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Nikon Z50: Nikon stellt erste Spiegellose mit APS-C-Sensor vor

Die neue Nikon Z50 ist da! Es ist die erste spiegellose Systemkamera des Unternehmens, die mit einem Sensor im APS-C-Format ausgestattet ist.

Nikon Z50 mit zwei Objektiven präsentiert

Zahlreiche Gerüchte und Leaks haben in den letzten Tagen bereits die nahende Präsentation der neuen Nikon Z50 angekündigt und heute wurde die Z50 endlich offiziell vorgestellt. Es ist die erste spiegellose Systemkamera des Herstellers, die mit einem APS-C-Sensor ausgestattet ist. Damit soll sie zu den spiegellosen Vollformatkameras Z6 und Z7 eine kompaktere und auch günstigere Alternative darstellen bzw. diese beiden Modelle nach unten hin ergänzen.

Anders als Canon wird Nikon für die neue APS-C-DSLM nicht auf ein separates Bajonett setzen, stattdessen wird einfach das Z-Bajonett der Vollformat-DSLMs genutzt. Das bedeutet, dass man alle bereits erhältlichen Vollformat-Objektive ohne Einschränkungen auch an der Z50 nutzen kann.

Da diese Vollformatobjektive aber gleichermaßen schwer und teuer sind, hat Nikon auch zwei neue APS-C-Objektive speziell für die Z50 präsentiert, ein DX 16-50mm f/3.5-6.3 VR und ein DX 50-250mm f/4.5-6.3 VR. Beide Objektive sind stabilisiert, da die Z50 selbst nicht über einen integrierten Stabilisator verfügt.

Sensor und Autofokus

Werfen wir einen Blick auf die technischen Daten: Die Nikon Z50 wird mit einer Auflösung von 20 Megapixeln und einem ISO-Bereich von 100 bis 51.200 arbeiten. Bei dem verbauten Sensor handelt es sich höchstwahrscheinlich um den Sensor der Nikon D500, der Autofokus wurde aber natürlich erneuert und arbeitet nun mit 209 Messfeldern, die allesamt auf dem Sensor untergebracht sind. Diese 209 Messfelder decken rund 90 Prozent der vertikalen und horizontalen Sensorfläche ab, außerdem reagiert der Autofokus laut Nikon bis -4 EV und kann auch Augen und Gesichter erkennen.

EVF und Display

Die Z50 kommt mit einem zentral platzierten elektronischen Sucher auf den Markt, der mit einer Auflösung von 2,36 Millionen Bildpunkten arbeitet. Das ist der Wert, der in dieser Preisklasse gerade Standard ist, auch die Fuji X-T30 oder die Sony A6400 haben beispielsweise EVFs mit einer solchen Auflösung zu bieten.

Unterstützt wird der elektronische Sucher von einem 3,2 Zoll großen Touchdisplay, welches mit 1.040.000 Pixeln auflöst und klappbar ist. Nach oben kann das Display um 90 Grad und nach unten sogar um bis zu 180 Grad gekippt werden, das ist praktisch wenn man Selfies schießen oder sich selbst filmen möchte.

Videos in 4K

Auch Videos kann man mit der Nikon Z50 selbstverständlich aufnehmen, maximal sind 4K-Videos mit 30 fps möglich. Dabei wird der komplette Sensor ausgelesen und es gibt keinen Crop-Faktor. Bei Full-HD-Videos sind maximal 120 fps möglich und für eine bessere Audioqualität kann auch ein externes Mikrofon angeschlossen werden. Auch einen Kopfhöreranschluss verzichtet Nikon.

Gehäuse und Objektive

Leicht und kompakt ist das Motto der Z50. Das Gewicht der neuen Kamera beläuft sich auf lediglich 450 Gramm, auch die beiden Objektive sind mit 135 Gramm (16-50mm) und 400 Gramm (50-250mm) vergleichsweise leicht. Vor allem das 16-50mm ist extrem kompakt, wenn es zusammengefahren ist, ragt es nur minimal über den Griff hinaus.

Das Gehäuse der Kamera besteht an der Vorder- und Rückseite aus einem Magnesiumgussteil, ansonsten kommt viel Kunststoff zum Einsatz. Die Kamera ist gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet, die beiden APS-C-Objektive sind es allerdings nicht. Auch setzt Nikon hier nur auf Kunststoffbajonette. Dafür verfügen allerdings beide über einen geräuschlosen Einstellring, über den sich verschiedene Funktionen steuern lassen.

Die Speicherkarte (SD, UHS-I) sitzt direkt neben dem Akku und kann über die Unterseite der Z50 ausgetauscht werden.

Weitere technische Daten

Zu den weiteren technischen Daten der Kamera gehören:

  • Serienbildgeschwindigkeit von 11 fps inklusive AF-Nachführung
  • Pop-Up-Blitz und TTL-Systemblitzschuh
  • Akkulaufzeit von 350 Bildern
  • Laden via USB
  • WiFi, Snapbridge und Bluetooth

Preis und Verfügbarkeit

Die Nikon Z50 soll ab Mitte November in den Regalen der Händler zu finden sein, dann wird Nikon die folgenden Preise aufrufen:

  • Nikon Z50: 950 Euro
  • Nikon Z50 + FTZ-Adapter: 1.100 Euro
  • Nikon Z50 + 16-50mm: 1.100 Euro
  • Nikon Z50 + FTZ-Adapter + 16-60mm: 1.250 Euro
  • Nikon Z50 + 16-50mm + 50-250mm: 1.400 Euro
  • 16-50mm: 360 Euro
  • 50-250mm: 410 Euro

Schon jetzt könnt ihr die Nikon Z50 in allen Varianten beim Fachhändler Foto Koch vorbestellen.

