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Sony A7 V: Drei gute und eine schlechte Nachricht

Es sind vier weitere technische Details der kommenden Sony A7 V durchgesickert. Drei davon werden vor allem Fotografen freuen.

Die Spezifikationen werden konkreter

Langsam aber sicher nimmt die kommende Sony A7 V Gestalt an. Vor einigen Tagen machte bereits die erfreuliche Nachricht die Runde, dass die Kamera einen komplett neu entwickelten Sensor erhalten wird, nämlich einen teilweise gestapelten Sensor mit 33 Megapixeln. Zudem soll die maximale Serienbildgeschwindigkeit von bisher 10 fps auf 30 fps gesteigert werden, 4K-Videos mit 60p ohne Crop-Faktor sollen ebenfalls möglich sein. Hinzu kommen Gerüchten zufolge ein 8-Stufen-IBIS, das Gehäuse der A7R V mit besonders flexiblem Display und ein zweiter USB-C-Port, der den bisherigen Micro-USB-Port ersetzen soll.

Vier neue Details zur Sony A7 V

In der Zwischenzeit sind vier weitere Details der Sony A7 V in der Gerüchteküche durchgesickert. Wir beginnen selbstverständlich mit der schlechten Nachricht: Die Kamera soll Quellen zufolge nicht in der Lage sein, Open-Gate-Videos aufzuzeichnen. Der eine oder andere Videograf wird diese Möglichkeit unter Umständen vermissen, vor allem weil die Mittelklasse-Kameras von Canon und Panasonic inzwischen eine Open-Gate-Funktion bieten.

Doch kommen wir zu den drei guten Nachrichten:

  • Die Sony A7 V wird bei voller Serienbildgeschwindigkeit von 30 Bildern pro Sekunde voraussichtlich 14-bit RAWs aufnehmen können. Zum Vergleich: Die Canon EOS R6 Mark III schafft zwar 40 fps, schaltet bei Nutzung des elektronischen Verschlusses aber in einen 12-bit Modus.
  • Die Sony A7 V soll (wie die Sony A1 II) eine Pre-Capture-Funktion besitzen.
  • Die Sony A7 V wird wohl die Composite-RAW-Funktion der A9 III erhalten. Damit können mehrere Bilder (wahlweise 4, 8, 16 oder 32) aufgenommen und in der Imaging Edge Desktop Software zusammengesetzt werden. So erhält man hochauflösende Bilder mit weniger Bildrauschen.

Insbesondere die Tatsache, dass die maximale Serienbildgeschwindigkeit anscheinend keinen negativen Einfluss auf die Bildqualität haben wird, empfinde ich als gute Nachricht. Damit zeichnet sich ab, dass die A7 V auch für Sport und Wildlife eine interessante Kamera werden könnte.

Der Autofokus der A7 V soll Quellen zufolge im Übrigen 60 Mal pro Sekunde kalkuliert werden und mit einer erstklassigen Performance überzeugen. Das klingt nett, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht überprüfen. In Bezug auf den Autofokus mache ich mir bei Sony aber ehrlich gesagt keine großen Sorgen.

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A.B.84

Die Frage ist erstmal, ob der teilgestapelte Sensor im 14-bit Modus überhaupt einen besseren Dynamikumfang hat als die 12-bit Raw des nicht gestapelten Sensor der R6 III. Der rolling shutter wird ja besser sein.

joe

Also der Rolling Shutter der Nikon Z6 III ist trotz teilgestapeltem Sensor nicht besser als bei der R6 III. Wenn Sony tatsächlich 14bit schafft und der DR mindestens so gut ist wie bei der R6 III, dann hat Sony mal ganz kurz gezeigt, wer in Sensortechnik die “Hosen” an hat.

Uneternal

Wohl kaum, Vollformatkameras können den Platz von einem 12-Bit RAW schon garnicht füllen.
Ein 14-Bit RAW ist ungefähr wie einen Farbkasten mit 14 Farben zu bewerben, in dem aber 3 Farben der selbe Schwarzton sind.

Conny

tut mir leid, ist aber vollkommen falsch !

Bei einem modern Vollformatsensor hat ein Sensorpixel je nach Auflösung eine FWC von um 50000 bis 60000 eV.
D.h. 12 Bit begrenzen bei Basis ISO die maximale Dynamik deutlich bis zu 2 Dynamikstufen.
Das ist Physik und deren elektronische Umsetzung, deshalb sollte man bei allen FF Kameras die elektronisch auf 12Bit begrenzt sind, bei niedrigen ISO Einstellungen mit dem mechanischen Shutter fotografieren wo dann 14Bit verwendet werden.
Ansonsten verschenkt man Dynamik.

