares Rückteil gehabt sähe die Sache anders aus.

    • @OlyNik

      Also mein 4K-Monitor erzählt mir eine andere Geschichte. Sony A7RIV hat die beste Detailauflösung und ist bis ISO 1600 am Detailreichsten, mit Pixelshift kann da Olympus gerade noch mithalten. Oberhalb von ISO 1600 sind von Olympus leider keine Bilder mit Pixelshift vorhanden. Ohne Pixelshift sind die Bilder der Olympus schon ab ISO 800 gerade noch gut, ab ISO 1600 katastrophal. Insgesamt scheint mir die Z6 oberhalb von ISO 1600 am Besten. Ja und was machst Du mit der Olympus, wenn sich das Ding (oder die Frau) bewegt? Dann hast du hoffentlich einen Blitz dabei!
      Ich habe nichts gegen Olympus und bin alles andere als ein Sony Fanboy, aber man sollte doch einigermassen objektiv bleiben.

      • @joe:

        Mein 5k Monitor erzählt mir folgende Geschichte, wie oben beschrieben.
        Richtig eingesetzt (ISO Beschränkung und JPG) haben alle 4 Kameras ihre Berechtigung.

        Sony A7RIV ist die schärfste Kamera bei Tageslicht. Bei Dämmerung eher nicht mehr zu gebrauchen und hohes Rauschen. Dabei ist es egal ob RAW oder JPG.

        Die Z6 ist „DIE“ VF Kamera am Markt mit besten Leistungswerten bis ISO 6.400 sowohl bei RAW als auch bei JPG. Auch die Performance passt.

        Die D500 ist aktuell „DIE“ DX Kamera mit guten Leistungswerten bis ISO 3.200, Sport- und Tierfotografie. Wird vermutlich durch die neuen Z-APS-Cs abgelöst werden. AF nach wie vor ungeschlagen und kann derzeit von keiner DSLM erreicht werden.

        Die E1MX ist für mich die universellste und technisch am weitesten entwickelte Kamera mit besten Objektiven am Markt. Beschränkung auf ISO 1.600 und gut ist´s. Kann mit JPG mit allen vergleichbaren Kameras locker mithalten. (Sport, Tier und Nachtaufnahmen). AF sehr gut. Für Makroaufnahmen perfekt. HDR in der Kamera, Pixelshift, extreme Robustheit und schnelle 20 MP Sportkamera mit guter Akkulaufzeit runden das Paket ab. In Summe für mich die universellste Kamera am Markt.

        Und wenn du eine vergleichbare A7III statt der A7RIV einstellst und mal in die Ecken gehst sehen plötzlich die Sony A7III und die D500 nicht mehr so gut aus. Unscharf und extreme chromatische Farbfehler. Haben die Z6 und die E1MX nicht.

        Ist halt alles relativ und in der Praxis alles nicht so auffällig wie bei einem „gemeinen“ Testbild.

      • @joe:

        Wenn sich Frau bei schlechtem Licht bewegt, schraube ich mein 45mm 1.2 drauf und alles passt wieder. Oder mein 17mm 1.2. Alles kein Problem.

        Und wenn du die Testaufnahmen meines obigen Links ehrlich vergleichst wirst du nicht viel Unterschied finden. In der Praxis vermutlich noch weniger als am Testbild.

        Leider geht der Trend aktuell wieder zu extremer Auflösung bei gleichzeitig wieder schwächer werdenden Rauschen der Aufnahmen. Wie auch: Die Pixelgröße bewegt sich bei einer A7RIV bei 3.8 µm, übrigens ähnlich wie eine aktuell mfT!
        Eine Z6 mit 24MP VF hat 6 µm Pixelgröße und das ist vermutlich aktuell das beste Größen / Rauschen-Verhältnis.

        Wollte nur mal klarstellen, das die Ammenmärchen vom Rauschen zwischen VF, APS-C und mfT praktisch nicht mehr gelten. Wer das immer noch nicht glaubt belügt sich selbst, hat einen schlechten Monitor oder / und schlechte Augen.

        Bitte selbst testen und alle möglichen Kameramodelle einstellen.