Was haltet ihr von der neuen Nikon Z50?


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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

100 Kommentare

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    • das dachte ich mir bei der D5300 und der D750 auch, mit der D500 ging dann auch 1/8000. Wie oft habe ich das bis heute gebraucht… genau 0 Mal, selbst mit lichtstarken Linsen in der Sonne komme ich nur selten an 1/4000.

      • Hallo Mimas,
        also ich liebe hohe Belichtungszeiten. Es eröffnet einen völlig neuen Gestaltungsspielraum bei Sonnenlicht im Portrait-Bereich. Mit meiner Fujifilm X-T3 und dem XF 56mm f/1.2 komme ich schon mal auf 1/10000 und höher und das mit einem wunderbarem Freisteller und tollem Bokhet. Was ist den die Lichtstärkste Optik in deinem Sortiment wenn du selbst im Sonnenlicht nie über 1/4000 kommst?

      • 50mm 1/1,4
        ich komme nicht „nie“ über die 1/4000 Sekunde, brauche das aber nur selten bis gar nicht. Bei meinen Kameras kann ich zur Not auch den ISO Wert unter ISO100 stellen, dann komme ich auch z.B. mit einer 1/2000 aus.

  • Sieht aus wie eine Kamera, es steht Nikon vorne dran, wird schon gut gehen!

    Sehe ich mir die mit vorgestellten Objektive an kommen mir Zweifel ob die wirklich ernst gemeint sind, müssen Kamera Verschlussdeckel so groß sein?

  • Also ich bin gespannt wenn ich die Cam in Natura sehe, auf mich wirkt der Sucher und der Griff ( Draufsicht) wie ein Fremdkörper, Formschön geht anders….

  • Nikon Z 50 ist ein Hammer
    Mit unter 1 KG mit den beiden Objektiven und mit 250mm Brennweite ist die Fotoausrüstung perfekt
    Der Preis ist ohne das er noch fällt, schon akzeptabel.
    Natürlich springt keine „Fotoprofi“ darauf an, aber alle Einsteiger und mehr ambitionierten sind hier bestens bedient.
    Sie reizt natürlich auch als 2. Kombi, gerade wegen dem Gewicht und der angebotenen Brennweite
    Ich denke da an Urlauber – Rentner – Radfahrer – Abendteurer – Camper – Kneipenbesucher
    Also ein breites Spektrum

    • Am „Abend“ ist es meist „teurer“… 😉

      Ist ja schön mit dem Z-Bajonett. Aber mich würde vielmehr eine Roadmap für die kommenden APS-C-Objektive interessieren. Neunzig Prozent der Z50 Käufer wohl ebenso.

  • Interessant wäre zu wissen ob an dem Ftz Adapter auch 3.Hersteller Objektive laufen, wie zb Das beliebte und gute Sigma 17-50mm F2,8 EX DC OS HSM? Oder das Tamron pendant oder auch mein Tokina 11-16?

  • Ist eben ein Einstiegsmodell, auf Höhe der 5xxx wenn nicht 3xxxer Reihe. Leicht banal, zu klein und spartanisch, mit dem verlorenem Rad obendrauf, samt kleinerem Akku. Hier zählte ein relativ günstiges Konzept, simpleres fürs breitere Volk und Weihnachten zu schaffen. Nur da den Adapter oder normale Z- Linsen davorklemmen werden wohl wenige, als Objektiv mit Abdeckkamera…gut solche Leute gibts. Sehe sie aber eher getrennt, als Set mit den Faltlinsen.

    Was hätten sie sonst auch bringen sollen…für einen 7xxx Nachfolger fehlt es ihnen alleine am Sensor, wo Sony zur Zeit selbst nur altes neu aufmotzt, und Nikon diesen Stand schon gut 4Jahre besitzt.
    Frage wird eher, ob sowas überhaupt kommt, oder sie Apsc auch nur reduziert als niedliche Trendartikel vermarkten. Schliesslich garantiert das mehr Umsatz, auch wenn viele dann gehen. Wäre schade.

    • Die Frage ist ja immer, wer wird das kaufen.
      Mir fallen da nur Nikon-Knipser ein, die spiegellos und gleichzeitig unbedingt bei Nikon bleiben wollen.
      Ich fürchte, dass schon aufgrund des hohen Preises die Kamera nicht allzuviele kaufen werden. Weihnachten kostet das Set mit zwei Objektiven maximal 699,99999 Euro an der Tankstelle und nach Weihnachten noch weniger.

      • …weisst nicht, eher Otto Normalo, Multimedias, solche die um Dslm noch Wind machen. Nikons die ich kenne interessieren fast nur oberste Modelle, Dslm erst wenn sie extrem ausgereift sind/wären. Mir hätte sie im normalem Z-Gehäuse wesentlich mehr zugesagt, würde ich sie wollen. Aber Hersteller wissen recht genau was gerade wo und warum geht, vor allem global, einzelne oder Länderspezifische Vorlieben zählen da oft wenig.

      • Die X-H1 ist schon die richtige Antwort. Das hervorragende Leica R 4/100 ist weder Plastik, noch besonders klein noch besonders leicht. Dazu passt die X-H1 wirklich gut, besonders mit dem großen Sucher und dem IBIS.
        Wenn natürlich sonst andere Nikon Objektive gekauft werden sollen oder es irgendeinen Marken-Vorbehalt gibt, wäre eine eventuell kommende größere APS-C Nikon natürlich auch interessant.

