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Nikon Z50: So teuer soll die neue Kamera werden

Neue Infos zur Nikon Z50! Es sind der Preis, das Erscheinungsdatum sowie weitere technische Daten der kommenden spiegellosen APS-C-Kamera aufgetaucht.

Nikon Z50 Präsentation am 10. Oktober

Die letzten Gerüchte zur Nikon Z50 scheinen sich zu bewahrheiten. Zuletzt wurde vermutet, dass Nikons neue spiegellose Systemkamera bereits in der nächsten Woche offiziell vorgestellt werden könnte und dieser Fall scheint nun tatsächlich einzutreten. So berichten Quellen nämlich, dass die offizielle Präsentation der Nikon Z50 am 10. Oktober 2019 stattfinden wird. Je nach Zeitzone und Uhrzeit der Präsentation kann sich das Event auch auf den 9. oder 11. Oktober verschieben, doch aktuell rechnen wir damit, dass die neue Kamera nach deutscher Zeit am Morgen des 10. Oktobers vorgestellt werden wird.

Diese Produkte sollen präsentiert werden

Doch nicht nur die Nikon Z50 soll an diesem Tag enthüllt werden, vielmehr rechnet man noch mit der Ankündigung von drei Objektiven und möglicherweise auch dem MB-N10 Batteriegriff:

  • Nikon Z50
  • Zwei APS-C-Objektive für die Nikon Z50 (Z-Nikkor 16-55mm f/3.5-6.3 und Z-Nikkor 50-250mm f/4.5-6.3)
  • Nikon Z-Noct-Nikkor 58mm f/0.95 (Preis vermutlich im Bereich zwischen 8.000 und 9.000 Euro)
  • Nikon MB-N10 Batteriegriff für die Z6 und Z7 (Präsentation noch nicht bestätigt)

Preis und weitere Specs der Nikon Z50

Außerdem wurden auch noch weitere Details der Nikon Z50 und – was vielleicht noch wichtiger ist – der Preis geleakt.

Nikon wird die Z50 angeblich zum Preis von rund 900 Euro anbieten, zusammen mit dem neuen Kit-Objektiv soll ein Preis von ca. 1.100 Euro aufgerufen werden. Damit wird die Nikon Z50 sich direkt mit der Fuji X-T30 und der Sony A6400 messen müssen, denn für diese beiden Kameras werden ebenfalls knapp 1.000 Euro fällig.

Die neuen Infos zu den technischen Daten sprechen davon, dass die Nikon Z50 mit einem um 180 Grad nach unten klappbaren Display ausgestattet sein wird, außerdem wird man mit der Kamera Videos in 4K aufnehmen können. Die minimale Verschlusszeit wird bei 1/4.000 Sekunde mit dem mechanischen Verschluss liegen – da gibt es also schon mal keine Unterschiede zur Sony A6400 oder zur Fuji X-T30.

Man darf gespannt auf die Nikon Z50 sein – und darauf, ob sich Nikon mit dieser Kamera vielleicht sogar von der Konkurrenz abheben kann.

Quelle: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

48 Kommentare

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  • „Man darf gespannt auf die Nikon Z50 sein – und darauf, ob sich Nikon mit dieser Kamera vielleicht sogar von der Konkurrenz abheben kann.“

    Das wird zumindest im Videobereich ggü. der X-T30 schwer. 4K allein wird da nicht reichen. Die Z50 müsste die 4K schon in 50/60P intern aufzeichnen können und über HDMI ebenfalls die 10Bit 4:2:2 der T-30 ausgeben. Dann wäre sie videotechnisch besser als die T-30. Mal sehen, Nikon hat ja nicht viel zu verlieren und macht sich auch nicht selbst mit reinen Videokameras Konkurrenz. Vielleicht sind sie ja auch diesbezüglich für eine Überraschung gut.