      • @OlyNik
        Richtig ist, dass die Z6 insgesamt die beste Kamera sein dürfte über alle ISO-Bereiche. Bis 1600 ISO zeigt die A7R4 die meisten Details zusammen mit der Olympus, allerdings nur mit Pixelshift. Ohne wird schon ab 400 ISO extrem geglättet (kenne ich noch von meiner Samsung 300x, allerdings erst ab 1600 ISO). Sei’s drum, wenn du mit Olympus zufrieden bist, ist doch alles gut.
        Bei der A7R4 sind auf dem Bild ab ISO 200 grünliche Flecken erkennbar, die ich nicht erklären kann, sollten das chromatische Aberrationen sein, was ich mir nicht vorstellen kann, wäre das ein Armutszeugnis.

      • @OlyNik
        ganz so objektiv wie es scheint ist der Test übrigens auch nicht, denn die Qualität der Objektive die verwendet werden sind zum Teil sehr unterschiedlich: A7RIV 85mm /1.4GM für 2’300.-€, Canon 5D4 85mm /1.8 für 350.-€. Nichtsdestotrotz ist die 5D4 signifikant besser als die Sony.

      • @joe:

        Es wäre wirklich ein Armutszeugnis, wenn das 2.300 Euro Sonyobjektiv schlechter wäre als ein 350 Euro Canon.
        Aber es gibt immer wieder bei den einzelnen Herstellern günstige Spitzenobjektive. Das Canon dürfte eines sein. Da muss man oft suchen.

        Nur teuer ist keine Garantie für sehr gute Bildqualität! Meist sind solche hochlichtstarken Objektive mit Offenblende (ausgenommen mFTs) nicht zu gebrauchen. Hohe Vignettierung, Farbfehler und Unschärfen begleiten die offene Blende in der Regel. Gilt z.B.: auch für das neue Nikon-Z 24-70mm/2.8. Hat mich enttäuscht und werde ich nicht kaufen.

    • Ich weiß nicht so ganz, wie man die E1MX so feiern kann. Normal ohne Pixelshift ist bei nur ISO 400 die Details so Matschig, als wäre es ein Smartphonebild von 2015. Schaut auf meinen Surface Studio echt nicht gut aus. Was will man damit?
      Ist das eine Mittags 12 Uhr Sonnenscheinkamera?

    • @OlyNik
      Also ganz so objektiv wie die im Test tun ist der Test ja auch nicht – unter „i“ findet man das verwendete Objektiv, habe meine 5D4 eingegeben, Objektiv, das 350.-€ 85mm f/1.8, Sony A7RIV das 2’300.-€ teure GM 85mm f/1.4, dennoch schneidet die 5D4 besser ab! Hätte gerne den Vergleich mit dem EF 85mm f/1.4 gesehen, da wäre wohl der Unterschied zur A7RIV noch krasser zu Gunsten der Canon ausgefallen. Im Übrigen ist die 5Dç erheblich besser als die EOS R.

      • @joe:
        Bei Nikon z.B.: sind die 1.8er F-Mount Objektive durch die Bank besser als die 1.4er Fixbrennweiten. Aber für Portraits spielt das aber weniger Rolle 😉

        Hier zahlt es sich nicht aus das viele Geld mehr für die 1/2 Blende größer auszugeben.

  • mein erster gedanke war, daß es eine gute idee ist wieder beide sensorgrößen mit dem selben bajonett zu bedienen. mein zweiter gedanke war, warum? wenn ich auf kleinbild wechsle will ich doch nicht mit den aps-c-objektiven photographieren. warum sollte ich mir dafür die teurere kamera kaufen? umgedreht, warum soll ich mir für meine aps-c-kamera die schweren und klobigen kleinbildobjektive draufschrauben? naja… für einen kurzen übergang… wenn ich mir aber dabei das dslr-system von nikon anschaue, bezweifle ich auch, daß da noch viel nachkommen wird für aps-c. schließlich müssen sie jetzt für vier sensor-/bajonett-kombinationen objektive liefern. in welcher schlagzahl soll das gehen? auch über fremdhersteller wie sony?

    der grundgedanke ist sicher gut. aber was dabei rum kommt werden wir ja sehen.

    dazu wird hier noch das 16-55mm f3.5-6.3 gelobt als gute idee. naja… wems gefällt. mich würden die 6.3 bei 55mm eher abschrecken. ich mag nikon, aber ich glaube hier haben sie sich noch keinen gefallen getan was das objektiv betrifft. es muss jetzt auf jeden fall verdammt kompakt und scharf sein.

