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OM System präsentiert neues 50-200mm f/2.8 IS PRO

Lange wurde es auf der offiziellen Roadmap angedeutet, jetzt ist es endlich da: Das neue OM System M.Zuiko 50-200mm f/2.8 IS PRO.

Neues Telezoom-Objektiv von OM System

Die heutige OM System Präsentation hat sich in der Gerüchteküche schon seit einiger Zeit angekündigt. Jetzt gibt es endlich Gewissheit, an welcher Neuheit der Hersteller in den letzten Monaten gearbeitet hat. Es handelt sich um das M.Zuiko Digital ED 50-200mm f/2.8 IS PRO, das umgerechnet auf Kleinbild eine Brennweite von 100 bis 400 mm bei gleichbleibend hoher Lichtstärke abdeckt. Auch mit Telekonvertern ist das Objektiv kompatibel, so lässt sich die Brennweite auf bis zu 800 mm bei f/5.6 verlängern.

Eine der großen Stärken des Micro-Four-Thirds-Systems sind traditionell ein geringes Gewicht und kompakte Abmessungen. Das setzt sich auch beim neuen 50-200mm f/2.8 fort, das ein Gewicht von 1.075 Gramm auf die Waage bringt und dank eines Innenzooms über einen gleichbleibenden Schwerpunkt verfügt. In Kombination mit der OM-1 Mark II ergibt sich ein Gesamtgewicht von 1.674 Gramm – da ist man mit anderen Systemen schwerer unterwegs.

Die wichtigsten technischen Details

Bei der optischen Konstruktion vertraut der Hersteller auf 21 Elemente in 13 Gruppen, darunter befinden sich unter anderem eine EDA-Linse, zwei Super-ED-Linsen sowie mehrere HR-, E-HR- und ED-Linsen. Die Anzahl der Blendenlamellen beläuft sich auf neun. Erste Testberichte bescheinigen dem 50-200mm f/2.8 eine erstklassige Bildqualität und ein schönes Bokeh. Eine neue ZERO-II-Beschichtung unterdrückt derweil Geisterbilder und Streulicht, zudem sorgt eine Fluor-Beschichtung auf der Frontlinse dafür, dass Wassertropfen und Schmutz leicht abgewischt werden können.

Überhaupt hat OM Digital Solutions bei der Entwicklung auf eine hohe Robustheit geachtet. Das Objektiv ist nach IP53-Zertifizierung gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet, zudem stellen Temperaturen bis (mindestens) -10 °C kein Problem dar. Auch gegen Hitze und direkte Sonneneinstrahlung ist der Tubus dank der hitzebeständigen weißen Beschichtung entsprechend geschützt.

Zwei weitere Merkmale des 50-200mm f/2.8 IS PRO springen bei Betrachtung der Spezifikationen ins Auge. Zum einen ermöglicht die kombinierte Stabilisation von Objektiv und entsprechender Kamera ganze 7 Blendenstufen längere Belichtungszeiten – und zwar auch bei einer Brennweite von 200 mm (400 mm äquivalent Kleinbild). Zum anderen weist das Objektiv brauchbare Makro-Fähigkeiten auf, bezogen auf Kleinbild ist eine 0,5-fache Vergrößerung möglich, bei Verwendung des 2-fach-Telekonverters wird eine 1-fache Vergrößerung daraus. Die Naheinstellgrenze liegt bei 78 cm ab Sensorebene.

Abgerundet werden die wichtigsten Merkmale durch zahlreiche Bedienelemente wie beispielsweise einen Fokusbegrenzer, einen AF/MF-Schalter, vier L-FN-Tasten sowie einen gummierten und rutschfesten Zoom- bzw. Fokussierring. Außerdem unterstützt das neue Objektiv Fokus-Stacking sowie die volle Serienbildgeschwindigkeit von 50 Bildern pro Sekunde mit AF-C.

Preis und Verfügbarkeit

Das neue OM System 50-200mm f/2.8 IS PRO wird ab Anfang Oktober 2025 im Handel erhältlich sein, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 3.499 Euro. Zum Lieferumfang gehören natürlich auch die abnehmbare Stativschelle (Arca Swiss kompatibel), Gegenlichtblende, Deckel und Schutztasche.

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OlliKa

Schön zu hören das OM endlich mal wieder was Neues heraus bringt. Bisher waren es meist ja nur halbherzige Verbesserungen. Vielleicht können sie sich ja doch noch ein paar Jährchen über Wasser halten. Ich wünsche es ihnen jedenfalls.
Der Preis ist für MFT ziemlich heftig. Aber dafür bekommt man sicher auch einiges geboten. Freue mich schon auf die ersten Tests auf YT.

Raphael

3500€ für ein Objektiv das einen 100-400mm f5,6 KB äquivalenten Look liefert? Guter Witz. Ein professionelles Nikon 100-400mm zB. kostet über 1000€ weniger…

Karl

Der Look spielt für mich keine Rolle. Eher die durchgängige Lichtstärke 2,8, die das Nikon nicht hat. Das ist am langen Ende bei 5,6.

WRDS

Tja der mFT Sensor rauscht auch zwei Blenden mehr. Sprich: Die Bilder aus der mFT Kamera sehen gleich aus wie bei Vollformat bei 400mm f5.6. Nur dass man bei Vollformat noch eine 61MP Kamera dranhängen kann, wenn man will. Bei OMDS bleibt es bei 20Mp oder max. 25 wenn man eine Pana dranhängt.
Aber die Fans werden zuschlagen und das braucht OMDS auch dringend.

Peter Wagner

Du hast dich bestimmt verschrieben du meinst sicher bei Vollfornmt muss man eine 61Mp dran hängen um auf den gleichen Abbildungsmassstab zu kommen.
Gruß
Peter Wagner

WRDS

Nö.

Peter Wagner

Nur croppen

Ich

🥱😴

Wankelmuth

Was soll an dem Nikkor professioneller sein?

WRDS

Das Sensorformat wofür es gerechnet ist.