Uneternal

Das mag theoretisch gelten, aber praktisch macht das kaum einen Unterschied.
PhotonstoPhotos misst bei allen Vollformatkameras einen Dynamikumfang unter 12 Stufen, die Sony A9III hat sogar nur 10. Das ist die tatsächlich nutzbare Dynamik was fast 1:1 der Bitrate entspricht, darunter wird nur Rauschen gespeichert. Das Einzige, was also hier abgeschnitten wird sind Farbtöne, die hochgezogen sowieso so extrem rauschen, dass kaum ein Unterschied zwischen verschiedenen Tönen zu erkennen ist. Ob ich dafür nun 4 mögliche Helligkeitswerte pro Kanal habe oder 16 ist völlig egal.

Conny

Wiederrum finde Deine Aussage nicht korrekt! Zu PSP Messungen: P2P misst durchweg bis zu 2 Dynamikstufen weniger wie DXOMark. Die P2P-Dynamikmessungen haben physikalische Grenzen, weil sie Monitor-Testcharts abfotografieren, während DXOMark den Sensor direkt elektronisch vermisst. Der eingeschränkte Dynamikumfang der Monitore und das Messverfahren dadurch ist ein wesentlicher Messlimitierer bei P2P. Die Aussage diese Ergebnisse der P2P Messungen wären praxisnäher, ist seit es die modernen BSI Sensoren mit der höheren Quanteneffizienz und dem extrem niedrigen Ausleserauschen, bei den besten BSI Sensoren um nur 2e- gegenüber früheren FSI Sensoren mit 6-10 e-, schon lange nicht mehr haltbar! Zur A9III: Hat einen ganz anderer Grund! Bei der A9III erklärt sich das sehr einfach da dort die FWC für den GS aufgeteilt wurde, in einen aktiven der Belichtungen ausgesetzten Bereich und einem sozusagen als Kopie vorhandenen, nicht belichteten Bereich. Somit ist die FWC der A9III gegenüber anderen Topsensoren deutlich geringer, was logischerweise bei niedriger Basis ISO zu einem geringeren Dynamik Bereich führt. Erhört man die Basis ISO >= 300 egalisiert sich das dann da schon wieder, da ab hier der Sensor bzw. die FWC bei allen Kameras schon gar nicht mehr ausbelichtet werden kann. Fakten sind: Alle Kameras welche elektronisch nur 12Bit auslesen/können und… Weiterlesen »

Uneternal

Wann genau, in welchen Situationen sind diese Unterschiede sichtbar?
Ich sehe hier keinen einzigen außer in der ganz extremen Situation, wo er gegen die Sonne fotografiert hat.
Im 12-Bit Modus waren hier sogar mehr Schattendetails sichtbar als bei 14-Bit:

photographylife.com/14-bit-vs-12-bit-raw

Conny

Nettes Beispiel  Alle Bilder mit ISO‑Werten oberhalb der Basis‑ISO der Nikon D810 brauchen wir hier nicht zu bewerten, denn bei höheren ISO‑Werten ist der Unterschied zwischen 14‑Bit und 12‑Bit für die Praxis weitgehend irrelevant. Kommen wir zu den Bildern bei Basis‑ISO 64. Ich habe mir die dunklen, nachträglich bearbeiteten Aufnahmen aus Nord‑Arizona angesehen. Ohne die Original‑RAWs vorliegen zu haben, kann ich in den verlinkten Bildern keinen augenscheinlichen Unterschied erkennen. Wie kann das sein? Ich glaube dem Autor, dass er den Test gewissenhaft aufbereitet und dokumentiert hat. Analysieren wir mal die Fakten: Die Nikon D810 ist eine Vollformatkamera mit einem 36–37 MP FSI‑Sensor und einem 14‑Bit ADC. Zur Zeit ihrer Einführung hatte sie bereits hervorragende Dynamikwerte. In Nikons Beschreibung zur Umschaltung von 14 Bit auf 12 Bit findet sich nur der Hinweis, dass es sich um eine Aufzeichnungsoption für kleinere 12‑Bit NEF‑RAW‑Dateien handelt. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass der ADC dabei physisch nur 12 Bit ausliest. Auch die Serienbildgeschwindigkeit bleibt bei 5 B/s konstant und erhöht sich nicht, was logisch wäre, falls der ADC tatsächlich nur 12 Bit auslesen würde. Lediglich die Serienlänge bis zum Auffüllen des internen Puffers nimmt bei 12‑Bit zu. Daraus folgt: Es wird offenbar immer… Weiterlesen »

austrian

Kann kein Open was?