    20mp? klar warum nicht? da würde mir nichts fehlen, sofern der sensor es auch in den hohen iso-bereichen bringt.

    • Das F Bajonett wird langsam aussterben, dann müssen sie nur noch 2 Kombinationen bedienen. Die KB Objektive sind auch relativ kompakt, zumindest die Festbrennweiten.
      Die letzten Objektiventwicklungen haben Riesensprünge bei der Bildqualität gemacht, deswegen sollte man davon ausgehen können, das die Neuen auch sehr gut sind.
      Bei den beiden Objektiven handelt es sich um Kit-Objektive für eine Einsteigerkamera, die werden eigentlich immer mitgekauft. So bleibt das ganze relativ günstig.
      Das System wird von den Objektiven her sicher nicht Fuji-mäßig ausgebaut, aber man wird sich mittelfristig vermutlich an Sony halten, nur mit deutlich besserer Qualität (was bei den bisherigen Linsen auch nicht schwierig ist). Ist zumindest meine Hoffnung, sonst würde das ganze tatsächlich wenig Sinn machen.

    • Makroobjektive: Wieso soll man diese für APS-C UND für VF kaufen??? Man kauft VF Makros und braucht die auch an APS-C, dasselbe gilt für Teleobjektive.

      Kitobjektive sind gut brauchbar für Wanderungen, Landschaftsaufnahmen usw. Da wird eh abgeblendet.

      APS-C Objektive lassen sich bei Nikon F auch an VF Kameras verwenden, das wird vermutlich auch bei Nikon Z der Fall sein. Das macht insbesondere bei Ultraweitwinkelobjektiven Sinn, dann reicht nämlich eines, und zwar das günstigere.

      Fremdhersteller ist sicher nicht Sony, sondern das sind Sigma und Tamron.

      20 MP bei Nikon sind in der Regel besser als 26 MP bei Fuji …

      • …das hast Du jetzt wieder aus der ColorFoto, eine Amateurzeitschrift, die ich ein paar mal gelesen habe, als Alexander Borell noch seine Weisheiten zum Besten gab. Zitat: auch ein Flaschenboden zeichnet bei Sonnenschein scharf:-))

      • gut rolf, dann kauf du dir kleinbildobjektive und mach sie an die aps-c-kameras. kauf dir aps-c-objektive und schließe diese an kleinbildkameras an. jedem das seine.

        ich muss dich wieder bitten mir nicht zu schreiben. denk dir deins und bleib mir fern.

      • @ Rolf Carl
        Im Test von dpreview (Olynik) kann jeder sichtbar erkennen, was mit den Details passiert, wenn man eine Nikon D500 bei 6400 ISO mit einer 24 MB Fuji (z.B.XH1) vergleicht.
        Wo ist Nikon hier besser?
        Jede moderne Vollformatsystemkamera von Nikon, Sony oder Canon zeigt hier nochmal etwas bessere Ergebnisse. Einfach mal vier Kameras eingeben und im großen Bild ein Motiv auswählen. Hinschauen! Schönes Spielzeug.

      • Ronikon,

        die Sache hat aber leider einen entscheidenden Haken:

        Von ca. 100’000 Aufnahmen bis jetzt habe ich noch keine einzige über ISO 1600 gemacht …

        Aber netter Versuch.