Wankelmuth

Es soll auch Murmeltierschützen geben, die mit mFT ihr Brot verdienen.

WRDS

kennst du welche?

Wankelmuth

Aber ernsthaft: Die Lichtstärke des Nikkors ist doch eher im Amateurbereich angesiedelt.

Peter Wagner

Was ist an einem Kleinbildsensor professionell?
Gruß
Peter Wagner

MFPhoto

Allenfalls der Fotograf dahinter. Sonst nix, wie bei allen anderen Formaten!

Peter Wagner

Ganz genau, das hatte ich auch als erstes gedacht.

Daniel_S

Wenn ich Raphael richtig lese, hat er nicht geschrieben, dass das Nikkor professioneller ist, sondern dass es professionell ist. Was das OM System zweifelsohne auch ist.
Trotzdem bleibt das Nikkor ca. 1.000 Euro billiger und man kann es auch noch an APS-C verwenden.

Peter Wagner

Um auf die gelichen Zeiten zu kommen muss man die Iso hochdrehen und für den gleichen Bildausschnitt croppen dann sind die Vorteile weitgehend dahin.

Daniel_S

Was willst Du andauernd mit Croppen? Ihr, die MFT User, vergleicht doch ständig die MFT Linsen mit den VF Linsen.
Wenn ich ein 70200 VF mit dem 50200 MFT vergleiche, muss ich croppen, um auf den gleichen Bildausschnitt zu kommen. Richtig. Mit 61 MP kann ich das aber auch. Vergleichen wir ein 100400 VF mit dem 50200 MFT, muss man nicht croppen, kann aber trotzdem eine 61 MP Kamera dahinterschrauben. Das ist doch das was WRDS geschrieben hat. Was ist daran falsch?

Peter Wagner

Ich behaupte in letzter Zeit ist von Kleinbildformatnutzern permanent ein Mft Bashing in Gang. Z.B. Der Kleinbildsensor ist professionell (d.h. wer was anderes nutzt ist unprofessionell). Es werden immer die Nachteile von Mft hervorgehoben und die Vorteile vernachlässigt oder ignoriert oder wegdiskutiert.
Ich sehe kein Objektiv im Kleinbildformat aktuell das dem OM 50-200mm das Wasser reichen kann. Allerdings ist das bisher nicht beim Endverbraucher. Bevor wir alle es loben oder verdammen muss es erst mal beim Endverbraucher ankommen.
Was auch nervt ist,dass alle 3 Tage behauptet OM ist tot, hat keine Entwicklungsabteilung und bringt keine eigene Neuentwicklung auf den Markt.
Was soll das?

Thorsten

Ich selbst fotografiere mit MFT, übe aber vor allem an OM- System auch Kritik, da ich z.T. schlechte Erfahrungen gemacht habe. Nach dem Verkauf der Olympus Fotosparte, wurde das Personal um 50% reduziert, auch in der Entwicklung und bislang kamen von OM- System auch nur Anpassungen und Projekte die noch OIlympus angeschoben hatte und Zukäufe… MFT hat auch Vorteile, schrieb ich auch immer wieder. Ich nutze MFT für Makros und auf Reisen, wenn es unbedingst sehr klein und leicht sein muß und ich auf gute Freistellung verzichten kann. Was mich hier oft nur stört, ist das MFT- Hardcore- Fans die bekannten technischen Nachteile des kleineren Sensors leugnen. Das ist teilweise schon lächerlich. Und z.B. behaupten ein z.B. 2.8/200 MFT entspricht einem 2.8/400 an VF, ist aber nur viel kleiner und leichter und konkurrenzlos günstig und auch noch physikalische Fakten ignorieren. Da ich mit MFT und VF fotografiere und auch technisch/physikalisch vom Fach bin, reizt es mich eben die Falschdarstellungen klarzustellen, denn nicht so versierte Leser glauben den teilweisen Blödsinn evt. auch noch. Nicht ohne Grund fotografiere ich mit MFT und L- Mount (Vollformat). Da beide ihre Stärken und Schwächen haben und ich die Ausrüstung nach den Aufgaben aussuche. Das neue… Weiterlesen »

Daniel_S

Ich kann deinen Ansatz verstehen, aber ich bin dafür der falsche Ansprechpartner.
Erstens betreibe ich kein MFT-Bashing und zweitens habe ich nie gesagt, dass (nur) ein Vollformatsensor professionell ist.
Ich finde, dass jede Sensorgröße in gewissen Bereichen seine Vorteile hat, in anderen Bereichen aber auch Nachteile. Deshalb sollte man seine Ausrüstung an das anpassen, was man fotografieren möchte.
MFT und APS-C haben unbestritten Vorteile im Telebereich, Mittelformat in der Landschaftsfotografie und auch bei Portraits. Vollformat ist am universellsten, allein was die Objektivauswahl (z.B. das neue Sigma 1,4/135mm) angeht.
Ich zum Beispiel nutze APS-C und Vollformat, weil ich auch die Objektive untereinander an den Gehäusen nutzen kann (okay EF-S geht nicht an der 5Div).
Die meisten Fotos mache ich mit meinen APS-C Kameras, weil ich viel im starken Telebereich fotografiere.
Ich könnte dafür auch durchaus MFT nutzen, aber es gibt kein Bajonett, das für MFT und Vollformat kompatibel ist. Und mehrere Systeme nebeneinander mache ich nicht.
Jeder muss seins finden und das ist immer eine Mischung aus Anspruch, finanziellen Möglichkeiten, Gewicht schleppen wollen, Flexibilität und weiteren Parametern. Aber jemand anderen anmachen, weil er eine andere Meinung hat als ich sie habe, würde mir nie einfallen.