  • Generell gefällt mir die Kamera, aber…
    – wieder kein 4k/60P (jede billige 100 Euro Actioncam bekommt das heute hin…)
    – 20 MP find ich etwas wenig, 24 aufwärts wäre optimal…
    – Verschlußzeit müßte höher sein…
    – kein interessantes Objektiv für mich dabei

    • Jede billige Aktioncam hat keinen APS-C & 20 MP großen Sensor. Und das 4K der Aktioncams kann man nicht mit einem 4K einer großeren Kamera vergleichen. Ist eher in der Qualität ein besseres Full HD.

    • Schlimmer finde ich eigentlich, dass trotz einer Farbtiefe bei RAW Fotos von 14 Bit, Videos nichtmal mit 10 Bit aufgezeichnet werden können. Nur sehr wenige können das intern. Dafür muss man dann immer einen externen Recorder oder eben eine Videokamera haben. HDR finde ich dagegen eher zweitrangig.

      • So viel größer auch wieder nicht. Aber spart ne Menge an Ausgaben für neue Objektive. Und ein tolles DX 1,8/50mm liegt u.a. jetzt schon vor. Aber was mir wichtig ist, im Gegensatz zu einer DSLR, ist die sofortige Kontrolle des Bildes im Sucher. Während und nach der Aufnahme.

  • Ein bischen hübscher müsstedie Z50 schon sein, um sich gut zu verkaufen. Ich hab am Sonntag junge Horden asiatischer Touristen gesehen, die hatten fast alle (!) eine Sony APSC um den Hals. die meisten davon 5100er. Die halten drauf und knipsen. Die sind ein riesiger Markt. Da zählt in erster Linie ein hübsches Design der Kamera. Genauso bei der europäischen Hausfrau.
    Schade, dass die Knipse keinen Stabilisator hat, aber die Preise für die Z50 und Objektive sind voll ok.
    Ich denke, die Z50 müsste aber noch spartanischer und günstiger sein, um den anspruchslosen Massenmarkt zu bedienen, so wie Sony.

  • Sorry Nikon, für den Preis hätte der FTZ Adapter kostenlos dabei sein müssen.Satte 150€ Aufpreis sind, mit Verlaub, unverschämt. Sicher darf man auch 24MP, Schulterdisplay, 2 UHS-II Kartenslots und IBIS erwarten. Das native Objektivangebot ist ebenfalls, Verzeihung, lächerlich.
    Jetzt wird meine D7100 wohl durch eine XH-1 ersetzt werden.
    Ich wünsche Nikon trotzdem viel Glück mit dem Produkt!

    • Ich denke, die Bildqualität der Objektive wird schon angemessen sein. Vermutlich sogar besser, als der Preis vermuten lässt. Nikon kann es sich nicht leisten irgendwelche überteurten Aschenbecher auf den Markt zu schmeissen wie Sony. Natürlich hat Sony auch noch gute Objektive, leider nur keine sehr guten, wie beispielsweise das überragende Z 24-70 2.8 von Nikon.

  • Und wieder ein Rückschritt in Sachen Sensor. Wann kommen von Nikon die 16 MP wieder? Die Spiegellosen hätten ja Potential, wenn man den Käufer ernst nehmen würde, aber stattdessen ist das erst mal eine technische Neuheit, die in keinster Weise ausgereift ist. Nikon geht hier einige Schritte zurück und hofft, dass dann die Käufer die nächste und übernächste Kamerageneration mitnehmen, sozusagen dann auch die Verschlimmbesserung kaufen. Nikon, Sonny und Canon haben erkannt, dass man mit weniger auch mehr Profit machen kann, dank der Blödheit des Kunden.

    • Dafür ist aber die Low-Light-Performance besser. Meine Faustformel für sehr gute Qualität: 16 MP bei MFT, 20 bei APS-C und 24 bei Vollformat. Alles andere macht bei derzeitigen technischen Stand der Dinge nicht viel aus. So wurde zum Beispiel die neue LEICA Q und der MP-Zahl verdoppelt, aber auch die Beschwerden im Low-Light-Bereich. Alles geht noch nicht.

      • Nette Faustformel –
        Bei mFT sind Schwächen ab 1600 deutlich sichtbar und bei APS-C hat sich alles außer Nikon D500, X-H1 und Samsung 1 (28 MP) hat sich verzockt.
        Aber bei VF stimmt das nicht.
        Ich empfehle zur Bestätigung einmal Nikon D850 und erst recht Alpha 7R3 bei wenig Licht mit hoher ISO einsetzen!

    • Der 24er Sensor der 5xxx und der 7xxx bis 7200 kommen bei weitem nicht an den Aps-C Sensor der D500 und D7500 ran. Der 20,9 er Sensor ist momentan so ziemlich der Beste Aps-C Sensor auf dem Markt mit einem genialen Rauschverhalten im Low light Die D500 kommt beim Rauschverhalten schon fast an Fx Sensoren von Nikon ran

  • Das knubbelige Design und der niedliche, riesige Z-Bajonett-Ring, gefällt mir.
    Kein IBIS und die abartige Monitorkonstruktion, wären, jedenfalls für mich, Killer Facts. Eigentlich kommt Nikon mit der Z6, Z7, Z50 fünf bis zehn Jahre zu spät.
    Nein keine Chance, ich bleibe bei Panasonic. Vielleicht mal ein Seitensprung zu Olympus.

    Hat 4K 30p wirklich keinen Crop?

  • Leider nur eine „Familienvater-Kamera“. Ein Adapter für F braucht gar nicht erst dabei sein, das Kitobjektiv wird sowieso nie gewechselt. Wann kommt die spiegellose D500? Ich hab vor 2 Jahren Nikon den Laufpass gegeben, welch ein Glück. APS-C kommt vom einzigen Spezialisten dieses Formats, Fujifilm.

