Leica Kameras Marktgeschehen

Sammler lässt sich schwarze Leica MP2 mehr als 1,5 Mio. € kosten

Bei Leica-Auktionen erzielen Kameras und andere fotografische Gerätschaften immer wieder absurde Summen, so auch jetzt.

Nur 6 Kameras dieser Art

Die Leitz Photographica Auction in Wetzlar hat einmal mehr bewiesen, dass klassische Leica-Kameras zu den begehrtesten Sammlerstücken überhaupt gehören. Bei der 44. Ausgabe der renommierten Versteigerung wurden erneut Rekordpreise für seltene Modelle und Objektive erzielt, allen voran für eine Leica MP2 in schwarzer Lackierung.

Die Leica MP2 ist eine absolute Rarität unter den Leica-Kameras. Insgesamt wurden 1958 nur 27 Exemplare dieser professionellen Variante der M2 gefertigt, die dank eines speziellen Motorantriebs bis zu 3,5 Bilder pro Sekunde schießen kann. Von diesen 27 Kameras wurden lediglich sechs in der besonders begehrten schwarzen Lackierung hergestellt.

Kein Wunder also, dass sich bei der Auktion ein regelrechtes Bietergefecht um die Leica MP2 Black Paint entwickelte, aus dem ein glücklicher Sammler schließlich für 1,56 Millionen Euro als Sieger hervorging. Damit hat er rund das Doppelte des geschätzten Preises bezahlt.

Auch goldene Leica Luxus im Originalzustand verkauft

Doch die MP2 war nicht das einzige Highlight der Auktion. Auch eine fast 100 Jahre alte Leica Luxus im Originalzustand wechselte für beachtliche 288.000 Euro den Besitzer. Die Leica I Mod. A. Luxus aus dem Jahr 1931 besticht durch einen vergoldeten Körper und eine spezielle Lederverkleidung. Trotz ihres hohen Alters war das versteigerte Exemplar mit der Seriennummer 48438 noch nie restauriert worden – eine absolute Seltenheit, da die meisten der wenigen noch existierenden Luxus-Modelle bereits repariert und aufgearbeitet wurden.

Auch bei den Objektiven wurden Spitzenpreise erzielt. Eines der lichtstärksten und seltensten Objektive aus der Produktion von Ernst Leitz Canada (ELCAN), ein 90mm f/1, wechselte für 192.000 Euro den Besitzer. Das in den 1970er Jahren für die US-Navy hergestellte Exemplar war die Nummer sieben in einer Serie von nur zehn Stück. Durch den kompletten Katalog aller verkauften Stücke könnt ihr hier digital blättern. Schon 2021 hatte eine schwarze Leica MP übrigens einen Preis von 1,2 Millionen Euro bei einer Photographica-Auktion erzielt.

via: PetaPixel

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Maurice Imhof

Es gibt leider genug Idioten die nichts besseres wissen als das Geld so auszugeben. Es hätte zig Tierorganisationen auf der Welt die dieses Geld dringend nötig hätten. Aber eben. Dekadent

Rudolf Kunzzler

Genau – Tiere. Ich denk es gibt X Menschen ob Krieg oder Hunger die das nötiger haben wie jedes Tier. Somit zu deine Wahrnehmung, die auch nicht der Norm entspricht.

Aber du kannst doch anstatt hier zu kommentieren mehr Arbeiten und das Geld spenden. Oder deine Kamera verkaufen und das Geld spenden. Und wenn du schon spendest noch mehr spenden = Das geht mich alles nichts an. Genau so wenig wie dir was Mr. X mit sein Geld macht!

Roman.Tisch

👍

Benjamin

Sind denn Menschen wichtiger oder besser als Tiere? Eigentlich sind wir Menschen doch auch nur Tiere, und zwar eine ziemlich grausame und zerstörerische Art. Wir halten andere Tiere eingepfercht in engen Käfigen, fressen lieber die Babies von Kühen und Schafen als die erwachsenen Tiere, weil deren Fleisch zarter ist, usw. Ja, fressen und gefressen werden ist normal in der Natur, aber die industrialisierte Tötung von lebenden Wesen und die Mengen an Fleischkonsum müssen nicht sein. Man sagt, der Mensch sei intelligenter als Tiere und habe deswegen seine Handlungen besser unter Kontrolle. Ich sehe aber, dass große Teile der Menschheit nicht rational und sachlich handeln, sondern von Emotionen, Instinkten, Machtgier und Korruption geleitet werden. Sind wir also wirklich besser als Tiere? Ich glaube nicht.

Leonhard

Ja, lieber Benjamin, aber nun hast Du hier einen kleinen Denkfehler in Deinem Beitrag: „Ich sehe aber, dass große Teile der Menschheit nicht rational und sachlich handeln, sondern von Emotionen, Instinkten, Machtgier und Korruption geleitet werden. Sind wir also wirklich besser als Tiere? Ich glaube nicht.“ Alles richtig, aber, oben schreibst Du, dass wir Menschen auch nur Tiere sind, auch richtig, aber wie kommst Du nun auf das schmale Brett, Menschen müßten „rational“ sein? Kenne auch kein rationales Rindvieh, allerdings einige Menschen, die man rein rational betrachtet als Rindvieh ansehen könnte. also nun keinen von hier. „Die dumme Sau“ ist ein Spruch, der auch aus der Narrenwelt kommt, nur weil Schweine stinken und komische Badekultur haben ist der Glaube, ein Schwein sei dumm ein dummer Irrglaube, wieso Menschen Körperteile von Schweinen gut als Ersatzorgane vertragen erklärt sich ja aus einer gewissen Artenähnlichkeit. Tierschutz? Also Artenschutz ist sinnvoll, ob so einige Geldmacher mit dem armen Tier aus Spanien, Rumänien oder sonst wo nicht eher Geldschneider den Tierfreunde sind, zumal wir auf Mutter Erde eh zu viele Lebewesen sind, was wir beim Menschen eben nicht so ohne weiteres ändern können. Zum Thema: Nicht jeder „Sammler“ ist ein solcher, kenne einige Leute, die… Weiterlesen »

Benjamin

Ich sehe da ehrlich gesagt keinen Denkfehler, das war ja genau mein Argument: Menschen müssten rationaler handeln um sich über Tiere stellen zu dürfen. Genau das tun sie aber zu vielen Teilen nicht. Deshalb sind wir auch nur Tiere.

joe

Doch , Denkfehler in Bezug auf den wirtschaftlichen Zusammenhang!

joe

Du machst einen Denkfehler, allerdings bist Du nicht alleine. Meistens die Guten unterliegen diesem Irrtum. Besser er gibt das Geld aus, als würde er darauf sitzen bleiben. Mit diesen 1,5Mio werden wieder andere Dinge gekauft usw, es wird sogar vermehrt, solange der Kreislauf nicht unterbrochen wird. Einige die davon profitieren werden sicher auch etwas für den Tierschutz tun. Ich freue mich übrigens über jede Luxusyacht oder jedes Nobelauto das gebaut wird, denn die die das kaufen, erhalten Arbeitsplätze und zahlen Steuern. Also, kein Neid, sondern Freude, dass es solche Menschen gibt. Dazu ist dieser Kauf hier auch noch CO2 neutral.