      • @ Rolf Carl,

        Sie schreiben ständig über Tier- und Sportfotografie. Aber genau hier sind ISO Werte größer 3200 sehr sehr oft erforderlich. Wenn Sie bei 100.000 Aufnahmen nie über ISO 1600 gegangen sind, verstehe ich jetzt all Ihre Kommentare zur Nikon D500.
        Als Sportfotograf im Hallenbereich oder bei sehr schnellen Sportarten benötigt man Kameras, welche im DXO Ranking in der Spalte Sports über 2000 liegen. Die nachfolgenden Kameras können zwischen 8 und 20 Bil/Sec. und haben alle einen hervorragenden Autofokus.

        siehe dazu https://www.dxomark.com/Cameras/

        nur Beispielhaft ausgewählt:

        Sony A7III =3730
        Sony A7 R3 =3523
        Sony A9 =3517
        Nikon Z6 = 3299
        Canon 1DxII=3207
        Canon 5DIV= 2995
        Nikon 750 = 2956
        Nikon D5 = 2434
        Nikon D700 = 2303 !!!
        Nikon 7500 = 1483
        Sony A6400 = 1431
        Nikon D500 = 1324

        Die Nikon D500 liegt in dieser Disziplin auf Rang 57…..
        Das liegt bauphysikalisch am Sensor und am Baujahr (Jan.2016)

      • Ronikon,

        zuerst mal zur Rangliste: ich bin ja Fan von DxO, aber da schaue ich nur die Objektivrankings an, die sind ziemlich aussagekräftig.

        Wenn ich mir die Liste anschaue, stelle ich fest, dass nur die 3 untersten Kameras APS-C sind und der ganze Rest VF. Dann: Die D750 ist vor der D5 klassiert; das ist jetzt aber ein Witz für die schnelle Fotografie, oder? Ich habe neben der D500 auch die D750, und diese hat auch gegen die APS-C keinen Stich! Das war jetzt nur ein Beispiel, wie aussagekräftig diese Liste ist. Anscheinend werden Pixel höher bewertet als ein schneller und zuverlässiger AF, und das in der Kategorie Sport!

        Sport fotografiere ich nicht, deshalb kann ich auch nicht beurteilen, wie hoch man da mit der ISO gehen muss. Das einzige, was ich weiss, ist, dass die Hallen in der Regel beleuchtet sind.

        Bei der Tierfotografie hat man nur natürliches Licht, und wenn die Dämmerung einbricht, ist irgendwann halt mal Schluss. Ich bin nicht der einzige, der dann die Kamera einpackt. Je nach Tieren kann man noch Mitzieher versuchen, aber da muss man mit der ISO eher wieder runter statt rauf. Die beste Zeit für Tierfotografie ist kurz nach Sonnenauf- und kurz vor Sonnenuntergang, und da ist das Licht meist ausreichend.

        Und noch was: Als Tierfotograf habe ich gegenüber einem (Profi)Sportfotografen einen entscheidenden Vorteil: Ich muss keine Bilder liefern von diesem und jenem, sondern ich kann frei entscheiden, ob ich das Bild machen will oder nicht. Und wenn das Licht schon so schlecht ist, dass ich mit der ISO auf 6400 oder 12800 hoch müsste, dann verzichte ich lieber und versuche es bei guten Licht nochmals. Meiner Erfahrung nach sind das sowieso die Bilder, die ich dann jeweils lösche. Also kann ich auch gleich darauf verzichten.

    • Bin ich ziemlich bei Dir, bezüglich der angebotenen Z-Objektive, daniel. Möge da hoffentlich noch besseres kommen. Für den derzeitigen DX/APSC Bereich bestehen schon länger Zweifel daran, ob für DX noch adäquate Objektive kommen. Zu rechnen..ist damit wohl inzwischen kaum noch. Als DX-Kamera User bedaure ich dies natürlich.