Stefan Zimmermann

Einen APS-C-Mode gibt es ja auch bei Vollformat. Ich habe mir das auf eine Taste gelegt und kann so direkt umschalten und den Ausschnitt vergleichen, was sehr praktisch ist. Selbst im APS-C-Mode hat man bei 61 MP noch mehr Auflösung als bei den meisten APS-C-Kameras und zusätzlich größere Einzelpixel. Alternativ kann man das Vollformat-Foto einfach nachträglich auf APS-C zuschneiden und bleibt dadurch noch flexibler. Beides funktioniert problemlos. Warum also noch eine APS-C-Kamera kaufen. Das kostet nur unnötig Geld, das man besser in hochwertigeres Equipment investieren kann und gleichzeitig reduziert man so den Hardware-Zoo. Viele nutzen an APS-C ohnehin Vollformat-Objektive. Für mich ergibt das daher kaum noch Sinn. Aber jeder wie er möchte, freie Welt, freie Entschdung.

Peter Wagner

Das mit der Auflösung stimmt das sind ca 27MP, aber die Pixelgröße z.B. verglichen der 61Mp Kamera A7RIV mit der Sony Alpha 6700 ist fast genau gleich groß erstere 3,76 Mikrometer die letztere 3,8 Mikrometer.
Natürlich ist die Kombi Vollformat mit APSC sinnvoll allerdings doch nur wenn es für APSC gerechnete Objektive gibt.Die Apsc Kamera mutiert sonst zum besseren Telekonverter.

Stefan Zimmermann

Danke Peter, ich hatte das mit der Pixelgröße etwas besser in Erinnerung gehabt. Das Alter 🙂

Daniel_S

Die Canon R5 oder die R5ii haben 45 MP, im Crop-Modus sind das grob 20 MP. Die R7 hat 32 MP.
Außerdem bin ich in der Regel mit 2 Kameras unterwegs. An der APS-C habe ich dann das 4,0/500mm und an der VF das 100-400mm. Warum sollte ich mir 2 R5en holen, nur um eine Im Crop zu haben? Das wäre eher unnötig Geld investiert. Abgesehen davon, bevor ich eine VF im Crop-Modus betreibe, würde ich eher in der Bildbearbeitung beschneiden.
Würdest Du mir bitte noch Deinen Satz “Selbst im APS-C-Mode hat man bei 61 MP noch mehr Auflösung als bei den meisten APS-C-Kameras und zusätzlich größere Einzelpixel” erklären? Entweder hat die 61 MP Kamera im Crop-Modus eine höhere Auflösung als eine entsprechende APS-C Kamera oder sie hat größere Einzelpixel. Aber beides ist nicht möglich.

Stefan Zimmermann

Siehe Antwort an Peter! Bei zwei Bodys machen zwei Vollformat-Kameras immer noch deutlich mehr Sinn. Man ist einfach flexibler – bei Hochzeiten, Landschaft, Reportage und vielem mehr. Vollformat bringt nun mal die bessere Bildqualität, den höheren Dynamikumfang und deutlich mehr Freistellungsmöglichkeiten. Wenn es ins Supertele geht, kann man jederzeit auf APS-C umschalten oder später beschneiden – bei 61 MP hat man mehr als genug Reserve. Und auch das Fotografieren direkt im APS-C-Modus kann Sinn machen: kleinere Dateien, sofortige Bildkontrolle im passenden Ausschnitt. Ich fotografiere ohnehin so, dass ich kaum noch nachträglich beschneiden muss, weil ich schon beim Auslösen genau weiß, was ich will. Natürlich mag es Fälle geben, in denen jemand wirklich nur den Supertelebereich braucht. Aber was ist, wenn sich sechs Monate später die Aufgaben ändern? Oder wenn man plötzlich doch mit der passenden, „echten“ Brennweite arbeiten möchte, um für ein besonderes Bild die maximale Bildqualität herauszuholen? Dann steht man mit einem reinen APS-C-Body schnell im Abseits. Ich finde das ist zur kurz gedacht. All diese Flexibilität nimmt man sich, wenn man einen zweiten Body nur als APS-C nutzt. Wenn ich wirklich mehr Bildqualität im Telebereich brauche, nehme ich einfach die passende echte Brennweite – und gehe gar nicht… Weiterlesen »

Daniel_S

Hi Stefan, ich weiss, dass Du für deine Fotos einen unglaublichen Aufwand betreibst. Und ich bewundere das! Aber deine Fotografie ist komplett anders, als meine Art der Fotografie. Deswegen sind alle deine Tipps, für mich falsch. Glaub mir, ich kann mich selbst einschätzen und benötige dafür keine missionarische Hilfe. Zitat Stefan: “Bei zwei Bodys machen zwei Vollformat-Kameras immer noch deutlich mehr Sinn. Man ist einfach flexibler” -> Nein, im Gegenteil. Je nachdem was man fotografiert. Zitat Stefan: “Vollformat bringt nun mal die bessere Bildqualität“. -> Nein nicht immer!!! Zitat Stefan: “und deutlich mehr Freistellungsmöglichkeiten“. -> Wenn ich das möchte, kann ich meine VF nutzen. Zitat Stefan: “bei Hochzeiten, Landschaft, Reportage”: Fotografiere ich nicht, und wenn nehme ich dazu meine VF 5D iv. Zitat Stefan: “Wenn es ins Supertele geht, kann man jederzeit auf APS-C umschalten oder später beschneiden“. -> Ja, aber blödsinn, wenn ich gleich in dem passenden Bildformat arbeiten kann. Zitat Stefan: “bei 61 MP hat man mehr als genug Reserve“. -> Jein, ich wechsel nicht wegen irgendwelchen 61 MP das System und tausche dafür 15 Objektive aus. Zitat Stefan: “Ich fotografiere ohnehin so, dass ich kaum noch nachträglich beschneiden muss, weil ich schon beim Auslösen genau weiß, was… Weiterlesen »

Thorsten

Stimme dir zu.
Andere Meinungen und Vorlieben, sollte man selbstverständlich gelten lassen.
Aber Fakten bleiben nun mal Fakten und es kann sich nicht jeder seine Physik so hindrehen wie es ihm gefällt.
Manche verwechseln Fakten eben mit Meinung.
“Andere Meinungen zählen genau so wie meine eigene, aber Fakten zählen mehr als Meinung”
Sonst sind wir bei Pippi Langstrumpf:
“Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt…” Wir sind hier nicht mehr im Kindergarten, oder etwa doch??