Peter

Jaja, Trickle Down Ökonomie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Trickle-down-%C3%96konomie#Empirische_Befunde

„Wenn massive Anteile des Einkommens einer Nation in den Händen einiger Weniger konzentriert sind, leidet das gesamtwirtschaftliche Wachstum.[39] Eine Studie des Internationalen Währungsfonds aus dem Jahr 2015 ergab, dass, „wenn der Einkommensanteil der obersten 20 % (der Reichen) steigt, das BIP-Wachstum mittelfristig tatsächlich abnimmt, was darauf hindeutet, dass Gewinne nicht nach unten durchsickern“, während „eine Zunahme des Einkommensanteils der unteren 20 % (der Armen) mit einem höheren BIP-Wachstum verbunden ist.“[40][41][42]

Leonhard

Dafür hätten wir die nicht gebraucht, dies erklärt sich aus ein bischen Logik auch so. Wenn einer statt pro Tag eine Million reicher zu werden 1,1 Millionen reicher wird, dann wird sich dies gar nicht auf sein Kaufverhalten auswirken. Angenommen, der Käufer hat ein Einkommen welches ausreicht, dass er trotz dem Kauf der Leica abends noch mehr Geld hat als er morgens bei Aufstehen hatte, dann kauft er ansonsten eben auch nicht weniger oder mehr als sonst, Geld ist Mittel zum Zweck und sonst gar nichts. Ist der Verkäufer auch reich, dann hat sich bei dem Kauf eigentlich (ausser eventuell Aktionsgebühren) rein gar nichts getan, auch logisch. Gehörte aber die Knipse einer Erbengemeinschaft von Leuten mit umgedrehten Hosentaschen, dann hat der Handel Fassenacht, davon kann man wieder dort Käufe tätigen und diese lästigen Plagen, auch Angestellte genannt bezahlen. Zum ankurbeln der Wirtschaft muss ein Staat immer Geld in die unteren Einkommensschichten pumpen, die geben es aus und dann auch noch meist da, wo andere es dann wieder ausgeben und eine Mehrung durch Umlaufgeschwindigkeit erreicht wird. Das Perverse an der Sache ist hingegen was ganz anderes: Leute können nur dann wirklich reich sein, wenn es auf der anderen Seite mehr als… Weiterlesen »

Peter

Schlaf gut Leonhard, Du hast es Dir nach diesem schriftlichen Durchblick wahrlich „verdient“.😉

Leonhard

Danke, ebenso, lieber Peter, für den alten Leo ist eine gute Nacht eine, wenn er nur 3 mal pullern gehen muss.

Genau aus solchen Erklärungen ergibt sich meine Abneigung, Leute beraten zu wollen, die was ändern könnten.

Was eine saublöde Beschäftigung, einem Regenten etwas erklären zu wollen, was der selber so wie so weiß, was er aber gar nicht wissen will, da liest man lieber hier die Kommentare, da hat man weniger Frust und geht ohne geschwollene Halsschlagader zu Bette. Nacht jetzt, die Heia ruft.

joe

Das ist leider nicht ganz korrekt. Hier werden Einkommens- und Vermögenswerte, also Verteilungsttheorie mit Wachstumstheorie vermengt und korreliert, so simpel ist das nicht. Dann bräuchte es in Ökonometrie keine bis zu 2000 Variablen um gewisse Phänome zu erklären. In Hamburg korrelierte in den 1960er Jahren die Anzahl der Störche mit der Anzahl der Geburten. Heute wissen wir, dass Störche nichts mit Geburten zu tun haben. Natürlich ist eine gleichmäßigere Einkommens- und Vermögensverteilung aus verschiedenen Gründen wünschenswert, haben aber mit Wachstumsraten nur bedingt etwas zu tun. Bildungsniveau, Investitionen in Forschung und Technik, gute Infrastruktur usw. So wie der Entwicklungsstand der Volkswirtschaft (je tiefer, desto höher die Wachstumsraten,bestes Beispiel China), des Weiteren jst die Weltkonjunktur von entscheidender Bedeutung und und und. Wenn man Ökonomie aus Wikipedia Artikeln lernen könnte, müsste man nicht 5 Jahre studieren.

Peter

War ja klar, dass so eine Antwort kommt.😁

Bei allem Respekt Joe, wenn ich die Wahl habe die Aussage von Kommentar-Onkel Joe, oder die Studie des Internationalen Währungsfonds als Referenz zu Rate zu ziehen, dann entscheidet sich der Kommentar-Onkel Peter für den IWF. Sorry. 🤷‍♂️ 😁

joe

Diese Aussage erinnert mich an meine Eltern, bzw. meine Mutter. Die sagte, es kam in der Tagesschau, dann stimmt es auch. Wenn Du ernsthaft kritiklos ohne etwas tiefer darüber nachzudenken glaubst was Dir der IWF oder sonst wer vorsetzt, dann kannst Du das gerne so tun, aber in aller Bescheidenheit, ich weiss was ich auf diesem Gebiet kann, ich habe Vorlesungen bei einem der größten der Zunft, Nobelpreisträger Hayek, Geldtheorie gehört. Brillant, besser geht nicht, hat das was heute versucht wird – privates Geld, also Bicoin und Co – schon in den späten 30er Jahren propagiert. Ist ein extremer Neoliberaler, nur das nötigste soll staatlich sein. Dennoch hat seine Theorie, die natürlich in sich stimmig ist und jch diese nie in dieser Brillanz hätte niederschreiben können, einen entscheidenden Schwachpunkt, er geht von vollkommener Information aus, die in diesem Bereich nie gegeben ist,und somit kann so etwas wie der Bitcoin, also privates Geld nicht wirklich besser funktionieren als staatliches Geld. Oder Greenspan, den man zum Guru „hochsterilisiert“ hat, sagte noch 2008 einen Monat vor dem Zusammenbruch der Wallstreet, dass der freie Markt das regelt und der Staat nicht eingreifen darf und keine Gefahr besteht. Warum schreibe ich das? Auch die ganz… Weiterlesen »