Soeben gegooglet, definitiv eines meiner größten Probleme…………….

nicht!

joe

Was der Bauer nicht kennt… fehlt ihm nicht…

austrian

Nachdem der Bauer nicht filmt….

Jürgen K.

Open-Gate-Videos….wofür brauche ich das als Hobby-Fotograf?
Trotzdem sieht die Kamera wie eine sehr gute 2.Kamera für mich aus….
UND für viele der Anwender wird es eine sehr gute Allround-Kamera!!!

BEN

Brauchst du nicht. Ich auch nicht. Das ist halt eine Möglichkeit, das Videobildformat erst im Nachhinein festlegen zu können. Im Moment ziemlich hipp. Es wäre interessant für Filmer, die z.B. gleichzeitig für 16:9 und Hockant-Handy-Format produzieren wollen. Das gibts ja auch schon länger für Fotos. Da wird der komplette Sensor in einem RAW aufgezeichnet, das JPG kann dann viele Seitenverhältnisse bekommen.

Jürgen K.

Moin Ben,
Danke für die Erklärung. Das brauche ich wirklich nicht.
Gruss Jürgen

BEN

Ich habe auch noch nicht komplett verstanden, was der Unterschied zwischen Open-Gate und 8K bzw. 6K bei vollem Sensor-Readout ist. Der Sinn von OG erschließt sich selbst mir als Filmer nicht so richtig. Ich vermute, du kannst da halt irgendwie das Seitenverhältnis schon im Vorfeld festlegen und die Aufnahmen werden dir dann auch in diesem Format angezeigt. Wenn du dann aber ein anderes Format brauchst, kannst du das dann noch aus dem Rohmaterial erstellen. Das könnte man aber alles auch in der Postproduktion machen, wenn man in 8K im vollen Sensor-Readout oder leichtem Crop filmt. Ich mache das teilweise schon so. Deshalb und auch, weil ich keine Hochkantvideos produziere, brauche ich OG nicht. Mehr als die vorhandene Sensorfläche kann ja auch OG nicht nutzen.

Stefan Zimmermann

Stacked Sensoren sind extrem schnell, aber weil in jedem Pixel Platz für die Verbindungen zur zweiten Schicht verloren geht, bleibt am Ende einfach etwas weniger lichtempfindliche Fläche übrig. Dafür gibt es keine Lösung und ist eben wie vieles im Leben ein Kompromiss. Alles hat Vor- und Nachteile.

Ich hoffe deswegen, dass man in Zukunft die freie Wahl hat. Nicht jeder braucht Speed. Ich persönlich würde mich bei der Fotografie immer für die bessere Bildqualität entscheiden.
Schade finde ich auch, dass die neue Version wieder keinen Pixel Shift Aufnahme bekommt und damit auch keine Ultraschall Sensor Reinigung. Ist halt keine A7R V.
Bitte Sony, kein stacked in die kommende A7R VI. Ich will maximale Qualität, keinen Geschwindigkeitsrekord. Macht mich nicht unglücklich.

Conny

Hallo Stefan, da verwechselst Du was! Die aktuellen stacked Sensoren, jedenfalls von Sony, sind BSI Sensoren wo die Belichtungsfläche technisch möglich maximal ausgenutzt wird, da auf der hinteren Sensorebene keine Leiterbahnen und größere Schaltkreise beherbergt werden. Eigentlich ist ein BSI Sensor schon 2-schichtig, Sensorschicht und die Schaltungsschicht mit Leiterbahnen Signalverstärker plus ADC usw. Bis hierher unterscheidet sich das zuerst mal prinzipiell nicht zu einem stacked Sensor von Sony. Dieser besitzt weitere Schaltungsschichten wo die komplette Ausleseelektronik mit Zwischenspeicher vorhanden ist. Wodurch der Sensor diese Verarbeitung des Auslesen und Verarbeitung der Sensorsignale völlig autark ohne externen Prozessor sehr schnell selbst durchführen kann. Quasi ein Signalprozessor on Sensor Chip. Das Problem an diesem Konzept ist aber, dass zusätzliche Schaltkreise und deren Arbeit Wärme erzeugen und diese wiederum zu freien Elektronen führen können und diese wiederum sozusagen im Sensorladungsspeicher landen und dort zum Sensorsignal werden => Rauschen! Das zweite Problem, die Arbeit der Schaltkreise Millionen von Transistoren können sich nachteilig auf das Ausleserauschen auswirken, das hat man aber seit der Generation des A1 Sensors im Griff. Die negative Auswirkung von Wärme auf das Sensorrauschen zeigt sich sehr schön bei Astro CAMs, wo der Sensor 20° bis 30° unter Umgebungstemperatur abgekühlt werden kann. In… Weiterlesen »

