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Sony A9 II: Neue Vollformatkamera für Profis präsentiert

Die Sony A9 II ist da! Wir fassen im Artikel alle wichtigen Details und offiziellen Informationen zur neuen Vollformatkamera zusammen.

Neue Kamera für Fotojournalisten

Wenn man in der Bundesliga, bei der Leichtathletik-WM oder den Olympischen Spielen an den Rand der Spielfelder schaut, dann sieht man dort fast ausschließlich Fotografen, die mit Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon arbeiten. Die beiden Hersteller kontrollieren den Bereich der professionellen Sportfotografie seit vielen Jahren, was einem großen Konkurrenten überhaupt nicht schmeckt – Sony nämlich.

Mit der A9 II hat Sony heute eine neue spiegellose Vollformatkamera vorgestellt, die für Fotojournalisten durchaus eine Alternative zu den DSLRs von Canon und Nikon darstellen könnte. Schon die A9 war eine hervorragende und außerordentlich schnelle Kamera und die A9 II kommt nun selbstverständlich mit einigen Verbesserungen daher.

Sony A9 II mit wenigen großen Neuerungen

Wer mit einer rundum erneuerten Kamera gerechnet hat, wird von der A9 II allerdings enttäuscht sein. Sony übernimmt jede Menge technische Daten von der alten A9, so ist die A9 II beispielsweise wieder mit dem 24-Megapixel-Sensor der Vorgängerin ausgestattet. Auch das schnelle Autofokus-System mit seinen 693 Messfeldern und die Serienbildgeschwindigkeit von 20 fps werden übernommen. Schaltet man vom elektronischen auf den mechanischen Verschluss um, schafft die Sony A9 II nun allerdings 10 fps. Bei der Vorgängerin waren es noch magere 5 Bilder pro Sekunde. Auch gibt es ein neues Anti-Flimmer-System bei Nutzung des mechanischen Verschlusses.

Ebenfalls nichts geändert hat sich am elektronischen Sucher ohne Blackouts mit 3,76 Millionen Bildpunkten, dem kippbaren Display sowie den Videofunktionen.

Überarbeitet hat Sony hingegen den Bionz X Prozessor der A9 II. Das soll verschiedene Vorteile mit sich bringen, so ist beispielsweise die Rede von einem schnelleren und zuverlässigeren Autofokus (vor allem bei der Motivverfolgung) sowie einer verbesserten Anzeige im elektronischen Sucher. Auch die Bildqualität soll sich leicht verbessert haben, vor allem in den mittleren bis hohen ISO-Bereichen.

Neues Gehäuse mit größerem Griff

Das Gehäuse der spiegellosen Vollformatkameras hatte Sony schon bei der kürzlich vorgestellten A7r IV überarbeitet. Diese Verbesserungen erhält nun auch die Sony A9 II, dazu gehören ein größerer Griff, ein robusteres Gehäuse mit besserer Wetterfestigkeit, ein größerer Joystick, ein Verriegelungsbutton für das Rad zur Belichtungskompensation sowie zwei SD-Slots, die nun beide UHS-II-Speicherkarten unterstützen.

Auch die Akkulaufzeit der A9 II soll sich verbessert haben, zudem lässt sich der Akku auch über den USB 3.2 Typ C Anschluss laden.

Des Weiteren hat Sony den 5-Achsen-Bildstabilisator der A9 II leicht optimiert, sodass dieser nun eine 1/2 Blendenstufe längere Belichtungszeiten ermöglicht als der IBIS der Vorgängerin. Insgesamt können 5,5 Blendenstufen ausgeglichen werden. Zudem wurde der Multi-Interface-Zubehörschuh um ein digitales Audio-Interface erweitert.

Verbindungsmöglichkeiten stark überarbeitet

Die größten Neuerungen der Sony A9 II findet man, wenn man einen Blick auf die Verbindungsmöglichkeiten und Netzwerkfähigkeiten wirft. Fotojournalisten müssen so schnell wie möglich ihre Bilder abliefern, da werden nicht stundenlang noch RAWs am PC nachbearbeitet. Vielmehr kommt es darauf an, dass Bilder unkompliziert und schnell verbreitet werden können.

Dazu bietet die Sony A9 II nun unter anderem Gigabit Ethernet, 5 GHz WiFi (802.11ac), verbessertes Tethering und die Möglichkeit zur FTP-Übertragung. Zudem unterstützt die Kamera die Dateiübertragung mit SSL- oder TLS-Verschlüsselung.

Des Weiteren können mit der A9 II Sprachmemos aufgenommen und an bestimmte Bilder angehängt werden. Wenn man die Kamera mit der Imaging Edge App verbunden hat, können Sprachmemos auch direkt in Text konvertiert werden.

Ebenfalls neu: Die Sony A9 II kann nun bis zu zehn verschiedene Profile für FTP- und Kameraeinstellungen speichern. Damit möchte Sony natürlich für Fotografen attraktiver werden, die sich bei großen Sportveranstaltungen die Kameras teilen.

Preis und Verfügbarkeit

Die Sony A9 II soll ab Oktober 2019 zum Preis von 5.400 Euro im Handel erhältlich sein.

Hier abschließend noch ein offizielles Video zur Sony A9 II, welches die wichtigsten Neuerungen vorstellt:

Was haltet ihr von der Sony A9 II?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

189 Kommentare

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  • Na ja….
    die vor wenigen Tagen voreilig erteilte Bewertung wie „zumindest zu Beginn absolut konkurrenzlos …“ und „die es mit den DSLR-Flaggschiffen von Canon und Nikon aufnehmen kann….“ ist somit relativiert worden.
    Die neue A9 II wird wohl im Sportbereich wenige Nikons und Canons DSLRs ablösen können.
    Aber sonst ein tolle Kamera!

    • Nein Reinhard, ich denke die Bewertung war keineswegs voreilig, sondern wird hier vielmehr zu 100 Prozent bestätigt.

      Es gibt außer der A9 bzw. A9 II keine spiegellose Vollformatkamera, die für professionelle Sport- und Fotojournalisten interessant ist. Im spiegellosen (!) Bereich ist sie im Moment einfach konkurrenzlos. Wichtig: Ich vergleiche hier nur mit anderen DSLMs, nicht mit DSLRs.

      Mit den DSLR-Flaggschiffen von Canon und Nikon kann sie es grundsätzlich, rein von der Technik her, aber ebenfalls aufnehmen. Ob sie diese aber in naher Zukunft ablösen wird, das ist eine ganz andere Geschichte 🙂 Denn das hängt nicht nur mit der Kamera selbst, sondern mit Objektiven, Service usw. zusammen. Und da hat Sony noch viel zu tun und muss sich erstmal etablieren.

      • Na ja, geht man auf mFT kann es eine M1X als DSLM auch mit Canon oder Nikon aufnehmen.
        Nur, warum sollte ein komplett ausgetatteter Canon oder Nikon DSLR Fotograf zu Sony oder Olympus (Rückenschmerzen?) greifen.

      • @Robin, stimmt, die E-M1X könnte man da ebenfalls nennen. Aber wie viele professionelle Sportfotografen (Bundesliga, Olympia) arbeiten mit MFT? Gibt es da überhaupt welche? Habe ich zumindest noch nie gesehen, würde mich aber mal interessieren.

        @Ben: Nein, keine Änderungen bei den Videoeigenschaften.

      • Glauben heißt nichts wissen. Trotzdem glaube ich, es gibt nur vereinzelt Olympus Sportfotografen. Olympus steht halt immer noch vor allem für Makro. Eines ihrer Probleme.
        Vielleicht ändern die kommenden neuen Objektive 4,5/150-400 und ?/500 etwas daran.

      • Hi Robin,
        sicher, das wäre schön für Olympus, mal im Stadion mitzuspielen.
        Ich hoffe auch, daß Olympus weiter existiert, sind ja tolle Kameras mit einer großartigen Historie.
        Aber, wenn du den Auto-Vergleich hier mal verzeihst, ein Golf GTI oder ein Golf R32 ist sicher schneller als ein großer Passat, fährt aber trotzdem nicht bei der Formel Eins mit.
        Der Sensor ist zu klein. So einfach ist das. Geh mal Nachmittags zu einem Bundesliga-Spiel in einem offenen Stadion. Da wirst du häufig sehen, daß ein Drittel bis sogar die Hälfte des Stadions im Schatten liegt und die andere Hälfte in der prallen Sonne. Da wird jedes bisschen Dynamikumfang gebraucht, das die Kamera liefern kann. Oder eine große Turnveranstaltung indoor. Da wird mal mit einem 2,8/400 gearbeitet, gerne aber auch mit einem 2,0/200.
        Olympus wird schon seinen Platz finden, aber wohl eher beim normalen (Breiten-) Sport, der ja ebenfalls sehr wichtig ist.

      • Ich kenne die A9 nicht. Aber ich habe gerade letztes Wochenende ein Leichtathletikevent in FF/O fotografiert mit der EOS R. Es waren 770 Aufnahme. Es war kaum Ausschuß dabei (Schärfe, Belichtung) und 136 (die Besten) wurden dann an die Teilnehmer von unserem Verein verteilt. Die waren begeistert von den Aufnahmen. Sony mag ja gut sein, ich habe in Doha jetzt auch schon Fotografen mit Sony gesehen und es sei Sony gegönnt. Dieser Markenkrieg der hier angeheizt wird ist befremdlich.

  • „In a quite unusual fashion Sony announced the new A9II without an official live stream presentation and journalist gathering.“ Sonyalpharumors

    It’s a Sony, die haben das nicht nötig.

  • …..sowie zwei SD-Slots, die nun beide UHS-II-Speicherkarten unterstützen…..
    Also langsam könnte der größte Hersteller von XQD-Karten doch mal erklären, warum man der Konkurrenz den Einbau der Slots für die sauteuren Karten überlässt.
    Eine Highendsportkamera wie die A9 braucht die nicht, aber Allroundkameras wie Z6 und Z7 (laut „Nikonfanboys“) unbedingt.

  • Würde die Olympiade nicht anstehen, würde es jetzt keine A9ii geben und in 1-2 Jahren wäre eine bessere A9ii herausgekommen. Ich habe trotzdem mehr erwartet.

    Aber schön für Leute, die eine A9 kaufen wollen. Die wird jetzt noch günstiger! 🙂

    • „Würde die Olympiade nicht anstehen, würde es jetzt keine A9ii geben und in 1-2 Jahren wäre eine bessere A9ii herausgekommen.“

      Denke ich auch.

    • Weiß denn jemand wie viele fest angestellte Sport Fotografen es in Deutschland gibt? Weil freie Fotografen werden sich bei den momentan bezahlten Honoraren weder das Gehäuse geschweige denn die teuren Sport Objektive leisten können. Mehr als eine Hand voll werden das nicht sein! Gut bezahlende Bild Agenturen gibt es jedenfalls nur noch vereinzelt.

      Also für wen wird die Sony A9 II eigentlich gebaut? Vielleicht als Image Produkt für die Olympiade in Japan?

      Mir erschließt sich kein dauerhafter, effektiver Nutzen, auch nicht wenn die Technik der Sony A9 II spitze ist. Liegt bestimmt an meinem gestörten Verhältnis zur Doping belasteten Sport und Wettindustrie!

      • Was kann man an einer A9 eigentlich noch verbessern, außer dem Handling und dem Menü. Sony ist da auch nicht allzuviel eingefallen.
        Und ganz ketzerisch, was kann eigentlich eine RX10IV nicht, außer dem Objektivwechsel.
        Was kostet ein 4,0/600er 10 000 Teuronen?
        Ich glaube, das Wissen, wie z.B. die Spieler heißen und das Können des Fotografen sind wichtiger.

      • Hi Alfred,
        ich denke, es gibt noch einige ordentlich zahlende Agenturen. Aber auch immer mehr Ein-Mann-Agenturen, die gut liefern und sich das schon auch leisten können.
        Ein großer Teil der Kameras wird aber auch von Agenturen an freie, dafür entsprechen niedriger bezahlte Fotografen gestellt.
        @ Robin
        Ok, jetzt hast du mich doch aufgeheitert. Du provozierst gerne, oder? Was kann eine Lochkamera nicht, außer mit Objektiven zu arbeiten, hättest du fragen sollen ;-).

    • Die versuchen halt, auch an geringen Stückzahlen noch gut zu verdienen.
      Ist doch sogar im APS-C-Bereich so.

      Die Relevanz der herkömmlichen Kameras beim normalen Publikum geht deshalb umso schneller gegen Null.

      Das ist doch alles nicht mehr ernst zu nehmen, was die meisten Kamerahersteller machen.

      • @Bernd:
        Erstens habe ich nur 2.500 Euro bezahlt und zweitens ist das eben eine Profikamera und kein Spielzeug in Haptik und Qualität. Von den Möglichkeiten der mFT mal ganz abgesehen.

        Aber jetzt mal im Ernst. Wenn interessiert ein Pixelseeking auf 200% Vergrößerung ? Maximal ein paar Freaks, die sowieso keine guten Fotos machen, vermutlich.

        Die Haptik und die Freude die einem ein Kamerasystem macht ist hier viel mehr Wert als jeder blödsinnige Pixeltest der in Wahrheit wenig aussagt. Gesamt betrachtet treten alle diese (hochgespielten) Pixelthemen in den Hintergrund.

        Und da ich noch eine D500 und eine Z6 habe, suche ich mir einfach die Kamera für den besten Fotografierzweck aus. Fertig.

  • Das war wohl nichts. Aber für wen baut Sony die Kameras? Für gut betuchte Kunden und für sonst niemand. Es gibt dazu ein Memo einer bekannten Beratungsfirma.

    Schönen Abend

    • Sony versucht mit aller Macht, etwas zu sein, was sie nicht sein können. Die meisten Sportkollegen würden sich mit so einem Ding nicht tot erwischen lassen. Wie sagte ich doch kürzlich: Ein Spielzeug für Besserverdienende 😉

      • Sorry, das ist deine persönliche Sichtweise.
        Die meisten Profis beobachten sehr genau, was sich bezüglich DSLM-Technologie tut. Und dazu gehört besonders auch die A9.
        Wir haben einfach noch keinen Anreiz zu wechseln! Die DSLR-Technologie kann die Anforderungen noch immer besser abdecken. Da muss man gar nichts anderes reininterpretieren.

  • Dann waren meine Quellen bei Sony doch vertrauenswürdig- die sagten es gibt kleine Verbesserungen und ein an die 7RIV angelehntes Gehäuse.
    Gut das ich mir preiswert eine 9 gekauft habe und mich jetzt nicht ärgern muss.
    Alles mit 32 MP waren nur Hirngespinste! Das kommt frühestens in 2 Jahren.
    Ergo werden auch Nikon und Canon die Pixelzahlen nicht gewaltig erhöhen.
    Die für mich beste Kamerakombi bleibt 7R4 und 9.

  • Die meisten Kameras/Objektive die so im professionellen Sportbereich im Gebrauch sind, gehören den jeweiligen Bildagenturen und weniger den jeweiligen Fotografen, die sich damit abrackern müssen!
    Es war auch schon immer so, dass der eine Hersteller versucht hat, dass andere Kamera-System mit „speziellen Angeboten“ abspenstig zu machen!

    Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit, auch SONY versuchen! Die nächste Olympiade steht 2020 vor der Tür! Get it done!