Peter

Joe, irren ist menschlich und ab und zu steckt sogar Absicht dahinter. 😉 Und das eigene Denkorgan zwischen den Ohren zu bemühen, war noch nie eine schlechte Idee. Da ich aber kein studierter Ökonom bin, muss ich mir die Referenzen bei den Profis holen, die das täglich tun. Ich kenne Deine Referenzen nicht (bitte keine Auflistung 😉), aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Du nicht mit den Ökonomen des IWF mithalten kannst. Nicht persönlich nehmen.😉 Letztlich, wenn ich die Anteile der Stimmrechtsverteilung der Nationen beim IWF anschaue, erscheint mir der IWF eher nicht als ein Hort von Kommunisten.😉 Ich durfte übrigens kürzlich die geschäftsführende Direktorin des IWF, Kristalina Georgiewa, bei einem 2 minütigen Smaltalk kennenlernen, als ich ihr bei einer Nationalbanktagung (es waren Notenbanker aus 90 Nationen anwesend) das Headsetmikrofon für ihr Referat anzog. Die Dame hat ziemlich Haare auf den Zähnen, ist verdammt kompetent und dossierfest und würde glaube ich in einer Diskussion mit Kommentar-Onkel Joe ziemlich souverän aus der Sache hervorgehen. BTW: Das Trickle Down nicht allgemein sakrosankt und hinterfragt werden muss, kam an besagter Tagung, bei einer Podiumsdiskussion, auch als Aussage von Thomas Jordan, immerhin unser oberster Schweizer Notenbanker. Eine weitere Referenz, die ich in einer… Weiterlesen »

joe

Peter, dein Tonfall wird mehr und mehr beleidigend und selbstherrlich. Du wohnst doch nicht allzuweit von Basel entfernt . Ich lade dich gerne zu meiner Vorlesung ein, dann kannst du dich persönlich überzeugen ob ich heisse Luft oder Kompetenz verbreite. Also, lass es mich wissen. Bei Interesse finden wir einen Termin.

Peter

Joe, ich schrieb extra „Nichts für ungut.“ Es tut mir wirklich leid, wenn Du dich auf den Schlips getreten fühlst. Ich wollte Dich in keiner Weise beleidigen oder runtermachen. Faiererweise muss man sagen, dass Du ziemlich oft auch heftig austeilen kannst und Deine Replik oben, war jetzt auch nicht gerade was für zart besaitete: „Diese Aussage erinnert mich an meine Eltern, bzw. meine Mutter. Die sagte, es kam in der Tagesschau, dann stimmt es auch.“ 😊 Nochmal: Ich bin ökonomischer Laie (nicht mal Halblaie) und bei allem gebotenen Respekt, ich sehe nunmal einen IWF oder einen Thomas Jordan eher als Referenz an, als einen Lehrer. Ich mag Dir überhaupt nicht Deine Kompetenz absprechen oder Deinen Beruf und Deine Ausbildung runterspielen, aber ich kenne Dich nunmal nicht und habe auch noch keine von Dir veröffentlichte Studie gelesen, die weltweit in den Medien besprochen wurde. Zumindest wüsste ich nichts davon. Und ich wüsste auch nicht, dass Du die finanziellen Angelegenheiten der Schweizer Währung mitbestimmst. 😉 Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass solche Leute aus purem Zufall in solchen Positionen sitzen. Klar, auch da ist viel Politik dahinter, aber um solche Jobs zu kriegen, bedarf es trotzdem einiges an Kompetenz. Zu guter… Weiterlesen »

Peter

Deine Einladung ehrt mich übrigens, aber ich fürchte, die würde nicht sehr viel bringen, da ich als unbedarfter Laie gar nicht einschätzen könnte, wie kompetent Du im Unterricht ist, aber das bist Du ganz sicher, soweit vertraue ich Deiner Aussage absolut.
Aber eben darin liegt die Krux: als Laie kann ich dies fachlich nicht einschätzen, also muss ich offiziellen Gremien, Instituten und Veröffentlichungen vertrauen. Zumindest bei letzterem ist wenigstens durch das Peer Review Verfahren eine gewisse Qualität garantiert.

Was ich aber als Laie, der in seinem Leben schon einige Tagungen und Konferenzen beobachtet hat, einschätzen kann, ist wie sattelfest jemand in Dossiers und in seiner Tätigkeit ist, wenn er in einer Gruppe mit gleichgestellten Fachleuten in einer Diskussionsrunde mitmacht. Und da kann ich Dir sagen, dass Kristalina Georgiewa bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, so wie Thomas Jordan, den ich schon öfters als kompetent und dossierfest erlebt habe.

Also bitte sehe es mir nach, wenn ich in dieser Sache anderen Quellen vertraue. Das ist wirklich in keinster Weise persönlich oder despektierlich gemeint.

So und nun muss ich schlafen gehen. Ich muss Morgen früh raus.
Gute Nacht.😉

Leonhard

Ach Jungs, nun kriegt Euch doch nicht wegen der Gesichtsbehaarung des Monarchen in die Wolle, bin zwar auch anderer Meinung als Joe, kann aber damit gut leben, weil mir die ganze Weltpolitik und Weltökonomie hinten vorbei geht, mich interessiert schon lange nichts mehr und dies reichlich. Joe käme für so einen Posten nie und nimmer in Frage, Joe disqualifiziert sich dafür selber, von wegen „selbstständig denken“, ja wo kämen denn die Entscheider mit solchen Leuten hin, dass wollen die alle nicht, somit keine Stimme bei einer Wahl! Wie sich meinereiner so eine Postenvergabe laienhaft vorstellt, hierzu, was auch sonst, ein Beispiel: Im Reiche Absurdistan war einst der Posten des obersten Bankers zu vergeben. Ein qulifizierter Inselbube und ein Michel wären vorhanden gewesen, beide passten dem Frosch nicht, was dann die Nudelroller nutzten. Nach der Wahl waren 4 Nationen glücklich! Die Inselbewohner, weil es der Michel nicht wurde, der Michel, weil es der Inselbewohner nicht wurde, die Frösche, weil es beide nicht wurden und die Nudelroller, weil sie nun endgültig die größte geldpolitische Pfeife ihrer Nachkriegsgeschichte nach oben weggelobt hatten. Ob nun die gesamten Einwohner von Absurdistan die Zeche zahlen mußten juckte keine Sau, Hauptsache die Entscheider hatten ihren Willen, persönliche… Weiterlesen »