    • Ich denke diese beiden Kameras haben kaum eine Konkurrenz zueinander. Da geht es wohl eher um die Firma. Also man entscheidet sich für Fujifilm oder für Nikon. Denn wenn einer so eine hohe Qualität bei Film haben möchte, dann nimmt er vermutlich eh eine ganz andere Kamera. Als Zusatz zum vorhandenen ist das für mich eher denkbar.

      • Sie konkurrieren schon, aber du hast sicher Recht, dass da noch andere Kriterien als das letzte Quäntchen Videoqualität bei der Auswahl mitspielen.

  • Für mich sind noch zwei Kriterien wichtig. Erstens das die Kamera „etwas ab kann“ und zweitens das sie bei Feuchtigkeit nicht sofort den „Betrieb einstellt“.

    Alleine schon bei einer Fahrradtour ist beides wichtig weil da schüttelt es schon mal und wenn ich Pech habe gibt es einen Schauer. Selbst in der Transporttasche war es feucht geworden, das muss eine Kamera bei mir ab können. Meinem Smartphone machen solche Bedingungen nichts aus, das funktioniert immer!

    Meiner Fuji X-T3 sind solche Anforderungen egal, sie funktioniert einfach, auch wenn ich persönlich schon Bedenken habe.

    Z6/Z7 sind wetterfest, von einer modernen Nikon Z50 würde ich das auch erwarten, ist schließlich eine Nikon! Mit solchen Ausstattungsmerkmalen lässt sich gegenüber der Konkurrenz punkten.

    • Hallo Alfred,
      schau dich mal auf der Seite von koenig fotobags um. dort findest du absolut wasserdichte Fototaschen und Rucksäcke. Nicht ganz billig, aber lohnt sich auf jeden Fall.

      • Danke Herbert F.

        Habe seit wenigen Tagen eine Zarges Box mit Erschütterungsdämpfern wie sie beim Transport von empfindlichen elektronischen Teilen verwendet werden montiert, das Problem ist gelöst.

  • Sony dürfte es egal ob sich ihr euch für eine Nikon oder FujiFilm entscheidet denn Sony ist mit den Sensor trotzdem drin. Könnte mir vorstellen das Nikon trotz 20 MP ein neues Highlight im APS-C hinbekommt. Das hohe Megapixel keine Garantie für bessere Fotos sind beweist gerade Canon mit 32.5 MP.

    • Hallo Gerd

      Nie wird es für Hobbyisten so sein das der Nutzen im Vordergrund steht. Für jemanden der das Werkzeug Kamera beruflich braucht ist das aber sehr wohl der Fall. Welches Logo die Kamera aufgedruckt hat ist nicht wichtig.

      Der Profi richtet sich nach den vom Kunden geforderten Ansprüchen, die können sehr unterschiedlich sein. Deswegen sind mindestens zwei eher drei Systeme beim Fotografen vorrätig. Weil die Eier legende Woll-Milch-Sau hat kein Hersteller im Programm.

      Da zählen neben der sauberen RAW Datei so Dinge wie Zuverlässigkeit, Robustheit, Planungssicherheit, vorhandenes Equipment, Service oder das Vorhandensein eines 1x im Jahr benötigten extremen Weitwinkel Objektives im Rentservice des Grossisten eine mitentscheidende Rolle. Sehr wichtig ist ob die NEUE in den Arbeitsablauf passt, ob sie sich kalibrieren lässt oder wie flüssig die Bedienung funktioniert.

      Ob die vorhandenen Kameras einen Spiegel oder keinen haben ist dann eher zufällig, denn der hat bestimmt keinen direkten Einfluss auf die Bildqualität.

      Erfahrungsaustausch endet garantiert im Streit welches System das beste ist. Selbst so etwas wie die Beurteilung von Ergebnissen (Bildern) ist kaum möglich weil sie im persönlichem Zwist enden.