  • Wer sich erinnert: die 7s wurde innerhalb von 15 Monaten nach ihrer Vorstellung durch die 7sII abgelöst. Die Änderungen waren marginal, aber die Kamera wurde preislich deutlich höher eingestuft. Bei der 9 II sind die Änderungen ebenfalls nach relativ kurzer Laufzeit sehr überschaubar, die Preiszuordnung ist geblieben. Die 9 ist und bleibt eine sehr gute Kamera, die leider in der High ISO Performance keine neuen Maßstäbe setzt. Wenn man bedenkt, daß die aktuelle A9 im Verkauf 2.000,- € niedriger liegt, könnte man von einer Neuentwicklung einen vollwertigen Touchscreen oder einen Global Shutter erwarten. Die Kamera erinnert an eine Modellpflege wie bei einem aktuellen Auto, daß durch optische Retouchen eine Laufzeitverlängerung von 2 bis 3 Jahren erhält. Der Preis wird vermutlich die Interessenten vom Kauf abhalten, die nicht beruflich an sportlichen Großveranstaltungen in den kommenden Jahren teilnehmen. Im übrigen wäre es begrüßenswert, wenn SONY nicht nur in die Kameratechnik, sondern auch in gute Optiken investieren würde. Gerade die Brot- und Butterzooms leiden an starken Verzeichnungen, die nicht durch Software korregiert werden. Und im Randbereich darf die eine oder andere Optik auch gerne zulegen. Denn was nützen „PS-starke“ Gehäuse, wenn optische Schmalspurreifen die Qualität nicht auf die Straße bzw. das Bild bringen.

  • Ein Spiegeloses Sony Spielzeug mehr auf dem Markt!
    Ja, bin Glücklich mit SLR; Nikon D 800 und D85o sind TOP Geräte!
    Und etwas zum anschauen auf youtube: Krolop&Gerst „Lang lebe die DSLR!“
    Es wird sie weiter geben!
    Jeder soll Glücklich werden mit seiner Kamera!
    Gutes Licht Euch Allen!

      • Mensch Rolf, schalt doch mal einen Gang runter. Das ist doch eher nicht wirklich gesund, sich so über einen Hersteller, dessen Zielgruppe man nicht ist und dessen Produkte man eh nie kaufen würde aufzuregen.

      • Sagt der Möchtegern Profi.

        In der Hochzeit und Event Fotografie fotografieren komischerweise sehr viele Profis nur noch mit Sony.

      • Nur kein Neid!
        Die Zeiten wo man Sony Vollformat als Spielzeug abtun konnte sind seit 2 Jahren vorbei.
        Entscheidend sind die besseren Möglichkeiten und wie leicht man zu besseren Fotos gelangt – wer spielen will muß keineswegs Canon, Nikon, Sony kaufen und hat an analoger Kamera mehr Spaß.
        Aber die Behauptungen, Sony könne nicht allerhöchste Anforderungen und BQ erreichen, sind Märchen.
        Und das man schon immer gleich tolle und schnelle Fotos machen konnte und DSLR völlig ausreichend zufriedenstellend ist – kann ich nur verneinen.
        Die D850 trägt die DSLR-Krone – so wie die A9 und A7R4 auf dem Kamerathron sitzen.
        Und heute schaffe ich mehr tolle Fotos und leichter, mit weniger Ausschuss als vor 2 Jahren mit D500.

      • Bernd,

        klar, die Hochzeits- und Eventpeoples bewegen sich auch langsamer als Sportler und Tiere. Und die meisten heiraten ja auch in den warmen Monaten, und Events finden in der Regel auch immer in den Sommermonaten statt oder Indoors, also diesbezüglich keine besonders hohe Anforderungen an die Kamera.

        Nur komisch, dass bei der Sport- und Wildlifefotografie die Sonys noch nicht angekommen sind. Hast du dafür eine Erklärung??

      • „keine besonders hohe Anforderungen an die Kamera.“
        Der AF muss zur richtigen Zeit und am der richtigen Stelle treffen, sonst ist der nicht wiederholbare Moment vorbei.

        Hast du eine Erklärung, warum langsame und schwere DSLRs für Hochzeit und Event Fotografen nicht mehr angenommen werden? ^^ Vielleicht kommst du ja auf die Antwort von selbst.

      • Hochzeitsfotografie interessiert mich nicht, dafür ist diese Kamera auch nicht gemacht. Das heisst, du musst die Antwort schon selber finden …

      • Heute tut jeder so, als ob man Hochzeiten oder „Events“ – früher Feste oder Feuerwehrfeste, Bandauftritte nicht auch ohne AF fotografieren könnte …

        Was hätten wir den früher vor 20-30 Jahren gemacht wo der AF in den Anfängen war, die Kameras / Fotografen auch ohne „Augenautofokus“ sogar scharfe Bilder zusammenbrachten und wir sogar scharfe Portraits ohne 20 Bilder pro Sekunde schafften.

        Sind die aktuellen Fotografen heutzutage wirklich schon so schwach, das Sie ohne diese Technik keine Fotos mehr zusammenbringen. Sieht fast so aus.

      • @OlyNik
        Dann sagen Sie aber auch dazu, dass man dafür damals Objektive mit großer Offenblende benutzt hat. Da riss man die Blende auf, um bei geringer Schärfentiefe den Fokus festzulegen. Anschließend ging man auf die Schärfentiefe, mit der man Fotografieren wollte.

        Mit dem „scharf“ ist das so eine Sache. Dafür hatte man größere Formate als Kleinbild. Da konnte man trotz dürftiger Auflösung der Objektive durch größere Fläche noch etwas Auflösung erreichen.

        Wie wollen Sie denn das unter heutigen Bedingungen anstellen?
        Da benötigt man am besten Festbrennweiten. Da kann man das bei Personenfotografie machen. Das kostet allerdings sehr viel Geld für die 5 Hochzeiten die dieser Hartz-IV-Kanzler beispielsweise gemacht hat.
        Fotografiert man Architektur und Landschaft, kann man das Objektiv in die Ecke legen, sofern man nicht mehrzeilige Panoramen aufnehmen will.

        Nein früher war gerade im Bereich Technik nicht alles besser.

      • Ja, die DSLR lebt noch lange …

        aber du fotografierst die Modells auf Ibiza sowieso mit dem Smartphone, ich frage mich, wozu du hier überhaupt noch schreibst.

      • Richtig, Bernd,

        weil die DSLR’s bei Vögeln und anderen Tieren, die sich schnell bewegen, halt immer noch die besten sind. Aber davon hast du ja als Eventfotograf keinen Schimmer.

      • Helft den notleidenden Vögeln.
        Oder so.
        Und wenn es mit Nikon ist, es geht alles.
        Besonders wichtig, jetzt im Winter.

      • Klar, DSLRs sind super mit ihrem Time Lack. Schlapp Klack.
        Haben Sonys A9er nicht, und die M1Xer auch nicht mehr, und die G9er, wenn, dann nur noch mariginal.
        Aber wie heißt es so schön im Lied:
        Mancher lernt’s nie, dass fahrn mit die Schi …

      • Helft den notleidenden Modells,

        besonders jetzt im Winter … Moment mal, ist denn überhaupt schon Winter???

        Klack, klack, die Modells machen schlapp … die Sonys A9 und die M1 xer tuns zwar auch, aber es ist doch das Smartphone, das ich brauch …

        So stehts geschrieben
        in den schönen Liedern

        Klack, klack … klack

      • @Robin „Lang lebe die DSLR!“
        Lang lebe die DDR 🙂
        Sorry für den Witz. Wenigstens wird die DSLR in weniger als 7 bis 10 Jahren noch eine Randerscheinung sein, da Canon die Rentner noch bedient.

  • Hm, ich bin etwas enttäuscht (nicht, dass ich die Zielgruppe wäre), aber wie schon bei den den letzten APS-C-Vorstellungen bleibt Sony hier erneut selbst hinter dem zurück, was der eher konservative Teil der Gerüchteküche angenommen hat. Und das zu einem recht happigen Preis in diesem Fall. Naja, ich bin weiter happy mit meiner uuurrrrralten A7r3.

    • @Janis
      Ich hatte die A7III mal in der Hand mit einem 24-70.
      Ich muß sagen, die A7rIII ist sicher ein schöner Trostpreis, der dir so über einiges hinweghelfen wird.
      Jedenfalls sind Portraits mit dem Augen-AF ein Traum.

  • Ein totaler Witz, diese Kamera; alter Wein in neuen Schläuchen!

    2 SD UHS II Slots??? Ich lach mich kaputt … Wer hat die schnellen XQD Karten erfunden? Beziehungsweise war lange der einzige Hersteller dieser Karten?

    Und damit sollen Sportprofis zum Umsteigen animiert werden? Der sogenannte „Profiservice“ ist ja erst gerade am Anlaufen, weiss wahrscheinlich noch keiner, was er taugt.

    Ja, klar, bei den Verbindungsmöglichkeiten ist Sony sicher stark, ist ja auch ein Elektronikkonzern, hatte glaube ich auch schon mal Händys, oder? Vielleicht wird ja noch eine Playstation mitgeliefert, das wäre eine echte Marktlücke …

    Aber jetzt mal ehrlich … auf sowas sollen Sportprofis reinfallen?

    • Sony wird schon ein paar Pavels auftreiben, die dann in Videos das nicht zeigen, was die Kamera nicht kann.

      „alter Wein in neuen Schläuchen!“

      Man bringt neue Modelle heraus, um geringere Absätze mit höheren Preisen auszugleichen.

      • So ist es, endlich wieder mal einf vernünftiger Kommentar …

        Irgendwie habe ich sowieso das Gefühl, Sony hat es auf Influencer/innen abgesehen, die sowieso immer zugedröhnt sind und nicht mehr mitbekommen, was rund um sie läuft und alles kaufen, Hauptsache es steht Sony drauf. Klingt ja noch am ehesten nach „Sun, fun and nothing to do“.

      • Dafür ist deiner ein sehr unüberlegter Kommentar.

        Welcher Influencer/innen kauft sich bitteschön eine Sportkamera wie eine A9? Für was den?
        Falsche Zielgruppe. Die liegt eher bei der A7s / A7 Reihe.

      • Wie viel Prozent aller Influencer sind Basejumper? 0,05%? Und der ist zugedröhnt?

        Die A7 Reihe reicht auch für die meisten völlig aus. Vor allem der AF ist fast auf der gleichen Höhe wie die A9.

      • Na, dann ist doch alles gut, Bernd …

        dann können sie ja noch etwas sparen, bevor sie das Zeitliche segnen.

    • Ich glaube, lieber Rolf, Du bist einfach nur enttäuscht, das Du vor bereits vor Jahren das falsche System
      gekauft hast und kannst Dir jetzt den Wechsel nicht leisten…….
      In diesem Sinne und ich hoffe, es geht Dir nach den Verunglimpfungen der Sony Produkte jetzt etwas besser.
      Immer allen Gutes Licht und……..
      Die Beste Kamera ist immer noch DIE Kamera, die man gerade in den Händen hält!

      • @Rolf: Ich bringe hier auch 10 Ankündigungen an nur einem Tag wenn ich Lust darauf habe. Meine Seite, meine Entscheidung. Es zwingt dich niemand regelmäßig vorbei zu schauen und alle Artikel zu lesen.

    • Richtig, Jürgen K,

      die beste Kamera ist die, die man in den Händen hat, und das ist bei mir nun mal eine Nikon.

      Und apropos leisten; Die Sony A9 II kann ich mir aus der Portokasse leisten(Kursschwankungen auf meinem Aktienportfolio habe ich täglich in der Grössenordnung dieser Kamera), aber sie bringt es meiner Meinung nach nicht.

      Und wie ist es doch gleich mit z.B. Samsung und dem Service …

      • Ich mag einfach keine Menschen, die sich selbst und andere belügen.

        Am schlimmsten ist es, wenn Leute, die absolut keine Ahnung von etwas haben und auch keine persönlichen Erfahrungen, etwas als Tatsache hinstellen, weil sie mal darüber gelesen haben
        oder, noch schlimmer, sich alles aus den Fingern saugen.

        Rolf ist so ein Mensch.

        Bitte lass Deine unqualifizierten Kommentare und Dein sinnentleertes Nachplappern von Allgemeinplätzen zukünftig einfach in der Schweiz.

        Du bist nunmal kein Profi.

        Danke!

  • ich glaube für sportphotographen ist vor allem der autofokus und der sucher wichtig. mal abwarten was die kamera können wird. ich blaube nicht, daß immer ein neuer sensor hinhalten muss. aber wechseln würde ich als photograph auch nicht. die leistungen der konkurenz ist nicht sichtbar übertroffen. warum sollte man sich dann diese kosten antun?

    sony, ich würde es in diesem fall für richtig halten, wenn ihr es so machen würdet wie pentax. die paar teile kann man hier doch sicher auch austauschen. der rest geht per update. es bleibt das alte gehäuse.

    • Richtig – heute bringt der Prozessor eine wesentliche Steigerung und Beschleunigung – er wirkt sich auf alles aus, sogar auf das Bildrauschen, durch schnellere, kühlere Verarbeitung.
      Auf AF, IBIS und Speicherung wie Stromverbrauch sowieso!
      Sony hat heute die hochauflösendste VF Kamera und die schnellste Kamera und die preiswertesten VF Kameras.
      Was haben Canon und Nikon – die halten keinen einzigen Rekord mehr.
      Und hier wird mit Z und R in einem Jahr genau das gleiche passieren, neuer Prozessor = gesteigerte Leistung und wesentliche Verbesserung.

      • Hi Cat,
        hab seit geraumer Zeit bei photografix fleißig mitgelesen.
        Mit dir und Rolf Carl ist das ja immer ganz lustig.
        Frage: was hältst du von dem Video von Krolop&Gerst „lang lebe die DSLR“ ?

      • Hi Florian,

        ja, lustig sind wir, würde ich sofort unterschreiben … und ja, DSLR leben sehr lange, meine sind schon über 4 Jahre alt.

        Da fallen doch bei Sony schon vorher sämtliche Knöpfe ab und das Wasser dringt in sämtliche Ritzen, also immer vorausgesetzt, sie wird nicht schon vorher auf den Müll geworfen. Gut, zugegeben, bei 5000 Euro Kaufpreis versucht man sicher noch, sie nach Japan zurückzuschicken und zu hoffen, dass die fehlenden Knöpfe innert ein paar Monaten ersetzt werden, und dann natürlich, dass die Kamera überhaupt zurückkommt.

        Na, das ist bei Nikon natürlich schon sehr bequem: hinbringen, und nach 2 bis 3 Tagen kann man das Zeugs wieder abholen.

        Ääähhhh, was haben die beiden denn überhaupt gesagt im Video??

      • 😂oha…sind bei deiner Nikon auch schon Knöpfe abgefallen? , dass du sie für 2-3 Tage zu Service bringen musstest? Sei mal nicht immer so streng mit Sony. Das Video hat mich wieder ein bisschen auf den Boden zurück geholt. Ist viel wahres dran.
        Schau‘s dir mal an.
        Würde mich freuen auch deine Meinung zu erfahren.

      • Nee, Florian,

        Knöpfe sind nicht abgefallen, aber ich bringe meine Kameras und Objektive regelmässig in den Service wie mein Auto, für Reinigung und Nachjustierung, oder halt auch mal für eine Beanstandung.

        Ich hab mir das Video angesehen; dabei wird auch die D750 sehr gelobt (habe ich übrigens neben der D500). Laut ihren Aussagen soll es für die DSLM schwierig sein, an die Qualität dieser Kamera ranzukommen. Habs ja schon immer gewusst, aber hier wird man immer als Exot angesehen, wenn man so etwas behauptet.