joe

Peter, ich bin kein „Lehrer“, sondern Dozent mit Promotion und politisch absolut unabhängig, die IWFler sind keine Götter, sondern Interessenvertreter diverser Länder bzw. Vertreter gewisser ökonomischer Lehrmeinungen und sind oft nicht einmal Ökonomen, sondern Statistiker oder aus anderen Bereichen. Da Du meine Kompetenz stark anzweifelst und – ich muss es wiederholen – wie meine Mutter an die Tagesschau glaubst, hier ein Link, der für Dich als NZZ-Leser möglicherweise mehr Glaubwürdigkeit besitzt, als meine durchaus fundierte Meinung und Wissen: https://www.nzz.ch/wirtschaft/der-iwf-droht-seine-glaubwuerdigkeit-zu-verlieren-ld.1786775 Lies den Artikel und Du wirst bei mir Abbitte leisten. Ich stelle übrigens keine Wirtschaftstheorien auf, sondern erkläre und analysiere diese auf Richtigkeit und Relevanz und zeige die Schwachpunkte, ohne zu werten, da sich die Studenten ein eigenes Bild machen und nicht meine Meinung übernehmen sollen. Zurück zum Thema des Photografix Artikels und der Kritik, dass es Menschen gibt die so viel für etwas bezahlen und nichts „Gutes“ damit machen. Es ist wichtig, dass Menschen auch teure Dinge kaufen, die sich nicht jeder leisten kann und will. Vereinfacht ausgedrückt, das entscheidende in einem kapitalistischen System ist, dass das Geld ausgegeben wird und es nicht dem Geldkreislauf entzogen wird. Das führt zu zusätzlichen Einkommen und damit zu neuen Arbeitsplätzen und damit zu… Weiterlesen »

Peter

Zitat aus dem Artikel:
Die oben gelisteten Fehleinschätzungen des selbstverständlich nicht betriebsblinden IWF-Stabes konnten nur deshalb getroffen werden, weil die Vorgabe des Programms darin bestand, die der Trump-Administration nahestehende Regierung Macri um jeden Preis im Amt zu halten. So wurden bestehende Zahlungsverpflichtungen übersehen, unrealistische Wachstumsaussichten akzeptiert und bereits früher vom IEO und anderen monierte Fehler wiederholt.“

Wie ich oben schrieb: Politik.



Peter

Ach Du meine Güte Joe. Ich scheine Dir ja ganz mächtig auf den Schlips gestanden zu sein… Bitte entschuldige, wenn ich Lehrer anstelle Dozent geschrieben habe. (Obwohl wir uns ja wohl einig sind, dass die Berufsrichtung schon mal die Richtige war…). Nochmal: Ich kann Deine Kompetenz gar nicht einschätzen, ich kann nur die Referenzen vergleichen. Ich kenne übrigens den Artikel der NZZ und sehe einiges nicht ganz gleich wie Tobias Straumann. Aber das ist ein anderes Thema. Nur so viel: dass der IWF Politik macht und von den grösseren Mitgliedstaaten gelenkt wird, ist wahrscheinlich keine revolutionäre Erkenntnis und dass der IWF Mühe hat im Umgang mit China ist auch nicht wirklich erstaunlich. Das sind sie mit den meisten Staaten und Institutionen in guter Gesellschaft… Ich sehe den IWF keineswegs als gottgleich (was für eine Vorstellung…). Back to the Topic: Dass der Trickle Down Effekt in Frage gestellt wird, ist nicht erst seit der IWF Studie ein wiederkehrendes Thema. “Ich stelle übrigens keine Wirtschaftstheorien auf, sondern erkläre und analysiere diese auf Richtigkeit und Relevanz und zeige die Schwachpunkte, ohne zu werten, da sich die Studenten ein eigenes Bild machen und nicht meine Meinung übernehmen sollen.“ Aber dann zitierst Du Keynes… Also… Weiterlesen »

Thomas Nordsee

Karl Popper: kritischer Rationalismus. Ich bin ein eindeutiger Anhänger von Popper – mir hilft seine Kritik am klassischen Ansatz der Erkenntnistheorie in solchen Diskussionen sehr. Vielleicht zu kompliziert für dieses Forum… aber es passt so wunderbar… also Nachsicht mit dem Herrn aus dem Norden…

joe

Sehr gut, dass Du Popper zitierst, der hat nämlich genau die Methode entwickelt, die ich bei der Analyse von Theorien verwende und heute Stand der Wissenschaft ist: die „Falsifizierung“!

Thomas Nordsee

Das freut mich… mithilfe seiner Theorien lassen sich Diskussionen klarer und ohne Eitelkeiten führen. Falls du Ironie bei mir vermutest: nein.

Peter

Ja, „Falsifizierung“ mag ein sehr gutes Werkzeug sein, wenn man im Thema drin ist. Wenn ich die verschiedenen Theorien, Modelle und Hintergründe kenne und vor allem: verstehe.

Wenn ich aber unbedarft bin über einen sehr komplexen Themenbereich, dann muss ich mich zwangsläufig an bekannte Referenzen halten und versuchen allenfalls verschiedene Meinungen über verschiedene Quellen zu erhalten.

Analogie: Wenn ich mir ein einen Überblick über das Potential der Quantentheorie verschaffen will, dann lese ich zwangsläufig die bekannten Referenzen dazu, denn ich wüsste nicht, wie ich da selber soweit durchsteigen wollte, um mir selber ein sachliches Bild zu verschaffen.