      Deswegen lese und schreibe ich hier sehr gerne. Meistens geht es gesittet aber strittig zur Sache. Die Beweggründe zu Meinungsäußerungen sind sehr unterschiedlich und das finde ich spannend. Das es Ausreißer gibt ist für mich normal, solange niemand darunter leiden muss ist es OK.

      • Ist die falsche Antwort siehe oben

        Mit dem kleinen aber wichtigen Unterschied das Fuji den X-Trans Sensor selbst entwickelt hat, ihn aber bei Sony fertigen lässt.

        Nur bei der X-T100 ist es ein Sony Sensor, wie er bei Nikon, Pentax auch verbaut ist. In der Mittelformat ist ein Sony Sensor am werkeln.

        Canon fertigt in zwei japanischen Standorten selbst Sensoren. Woher hast Du denn Vergleichsdaten für Deine Behauptung bezüglich des 32,5 Megapixel Sensors von Canon?

  • Mal ein paar Fragen und Anmerkungen: was wird hier eigentlich gefilmt von euch? Dreht ihr kleine Filmchen oder was?
    Zu ibis, außer fürs filmen und im Museum fällt mir nichts ein für was das gut sein muss. Interessant wäre es erst ab 30 Sekunden oder noch länger.
    Zum Sensor, man muss hier unterscheiden zwischen Entwurf und Herstellung. Auch wenn der Sensor bei Sony gefertigt wird ist der Entwurf von Nikon. Schäffler baut auch nur das was vw vorher vorgegeben hat. Die dürfen das nicht selbst verwerten. Daher hat auch Sony nicht den Fuji Sensor in seiner neuen 6600 drin.
    Der Sensor der Nikon d 850 wurde auch nicht von Sony gefertigt sondern kommt von einer innovativen Firma aus Israel.

    Schönen Abend

    • Ein Antiwackeldackel ist in allen Lebenslagen gut.
      Außer er sitzt bereits im Objektiv und bellt.
      Dann kommt es auf den Hersteller an die Meute zusammen zu schnallen, wenn in der Kamera auch einer wedelt.
      Jedenfalls gehört heutzutage so ein Dackel in jede neue Kamera.

    • Ich mache Reise- und Urlaubsfilme und immer mal zwischendurch was anderes. Auch mal Konzertmitschnitte oder eine Doku. Für mich ist die Videoqualität fast entscheidender als die Fotoqualität. In letzterer sind sich die unterschiedlichen Hersteller in den entsprechenden Preissegmenten sehr ähnlich.

  • „Nikon wird die Z50 angeblich zum Preis von rund 900 Euro anbieten, zusammen mit dem neuen Kit-Objektiv soll ein Preis von ca. 1.100 Euro aufgerufen werden.“

    Die muss ja extrem gut sein, wenn die soviel kostet.

    Da muss ich doch gleichmal meinen Zahnarzt informieren.

    • Ich weiß nicht was du dir erwartet hast. Wäre es eine günstige Kamera um die 500-600 € gewesen, dann wäre das Geschrei des fehlenden technisch machbaren groß gewesen. Jetzt schaut es so aus, dass hier eine richtig nette Einsteigerkamera vom Band rollt die mit der Konkurrenz mithalten kann und wieder wird gemeckert, dass das gute Stück zu teuer ist. Preis/ Leistung wurde von Nikon sicher gut durchdacht. Hier wird man sich keine Fehler mehr erlauben wollen. Aber du knipst doch mittlerweile eh mit Smartphone, da kann dir doch der Preis Wurst sein. Du bist nicht die Zielgruppe.

      • Die Zielgruppe ist die Nische derer, die immer noch glauben, Smartphones können es nicht und die bereit sind, viel Geld hinzulegen. Ich fürchte allerdings, diese Nische greift dann doch eher zu Kleinbild oder höher.