      Zu Deinem humorigen Beitrag weiter oben: …

      @daniel schrieb:
      23. September 2019 um 19:15 Uhr

      „ruejo, und ich habe gelesen, daß die besten raw-dateien von pentax sind.
      fuji kann auch nicht die besten raw-dateien haben. fuji hat garkein raw-format. ;-P“

      …wäre von meiner Seite nur zu sagen, dass man von „Arten“ von RAW, bei den jeweiligen Kameraherstellern spricht. Einen echten einheitlichen Standard..gibt es ja nicht. Insofern bei Fuji – RAF ..;)

      Daher Beispiele:
      Adobe Inc. Digital Negative: .dng
      Canon: .tif, .crw, .cr2, .cr3[4]
      Contax: .raw
      Epson: .erf
      Fujifilm: .raf
      Hasselblad: .3fr, .fff
      Kodak: .dcr, .dcs, .kdc (für EasyShare P850, Z990), .raw
      Leica Camera: .raw, .dng, .rwl
      Mamiya: .mef, .mfw, .iiq



      😉

      • hallo ruejo, da habe ich dann auch wieder dazugelernt. ich wusste nicht, daß all diese formate auch kameraherstellern zuzuweisen sind. da muss ich mal meine lücken schließen. 🙂

    • ruejo,

      dir fehlen bei DX adäquate Objektive?

      Wie wärs mit den neueren AF-P Objektiven? Z.B. 10-20 oder 70-300? Okay, zugegeben, die 18-55 sind etwas weniger gut … wieso nicht mal ein Sigma 18-35 f1.8 Art? Aber Vorsicht, da brauchst du einen Waffenschein, das ist derart scharf! Oder 50-100 f1.8 Art?

      Oder doch lieber Nikkore:

      – 35 mm 1.8, oder
      – 40 mm f2.8 Makro, eventuell aber
      – 85 mm f3.5 Makro

      Oder dann halt doch lieber die Sigmas:

      – 70 mm f2.8 Makro, oder gar das Art, das beste Makro der Welt?
      – 105 mm f2.8 Makro, oder doch lieber das
      – 150 mm f2.8 Makro

      Also wer da nicht fündig wird, ist selber schuld …

      • Rolf Carl,
        besten Dank..:) Ich weiß natürlich um mancher dieser Linsen, die Du netter Weise aufgezählt hast. Manch eines davon, ist recht schwer (gerade von Sigma),..und das 18-35 Sigma für APSC sehr gelobt, yep. Einerseits..andererseits wird auch bei diesem Teil oft gesagt, dass es nicht einwandfrei justiert ist von vornherein..Ist natürlich kein Ausschlussmerkmal an sich, ausser die 2mm nach unten evtl., die mir fehlen. 😉
        Das 40, 2.8 Makro von Nikon habe ich sogar, auch ein Tamron 90 mm, 2.8, sowie ein Sigma 10-20 und ein 17-50, 2.8 DI II z. Beispiel. Es gibt glaub ich auch ein älteres 60 mm makro von Nikon..
        Ich nutze auch noch ein 1.8 D 50 mm FX /Nikon. Ein feines Objektiv an der D7200, wie auch an der D7000. 🙂 Für mich bezeichnend ist jedoch, nachdem man nun weiß, wie es im spiegellosen Bereich zugeht, was hohe Auswahl bei der eigenen Hausmarke anbetrifft, dass es diesen Anteil eben nicht ..und zwar aufgrund anderer Ausrichtung einst bei Nikon DX gab und nun auch nicht mehr wohl geben wird.
        Insofern…ja, man kann sich bei anderen sehr wohl bedienen. Und inzwischen schreit man auch nicht mehr…. iiiiiii !!! Fremdhersteller !!! (besonders Sigma wurde früher eher abgelehnt).
        Naheliegend ist für mich daher, dass es mit den Z’s anders laufen wird, laufen könnte und auch muss. Da wird mehr kommen. Im spiegellosen Bereich, ist es für mich stimmiger. Nicht nur bei den Profi Z’s wird die Angebotsliste größer, sondern sicher auch bei den APSC- Z’s in Zukunft dann. 😉
        Ich schaue eben auch seit einiger Zeit mehr und mehr zu den spiegellosen, weshalb ich nicht mehr z. B. in das lichtstarke 16-80mm Objektiv investiert habe.
        Ich bin sehr sicher, dass ich mir zu meinen DX Kameras und der X T1 Fuji noch eine Z zulegen werde in Zukunft. Ich gedulde mich da aber noch. 🙂

      • ruejo,

        ich sehe, wir waren etwas ähnlich aufgestellt; die D7000 hatte ich auch, ebenso das 40er Makro und das Sigma 10-20, das ich aber unterdessen durch das AF-P 10-20 von Nikon ersetzt habe.

