Sony bringt zwei neue G-Master-Festbrennweiten für Wildlife- und Sportfotografen, die mit unter 1.000 Gramm die leichtesten Objektive ihrer Klasse sein sollen.
Sony hat heute das FE 400mm f/4.5 GM OSS und das FE 600mm f/6.3 GM OSS offiziell vorgestellt. Beide Objektive richten sich an Fotografen, die maximale Reichweite bei minimalem Gewicht suchen, und treten dabei in mehr oder weniger direkte Konkurrenz zu den Pendants von Nikon sowie dem Sigma 500mm f/5.6 DG DN OS Sports.
Das Gewicht im direkten Vergleich
Die Angaben zum Gewicht lesen sich beeindruckend: Das 400mm wiegt 994 Gramm, das 600mm exakt ein Gramm mehr. Beide Objektive bleiben damit unter der magischen Marke von 1 Kilogramm. Wer sich fragt, wie das im Vergleich zur Konkurrenz einzuordnen ist, erhält hier eine schnelle Übersicht:
400mm-Klasse:
| Objektiv | Gewicht |
|---|---|
| Sony FE 400mm f/4.5 GM OSS | 994 g |
| Nikkor Z 400mm f/4.5 VR S | 1.160 g |
| Sony FE 400mm f/2.8 GM OSS | 2.895 g |
600mm-Klasse:
| Objektiv | Gewicht |
|---|---|
| Sony FE 600mm f/6.3 GM OSS | 995 g |
| Nikkor Z 600mm f/6.3 VR S | 1.390 g |
| Sony FE 600mm f/4 GM OSS | 3.040 g |
| Sigma 500mm f/5.6 DG DN OS Sports | 1.365 g |
Der Gewichtsvorteil gegenüber Nikon ist deutlich. Das Sony 400mm f/4.5 ist rund 14 Prozent leichter als das Nikkor, beim 600mm beträgt der Unterschied sogar knapp 400 Gramm. Wer mit dem Sigma 500mm f/5.6 Sports vergleicht, muss zwar die kürzere Brennweite und die höhere Lichtstärke des Sigma berücksichtigen, aber auch hier ist das Sony-Objektiv mit 370 Gramm weniger deutlich leichter.
Das extrem lichtschwache Canon RF 600mm f/11 bringt im Übrigen gerade mal 65 Gramm weniger auf die Waage – trotz f/11 vs. f/6.3.
Zwillinge mit unterschiedlicher Brennweite
Die beiden neuen Sony Objektive sehen sich zum Verwechseln ähnlich und weisen diverse Gemeinsamkeiten auf. Ab der Stativschelle sind sie optisch quasi identisch, der maximale Durchmesser beträgt jeweils 108 mm, das Filtergewinde misst 95 mm. Der einzige offensichtliche Unterschied ist die Baulänge: 242 mm beim 400er gegenüber 263 mm beim 600er. Der helle Lack ist dabei nicht nur ein Designelement, sondern soll die Objektive vor übermäßiger Hitzeentwicklung bei direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Auch bei den Bedienelementen gibt es keine Unterschiede. Vier umlaufende Fokushalte-Tasten, ein frei belegbarer Funktionsring, ein Fokusbereichs-Begrenzer, ein Full-Time-DMF-Schalter, ein Fokusmodus-Switch und ein Bildstabilisierungsmodus-Schalter mit drei Positionen finden sich an beiden Objektiven. Die dritte Stabilisierungsstufe soll speziell bei der Verfolgung schneller, unberechenbar fliegender Motive das Sucherbild beruhigen.

Optik und Autofokus
Beim optischen Aufbau setzen beide Objektive auf jeweils drei Super-ED-Elemente und ein ED-Element zur Korrektur chromatischer Aberrationen. Das 400mm kommt dabei auf 22 Linsen in 16 Gruppen, das 600mm auf 24 Linsen in 17 Gruppen. Die Nano AR Coating II soll Geisterbilder und Streulicht effektiv reduzieren. Die 11 Blendenlamellen versprechen das von G-Master-Objektiven gewohnte weiche Bokeh.
Für den Autofokus verbaut Sony jeweils zwei XD-Linearmotoren, einen pro Fokusgruppe. Laut Sony sollen beide Objektive bei bis zu 120 Serienbildern pro Sekunde (etwa an der A9 III) und bei 4K-120p-Videoaufnahmen zuverlässig nachfokussieren können. Die Focus-Breathing-Korrektur wird über kompatible Kameragehäuse unterstützt. Die Naheinstellgrenze liegt bei beiden Objektiven bei 2,5 Metern, wobei das 600mm mit seiner längeren Brennweite natürlich eine höhere maximale Vergrößerung von 0,25x gegenüber 0,18x beim 400mm erreicht.
Telekonverter-Kompatibilität
Beide Objektive sind mit Sonys 1,4x- und 2x-Telekonvertern kompatibel. Mit dem 1,4x-Konverter wird aus dem 400mm ein 560mm f/6.3, mit dem 2x-Konverter ein 800mm f/9. Beim 600mm ergeben sich entsprechend 840mm f/9 beziehungsweise 1.200mm f/13.
Wer eher ein flexibles Zoom bevorzugt, sollte übrigens auch einen Blick auf das Anfang des Jahres vorgestellte Sony 400-800mm f/6.3-8 G OSS oder das kürzlich angekündigte Sony 100-400mm f/5.6-8 OSS werfen. Sony baut das Supertele-Portfolio für E-Mount in diesem Jahr also in beachtlichem Tempo aus.
Preis und Verfügbarkeit
Das Sony FE 400mm f/4.5 GM OSS soll für knapp 2.800 Euro in den Handel kommen, das FE 600mm f/6.3 GM OSS für knapp 3.900 Euro. Der Versand soll Ende September beziehungsweise Anfang Oktober beginnen, Vorbestellungen sind ab sofort möglich.
Erste Testeindrücke von PetaPixel
PetaPixel konnte beide Objektive bereits vorab testen und vergibt jeweils 9 von 10 Punkten. Das 400mm f/4.5 liefert laut Test schon bei Offenblende exzellente Schärfe, ein angenehmes wenn auch nicht herausragendes Bokeh und einen sehr schnellen Autofokus. Beim 600mm f/6.3 fällt das Urteil ähnlich aus: extrem scharf, treffsicherer AF und dank 0,25x eine für diese Klasse starke Nahperformance.
Bemängelt werden bei beiden Objektiven derselbe nicht Arca-Swiss-kompatible Stativfuß und beim 400er zusätzlich das schwammige Gefühl beim manuellen Fokussieren, beim 600er die Blende f/6.3, die in der Dämmerung oder im Wald schnell zu hohen ISO-Werten zwingt. In der Einordnung sehen die Kollegen das 400mm f/4.5 als die bessere Sportbrennweite, das 600mm f/6.3 dagegen als die klar stärkere Wahl für Wildlife.
Was sagt ihr zu den neuen Objektiven von Sony?


Das bringt einen, der überwiegend Wildlife und mit Sony und Nikon fotografiert ins grübeln. Hatte vor mir zur Z8 als Ergänzung zum 100-400 das 6.3 600 von Nikon zuzulegen. Auch um das recht große und schwerere 180-600 zuhause zu lassen oder zu verkaufen. Aber Nikon verlangt noch 4.500 € (im Angebot) oder mehr dafür ! Bin mal gespannt auf die weiteren Tests, vor allem bezogen auf Schärfe und VR. Die Gewichtsangaben sind einfach der positive Wahnsinn. Aber man könnte das Sony 6.3 600 auch mit einem Mega-Adapter an der Nikon verwenden wie ich es mit einigen GM Objektiven tue.
Aber ins geheim hoffe ich, dass Nikon zeitnah die Preise für die baugleichen Z Nikkore senkt !