      • Bin ich komplett anderer Meinung.
        Wenn du mit echter Leidenschaft fotografierten möchtest, wirst du nicht um eine Kamera mit Wechselobjektiven herum kommen.
        Da bin ich der Meinung, dass es dann Wurst ist ob Voll- oder Halbformat. Zum Beispiel eine f1.4 Linse oder ein f2.8 300er Tele lassen dich Bilder kreieren die du mit keinem Smartphone der Welt hinbekommst. Letztendlich kommt es immer auf das komplette System an. Egal ob mit oder ohne Spiegel. Die Frage muss heißen Fotografieren mit Leidenschaft oder knipsen.

      • Sie haben das treffende Wort in Ihrem Kommentar verbaut:

        Leidenschaft
        Das enthält das Wort Leiden.

        Und genau das wollen sich eben viele nicht mehr antun.

        Man hat keine Lust mehr, sich die Strategie des „Nichts Halbes und Nichts Ganzes“, das bewusste Weglassen wichtiger Features wie Wasserwaage, Ultraweitwinkel, IBIS, ausreichende Serienbilder, die Nichtunterstützung bzw. sogar Blockade von Produkten von Fremdfirmen anzutun. Die Leute haben einfach genug gelitten und wollen das nicht mehr – schon gar nicht für die aufgerufenen Preise und der mitunter mangelhaften Qualität wie eben dezentrierte Objektive.

        Bei dem was derzeit angeboten wird – na ja – Alter lass gut sein.

      • Sabrina, sorry …absolutes Unverständnis für das was du da von dir gibst. Da klingt eine große Schaufel voll Verbitterung mit. Wenn du Leidenschaft mit Leid interpretierst dann bist du schon sehr negativ gepolt und verbittert.
        Interpretierst du das in einer Beziehung genauso. Leidenschaft ist etwas sehr schönes, was dem Leben erst Sinn gibt. Bei meiner 850er hab ich noch nie die Wasserwaage verwendet. Stabi/Ibis ist sehr hilfreich.
        Da ist es aber auch egal ob er im Objektiv oder in der Kamera verbaut ist. Ich mache „leidenschaftlich“ gerne Sportfotos (Baseball und Polo) und bin mittlerweile zu dem Ergebnis gekommen nicht die volle Serienbildgeschwindigkeit auszunützen. Weitwinkel hab ich eine große Auswahl.
        Nichts „halbes“ und nichts „ganzes“ ist einfach Quatsch.
        Dann hast du bisher irgendwas grundlegend falsch gemacht.

      • @Sabrina
        Smartphones können es ja auch nicht. Jedenfalls nicht meins. Und das hat 500 Euro gekostet. Und für 1000 hole ich mir keins. Bei meinem gibts nur Digitalzoom, keine Wechseloptiken und einen fürchterlichen Rolling Shutter beim Filmen. Ich nutze die Fotofunktion eigentlich nur, wenn ich mal wirklich keine Kamera dabei habe und vorwiegend zu Memozwecken, um irgendwo Infos abzufotografieren, die ich mir nicht merken kann.

      • @ BEN

        Der Systemkamera-Kosmos lebt von denen, die die aktuellen Smartphones nicht kennen.
        Heute haben die meisten Smartphones mehrere Objektive (Festbrennweiten, die ja in den Systemkameraforen permanent als das Non-Plus-Ultra zum Verkauf angeboten werden).
        Und eine weitere Kamera zur Entfernungsmessung zur Erzeugung eines Bookeh extra noch.

        Momentan kann man zwar mit großen Kameras immer noch bessere Qualität erreichen, aber eben nur mit erheblichem zeitlichen und finanziellen Aufwand, zumindest wenn man Neuware kauft.

        Am normalen Massenmarkt hat diese Systemkameratechnik faktisch ausgedient und zwar letztlich aus ökonomischen Gründen.

        Mit steigender Qualität der Smartphones wird das Systemkamerasegment auch für diejenigen entbehrlich, die es sich ökonomisch locker leisten können.