        Naja, streng bin ich ja eigentlich nicht mit Sony, finde aber einfach, dass es Schönwetterkameras sind. Und Service brauche ich persönlich halt, und zwar vor der Haustüre …

      • Freut mich,dass du das auch so siehst. Hab neben der 850er auch die d750 und fotografiere mit ihr sehr gerne. Die verzeiht auch viel. Das größte Manko bei Sony sehe ich ebenfalls (neben den hutzligen Köpfchen und dem Menü) im Service. Das ist bei Nikon schon Luxus. Kamera morgens abgeben, nachmittags abholen oder zuschicken lassen, fertig. Und das Weltweit.

      • Florian,

        gratuliere zu deinen Kameras; die D850 hätte ich auch beinahe gekauft, habe mich dann aber für die D500 entschieden (als Ersatz für die D7000), weil ich mit der D750 schon eine VF hatte. Und ja, der Service ist wirklich top!

        Aber mach dich trotzdem darauf gefasst, dass du hier (wie ich auch) einen sehr schweren Stand haben wirst, als DSLR Benützer wirst du als Nostalgiker oder Exot abgestempelt, wenn sie es wohlwollend ausdrücken wollen, aber ich habe auch schon Deftigeres gelesen …

        Aber wenn du ja schon eine Weile mitgelesen hast, weisst du das ja wahrscheinlich schon.

      • Man kann sich auch selbst gerne als solches bezeichnen.

        Wenn du Ahnung hast von der Fotografie, dann erkennst du auch die Leute die davon Ahnung haben.
        Es spielt für das heutige Bild keine Rolle ob DSLM oder DSLR. Wichtig ist für Professionelle, wie du bereits gesagt hast, ein guter Service und ein verlässliches Gerät.

        Ich muss mir mit meinen Fuji APS-C auch oft anhören, dass ich eh nicht mithalten kann mit Canon, Nikon, Sony oder Panasonic VF. Technisch kann das schon in Teilen stimmen, aber ich schaue mir meine Bilder an und bin zufrieden. Und soweit ich das einschätzen kann, meine Kunden ebenfalls.
        Grüße

      • @florian, hat nikon sich nicht vom brasilianischen markt zurückgezogen?
        @rolf-carl, hier geht es nicht um nikon!
        @maratony, so ist es. nur, daß man am anfang mit aps-c schief angeschaut wurde. das blatt wendet sich. tatsache ist nach wie vor, daß beide systeme ihre vor und nachteile haben die man nutzen können muss.

    • @daniel
      ja, du hast recht. Nikon hat sich aus Brasilien zurückgezogen.
      Aber ich denke du weißt genau was ich zum Ausdruck bringen wollte.
      Trotzdem finde ich es sehr beeindruckend, dass man ein so weltumfassendes Service-Netz in Anspruch nehmen kann. Für mich als Laie reicht aber normalerweise der Service Point München.

  • Aber eins macht Sony hervorragend – sie verkaufen, und verkaufen, und verkaufen.
    Und manchmal unterstützen sie sogar noch, andere in Not geratene Kamerahersteller.

  • An den Preis merkt man doch simpel und einfach, daß die A9 ein Lockangebot war.
    Und an der Preissteigerung merkt man, denke ich, daß Sony Erfolg hat mit der Kamera und sich den höheren Preis erlauben kann.
    Technisch gesehen glaube ich, die A9II ist wesentlich günstiger zu produzieren als eine Nikon D6 oder eine Canon 1DXII. Von daher gesehen ist die A9II, im Vergleich, relativ teuer.
    Was Sony aber betont ist ja die Konnektivität, und da finde ich, liefert die A9II einfach zu wenig.
    Wenn, dann schon richtig. In so eine Kamera gehört ein Simkarten-Slot und ein farbkalibriertes Display, möglichst groß. Darauf dann einfach die Fotos wählen und senden können, am besten direkt nach der Aufnahme und ohne eine wackelige Verbindung zum Computer oder Handy.
    Sowas suchen Profis. Jedenfalls eher als so ein unhandliches Hantieren mit Kabeln oder einem nicht störungsfreien W-Lan während alle anderen auch ihr W-Lan an haben.
    Ich dachte, Sony wäre innovativ genug für sowas.

      • Naja, ich wundere mich aber, daß auch Nikon und Canon das seit vielen Jahren nicht in ihre Kameras einbauen.
        Bei Nikon hat alleine das W-Lan Modul ich glaube 800 Euro bisher gekostet.
        Wenn die wenigstens ein LTE-Modul für den Preis zusätzlich anbieten würden. Das würde sich verkaufen wie geschnitten Brot, denke ich.

    • Wer aktuell die Leichtathletik-WM schaut und gleichzeitig in den Onlinemedien schaut, wie lange es dauert bis die ersten Bilder der Profis im Netz erscheinen, kann das nur unterstreichen, was Du hier niedergeschrieben hast. Der deutsche Niklas Kaul ist gerade 10-Kampf Weltmeister geworden und beim Focus sind keine 10 Minuten später die ersten aktuellen Bilder zu sehen. Wahnsinn! Da ist kaum Zeit in Lightroom oder sonstwie extern die Bilder zu bearbeiten. Wenn der Sportfotograf das sofort in der Kamera vornehmen kann und auch noch mit einer Kamera-eigenen SIM-Karte das Foto verschicken könnte, hätte er vor der Konkurrenz einen entscheidenden Vorsprung. Hier geht es nicht um Auflösung, hier geht es auch nicht um maximale Freistellung, hier geht es vor allem um Geschwindigkeit, die Bilder an die Kunden/Abnehmer zu bringen.

      • Und wenn man nur wenige Minuten später sich die Gazetten von Spon über „Bild“ bis zur SZ die Titelseiten im Web betrachtet stellt man fest, dass alle schon nachgezogen sind, aber jeweils mit eigenen Fotos. Die Fotos müssen aussagekräftig sein, keine Frage, das hängt vor allem von den Fähigkeiten des Fotografen ab. Es zeigt sich aber, dass es dann vor allem um die Geschwindigkeit geht die Bilder auf den Seiten der Onlinemedien einzustellen.

      • In dem Moment wo die Bilder aus den Live Videos generiert werden, das dauert nicht mehr lange, haben sich alle „Sport Boliden“ mit einem Schlag erledigt, sind Schnee von gestern.

      • @Thomas Müller
        Hast du perfekt beobachtet. Das ist nämlich auch genau die Zeit, in der die Bundesliga-Fotografen die ersten Fotos liefern, egal, wie das Spiel verläuft.
        @Alfred Proksch
        Ja und nein. Klar, technisch gesehen können die Videokameras das. Praktisch gesehen arbeiten Video-Filmer und Fotografen von anderen Standorten, da die Bilder des jeweiligen Mediums einfach anders funktionieren. Versuch mal, ein Übersichtsfoto vom Fußball oder Turnen zu machen.
        Ebenso funktioniert es nicht, ständig Zweikämpfe als Video zu drehen, um ein Spiel zu zeigen.
        Und technisch gesehen, herrje, was macht es denn für den Fotografen, ob er nun vom Video ein Foto nimmt oder mit seiner Kamera, ich nenne jetzt mal Fuji, 30 Bilder in Serie schiessen kann. Die Datenmenge ist so oder so zu groß.
        Sogar das Fernsehen schickt Fotografen für die Hintergrundbilder und nimmt nicht einfach ein Video-Foto (jedefalls häufig). Hab vor kurzem sogar einen hier in unserer kleinen Stadt getroffen, hab selber etwas gestaunt.

      • Hallo Thomas Müller, hallo Ingo,

        das es NOCH nicht gemacht wird liegt daran das diese Funktion in einer Foto Kamera implementiert ist.

        Sobald 6k Foto in einer echten Video Kamera verfügbar ist und zweitens sehr wichtig, die aufzeichnenden Fernsehanstalten das Geschäft wittern, ist es sehr schnell eingeführt.

        Ich sehe da im Übertragungswagen einen zusätzlichen Arbeitsplatz (Agentur) der nichts anderes macht als interessante Bilder SOFORT bereit zu stellen.

        Über dieses Thema wurde schon unter Video Fachleuten diskutiert.

      • Hallo Alfred Proksch,
        da liegt nämlich der Hase im Pfeffer.
        Für die Agenturen würde das bedeuten, zwei weitere Kameras zu postieren, einen Arbeitsplatz einzurichten und dann die Fotos zu vermarkten.
        Das, was im Print und gerade auch Online bezahlt wird, rechtfertigt den Aufwand nämlich nicht. Und da noch nichtmal sämtliche Kunden sofort wechseln werden, warum sollten sie, ist der Markt nicht so großartig interessant. Anders beim Video, da sind die Gewinnmargen noch ordentlich. Wenn Fotografen an die Rechte für Video kommen können, werden sie auch Videos liefern. Und das zu deutlich günstigeren Konditionen.

  • „Das Feedback von Kunden ist für Sony von grösster Bedeutung – wir hören immer zu», betont Yann Salmon Legagneur, Director of Product Marketing, Digital Imaging, Sony Europe. «Die Alpha 9 II ist das Resultat von unzähligen Gesprächen, die wir seit der Markteinführung der Alpha 9 mit Agentur-, Sport- und Nachrichtenfotografen geführt haben. Wir haben die Verbindungsmöglichkeiten und die Netzwerkfähigkeit der Kamera überarbeitet, um die Arbeitsabläufe von Profifotografen deutlich zu optimieren. Zugleich wurden Anpassungen beim Design, Interface und der Rechenleistung vorgenommen, um das Benutzererlebnis abzurunden. (…)“
    fotointern.ch
    So klein kann der Profibereich nicht sein, denn Sony bedient.
    Revidiere mich, Sony ist ziemlich viel eingefallen und der Preis ist voll gerechtfertigt.
    Da werden Canon und Nikon einiges zu schlucken haben.

  • Abgesehen von dem amüsanten Geplänkel scheinen nur wenige mit der Kamera etwas anfangen zu können. Für mich ist sie ein unbrauchbares Gerät weil sie nicht meine Bedürfnisse erfüllt, für einige ist sie „das Gelbe vom Ei“!

    Das da jetzt Sony drauf steht ist Pech oder Glück, kommt auf den Nutzer an. Für mich ist das System richtig welches für meine Art der Fotografie am besten passt, wo der Service stimmt und das sich am besten in meinen Arbeitsablauf einfügt.

    Das Sony jemals so etwas (für mich brauchbares) baut bezweifle ich, die sind zu sehr Elektronik Konzern und zu sehr auf kurzfristige Gewinne aus als das sie ernsthaftes Interesse an der Fotografie hätten. Das zeigt schon das überquellende Kamera Portfolio.

    @Robin hat mit seiner provozierenden Aussage von wegen der Sony RX10IV Bridge Kamera nicht so unrecht. Der Fotograf sollte ein breites Sport Hintergrundwissen besitzen, erstens damit er sich besser auf die Bewegungsabläufe einstellen kann und zweitens das er die Favoriten nicht verpasst. Mit welchem System das verkaufte Bild gemacht wurde ist doch egal.

    • „ die sind zu sehr Elektronik Konzern und zu sehr auf kurzfristige Gewinne aus als das sie ernsthaftes Interesse an der Fotografie hätten. Das zeigt schon das überquellende Kamera Portfolio.“

      Alfred,
      habe gerade auf der HP von Canon nachgeschaut, dort finde ich 21 Systemkameras die angeboten werden (auf Kompakte habe ich verzichtet) , wo ist da nun der Unterschied zu Sony bzgl. „überquellen“ ?
      Mich würde auch mal interessieren wie manch eine Aussage hier klingen würde wenn die Kameras noch Minolta heissen würden 🤔

      • Servus Mirko,

        ja bei Canon ist es genau so unübersichtlich, zugute halten muss ich das EF, EFS, M und FR Bajonett geboten werden. Vier Systeme und 21 Gehäuse ist doch OK, Sony kann das wie man sieht mit (fast) einem System.

        Minolta war mal etwas gutes zu erschwinglichen Preisen, das mit erschwinglich kann ich von einer Sony A9 II in der Preisklasse einer Fuji Mittelformat Kamera nicht sagen.

      • Alfred,
        erschwinglich werden die „kommenden“ Gegenstücke (zur A9II) aus dem Hause Canon/Nikon bestimmt auch nicht werden aber scheinbar sind diese dann legitim.
        Angenommen die Investoren sehen kein Licht am Ende des Tunnels und wollen die Kamerasparte Nikon veräußern und Sony übernimmt die Abteilung…..man dann würden wohl einige hier mit der Fotografie aufhören 😉

    • @Alfred Proksch
      Klar, völlig richtig. Der Fotograf sollte ein breites Hintergrundwissen und Übung in der jeweiligen Sportart haben.
      Aber er sollte sein Wissen auch umsetzen können. Wenn es jetzt nicht gerade um Schul-Fußball geht finden sehr viele Spiele unter widrigen Umständen statt, die sich der Fotograf nunmal nicht wählen kann.
      Nur weil die Sony vielleicht jetzt einen schnellen Autofokus hat, ist das immernoch ein ziemlich kleiner Chip. Und das wird sich, trotzt aller Computer-Künste, gerade imm Alltag ziemlich schnell zeigen.
      Und wenns für den Preis einer Sony RX10 sein soll, dann eben eine gebrauchte Nikon D3s oder D750 ein gebrauchtes 70-200VR mit 1,4 oder besser mit 1,7 Konverter, dann funktioniert das auch mit den halbwegs bezahlbaren Sportaufnahmen.
      Ist natürlich nur meine Meinung, klar, ich kenne die Sony nicht. Über ein paar Sportfotos im Regen, in praller Sonne mit Schatten und auf einem spärlich beleuchteten Sportplatz würde ich mich wirklich freuen.

  • Die Beurteilung dieser Kamera liegt eigentlich nur in der Beschreibung versteckt. Angenommen es wäre ein neuer Sensor, statt dem Alten könnte das viel besser klingen:
    Die neue A9II schafft mehr Bilder in der Sek beim mechanischen Verschluss, ist besser gegen Staub und Wasser abgedichtet, hat einen besseren Autofokus, eine bessere ISO Performance, ein überarbeitetes Gehäuse, 2 UHS II Slots, eine Memofunktion, USB-C, bessere Netzwerkmöglichkeiten, einen neuen Prozessor und das für einen Preis von ca. 5400€, also vermutlich 1000 bis 1500€ unterhalb der Konkurrenz.

    Aber da es der alte Seonsor ist, werden all die Neuerungen abgetan. Die A9 ist ne Spitzenkamera und die A9II ist jetzt noch besser. Ich werde sie mir aber eh nicht kaufen, weil ich sie mir a) nicht leisten kann und b) ich diese Kamera nicht benötige. Und das betrifft vermutlich über 95% der hier kommentierenden.

    • @Maratony
      sehr guter Kommentar!

      Auch Mark hat das hier sachlich richtig kommentiert.

      Zur Entschuldigung bestimmter Konsorten…
      „Die haben einen Horizont vom Radius = 0 und dass ist gleichzeitig ihr unverückbarer Standpunkt“.
      Die können nichts für…

      Gruß Conny

    • Moin Maratony, wenn ich die A9 mit A9II vergleiche…..dann ist die A9 noch für den Hobbyfotografen zu gebrauchen. Die Neuheiten/Verbesserungen zielen klar auf den Profibereich.
      Für mich, der sehr gerne Vögel im Flug ablichtet, ist die A9 jetzt etwas näher gerückt. Oder die A7RIII.
      Hängt ganz allein vom Kaufpreis ab, denn für die über 5tausend tacken der A9II, könnte ich gut und gerne auch 3 Wochen Uganda in der Privatsafari bestreiten……. Die Bilder sind nur für mich und ich verdiene kein Geld damit.

      • .“dann ist die A9 noch für den Hobbyfotografen zu gebrauchen.“

        Wie bitte? Die Kamera ist die gleiche wie vor einer Woche ohne Nachfolger auch. Viele Profis, die eine A9 besitzen können und sollten damit weiterfotografieren. Kein Profi sollte sich plötzlich schämen mit etwas „überholtem“ zu fotografieren… In was für einer Welt leben wir den?