Leonhard

Lieber Thomas, sehr guter Beitrag, ob meinereiner den versteht oder nicht tut nix zur Sache, obwohl ich nur Popcorn und keinen Popper kenne kann ich erkennen, dass dieser Popper wohl ein kluger Kopf gewesen sein muss. Mein großer Lehrmeister (habe ich auch nicht verstanden aber kann es widerholen) sagte immer: „Der Spruch „Ausnahmen bestätigen die Regel“ ist so alt und so blöde wie die Menschheit und ihre Geschichte! Eine Ausnahme ist nichts anderes als ein Indikator dafür, dass es bei der Formulierung der Regel bezüglich der Genauigkeit selbiger wohl noch Spielraum nach oben geben dürfte!“ Wer sich so einen Blödsinn 12,5 Silvester anhören mußte muß ja verblöden, man faßt es nicht. Dass man eine These erst mal als solche anerkennen muß, ehrlich, kluger Mann, dieser Popcorn, da mir nun kein Beispiel zu etwas, was meinereiner gar nicht versteht einfällt hier zur Beschreibung nun einen dummen Witz: Witz Anfang: Ein junger Mann fängt in einer Firma neu an, hat ein schmales Gehalt, aus dem Lebenslauf kann man ersehen, von Geburt Kind ist der auch nicht, trotzdem nur teure Anzüge, teure Uhren, noch viel teurere Auto´s, dem Herrn Generaldirektor kommt es komisch vor und er bittet zum Gespräch. Auf die Frage, wieso… Weiterlesen »

Thomas Nordsee

Du bist echt der Hammer! Jaaa… der Leser muss sich bei dir Zeit nehmen und genau lesen- und hinter die Worte schauen. Es lohnt sich. Und tatsächlich ist es richtig: genau lesen, versuchen zu verstehen, bei Bedarf nachfragen, vor einer Beurteilung nachdenken… dann formulieren- möglichst klar, ohne Eitelkeiten, ohne bewusste Verletzungen. Bei mir klappt es… meistens. Kommen die Emotionen hoch…

Leonhard

Lieber Thomas, das Hauptproblem in der Wissenschaft und der Interaktion ist ganz einfach, dass Menschen viele Dinge einfach als unmöglich ansehen und nicht einmal bereit sind, sich Gedanken in diese Richtung zu machen. Wie immer ein Beispiel: Wir beide werden zu einer Diskussion an einen Tisch gesetzt, erhalten beide die Information, dass ein Vollidiot am Tisch sitzt und fangen an zu reden. 98% der Menschen können „über den Tellerrand schauen“, dummer Weise hingegen sind sie nicht in der Lage, einen Sprung in der eigenen Schüssel als möglich ansehen zu können. Wissenschaft setzt aber nun einmal tabuloses Denken voraus, falls man wirklich zu einer höheren Qualität und nicht zur Befriedigung seines eigenen Ego´s gelangen möchte. Ergo „wüßten“ 98% der Menschen, dass der andere am Tisch ein Idiot ist und würden dies dann wohl auch noch feststellen, wieso auch immer? Wie würde nun eine solche Diskussion bei uns aussehen? Ganz einfach, wir würden uns gegenseitig erst einmal mit dieser Aussage eines Dritten vorstellen, nun würden wir, weil man es ja selber einfach nicht kann, im Rahmen eines längeren Gesprächs gegenseitig auf Schwachsinn abklopfen und dann kämen wir wohl zur Überzeugung, dass weder Du mich noch ich Dich für einen Idioten halte. Da… Weiterlesen »

Peter

Leonhard: Wissenschaft ist vor allem, bestehende Thesen und Theorien immer wieder hinterfragen und aufgrund diesen empirischer Erkenntnisse Grundlagen zu schaffen. Grundlagen, die dann wieder an Schulen und an Hochschulen im Grundstudium gelernt werden. Ist der Student aus dem Grundstudium draussen, macht er idealerweise den ersten Schritt, um unter Anleitung eigene Erkenntnisse zu sammeln und um diese in einer Studie zu versuchen zu veröffentlichen, über den Umweg des Peer Review Vorgangs. Als Laie ist es bei bestimmten Themenkreisen beim heutigen Forschungsstand gar nicht mehr möglich bestimmte Theorien oder Erkenntnisse vollumfänglich zu verstehen oder nur schon einzuordnen. Ein Schulfreund von mir ist Physik Professor am MIT und ich bin technisch nicht ganz unbedarft, aber wenn er mal in der Schweiz ist und erzählt, was er genau macht, bin ich komplett überfordert. Der erste Schritt zu einigermassen gesundem Menschenverstand ist der, in so einem Moment auch mal zuzugeben, zu können, dass man es nicht versteht und allenfalls jemand fragt, der man in dieser Sache vertraut, oder nach offiziellen Stellen sucht, die Referenzen darstellen und allenfalls Einschätzungen und Zusammenfassungen darüber zu lesen. Bezüglich Anfeindungen in der Wissenschaft: Im Idealfall wäre die Wissenschaft ja rein objektiv und sachlich, aber das ist illusorisch, denn auch die… Weiterlesen »

Leonhard

Äääääähm, ja meinetwegen, wenn Du es so siehst wird es wohl so sein. Meinereiner denkt da, dass es in der Wissenschaft auch noch ganz andere Faktoren gibt, die trotz diesem komischen „frag die Fachleute Test“ eine wahre Tatsache auf lange Zeit zu verhindern wissen, was die Öffentlichkeit dann wie 90% der restlichen Welt eh nicht begreifen können, weil die Masse meist eh rein kaum was begreift. Erfinde jetzt mal ein saublödes Beispiel, weil schon lange nicht mehr gemacht nehmen wir Medizin, versteht meinereiner zwar nichts davon, aber von Physik oder Chemie verstehe ich ja auch nichts, Geisteswissenschaften geht gar nicht, erstens versteht meinereiner da auch nichts davon, zweitens ist es nicht mal eine Wissenschaft, sagen einige Kritiker.: Nehmen wir mal an, vor einigen Jahrzehnten behauptete ein junger Hirnforscher, sehr viele Arten des Andersseins wären nicht psychischer sondern rein orgarnischer Natur, das Gegenteil konnte ihm keiner beweisen, genau so wenig, wie er seine These beweisen konnte. Im Laufe der Jahre wurden dann die Abbildungsmöglichkeiten immer besser, ausserdem konnten Rechenknechte immer schneller immer größere Datenmengen miteinander vergleichen und eigentlich wäre die Sache damit beweisen und gegessen, eigentlich eben, aber nicht wirklich. Nicht einmal die Mediziner sind sich noch so wirklich uneins, dass… Weiterlesen »

Martin Berding

Jeder hat das Recht sein Geld für auch scheinbar sinnlose Dinge auszugeben. Dafür sind wir in der Demokratie, es gibt ja auch Ferrari Fahrer und Villenbesitzer. Ständig sind wir immer am unterscheiden in Dinge die notwendig sind oder auch nicht. Leid und Not in der Welt gibt es schon seit ewigen Zeiten. Vor 50 oder 60 Jahren sind wir da nur noch nicht so hinter gekommen, oder es hat die wenigsten interessiert. Wie auch immer, für mich ist der Ferrari, die Villa oder eben auch die Leica ok., auch wenn ich mir das selbst nicht leisten kann. Macht nichts, jedem gerne gegönnt, aber meine Prioritäten liegen woanders. Dinge sind für mich nur zum Gebrauch da, also keine Rolex und kein Ferrari, dafür Casio und Kleinwagen. Reicht doch.