Naja, immerhin hast du ja schon die beste Kamera, die es gibt. Und so extrem ist die Preisdifferenz auch nicht, zumindest bei den 4.5/400: Sony 2400 CHF, Nikon 2600 CHF. Beim 6.3/600 ist es etwas mehr: Sony 3300 CHF, Nikon 3780 CHF. Bei letzterem könnte Nikon noch etwas runtergehen, ich denke, das ist bei der nächsten Cashback-Aktion der Fall.
„Naja, immerhin hast du ja schon die beste Kamera, die es gibt.“
Er hat doch gar nicht gesagt welche Sony Kamera er nutzt…
Er meint die Nikon Z8.
Ich weiß. War nicht ernst gemeint.
Komisch ist nur, wenn ich Tierfotografen bei meinen Fotoausflügen antreffe, haben sie entweder eine Nikon- oder Canonkamera, schon seltsam, ich sehe selten eine Sonykamera, seltener noch eine OM Kamera, woran das wohl liegen mag? 😉 Stimmt ja, sind alle totale Amateure die keine Ahnung haben und dazu noch solche schweren Klötze herumschleppen, wie können die nur damit fotografieren? 🙂
Kleiner Nachtrag, dieses Jahr im Februar war ich mit 8 Tierfotografen in der Schweiz am Vögel fotografieren, alle hatten entweder eine Nikon- oder Canonkamera, niemand eine Sony, noch eine OM Kamera, wie gesagt, Werbung und Verkaufszahlen, klaffen, wie man sieht oft weit auseinander von der wirklichen Realität. Das kann von Land zu Land komplett anders sein. 4 von den 8 Fotografen hatten übrigens eine Z8 bei sich. Und bitte kommt mir jetzt nicht damit das ich was gegen Sony oder OM habe, es soll jeder fotografieren, wie er sich am besten wohlfühlt mit seinem Foto Equipment, es ist nur eine persönliche Beobachtung. Und es betrifft die Tierfotografie!
Hallo Turmfalke,
Du hast mit Deiner Beobachtung wohl recht!
Aber schau mal über den Teich, da sieht es ganz anders aus.
Das liegt wohl auch an der Mentalität hier.
Wir sind hier viel konservativer und traditioneller aufgestellt.
DSLR Tradition, Fotoclubs, Vereine, Markentreuheit usw. ist hier viel stärker ausgeprägt.
In der USA und Canada sieht das ganz anders aus, die sind da viel flexibler technikaffiner und nehmen Verbesserungen Neuheiten viel schneller an bzw. treiben es sogar.
Neue Technik wird viel unkomplizierter und lösungsorientierter betrachtet. Pragmatiker halt.
Wo hier noch über DSLM gelächelt wurde, haben die schon umgesattelt.
Es war wohl auch ein Glück für Canon und Nikon, dass der Markt hier, bis zur verspäteten Umstiegsphase, die treue Kundschaft ein wichtiges wirtschaftliches Standbein war, welche den Herstellern in gewissen Maße den Rücken frei hielt.
Wir hinken auch sonst in neuen Technologien, bis auf wenige Ausnahmen, immer hinterher …
Ich glaube, Du siehst als erstes die eigene Ausrüstung, weil Du sie kennst. Das ist doch normal.
Hier kennst Du Dich aus.
Ich bin zu 95% draußen unterwegs und die Kollegen mit dem gleichen Hersteller fallen immer auf, weil ich unbewusst drauf achte.
„Komisch ist nur, wenn ich Tierfotografen bei meinen Fotoausflügen antreffe, haben sie entweder eine Nikon- oder Canonkamera, schon seltsam, ich sehe selten eine Sonykamera, seltener noch eine OM Kamera“
Ich bin mir sicher, dass das richtig viel Aussagekraft hat was du so bei deinen Fotoausflügen siehst.
Ich sehe übrigens hauptsächlich Sony und Canon. Nikon und OM sehr selten. Und jetzt? Was bringt uns das?
Ich würde übrigens Nikon und OM für Wildlife eher empfehlen als Canon, es sei denn man hat das Geld für ein RF 400/2.8 oder 600/4.0. Die restlichen Objektive von Canon sind eher „naja“. Das 100-500 ist an sich sehr gut, aber 500mm ist nicht so viel und dafür ist es auch schon wieder relativ lichtschwach.
Kommt darauf an, mit wem man unterwegs ist. Bei uns im Verein (in dem auch Turmfalke ist) haben wir unterdessen ein paar Junge, die mit Sony fotografieren. Wenn man heute neu einsteigt, kann ich mir gut vorstellen, dass manche auf Sony setzen, vor allem wenn sie auch an Tieren interessiert sind. Wenn man schon in einem System ist, ist ein Wechsel vor allem schwierig, wenn man schon Teles wie 4/500 oder 4/600 hat, die über 10’000 kosten und nur mit Verlust verkauft werden könnten. Die meisten bei uns sind zwar längst auf DSLM umgestiegen, haben aber vorübergehend die teuren Teles adaptiert. Nochmals über 10’000 für ein Tele gibt man nicht so locker aus, zumal die älteren auch an DSLMs hervorragend performen, meist sogar besser. Kann sein, dass man mit den für DSLM gerechneten neuen Teles noch ein paar Prozent herausholt, auf dem Foto sieht das aber kein Mensch.
Man könnte mir z. B. ein 400ter mit 700 g auf den Bauch binden… ich verlasse mein System nicht mehr. Zu vertraut, ein Wechsel zu teuer, zu wenig Nervenkraft beim Verkauf, Vorteile der Mitbewerber für mich zu gering… aber – wie gesagt – das Luschern macht Freude.
Geht mir auch so, ich wechsle nicht mehr. Nikon hat genug Gutes im Sortiment, da hat man oft die Qual der Wahl. Aber schön, dass die Entwicklung voranschreitet. Die nächste Runde geht dann wieder an Canon oder Nikon.
“Wenn man heute neu einsteigt, kann ich mir gut vorstellen, dass manche auf Sony setzen, vor allem wenn sie auch an Tieren interessiert sind. Wenn man schon in einem System ist, ist ein Wechsel vor allem schwierig…”
Ja Rolf, da bin ich völlig bei dir.
Nur bringt eine Aussage wie von Turmfalke was er so bei seinen Ausflügen sieht, herzlich wenig, da es rein gar nichts über die Qualität aussagt.
Man wird mit allen Systemen zu sehr guten Ergebnissen kommen können, alle großen Hersteller haben geeignete Kameras und Objektive, wobei ich mittlerweile Canon schon etwas im Hintertreffen sehe im Vergleich zu Nikon und Sony.
“Nochmals über 10’000 für ein Tele gibt man nicht so locker aus, zumal die älteren auch an DSLMs hervorragend performen, meist sogar besser. Kann sein, dass man mit den für DSLM gerechneten neuen Teles noch ein paar Prozent herausholt, auf dem Foto sieht das aber kein Mensch.”
Auch da stimme ich dir zu.
Das sagte eben aus das man Zahlen und Bildern in Werbungen, skeptisch gegenüber sein sollte, sondern das was man selber seinen Sinnen traut. Und ja, von Land zu Land ist es verschieden, die Schweizer vertrauen bei der Tierfotografie wie ich sehe, sehr auf Canon und Nikon. 😉 Das war alles, alles andre ist wie immer eigene Interpretation, so ist es. 😉 Und wie Conny richtig sagt, schon über dem Teich ticken die Kunden anders. 🙂 Und die Asiaten sind eh technikaffin, die mögen Roboter die sie in Restaurants bedienen und sind hell begeistert darüber, was ein Europäer eher wieder etwas abschreckt.
“Das sagte eben aus das man Zahlen und Bildern in Werbungen, skeptisch gegenüber sein sollte, sondern das was man selber seinen Sinnen traut.”
Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen deinen lokalen Beobachtungen und weltweiten Werbekampagnen/Verkaufszahlen.
Wenn du der Meinung bist, du solltest aufgrund deiner Beobachtungen in einem Umkreis von vermutlich 50-100 km und einem Stichprobenumfang von vermutlich <100 skeptisch sein, dann nur zu. Erinnert aber eher an Leute, die sich gerne mal einen Aluhut auf den Kopf setzen….
Echt jetzt, wenn Ihr nicht gleich den Zusammenhang von allem versteht, ist man gleich ein Aluhut, super, ihr macht es Euch aber auch super leicht im Leben, einfach gleich alles in eine gleiche Schublade zu packen, tja, ihr scheint ja zum Glück, den Durchblick zu haben, viel Glück dabei. Damit habt ihr mir alles gesagt wie ihr tickt, alle weiteren Kommentare von Euch werde ich gerne in Zukunft unbeantwortet lassen, bringt nichts wie ich sehe. Ihr seht eben, was ihr sehen wollt, Schubladenmuster! Alles Gute in diesem Sinne!
Echt genial, schreibst du doch sowas „Und die Asiaten sind eh technikaffin, die mögen Roboter die sie in Restaurants bedienen“ und beschwerst dich dann über „einfach gleich alles in eine gleiche Schublade zu packen“ und „bringt nichts wie ich sehe. Ihr seht eben, was ihr sehen wollt, Schubladenmuster“.
Genau Turmfalke und die fast 5 Milliarden Asiaten auf dieser Welt mögen Technik und Roboter…
Diese Ironie. Gleich im nächsten Kommentar. Herrlich.
Geht mir auch so. Einmal habe ich an einem Vogelhotspot einen gut gekleideten Herrn mit einer A1 gesehen. Wir kamen ins Gespräch und er erklärte mir dann, dass er Vögel im Flug immer auf Einzelaufnahmen fotografiere, auf Serie finde er unfair gegenüber den Tieren. Ich habe dann nichts gesagt, aber gedacht, dass der wohl besser eine Billigknipse nehmen würde. Tja, so ticken manche Sonyaner, hat mich an Leica erinnert, einfach die “teure” Kamera spazierenführen.
Damit meine ich natürlich keine Sonyaner, die hier regelmässig schreiben.
Da hast Du grade noch die Kurve bekommen….. sonst wärst auf die Blacklist gekommen…..🙃
Während meiner Fotolehrzeit bei Hagenbeck traf ich regelmäßig einen Nikonfotografen. Mit so einem riesen Apparat in der 5 bis 6tausender Klasse. Immer nur Einzelaufnahme, weil er nicht so viele Auslösungen wollte, um den Wiederverkaufswert nicht zu drücken……..
Na, siehst du? Dilletanten gibt es anscheinend überall 😁
Mit Blacklist habe ich Erfahrung, da bin ich beim Zimmermann zuoberst drauf. Ich habe offensichtlich immer Probleme mit Leuten, die die Wahrheit nicht ertragen können 🤔
Das ist vielleicht möglich, aber das gegen Sony hetzen nach Deinem Kauf der Z8 ist auffällig. Du hast so ein Fotowissen…..🤗 und braucht sicherlich den PB nicht kopieren😉
Wenn ich mir so anschaue, wie die Sonyaner jeweils bei allem, was von Canon und Nikon kommt, Untergangsszenarien bringen (wobei ich dich ausschliesse), bin ich doch ein Lamm dagegen. Und nein, den PB kann man gar nicht kopieren, der ist ein Unikat.
Bei der Z8 habe ich mich unter anderem auch von Sonyanern beeinflussen lassen, die immer geschrieben haben, dass der AF-C von Nikon unbrauchbar sei und der von Sony sowieso der beste. Tja, ich habe jetzt die Z8 seit 9 Monaten, und ich habe noch kein Motiv nicht scharf gekriegt, das ich scharf kriegen wollte, und habe auch kaum Ausschuss. Da können jetzt deine Kollegen hier erzählen, was sie wollen, der AF-C der Z8 ist absolut auf der Höhe der Sonys, und ich fotografiere schwierigste Motive. Da müssen die anderen zuerst einmal beweisen, dass Sony wirklich besser ist, denn ich sehe absolut nicht, was noch besser sein könnte.
Wenn ich bei der Landscape Fotografie bin sind mittlerweile 9/10 Cams Sony. Vielleicht doch abhängig vom Genre – aber garantiert nicht davon das Sony das nicht könnte oder keine passenden Optiken im Portfolio hat.
Ach, tatsächlich? Wenn ich Landschaft fotografiere, sind in der Regel 8/10 Handys, eine GFX und meine Nikon. Eine Sony habe ich noch nie gesehen.
👍🤣
Ja, NIKON sollte “mal wieder !” ne Cashback Aktion machen, sonst bekommen sie aktuell nichts an den Mann gebracht …
Zuerst ist Sony dran, die müssen gegenüber Canon noch kräftig aufholen.
Was sollten Sie denn aufholen?
Noch mehr Objektive? Noch ne neue A9?
Manchmal glaube ich, Du bereust den Kauf Deiner Z8….
Gruss Jürgen
Nee, bei den Kamera-Stückzahlen hinkt Sony ganz brutal hinter Canon her. Photografix hat darüber berichtet. Aber wenn du es schon ansprichst: Ja, eine A9 mit GS und mindestens 45 MP wäre überfällig, mit 24 MP wird das nichts. Die A1.. ist die einzige vernünftige Kamera, die Sony hat, und dann noch ein paar 7ner, wenn Tempo keine Rolle spielt.
Und nein, ich war vor dem Kauf der Z8 etwas unsicher, aber jetzt sehe ich, was sie leistet, besser geht nicht. Ich würde sie sofort wieder kaufen. Ich hatte mal eine Sony 7ner in den Händen, die totale Katastrophe, da hat man nach spätestens 15 Minuten eine Verkrampfung. Nichts für mich, ich brauche es handvoll, und es darf ruhig etwas schwerer sein, liegt stabiler in der Hand. Darum kratzt mich das Gewicht der neuen Sony-Teles nicht gross.
Gruss Rolf
Auch wenn man die Canon DSLRs nicht mit in den Topf wirft?
Ganz abgesehen davon sagt das was genau aus?
Welcher Hersteller hat den eine A9III oder eine A7rVI im Angebot – und mindestens diese beiden sind in der Summe ihrer Eigenschaften ohne Konkurren – das sollten selbst “Sony Hater” erkennen.
Ehrlich gesagt würde ich eine A9.. mit 24 MP nicht mal geschenkt nehmen. Die liegt sicher wie Blei in den Regalen. Nur Dauerblitzer können sowas brauchen.
Und die A7r VI hat ausser den paar MP mehr nichts zu bieten, was die Konkurrenz nicht schon lange hat, und dann noch zu einem günstigeren Preis. Aber für Pixelpeeper genau das Richtige.
„Ehrlich gesagt würde ich eine A9.. mit 24 MP nicht mal geschenkt nehmen.“
Feier ich. Hat uns alle jahrelang vollgelabert wie tolle seine 21 MP D500 doch ist und jetzt will er eine 24 MP Kamera mit Global Shutter, 120 fps etc. nicht mal geschenkt haben.
Aber wenn die A9III jetzt Z500 hieße, dann…. 😬
Gewusst? APS-C mit 21 MP kann man nicht mit VF 24 MP vergleichen. Also, kann man schon, ich hatte ja eine 24 MP VF parallel dazu, bei den Fotos habe ich aber auch in der 100 %-Ansicht keinen Unterschied gesehen. Das ist aber schon 8 Jahre her, jetzt haben wir 2026 und Sony hat bei einem “Spitzenmodell” immer noch nur 24 MP. Nein, nicht mal geschenkt würde ich die nehmen, gleich wieder in den Karton damit und zurückschicken.