        Ich halte die Einschätzungen von Dr. Schuhmacher bezüglich des Systemkameramarkts für zu optimistisch.

        DAS Kleinbildsegment wird von den Herstellern durch hohe Preise in die Nische versenkt.

        Das APS-C-Segment wird von Herstellern tot gemacht, indem von ständig bestrebt ist, dem Kunden etwas vorzuenthalten, damit er aus Unzufriedenheit später neu kauft und das zu einem überzogenen Preis.

        Man sieht doch an den letzten Neuerscheinungen, dass von Seiten der traditionellen Kamerahersteller fast nichts mehr kommt. Da werden kleine Verbesserungen gebracht, die sie hätten schon vor 5 Jahren bringen müssen. Aber es gibt immer noch Kunden, die das Spielchen mitspielen.

      • Sabrina hat völlig recht.
        Hatte gerade auf der Wiesn das neue 11erPro vom Apfel ausprobiert: Sensationell !
        Alles was man braucht (schaut selber nach).
        Hatte meine M6 (wegen kompakt) dabei und muss sagen, trotz Kompaktheit zu umständlich und schwer.
        Nun ist es eh so, dass ich meist Festbrennweiten nutze. Es war schon dunkel. Bis ich meine M6 so manuell (weil Automatik konnste vergessen) konfigurierte bis es passt, waren die besten Fotos schon mit dem Smartphone gemacht und sahen kein Deut schlechter aus als mit der Kamera. Die Videos übrigens auch. Alles auf Knopfdruck spitzenmässig. Die Software findet automatisch die der Situation angepasste Perfektion.
        Was für einen Spass vermittelt Foto- und Videografie plötzlich und unvermittelt, weil sie sofort und perfekt zur Verfügung steht.
        Ja,ja ich weiss. Die ganzen „Profis“ hier sehen das natürlich völlig anders.

        Ich hatte überlegt, mir das Nikkor AF-S 200-500er anzuschaffen. Doch jetzt meine ich, für den Preis lieber auf das 11 Pro zurück zugreifen. Es ist wirklich ein grossartiges Foto und Multifunktionsgerät. Hatten übrigens auch das Top-Samsung dabei: Ebenfalls grossartig.
        Für mich sind nur noch die langen und ganz kurzen Brennweiten ausschlaggebend für eine herkömmliche Kamera. Für die alltäglichen Bereiche a la 35 – 50 und ja, 85mm mit Bokeh reichen die neuen Smartphones völlig. Selbst wenn man’s grösser braucht (Poster usw.) funktioniert es mit Skalierung bestens.
        Tja, der relative Vorsprung einer DSLR oder DSLM zum Smartphone ist zwar noch da, aber wird immer geringer-sprich verzichtbarer.

    • Alle 2 Jahre ein neues Smartphone kommt teurer als alle 5 Jahre eine neue Kamera. Und was das mit dem Zahnarzt zu tun hat, bleibt mir ein Rätsel …

      • @Sabrina
        Also ich hab einen Zahnarzt im Bekanntenkreis der mit Mittelformat fotografiert.
        Und der hat auch richtig viel Ahnung von Fotografie. Die großen Hersteller möchten mit ihren neuen teuren Produkten ambitionierte Hobbyfotografen bedienen.
        Die Leute haben immer mehr Zeit und Geld und sind auch bereit viel auszugeben. Die Qualität muss halt stimmen. Dann kommt der ganz wichtige emotionale Aspekt dazu.
        Der Hauptmarkt sind die gutverdienenden Hobbyfotografen.
        Und diese leben ihr Hobby mit „LEIDENSCHAFT“. Das Gefühl wenn du eine geile Kamera in der Hand hälst kannst du mit keinem knipsipixi-Smartphone vergleichen. Das sind zwei verschiedene Welten. Der eine geht in ein Sterne-Restaurant, der andere mag gut bürgerliche Küche, der nächste Fast Food und die wider anderen fressen aus dem Rinnstein. Genauso werden die Zielgruppen im Fotomarkt bedient. Jeder so wie er will oder kann.Da sehe ich den Bericht von Dr. Schuhmacher schon realistisch.