Martin Berding

Warum gibt es diese Tierorganisationen? Fangen wir doch einmal bei den ausgesetzten Tieren, hauptsächlich Hunde an. Angeschafft aus einer Laune heraus, irgendwann an einer Raststätte ausgesetzt, danach im Tierheim gelandet. Da sollte vorher nachgedacht werden. Oder „Mitbringsel“ von exotischen Tieren, oder Elfenbein. Ist verboten, wird aber immer noch gemacht. Durch den vermiedenen Kauf einer historischen Leica und Spenden des Geldes wird kein einziges Tier gerettet, Umdenken ist notwendig.

Maurice Imhof

Es gibt leider genug Idioten die nichts besseres wissen als das Geld so auszugeben. Es hätte zb. zig Tierorganisationen auf der Welt die dieses Geld dringend nötig hätten. Aber eben. Dekadent

joe

Er könnte auch Terrororganisationen unterstützen, auch die brauchen immer wieder dringend Geld…😵‍💫

Rüdiger

Eines der schnellsten und seltensten Objektive …

Selbst die Amis finden die Bezeichnung „fast lens“ für lichtstarke Objektive seltsam. Vorsicht beim maschinellen Übersetzen!

joe

Im Übrigen sind sowohl „fast“ als auch „lens“ eher ungeeignete und ungenaue Ausdrücke bezüglich Objektiven. Besser als „fast“ wäre „bright“ und ein Objektiv besteht selten bis nie aus einer „Linse“!

Exploreshootshare

Lens = hier: Objektiv, nicht Linse

die Bezeichnung “fast” lens kommt daher, dass diese lichtstarken Objektiven früher schnellere Verschlusszeiten ermöglicht haben. Das wurde vom Marketing so aufgenommen und vom Engl „Volksmund“ übernommen. Als der Aufofokus hinzu kam, verstärkte sich der Effekt. „Bright“ wäre mEn ein guter Begriff, aber er wird sich in der englischsprachigen Fotografie nicht mehr flächendeckend durchsetzen.

Alfred Proksch

Jeder hat unabhängig von der finanziellen Situation ein Hobby oder seine Interessen. Daraus ergeben sich hunderte perspektivische Betrachtungen unsere Lebensart betreffend.

Im schlimmsten Fall führt das zum Sekten-Clan oder zu gefährlichen politischen Ideologien. Bei diesem harmlosen Ereignis hat es einfach NUR Geld gekostet. Gott sei Dank nicht meines.

Im letzten Urlaub an der Adria durfte ich einen Tankvorgang aus nächster Nähe betrachten weil ich mit meinem Spaßschiffchen nicht an den Schlauch kam der durch eine mittelgroße Jacht blockiert wurde. Die Summe dieser Tankrechnung hätte einer vierköpfigen Familie übers Jahr geholfen.

In meinem Jahrzehnte lang aufgebauten fotografischen Fundus ist kein Exponat teuer erworben, das Schönste dabei ist wenn ich z.B. altes Glas vor digitalen Sensoren verwende. Überraschungen der bildlichen Art sind vorprogrammiert. Dieser Spaß ist mir jeden Cent wert.

Thomas Müller

Es sei jedem, der es sich leisten kann, gegönnt solche historischen Kameras zu sammeln. Die Geschichte ist auch eine Abwechslung zu den sonst hier vorherrschenden Gerüchte und technischen Beschreibungen. Ehrlich gesagt interessieren mich die abgehobenen Preise für solche Sammlerstücke trotzdem nicht.

Thomas Nordsee

Und obwohl es nur eine nette Geschichte am Rande ist, entwickelt sich daraus eine Diskussion, die viele unterschiedliche Themen in unterschiedlicher Tiefe und Qualität berührt. Weder auf Tierschutz noch auf Evolutionsforschung wäre ich beim Lesen des Titels gekommen…

Peter

Also die Evolution liegt doch auf der Hand: Vorräte raffen für den Winter und deren dekadente Auswüchse bei einer Art, die sich soweit entwickelt hat, dass sie schon alles hat.😉

Sorry, für die polemische Spitze.😉

Thomas Nordsee

Passt!

J.Friedrich

😉 Dann gebe ich mal meinen völlig un- oder überqualifizierten Sachbeitrag, ganz abgehackt und brutal mit Spachlos-Machete gekürzt, dazu ab: gekauft wurde womöglich von einem der gut bekannten Kopfab“schei(ch)ss“, Olig“arsch“en oder Schwarzgeldwäscher und Cash and Carry mit „billigem Blutgeld“ gezahlt, wie bei vielen anderen „Au“ktionen ja üblich …

joe

Das wäre ja fantastisch, wenn es so wäre, den Lügnern und Betrügern das Geld mit beiden Händen aus der Tasche ziehen für irgend welchen Plunder – besser geht doch gar nicht!

J.Friedrich

Nö, joe, wer 1,2 Mio für „soetwas“ ausgeben kann, der hat „sein Geld“ zu 99,99% auf Kosten anderer durch Ausbeutung gemacht. Phantastisch wäre die ganzen „Oh-wie-schön-ist-Panama-Schweine“ wegzusperren, weltweit die eingezogene Billion umverteilen, da hättest Du dann auch „echten Bedürfnis-Konsum“. Bitte keine Antwort –lieber gleich „durchwischen“.