Aber du kannst sie ja kaufen, wenn du 8 Riesen vorig hast, als 3.-Kamera z.B.
„Gewusst? APS-C mit 21 MP kann man nicht mit VF 24 MP vergleichen.“
Natürlich kann man das. Das Bild der einen Kamera hat 21 MP, das der anderen 24 MP. Der passende Ausschnitt hängt nur vom jeweiligen Objektiv ab.
„Das ist aber schon 8 Jahre her, jetzt haben wir 2026 und Sony hat bei einem “Spitzenmodell” immer noch nur 24 MP.“
Das Spitzenmodell gibts mittlerweile aber auch schon seit gut 3 Jahren. Zielgruppe ist natürlich nicht sehr groß, aber dennoch ist die Kamera genial und von der Konkurrenz ist nichts davon zu sehen. Übrigens Canons Spitzenmodell hat ebenso 24 MP 😉
„Aber du kannst sie ja kaufen, wenn du 8 Riesen vorig hast, als 3.-Kamera z.B.“
Ich habe A1 II, A7R VI und A7CR hier. Das reicht mir. Ende nächsten Jahres sollte die A9 IV kommen, dann schauen wir mal.
Sehr schön, deine Kamerasammlung. Wozu brauchst du noch eine A9 IV, willst du jetzt auch noch jagende Hechte mit Blitzgewitter fotografieren? Oder gehst du zum Sammeln über?
Und beim GS muss Sony noch etwas üben, so wird das nichts. Die produzieren die A9er vermutlich nur noch auf Bestellung. Wenn sie die IV nicht mit mindestens 45 MP hinkriegen, können sie die gleich einstampfen.
Hast Du jetzt ne Lehre bei Nikon-Peter gemacht? Es eine gute Kamera….. Aber die Beste??? Meine beste Kamera ist die, die ich gerade dabei habe!
Gruss Jürgen aus Nordspanien
Weiss jetzt nicht wirklich, was mir der Nikon-Peter noch beibringen könnte. Und klar ist die Z8 die beste, die habe nämlich ICH immer dabei 😉
Gruss aus der wunderbaren Schweiz nach Nordspanien. Und vergiss die Gänsegeier nicht, die sind dort zahlreich vertreten.
Hatten wir bereits in Laredo im Überflug. Morgen geht es richtig los und hoffen auf gutes Wetter.
Aktuell….🥶 und Regen
Also so schwer ist das Z 180 – 600 mm jetzt auch wieder nicht, was ist nur mit den heutigen Fotografen los? 😉
Vom Handygewicht verweichlicht 😉
Sony wirkt auf mich mit seiner großen Bandbreite an unterschiedlichen Kameramodellen und (hochwertigen) Objektiven am Markt führend. Die letzten Lücken im Bereich der für mich interessanten Objektive werden mit den neuen Telebrennweiten geschlossen; die beiden Teles finde ich sehr attraktiv. Sony ist nicht – bezogen auf die Stückzahlen – auf dem Siegerpodest… Vielfalt und Qualität für sich betrachtet beeindrucken mich jedoch. Meine Hausmarke ist eine andere: und das passt für mich ausgezeichnet… neben den oben aufgeführten Positionen spielen andere Dinge wie Menü oder Haptik oder (…) eine Rolle. Insofern kann ich z. B. die unterschiedlichen Gewichte beim 400ter leicht “verknusen”. Der Respekt gegenüber Sonys Leistung bleibt.
Hallo Thomas,
Deinen Aussagen möchte ich gerne zustimmen.
Hab mir gerade ein paar Videos über die neuen Festbrennweiten angeschaut, die kommen schon relativ klein und leicht rüber…
Ich stelle mir gerade die Kombination des 400er oder 600er Tele in Verbindung mit mit einer Sony 7CII mit 61MPx vor…
Das wären gesamt gerade mal um die 1,5 Kilo !!!
Das ist ja der Wahnsinn oder täusche ich mich da ?
Nein – das ist schon klasse! Gewicht ist nicht alles… aber ich vermute, dass das Gesamtpaket auch stimmen wird… die Kamera vermag ich überhaupt nicht zu beurteilen. Und wie es um die Haltbarkeit der neuen Objektive steht… das werden Langzeittests aufzeigen. Also: es bleibt bei der Würdigung der Ingenieurskunst. Und Sony hat Power… wie es um die Finanzen bestellt ist: unsere Experten werden es wissen. Daumen hoch! Schön wäre es (purer Eigennutz), wenn noch mehr Firmen ihre Existenz bewahren könnten… der Markt also vielfältig besetzt bliebe.
Na ja, ich will jetzt nicht pessimistisch klingen, aber das hat doch einen Haken, als würde jetzt Nikon oder Canon extra schwere Objektive herstellen, und die sind viel länger in der Fachoptikbranche unterwegs als Sony. Klar ist natürlich, das jeder Sport- und Tierfotograf sich wünscht so wenig wie möglich Gewicht herumzuschleppen. Sehen werden wir es wie ihr schreibt erst dann, wenn sie einer Langzeitprüfung unterzogen werden, wo man hier Gewicht eingespart hat. 😉
Ohne Zweifel- die Nikkore konnten sich bereits einige Jahre in der Praxis bewähren… jedes neue Objektiv muss ebenso zeigen, dass es in der Praxis „durchhält“. Und aus ganz persönlicher Sicht: Ich bin mit meiner Ausrüstung voll zufrieden (Kleinigkeiten gibst immer…) und werde sicherlich keinen teuren Systemwechsel aufgrund von 300 g hier oder dort durchführen. Unter dem Strich für mich: Top! Und meine Kameras kenne ich „in- und auswendig“… auch dort, wo die Luft ausgeht. Mein Blick richtete sich eher nüchtern auf die Entwicklungsarbeit von Sony… mit Abstand eben. Und dabei bleibe ich: einfach stark!
Hallo Thomas, die beiden A7CII und A7CR haben die gleichen wichtigen essentiellen Innereien was AFC und den Sensoren 33MPx oder 61MPx … wie die großen Schwestern A7IV und A7RV Ansonsten kleineres Gehäuse einfacherer Sucher und Display Bedienelemente usw. Finanzen von Sony sind wohl die Besten der Branche. Mit den Firmen hast Du Recht, es sind eh ja nur noch einzelne Firmen in der Branche, waren aber früher auch nicht wirklich viele. Meiner Meinung nach ist es einfach ein Problem des Produktes an sich… Die heutige Produkte sprechen hauptsächlich vorhandenes Klientel an wo insgesamt kein wirkliches Wachstum zu erwarten ist, eher das Gegenteil. Konzeptionell wird nichts wirklich geändert, nur Verbesserungen im Detail und immer neue Modelle, um ein haben wollen Effekt für einen Neukauf zu generieren. Das ist aktuell das Wirtschaftsmodel wo versucht wird Umsatz zu halten. Die Preise viel zu hoch. Mal ehrlich, welcher junger normale Familienvater oder Mutter soll sich das leisten können. Da gibt es andere Prioritäten! Ich finde die Firmen haben nicht genug Mut wirklich was komplett Neues Anderes raus zu bringen. Auch Sony nicht! Das sieht man vor allem auch im bezahlbaren Bereich der Pocketkameras. Da wird am Design wie Retro usw. rumgebastelt aber die darin… Weiterlesen »
Conny – ganz einfach runtergebrochen: meine Tochter hat drei Kinder – 8, 6, 4 Jahre. Sie können als Familie gut leben, aber es ist nichts für z. B. eine Z6 III mit 24-120/4 über. Absolut nichts. Insofern kann ich dir als einfacher Erdenbürger nur zu stimmen. Der Markt stagniert. Aber es soll mir morgen den Tag nicht verderben. Ich hoffe, dass es weitergeht… sunrise 6:58 Uhr… Zeit für Aufnahmen. Die Welt gestalten müssen jetzt andere. Ich bin raus… und müde, gestalte Fotos. Bis die Tage…
Dann wünsche ich Dir ein gesunden Schlaf und morgen gutes Licht👋
Ich nutze seit einiger Zeit das Sigma 500mm f5.6, dass in der Grösse vergleichbar mit den beiden Neuen ist, wenn auch etwas schwerer, an einer a7CII. Wenn man mit dem bescheidenen Sucher zurecht kommt, bleiben wenig Wünsche offen.