        Ich denke aber, dass es beim Z Bajonett wieder ähnlich laufen wird und Nikon einfach mal nette Zooms bringt, eben wie die angekündigten, dann vielleicht wieder ein Makro, eventuell 2 bis 3 Festbrennweiten und ziemlich teure 2.8er Zooms. Sigma wird wieder in die Bresche springen und sehr gute, bezahlbare Objektive als Ergänzung bringen, da bin ich mir sicher.

        Aber wie du sagst, warten ist sicher eine gute Option …

      • Hallo Rolf Carl,

        die aufgezählten Objektive z.B. 35mm 1,8 mäßige Auflösungswerte und 10-20mm mäßige Lichtstärke sind keine Glanzpunkte, wogegen 40er 2,8 finde ich ganz gut, da stimmt wieder das Preis-Leistungsverhältnis. Wieso muss bei Nikon auf Fremdhersteller hingewiesen werden können die nicht selbst was ordentliches produzieren?
        Das ist allerdings für die DX Linie schon arm und wenn was kommt und gut ist kostet das gleich ein „Schweinegeld“ siehe 16-80mm DX f 2,8-4.
        Erst seit der Einführung der Z-Serie kommen Objektive die wirklich hohe Auflösungsleistungen bringen,das gibt es bei den DX Objektiven fast gar nicht. Da wollen wir auch auf die beiden kommenden lichtsschwachen und hoffentlichen gut auflösenden Teile hoffen.
        Ich frage mich bei der Firma Nikon wer ist dort eigentlich für die „Dunkelfotografie“ zuständig da setzt ja bald die Beugung ein. Ich weiss Canon und Fuji haben auch sowas im Angebot mit bei 55mm 6,3, aber was soll das fotografisch?

        Ich freu mich auf jeden Fall, dass Nikon eine APSC-Kamera bringt, sogar mit Sucher kaum zu fassen!!!

        Herzlichen Gruß

        Peter Wagner

      • Hallo Peter Wagner,

        deine Einschätzung stimmt schon; das 40er 2.8 ist wirklich gut, das 35 1.8 kommt nicht ganz ran, ist aber auch nicht so schlecht, und das 10-20 (ich rede hier vom AF-P) ist tatsächlich nicht so lichtstark. Aber: ich persönlich brauche das Objektiv vor allem für Wasserfälle, enge Schluchten usw, daher ist ein lichtschwächeres Zoom praktischer, da die förderliche Blende bei ca 5.6 – 8 liegt, was in der Regel eine durchgehende Schärfentiefe erzeugt. Bei einem 2.8er Zoom ist man dann schon in der Beugungsunschärfe. Meine Meinung: Wenn man Freistellung benötigt, ist man mit einer Festbrennweite sowieso besser bedient.

        Das 16-80er hätte ich auch nicht gekauft, ist mir zu teuer für die Qualität. Und ich denke ehrlich gesagt auch nicht, dass Nikon für das Z-System sehr gute und bezahlbare Objektive bringt. Aber eben, vielleicht hast du es ja schon mitbekommen; ich decke mich sehr gerne mit Sigma Topobjektiven ein und bin sehr zufrieden damit.

        Wenn aber Nikon wirklich gute Objektive bringt, sage ich auch nicht nein, wie z.B. eben dem AF-P 10-20 und dem AF-P DX 70-300, beides hervorragende Objektive, tolle Auflösung und super AF. Das recht günstige Tele finde ich beim AF-C sogar noch besser als das vielgelobte Tamron VF Tele 100-400, und die Auflösung ist mindestens ebenso gut.

        Mal schauen, was in Sachen Z auf uns zu kommt …

  • Warum nicht eine Nikon DSLM mit APS-C und Z Bajonett.
    Hauptsache nicht sucherlos.
    Sonst hat Nikon das gleiche Problem, wie Canon.
    Eine riesige Altlast an Schlapp-Klack Gear.
    Das haben die Mitbewerber Fuji, Olympus, Panasonic, Sony nicht, wenn man nur das Kriterium DSLM betrachtet.
    Abgesehen von Ricoh/Pentax, den Nischen-Freaks, die noch an Wunder glauben.