        „…zielen klar auf den Profibereich.“
        Die A9 Reihe zieht schon immer auf den Profibereich ab. Es hat sich nichts geändert.

      • @Pendulum
        Da habe ich mich wohl etwas Mistverständlich ausgedrückt.
        Was ich sagen wollte im Vergleich A9 zur A9II.
        Die A9II ziehlt genau auf den Profisektor und spricht mich persönlich nicht an, die A9 hingegen
        spricht auch noch sehr geziehlt den ambitionierten Hobbyfotografen an.(als Beispiel….mich)
        Ich wollte und werde die A9 keinesfalls herabstufen….,ganz im Gegenteil 🙂

    • Naja, dann sind wir uns ja einig.

      Obwohl ich der Meinung bin das die A9 professionelle Ansprüche erfüllt. Die hat den etablierten DSLR Boliden klar gezeigt wo die Reise hingeht. Das hat nix mit Hobbyeinsatz zu tun, denn schlechter geworden ist sie ja auch nicht.

      • Auf gar keinen Fall. Die Kamera ist nur spezieller geworden. Auf eine klare Zielgruppe ausgelegt.
        Und wenn ich das hier verfolge, dann sind hier auf der Photografix Seite nur sehr wenige Personen aus dieser Zielgruppe. Interessant ist nur, wieviel Fotografen der anderen Zielgruppen aber immer Großartiges zur Kamera dazu zu Sagen haben…..
        Für mich ist der Autofokus der A9 sehr interessant. Denn der macht es vielleicht möglich, Vögel die schnell auf einen zu fliegen, auch mal gestochen scharf abzulichten…….

      • OK, das sehe ich anders.

        Gerade deswegen weil mir da nicht der Vorteil von Canon und Nikon direkt einfällt. Ist nicht mein Segment, aber vielleicht kannst du mir ja sagen wo die Konkurrenz da eindeutig besser ist.

      • OK ich nehme meine Aussage etwas zurück. Es ist ein auf bestimmte Zwecke hochgezüchtetes Spezialmodell. So was kostet dann eben etwas mehr.

      • Sabrina,
        das kannst du dann aber auch über die Nikon D5, die Canon 1DXII, die Hasselblad X1DII, die Alpa Gehäuse, Phase One und viele andere Kameras sagen.
        Quasi die, die für den härteren Berufsalltag gebaut sind und entsprechend kosten.

  • Nicht dass ich Zielgruppe wäre :-). Aber dieses „Feintuning“ zeigt mir einmal mehr, dass weder Kameragehäuse noch Hersteller das Problem sind. Es ist der Mount. Aus meiner Sicht ist der Mount konstruktiv eine Fehlentscheidung auf lange Sicht gewesen. So murkelt man an Features (wie der Spracherkennung), weil man bestimmte Grenzen auf Grund technischer Grenzen nicht mehr durchbrechen kann. Canon, Nikon und die L-Mount Allianz haben nicht umsonst neue und größerere Mounts rausgebracht.
    So war es für mich als Canon-User und Reisefotograf aus Gründen der Handhabung (Gewicht!!!) nicht möglich, ein Canon EF 70-200 2.8 zu kaufen, 1,5 kg sind da einfach zu schwer (für MICH). Nun kommt das RF 70-200 2.8, deutlich kleiner und unter 1 kg Gewicht. Ich glaube nicht, dass Sony konstruktiv ein G-Master 70-200 2.8 unter 1 kg rausbringen kann, was dann auch noch wesentlich kürzer (auch Schwerpunkt) ist. . Der Mount begrenzt die optische Konstruktion. Und schon habe ich nur ein Objektiv dran und keine ausgewogene Kombination.
    Mit allen Kameras kann man heute schöne Bilder machen, es ist schön, dass sich die Technik weiterentwickelt.

    • @Florian zu K&K sage ich lieber nichts – aus meiner Sicht ist viel von dem was da gesprochen wird immer wieder Frühstadium der Fotoerfahrung oder einfach Werbung o Suche nach Aufmerksamkeit.

      @Akki
      Das ist graue Theorie. Erst Sony hat leichtere Objektive bekannter Brennweiten möglich gemacht und das bis zur Spitze getrieben: 2.8/400 mm – als Erster.
      Ja die 70-200 mm von S. sind nicht überragend – ich nutze da das FL von Nikon. Ja sie sind mir auch zu schwer, das Canon aber die 1 Kilo Grenze knackt, halte ich für extrem unwahrscheinlich.

      Und dann hängt so ein Objektiv an bescheidenen Canon-Kameras.
      Na ja zur Not kann ich es adaptieren.
      Ich halte das Bajonett auch für wichtig, aber Nikon und Pentax und Leica haben jahrzehntelang bewiesen, das die Größe allenfalls eine Nebenrolle spielt und kaum von Anwendern sonderlich positiv bewertet werden muss. Wichtiger war die elektronische Signalübertragung von EOS.

      Ich denke auch Sony hätte größer wählen können – aber das hätte die Kameras vergrößert oder eben zu seltsamen Proportionen geführt- wie man sie beim Nikon-Adapter an der Z sieht.
      Ich finde wir sollten alles nicht so eng sehen.

      Ich habe weiter eine D850 und ältere DSLR – Aber für Motive, die 300 mm und mehr erfordern und mir die liebsten sind, verwende ich nur noch DSLM, lautlos, schneller, präziser, unauffälliger, leichter, moderner, ausgereizter und weit Reisetauglicher. Und bis in Jahren mal Nikon o Canon o sonstwer mithalten kann, verwende ich Sony.
      Und zum Service, ich nutze Sony, Nikon, Canon, Fuji Pro-Service und da läuft alles im schnellen Austausch.

      • Hi Cat, danke für die Einschätzung. Fotografieren ist für mich nur ein Hobby. Hier im Chat ist es sehr schwer den Unterschied zwischen Blendern, Leuten mit Minderwetigkeitskomplexen und jenen, die wissen von was sie sprechen, zu unterscheiden. Als Hobbyist wird es einem durch die ständigen Neuerungen schon schwer gemacht an seinem vorhandenem System NICHT zu zweifeln. Darum fand ich das K&K Video sehr beruhigend.
        Aber wie ich hier so lese, beschäftigt ihr euch hier in diesem Chat auf einem ganz anderen Level. Trotzdem, oder gerade deshalb, danke.

      • @Cat
        Die hochwertigen für Sport und Wildlife geeigneten Objektive sind alle relativ schwer. Das ist in manchen Einsätzen mühsam, aber richtig ärgern tut sich da niemand. Man akzeptiert halt, dass bestes Glas für die Lichtfänger notwendig sind und das hat sein Gewicht. Ist halt Physik 😉
        Üblicherweise bin ich mit der D5 und D850 unterwegs. Für Testzwecke habe ich mehrmals auch die Z6 mit dem tollen 2.8/24-70 ausprobiert. In dieser Kombination wird auch die Z6 zu einem Schwergewicht, wenn auch leicht kompakter als die D850.
        Wer dies nicht akzeptieren will, nimmt halt leichtere Objektive und muss mit nicht ganz so knackscharfen Egebnissen klarkommen. Es bleibt immer Vor- und Nachteile abzuwägen…

        @alle:
        Im übrigen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, was hier aufgrund einer neuen Kamera für ein „Markenkrieg“ hochstilisiert wird.
        Der Markt stellt verschiedene technische Lösungen bereit. Wir haben die grosse Freiheit zu wählen!
        Aber muss der eigene Entscheid dermassen hitzig gerechtfertigt werden?

        Geht raus und fotografiert!
        …und freut euch an den Bildern 🙂

    • Welche Technischen Grenzen sind den nicht erreichbar?
      Und welche Vorteile bringt ein größere Mount wie bei Nikon, außer mehr Gewicht?

      Es ist alles nur Marketing.

      • Grundsätzlich:
        Je grösser das Loch, desto mehr Licht kommt rein 😉

        Bezüglich-Objektiv-Konstruktion:
        grösserer Mount = grössere Randschärfe !

      • Dann haben wir A-Mountler ja noch eine kleine Hoffnung.
        Back to the Roots…wäre da wohl angedacht……..
        Aber das steht bei Sony nicht mehr auf dem Zettel.
        Der Schnitt war zu eindeutig. CANIKON haben den Wechsel wohl etwas weicher vollzogen…….

      • Akki Moto,
        dann verstehe ich nicht warum zB Nikon das „große Loch“ bei DX Objektiven nicht längst ausgenutzt hat, denn für das DX Format ist ja schon der F Mount ein „großes Loch“ und Sigma hat ja schon längst bewiesen das man auch für „kleine Löcher“ 1a Objektive fertigen kann 😉

      • @ Akki Moto

        In der Theorie mag das alles stimmen, in der Praxis sind die Objektive von Nikon und Canon auch nicht kleiner oder besser als die GMaster. Vor allem Tamron hat ja bewiesen, dass man für den e-mount kleine, kompakte und sehr gute Kb Objektive bauen kann.
        Wenn einem die Argumente wie Akku, Skinetones oder ähnliches ausgehen, weil Sony da stark nachgebessert hat, zieht man sich halt neue Argumente an den Haaren herbei.

      • @StephanKl Naja, ich muss nicht für und gegen Sony argumentieren. Ich habe mich für das Canon-System entschieden und ich bin sehr zufrieden damit. Ich kenne Sony anscheinend zu wenig, um mir da eine Meinung bilden zu können. Meine praktischen Tests haben mich aber zu Canon geführt. Also viel Spass Euch hier noch.

      • @Mirko, warum Nikon was nicht macht, kann ich nur mutmaßen. Hier sollte die wirtschaftlich/technische Leistungsfähigkeit auch eine Rolle spielen. Als Canon-User bin ich mit dem „Auswurf“ an Produkten bei Canon gerade sehr zufrieden. Nicht nur mit den neuen, das gesamte Portfolio. Auch und gerade im Bereich mittelteurer Linsen – 700-1200 Eur (weil die ganz teuren kauf ich mir auch nicht).

  • „so ist beispielsweise die Rede von einem schnelleren und zuverlässigeren Autofokus (vor allem bei der Motivverfolgung) sowie einer verbesserten Anzeige im elektronischen Suche“
    Also wenn Sony die Motivverfolgung jetzt wirklich im Griff haben sollte, dann könnte die A9II ein Auge wert sein.

    • Sony hat die Motivverfolgung schon seit über 2 Jahren im Griff – nur die Fotografen, die die Kamera mal kurz ausprobieren eben nicht die Kamera.
      Das Tracking war bisher bei keinem Anbieter wirklich schnell u brauchbar, aber alles andere sehr wohl und die 9 mindestens auf dem Niveau einer D5 – je nachdem wie man sich selbst auf die Kamera einfuchst.
      Der nochmal verbesserte AF wird durch den Prozessor erreicht.

      @Reinhard
      Für mich ist es der entscheidende Unterschied, ob ich bei einem 2.8/400 mm 4 Kilo oder 3 Kilo trage und welches superleicht Stativ ich dafür zusätzlich einsetzen kann.
      Ich brauche keine 3 Beine mehr, keinen schweren Kopf mehr – bin viel schneller und kann endlich leichter reisen.
      Wer das mit einem Nikkor 2.8/400 mm oder 500/600 mm tun muss, ist fast zu bedauern.
      Und die Schärfe ist auch mit Konvertern auf mindestens Nikon-Niveau.
      Deshalb, bevor ich adaptiere oder heute noch bei C/N kaufe scheint für mich im schnellsten Motivbereich Sony alternativlos.

  • Also hier scheinen ja einige echt zu viel Zeit zu haben. Also ich fotografiere lieber als hier rumzulabern. Erinnert mich an autoquartett auf dem Schulhof. Man man man, wie die kleinen Kinder. Heute ist es doch egal mit was man fotografiert sondern es kommt drauf an was man fotografiert. Wenn ich viel Blitze ist eine dslr besser. Für available light vielleicht eine Dslm wenn der af mitspielt. Man darf aber nicht vergessen die Motiv oder augenfocusierung hat nichts mit dem normalen autofocus zu tun. Das sind Logarithmen. Im übrigen ist der stabi in der Nikon besser als in der Sony . Bäh 😜😂

    • Algorithmen ;), ein Logarithmus ist etwas anderes.

      Die emotionale und soziale Verwahrlosung als auch die Selbstwert- und Persönlichkeitsstörungen im Forum schreien einen förmlich an! Es ist wohl der Schrei einer sterbenden, dekadenten und gelangweilten, innerlich haltlosen Kultur. Aber bei den Youtube Clickbaitern, egal ob K&K oder den Jungs mit ihren schönen Men’s Health Bizepsen (mit und ohne Pickup oder Passat) und ihrem jew. Halbwissen sieht es auch nicht besser aus.

      „Nukular! Das Wort heißt Nukular!“ – Homer Jay Simpson

      • @Edsger
        Tobi hat keine Freunde – er beobachtet nur und ist angewidert von dieser dekadenten kapitalistischen Konsum-Welt.

  • Ich denke die A9II ist für Sony ein Zwischenlösung für die Bedürfnisse der Agenturen und Sportfotografen. Der Entwicklungsaufwand war sicher nicht allzu gross. Ein Grossteil konnte von der A7RIV und der A9 übernommen werden. Die Veränderungen am Prozessor beschränken sich vermutlich auf das Frontend des Prozessors um den Datenbus zum A9 Sensor noch schneller auslesen zu können. Gleichzeitig kann damit auch USB3, 1Gbit Ethernet und 5 GHz Wifi unterstützt werden. Um bereits vorhandene oder in Entwicklung befindende leistungsfähigere Sensoren von Sony auszunutzen, braucht es einen stärkeren Prozessor. Die Entwicklungszeit dauert aber meist mehr als 2 Jahre. Ich wäre aber nicht erstaunt, wenn Sony in ca. 6 Monaten eine neue Highend Kamera vorstellen würde.
    Die Tatsache, dass die A9II ohne grosses Tam-Tam vorgestellt wurde, spricht ja auch dafür. All jene die mit einer A9 liebäugeln können sich jedoch freuen. Diese wird zur Zeit neu für CHF 3899.- in der Schweiz angeboten.

  • @Ralle Art – sehr gut, sehr richtig. Wie immer zieht sich jeder die Argumente heran, um in einer leidigen Schwarz-Weiss Diskussion seine eigene Wahl als ausschließlich richtig und die Entscheidung der Anderen als, wenn es gut geht, zumindest völlig unverständlich zu kommentieren.
    Natürlich ist die A9 egal in welcher Version eine herausragende Kamera. Trifft sie jedem seinen Geschmack, seine konkreten Einsatzbedingungen oder Preismöglichkeiten – natürlich nicht. Macht sie das deswegen schlecht – natürlich nicht.
    Wenn der physikalische Nachweis erbracht ist, daß der Sony Mount konkrete Nachteile hat – na und?
    Es werden trotzdem hervorragende Ergebnisse erzielt, aber vielleicht ist es dem ein oder anderen deswegen trotzdem wichtig.
    Interessant für mich immer wieder, wie konsequent das Thema Spiegellosen dem DSLR Nutzer als das einzig Wahre verkauft wird. Wenn dann wie in dem Fall des Sony Mount konsequent zu Ende gedacht wird, ach herrje….
    Für mich ist die Sony A9 eine genauso gute Vorstellung wie die Canon 90D etc. (nutze übrigens weder die eine noch die andere Marke).
    Wie schon oft hier zu lesen, wird der persönliche Geschmack und der Bestand an Objektiven die Entscheidung maßgeblicher beeinflussen.
    Jede Marke wird sehr sorgsam prüfen und abwägen, welche strategischen Ausrichtungen sie trifft. Und nicht alle werden richtig liegen und langfristig erfolgreich sein. Darüber kann man diskutieren und streiten – und auch an dem Argumenten der „Gegenseite“ sich reiben und wachsen und sie vielleicht das ein oder andere Mal mehr akzeptieren.