Die freihand Handhabung mit der fast schon unauffälligen Grösse begeistert mich immer wieder und ich möchte kein grösseres mit Zoom oder mehr Lichtstärke nutzen.
👍
Achso, wegen der Freihand-Haltung haben die Stativanschlüsse?
🤦♂️ Dümmer geht ümmer!
👍
„Ich stelle mir gerade die Kombination des 400er oder 600er Tele in Verbindung mit mit einer Sony 7CII mit 61MPx vor…“
Genau das ist mein Plan. Habe die A7CR als Zweitkamera und da wird das 400er dran kommen. Dann habe ich bei 600mm immer noch 26 MP, das ist mehr als ausreichend und ich kann auf einen Telekonverter verzichten.
Ich habe zwar beide TK, aber setze sie eher ungern ein.
Ob das 600er dennoch noch gekauft wird, mal schauen. Wenn ich weiß, dass ich mindestens 600mm brauche und keine Lust habe das 600/4.0 GM zu schleppen, wäre es schon ganz nett.
Wenn wir zu Dritt unterwegs sind: 200-500/5,6 mit Adapter, 400/4,5 Z, 180-600/ 5,6-6,3 Z und das 800ter/6,3 Z. Statistisch gesehen werden alle Objektive gleichmäßig genutzt… das ältere Modell vielleicht etwas seltener. Ist das 800ter mal nicht dabei… genau dann wäre der Einsatz wünschenswert. Das ist aber immer so… Daniel_S würde sagen: 100% Freude trotzdem…
Das klingt nach einer fantastischen Auswahl! Und ja, das Objektiv was man nicht mitnimmt, vermisst man dann meist dennoch…
Deinen Post und deine Meinung teile ich absolut. Für die Motive, die wir fotografieren, hat Sony in der Zwischenzeit die interessantesten Objektive. Dazu das offene Bajonett. Was die dieses Jahr an langen Tüten rausgebracht haben, ist schon echt klasse. Unglaublich, was heutzutage technisch alles möglich ist. Mein EF 4,0/500mm L IS USM wiegt im Vergleich dazu 3,6kg. Und die lichtschwachen 600mm und 800mm Tröten von Canon, fand ich schon immer lächerlich. Ähnlich wie die Russentonne oder ein 8,0/500mm Beroflex von früher. Congrats an alle Sony-Nutzer. Für mich wäre Sony trotzdem nichts, weil ich mit dem Handling nicht zurecht komme. Vielleicht liegts an mir, wahrscheinlich an den Kameras (😇), aber das passt nicht zusammen. Zumindest nicht bei mir. Aber auch, wenn es diese Objektive 1:1 von Canon gäbe, würde ich sie mir nicht kaufen, weil sie mich nicht voran bringen. Ich unterstelle, dass sie optisch besser als mein “altes” 4,0/500mm sind, aber sieht man das auf einem Foto wirklich? Maximal im kleinsten Detail im direkten 1:1 Vergleich, und ich ziehe bis 120x80cm ab. Zu einem scharfen Foto zählt so viel mehr als die Performance des Objektivs, wie Luftunruhe, Temperatur, Uhrzeit, Jahreszeit, Zitterfaktor, geografische Breite, Distanz. Hab ich was vergessen? Ich glaube… Weiterlesen »
Sony hat wirklich das beste Objektivprogramm des Marktes, auch und vor allem weil es das Bajonett geöfnet hat.
Ich bin vor einigen Jahren bei KB von Sony auf Lumix umgestiegen, vor allem aus 2 Gründen:
Für meine Schwerpunkte ist der L- Mount genau das richtige System, nicht nur für meine Landschafts- und Kleintierfotografie, sondern auch für Städtereisen mit der S9 und den kleinen und leichten Objektiven von Pana und Sigma. Wäre ich Vogel- und Wildtierfotograf, wäre ich sicherlich noch bei Sony.
Canon und Nikon scheiden für mich, aufgrund ihrer Politik gegenüber Fremdherstellern grundsätzlich aus.
Nach über 20 Jahren intensiver Naturfotografie mit Nikon F und den Funktioneinschränkungen von Tamron und Sigma- Linsen, wenn Nikon neue Kameras brachte, hab ich die Nase voll, nie wieder!
Mir gefällt deine Offenheit gegenüber anderen Systemen. Ich bin bei Nikon auch Fan des Handlings und der Menüs… gewöhnt, vertraut und akzeptiert. Und ich mag z. B. meine Z8 sehr. Warum genau? Weiß ich nicht…Passt prima zu den Teles. Läuft! Aber bei anderen Herstellern gibt es auch viele interessante Modelle… „Luschern“ über den Tellerrand gehört zum Tagesvergnügen.
Das Handling bei Nikon gefällt mir auch, aber ihre Politik gegenüber 3.- Herstellern gar nicht.
Sigma bietet so viel Objektive die es bei anderen Herstellern nicht gibt, in exzellenter Qualität zu fairen Preisen.
Aber jedes System hat so seine Vor- und Nachteile.
Ich kann deine Ablehnung verstehen… Nicht-kaufen ist ja auch ein Instrument, um seine eigene Position zu verdeutlichen. Viele Möglichkeiten haben wir als Konsumenten nicht… warum Canon und z. T. Nikon so handeln… ich vermag es nicht zu durchblicken. Schade finde ich es allemal. Zwei Objektive von Sigma hätte ich gerne… muss aber nicht.
Ja, gerade Sigma mit seiner Art-Reihe oder das 2,0/200mm…
Von Muskeln spielen lassen kann wohl keine Rede sein, Sony bringt eher ein Gewebeerschlaffungs-Programm.
Die Gewichtsreduktion gegenüber den Nikon Pendants ist beeindruckend. Das kann man auch als Nicht-Sony Nutzer doch einfach mal anerkennen.
Manche müssen ihre Probleme halt in Onlinekommentaren zum Besten geben.Es sind immer die gleichen Peinos.
So beeindruckend finde ich das auch wieder nicht. Zudem muss man die Teile auch zuerst einmal kaufen, sonst nützt alles nichts. Und, kaufst du beide?
„So beeindruckend finde ich das auch wieder nicht.“
Natürlich nicht. Die Objektive sind ja nicht von Nikon.
Ja stimmt – ein Gewebeerschlaffungs-Programm für Nikon.
Die beiden Objektive werden Nikon stark zusetzen. Die letzten Bastionen für Nikon sind gefallen. Bleiben bei Nikon lediglich die Hochpreisobjektive mit intergriertem TC für 400 f2.8 und 600 f4 – aber wieviel größer ist der Markt für 400 f4.5 und 600 f6.3.
Nikon hat kein Gewebe, nur der Mensch, und es erschlafft, wenn man es nicht ausreichend gebraucht. Also kann man dank Nikon auch gleich das Fitness-Abo sparen.
Und richtig, der Markt für die beiden Teles ist gross, deshalb hat Nikon die ja schon eine Weile im Programm. Sony hat das jetzt auch gemerkt und hat die auch noch gebracht. Das blöde ist nur, dass die meisten Sonyaner in der Not wohl schon andere Teles gekauft haben. Deshalb werfen sie die beiden Objektive jetzt zu Dumpingpreisen auf den Markt, damit die überhaupt noch jemand kauft.