Stefan Zimmermann

Ich mache es kurz:
Ein klassischer BSI-Sensor liefert aus gutem Grund die bessere Bildqualität – und das sieht man auch beim Vergleich Sony A7R V vs. A1 II.
Laut den Messungen von PhotonsToPhotos hat die A7R V einen größeren Dynamikumfang als die A1 II. Wenn man berücksichtigt, dass der A7R V-Sensor nicht einmal der neueste ist, wird der Unterschied noch deutlicher.
Ich bin gespannt auf die zukünftige A7R VI mit einem neuen Sensor.
Solange ein Stacked-Sensor beim Dynamikumfang und der Basis-ISO-Qualität nicht mindestens gleichzieht, möchte ich ihn in meiner Kamera nicht haben.
Von Bildqualität profitiere ich bei jedem einzelnen Foto – von Speed nur wenige Male im Jahr.

(Man erkennt den Fotografen nicht an seinen Worten, sondern an seinem Portfolio.)

Conny

Deine Kamera passt doch für Dich und Deine Fotografie…

Ich hab nur deine falsche Aussage

Teilzitat:
“Stacked Sensoren sind extrem schnell, aber weil in jedem Pixel Platz für die Verbindungen zur zweiten Schicht verloren geht, bleibt am Ende einfach etwas weniger lichtempfindliche Fläche übrig.”

richtig gestellt !

Das ist durchaus legitim damit sich solcher Quatsch nicht weiter verbreitet.

Stefan Zimmermann

Mit weniger lichtempfindlicher Fläche meinte ich nicht die reale Pixelgröße, sondern die geringere effektive Lichtaufnahme. War da etwas undeutlich. Ich hoffe man versteh es jetzt besser?
Und Bildqualität hat nichts mit passender Kamera für mich zu tun, es geht um messbare Werte.
Der Stacked Sensor der A1 II hat nachweislich weniger Dynamikumfang als der ältere BSI Sensor der A7R V. Das ist nun mal Fakt, Schaltplan Theorie hin oder her.
Wenn jemand unbedingt nach ‚Quatsch‘ suchen möchte, ist das völlig okay. Ich arbeite lieber an wirklich guten Fotos als an solchen Diskussionen.

Conny

Ich weiß nicht ob es gut ist hier nochmal zu antworten!? Ich finde aber, dass wenn man als Fotograf fachlich diskutiert (egal ob noch lebender Weltbester oder nur Hobby Knipser) dies letztendlich auch korrekt verstehen sollte… Deshalb: Die A1II hat laut P2P als auch DXOMark einen etwas geringeren Dynamikumfang bei Basis ISO100 und zwar bei P2P 11,69 zu 11,61 Dynamikstufen. 0,08 Dynamikstufen verschwinden ganz sicher innerhalb der Messtoleranz, das kann man vergessen!!! Das bleibt bis ca. ISO300 auch so, ab da wechselt die A7RV auf das 2-te Gate und hier vergrößert sich logischerweise der Abstand auf knapp unter einer Dynamikstufe bis dann ab ca. ISO600 die A1II auf ihr 2-tes Gate umschaltet, und ab da ist dann die A1II immer besser was die Dynamik angeht! s.u. Link auf p2p Diagramm. Somit ergibt sich eigentlich der größte Spread zwischen ISO300 und ISO600, da die beiden Sensoren hier an unterschiedlichen ISO Position ihre 2-te ISO Basis (High Gain) haben. Ab den 2-ten Gate der A1II hat aber die A1II immer die Nase vorn. s.u. P2P Diagramm. Und Nein, die A1 hat bezogen auf ihr einzelnes Sensorpixel keine geringer effektive Lichtaufnahme!!! Genau das Gegenteil ist der Fall, durch die etwas größeren Sensorpixel der… Weiterlesen »

lichtbetrieb

Wurde auch Zeit, dass Sony Geschwindigkeit im Form von Serienbildern (usw.) auch der breiten Masse verfügbar macht und nicht weiter in den sehr teuren Modellen “versteckt”. Im übrigen waren die 10fps der A7iv nur auf JPG und komprimierten RAW bezogen. Nur noch ca. 8 fps sind mit AF-C möglich und 6 fps, wenn unkomprimiertes RAW aufgenommen wird. In meinen Augen war das nicht schön zu reden.