      • @ Florian

        Zahnärzte haben auch richtig viel Ahnung von Zahnmedizin.

        Deswegen kratzen ja auch immer wieder Leute weit vor dem 60. Lebensjahr ab, weil sie durch Wurzelbehandlungen infolge des toten Gewebes eine Sepsis bekommen.

        Überqualifiziert wie die meisten Zahnärzte nun mal sind, haben diese auch keine Berührungsängste mit Amalgam, was ja bekanntlich Quecksilber enthält.
        Wäre Amalgam in Kinderspielzeug, hätte man längst Theater gemacht.

        Man sollte sich von einer blinden Ärztegläubigkeit verabschieden, wenn man eine normale Lebenserwartung erreichen will. Die liegt nicht bei 80 Jahren sondern bei etwa 95 Jahren, wenn nicht sogar darüber. Die erreichen wir jedoch meistens nicht, wegen Kaffee, Blutdrucksenkern, Cholesterinsenkern, Magensäureblockern, Schlaftabletten, Psychopharmaka, zahnärztlichen Behandlungen, Impfungen, Bewegungsarmut, sportliche Überbelastung, Dauerstress, schlechte Nahrung u.a.

      • 95 Jahre sind etwas hoch gegriffen.
        Älter werden wir, wegen der Kanalisation, besserer Luft, besserem Essen und der Medizin. Dazu kommen noch bessere Arbeitsbedingungen.
        Wer in Polen Kohle abbaut oder in den USA 10 Jobs hat, wird auch heute nur so 35 Jahre alt.
        Das war übrigens das durchschnittliche Alter von Paläolithikum bis Neolithikum und wie man sieht bis heute.

      • „Deswegen kratzen ja auch immer wieder Leute weit vor dem 60. Lebensjahr ab, weil sie durch Wurzelbehandlungen infolge des toten Gewebes eine Sepsis bekommen.“

        So ein Unsinn … 🙂

  • wenn die z50 sich tatsächlich von der konkurenz abheben sollte, werden sie damit ohnehin höchstens wechler aufhalten. zunächst zumindest. jemand der sich bereits für aps-c in der spiegellosen entschieden hat, wird daran so schnell nichts ändern. man hat schließlich bereits seine objektive. und viel besser als die andere ist heute kaum noch eine kamera. die objektive machen es, wenn man keine high-speet-aufnahmen macht. 😉

    und genau hier sehe ich jetzt noch das problem. mit dem 16-55mm f3.5-6.3 wird nikon niemanden von den socken hauen. und da sie schon vorher die aps-c-objektive vernachlässigt haben, wer glaubt da noch dran?

    wie dem auch sei, konkurrenz belebt das geschäft. noch sehe ich aber keine konkurent für fuji im aps-c-bereich (objektive betreffend).

    • In den Patentanmeldungen von Nikon kommt noch ein 16-80mm f2,8-4. Dies wäre die ideale Alternative zum wohl preiswerten Standardzoomm womöglich mit Kuststoff-Bajonett. Allerdings auch vielleicht dreimal so teuer. Diese Brennweite und Lichtstärke kam ja schon mit der D500 oder D7500 auf den Markt.

      • wb, das wäre natürlich ein sehr interessantes objektiv. aber ähnliches bieten die anderen auch. und noch vieles mehr darüberhinaus.

    • Ich glaube kaum, dass die Z50 zu diesem Preis und mit diesen Objektiven als Konkurrenz wahrgenommen wird.

      Hätten die das DL-System auf den Markt gebracht, dann hätte der Smartphonefotograf ein feines Werkzeug gehabt, welches in die Tasche passt und dort zum Einsatz kommt, wo das Smartphone an die Grenzen gerät. DSLR sind da eher nicht so interessant, weil es eine elende Schlepperei und Objektivwechselei ist.