Unter 1000 Gramm? Ist das ein Papproht mit Plastiklinsen?
Ja, ein Papprohr für Pappnasen.
Man nehme ein Loch und wickel Pappe rum – fertig.
Wie oft willst Du den Unsinn noch wiederholen? Wird es Dir nicht langsam langweilig, immer die gleichen Troll-Kommentare rauszuhauen?
Hallo Maik,
bitte nicht „anfüttern“ – direkte Ansprache ist Aufmerksamkeit und damit Nahrung… Beste Grüße aus dem Norden…
Dafür kostet es aber auch gerade nur einen Bruchteil vom Sony – und ein günstiges 800mm sucht man bei Sony immer noch vergebens.
Wird das eigentlich nicht mal langweilig, kommt was von Sony, dann kommen direkt die Canon- und Nikon-Jünger und erklären, warum Sony scheiße ist und umgedreht geht es natürlich auch genauso. Es wird mal wieder Zeit für eine Meldung zu Leica, dann herrscht bei den Kultanhängern wenigstens mal Einigkeit😂
Leica… ist das nicht der Lederwarenhersteller aus Deutschland?
Nein, das ist die Firma, von der du rumphantasiert hast, dass sie mit Nikon fusioniert, da sich Nikon ja zu Edelmarke entwickelt😉 und noch zum Thema, ich finde die Objektive echt gelungen
Ach so, ja, würde noch Sinn machen, Nikon und Lederwaren, das passt.
Ich finde die Objektive auch gelungen, wenn sich herausstellen sollte, dass sie gelungen sind.
„Dafür kostet es aber auch gerade nur einen Bruchteil vom Sony – und ein günstiges 800mm sucht man bei Sony immer noch vergebens.“
100-400 + Telekonverter.
Bei Canon sucht man dagegen so einiges vergebens. Die Liste ist lang und würde glaub ich den Kommentarbereich sprengen 😂
Von euch Tierfotografen durfte ich hier schon sehr viele wirklich ausgezeichnete Vogelbilder bewundern – meinen Respekt habt ihr. Bei den aufgerufenen Preisen der beiden Objektive kam mir ein fürchterlicher Gedanke!
Folgendes ist eine ehrliche nicht despektierlich gemeinte Frage an euch. Wie viel Honorar kann man mit den erstklassigen Vogelbildern erzielen? Wie gesagt reines Interesse!
Alfred, meine persönliche Antwort ist: 0,00 Euro Honorar.
Aber 100% Zufriedenheit, 100% Glücklichsein, 100% Natur, 100% Entspannung, 100% Freude am Hobby, 100% Abstand zum Beruf, 100% nicht am Schreibtisch sitzen, 100% Frische Luft, 100% Bewegung, 100% Zuspruch von Freunden/Bekannten/Followern, 100% Freude auf das nächste Mal, weil es diesmal nicht geklappt hat, 100% Fotografieren gehen…
Brauchst Du noch mehr? Soll ich weiter aufzählen?
Und diese Sachen sind viel mehr Wert, als jeder Cent Honorar! –> Für mich ist und bleibt es Hobby. Ein echt tolles Hobby! 😉
Ooooh falsch. Ich habe ja, ich glaube, einen 50 Euro Gutschein für mein Gewinnerbild für das Monatsthema “Erwachen” bekommen. 🤩
Für das ein oder andere Foto habe ich ebenfalls “kleine” Preise bekommen, aber nix wofür ich mir eine Bohnensuppe kaufen könnte.
Darum geht es mir auch nicht. Ich habe bewusst keine Homepage mit Bilden von mir. Ich mache es ausschließlich für mich.
Ich bin froh, beruflich nichts mit Fotografie zu tun zu haben. Umso mehr Freude bereitet es mir im privaten Bereich.
Wir ticken da gleich, auch ich fotografiere nur für mich, es freut mich natürlich, dass ich immer wieder gebeten werde Vernissagen und andere Anlässe zu fotografieren. Ich mache das zwar umsonst, erhalte aber Gutscheine für Sterne Restaurants. Mein Ziel ist immer besser zu werden.
Teile ich!
Genau!
Sehe ich genau gleich! Wer beim Fotografieren ans Geld denkt, hat schon verloren.
Ich habe für das nächste Jahr dann noch einen Kalender
Ansonsten 100% Zustimmung.
Jungs danke für eure Rückmeldungen – das beruhigt mich – Hobby genießen und daran Freude haben reicht !! Wenn dazu längere teure Brennweiten nötig sind – was soll es!
Bei mir sind es die mehr oder weniger „verrauschte“ Fotos von nächtlichen Streifzügen durch die Vergnügungsviertel dieser Welt die mir Spaß machen – jedem seine Motive!
Für ein Foto habe ich den Gegenwert von ca. 1000 Euro erhalten, war aber kein Vogel, sondern eine Kuh. Zudem war es Zufall, dass die Jury von den vielen Bildern ausgerechnet meines zum Siegerfoto erklärt hat.
Bis jetzt 750€ über mehre Wettbewerbe. Klar damit lässt sich nichts davon finanzieren, aber der Hauptgrund ist der Spaß daran. Das gleiche würde ich Fragen wieviel hat der Boot besitzer schon mit sein Boot verdient?
“Falls“ Canon so etwas auch mal bringt … kostet ein RF 400mm f4.5L 4.400€
& RF 600mm f6.3L 6.100€
😄😄
aus meiner Sicht, zwei schöne neue Objektive. Beim 600er finde ich auch gut, dass man an die Naheinstellgrenze gedacht hat.
Kaufen werde ich keines, weil ich Nikon habe, aber man kann tatsächlich mal anerkennen, wenn es woanders etwas Gutes gibt.
Interessant würde ich aber auch das kürzlich vorgestellte 4.5/100-400 finden. Das würde ich mir von Nikon wünschen und wenn es Recht ist, könnte es dieses Mal umgekehrt sein, nämlich, dass das Nikon leichter ist 🙂
Gibt es nicht einen Adapter, mit dem man Sony Objektive praktisch verlustfrei an Nikon verwenden kann?
Ja. Megadap ETZ21 knapp 500.-€…👋🏻
470.-€ bei Calumet. Gerade aufgerufen…
Das ist ein heftiger Preis. Bei Foto Koch kostet der Megadap ETZ21 PRO+ aktuell 289,- Euro.
Hoffentlich ist mir da kein Fehler unterlaufen… Morgen schaue ich nochmal. Danke für den Hinweis.
Megadap ETZ21 PRO+ AF-Adapter Sony E-Mount an Nikon RED- und Z-Kameras 469,99 €, Vielleicht unterscheiden sie sich technisch…
Moin Thomas, das kann bei identischer Produktbezeichnung eigentlich nicht sein. Das müssen die gleichen Adapter sein, dann aber mit einem Preisunterschied von fast 200 Euro. Das ist wirklich heftig und nicht zu verstehen. Übrigens, mir war beim Versuch ein Update auf den Adapter aufzuspielen dieser unwiderbringlich funktionsunfähig geworden. Foto Koch hatte ihn mir kostenlos gegen einen neuen Adapter getauscht.
Glück gehabt- gut, dass Koch geholfen hat. Wenn ich Luft habe, gehe ich der Sache nochmal auf den Grund. 👋🏻
Wenn ich Mark Galer richtig verstanden habe bei der Vorstellung der beiden neuen Objektive, nutzt er u.a. das 300 2.8 auch mit beiden Konvertern.
Rechne ich das Objektiv, gegen diese beiden, dann wäre als Sony Nutzer für mich klar, dass ich die Option 300 2.8 mit den beiden TC wählen würde.