    • Es ist eine amüsante Zeitverschwendung, hier die Kommentare zu lesen.
      Jeder versucht, durch Diskreditieren eines Systems seine eigene Investition zu rechtfertigen und sich damit besser zu fühlen. Niemand hier ist ein „Profi‘, wenn er das tut.
      Auch bei digitalen Kameras erleben wir eine Zeitenwende – ähnlich wie bei den automobilen Antrieben. Das kann man ignorieren oder aber anerkennen.
      Aber als Besitzer eines Jeeps sich darüber auszulassen, dass ein Sportwagen so schlecht durchs Gelände kommt, ist unsachlich und kindlich naiv. Bei jedem Beitrag hier wiederholt sich das gleiche Theater.
      Wenn ihr alle Profis sein wollt, tauscht Euch doch über Eure Erfahrungen aus. Das wäre zur Abwechslung mal konstruktiv. Aber MFT mit Vollformat, oder SLR mit SLM zu vergleichen ist wirklich amateurhaft.

      • Nie wird es für Hobbyisten so sein das der Nutzen im Vordergrund steht. Für jemanden der das Werkzeug Kamera beruflich braucht ist das aber sehr wohl der Fall. Welches Logo die Kamera aufgedruckt hat ist nicht wichtig.

        Der Profi richtet sich nach den vom Kunden geforderten Ansprüchen, die können sehr unterschiedlich sein. Deswegen sind mindestens zwei eher drei Systeme beim Fotografen vorrätig. Weil die Eier legende Woll-Milch-Sau hat kein Hersteller im Programm.

        Da zählen neben der sauberen RAW Datei so Dinge wie Zuverlässigkeit, Robustheit, Planungssicherheit, vorhandenes Equipment, Service oder das Vorhandensein eines 1x im Jahr benötigten extremen Weitwinkel Objektives im Rentservice des Grossisten eine mitentscheidende Rolle. Sehr wichtig ist ob die NEUE in den Arbeitsablauf passt, ob sie sich kalibrieren lässt oder wie flüssig die Bedienung funktioniert.

        Ob die vorhandenen Kameras einen Spiegel oder keinen haben ist dann eher zufällig, denn der hat bestimmt keinen direkten Einfluss auf die Bildqualität.

        Erfahrungsaustausch endet garantiert im Streit welches System das beste ist. Selbst so etwas wie die Beurteilung von Ergebnissen (Bildern) ist kaum möglich weil sie im persönlichem Zwist enden.

        Deswegen lese und schreibe ich hier sehr gerne. Meistens geht es gesittet aber strittig zur Sache. Die Beweggründe zu Meinungsäußerungen sind sehr unterschiedlich und das finde ich spannend. Das es Ausreißer gibt ist für mich normal, solange niemand darunter leiden muss ist es OK.

      • „Aber MFT mit Vollformat, oder SLR mit SLM zu vergleichen ist wirklich amateurhaft.“

        Wieso?
        Vergleichen tut man doch, um in Erfahrung zu bringen, wo die Unterschiede liegen.

        Ich meine sogar, dass der, der nicht vergleicht, der nicht ordnet und nicht systematisiert, auch nicht in der Lage ist, einen effizienten Workflow (Arbeitsablauf) zu entwickeln, von der mathematischen Beschreibung von Regelmäßigkeiten mal ganz abgesehen.

  • Warum soll jemand den doppelten Preis einer Nikon Z6 für eine gering bessere Serienbildgeschwindigkeit ausgeben ? Die Z-Objektive sind besser als die Sony-Objektive und auch alle F-Mount Teles können mit Adapter verwendet werden.

    Die W-LAN-Themen sind Blödsinn, da ist ein Notebook wesentlich besser zu handhaben. Das braucht praktisch auch keiner.

    Verstehe den Preis der Kamera schon gar nicht und den Sinn eher auch nicht. Das wird ein Nischenprodukt / Ladenhüter werden.

    • Naja, OlyNik, da steckt dann doch mehr als eine gering bessere Serienbildgeschwindigkeit hinter. Alleine schon die hohe Auslesegeschwindigkeit des Sensors sorgt für vernünftige 20 Bilder pro Sekunde. Und der Af dürfte der Nikon um einiges überlegen sein, ist jedenfalls meine Vermutung.
      Aber sind die Linsen von Sony so verkehrt?

    • Typischer OlyNik Kommentar. Viel Halbwissen.

      „Warum soll jemand den doppelten Preis einer Nikon Z6 für eine gering bessere Serienbildgeschwindigkeit ausgeben? “
      Die Nikon Z6 schafft mit AF-C 5,5 Bilder pro Sekunde mit 273 AF Punkte
      Die A9 schafft mit AF-C 20 Bilder pro Sekunde mit 693 AF Punkte.
      „Kleiner“ Unterschied…..

      „Die Z-Objektive sind besser als die Sony-Objektive und auch alle F-Mount Teles können mit Adapter verwendet werden.“
      Wer sagt es das sie besser sind? Wo steht das?
      Canon Objektive können mit Adapter an der A9 verwendet werden.

      „Die W-LAN-Themen sind Blödsinn, da ist ein Notebook wesentlich besser zu handhaben. Das braucht praktisch auch keiner.“
      Und wie kommen die Bilder schnell von der Kamera auf den Laptop? Per Fax?

      „Verstehe den Preis der Kamera schon gar nicht und den Sinn eher auch nicht. Das wird ein Nischenprodukt / Ladenhüter werden.“
      Wow, was für eine Erkenntnis. Profi-Sportkameras sind schon immer Nischenprodukt gewesen.

      • „Verstehe den Preis der Kamera schon gar nicht und den Sinn eher auch nicht. Das wird ein Nischenprodukt / Ladenhüter werden.“

        Genauso wie die E-M1X

      • @Chinesisches Essen:
        Die Z6 macht zwischen 12 Bilder/s bei JPG und 5,5 Bildern/s bei AF-C. Wo und wie oft braucht man 20 Bilder pro Sekunde ? In der Regel habe ich die Seriengeschwindigkeit mit Absicht gedrosselt. Wenn mir das mal einer erklären könnte ? Wieso filmt ein solcher Kollege nicht mit 4k / 30P und holt sich das Einzelbild das er braucht.
        Und die AF-Punkte sind immer der Beste Witz. Viel wichtiger ist das praktisch der gesamte Bildbereich abgedeckt wird und nicht die Anzahl der AF-Punkte. Dann wäre ja eine D5 oder D850 gleich zum Wegschmeissen, wenn es danach gehen würde. Hier werden in Zukunft intelligente AF-Modi mit allen möglichen Motiverkennungen wichtiger werden als die Anzahl der AF-Punkte, die keiner braucht (bei Serienaufnahmen) und man sich manuell einen Wolf sucht bis man den AF-Punkt gefunden hat (Makroaufnahmen).

        Alle neuen Test der Z-Objektive bewiesen, das diese Optiken aktuelle die schärfsten und optimiertesten des VF sind. Steht bei vielen aktuellen Objektivtests.
        Canon Optiken mit Adapter, ja sicher … nicht mal tot wäre das eine Option für Sonyfotografen.

        Bilder auf den Laptop: Schon mal was von einem USB 3.0 XQD Adapter gehört ? Scheinbar nicht …

        Ja, diese Kameras in dieser Preisklasse oberhalb von Euro 3.000 sind allesamt „Ladenhüter“ oder eben Kameras für Profis. Ein Amateur kann damit sowieso nicht umgehen oder will Sie sich nicht leisten.

      • @OlyNik
        Du haust aber wieder heute Bolzen raus…..
        „Ein Amateur kann damit sowieso nicht umgehen oder will Sie sich nicht leisten.“
        Merkst Du eigentlich gar nicht mehr, wie beleidigend Du bist?
        Chinesisches Essen hat Dich gut durchschaut…….
        Ich würde die A9II sehr gerne, wenn sie denn draussen ist, in der Wildlife Vogelflug Fotografie testen. Ist zwar kein Sport, aber doch wohl vergleichbar.Aber wem erzähle ich das…………..

      • Was ich noch vergessen habe. Die Z6 hat auch einen H+ Serienbildmodus seit dem letzten Firmwareupdate.
        Und da macht die Z6 12 Bilder/s bei RAW 12-Bit (ohne Belichtungsveränderung), die man bei Serienbildern ja sowieso nicht haben will. Aber mit AF-C. Und dabei kommt es darauf an ob man Schärfeprio oder Auslöseprio eingestellt hat.
        Soviel zum Halbwissen …

        Und Vogelflug (ist weniger anspruchsvoll als viele glauben) kannst auch mit jeder Kamera machen, die 10 Bilder oder mehr packt. Der AF von Spitzenkameras jeder Marke schafft das heute problemlos. Da braucht´s keine 5.400 Euro Kamera. Das können auch alle, die die Hälfte kosten.

      • @OlyNik

        Nichts begriffen mal wieder.

        „Die Z6 macht zwischen 12 Bilder/s bei JPG und 5,5 Bildern/s bei AF-C. Wo und wie oft braucht man 20 Bilder pro Sekunde ?“
        Die A9ii ist eine Profi-Sportkamera, die den richtigen Moment erwischen MUSS. Die Z6, wie du schon selbst sagst, ist dagegen mit 5,5 Bilder in der Sekunde sehr viel langsamer. Oder willst du z.b ein Basketballmatch mit AF-S fotografieren?

        „In der Regel habe ich die Seriengeschwindigkeit mit Absicht gedrosselt.“ Tja. Haha.

        „Wieso filmt ein solcher Kollege nicht mit 4k / 30P und holt sich das Einzelbild das er braucht.“
        Hahahahahahahahahaha. Genau, kaufst sich eine A9ii mit dem besten AF auf dem Markt und dann FILMT er. Hat dann bei jedem wichtigen Moment Massen an Daten, was erstmal auf den Laptop muss, dann muss er die Stelle Suchen, hoffen, das der AF überhaupt getroffen hat und davon ein Screenshot an seinen Arbeitgeber schicken. Bis dahin ist die Konkurrenz schon lange fertig. Geiler Workflow. Irre. Du wärst ein sehr erfolgreicher Sportfotograf…NICHT. 😀

        „Und die AF-Punkte sind immer der Beste Witz.“
        Würde ich in deinem Fall mit lächerlichen 121 AF Punkten für 3000 Euro auch sagen. ^^

        „Alle neuen Test der Z-Objektive bewiesen, das diese Optiken aktuelle die schärfsten und optimiertesten des VF sind. Steht bei vielen aktuellen Objektivtests.“
        Schön und? Sonys sind auch nicht wirklich schlechter, was in der Praxis so ein Unterschied machen würde. Da kann sich selbst Olympus ja noch eine Scheibe Abschneiden.

        „Canon Optiken mit Adapter, ja sicher … nicht mal tot wäre das eine Option für Sonyfotografen.“ Dein Workflow wäre der Tot.

        Bilder auf den Laptop: Schon mal was von einem USB 3.0 XQD Adapter gehört ? Scheinbar nicht …
        Genau, weil der Sportfotograf bei jedem wichtigen Shot erstmal die SD Karte in den Laptop steckt. Geiler Workflow. Konkurrenzunfähig würde man sagen.

        „Ja, diese Kameras in dieser Preisklasse oberhalb von Euro 3.000 sind allesamt „Ladenhüter“ oder eben Kameras für Profis. Ein Amateur kann damit sowieso nicht umgehen oder will Sie sich nicht leisten. “
        Wow. Was für eine Erkenntnis. Also nach deinem Post: Du kannst damit nicht umgehen.

      • @Chinesisches Essen:

        Nicht aufregen. Bekommt dir dein Essen nicht oder was ist mit dir los.

        Mal abwarten wie sich das W-LAN in der Praxis in der Kamera bedienen lässt. Wird eher mühsam sein.

        Und deine „berühmten“ Handballfotos brauchen sicherlich auch die 700 AF Punkte, weil die handelnden Personen sind ja so groß wie eine Mücke!

        Sogar meine „nur mit 121 AF Punkte“ ausgestattet Olympus fasst bei AF immer viele Punkte bei Sportaufnahmen zusammen und verwendet nicht immer nur 1 Feld bei Sportaufnahmen. Hier werden Gesichter, Augen, Helme, Autos perfekt erkannt und scharfgestellt. Bei gutem Licht bis ISO 1600 kann die Olympus locker mit der Sony mithalten, sowohl beim AF als auch bei der Serienbildgeschwindigkeit. (18 Bilder/sec.) mit AF. 60 Bilder ohne AF. Dann hat man auch noch das PreCapture bis zu den letzten 35 Bildern vorher ab dem Auslösen. Das sichert in der Regel den perfekten Moment, den man auch verpasst hat. Aber das hat ja Sony gar nicht, sorry.

        Wenn es so ist wie du schreibst stelle ich mir den Job schon hart vor. Aber ich bin Selbstständig und muss nicht von der Fotografie leben. Glaube aber auch nicht das sich so eine teure Kamera dann rechnet.

      • Sorry, ich hab von einem Amateur-Fotograf schon erwartet, das man zwischen Spezielle Einsatzzwecke einer Kamera schon unterscheiden kann. Hab ich zu viel erwartet.

        „Hier werden Gesichter, Augen, Helme, Autos perfekt erkannt und scharfgestellt.“ Cool, und das bei jedem einzelnen Foto bei einer Serie? Oh..warte… Doch nicht ^^

        Nur Blöd das Deine Kamera bei ISO1600 schon echt verrauschte unbrauchbar matschige Bilder macht. Qualität ist was anderes.
        Ist halt nur eine größere und teure RX100.
        Säh sicher lustig aus, Fotografen am Spielrand, jeder mit einer RX100.

        Und ich fotografiere kein Handball.

        Waren doch alle soooo intelligent wie du, dann gäbe ja nur noch Olympus Sportfotografen. Sieht man soooooo vieeeelee. Keine.

      • Arrrgh! …. der Sonntag ist noch lang, der HickHack wird weitergehen…
        Mann (!) wird sich weiterhin technische Daten um die Ohren hauen. „Meine ist schneller als deine. Meins ist länger als deins…“

        Praktische Erfahrung als Sportfotografen haben sie offensichtlich nur wenig. Aber sie haben ja schon welche im Stadion gesehen!

        Bildrate:
        Die meisten Sportfotografen arbeiten höchsten mit sehr kurzen Bildfolgen. Sie arbeiten mit ihrem Timing, nutzen ihre Erfahrung für Bewegungsabläufe und können diese antizipieren. Daher reichen 5-7 Bilder/sec völlig. Ansonsten wird die Problematik bezüglich Bilder-Auswahl/-Sortierung zum grossen Hindernis.
        Wer die Bewegungsabläufe nicht antizipieren kann, schiesst mit 10Bilder/sec im Dauerfeuer und nennt sich „HighSpeed-Sportfotograf“… 😉
        Diese Kollegen stehen nach der Veranstaltung vor Bilder-Bergen… und versuchen verzweifelt irgendwo das Top-Bild zu finden.