  • echt der, na ja, fast unerwartete Hammer für NIKON „APS-C – User“.. wie mich (D90 bis zum Top-Modell), die sich jetzt auch für „spiegellos“ interessieren..aber…
    hat uns NIKON mit Einführung des „Z“- Bajanonetts (Z 7/Z 6) , was ja mit Übernahme/-gabe zur „Z 50“ wirklich super ist, nicht vollmundig/zukunftsträchtig „… mehr Licht(stärke) möglich…“ für Objektive versprochen ? …und jetzt dazu die beiden Z-DX – Objektive mit bis f= 6,3 in Max-Stellung ? ..uups..
    von der Freistellen-Möglichkeit im DX-Format gar nicht nicht zu reden…eine feste (mind.) f=3,5 beim 16-50mm und f=4 beim 50-250mm hätte NIKON ad hoc einen wirklich signifikanten „Meilenstein“ bzw. Vorsprung ggü Mitbewerbern im APS-C Segment setzen können; auf die teuren, schweren, bereits verfügbaren Z-Objektive FX sind wir NIKON – APS-C – User nicht aus, bei Drittherstellern im (evtl. bereits vorhandenen) DX-Park wissen wir noch nicht mal, ob diese an der „Z 50“ funktionieren…um es mit einem bekannten Komödianten abzuschliessen… „es bleibt schwierig…“

  • was design und handling betrifft, ist es wohl geschmacksache. meiner ist nicht getroffen. was den grundgedanken betrifft sehe ich die kamera als volltreffer. nur der spritzschutz wirkt etwas überflüssig, wenn es noch keine passenden objektive dazu gibt. ob der preis angemessen ist, werden wir ja sehen wenn die kamera auf dem markt ist. von dem kompakten standardobjektiv bin ich, wie ich ja schon anderen orts sagte, begeistert. die lichtstärke ist zwar nicht der brüller, wird aber dafür mit der „kleine“ wieder gut gemacht. 😉
    das einzige was mir doch schon eher aufstößt ist die belichtungszeit von max 1/4000. das geht ohne verschluss auch schneller. oder wurde das bereits vorgesehen?
    und stimmt es, daß das 16-50mm eine blende von 40 hat? 😮

    • .. stimmt auch wieder, ich dachte bei Nikon auch an eine Oberklasse, was eben dann erstmal ernüchtert, wenn „nur“ eine mittlere für eine andere Zielgruppe kommt. So muss man sie eben auch sehen, relativ günstig zu haben, und dafür ja wieder nicht schlecht. Kein flacher Backstein wie so oft, in Videos sieht sie dazu wesentlich wertiger aus und… bei vielen Vorserientests wurde sie extrem gelobt.
      Erfolgreich wird sie bestimmt, nur eben für oft andere Ansprüche. Es ist eben nur eine Entspiegelte von vorhandenen Grundlagen, keine neue, überall bessere. Anderseits früh genug wenn später eine bessere kommt, wer keine halbgaren Prototypen kaufen will.

    • Wieso?
      Das weiß doch jeder, dass bei Anfangsblende 6,3 die Auflösung mit hach und krach noch geradeso für 24 Mpx reicht.
      Und ein fehlendes Ultraweitwinkel ist ein no Go,gerade auch deswegen, weil das das wichtigste Objektiv für Architekturfotografie ist.

  • Ist jetzt nicht so ganz ernst gemeint, sollte aber zu denken geben!

    Sehe ich mir eine Panasonic Bridge Kamera (FZ2000 Superzoom 24 – 480 mm f=2,8 – 4,5) für Euro 850 an, lese was das Ding technisch so alles kann sehe das sie ebenfalls 20 Megapixel auflöst, taucht bei mir die Frage auf ob das nicht DIE komplette Fotoausrüstung für den Urlaub ist. Jedenfalls für den normalen Hobby Fotografen!

    Ich selbst fotografiere APS-C und Mittelformat, kenne die Bilder meines Neffen der mit der Sony DSC-RX10 III fotografiert. Ehrlich, seine Poster und Premium Alben sind wirklich mehr als gut und die Sony kostet in et war 1.150 Euro was dem Nikon Z50 Preis entspricht. Die Sony hat ein schön Licht starkes universelles Zoom 24-600 mm F2,4-4,0. Das Objektiv nicht müssen das hat schon etwas.

    So lange die äußeren Bedingungen stimmen ist kein Unterschied zum APS-C zu sehen, die beiden haben im Gegensatz zur Z50 einen sehr gut funktionierenden IBIS so das „Grenzwertig“ erst viel später zum tragen kommt.

    Wie gesagt ganz ernst ist das nicht gemeint, aber es zeigt wohin sich die Fotografie entwickeln könnte.

    Ich hoffe das Nikon die APS-C Z50, 60, 70 Kameras und die dazugehörigen Objektive schnell ergänzt, so das anspruchsvolle Hobbyisten fündig werden können.

    • Bei Nikon hofft man doch jetzt schon 7 Jahre.
      Anstatt zunächst mal den kompletten Brennweitenbereich bis ewa 10-11 mm abzudecken, bringen die noch ein 18-140 mm, deren Brennweitenbereicht bereits mit den f63 Gurken 16-50 und 50-250 abgedeckt ist.
      Das ist doch nur zum Kopfschütteln.

      Wenn eine Firma so Entscheidungen trifft, kann man sie abschreiben. Da kommt nichts mehr.

    • @Alfred…schon richtig, nur zieht sich der Gedanke letztlich durch alles. Wie eine sehr gute Mft Ausstattung nahe an manchem VF liegt, oder einfachem Apsc überlegen ist. Die Unterschiede wurden längst fliessend, der Wert liegt meist nur noch in den Vorlieben der jeweiligen Nutzer, und den Ansprüchen. Grob betrachtet macht eine gute Brigde jedes Wechselsystem lächerlich, sobald man spezielles ausklammert und den zusätzlichen Aufwand samt Kosten mit einbezieht.