Peter Wagner

Wenn das 100-400mm Kleinbildformat am Ende f5,6 habe ich den gleichen Bildlook verliere aber den angeblichen Vorteil beim Rauschen und habe eine viermal so lange Zeit.
Außerdem vergleichen wir Mft Nutzer nicht dauernd Mft Linsen mit Vf sondern die Kleinbildformatnutzer reden Mft schlecht.

Thorsten

“Wenn das 100-400mm Kleinbildformat am Ende f5,6 habe ich den gleichen Bildlook verliere aber den angeblichen Vorteil beim Rauschen und habe eine viermal so lange Zeit.”
Nein!
Den Vorteil beim Rauschen verlierst du nur, wenn du die ISO 2 Stufen hochsetzt und dann hast du auch die gleiche Zeit!

Peter Wagner

Das gebe ich dir Recht ,wenn du eine schnelle Zeit brauchst musst du die Iso hochschrauben zum Beispiel wenn sich ein Tier schnell bewegt. Um bei dem Beispiel mit dem 50-200mm Om zu bleiben vergleiche ich es mit einem 50-200mm Vf mit 2,8 habe den kleineren Bildwinkel muss croppen und verliere dadurch Qualität oder ich vergleiche es mit einem100-400mm 5,6 am langen Ende und verliere 2 Werte an der Zeit.

Daniel_S

Zitat Peter Wagner: “Außerdem vergleichen wir Mft Nutzer nicht dauernd Mft Linsen mit Vf sondern die Kleinbildformatnutzer reden Mft schlecht.”
Gerade das wird, auch in diesem Strang wieder, aber andauernd gemacht, dass von den MFT Nutzern die kleinen MFT Objektive mit ihrem VF Pendants verglichen werden (MFT 200 vs. VF 400).
Ich gebe Dir aber recht, dass hier sehr viele Leute MFT grundsätzlich schlecht reden, was ebenfalls sinnfrei ist.

Daniel_S

Ich finde es eh immer lustig, wie dreist bei MFT die Brennweiten auf Kleinbild gerechnet werden.
Auf der OM Systems Seite sind die 50-200mm 1x erwähnt, aber 4 oder 5 mal der Brennweitenbereich 100-400mm.
200mm Brennweite sind 200mm Brennweite. Punkt! Egal bei welchem Sensorformat.

Peter Wagner

Stimmt die Brennweite bleibt, der Bildwinkel ist ein anderer ich hatte auch nichts anderes behauptet, deshalb ist meines Erachtens ein Vergleich der Brennweiten 50-200mm oder 70-200mm von Kleinbild zu Mft ziemlich sinnfrei, da beide Objektive für unterschiedliche Anwendungsbereiche gedacht sind.
Gruß
Peter Wagner

Daniel_S

Ich bin fast bei Dir, aber: Das 50-200 MFT kann man, was Mechanik, Größe und Gewicht angeht durchaus (bedingt) mit den 70-200 VF vergleichen, aber man darf sie bezüglich des optischen Ergebnisses nicht vergleichen.
Die 100-400 VF kann man wiederum bezüglich des Bildwinkels mit dem 50-200 MFT vergleichen, aber niemals was Mechanik, Größe und Gewicht angeht, wenn man für beide die gleiche Lichtstärke annimmt.

Thorsten

Stimmt, die Brennweite bleibt bei 200mm, auch die Lichtstärke, das ist ja das Verhältnis von Brennweite zur Öffnung und eine Eigenschaft des Objektivs.
Aber ein 2.8/200 am MFT Sensor führt fotografisch zu den gleichen Ergebnissen wie ein 5.6/400 am VF Sensor, da beist die Maus keinen Faden ab.
Deshalb benutzt man den Begriff Äquivalenz.
Sieh es doch aus fotografischer Sicht:
Fotografie mit einem Objektiv ist doch in der Regel kein Selbstzweck, sonder ich will bestimmte Situationen einfangen, bei bestimmten Lichtverhältnissen, einer gewissen Freistellung, technische Qualität etc.
Da ist der Begriff der Äquivalenz sehr nützlich, weil man dann vergleichen kann, mit welchem Objektiv an welcher Sensorgröße man zu vergleichbaren Ergebnissen kommt.
Das aus einem 2.8/200 Objektiv ein 5.6/400 Objektiv wird, hat auch niemand behauptet, es wirkt bei MFT nur so, als wäre es ein 5.6/400 an VF. Deshalb ist der Äquivalenzbegriff sehr nützlich.

Daniel_S

Ich habe nichts gegenteiliges behauptet.

WRDS

Immerhin ist der Preis noch halbwegs realistisch Vorgängig wurde über deutlich höhere Preise spekuliert. OMDS hat wohl selber gemerkt, dass das nicht funktionieren würde.

MFPhoto

Endlich!
Der Preis ist in dem Bereich, den ich geschätzt hatte, für die meisten zu teuer.
Dank 1:2 Abbildungsmaßstab ist hier alles richtig gelungen, ich nehme, je nach Situation das IPhone 17Pro dazu, schleppen war gestern.

J.Friedrich

Das ist ja eine unorthodoxe Kombi 😂, aber genau mein Geschmack! Wenn ich manchmal “planlos” sage: heute habe ich Bock nur die Kamera und das 2,8 70200 mitzunehmen, dann habe ich “hinten rechts” ja immer noch die 24MP-APS-GRiii mit 28mm-eq in der Gesässtasche, als WW, stecken 😉

Ich

„… schleppen war gestern.“

Wer mit weniger zufrieden ist, kann weniger schleppen. Eigentlich ganz simpel.

WRDS

Wenn man mit Smartphone und mFT Bildern zufrieden ist, kann man das machen.

Taeniatus

Wer richtig fotografieren kann, kriegt es auch mit mFT und Smartphone hin.
Aber wenn man an Minderwertigkeitskomplex leidet und/oder sein Ego befriedigen muss, braucht man Vollformat.