Im direkten Vergleich erscheinen mir beide Festbrennweiten für das gebotene zu teuer, zumindest dann, wenn man das GM 300 2.8 als Alternative hat und sowieso in dieser Preisklasse sein Equipment abrundet.
Das GM 300 2.8 mit beiden TC kostet ca. 1500€ mehr als das 400er und 600er zusammen. Und mit 2.0x TC ist das 300er zwar immer noch gut, aber sicherlich schlechter als das 600/6.3, sowohl was die Bildqualität betrifft als auch den AF.
Moin, das müsste man mal testen.🧐
Klar ist diese Kombination, 300 2.8 + 2 Konverter teurer, aber was bekommst du dafür? Ein exzellentes Prime, extreme Schärfe in allen Bildbereichen, Überlegenheit selbst ggü. dem neuen GM 100-400 f4.5, mit 1.4 Konverter (selbst getestet) – nicht nur im Zentrum, oder in den Randbereichen, sondern auch beim AF –
Und selbst mit dem 2.0 Konverter von der Detailauflösung immer noch exzellent ist.
Im Vergleich mit dem Sigma 300-600 f4 liegt auch hier das sony gm 300 2.8 mit 2.0 Konverter vorn, es ist halt nur 1 blende „langsamer“ aber in vielen weiteren Anwendungsfällen weit vorne.
Kurze Einmischung: ich probierte bisher drei unterschiedliche Festbrennweiten mit den Teleextendern 2,0 und 1,4 aus (das oben angesprochene Objektiv war nicht dabei) – die Ergebnisse beim 2,0 waren für mich nicht befriedigend (Randbereich), 1,4 ging in Ordnung. Ein TC korrigiert ja nicht… aber liegt im Strahlengang des Objektivs und vergrößert auch die Restfehler. Am geringsten ist der Qualitätsverlust, wenn der Extender speziell für das betroffene Objektiv berechnet wurde (Expertenmeinung A. Landt: Die große Objektivschule). Das war bei mir jedoch nicht der Fall.
Hey Thomas, gern doch und kein Problem. Welche FB hast du denn getestet? Wenn Du dir das 300 2.8 anschaust (MTF Werte), dann wird klar welche Reserven es noch hat, haben sollte. Ich bin eigentlich auch niemand der Extender nutzt, gerne nutzt. Aber das 300 2.8 ist schon genial und eine Ausnahme. Und natürlich überzeugt es bei f4 und 420mm, oder 5.6 bei 600mm nicht so wie ohne TC, aber bei den von mir herangezogenen Vergleichskandidaten überzeugte mich das kleine Teil. Bin mal gespannt wann die MTF Diagramme von Sony zu den neuen Primes kommen und was die Objektive dann tatsächlich können. Mein konkreter Test war aus Neugier der Vergleich 300 2.8 zum 100-400 4.5 und mit TC 1.4 ist der Unterschied im Zentrum geringer, als in Zentrumsnähe, oder in den Randbereichen. Das war zumindest für mich der Grund, nicht schwerer, günstiger und flexibler zu wählen – hinzu kam dann die immer noch überzeugendere Fokus performance – getestet, A1ii. Grundsätzlich würde ich dem Experten zustimmen, entspricht es doch auch meiner persönlichen Erfahrung mit HB und dem Konverter zum 135 2.8. Der Vergleich mit dem Sigma ist vielleicht auch nicht fair, ist ja ein Zoom. Es sollte aber auch erwähnt werden,… Weiterlesen »
Danke für deine Ausführungen. Ich fasse kurz aus meiner Sicht für die neueren Objektive zusammen: Z 400/4,5 mit TC 1,4 sehr gut bis gut; mit 2,0 (ausgeliehen, nicht im Eigentum) befriedigend (na ja…); Z 800/6,3 mit TC 1,4 befriedigend. Mit TC 2,0 nutze ich das Objektiv nicht mehr (weichere Details, schwacher Kontrast…).
Finde ich sehr nett von Dir, danke ebenfalls.
Leider bin ich kein Nikon Shooter, habe keine Erfahrung mit Nikon, ausser für ein paar Tage mit der D850 liegt aber ca. 4 Jahre zurück.
… ich vermute aber, dass die Ergebnisse ähnlich sein werden. Ich setze den TC 1,4 gerne ein – beim TC 2,0 wäre ich… sagen wir mal… zurück haltender- egal, welche Marke… viel Freude weiterhin!
Prinzipiell möchte Ich Euch da zustimmen… Aber, meiner Meinung kommt es, vorausgesetzt natürlich nur mit den besten dafür geeigneten Konvertern, hauptsächlich auf die Objektive an die man damit bestückt. Grundsätzlich machen hochwertige Konverter erstmal nix kaputt. Sie sind ein afokales Linsensystem und vergrößern die vorhandenen Fehler, verringern die Lichtstärke des Objektives um ihren Faktor. Vom Linsensystem des Objektives wird der Randbereich prinzipbedingt ausgeklammert. So dass die Randfehler des Objektives nicht groß zum Tragen kommen. Um die Reduzierung Lichtstärke/Blende kommt man nicht herum, das weiß man vorher. Aber bei der Schärfe sind halt heute die modernsten besten Objektive schon extrem gut und haben genügend Reserven, so dass man schon extremes Pixelpeeking betreiben muß um überhaupt wirklich Unterschiede zu sehen. Und diese Unterschiede müssen dann wiederum nicht wirklich BQ relevant sein. Extrem wird es meiner Meinung, unscharf in der 100% Ansicht und chromatische Aberrationen im Bereich der Schärfeebene an harten Kontrasträndern. Ich habe beide Konverter von Sony diese am Sony 400er f/2.8 GM und Sony 600er f/4 GM und Sony 100-400 f/4.5-5.6 GM getestet. Bei allen 3en Teleobjektiven war das Ergebnis für mich mit dem 1,4 Konverter sehr gut, der 2er Konverter performte bei den beiden Festbrennweiten auch völlig problemlos. Beim Telezoom kommt… Weiterlesen »
Wow, Conny. Sehr geniale Rückmeldung – danke dafür! Ich habe das GM 100–400 F4.5 für die Fotografie von Rauchschwalben getestet – na ja, dort insbesondere die AF- und Tracking-Performance, neben der von mir beschriebenen Überprüfung der optischen Performance. Es zeigte sich, dass das 300 2.8 erwartbar ohne TC klar die Nase vorn hatte. Aber auch mit TC, zumindest mit dem 1.4er, war diese Kombination noch stärker. Ich habe das 100–400 4.5 daher wieder abgegeben, obwohl es von der Naheinstellgrenze gegenüber dem Prime klare Vorteile hat und im direkten Vergleich mit dem Vorgänger echt schon eine krasse Performance liefert. Mit dem 1.4-Konverter am Zoom sah die Welt dann schon nicht mehr ganz so schick aus – kritisch betrachtet 🧐, aber noch okay. Den 2.0-Konverter habe ich nur am 300 2.8 getestet, weil ich wissen wollte, was das Objektiv tatsächlich kann – sozusagen, um die Stimmen aus dem Netz zu überprüfen 😉. Da ich die Zooms aber gerne etwas anders nutze, als der Hersteller es vielleicht gedacht hat – nämlich für makronahe Fotografie –, war das alte 100–400 F4.5–5.6 für mich dann eine ganz nette Ergänzung. Und ich bin mit dem alten Zoom nach wie vor happy vergleichen würde ich es allerdings… Weiterlesen »