Jürgen K.

Moin, ich muss mal ne Lanze für die A7iv brechen. Ja, ist langsamer als die Profimodelle, aber das sortieren der Fotos nach einer Adleraktion geht erheblich schneller, als wenn ich mit der A1 geschossen habe…..
Und, ich habe nicht die Qual der Wahl, welches Bild aus der Serie das Beste ist. 6bis 8 Bilder oder 20 Bilder pro Sekunde……. und so ein Adler kann auch mal 9 bis 10 Sekunden anfliegen……

Klaus R

….aber es gibt dann doch Gelegenheiten, wo ein paar Bilder mehr, schön gewesen wären. Bei der Aktion des Seeadlers vom Normalflug in Rückenlage und zurück habe ich 8 Bilder, was bedeutet ( A7 RIII, 10 Bilder pro sec.) der Vorgang hat noch nichtmal eine Sekunde gedauert.

Klaus R.

Das entscheidende Foto kann man hier sehen
https://www.fototreff-unna.de/2024-05-kr.html

Rolf Carl

Super Fotos! Beim Adler hätte ich auch gerne so viele Fotos wie möglich, da wäre mir dann egal, wie lange ich “sortieren” müsste. Dann ist nämlich die Wahrscheinlichkeit grösser, das perfekte Bild auf der Karte zu haben.

Jürgen K.

das Foto ist schon beeindruckend….der Adler in dieser Flugbahn natürlich auch. 🙂
Deine Seite gefällt mir sehr gut.
Gruß Jürgen
https://www.fotocommunity.de/user_photos/1811320
Bin nur in der FC vertreten

Jürgen K.

Na klar. Bevor ich die A1 hatte, war die A7IV als “Kamera dabei” auch total in Ordnung.
https://www.fotocommunity.de/photo/den-fisch-im-adlerauge-juergen-kopelke/48801266
Hier hatte ich 4 oder 5 Bilder…..
Bei der A1 wären es im besten Fall 20 Bilder gewesen, und ich hätte die Qual der Wahl gehabt……
Es geht mir eigentlich nur darum, dass die A7IV, wo jetzt der Nachfolger kommt, immer noch eine Kamera ist, mit der man Bilder, auch gute Bilder, machen kann.

Klaus R.

Ja, super Fotos in deiner FC. Deine kämpfenden Jung-Seeadler sind die Momente, wo man sich eine schnelle Bildfolge wünscht. Meine AR7III kommt lansam in die Jahre. A7RV wäre für mich keine Verbesserung, aber A7V bringt mich ins grübeln. Bildqualität, schnelle Serie und evtl noch Pre-Capture regen mich zum Nachdenken an. Also mal abwarten.

Jürgen K.

Ich habe mir im letzten November die “alte”A1 gegönnt…….
ok, ne andere Liga als die A7iv, aber die ist schon schnell…..
Ich weiss nicht, wie gut die die Bildqualität der A7V wird, aber die A7IV liegt knapp unter der A1.
Das ist auch der Grund, warum A7iv bleibt, egal ob ich die A7V kaufe.

joe

Also der Adler ist Klasse! Man bemerkt den Qualitätsunterschied. Die A1 ist halt top!

lichtbetrieb

Ich habe nicht gesagt dass die Kamera unbrauchbar ist. Natürlich brauche ich selbst vergleichsweise wenig die maximalen FPS meiner R5 bzw. R3. Aber es gibt Situationen, da bin ich darauf angewiesen, um den kurzen Moment einzufangen. Ich fotografiere auch noch viel (privat) mit meiner EOS R, die kann mir 8, bzw 5 mit AF-C.

Uneternal

Der Unterschied zwischen 12- und 14-Bit RAW existiert hauptsächlich auf dem Papier, da die meisten Sensoren die Bandbreite von 14-Bit (4 Trillionen Farb- und Helligkeitstöne) garnicht mit sinnvollen Informationen auffüllen können.