Thorsten

Selten so einen Blödsinn gelesen…
Die Sensorgröße ist also nach deinen Ausführungen völlig egal und hat keinerlei Auswirkung auf die Bildqualität. Das mag bei Sonntagsmittag Fotos ohne Qualitätanspruch gelten….
…ach was verschwende ich hier meine Zeit?

Taeniatus

Hab ich das geschrieben? Nein!
Ich meinte das ein richtiger Profi auch mit mFT oder Smartphone gescheite Bilder hinkriegt, ein Anfänger auch mit Vollformat nichts oder kaum was vernünftiges hinbekommen.
Wenn du die Bildqualität an der Sensorgröße festmachst… tust du mir echt leid.
Aber auch ich werde nicht meine Zeit verschwenden das zu erklären…

Thorsten

Oh, sorry, dann hab ich dich wohl falsch verstanden.
Aber auch wenn man fotografieren kann, gibt es Situationen in denen man mit einem größerem Sensor zu besseren Ergebnissen kommt.

Taeniatus

Das ist unumstritten. Klar hat ein größerer Sensor Vorteile, aber auch gewisse Nachteile. Jeden das seine.
Ich für mich jedenfalls habe die Vor- und Nachteile abgewogen und mich dazu entschlossen meine Vollformat Ausrüstung zu verkaufen und wieder zurück zu APS-C zu kehren.

Peter Wagner

Er meinte nicht die Sensorgröße er meinte der Fotograf ist verantwortlich für die Bildqualität.
Gruß
Peter Wagner

Taeniatus

Danke, genau das habe ich gemeint.

WRDS

Die typischen haltlosen Behauptungen. Ich fotografiere auch gerne mit APS-C und einer 1,4 Zoll V1, die einem mFT Sensor entspricht. Zudem hatte ich bis vor einem Jahr eine hochwertige OM System Ausrüstung inkl. 150-400. Ich kenne das Zeug also aus eigener Erfahrung.

Peter Wagner

Und Du kannst MFT Bilder zweifelsfrei von Kleinbildformatbildern unterscheiden, wenn die Aufnahmedaten nicht sichtbar sind?????

WRDS

Bei Tageslichtaufnahmen sieht man den Unterschied nicht. Bei hohen ISO Werten und dort wo ein hoher Dynamikumfang ausgereizt wurde in der Nachbearbeitung, sieht man es sehr wohl, wenn man nicht ignorant ist.

Thorsten

Ja
Man sieht es bei höheren ISO- Werten ab ca 1600 ISO und bei allen Empfindlichkeiten im Bearbeitungspotential der RAW- Daten. Deshalb hat das größere Format klare Vorteile bei LOW- Light und in kontrastreichen Situationen!
der 4 mal größere Sensor fängt auch 4 mal mehr Licht ein, bei gleicher Belichtung.

O.G.

Ja, ab ca. ISO 1600 sieht man es wenn das Licht schon sehr schlecht ist. Allerdings habe ich lange Zeit mit einer
E-M1 MKIII und dem 17mm 1.8 in den Berliner U-Bahnhöfen fotografiert u.a. auch im Bereich der Tunnel wo teils nur leichte Neonbeleuchtung herrscht aber die Aufnahmen sind alle gut. Auch im Vergleich zu einer Nikon Z6II. Der IBIS der Olympus erlaubte relativ lange Belichtungszeiten bei niedrigen ISO Werten. Dazu bei Offenblende voll nutzbar weil der Schärfebereich relativ groß ist.

Thorsten

Evt sind wir uns in Berlin schon mal begegnet.
Auch ich habe für solche Fälle eine EM1-III, der Bildstabi ist Klasse, das stimmt, nützt aber nichts bei Bewegung im BIld und außerdem sind die Bildstabis bei VF Kameras sehr viel besser geworden und haben zu MFT fast aufgeschlossen.
Ich fotografiere in Städten neuerdings mit einer Pana S9 Ausrüstung. Der Stabi ist nur noch knapp eine Blende schlechter, aber der Sensor 2 Blenden empfindlicher und die Ausrüstung äquivalent auch nicht größer und schwerer.
Habe aber bei VF den Vorteil der größeren Bearbeitungsreserven in den RAW Daten.
Trotzden nutze ich in solchen Situationen gern noch meine EM1-III Ausrüstung, in Städten auch gern mit dem sehr guten 4/12-100.

Peter Wagner

Ich würde sagen im Grenzbereich Low light und bei kontrastreichen Situationen geb ich dir recht. Da würde ich eine Kamera bevorzugen, die etwa 30-40 MP hat um nicht zu viele Vorteile zu verschenken. Was mich absolut zum Denken gebracht hat war ein Erlebnis in Portugal bei der ein Amateur mit einer Nikon D90 und einem Kitzoom 18-105mm dermaßen gute Porträtaufnahmen gemacht hat, die Kamera hat 12,3 Megapixel auf APSC; das überzeugende war für mich die Farbdynamik- und sättigung.Das führe ich auf die eher geringe PIxelzahl und somit die größeren Pixel Pixelpitch 5,5 zurück. Also manchmal ist eben weniger mehr. Um auf die Grenzbereiche zurückzukommen. Es ist öfters so bei der OMD Mark III, dass ich mit 2000 Iso und mehr fotografiere etwa bis 3000 und man sieht kaum rauschen. Mit dem Olympus 100-400mm ist man sehr schnell im Grenzbereich wenn das natürlich 2 Blenden lichtstärker wäre hätte ich die Probleme nicht oder viel weniger. Für mich ist das Hobby und ich möchte auch auf das Preis Leistungsverhältnis achten. Ich fotografiere gerne auf Reisen und möchte mich nicht mit zuviel Zusatzgepäck belasten.Wenn ich nicht gezielt Tiere in der Natur fotografiere versuche ich so leicht wie möglich unterwegs zu sein. Z.B. GX… Weiterlesen »