      Allerdings waren die DL-Kameras von vornherein mit zu hohen Preisen kalkuliert.

      • sabrina,
        inwiefern wären die nikon-dl kameras ein vorteil gegenüber all den anderen 1zoll-kameraherstellern gewesen? du siehst die kamerawelt in meinen augen viel zu eindimensional. alles was große sensoren hat ist müll und um so kleiner der sensor desto schöner das bild, macht es den eindruck wenn du erzählst. aber, daß es verschiedene ansätze und ideen in der photographie geben kann und gibt ist dir völlig fremd. ich photographiere mit vielen sensor und formatgrößen und denke die vor und nachteile der verschiedenen größen so langsam zu kennen. versuche doch vielleicht mal deinen horizont zu erweitern und nicht immer alles als schlecht anzusehen was vielleicht doch ein mahr an qualität bringen kann. egal ob größer oder kleiner.

      • Wie wäre das. Ein fizli fuzli, kleiner Handysensor mit 100 MP, AI und all die bells and whistles, die ein Smartphone bietet, als Superzoom mit 16 bis 1600 mm @ KB, Sucher, Monitor (voll artikulierbar), in einem federleichten, unzerbrechlichen, wasserdichtem, handgroßem Kunststoffgehäuse, in den Farben weiss,schwarz,silber,titan und knallrot. Macro bei allen Brennweiten ab Frontlinse.
        Und Night Sight Vision auf IR Basis. Superschnelles Up- and Download, integrierter Firewall. 20 fps, 4K ohne crop bis 120 fps. Und viels mehr.
        Durchaus ernst gemeint.

      • @Robin
        für‘n Monitor oder Instagram sicher ausreichen. Aber glaubst du dass fotografieren dann noch wirklich Spaß macht? Viele fotografieren zum runterkommen nach der Arbeit und für andere wiederum ist fotografieren eine ganz emotionale Sache. Für eine überwältigende Mehrheit sicher toll aber eben nicht für alle.

      • @ Daniel
        Es wäre nett, wenn Sie sich an das halten würden, was ich tatsächlich geschrieben habe.

        Dass Sony mit den RX100x am Markt gut platziert ist, macht es für Nikon nicht leichter.
        Nur ist der Markt im APS-C-Bereich genauso belegt.

        Warum sollte ein Fujianer auf Nikon Z umsteigen? Ich sehe da angesichts des von Nikon aufgerufenen Preises keinen Grund – gerade auch im wegen dem fehlenden Ultraweitwinkel und des noch dürftigen Objektivangebots.

        Ähnliches gilt für Sony. Die haben zwar selbst keine guten APS-C-Objektive. Aber bei dem etwas günstigeren Preis älterer Modelle bleibt noch was übrig für Sigma, Tamrom und Co.
        Da sehe ich auch keinen Grund zum Umsteigen.

        Bei Canon ist das noch ein klein wenig anders
        Die sind mit dem M-System mittlerweile etabliert. Zwar gelten die Sensoren der Kameras als etwas schlechter als bei Sony und Nikon. Aber so gravierend ist das auch nicht. Womit Canon punktet sind die sehr scharfen EF-M-Objektive und der recht empfindliche Autofokus bei aktuellen Modellen.
        Ich habe Canon. Bei dem Angebot von Nikon sehe ich keinen Grund zu wechseln.

        Dann gibt es die APS-C-Neueinsteiger.
        Ob die der aufgerufene Preis überzeugt, zu Nikon zu gehen, wage ich zu bezweifeln.

        Als Kunden bleiben am Ende fast nur Nikon-Nutzer, die bei einem Wechsel auf spiegellos bei Nikon bleiben wollen. Das sind die, die beim Wechsel auf spiegellos nicht gleich auf Smartphone umsteigen. Da bleiben nicht allzuviele Käufer für Nikon Z APS-C.
        Nikon kommt schlicht zu spät. Marketingabteilungen sehen nun mal technische Entwicklungen nicht voraus, da sie kein technisches Verständnis haben.