Leonhard

Lieber J.F., also diese Aussage kann meinereiner nun so nicht stehen lassen! Habe im Bekanntenkreis einige Leute, die mit ehrlicher Arbeit Millionen verdient haben und nicht einmal wissen, wo Panama liegt, selbst wenn die auch schon mal den Kanal voll hatten. Einer von denen ist Metzger, hat seinen elterlichen Betrieb verkauft, kann eigentlich nichts ausser Wurst machen, aber dass kann er, aber wie. Seine Fähigkeit besteht und bestand darin, weniger mit seinem Können als mit anderer Leute Unvermögen Geld zu verdienen. Als er damals anfing hatte er den Vorteil, 99% der amerikanischen Kollegen konnten nur Steak, alles wurde zu Steak geschnitten, ob es der richtige Teil von der Sau war oder nicht, vollkommen egal. Da der globale Markt noch nicht so entwickelt war hatten US-Schlachthöfe das Problem, jede Menge „Abfall“ zu produzieren, diesen „Abfall“ konnte er für ein Paar Dollar die Tonne kaufen. Sein Geld hatte er in ein Haus mit Wurstküche und einige Imbiswagen gesteckt, er konnte gar nicht so schnell Imbiswagen nachkaufen wie er Kundschaft hatte, wenn in einer Stadt über 10 Mio. Einwohner nur 2% bei Dir kaufen hast Du schnell mehr als 10 Kunden. Würde der so was kaufen? Für sich sicherlich nicht, für seine Enkelchen… Weiterlesen »

J.Friedrich

Ich glaube nicht, dass ich von Deinem Bekannten sprach, als ich meinen ersten Post schrieb auf dem der zweite aufbaut und Du ja selbst sagst: der lebt heute vom Kapitalertrag – selbst wenn (d)er 120 Mio auf dem Konto hätte, würde dieser bodenständige Metzgers-Mann nicht 1% seines Geldes für so eine Gülle ausgeben, obwohl er sicher von der Ausbeutung von ausländischen SubSubArbeiter in deutschen Schlachthöfen, Separatoren“fleisch“ und dem millionenfachen Leid gequälter Viecher profitiert hat – es sei ihm „gegönnt“, diese fette Scheibe Schweinebauch des Lebens und Panama ist überall 😉

Leonhard

Nein, lieber J.F., Panama ist nicht überall, es gibt überall solche und solche Leute.

Dein zweiter Beitrag hat sich für mein Empfinden so gelesen, als gäbe es eine einzige saubere Art zu Geld zu kommen und die nennt sich Grundsicherung.

Mein Bekannter hat mit Sicherheit niemals vom detschen Sub-Sub-Unternehmerschlachthof profitiert, werden die wenigsten Metzger, die in den USA arbeiten wohl tun, Tierwohl und humane Schlachtung, ein weltweites Problem, können aber die, die selber nie ein Schlachthaus hatten auch nichts dafür. Transport von Vieh ist nebenbei bemerkt in der EU sicherlich das größere Problem, aber egal, kein schönes Thema, nichts für die Magennerven einiger Leute. Allerdings sollten die auch mal sehen, wie ein Wolfsrudel ein Tier zur Strecke bringt, dann wäre da bei einigen die Begeisterung für den neuen Mitbewohner auch etwas angegriffen.

Wir wissen doch auch gar nicht, wer die Kamera nun wirklich gekauft hat, könnte genau so gut sein, irgend ein Museum hat einen genitalen Einkäufer los geschickt, der letztendlich öffentliches Geld aus dem Fenster geworfen hat oder so was in der Art.

joe

Doch, das benötigt eine Antwort!

…Nö, joe, wer 1,2 Mio für „so etwas“ ausgeben kann, der hat „sein Geld“ zu 99,99% auf Kosten anderer durch Ausbeutung gemacht…
Klar, die bösen Reichen und die Guten Armen… genauso ist es in den Köpfen von vielen Menschen ohne es belegen zu können, aber nicht in der Realität! Es gibt in allen Gesellschaftsschichten Gute und Schlechte! Wer so viel Geld für so etwas ausgibt, der hat noch mehr davon. Wie es erworben wurde und was damit bezweckt wird steht auf einem anderen Stern. Wenn Du um Geldwäsche und Sonstiges besorgt bist, da gibt es einfachere Möglichkeiten. Schau mal beim nächsten mal wenn du im China Restaurant bist, ob es ein Aquarium hat oder nicht, falls ja, ist die Chinesische Mafia schon drin, oder der Orientteppich Händler der für bestimmte Organisationen/Regime Geld wäscht und eintreibt oder im ganz grossen Stil, Fussballer Ablöse Summen, Gehälter etc. im 3stelligen Millionenbereich, Bau von Fussballstadien – kein grosses Fussballstadion in Italien wurde, ohne dass die Mafia oder die Ndrangheta ihre Hände darin gehabt hätten, gebaut!

Leonhard

Also lieber Joe, nun laß mir aber meine kleinen Nudelroller in Frieden, mal ehrlich, glaubst Du, in NY wäre ein einziges Riesenbauprojekt ohne gewisse Organisationen gebaut worden?

In Deutschland kloppen sich die Kommunen doch schon darum, dass Geldwäscher bei ihnen investieren, warum ist auch klar: Wenn die es nicht machen macht es keiner.

Einer meiner Nachbarn im Süden, der ist ein ganz schlimmer Finger, also sagen die Leute. Komisch an der Sache ist allerdings, dass man diesem Mann, der in unserer Wohngegend von allen ausser meinereiner geschnitten wird, noch nie im Leben aber auch nur irgend etwas nachgewiesen wurde. Illegale Geschäfte sind eh für die Doofen, besser die Lobbyisten ihre Arbeit machen lassen, was heute so alles legal ist, man fasst es nicht!