Thorsten

Auf Reisen, wenn ich nicht viel schleppen möchte verwende ich auch oft meine MFT Ausrüstung, ebenso bei Makros.
Ich halte aber auch Naturvorträge vor größerem Publikum. Aber alles Hobby. Manchmal verkaufe ich aber auch, das ein oder andere Bild.
Meine Hauptgebiete:
Landschaft: L- Mount
Makro; MFT und L- Mount. Blüten bei Offenblende mit L- Mount. Libellen mit der G9 und dem 2.8/200 Pana-Leica.
Städtereisen: GX9 oder PenF, aber immer öfter die S9 mit kompakten Objektiven (L- Mount).
Die S9 ist in der Dämmerung, wenn besonders schöne Lichtstimmungen herrschen und Nachts einfach überlegen und die Objektive erzeugen auch noch schöne Blendensterne. Meine MFT- Objektive leider nicht, bis auf das PanaLeica 1.4/12, mein absolutes Lieblings- MFT Objektiv für die Stadt, wie die Noktone von Voigtländer, echte Highlights.

WRDS

Und das relativ leichte Gewicht von 1075 Gramm ist ohne Stativschelle. Ich bin gespannt auf das Sony FE 100-400 GM II…. das wird sicher auch deutlich leichter als die erste Version. Das Gewichtsargument für mFT zählt jedenfalls nicht mehr so wirklich.

Peter Wagner

Das sind 320g Differenz da kann ich bei Mft noch ein Objektiv einpacken.

WRDS

320g zu was? Das 100-400 GM II ist noch nicht auf dem Markt. Das alte GM ist acht Jahre alt. Also von was redest du?

Peter Wagner

Da muss ich dir ausnahmsweise Recht geben von welchem Gewicht redest du wenn das Objektiv noch nicht auf dem Markt ist ?

Thorsten

Hätte ich OM- System gar nicht mehr zugetraut. Fragt sich nur, wer das Objekitiv entwickelt hat ? Ach egal. Wirklich eine schöne Ergänzung für MFT. Aber 3500€ für ein Objektiv das auf Kleinbild gerechnet einem 5.6/100-400 entspricht? Das wäre mir deutlich zu teuer. Ein Sigma 5-6.3/100-400 kostet nur um die 1000€ und das Sony 4.5-5.6/100-400 kostet “nur” 2300 € und ist auch noch über weite Bereiche äquivalent lichtstärker. Gut das Sigma hat eine gleitende Lichtstärke und der Synch-IS bei OM- System ist sicherlich besser als bei dem Sigma und dem Sony, aber rechtfertigt das, so einen großen Preisunterschied? Ein 2.8/70-200 ist eine ähnlich Rechnung und kostet bei den div Vollformatherstellern um die 2000€ (Lumix), selbst das Canon kostet “2700”€ trotz Canons Apothekenpreisen- Politik. Das neue und exzellent Sigma 2.8/70-200 ist für 1500€ zu haben. 20mm mehr unten herum bedeuten sicherlich nicht einen viel größeren Konstruktionsaufwand. Es machen wohl eher die zu erwartenden geringen Stückzahlen, die der Preiskalkulation zugrunde liegen. Es wird wohl niemand aus einem anderen System zu OM- System wegen dieses Objektivs wechseln, ist eher etwas für OM- System- Hardcore- Fans, bei denen der Preis eine untergeordnete Rolle spielt. Ich fotografiere mit MFT und L- Mount und betreibe auch… Weiterlesen »

Taeniatus

“…ist auch noch über weite Bereiche äquivalent lichtstärker.” – nein ist es nicht… Lichtstarke bleibt gleich, nur der Look entspricht f5.6, das Rauschen lasse ich jetzt aus.

“Der mangelhafte OM- System Service, wie ich schon mehrfach leidvoll erfahren musste.” – und wie wir schon viele, viele Male “leidvoll” unter jedem Artikel zu mFT lesen müssten.

Thorsten

Doch, ist äquivalent lichtstärker.
Ich erkläre es auch dir, gern noch einmal:
Ein kleinerer Sensor hinter einem gegebenen Objektiv hat 3 Auswirkungen:

  • Bildwinkel wird enger
  • Tiefenschärfe vergrößert sich
  • Eingefangene Lichtmenge verringert sich, deshalb ist das Rauschen auch um 2 Stufen höher, man kann auch sagen um 2 Blenden schlechter.

Und zwar im Vergleich MFT zu VF, nach dem Crop- Faktor von 2.
Was gleich bleibt sind die Belichtungsparameter, da die Lichtmenge/pro gleicher Flächeneinhait die gleiche ist, bei einem 4 mal größeren Sensor ist die eingefangene Lichtmenge aber 4 mal größer, sprich 2 Blenden.
Für das Endergebnis ist der Bildwinkel, die Freistellungswirkung (Tiefenschärfe) und die eingefangene Lichtmenge entscheidend.
Deshalb entspricht ein z.B. 2.8/200 vor einem MFT Sensor auch genau einem 5.6/400 vor einem VF- Sensor, man sagt äquivalent.
gez. Dipl.Ing. Technische Optik

Freudentrauma

Naja unter Lichtstärke verstehe ich halt Lichtmenge/pro Fläche und nicht Gesamtlichtmenge. Da würde ich den Äquivalenzbegriff persönlich nicht verwenden. Selbst wenn ich verstehe, was gemeint ist.
Ich mein, würdest du auf FF ein Bild mit 2.8/200 aufnehmen und dann croppen, würdest du ja auch nicht sagen. Das Bild hat jetzt Blende f5,6.

Ich finde aber ab gewissen Punkt der Äquivalenzbegriff etwas schwierig. Allgemein geht man bei MFT schon gedanklich allgemein von geringerer Lichtdynamik als FF aus. Da interessiert einen eher das Äquivalent im Bidlwinkel und Tiefenschärfe. Das Rauschverhalten hat man eigtl. da schon von Anfang an im Kopf und akzeptiert das einfach.