      • sabrina, ich bin genau auf deine argumente eingegangen. aber das sei mal dahingestellt. deine neu aufgerufene argumentation koppiert im grunde das was ich sagt in etwas abstruser und ausgeführterer weise. allerdings, seit wann ist das marketing für die produktentwicklung zuständig?

      • @ Florian
        Das war ein Vorschlag für gebeutelte Kamerahersteller.
        Eine Kamera, die alles kann, was eine Smartphone-Kamera kann und alles, was eine herkömmliche Kamera so drauf hat. Außer dem Objektivwechsel.
        Wenn die Marketingabteilung übernimmt, wird es für Fotografen unbefriedigend.

  • Der Preis fürs Bilder machen

    ist von der Geräte Seite sehr unterschiedlich. Da sind preiswerte „Einsteiger Kits“ mit guten technischen Voraussetzungen und hochpreisige Pixelmonster verfügbar. Zusätzlich finden sich noch Kameras für den spezialisierten Einsatz im Sortiment.

    Der willige Kunde findet immer die passende System Kamera für seine Freizeitgestaltung. Spätestens bei der Addition der gewünschten Ausrüstungsgegenstände bleibt ihm meistens die Luft weg. Sofern die Einkommensverhältnisse es erlauben wird zähneknirschend investiert.

    Was macht der Foto begeisterte mit mittlerem Einkommen? Entweder eine Ebene tiefer als gewollt kaufen oder Verzicht üben! Genau diese Gruppe macht den Umsatzrückgang!

    Ein Smartphone haben alle Einkommensgruppen, auch Menschen mit wenig Geld benutzen es. Damit werden die üblichen Bilder/Videos gemacht und geteilt, alle anderen Möglichkeiten fleißig genutzt. Mit jeder Generation werden die Kameras in den Handys besser.

    Das ist das Dilemma in dem die konventionellen Kamera Produzenten stecken. Bis auf Fuji und Olympus haben deswegen alle die Flucht nach vorne in das teurere Vollformat angetreten. Jetzt kämpfen sie in einem sinkenden Markt um weniger werdende Kunden und zudem stehen teure Investitionen für passende Objektive an.

    Der eigentliche Fehler ist das System Kameras ÜBER die TECHNIK verkauft werden. Die wird beworben. Das schreckt viele die daran Interesse hätten ab. Zu kompliziert, Ängste das eigene Fehler möglich sind usw.

    Die Smartphone Hersteller verkaufen den NUTZEN, die einfache unkomplizierte Bedienung und die Möglichkeit die Bilder sofort zu verschönern. Je nach Mobilvertrag, den sowieso jeder braucht kostet das Handy fast nichts.

    Eine Nikon Z50 hätte bei mir statt dem herkömmlichen Display ein abnehmbares Smartphone ohne Kamera hinten dran montiert. Fix und fertig konfiguriert und mit einem gesponserten Mobilfunkvertrag ausgestattet würde die Z50 nur die Hälfte kosten. Multimedial agieren und sehr gut fotografieren in einem Gerät zusammen gefasst.

    Ist so eine Idee um den Umsatzrückgang abzufedern.

    • Eine gute Idee. Es würde auch ein SIM KartenSlot, eine fehlende Telefonfunktion, aber die Anbindung ans Internetz, reichen.
      Eins darf man nicht vergessen, Faszination verkauft sich besser.
      Wann gab es zuletzt faszinierende Kameras?
      Action-Cams, Multicopter + Cam, Unterwasserdrohne, Night Vision und ein besonderer Vertreter, die Sofortbildsparte von Fuji.
      Das alles zu bezahlbaren Preisen und teilweise vollautomatisch.