        Anzahl AF-Felder:
        Ich kennen keinen Kollegen, der mit der „vollen Dröhnung“ der AF-Felder arbeitet. Ich würde meinen fast 80% arbeiten mit einem Gruppen-AF. Dieser lässt sich am besten auf dem Objekt nachführen und kann für spezielle Bildgestaltung sogar per Joystick verschoben werden.
        Ab ca. 150 AF-Felder spielt die höhere Anzahl daher keine Rolle mehr.
        Wer die Bewegungsabläufe nicht kennt oder antizipieren kann, arbeitet mit allen 600 Feldern und drückt ab, wenn sich ein Objekt im Sucher zeigt. Mit der Erfahrung wird er lernen, dass er mit dem Gruppen-AF noch bessere Resultate erzielt.

        Kommunikation:
        Funknetze (mittlerweile immer mehr WLAN) werden benötigt um die Bilder bei Top-Events direkt an die Bildredaktion zu übermitteln. Die Bildredaktoren bestimmen hier die Auswahl und allfällige Beschneidungen selbständig. Der Fotograf liefert „nur“ das „Roh-Bild“, die Dokumentation des wichtigen Ereignisses.
        Das Finetuning erfolgt durch den Fotografen oft erst später für weitere Verwendungen.

        System-Entscheid
        Grundsätzlich lässt sich mit fast jedem Format Sportfotografie betreiben! In allen Formaten stehen mittlerweile gute Werkzeuge zur Verfügung.
        Bei den Profis hat sich das Kleinbildformat (heute fälschlicherweise als Vollformat bezeichnet) durchgesetzt, weil damit die Freistellung der Athleten vor unscharfem Hintergrund besser gelingt! Da ist auch auch unter widrigen Umständen mehr Potential vorhanden.
        Das ist der einzige Grund.
        (Sobald die Mittelformat-Anbieter entsprechende AF-Systeme und schnelle Zoomobjektive anbieten können, werden einige Kollegen auch dort aufspringen.)

        Wünsche euch einen schönen, ruhigen Sonntag mit viel Licht!

      • @Reinhard
        👍🏻Danke dass endlich mal jemand verständlich den Ablauf in der Sport-Profifotografie erklärt, so dass es auch für den Hobbyfotografen nachvollziehbar ist.
        Bis jetzt war‘s ja heute richtig lustig hier zu lesen.

      • @ Reinhard
        Ja, soweit, so richtig.
        Eins musst allerdings noch berücksichtigen. Gruppen-AF ist standard, klar, aber je weiter du den Gruppen-AF über das Bildfeld bewegen kannst, also je gleichmäßiger die AF-Felder auch bis zum Bildrand verteilt sind, desto mehr kannst du auf die Bildgestaltung Einfluß nehmen.
        Ist z.B. ganz gut, wenn das Bild ein Titelbild sein soll und Text da reinlaufen soll. Dann kann man schon vorher gestalten, wie es dann werden soll.

      • @Ingo

        Klar, ist ein Vorteil, wenn die Felder weiter am Rand auch nutzbar sind! Doch nicht alle Felder im Randbereich habe die gleichen technischen Möglichkeiten. Bei einigen Systemen sind sie leicht eingeschränkt…
        Das sind dann halt die Feinheiten, die man über sein Werkzeug wissen muss damit es optimal einsetzt werden kann.

        Bezüglich Bildgestaltung im Sportbereich:
        Meistens müssen wir da mit grösseren Randbereichen arbeiten, damit die Bildredaktionen noch die notwendige Freiheit für Headline-Platzierungen erhält. Oder die Bildredaktion dunkelt einen Bereich ab, damit nicht auffällt, dass das Bild eigentlich nicht optimal passte…
        Die Perspektiven, Bildwinkel sind da also wichtiger. Diese bestimmen die Dynamik im Bild!
        … und natürlich ein gutes Sujet!

    • @Ingo

      Und klar, Ingo!
      Der Fotograf bestimmt durch seinen Ansatz der Bildgestaltung grundsätzlich, wie ein Bild danach eingesetzt werden kann. Die Redaktion erhält so eine Vorgabe.

      Wenn ich also mich bei einem Hindernis (Wassergraben, Felssprung oder was auch immer…) platziere, weiss ich ja genau wie ich den Athleten durch das Bild fliegen lassen will. Jede weitere Bildgestaltung wird von diesem Ansatz geprägt sein.

      Und klar, da kann die fehlende Möglichkeit zur Positionierung des AF-Feldes zur entsprechenden Einschränkung werden!

      • Ganz genau.
        Deshalb sehe ich den den Spiegellosen Systemen einfach konzeptionell einen großen Vorteil.
        Weil es da völlig egal ist, welchen des AF-Punkte man wählt, sind alle gleichwertig.
        Ein schönes Beispiel ist, daß gerade z.B. beim Handball der AF-Bereich anders platziert werden kann als beim Fußball oder beim Basketball.
        Und beim Reiten ist es ja gut, wenn man den Kopf des Reiters im AF behält.
        Insofern sind wir uns da ja völlig einig.
        Was die Geschwindigkeit des AF betrifft, gibt es einen schönen Benchmark, finde ich. Und zwar ist das Schwimmen. Das System muß den Schwimmer beim Auftauchen (luftholen) mit der Wasserglocke noch um den Kopf sofort scharf stellen können, dann den kurzen aufgetauchten Moment wenn man dem Schwimmer die Anspannung ansieht und dann wieder das Eintauchen. Wenn all drei Punkte scharf sind (natürlich bei offener Blende), dann kann der AF schon einiges. Und ja, einige Spiegellose sind dazu schon in der Lage.

      • @Ingo

        Bezüglich AF-Felder der DSLMs hast du sicherlich recht. Es gibt meines Wissens keinen wesentliche Einschränkung in den Fähigkeiten der Felder, bis zum Rand… (ausser die Randschärfe des Objektives bei Offenblende?).
        Dafür ist die längere Reaktionszeit, die (minimal) kleine Verzögerung im EVF und die kurzzeitige Verdunkelung des Suchers ein Nachteil, wenn man ein Motiv auch mit einer Schwenkbewegung verfolgen will/muss. Wo grössere Schwenkbewegungen notwendig sind, sind all die „Motiv-Verfolgungs-Automatiken“ bei sehr schnellen Bewegungen nicht in der Lage zu folgen. Es wird zusätzlich die Fähigkeit des Fotografen benötigt um die Action zu verfolgen. Dazu ist der optische Sucher noch immer die beste Lösung. Wie lange noch wird sich zeigen…

        Ich möchte nicht wieder die Pros und Contras bezüglich DSLM und DSLR hochschaukeln. Es gibt sie für beide Systeme! Im Freizeitbereich nutze ich gerne auch eine Z6 und bin sehr happy damit. Ich spreche hier nur für den Einsatzzweck im „sehr schnellen Sportbereich“:
        Dass Nikon eine D6 und Canon eine 1DX II in Entwicklung haben, ist ein Hinweis, dass offenbar für den schnellen Sportbereich noch keine andere, tatsächlich bessere Technologie marktreif ist; zumindest nicht für Tokyo 2020. Daher darf man gespannt sein, wann und wie die neue Sport-Z (Z9?) das Problem lösen könnte…
        Bezüglich A9 II sollte man die Praxistests abwarten… Vielleicht verhält sich das Ding ja in der Praxis völlig anders, als die bekannten technischen Daten/Features versprechen?
        (Pentax ist es ja bis vor 1-2 Jahren immer wieder gelungen, zuerst unscheinbar wirkende Features vorzustellen. Die sich dann aber später in der Praxis als echte Hammer-Features herausstellten…)

        Positionierung des AF-Feldes:
        Ich meinte vorhin die Positionierung des Gruppen-Feldes nicht auf die Sportart bezogen, sondern bezogen auf die Szene. Die Positionierung soll und kann (wenn notwendig) vom Fotografen während der Szene dynamisch verschoben werden. Hier geht es mir wiederum um die aktive Bildgestaltung.
        Alleine die Action des Athleten reicht in der Regel nicht für ein gutes Sportbild. Es sollte im Idealfall ein Bezug zur Ambiance des Wettkampfes vorhanden sein. Also staunendes Publikum im unscharfen Hintergrund oder der Gegner unscharf im Vordergrund oder der Athlet mit unscharfem Hindernis usw. Ein Fussballer alleine mit grünem Rasen im Hintergrund oder ein Fechter alleine vor schwarzem Hintergrund ist ja ziemlich öde und übermittelt nur wenig vom packenden Wettkampf.
        Die Dynamik zeigt sich halt immer am besten mit einem direkten Bezug zum Statischen. Zusätzlich muss die Stimmung des Wettkampfes erfasst werden.

        Zum Schwimm-Benchmark:
        Ein tolles Beispiel!
        Auch hier spielt die Wahl des Blickwinkels und des Werkzeuges eine grosse Rolle. Wenn ich frontal fotografiere und ein 400mm oder 600mm verwenden will/muss, ist das eine wesentlich grössere Herausforderung als wenn ich ein 200mm verwenden kann (natürlich immer mit Offenblende 2.8! mit 7.2 können es auch andere, wirkt aber halt nicht so toll 😉 )
        Ganz anders, wenn ich das von der Seite fotografiere! Da ist wiederum die Schwenkbewegung des Fotografen und damit die Positionierung des AF-Feldes ausschlaggebend.
        Und da ist dann nicht mehr nur die Geschwindigkeit des AFs sondern auch die Geschwindigkeit des Objektives entscheidend…

      • Hi Reinhard,
        klar, beim Verschieben des Gruppen-AF finde ich die Lösung der X-T3 mit dem Joystick etwas fiddelig, da sind die großen Knöpfe oder auch das große Rad der Canons doch besser zu bedienen.
        Der Blackout des EVF ist nicht mehr wirklich viel anders als der Spiegelschlag einer DSLR, vielleicht noch etwas langsamer.
        400mm oder 600mm ist in unserer Halle nicht wirklich umsetzbar, das sind 25-Meter-Bahnen. 300mm ok. Für mich ist – umgerechnet – 135mm und direkt an der Bahn mehr zu holen. Bei 2,0 ist auch der Hintergrund gut.
        Quer zur Bahn und mitziehen ist schon anstrengend, je nach Klasse des Schwimmers kannst du abschätzen, wo er in deine Richtung und wo er in die andere Richtung beim Luftholen guckt. Nebenherlaufen ist nicht, die Vereine stehen überall eng gedrängt.
        Tja, Ambiente ist natürlich wichtig. Oder auch gerne mal ein Mitzieher beim Radsport kommt ja auch gut.
        Was die Motivverfolgungsautomatiken betrifft, da hatte ich bisher wenig Glück mit. Mehrfeld, ok, aber alles andere hat den Autofokus nur langsam gemacht. Eine gute Gesichtserkennungsautomatik hätte ich beim Schwimmen gebrauchen können, wenn zu viele Tropfen davor waren, ist der AF natürlich dort gelandet.

  • Wenn hier von einigen nur technische Daten und Objektiv-Fantasie-Tests als Wissen heran gezogen werden, ist das eher peinlich.
    Ich weiß für mich genau wo Stärken und Schwächen des mFT Systems liegen und deshalb ist ein Produkt wie die E-M1X unsinn und wird keine bedeutende Anzahl weder von Amateur- noch von Profi-Fotografen zum Kauf animieren.
    Ähnliches aber auf anderem Niveau gilt für Nikon Z6, EOS R, Sony 7III, mit dem Unterschied das da wegen des Preises mehr Amateure anbeißen.
    Wer es sich leisten kann und will kauft die besten Optionen, Sony 9, 7R, Nikon D850, D500 oder wartet ab, daß Konzerne wie Canon und Nikon mal reifere Produkte ohne Spiegel vorstellen.
    Fuji, Leica, Pentax, Hasselblad, Panasonic VF, Olympus bedienen sehr kleine Nischen – Menschen die sich unterscheiden wollen.
    Neben Pentax steht Olympus derzeit am schwächsten an der Käuferfront – da wird keine E-M5III und keine 1X mit reduziertem Preis helfen. Es sind gemessen an Panasonic einfach die unattraktiveren Produkte.
    Das die 5400€ für eine Alpha 9 heute wie vor 2 Jahren zu hoch sind, ist offensichtlich – das die Leistung in vielen und wichtigsten Disziplinen denen von Canon und Nikon heute überlegen sind und die beiden in Zugzwang bringen, ist jedem sonnenklar, der einmal eine Woche mit einer 9 oder 7R unterwegs war und sich wirklich auf die neue Technik eingelassen hat.
    Das die 9II hier keine hochgeschraubten Erwartungen an einen noch höher auflösenden Sensor bei gleicher Geschwindigkeit erfüllt, müssen wir hinnehmen, die Kamera ist trotzdem erheblich verbessert. Erst in einigen Monaten zeigt sich was Canon und Nikon dagegen setzen können – ich vermute nicht viel zum erheblich höheren Preis mit veralteten Objektiven.
    Erst in frühestens 2 Jahren werden dann vielleicht von allen neue professionelle Kameras vorliegen, die mit Sony konkurrieren können.

    • „ Neben Pentax steht Olympus derzeit am schwächsten an der Käuferfront – da wird keine E-M5III und keine 1X mit reduziertem Preis helfen. Es sind gemessen an Panasonic einfach die unattraktiveren Produkte“

      Ist dem so ? War ja selber überrascht aber bei den letzten Veröffentlichungen der Marktanteile (Weltweit) stand da,
      1 Canon 2 Nikon 3 Sony 4 Fuji 5 Olympus
      keine Ahnung wo Panasonic steht aber momentan sind sie noch nicht in den „Top Five“ angekommen und wie Du selber schreibst bedient Panasonic und Co eine kleine Nische für Menschen die sich unterscheiden wollen….

      • mirko, wow. das hätte ich bei fuji nicht gedacht. bedenkt man, daß „nur“ ein system mit „nur“ einem sensor bedient wird. es scheint es geht berg auf.

      • @Daniel
        Was Fuji betrifft, es gab in den letzten Jahre kein so auf APS-C fokussiertes System wie das von Fuji.
        Das lockt natürlich schon einige Käufer, die gerne aufgrund der Größe mit APS-C fotografieren wollen.
        Die anderen Systeme sind ja häufig nur ein Kompromiss, wo dann doch Vollformat-Objektive gekauft werden müssen, um eine gute Qualität zu haben.

      • ingo, ich glaubte aber an die naivität der käufer. viele die ich kenne die sich eine systemkamera kauften, kauften nach dem großen namen und was in irgendwelchen foren von pseudoprofis empfohlen wurde, welche nur auf grund ihrer eigenen bedürfnisse berieten. nun sitzen diese mit ihren aps-c-kameras da und können sich kaum vernünftige aps-c-objektive kaufen. und auf kleinbild wechseln wollen sie nicht. sowas demotiviert leider. dann bleiben die kameras zuhause liegen. was entsteht ist das „wissen“, daß es auch ohne geht. man will ja nicht immer den ganzen kram mit schleppen.

        wenn man darüber nachdenkt… photobranche ihr seit es doch selbst schuld. danke an jene die ihre kunden ernst nehmen.

      • @ Daniel
        Ja, der Gedanke hat schon was nachvollziehbares.
        Wobei, ohne natürlich eine wissenschaftliche Umfrage zu zitieren, ich schon öfter gehört habe, sowas die Canon EOS 6d kommt bei Amateuren gut an.
        Was ich eigentlich nur sagen wollte, Fuji hat sich durch konsequente Systempflege den Platz in den letzten Jahre erkämpft. Eigentlich gar nicht so unterschiedlich zu Olympus, aber eben mit dem Vorteil des größeren Sensors.