Der Vergleich ist daher auch ein bisschen schwierig mit äquivalenten FF-Objektiven. Eigtl. nur entscheidend, wenn man Systeme als Ganzes betrachtet.
Was mir bei den meisten 100-400/5,6 FF Objektiven auffällt, ist dass diese meist einen ausfahrendes Tele haben, während das 50-200 das nicht tut.

Ob das aber der Aufpreis wert ist… Der wird vermutlich eher den kleineren Stückzahlen zu verdanken sein. Da sieht man den Nachteil eines Nischensystems gegenüber eines vom Markt bevorzugten recht deutig.

Thorsten

Ich stimme dir weitgehend zu Wenn du ein um 2 Stufen höheres Rauschen und schlechtere Dynamik vom MFT akzeptierst, o.k. Man kann es auch anders ausdrücken, nämlich über die Äquivalenz, auch bei der eingefangenen Lichtmenge. Dann wird in Zahlen ausgedrückt, um wieviel sich Rauschen, Dynamik und Beugungserscheinungen unterscheiden. Beispiel aus der Aktion- Fotografie, egal ob Sport oder Tierfotografie: ein 2.8/200 MFT hat die gleichen Belichtungsparameter wie ein 2.8/200 am VF- Sensor (Lichtmenge/Flächeneinheit) Aber bei der Bildqualität entspricht das MFT- BIld einem um 2 Lichtstufen höherer ISO- Zahl am VF- Sensor. Also könnte ich am Vollformatsensor 2 ISO- Stufen höher gehen und hätte dann eine noch kürzere Verschlusszeit, oder könnte die Blende 2 Stufen weiter schließen und hätte gleiche Bedingungen. Nautärlich nur bei ähnlich auflösenden modernen Sensoren. Ob man das braucht und auch bessere Ergebnisse erziehlt hängt stark vom Anwendungsfall ab. Und eine kleine und leichtere Ausrüstung hat ja auch ihre Vorteile. Der Äquivalenzbegriff ist einfach praktisch, um die Verhältnisse vergleichbar darzustellen. Das neue OM- System Objektiv ist sicherlich ein sehr gutes Objektiv: Sehr gute Nahgrenze und ein sehr effektiver BIldstabi, innenfokussiert und wettergeschützt Der Preis ist aufgrund der geringen zu erwartenden Stückzahlen, sicherlich auch gerechtfertigt. Wenn man aber systemübergreifend die… Weiterlesen »

MFPhoto

Du betreibst nur MFT-Schlechtredei und offensichtlich jegliche Praxiserfahrung damit.
Das beweisen ungezählte Spitzenfotos jede Woche – der Fotograf und das Licht machen das Bild – völlig gleichgültig wie groß der Sensor ist – das ist eher eine Marginalie. Und trotzdem ist die Verwendung des Wortes Schärfentiefe logischer.
Es geht immer darum zu wissen, wann welche Sensorgrösse Motiv u Fotograf unterstützt.

Thorsten

Und die Erde ist eine Scheibe…..
Ich mache MFT nicht schlecht, ich fotografiere neben L- Mount ja selbst mit MFT.
Jede Sensorgröße hat ihre bekannten Vor- und Nachteile.
Aber etwas schön reden, bringt auch nichts.
Die von mir dargestellten Zusammenhänge sind auch keine Meinung, sondern physikalischer Fakt.

Taeniatus

Genau das meinte ich oben. Danke.

Daniel_S

Zitat Freudentrauma: “Was mir bei den meisten 100-400/5,6 FF Objektiven auffällt, ist dass diese meist einen ausfahrendes Tele haben, während das 50-200 das nicht tut.”
Und schon wieder wird ein 50-200 mit einem 100-400 verglichen. Nur, weil die Objektive optisch an ihren jeweiligen Sensoren den gleichen Bildwinkel abbilden, kann man die Objektive mit sooo unterschiedlichen Brennweiten nicht mechanisch vergleichen.
Die 70-200mm VF Objektive sind auch alles Innenzooms (bis auf das ursprüngliche RF 2,8/70-200mm, weil es auf extreme Kompaktheit ausgelegt ist). Ob Innenzoom ja oder nein liegt nicht am Bildkreis (MFT vs. VF), sondern an der Brfennweite.

Peter Wagner

Und der Bildwinkel um den zu erreichen musst du doch croppen und verlierst einiges an Bildqualität, wenn du mit Kleinbildformat 70-200mm,2,8 fotografierst.
Ich finde wir sollten mal eine Bildwinkelequivalenz einführen.

Thorsten

Was ist denn das für ein Argument?
Man nimmt für den gleichen Bildwinkel einfach ein anderes Objektiv, schon mal davon gehört?

Peter Wagner

Ja vorschlagen würde ich ein 100-400mm am Ende f5,6 dann bin ich beim gleichen Bildergebnis oder ein 400mm 2,8 Festbrennweite weil es kein Zoom im Kleinbildfomat gibt mit f2,8.
Das 400er wiegt dann um die 3 Kilo und kostet 13000-14000€.

Peter Wagner

Ich korrigiere den Begriff: Bildwinkeläquivalenz (finde ich auch eine schöne Erfindung)

Henry

So viele Kommentare zu diesem Thema. Ich denke, jetzt hat es auch der Letzte im Hörsaal begriffen und wir können endlich mal einen Strich drunter ziehen.

Peter Wagner

Croppen hat etwa die selbe Auswirkung auf die Bildqualität wie ein Telekonverter.

Peter Wagner

Und die Zeit und die Iso?

Henry

Von mir hat das noch keiner gelesen. Meine paar Reparaturen meiner Olys in den letzten drei Jahren wurden, obgleich in Portugal durchgeführt, recht flott erledigt.