      @Sabrina…dank A wie Adapter bis Z, gibts genügend DX Linsen dafür, zuzügl. Sigma,Tokina uva. Die beiden Kompaktlinsen sind auch mehr das Extra, eben für solche die unter Apsc niedliche Miniaturen verstehen und bei jedem Gramm Komplexe freisetzen, während das Gehäuse an nichts davon gebunden ist.
      Das Manko der Z50 fängt erst dort an, wo Leute ein vollwertiges Umsteckgehäuse zu VF erwarten, inkl. Akku für 1000Bilder aufwärts uvm, oder Wildlifer die eine robuste Serienmaschine hinter Monstertele brauchen, keinenTrendknirps…wo ohnehin fast alle DSLMs erst halb dastehen. Dafür ist sie eben noch nicht gedacht, so gesehen darf vor 2021 ohnehin kaum irgendwo ein erster Ersatz erwartet werden.

      • Wenn Sie daran DX-Linsen hängen wollen, dann können Sie auch gleich bei solchen Gurken wie die D7xxx-Reihe bleiben.
        Die DX-Objektive kommen nicht an die Qualität moderner DSLM-Objektive heran.

      • @Sabrina.. „DX-Objektive kommen nicht an die Qualität moderner DSLM-Objektive heran“.
        Wobei vieles davon übliches Geschwätz bleibt, wo so mancher Test bis Laborwerte anderes erzählen. Wie zb deren 7er vor 4 Jahren Werte vorgaben welche die meisten gerade besitzen, wenn überhaupt..auch lange bekannt. Natürlich nicht überall so, aber so viel bleibt nur wichtiger Teil jener Werbemaschinerie…wo neu besser sein muss!! und Dlsm natürlich über Dslr stehen undund…um neues Geld zu bringen, nicht ins reale „dasselbe-nur ein wenig anders“..zu verfallen.
        Vergleicht man, bleibt oft als wirklicher Zugewinn der Preis, allein schon durch- fürs fast selbe erneut zu zahlen. Wenn dagegen so manche Größen ihr Equipment immer noch nicht umstellten, selbst wo sie es bekommen würden…zeigt dann die zweite Seite.
        Jeder der sich näher informiert, hat längst entdeckt in welchen lächerlichen Unterschieden sich der Zugewinn schon seid langem nur noch bewegt.
        Aber genug der Worte, viele lachen sich doch darüber kaputt wie sich einige manipulieren lassen. Wie so oft, sind die wahren Gewinner jene die sich fürs Geld tolleres leisten, die ihr Leben nicht zum Drama einer Ausrüstung machen. Die einfach fröhlich fotografieren und so manches Manko durch Versuche oder Erfahrung ausgleichen. Das hier, egal was vorgestellt wird, jeder schon vorab seine Sicht hat, und vor allem! gar keine andere erlangen will, ist bestimmt längst aufgefallen.
        Mit diesem künstlichen Wettbewerb und einem Zeitgeist, der dazu nur der von wenigen anderen ist, denen man hinterher rennt, damit lässt sich enorm Geld machen. Selbst und geistvoll bleiben, macht aber ungleich attraktiver 😉 sich seine Trends selbst setzen.
        Also, bitte nichts davon ernst nehmen, nicht auch so werden…schönes Wochenende.

      • Je größer der Abstand zwischen Austrittpupille und Sensor ist, desto unschärfer die Abbildung – und desto größer CAs.
        Was meinen Sie denn, warum die EF-M-Objektive relativ scharf sind?

      • ..ja gut, Canons eigene M-Mitteldinger. Bleiben genau solche handlichen Begleiter fürs Volk und hohe Stückzahlen, die mich nicht interessieren. Genau darum bleibt Nikons Einsteiger auch nur netter Beginner, oder als handliches Zweitgehäuse usw, aber da muss niemand gross drüber diskutieren.

      • @ Sabrina…naja, man muss nicht alles breit palavern, auch wenn das manche gerne tun. Obwohl, einzigartig sind wir alle 😉

    • Hallo Alfred, also der 1 Zoll Sensor hat mir bezugnehmend zum APS/C Sensor das an Gestaltungsspielraum zu wenig was vom APS/C zu Vollformat zu vernachlässigen ist, vorausgesetzt man hat lichtstarkes Glas. Das Stichwort ist mal wieder Bokhet, ein Thema mit dem sich auch der Amateur früher oder später auseinander setzen will. Zu vernachlässigen ist auch nicht der High ISO Performance-Unterschied zu APS-C, da steht dem kleinen nunmal leider die dumme Physik im Weg.

      • Servus Pini

        Physik lässt sich sogar studieren. Wenn es danach ginge dürften Smartphones keine brauchbaren Bilder liefern. Anscheinend gilt aber auch ein Sprichwort: Wo ein Wille, da ein Weg!

        Sonys neuer MFT 40 Megapixel Sensor deutet die kommende Richtung an. Die interne Smartphone Signalverarbeitung zeigt uns das Pixel nicht nur der Auflösung dienen sondern anderweitig verwendet werden können. Das bringt neue Anwendungen ins Spiel.

        Wie gut ein Objektiv rein physikalisch konstruiert wurde ist zwar nach wie vor sehr wichtig, sehe ich mir jedoch die Kamera intern digital verbesserten Bilddateien diverser Kit Objektive an bekomme ich Respekt bezüglich der rechnerischen Korrekturmöglichkeiten!