      • daniel,
        wow würde ich eher sagen wenn man sich die aktuellen Marktanteile von Nikon anschaut und diese zB mit 2013 vergleicht und dann Sony mit einbezieht …für den einen ging es Abwärts für den anderen Aufwärts 😉
        Ich hätte ja Panasonic vor Olympus gesehen aber scheinbar ist dem nicht so, desweiteren darf man nicht vergessen das gerade in Asien mFT ein beliebtes Format ist und Olympus bei den „Spiegelosen“ in Japan lange die Nr.1 war und sich vermutlich durch neue Modelle wieder zurück boxen wird.

      • ingo, aber welche amateure sind das denn die mit der 6d photographieren? das ist wirklich nicht die masse. ich weiß nicht in wie weit bewusst ist wieviel geld dem durchschnittlichen haushalt zur verfügung steht. ich meine es gibt menschen die nicht ihr ganzes geld in die photographie stecken wollen. die brauchen hin und wieder ein auto um zur arbeit zu kommen, eine wohnung oder haus, …

        ich bekomme hier ja mit, daß sehr viele aus dem süden deutschlands kommen. dort wird anderes geld verdient als im großen teil des rests der nation. da sehe ich dann mft und aps-c, was die „durchschnittlichen“ haushalte mit „vernünftigen“ preisen bedienen kann. leider sind aber davor schon zu viele von nikon und canon enttäuscht worden. ganz abgesehen davon erhalte ich mit mft und aps-c nahezu gleichwertige bilder zu kleinbild, je nachdem unter welchen bedingungen ich die kamera einsetze. und mit heranwachsender technologie werden die abstände immer geringer. vergleicht doch mal eine nikon d800 oder eine sony a7 (ohne mark) mit einer x-t3.

        @mirko, ich sehe auch noch lange nicht, daß olympus auf einem absteigenden ast sein könnte. dafür ist die marke viel zu innovativ.

      • Daniel,
        exakt das meine ich. Die X-T3 ist, je nach Angebot, preislich genauso teuer wie eine 6D.
        Und Objektive für Canon Vollformat gibt´s in jeder Preislage.
        Wer auf dem Level Gehäuse kauft, überlegt dann eben auch Vollformat.
        Allerdings sind die Leute, wenn sie die Fuji sehen, auch häufiger sehr interessiert, stimmt schon.

      • ingo, das meinte ich anders, oder wir reden aneinander vorbei. der preis der alten spiegelreflexkameras ist in etwa der gleiche wie für eine neue x-t3. die bildqualität ist rund die gleiche. die objektive sind bei höherer leistung bei fuji weitaus günstiger als die kleinbild-objektive (preis-leistung). dazu kommen die neuen techniken die in den alten kameras noch nicht zur verfügung standen. und das gewicht und volumen,…

        hoch gerechnet bekommt man in meinen augen also im hobby, und viele auch hauptberuflich, bei aps-c und mft mehr als im kleinbild.

      • @Daniel
        Alles klar, da bin ich völlig deiner Meinung. Gerade die Qualität der Objektive hat mich an Fuji so überzeugt, und seitdem die Kameras vom AF her gesehen auch wirklich schnell geworden sind, ist das ein gute Alternative zum Vollbild.
        Als System bekommt man sehr viel geboten. Wenn nur das 2,0/200 nicht so teuer wäre….

    • @Cat, Chinesisches Essen:

      Cat: Das du nun einsteigst war so was von klar. Auch ich kenne mFT, D500 und Z6. Also tue nicht immer so überlegen, als ob du der einzige auf der Welt wärst der Kameraunterschiede deuten kann.

      Aber egal was ihr euch bei Sony (noch dazu zum doppelten oder 3-fachenGehäusepreis) zusammenreimt, hier stehen die Tatsachen.

      Hier ein Auszug aus dem offiziellem PDF der Sony A9II Vorstellung:

      Genau wie die ursprüngliche Alpha 9 ist auch die neue Alpha 9 II mit dem gefeierten mehrschichtigen 35 mm Exmor RS Vollformat-CMOS-Bildsensor mit 24,2 Megapixeln9und integriertem Speicher ausgerüstet. Damit bietet sie die gleiche unerreichte Geschwindigkeit und herausragende Bildqualität wie das Vorgängermodell. Die Kamera ermöglicht unterbrechungsfreie, völlig geräuschlose Serienaufnahmen mit 20 Bildern pro Sekunde für bis zu 361 JPEG-Bilder oder 239 komprimierte RAW-Bilder ohne Sucher-Blackout. So kann der Fotograf das Motiv und die Szenen während der Aufnahme ohne Unterbrechung im elektronischen Sucher verfolgen. In Situationen, in denen der mechanische Verschluss bevorzugt wird oder erforderlich ist, lassen sich mit der neuen Alpha 9 II bis zu 10 Bilder pro Sekunde aufnehmen –etwa doppelt so viele wie bei der ersten Alpha 9.

      Weitere Details unter:
      https://www.digitalkamera.de/Meldung/Sony_Alpha_9_II_ILCE-9M2_vorgestellt/11494.aspx

      Wegen den Sony Optiken – hier ein Testauszug von dem 2.8/24-70mm G Master Sony:

      Die Auflösung ist mit bis zu 63 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) im Bildzentrum für einen 24 Megapixel auflösenden Bildsensor sehr hoch. Bei 24 und 41 mm ab Offenblende und bei 70 mm ab F4 zieht sich die Auflösungskurve fast wie eine Schnur an der Linie von 60 lp/mm entlang, fällt erst jenseits von F8 unter diese Linie und erst kurz vor F22 unter 50 lp/mm. Der Randabfall ist bei 24 und 41 mm gering, zwischen F5,6 und F16 werden sogar über 50 lp/mm erreicht. In Telestellung startet nicht nur die Auflösung im Bildzentrum bei Offenblende etwas zurückhaltender, sondern vor allem auch die Randauflösung. Sie hangelt sich von 30 lp/mm bei F2,8 nur langsam ansteigend bis 50 lp/mm bei F16 hoch. Wirklich weich ist das Objektiv im Bildzentrum in Telestellung aber nicht, höchstens nicht ganz so knackig wie bei kleinerer Brennweite.

      Die 20 Serienbilder pro Sekunde hält die Sony Alpha 9 dank des großen Pufferspeichers für wahlweise 242 Raw- oder 357 JPEG-Bilder durch. Das ist schon enorm.

      Das Speicherkarteninterface ist dabei jedoch ein echter Flaschenhals, denn es braucht einige Zeit, bis der Puffer wieder geleert ist. Während dieser Zeit ist das Kameramenü gesperrt, das Schnellmenü und die sonstigen Tasten- und Auslösefunktionen sind jedoch weiterhin bedienbar. Interessanterweise dauert es bei Raw „nur“ knapp eine Minute, bis der Puffer leer ist, bei JPEG sind es 4 1/2 Minuten! Diesen enormen Unterschied können wir uns nur mit einer aufwändigen JPEG-Bildaufbereitung erklären, denn die zu speichernden Datenmengen sind in JPEG geringer.

      Während in JPEG nur mit effektiv 46,3 MB/s geschrieben wird, sind es in Raw knapp 105 MB/s. Vom bisherigen Spitzenreiter, der Olympus E-M1 Mark II, ist die Sony Alpha 9 jedoch noch meilenweit entfernt, die Olympus schreibt mit 170 Megabyte pro Sekunde auf eine entsprechend schnelle UHS-II-Speicherkarte.

      https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Sony_Alpha_9/10564.aspx

      Objektiv Vergleich zu Nikon Z 2,8/24-70mm S:

      Vollends überzeugt das Nikon Z 24-70 mm 1:2,8 S derweil in der wichtigsten Disziplin, der Bildqualität. Die optischen Fehler sind sehr gering und die Auflösung bereits ab Offenblende äußerst hoch. Sowohl das mit F4 lichtschwächere Z 24-70 mm als auch das F2,8 lichtstarke DSLR-Pendant schlägt es spielend, vor allem am Bildrand.

      Das Nikon Z 24-70 mm 1:2,8 S ist sogar herstellerübergreifend eines der hochauflösendsten F2,8 lichtstarken 24-70er, das man derzeit bekommen kann. 84,1 lp/mm bei Blende 4 !!!
      Hinzu kommt eine äußerst effektive Vergütung, bei der man sich glatt fragen kann, wozu man noch eine Streulichtblende benötigt – vielleicht als mechanischen Schutz der Frontlinse.
      Dagegen ist das Sony nur Durchschnitt und kostet sogar mehr …

      Serienbildgeschwindigkeit der Oly E1MX aus technischem Datenblatt:

      Geschwindigkeit (H): ca. 15 fps, max. Anzahl Bilder: RAW: 103 / JPG (LF): 132
      Geschwindigkeit (L): ca. 10 fps, max. Anzahl Bilder: RAW: 287 / JPG (LF): bis zum Erreichen der Kartenkapazität
      Serienaufnahme mit Anti-Schock (L): ca. 8,5 fps
      Lautlose Serienaufnahme (H): ca. 60 fps, max. Anzahl Bilder: RAW: 49 / JPG (LF): 89
      Lautlose Serienaufnahme (L): ca. 18 fps, max. Anzahl Bilder: RAW: 74 / JPG (LF): 89
      Pro Capture Modus (H): ca. 60 fps
      Pro Capture Modus (L): ca. 18 fps
      Bilder vor Auslösen: 0–35 Bilder (aufgenommen bei halb heruntergedrücktem Auslöser, bevor dieser vollständig heruntergedrückt wird)
      Bildzahl-Begrenzung: 1–99 Bilder/Aus (unbegrenzte Bilder) (inkl. Bilder vor Auslösen)

      Sieht gegen die neue A9II auch nicht so schlecht aus. Vor allem bei JPG (bei Sportaufnahmen eingestellt) kann Sie unbegrenzt 10 Bilder / sec. mit dem mech. Verschluss machen. (Wer braucht schon Rolling Shutter Effekte beim Mitziehen).
      ProCaputure kann Sony nicht. Sie hat auch keine 2 Prozessoren für Bildbearbeitung und AF-Steuerung.
      All das hatte die „Witzsportkamera E1MX“ schon Anfang 2019. Viele Teile davon schon die E1-MarkII aus 2016. Aber Sony hat ja solche modernen Kameras am Markt 😉

      Auch eine Nikon D500 kommt hier mit 10 Bildern locker mit. Der AF ist vermutlich sogar bei Sportaufnahmen noch immer überlegen.
      Alle diese Kameras kosten maximal die Hälfte, die Nikon sogar nur 1/3.
      Für 5.400 Euro ist diese Kamera mit diesen Leistungsdaten im Jahr 2020 eine Frechheit.

      Also Bitte sich nicht immer nur den vermeintlichen Vorteil zusammenreimen. Schon etwas fair bleiben und die Tatsachen auch sehen.

      • Und warum sollte man sich für 3000 Euro eine EDM1X Kamera kaufen, wenn man für etwas mehr Geld schon eine Sony A9 bekommt?

      • @Bernd:
        Weil die E1MX funktionell und von der Ausstattung der Sony bei weitem überlegen ist bei normalen Fotos oder Sportaufnahmen, Macro oder Gewicht und die Hälfte kostet. Der AF ist mind. genau so gut. Die Bildqualität bei JPG bis ISO1600 gleichwertig. Die Optiken von der Haptik besser sind und günstiger, auch das Gewicht ist geringer.

        Für Sport brauche ich nichts anderes, da ist die Sony mit VF eher unterlegen bzw. zu schwer und zu teuer.

        Bei Landschaften wo extreme Kontraste herrschen und ein Dynamikumfang von bis zu 23 EVs zu bewältigen sind, nehme ich lieber eine Z6 oder in Zukunft eine höher auflösende Nikon (weil nur die haben ein perfektes ADL Active D-Lighting) schon bei der Aufnahme das wirklich was bringt.

      • „Die Bildqualität bei JPG bis ISO1600 gleichwertig“
        Da liegst du leider falsch:
        https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison/fullscreen?attr18=daylight&attr13_0=sony_a9&attr13_1=olympus_em1x&attr13_2=sony_a9&attr13_3=olympus_em1x&attr15_0=jpeg&attr15_1=jpeg&attr15_2=jpeg&attr15_3=jpeg&attr16_0=1600&attr16_1=1600&attr16_2=400&attr16_3=400&attr126_1=1&attr126_3=1&normalization=compare&widget=1&x=0.3443326089442982&y=-0.0975422427035329

        Schön, das man für 3000 gute Ausstattung bekommt, wenn man 3000 Euro ausgibt, sollte wenigstens die Bildqualität stimmen, vor allem wenn weniger Licht zur Verfügung steht, wie bei einigen Sportveranstaltungen, wo man trotzdem eine kürzere Verschlusszeit nehmen muss. ISO 3200+ ist eben keine Seltenheit und trotzdem stimmt am Ende die Bildqualität, das man es auch auf 120cmx80cm drucken und im Sportverein aufhängen kann.
        Die E-M1X fällt deshalb bei mir komplett durch. Anspricht nicht meinen Ansprüchen.
        Und komm mir jetzt bitte nicht mit Pixelshift bei Sportveranstaltungen…

      • @Bernd:
        Sieh dir das mal an. Plötzlich sieht die Sony doch nicht mehr so gut aus:
        https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison/fullscreen?attr18=daylight&attr13_0=sony_a9&attr13_1=olympus_em1x&attr13_2=sony_a9&attr13_3=olympus_em1x&attr15_0=jpeg&attr15_1=jpeg&attr15_2=jpeg&attr15_3=jpeg&attr16_0=1600&attr16_1=1600&attr16_2=400&attr16_3=400&attr126_1=1&attr126_3=1&normalization=compare&widget=1&x=-1.0033611721258056&y=0.9878185710575709

        Und lade dir die JPGs in voller Größe herunter und Vergleiche. Alleine die Dateigröße der Sony ist wesenlich kleiner (hat also ein höhere Komprimierung).

        Sony ist agressiver bei der Bildaufbereitung und sieht schärfer aus. Olympus ist weicher abgestimmt.

        Ich denke das Vollbild wird dich auch überzeugen oder zumindest deine Meinung ändern.

        Der Ausschnitt ist ein Witz (in Prozent) und macht vermutlich nicht mehr als 1-2% aus. Wer würde schon so in ein Bild zoomen ?

        Du bist kein Oly-Fan und ich kein Sony-Fan. Was soll´s.

      • Naja, auf meinem Surface Studio ist der Unterschied deutlich. Keine Ahnung welchen Bildschirm du benutzt.

        ISO 1600 ist doch heutzutage kein Thema mehr. Selbst ISO6400 fotografiere ich häufig ohne wirklich großen Qualitätsverlust. Und das sollte jede Kamera ab 2000 Euro mindestens drauf haben.

        MFT ist im Extrembereich zu sehr unnötig eingeschränkt, weil es am Ende darauf da ankommt, sonst könnte ich ja gleich mit dem Smartphone fotografieren.

      • @Hi Bernd:

        Und der Unterschied bei vollem JPG ist was für Pixelzähler, aber in der Praxis nicht relevant. Sieh dir das heruntergeladene Vollbild doch an? In den Ecken ist die Sony A9 (bis auf die neue A7RIV) definitiv unschärfer und hat chromatische Farbfehler. Vermutlich bei den meisten Aufnahmen gar nicht zu sehen. Somit ist dieser Vergleich im nach hinein gesehen und für die Zukunft auch Blödsinn. Man ist ja lernfähig.

        Ich denke unsere Monitore sind gleichwertig.

        Mein Monitor: iMac 5k
        Retina 5K Display
        27″ Retina 5K Display (68,58 cm Diagonale)
        Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln mit Unterstützung für eine Milliarde Farben
        500 Nits Helligkeit
        Großer Farbraum (P3)

        Meine Extrembereiche bewegen sich bei Tageslicht und max. in der Dämmerung.
        Sport- oder Nachtaufnahmen von Tieren mache ich eher weniger 😉
        Und für meine restlichen Naturaufnahmen reicht der Stabi oder ein kleines Stativ völlig aus. Bei geringer ISO. In Extrembereiche von über ISO1600 komme ich selten.