Die Sony A7IV schafft es selbst auf optimalen Einstellungen und auf Basis-ISO gerade mal auf 44 Mio unterschiedliche Farbtöne (DxOMark: 25.4 bits), was locker in ein 12-Bit RAW reinpasst (Platz für 68 Mio Farbtöne). Lediglich eine Mediumformat wie die X1D-50c oder Phase One iQ180 sprengt diesen Platz und das auch nicht um viel.

Die 14-Bit sind also reines Augengewische um davon abzulenken, dass Sony den Anschluss verschlafen hat und selbst mit einem Stacked-Sensor nicht an Canon rankommt.

Stefan Zimmermann

Die Aussage ist leider falsch. Ein Sensor füllt keine Bits. Er sammelt Licht als Elektronen und erst danach wandelt der ADC das analoge Signal in digitale Werte um. Die Bit Tiefe bestimmt nur, wie fein diese Werte quantisiert werden. Genau das ist in der Nachtfotografie entscheidend. RAW ist linear und über 75 Prozent aller Tonwerte sitzen im dunkelsten Viertel des Signals. Genau dort entstehen Banding, Abrisse und all diese Probleme. Und genau dort arbeitet man nachts nun einmal die ganze Zeit. 12 Bit haben 4096 Stufen, 14 Bit haben 16384. In den tiefen Bereichen ist das ein Faktor vier an zusätzlichen Abstufungen. Wenn ich bei Milchstraße oder Nachtlandschaften später 4 bis 6 EV hochziehe, bricht ein 12 Bit RAW viel schneller auseinander, weil die wenigen Stufen hart gedehnt werden. Ein 14 Bit RAW bleibt stabil und sauber. Das ist keine Theorie und sieht man sofort. DxOMark Color Depth spielt dabei keine Rolle, weil das eine wahrnehmungsbasierte Farbmessung ist und nichts mit der RAW Quantisierung zu tun hat. Wer tagsüber fotografiert, merkt den Unterschied kaum. In der Nachtfotografie ist die höhere Bit Tiefe dagegen ein klarer Vorteil und kein Marketing. Hier ein Beispiel, das so in der Qualität nicht in 12… Weiterlesen »

Mark

Die Bit-Tiefe pro Pixel ist durch die Full Well Capacity des Sensors limitiert. Z.b. der auch in Astrokameras verwendete 61MP Sensor von Sony hat eine Kapazität von 51k (was zwischen 2^14 und 2^16) liegt… Das Ausleserauschen bei ca. 3.7e … Und damit ergibt sich grob eine maximale Dynamik von 1:14000 und liegt damit Recht nah an 2^14 (16.384). Diese Angaben gelten für die monochrome Version.

Stefan Zimmermann

wir reden hier aneinander vorbei.
Mein Punkt war 12-Bit RAW vs. 14-Bit RAW und die digitale Quantisierung in den Schatten – nicht die physikalische Full-Well-Capacity. Die FWC bestimmt nur, wie viele echte Signalstufen der Sensor liefern kann. Das hat mit der Frage, wie fein der ADC das danach abtastet, erst mal nichts zu tun.

Selbst wenn ein Sensor real bei etwa 13,5 Bit landet, bricht ein 12-Bit RAW beim Nachbelichten um 4–6 EV in den dunklen Bereichen sofort auseinander, weil die Stufen zu grob sind. Ein 14-Bit RAW bleibt dort sauber. Genau das sieht man in der Nachtfotografie sofort.

Die 16 Bit in meinem Beispiel kommen natürlich vom HDR-RAW der Belichtungsreihe, nicht vom Sensor selbst. Die technischen Infos findet man unter meinem Foto. Ich mache das weil auch 14 Bit mir nachts nicht ausreicht in der Qualität.

Uneternal

Klar, wenn du von Langzeitbelichtungen redest, ist ein 14-Bit RAW natürlich im Vorteil, weil dort ja logischerweise dann auch mehr Informationen reinkommen, als bei einer normalen Belichtung tagsüber. Genausogut kann man aber auch mehrere 12-Bit RAWs stacken.

Jürgen K.

Nanana,auch Canon kocht nur mit Wasser. So doll sind die Kameras nun auch wieder nicht, das einjeder seinen Fotokrempel gegen Canon tauschen muss….
Denke, das aktuell jede Kamera gute Bilder machen kann….

Uneternal

Klar, das sagt ja auch keiner. Aber ich kann mich noch gut erinnern, wie die Sony Fans schon bei der A7III immer sagten “Oooh Canon ist so schlecht, sie hängen 8 Jahre hinterher in Sensortechnik, sie kommen garnicht mehr nach”.
Mittlerweile hat sich der Spieß umgedreht.

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