  • ein wenig etwas zur ausleuchtung (beleuchtungsstärke):
    klarer sommerhimmel mit sonne im zenit: 130 000 lx
    klarer himmel sonnenhöhe 60° in mitteleuropa: 90 000 lx
    bedeckter himmel sonnenhöhe 16° mittags im winter: 6 000 lx
    bedeckter wintertag: 3 500 lx
    elite-fussballstadion: 1400 lx
    dämmerung, sonne knapp unter horizont (also bereits untergegangen): 750 lx

  • Zitat:
    „Gleichzeitig wird Nikon aber auch zwei leichte, günstige und kompakte APS-C-Objektive für die neue DSLM präsentieren, ein Z-Nikkor 16-55mm f/3.5-6.3 und ein Z-Nikkor 50-250mm f/4.5-6.3 nämlich.“

    Bei Nikon ja nichts neues, dass im Ultraweitwinkel nichts geboten wird. 11mm braucht man, wenn man in engen Städten Architektur fotografieren will.
    Nikon wäre sicher besser beraten, so wie Canon ein 11-22 oder auch ein 10-20er und ein 18-55 zu bringen. Damit kann man fotografieren. Ohne Ultraweitwinkel kann man die Kamera vergessen. Außerdem dürfte der Zoomfaktor durchaus kleiner sein und dafür die Anfangsblende im Hinblick auf höhere Auflösungen als 24 Mpx durchaus bei 4,5 oder wenigsten 5 liegen.

    Nikon hat eben immer noch nicht gelernt, dass die meisten Hobbyfotografen keine Paparazis und keine Portraitfotografen sind, sondern Urlaubsbilder mit schöner Architektur und Landschaft machen.
    Portraitfotografen wiederum profitieren kaum von spiegellos.

    Auch hat Nikon offensichtlich nichts aus den Fehlern der Nikon 1 Serie gelernt, deren Objektive für die Auflösung einer Nikon 1 J5 durchgängig viel zu kleine Anfangsblenden aufweisen. Jetzt machen die denselben Fehler und bringen Objektive mit Anfangsblende 6,3 raus, was für Sensoren mit über 30 MPx definitiv zu klein ist.

    Man hat nichts gelernt bei Nikon.

    • @Sabrina:

      Wieso nichts gelernt. Sie bieten lichtschwache Objektive für Amateure an. Der will in der Regel kleine und leichte Objektive, am bestem im Set mit dem APS-C Gehäuse.
      Mit der heutigen ISO-Automatik ist das für normale Urlaubsfotos kein Problem mehr.
      Die Fotos werden gut, die Optikqualität reicht sicherlich aus für alle die bessere Qualität als das Smartphone Foto brauchen.

      Wer besseres / lichtstärkeres will wird sowieso auf VF und lichtstarke Optiken gehen.

      • @OlyNik
        Warum weißt du so genau was Amateure wollen?
        Ich als Amateur will eine Aps-c Kamera mit vernünftigen Objektiven. Das gibt es jetzt auch schon am Markt. Warum soll ich dann zurück stecken, wenn ich auf spiegellos umsteigen möchte?
        Auch Amateure schätzen es, wenn sie sich im Innenraum den Blitz ersparen. Dazu braucht man nicht auf Vollformat umsteigen und das doppelte bezahlen.

    • Für die Reise- und Landschaftsfotografie ist ein Tele einiges nützlicher als ein Superweitwinkel. Und 16 mm am Standardzoom sind auch schon mal nicht schlecht. Auch die Lichtstärke ist für dieses Segment vollkommen ausreichend.