        Für meine momentane Fotografie spielen alle diese Überlegungen noch keine Rolle, aber was wird zukünftig sein? Welche Format Größen werden sich durchsetzen? Noch viel interessanter ist für mich welche Hersteller übrig bleiben werden, wer mit wem fusioniert und was das für uns Anwender bedeutet.

        Gerade Du als kaufmännischer Foto Spezialist wirst Dir sicher auch Gedanken machen was da noch kommt.

      • Der Sensor der D500 D7500 in Verbindung mit dem EXPEED5 Prozesor sind für Aps-C schon eine Hausnummer und momentan das Beste im Lowlight Bereich was es in dem Format gibt

    • Hallo Alfred, ich kann Dir getrost sagen, Bridge Kameras sind wirklich die besten Kameras für den Urlaub. Und die Dinger machen eine Unmenge Spass. Ein Griff und man hat immer alles dabei. Und mit einem 2,8er/25-600mm (FZ300) stehen dir perspektivisch alle erdenklichen Optionen zur Verfügung. Sowas in APS-C und ich weis nicht wie der übrige Markt aussehen würde. Sie mögen vielleicht Technisch den anderen Sensorformaten unterlegen sein aber für den Hausgebrauch unübertroffen.

  • Meiner Ansicht nach kein großer Wurf. 20 MegaPixel reichen zwar im Allgemeinen aus, lassen sich aber gegen der Canon- und Sony-Konkurrenz schlecht vermarkten. Der fehlende IBIS und das kleine Objektivprogramm sind weitere Mankos. Verglichen mit Der Fuji X-H1, die man fast zum selben Preis bekommt, ist die Fuji in allen Belangen weit unterlegen.

  • Habe gerade von meinem Foto Händler Märlin in Basel die Info erhalten, dass morgen auf der Foto Messe Basel die Z50 vorgestellt wird. Werde sie soweit möglich ausprobieren und Testbilder machen. Werde Euch dann meine Eindrücke schildern.

  • Fällt das nur mir auf?
    Da stellt Sony zwei verdammt gute VFs vor und zwei nicht weniger gute Halblinge und sofort geht ein Jammern durch die Reihen.
    Da kommt Nikon mit einem eher durchschnittlichen Halbling mit zwei groben Schnitzern (no IBIS, prekäre Monitorkonstruktion), zwei Objektiven mit Plastikbajonett (igitt) und es geht ein wohlwollendes Raunen durch die offiziellen und halboffiziellen Präsentatoren.
    Weil Nikon draufsteht?
    Wer was schönes über die E-M5 MK III lesen will, alle? Specs geleakt.
    https://www.43rumors.com/olympus-e-m5-mark-iii-detailed-specifications-leaked/

    • Also ich habe noch nie ein Objektivbajonett kaputt bekommen. So schlimm kann es mit Plastik dann doch nicht sein. Vielleicht mal wieder eine Stimme der Konkurrenz, deren Objektive zwar Metallbajonett haben, dafür aber unscharf sind.

      • Wer auf Objektive mit Plastik Bajonett setzt ist selber schuld.
        Und wer DX für unscharf hält auch.
        Ist eh lustig, was hier so über Objektive steht.
        Natürlich schwör ich auf zwei andere Hersteller, die mit den ganz unscharfen Gurken, wo Lumix, PanaLeica und M.Zuiko draufgepinselt ist.

      • Sagen wirs mal so. Fotografen mit Objektiven die ein Kunststoff-Bajonett haben werden ganz einfach nicht so viele Objektive haben und anzunehmenderweise auch nicht so oft das Objektiv wechseln.
        Wobei, eine Linse mit Kunststoffbajonett habe ich auch. Die Wechsel ich sogar öfter. Da sind weder Kratzer drauf noch ist irgendwo Abrieb zu erkennen.

      • Mir ist die D40 sogar mal runtergefallen. Da habe ich gerade so noch den Fuß drunter bekommen, dass sie nicht auf dem Betonboden knallt. Nichts ist da kaputt gegangen. Höchstens war sie leicht dejustiert. Aber so gering, dass mir da nichts aufgefallen ist bei der Blende 10 bis 11, die an dieser 6 Mpx Kamera meist verwendet werden.

  • Nikon hat hier so ziemlich alles falsch gemacht-

    Nicht nur, das das Z-Mount die Möglichkeit ein Gehäuse klein und kompakt zu halten unnötig erschwert, das Gehäuse wird auch unnötig teuer dadurch. Eine neue Modellreihe mit nur 2 Objektiven ist ebenfalls schwer nachvollziehbar (auch wenn natürlich die teuren Voll-Format Objektive hier passen würden, das System also ebenfalls teuer als nötig machen).

    Nikon hätte stattdessen für ihr F-Mount eine APS-C DSLM heraus bringen sollen. Hier wären sofort sehr viele Objektive vorhanden gewesen, die für die Bildqualität einer APS-C ausreichend sind. Das Gehäuse wäre damit auch günstiger und kleiner geworden.

    Aber so wie aktuell setzt man am Markt keinen Einstiegspreis.