        Und auch ein Basketball- oder Handballspiel bei schummrigen Licht gibt es auch nicht wirklich. Die Hallen sind heute sehr gut ausgeleuchtet. Aber das ist nicht mein Fotografengebiet und ich kann mir schon vorstellen, dass es hier Grenzbereiche gibt wo man noch höhere ISO braucht um die relativ kurzen Belichtungszeiten zu schaffen. Wobei aus meiner Sicht 1/800 – 1/1000 bei Handball oder Basketball ausreichen müssten.

        Wo sind nun die hohen ISO-Anforderungen mit extrem kurzen Belichtungszeiten ?

    • Hi Cat:
      Dein Geschreibsel kommt immer so rüber als ob du der Einzige bist der den Unterschied zwischen Kamerasystemen beurteilen kann.
      Auch ich weiß für mich wo die Grenzen von mFT liegen (oft nachweislich viel höher als die meisten glauben), einer Nikon D5 oder einer Z6 liegen.

      Zu den Objektivtests folgende Tatsachen und keine (Sony-Fan) Träumereien 2.8/24-70mm G Master und dem Nikon Z 2.8/24-70mm S – von wegen Fantasie-Tests:

      Wir reden hier beim Sony-Objektiv vom max. 63 lp/mm und beim Nikon Z 2.8/24.70mm S von 84 lp/mm bei Blende 4.
      https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Sony_Alpha_9/10564.aspx?page=2
      https://www.digitalkamera.de/Zubehör-Test/Testbericht_Nikon_Z_24-70_mm_12_8_S/11289.aspx?page=2

      Grundsätzlich sind alle getesteten Nikon Z Objektive besser als alle ihre Vorgänger (F-Mount genau so wie andere Hersteller). Das 2.8/24-70mm ist auch herstellerübergreifend das aktuell beste 24-70mm Objektiv das jemals getestet wurde. Das kann man bei verschiedenen Tests nachlesen. Und das ist eine Tatsache.

      Und eine A9II kann mit mechanischem Verschluss auch nur 10 Bilder/s! – Und das ist neu im Jahr 2020 bis Sie das Ding liefern können, lachhaft.
      Das können alle besseren Spitzenkameras von allen möglichen Herstellern. Eine D5 oder D500 (bei beiden ist der AF sicherlich noch immer besser als bei jeder DSLM) genauso, wie eine Z6, eine E1MX (seit Anfang 2019) oder eine E1-MarkII (und das schon seit 2016).

      Und Sony will uns nun eine A9II um 5.400 Euro verkaufen, doppelt so teuer wie aktuell Spitzen-DSLMs oder 3-fach so teuer wie eine D500! Erheblich verbessert ist nur die Abzocke von Sony geworden, nicht der Leistungsumfang.

      Und die Serienbildgeschwindigkeit wird sowieso überschätzt. Siehe Posting (Reinhard).

      • Hi OlyNik,
        vielleicht solltest du auch die ganzen Fakten aufzählen. Dann wird das ganze nämlich etwas glaubwürdiger, was du hier schreibst.
        Also, kurz vorhergeschickt, es hat einen Grund, warum die A9 so teuer ist.
        Und der liegt nämlich genau in den 20 Bildern pro Sekunde.
        Im Gegensatz zu anderen Spiegellosen Kameras hat der Sensor der Sony einen anderen, aufwändigeren Aufbau. Der ermöglicht eine bisher unerreichte Readout-Time, der sogar den Rolling Shutter Effekt unwichtig macht.
        Und was den AF betrifft. Teste mal ein paar Mirrorless-Kameras, jedenfalls hochwertige, du wirst staunen.

      • Also das mit der Abzocke würde ich so nicht stehen lassen.

        Sie müssen ja sehen, dass so eine Kamera mitunter Jahre im Laden oder beim Lieferanten steht, bis mal ein Kunde anbeißt.
        Die Lagerkosten müssen refinanziert werden.

        Nun kommt die Mathematik ins Spiel.
        Man nehme den Preis und teile Ihne durch die Lagerhaltungskosten/Zeiteinheit und schon weiß man, wie lange so ein Modell gelagert wird, bis es einmal verkauft wird.

        Ich denke, dass so gesehen Sony einen sehr ehrlichen Preis festgelegt hat.

        p.s.
        Der Akku sollte allerdings kein Unikat dieser Modellreihe sein

      • @Ingo:
        Ich habe noch keinen hochwertigen AF als den der D500 (Objektivabhängig) oder den einer Olympus E1-MarkII oder E1MX (noch schneller) gesehen. Dieser AF ist extrem schnell und sitzt sofort perfekt. Verwende meist das 5er Focusfeld. Auch in der Vollautomatik für Vögel im Flug trackt der AF locker jeden normalen Vogelflug (Großvögel natürlich) mit.

        Eine Olympus E1-MarkII konnte schon seit 2016 18 Bilder mit dem elektronischen Shutter. Mit AF/AE. Nur braucht man den meist nicht, weil zu viele Bilder produziert werden.

        Nehmen meistens den 10 Bilder manuell Shutter, der reicht vollkommen, und mache dabei meist nur kurze Sequenzen von 1-2 Sek. was dann ja auch gleich mal 20 Bilder sind.

        Natürlich ist der Readout bei VF ein Thema. Obwohl die Pixel bei Sony nicht mehr sind.

        Olympus ist ein Spezialist bei schnellen Kameras und die können das schon seit 2016. Als ich es damals meinen VF Kollegen vorgeführt habe, was für eine AF und Trackingleistung mit einem 300er Tele / 600mm möglich war, konnten die es gar nicht glauben. Und eine E1MX ist nochmal besser und hat 2 Prozessoren eingebaut.

      • @OlyNik
        Hi, ich muß fairerweise sagen, daß ich mit der OMD-EM1X keine Erfahrung habe. Nur im Laden kurz mal gespielt, da war sie schon schnell. Liegt ja auch immer am Objektiv.
        Zur Geschwindigkeit der Nikon D500, ja, die ist schon sehr schnell. Allerdings bei Sportarten, wo der Ball schnell von Spieler zu Spieler geworfen wird, erscheint mit die X-T3 einfach noch schneller. Allerdings beim Tracking wiederum nicht, obwohl auch mittlerweile zufriedenstellend schnell.
        Naja, ich kenne bei Olympus nur eine OMD EM-5 mit so einem 40-150. Naja, das war schon ziemlich grenzwertig bei dunklen Pferden, da kam die Kamera nicht mehr wirklich mit zurande.
        Aber ich verstehe gut, wenn du Vögel fotografierst, kommt es dir ja auf die Auflösung der Objektive an, Licht ist ja meistens vorhanden.
        Wenn aber 1600 ISO eher normal bei fotografieren ist, häufiger 6400 und auch oft 12800 ISO verwendet werden muß, sieht man die Kamera einfach anders.
        Aber ich will die Olympus ja nicht schlecht machen, liegt gut in der Hand und hat hervorragende Linsen zur Verfügung. Ist eben nur bei Lowlight-Fotos, sprich insbesondere Sport, nicht optimal geeignet.
        Was ich nicht verstehe, ist, warum so viele ein Problem mit der Sony A9 haben. Die sollte doch gerade bei Dunkelheit und schnellen Motiven ihr Vorteile haben?

      • „Ist eben nur bei Lowlight-Fotos, sprich insbesondere Sport, nicht optimal geeignet.“

        Ja, auch meine Meinung. Wenig Licht und trotzdem kurze Verschlusszeit, sind halt schon Extreme Bedingungen.

        „Was ich nicht verstehe, ist, warum so viele ein Problem mit der Sony A9 haben.“

        Weil es eine Sony ist… 😀

      • @Ingo, Bernd:

        Ihr habe beide Recht. Eine A9 oder A9II ist eine gute, vermutlich aktuell die Beste VF-Sportkamera am Markt für schwache Lichtverhältnisse.

        Bei normalen Licht und bis ISO 1600 können auch viele anderen Kameras locker mithalten. Die oben genannten. Und das schon länger oder günstiger.

        Nicht mehr oder weniger wollte ich sagen.

    • Soweit ich erinnere, liegen Nikon und Olympus, in Sachen miese Kameraverkäufe, in etwa gleich auf. Nur das Olympus sich mit der Produktionsverlagerung nach Vietnam entschuldigt. Und es kann nicht so schlecht um Olympus stehen, da sie ihre eigenen Anteile von Sony zurück gekauft haben. Da Sony Olympus eine Zeit lang unterstützt hat. Olympus war nicht durch Zögerlichkeit oder schlechte Technik in Schieflage geraten, sondern durch ein betrügerisches Management.
      Keine Sorge, ich ziehe seit 10 Jahren Panasonic mFT vor und bin immer wieder überrascht, was es damals bereits gab und was andere Hersteller heute erst verwirklichen können.

    • An alle, die glauben Vollformat wäre immer besser: Ich hatte vor einiger Zeit leihweise eine EM1x. Mit dieser habe ich hochauflösende Fotos (aus der Hand – ja das geht wirklich!) geschossen und sie mit meiner Z6 verglichen. Die Aufnahmen waren zum Teil wesentlich schärfer als mit der Z6;) Der Autofokus ist ebenfalls genial. Ich will damit nicht behaupten, dass die EM1x der Z6 in allen Situationen ebenbürtig oder überlegen ist. Aber die Grenzen zwischen den Systemen verschwimmen immer mehr. So hat sicherlich auch die Sony A9II ihre Vorzüge in bestimmten Bereichen. Ich glaube, dass Sony mit dieser Kamera insbesondere die professionelle Sportfotografen anspricht.

      • Hi Markus Bastian,
        schön, daß du einen der Kritikpunkte an der Z6 ansprichst.
        Ja, die Nikon hat einen Autofokus. Und ja, es gibt Kameras auf dem Markt, die haben einen wesentlich schnelleren Autofokus.
        Deshalb warten schon einige Leute auf eine neue Generation spiegelloser Kameras von Nikon, die die Kritikpunkte verbessern.
        Olympus ist ja schon lange auf dem Markt spiegelloser Kameras, die haben das einfach im Griff.
        Hochauflösende Fotos so mal eben nebenbei sind klasse, keine Frage. Für soetwas braucht man sonst ja ein Stativ, dann geht das auch mit einer Z6. Kannst du ja vielleicht bei Gelegenheit mal vergleichen.

  • Quantensprung oder Quatschversion? – Sonys Flaggschiffstapellauf in der Dunkelkammer

    Es schien fast so, als ob die Sonnies ihr dickstes und teuerstes Alpha-Ei in der Dunkelkammer ausbrüten wollten. Doch die Ultraschallbilder der A9II rasten wie‘s Lauffeuer durchs Netz. Dutzende YouTuber, die noch nie ein A9-Tierchen gesehen hatten, führten einen A9II-Fähigkeiten-Spekulationstanz auf, der jeden Regenreigen eines Vollzeitschamanen in den Schatten stellt.

    Ist es eine Evolution, ein großer Wurf oder nur eine Reprise? Form und Funktionen ähnelt dem A9-Bro so, als seien es eineiige Zwillinge. Neu ist ein handschmeichelnder Griffwulst für die rechte Pfote und Funktionstasten, die haptischer wirken. Auch der Auslaufschutz für Nestling-A9II soll verbessert worden sein. Warten wir wohlwollend weitere Windelwechsel ab!

    Und nun Bühne frei für die phänomenalen Neuerungen: Ein Auge, das 24 Megapickel auflöst – ALT!, ein marginal schneller rechnendes BIONZ-Gehirn – GÄHN!, blinzeln mit 20 Wimpernschlägen pro Sekunde – HATTEN WIR SCHON!, ok, 10 jetzt auch mit lautem Geklapper, der mittelmäßige EVF – WIE VOR!, das Display – AUS ALTEN LAGERBESTÄNDEN!, 2 x SD UHS-2, digitales Ohr, Giggerlbit-Netzwerkbuchse, 5 Giggerlherz im WLAN, UBS-C. Lohnt es sich wirklich, das zu erwähnen? Also eine Reprise, bei der – puh! – zum Glück nix weggelassen wurde. Den fehlenden IBIS, die weggelassene 2. Speicherkarte, den vergessenen Hochformatgriff usw. hatten wir ja auch schon bei Ns Z-Floppern bzw. Cs RP RestinPeace-TouchBar-Ladenhütern.

    Sorry Sony, das ist nicht A9 Mark II sondern höchstens A9 Mark 1,002. Bitte umbenennen! Wer trotz-dem nicht widerstehen kann, dem fliegt der im November schlüpfende Vogel zum Listenpreis von 5,4 Teuro ins heimische Nest. Ob wir wütend sind? Nicht im Geringsten! Danke Sony! Das possierliche Brudertierchen gibt’s jetzt nämlich zum schnäppchenmäßigen Nestlistenpreis von 3,9 Teuro.

    Genügen die Spezifikationen, um im rüden Revierkampf Plätze erobern zu können? Die Habitate nehmen permanent ab. Die Population der lautlosen A9-Lichtschluckervögel ist in freier Wildbahn so klein, dass der NABU sie auf die Rote Liste setzen sollte. Die übergewichtigen Spiegeldinos, namentlich 1D X Mark II und D5, sind die wahren Alpha-Adler. Sie überleben wie die Wanderratte und die Stadttaube als Hemerophile. Tritt ein Politiker, Promi oder wer sich sonst noch für besonders wichtig hält, bei Events ans Mikrofon, scharen sich die prächtigen Altvögel blitzschnell um ihn; jeder begierig, das Bildfutter abzugreifen. Meine absolut repräsentative Bestandsaufnahme beim G-Gipfel ergab 1, 2, 3,… 19 mächtige Canonen-Altvögel und 1, 2, 3,…7 gewaltige N-Brummer, die spiegelklatschend um Fotofutter kämpften. Ein einzelner possierlicher A9-Piepmatz wagte es, sich lautlos anzuschlei-chen. Das nennt man geringe Biodiversität.

    Ferner fühlen sich die hemerophilen Bildergreifer in den größten Höhlen der Menschen pudelwohl. In Stadien gehen sie mit scharfen 300, 400, 600 mm Augen auf Fotopirsch. Dort sind die besten Territorien längst besetzt mit den dominanten Canonen-Fotoadlern und siegreichen N-Bilderfalken. Der putzige A9II-Piepmatz wird kaum Habitate erobern können, wenn er am Ort des Beutebilds nicht besondere Talente entwickelt. Wie beim Staffellauf ist die schnelle Weitergabe entscheidend. Stop! Dann führt die oben angesprochene A9II-Kommunikationsfähigkeit doch zum Nachteilsausgleich? Ha! Quantensprung statt Quatschversion? Abwarten! In Tokyo hat Canon schon gewonnen. Olympic Gold Partner sind: Asahi, Asics, CANON (!) und 12 weitere. Für Sonys Piepmatz bleibt kein Podiums-platz.

    Verglichen mit Vorgängen des alltäglichen Lebens ist ein physikalischer Quantensprung wegen seiner nur sehr geringfügigen Auswirkungen äußerst schwer zu beobachten. Es ist der kleinste Sprung, den man sich vorstellen kann. Im Gegensatz dazu versteht der werbesprachliche Gebrauch unter einem Quantensprung einen vorgeblich ungewöhnlich großen Fortschritt in einem bestimmten Bereich.

    Haben Sie vielleicht die Doppeldeutigkeit des Janusworts Quantensprung übersehen?