      Ausserdem: Weitere Objektive werden nicht lange auf sich warten lassen …

    • Der Sensor der Nikon hat nur 20MP, da kann man mit 6,3 noch leben, auch wenn mindestens 5,6 tatsächlich besser gewesen wäre. Für die 30MP+ Sensoren werden wie beim aktuellen DX auch andere Zooms und Objektive kommen, die deutlich lichtstärker sind.
      UWW lässt sich auch nicht so gut verkaufen, da in der Regel deutlich teurer und nicht allzu vielseitig. Bin mir aber ziemlich sicher, dass da recht schnell was nachkommt.
      Kann hier (und auch im KB) bis jetzt noch keine Paparazzi- oder Portraitlinse finden, vielleicht weißt Du da aber mehr, lasse mich gerne aufklären.
      Es sieht wohl eher so aus, als ob Canon nichts dazulernt. Ein kleines, kompaktes System ist ja ganz nett, aber viel zu limitiert. Wie es besser geht, kann man bei MFT oder Fuji sehen. Vielleicht kommt ja noch etwas auf R-Basis.
      Hast Du dir eigentlich schon mal das M-Lineup angesehen? Abgesehen vom 11-22 und 18-55 entsprechen die Nikon-Werte denen der Canon Objektive. Was macht Canon da also besser?

      • Es werden aber viele Leute gern die 32 Mpx von Canon nehmen, zumal auch Smartphones in diese Richtung gehen.
        Wenn Nikon auch Kameras mit 32 Mpx raus bringt, um diesen Markt nicht der Konkurrenz zu überlassen, dann haben die einen Flaschenhals bei der Auflösung durch die für 32 Mpx zu kleine Anfangsblende.
        Da kann dann Nikon wieder neue Zooms mit für 32 Mpx ausreichend große Blenden entwickeln.

        Nur – warum sollte der Kunde sich das antun, dann die Objektive erneut zu kaufen?
        Wie teuer soll das denn werden?

        Immerhin muss Nikon auch auf dem Zettel haben, dass sie in der wenig beneidenswerten Situation sind, Kunden von anderen Herstellern abwerben zu müssen, damit sich die Sache letztlich lohnt. Da muss man auch bei der Qualität Argumente haben und der Preis mindestens konkurrenzfähig sein. Wenn ich doppelt kaufen soll – nö – da bleibe ich bei Canon, auch wenn die Kameras von Nikon bei der Bildqualität etwas besser sind.

      • Den Flaschenhals hat Canon doch genauso, sehe da ehrlich gesagt keinen Unterschied (außer das Canon noch früher in der theoretischen Beugungsunschärfe landet).

        Durch die Verwendung des Z Bajonetts ergeben sich sowohl für Nikon als auch für den Anwender mehr Möglichkeiten. Dadurch bleiben die Kosten bei einem großen Objektivangebot überschaubar. Ob man das nutzen will, ist eine andere Frage, hat aber schon in der Vergangenheit bei Canon, Nikon und zur Zeit bei Sony funktioniert. Bei der Qualität mache ich mir keine Sorgen, da wird man nichts riskieren wollen.

        Ich sehe grundsätzlich keinen Grund zu wechseln, wenn die eigenen Bedürfnisse abgedeckt werden. Für mich hat jedes System eine Berechtigung, das zufriedene Nutzer hat.

  • Das große Z-Bajonett samt dem kurzen Auflagemaß mit dem APS-C-Sensor zu kombinieren, wäre genial. Dann muß Nikon nur noch den „Rückschritt“ wagen und anstelle des XQD-Doppelslots (auch ) einen herkömmlichen SD-Karteneinschub verbauen.

  • Also die Objektive sind wohl ein schlechter Scherz.
    Blende 6,3?
    Für mich sicher kein Thema.
    Kann man wenigstens die alten Dx Objektive mit Adapter verwenden? Dann würde ich auf vernünftiges Fremdglas von Sigma oder Tamron warten?

  • Nomen est omen. Der Name ist Programm. Es gab eine D50. Eine prima Einsteigerkamera damals. Genau das ist die Z50. Die Einstiegskamera in das spiegellose System. Keineswegs mit einer D500 zu vergleichen. Das ist anhand der aktuellen Bilder und den Gehäuseunterschieden gut zu erkennen. Aber recht so, Nikon. Vermutlich wird irgendwann auch ein D500-Pendants wie ein D5-Pendants kommen.