  • So, nach dem ich wohl bis jetzt als einziger die Kamera in der Hand gehalten und damit fotografiert habe, meine Meinung dazu:
    1. die Kamera ist ganz „nett“, aber ist von der Haptik nicht besser als eine M50
    2. Sie hat zwar einen Haltegriff der für mich aber nicht wirklich passt und ich habe keine riesigen Hände
    3. Die Auflösung des Monitors ist noch ok, könnte aber besser sein.
    4. Touch Screen Funktionalität besser als bei Sony, aber noch lange nicht so weit wie bei Canon.
    5. AF-Punkte auf dem Touchscreen können nicht wie bei Canon verschoben werden, sondern müssen immer wieder neu „gesetzt werden“
    6. Zwischen Drücken des Auslösers und dem Auslösen ist eine kleine Verzögerung (lag – hoffentlich – an der Karte oder dem Objektiv).
    7. Bildqualität konnte nicht sinnvoll beurteilt werden, da in dem Vorserien Modell keine eigene Karte eingeführt werden durfte.
    8. Der angestrebte Preis wird sich – so wie ich die Kamera beurteile – in kürzester Zeit weit unter 1000.-€ einpendeln.
    Fazit: Eine „nette“ Kamera, die keinen einzigen Kunden von Canon, Fuji oder Sony zu Nikon treibt. Ist wohl vorwiegend interessant als Zweitkamera für „Nikon-User“. Schade!
    Übrigens, die meisten Besucher hatte Fuji! Und Pentax lebt noch, anscheinend soll es zum 100. Geburtstag eine neue MF-Kamera geben und eventuell noch ein zwei andere Überraschungen.

    • Und das habe ich noch vergessen, die Olympus E-M1X ist wirklich eine gute Kamera, weiss nicht was alle gegen diese Kamera haben, in meinen Augen spricht nichts gegen den Gebrauch als professionelle Sport-/Wildlife-Kamera. Habe sie zwar nur eine halbe Stunde ausprobiert, aber ich fand sie wirklich gut.

      • Für Wildlife reicht „gut“ aber nicht aus!
        Für Wildlife ist schon der falsche Einschalter, die längere Aufwachzeit aus Standby für viele Motive ein KO-Kriterium, außer man arbeitet seelenruhig vom Dreibein und muss nie schnell reagieren.
        Warum sollte man für 3000€ den kleineren Sensor, Viertelformat in der größeren, schwereren Kamera mit schwachem Sucher kaufen???
        Das wird alles durch die paar technischen Raffinessen und ein bisschen Höchstleistung in der Abdichtung nicht aufgewogen.
        Jeder wird VF oder zumindest die doppelte Sensorgrösse wählen.
        Das kommende SuperZoom kann da ein Interesse begründen, mFT zu verwenden – wenn es leicht genug ist (2KG). Aber auch dann werde ich eine G9 daran nutzen.
        Auf Reisen ist mFT perfekt, aber doch nicht mit so einem großen, schweren Kameramonster.
        Der Preis würde mich nicht einmal stören – wenn ein größerer Multiformatsensor mit 1. Klassiger Rauschunterdrückung und Sucher verbaut ist!

      • „ Jeder wird VF oder zumindest die doppelte Sensorgrösse wählen“

        Ist dem so? Dann verstehe ich nicht warum überhaupt „Wildlife Aufnahmen“ ,gemacht mit mFT, existieren wenn eh JEDER größere Sensorformate wählt🤔
        Auch Olympus hat Wildlife Fotografen im Programm (Ambassador) da würde mich brennend interessieren wie die mit den Linken On/Off Schalter und der trägen Aufwachzeit überhaupt solche Bilder hinbekommen 🤔 Tja manchmal sagen Bilder mehr als geschriebene Worte 📷

      • Tja Mirko

        Erstaunlich was gutes Sponsoring möglich macht!

        Klar kann ich mit MFT wilde Tiere fotografieren, vor allem bei gutem Licht kein Problem.
        Habe ich lange gemacht, als die anderen noch nicht life und lautlos boten. Inzwischen gibt es aber reichlich Alternativen.
        Also warum sollte man?
        Gemessen an allen Kollegen die heute mit Canon, Nikon, Sony unterwegs sind – bleibt MFT für Wildlife ein Exot.

        Seine Stärken liegen bei anderen Motiven und sicher wenig im Supertelebereich – zumal 40-60 MP mit kompakten Objektiven mFT leicht überflügeln.

    • Danke für denn Livebericht! Ist eben ein klar jugendliches Einstiegsmodell nach altem Muster. Wahlrad wandert nach rechts, links die leere Schulter. Später als Z70 wird der Body erst erwachsener plus Akku wie VF, wieder ein Schulterdisplay, das Rad wieder links usw…so war ja bisher immer 😄

    • @ Joe,
      nebenbei eine interessante Beobachtung. Fuji hatte die meisten Besucher, obwohl es da ja nicht viele Neuigkeiten gab. Aber naja, kann auch das 16-80 gewesen sein.
      Aber zur Nikon, du scheinst ja nicht gerade überwältigt zu sein. Mal sehen, ob das bei den anvisierten Käufern ankommt. So als Urlaubskamera könnte das doch funktionieren.

      • @Mirko,
        auch wahr. Meinst du, daß das GFX System mehr Besucher anlockt als Sony, Nikon oder Canon?
        Ist ja auch nur eine Momentan-Aufnahme, finde ich trotzdem interessant.

      • @Ingo
        ja, ich war selbst überrascht, dass der Einzige Stand der wirklich überlaufen war, der von Fuji war. Von der Z50 bin ich tatsächlich etwas enttäuscht – ich habe eigentlich etwas mehr erwartet zu diesem Preis, das ist keine Kampfansage. Aber vielleicht habe ich zu sehr die Canonbrille auf, jedenfalls wird Niemand wegen dieser Kamera zu Nikon wechseln.

      • @Joe
        Ganz sicher nicht von Canon zu Nikon. Eher schon von Nikon zu Nikon.
        Aber Irgendwie sind die ersten Spiegellosen auch von Canon nicht wesentlich besser als ihre DSLR Vorgänger.
        Da müssen die Hersteller schon mehr bieten.
        Allerdings finde ich Objektive wie das Canon 2/28-70 schon sehr interessant, wirklich gelungen.