Leonhard

Sehr gut gesprochen, werter Dr. Joe, meinereiner wundert sich hier teilweise in solchen Diskussionen ohne Ende. Ich werfe keinem Menschen seine Abstammung vor, weil jeder Mensch ja nichts damit zu tun hat, aus welcher Öffnung er sich seinen Weg in diese beschissene Welt bahnen mußte. Da hat einer 1,5 Mio. für eine Leica ausgegeben, einige meinen dann, die hätte er spenden sollen, ob der nicht vielleicht die X-fache Summe Jahr für Jahr eh spendet wissen wir nicht, aber gut, wenn wir mal wieder jemanden, den wir gar nicht kennen sinnfreie Vorschriften gemacht haben, es lebe die Erziehungsgesellschaft. Was meinereiner lustig findet ist dann, wenn sogenannte Reiche (meine jetzt die richtig reichen) mal an die armen Leute denken sollen. Anscheinend will niemand verstehen, die „armen Leute“ kennen diese „Reichen“ nur aus den Medien, aber, diese „Reichen“ kennen arme Leute auch nur aus dem Bilderbuch, durch den Lebenslauf zumindest derer, die schon immer reich waren kann man erkennen, dass die weder in der Schulzeit noch danach jemals so richtigen Kontakt mit Leuten hatten, die wirklich arm sind. Sollte jetzt hier einer glauben, ich wolle mit meinem Geschreibsel andeuten, meinereiner hätte diese Leica gekauft, ganz ehrlich liebe Freunde, vergesst es, meinereiner hätte für… Weiterlesen »

J.Friedrich

Ich muss schon sagen, was Du alles aus dem herausliest was ich an Keinen hier, und vor allen garnicht (liest sich wie „Grundsicherung sei …“), geschrieben habe um es auf diverse deiner Bekannten und wohl Dich selbst zu projizieren ist schon mehr als befremdlich, lieber Leo, man könnte glatt denken CumEx, Nummernkonten & Co wären Dir mehr als vertraut 😉 – nun, bei joe hingegen sehe ich keine Gefahr, der fährt’nen Henry-Fordschen Kuga, das taugt wohl nicht wirklich zum Grosskapitalistenverwurster, Scheich oder Oligarchen …

Leonhard

Lieber J.F., falls Du meinereiner so verstanden hast, dass ich Dich in irgend einer Form hätte angreifen wollen, dann bittet meinereiner um Entschuldigung, war niemals meine Absicht, habe ja auch geschrieben, was ich herauslesen könnte, hat nichts damit zu tun, was Du wirklich geschrieben hast. Wenn man so was glatt denken könnte, dann denkst Du teilweise richtig, aber eben nur teilweise: So ziemlich alle diese Schweinerei waren mir so rechtzeitig bekannt, dass meinereiner hätte solche Geschäfte machen können, habe mich aber mein ganzes Leben dazu entschlossen, es auch lassen zu können. Wenn man solche Sachen an die Öffentlichkeit bringt, dann ist dies vollkommen richtig, aber, die Presse lebt vom Skandal, der eigentliche Skandal aus meiner Sicht ist aber, dass das wirkliche Grosskapital diese Halunkengeschäfte allesamt nicht betreiben, denn denen hat man genug vollkommen legale Geschäftmodelle geschaffen, alles ganz sauber und teilweise noch größere Sauereien als diese Kindergeburtstage. Und bei Panama gab es genug Leute auf der Liste, da stellte sich hinterher heraus, dass die aber rein gar nichts gemacht hätten, was eine Anklage begründen könnte, schreibt aber dann keiner. Meinereiner ist reich an Lebenserfahrung, reich an Gütern will ich gar nicht sein, alles nur Blendwerk für die eigene Eitelkeit und… Weiterlesen »

J.Friedrich

👍 – dann haben wir das ja auch wieder geklärt … hätte mich auch gewundert, wenn es anders wäre 😉 LG und noch einen schönen Sonntag!

J.Friedrich

Was muss man noch belegen ;-), die Panama-Papers, Credit-Swiss usw. usw. sind Alle verfügbar – in der Schweiz geht der Whistleblower in den Knast nicht der Olg“arsch“ – wie gesagt: führt zu nix, ausser, feucht durchwischen …

J.Friedrich

Wenn Du es gut findest, dass einzelne Menschen (basierend auf „dem Zufall oder ihrer skrupellosen Machenschaften“ und des damit einhergehenden Reichtums) mächtiger sind als Staaten(gemeinschaften) und deren Menschen, dann ist das sicher mehr als seriös 🤮. Wie gesagt: die chinesische Vitamin-Diskussion mit Roche führte auch zu nix 😉 – kein Thema, leben wir diesbezüglich halt im Dauer-Diskurs … LG J.Friedrich

Leonhard

Lieber J.F., meinereiner ist hier ehrlich gesagt sehr erstaunt, wie viele sich den Kopf über diesen Knipsenkauf heiß reden und aus meinereiner seiner Sicht mit keinem einzigen Satz auf die gigantische Gefahr für den sozialen Frieden eingehen und solchen Käufern mal zu erklären versuchen, wieso man solche Käufe aus reiner Eigenliebe besser unterlassen sollen, zitiere hierzu noch mal aus meinem geliebten Märchenbuch eine Stelle, an der Herr Herzog seinem Neffen die Gefahren von Soddom erklärte: Zitat Märchenonkel Anfang: „Pursche, merke er sich für sein ganzes Leben: Die überwiegende Mehrheit der Armen hat nichts gegen Reiche, dass diese große Auto´s fahren, hübsche Weibsbilder beglücken und in Lokalen ihren Einlauf machen ist überwiegend akzeptiert. Hingegen wird es zum Problem, wenn eine Pervertierung des Luxus, oder was der Überfressene dafür hält die Verstehensebene der Masse verläßt! Nach der Revolution ist vor der Revolution (mit Revolutionen kannte sich dieser Onkel aus), wenn Du solche Streiche machst passiert irgendwann genau folgendes: Die Masse ist nichts anderes als ein fettes, unbewegliches Pulverfass, da passiert rein gar nichts. Nehmen aber solche Auswüchse in Endzeiten dekadenter Systeme zu, dann machen die Reichen nichts anderes, als das Messer zu schleifen, mit denen man ihnen dann die Hälse durchschneidet. Denn… Weiterlesen »

Thyl Engelhardt

was mir so über die Zeit aufgefallen ist, ist, dass der Wert von Kameras durchaus von ihrem potentiellen Nutzen abhängt. Zuletzt war das zu sehen, als Hasselblad für seine alten Modell der V-Reihe praktisch verwendbare Digitalrückteile herausbrachte. Prompt stiegen die Preise für gebrauchte Kameras der Reihe.

Ich finde daher den Kauf solch alter Kameras zu so hohen Preisen recht mutig, da ich deren Wert für volatiler halte als manche es sich vorstellen. So richtig gibt es kein Revival des Filmmarkts. Die Preise für Filme steigen weiter, und die Angebote werden immer alberner und schwarz/weißer. Eher noch was für Hipster. Bei Diafilmen sieht es doch recht düster aus.

Findet man auch bei Gemälden, bei Stilrichtungen, die mal grad nicht in sind.

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