Thorsten

Flott ist relativ, meine Reparaturen haben jeweils 2-3 Wochen in Anspruch genommen, ohne jede Satusmeldung und eine Hotline existiert gar nicht mehr. Irgendwann lagen die Geräte ohne Ankündigung vor der Tür. Eine einwandfreie Reparatur ist selbstverständlich Im Vergleich die Konkurrenz von Panasonic: Top Anleitung der Abwicklung duch kompetente Hotline Mitarbeiter. Reparatur innerhalb von 6 Tagen incl Postweg! 2 Statusmeldungen per mail zwischendurch und 1 Woche nach der ebenfalls perfekten Reparatur eine nette Mail von Pana, wie zufrieden ich mit der Reparatur und der Abwicklung war. Das ist für mich perfekt. Ob man zufrieden ist, hängt ja auch immer von den Vergleichen ab, die man hat. Von allen Vergleichen die ich habe (Nikon NPS, Olympus zu Olympus- Zeiten, Panasonic). ist der OM- System Kundendienst der mit Abstand schlechteste, mag Zufall sein, glaub ich aber nicht, wenn ich so ins Oly- Forum schaue. Mit 2 Wochen könnte ich ja noch leben, aber ohne jegliche Statusmeldungen und ohne Ankündigung, kann ich weder Projekte planen, noch bin Zuhause wenn das Paket ankommt. Für manchen Einen mag das reichen, für mich eben nicht. Deswegen ist für mich Vorsicht geboten, für welchen Hersteller ich mich entscheide, da mir der Service sehr wichtig ist. Und mit diesen… Weiterlesen »

HOLGER

Stimme aus einer Erfahrung vollkommen zu.

O.G.

Also “ein paar Reparaturen in den letzten drei Jahren”, sofern defekte nicht selbstverschuldet waren, ist jetzt auch kein Aushängeschild für die Marke.

Henry

Im Outdooreinsatz in den Bergen kann schon mal was passieren.

HOLGER

Der Dipl. Ing. Optik Thorsten ist wieder im Verdoppelungswahn.
Lichtstärke MFT 2.8 ist eigentlich Lichtstärke 5.6. Dass Fotografen unter Lichtstärke nicht Rauschen, Tiefenschärfe …… verstehen, sondern die Verschlusszeit bei gleicher ISO, wird einfach nicht beachtet.
Bei einem MFT F 2.8 Objektiv habe ich bei gleicher ISO eine kürzere Verschlusszeit als bei einem F 5.6
Vollformat Objektiv. Um das geht es, ich kann bei wenig Licht; ohne ISO Erhöhung kürzere Verschlusszeiten erreichen. Alle anderen Vor- Nachteile kann man heraus arbeiten aber 2.8 bleibt immer 2.8

Thorsten

Du schriebst:
“Bei einem MFT F 2.8 Objektiv habe ich bei gleicher ISO eine kürzere Verschlusszeit als bei einem F 5.6
Vollformat Objektiv. Um das geht es, ich kann bei wenig Licht; ohne ISO Erhöhung kürzere Verschlusszeiten erreichen.”
Antwort:
Du ignorierst, das man bei einem 4 mal größeren Sensor die ISO- Zahl um 2 Stufen höher wählen kann. bei gleicher Bildqualität.
Also wieder Crop- Faktor 2.
Nach deiner kruden Rechnung, wäre ein kleinerer Sensor bei Low- Light, ja sogar ein Vorteil !
Wenn ich das so weiter spinne: Ein MIttelformatsensor müsste also nach deiner Theorie weniger lichtempfindlich sein, als ein kleiner Smart-Phone Sensor. Oder gilt deine Theorie nur zwischen MFT und VF- Sensor?
Dann erklär mir doch bitte mal deine physikalischen Theorien…..
Denk einfach mal scharf nach……

So, ich bin jetzt raus und bin es leid, langsam wird es hier wirklich lächerlich….

WRDS

Gemäss Reinhard Wagner ist es eine Auftragsarbeit von Sigma. Eine echte mFT Entwicklung. Es sollen da auch unterschiedliche Versionen entwickelt worden sein.

Thorsten

Interessant, noch gar nicht gelesen.
Dacht ich mir doch, das es keine OM- System Entwicklung ist.
Aber ist ja auch egal.
Auch das sehr gute und beliebte Oly 1.8/75 ist eine Sigma Entwicklung, ich besitze es selbst.

WRDS

Gibt es auch nicht zu lesen. Das hat er mal in einem Folyfos gesagt. Es tönt jedenfalls plausibel. Sigma baut erstklassige Objektive.

Thorsten

Danke für die Info.
Ja Sigma baut wirklich Spitzenobjektive, die auch noch bezahlbar sind.
Habe für L- Mount einige davon. Alle sehr empfehlenswert.
Und sehr viel besser als meine früheren Erfahrungen mit Sigma zu meinen Nikon- Analogzeiten.
Das es keine Eigenentwicklung von OM- System sein kann, hab ich schon vermutet, wo auch die Kapazität hernehmen? Wenn ich sehe was unter OM- System bislang so an Eigenleistung kam, scheinen die keine nennswerte Entwickungsabteilung mehr zu haben.
Und nach dem 50% der Oly- Mitarbeiter entlassen wurden, verlassen die restlichen besten Mitarbeiter in der Regel auch noch das sinkende Schiff, da sie Alternativen haben.
Aber ist ja auch egal, ob Eigenleistung oder Auftragsarbeit, das Ergebnis zählt und das hört sich doch gut an.

Peter Wagner

“Selten soviel Blödsinn gelesen” und “völliger Quatsch” sind tolle antipädagogisch wertvolle inhaltlich sachliche Beiträge.
Gruß
Peter Wagner

Thorsten

Hast ja Recht

Peter Wagner

Danke! Ich finde nicht , dass du mit der falschen Technik unterwegs bist.wuerde ich viel Portrait fotografieren würde ich mich bei Panasonic umschauen.Ich finde es allerdings sehr schade, dass dort Mft und Vollformat nicht den gleichen Anschluss haben. Gruß Peter Wagner

Wankelmuth

Eine gute Nachricht für die MFt Gemeinde: Ein Objektiv, das den allseits beliebten 100- 400 mmm Objektiven in fast allen Belangen entspricht. Na ja, ein Drittel leichter, ein Drittel teurer. Aber sonst sehr vergleichbar.

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