    • Vielleicht wegen des engeren Bildwinkels, der größeren Schärfentiefe, des leichteren „Gesamtpaketes“, der Innovationsleistung des Herstellers u.s.w..
      Mehr Megapixel wird es bald auch geben.

      • Der Nikon Aps-C Sensor mit 20,9 Megapixeln ist momentan einer der Besten wenn nicht der Beste Sensor zusammen mit dem EXPEED5 Prozesor im Aps-C Bereich. Ich denke der Rauschärmste Sensor der grade auf dem Markt ist.

      • @ Bobo64
        So argumentieren Anbieter, die die Computational photography völlig verschlafen haben, mal ganz davon abgesehen, dass der Sensor nicht besser ist als der der Canon EOS M3 – und diese ist schon eine Weile vom Markt. Vergleichen Sie einfach mal RAW-Aufnahmen mit der EOS M3 und der Nikon D500.

  • Je mehr Leute eine Kamera erreichen soll, desto mehr muß sie dem allgemeinen Geschmack entsprechen. Wie bei allen anderen Produkten auch. Eigentlich haben viele, die hier geschrieben haben, auf eine D500 nur ohne Spiegel gewartet. Und das wäre das einzig richtige gewesen, ein überlegenes Gerät im Halbformat. Fuji macht es mit den xt und der xh seit einiger Zeit vor und der Erfolg gibt ihnen recht. Im momentan stark rückläufigen Fotomarkt wird man nur mit Spitzenprodukten überleben, alles andere wird vom Smartphone gefressen.

  • @ Martin Berding
    Ob es unbedingt Spitzenprodukte sein müssen, sei mal schon aufgrund des Preises dahingestellt.
    Ich meine, dass die Kamera dort ansetzen muss, wo das Smartphone an Grenzen gerät.
    Und das ist derzeit ganz eindeutig der Zoom und die schattigen Bildbereiche.

    Aber wer ein Smartphone schon deswegen vorzieht, weil er keinen Bock auf Schlepperei hat, der will eine Kompakte, die das bietet und besser als als ein Smartphone ist und vom Preis her auf dem Teppich bleibt.

    Ich denke da an ein Kameragehäuse mit 1 Zoll- oder auch mFT-Sensoren,
    wobei an der üblichen Position des Objektivs sich nicht ein Suppenzoom befindet, sondern zwei Kameras,
    – eines vom Ultraweitwinkel mit 16mm Kleinbildäquivalent beginnend und
    – ein bei der Brennweite im Übergang leicht überschneidendes Objektiv für die längeren Brennweiten.
    Umschaltung zwischen den Brennweiten per Fingertip wie bei aktuellen Smartphones.

    Zwei Objektive mit nicht ganz so großem Zoomfaktor bekommt man mit weniger Aufwand scharf als ein Suppenzoom von 24-600 mm.
    Dabei sollte man sich auch von vornherein Gedanken machen, wie man das kompakt und preisgünstig hinbekommt. Es muss in die Jackentasche passen, andernfalls kann man es auch bleiben lassen.

    Nikon sollte das mit seiner schon geleisteten Entwicklungsarbeit für die DL-Serie endlich auf die Reihe bekommen, anstatt solche Halbheiten wie die Z50 und insbesondere deren Objektiv-Park auf den Markt zu schmeißen.

    Zudem bietet der kleine 1 Zoll-Sensor der DL-Serie möglicherweise auch die Chance, moderne HDR und Nachtmodus-Technologien einzusetzen. Dazu wird Nikon dann wohl mal mit Samsung, Huawei, Google oder Apple kooperieren müssen.
    Wenn das bezahlbar bleibt – sagen wir mal um die 800 Euro – die Sache wirklich bequem in die Jackentasche passt, dann könnte es sich lohnen, sich das zusätzlich zum Smartphone anzuschaffen.
    Wäre für mich jedenfall interessant. Die Z50 hingegen – nö – muss wirklich nicht sein. Das ist doch wirklich der alte Müll von gestern als DSLM-Variante.

  • Schuhmacher spricht davon, dass man ausreichend große Mengen an Sensoren kaufen muss, um Skalenefekte zu erreichen, die es ermöglichen, damit gebaute Kameras preiswert anzubieten.
    Es kann durchaus sein, dass Nikon dieses Modell Z50 rausgebracht hat, um die in den Modellen D500, D7500 und wohl auch D5600 nicht verbrauchten Sensoren noch zu Geld machen zu können.

    Das sollte aber niemanden stören, sofern die Kamera gut ist.

    • Der Sensor der D5600 hat mit dem der D500 und D7500 nicht das geringste zu tun. Der 20,9 er Sensor in Verbindung mit dem EXPEED5 Prozesor ist das Beste was momentan im Lowlight Sektor an Apsc Sensoren auf dem Markt ist

      • Die Bildqualität konnte ich leider nicht testen, war nicht erlaubt eine eigene Karte reinzustecken, aber insgesamt ist das nicht „meine“ Kamera, habe keine Sekunde daran gedacht, ja die wär noch was. Die müsste 200 bis 300.-€ billiger sein, dann könnte es was werden.

    • @ Sabrina
      Die Sensoren für DSLM müssen PDAF und auch sonstige Fähigkeiten mitbringen sowie in der Lage sein, dauern ein Sucherbild zu liefern.
      So sind DSLR Sensoren aber nicht konstruiert. Von daher gesehen ist die Z50 eher die Ansage, daß Nikon auch wieder ein APS-C System mit dem gleichen Bajonett anbieten will.

      • Die Ansage von Nikon hätte aber derart sein müssen, was die Kunden für Vorteile haben, wenn sie diese Kamera kaufen. Und diese müssen die Kosten einer Anschaffung rechtfertigen.