Hallo Lassi, danke für Deine ausführliche Antwort. Das 400er f/2.8 G hatte ich mir parallel zum schon vorhanden 100-400 GM Telezoom im Herbst 2018 angeschafft. Damals hatte ich noch die A9II. Das Tele ist grandios, leider aber auch grandios groß! Für Schwalben, Libelle im Flug usw. zu lang und für Distanzüberbrückung zu kurz, deshalb hab ich mir den 2fach Konverter zusätzlich zum 1.4er dazu geholt. Ich hab es fast nur für den Ansitz benützt, das Telezoom ist halt viel komfortabler und vielseitiger. Als im Sommer 2019 das 600er vorgestellt wurde hab ich das 400er verkauft um das 600er dafür zu kaufen. Dann kam aber Corona und habe ich die Füße still gehalten. Nach Corona hab ich es geholt mit der Option Leihgabe/Kauf, mich aber wegen der Größe dann doch dagegen entschieden und mir stattdessen die damals neue A1 als Upgrade für die A9 geholt. Deine Idee mit dem 300er GM ist verständlich, nur wäre mir das für Schwalben Mauersegler Libellen im Flug wieder zu lang. Die fotografiere ich eher um 200mm bis max. 300mm, wenn die um einen herumflitzen. Und alles andere in der Natur eher immer am langen Ende mit und ohne Konverter. Deshalb interessiert mich aktuell sehr das… Weiterlesen »
Hallo nochmals, ja, wäre ich in Deiner Situation, würde ich das alte 100-400 behalten, wenn es einem von der AF-Performance bzw. vom Tracking her nicht zu langsam ist. Wenn Du häufig die 600 mm im Gepäck hast, dann Hut ab. Dann würde ich mir das 600 6.3 tatsächlich genauer anschauen – abhängig von der Aufnahmeart und Ort/Zeit. Für noch längere Distanzen und weniger Licht hast Du ja noch die beiden TC für das „alte“ Prime. Um es klar zu sagen: Das neue 100-400 f/4,5 ist schon sensationell und beim AF überhaupt nicht mehr auf dem Level des Vorgängers. Nur ist halt die Frage, wofür man das Teil nun wirklich schwerpunktmäßig braucht, einsetzen will. Wenn einen die optische Performance und das Gewicht gleichzeitig reizen, hat Sony nun zwei neue, weitere Mitspieler. Wie gesagt, mich konnte das 300 2.8 überzeugen – und das bis zu 600 mm mit TC – denke so würde ich auch entschieden haben, wenn es die beiden neuen Primes schon gegeben hätte. Anschauen werde ich sie mir dennoch🤷♂️ Sollte ich mal mehr als 600 mm brauchen, würde ich mir tatsächlich das 600 f/4,0 anschauen, nicht das 600 f/6,3. Aber bis dato wäre das dann nicht mehr der Bereich,… Weiterlesen »
Hallo Lassi,
ja ich muss mir da sicher noch Gedanken machen…
Es ist sicher richtig, die Lichtstärke hilft bei schlechtem Licht.
Lichtstärke und Schärfe und chromatische Aberration schließen sich nicht aus.
Damit meine ich das dass neue 400 und/oder 600 sehr wohl extrem gut abbilden können.
Der riesige Vorteil z.B. des 400er f/2.8 war dass es bei Offenblende quasi den Hintergrund egal wie, sprichwörtlich in die extreme Unschärfe weggeblasen hat.
Das 600 f/4 ist für mich ein Monster, ohne minimum eines Einbeinstatives nicht wirklich für mich händelbar.
Ich hab damit mal versucht freihändig BIF zu betreiben, nach einer 1/2h Stunde hatte wirklich kein Lust mehr.
Mit dem aktuell 100-400er konnte ich bisher wirklich nicht klagen, nur das Bessere ist halt es Guten Feind!
In der aktuellen Lesegalerie hab ich z.B. eine Libelle im Flug eingestellt.
1/4000 Belichtungszeit bei ISO8000, was deutlich als weniger der max. Dynamik bedeutet.
Sowas krieg ich mit meiner Kombination was AFC und BQ angeht, damit völlig problemlos hin.
Danke für den Austausch
Korrektur, es sollte heißen:
deutlich weniger als die Hälfte der max. Dynamik
Ja, mit dem 300 2.8 hatte ich auch schon Portrait fotografiert. Ist ein hammer Objektiv. Aber auch da habe ich das 50-150 2.0 diesem vorgezogen und gekauft. Leider nicht TC tauglich. Ich habe alle 100-400mm von SONY. Das 100-400mm F/4.5 ist schon eine Klasse für sich. Auch mit dem 2x TC. Da ich primär fotografiere um zu drucken und um Emotionen zu zeigen, interessiert mich die etwas geringere BQ überhaubt nicht. Da sieht man praktisch beim Druck keinen Unterschied.Trotzdem interessieren mich die aus der Praxis gewonnen Erkenntnise wesentlich mehr als das nachgeplapperte geschwätz ohne praktische Erfahrungen einiger Kommentaren.
Hallo Rene, danke dir für deine Rückmeldung. Das 300 2.8 für Portraits ist eine kreative Idee und vielleicht bei Hochzeiten echt eine Überlegung wert.
Das 50-150 2.0 hatte ich auch eine kurze Zeit, fand es zunächst interessant und optisch schon eine Klasse für sich. Es war mir aber zu schwer und für das gebotene auch zu teuer. Blieb beim klassischen 70-200 2.8 GMII.
Mit dem 2.0 TC hatte ich es nicht getestet, mit dem 1.4 war es für meine Ansprüche dann auch an der Grenze dessen, wofür ich es einsetzen würde und um weitere Missverständnisse auszuräumen. Ich rede hier nicht von der Performance im Zentrum – denn die ist, wie beim Vorgänger, auch mit TC 1.4 ohne Tadel.
Spannender – aber das hatte ich bereits ausgeführt – wird eine Betrachtung des ganzen Bildes und damit der Abbildungsleistung, zentrumsnah (erweitertes Zentrum) und Bildrand.
Danke Dir aber ausdrücklich für die lobenden Worte!
Danke für deine, aus eigener Erfahrung gemachten Einschätzungen. Diese sind für mich, verglichen mit meinen eigenen, viel wertvoller als % Angaben von irgend einem Magazin bezüglic BQ. Auch jene von Lassi sind ein wertvoller Beitrag. Selber verwende ich seit längerem keine Festbrennweiten mehr im Telebereich. Festbrennweiten sind für meine Fotografie ungeeignet und viel zu unfkexibel. Deshalb auch das geringe interesse, ein 400mm oder 600mm zu testen oder zu kaufen.
Finde ich jetzt aber sehr komisch, dass du ausgerechnet den Beitrag von Lassi als wertvoll bezeichnest. Denn er hat oben folgendes geschrieben:
“Ich habe das 100–400 4.5 daher wieder abgegeben, obwohl es von der Naheinstellgrenze gegenüber dem Prime klare Vorteile hat und im direkten Vergleich mit dem Vorgänger echt schon eine krasse Performance liefert.
Mit dem 1.4-Konverter am Zoom sah die Welt dann schon nicht mehr ganz so schick aus – kritisch betrachtet 🧐, aber noch okay.”
Wenn die Welt schon mit dem 1.4-fach TK nicht mehr so schick aussieht, wie sieht sie dann erst mit dem 2-fach TK aus???
Jetzt sehe ich gerade erst deinen Beitrag und stelle mir die Frage, ob du da einen Widerspruch vermutest?! Was möchtest du damit sagen: „… ausgerechnet den Beitrag von Lassi als wertvoll bezeichnest.“?! Ich habe dieses Zoomobjektiv, wie ich auch schrieb, nicht nur hinsichtlich der optischen Performance verglichen, sondern auch die AF-/Tracking-Performance bei Rauchschwalben am Teich. Das heißt, ich habe nicht nur die Objektive anhand statischer Motive in verschiedenen Distanzen verglichen, sondern auch in ihrem zugedachten Einsatzbereich. Die Objektive wurden anhand meines Bedarfs und Einsatzzwecks getestet und auch anhand der optischen Ergebnisse eine Entscheidung getroffen. Und wenn du mich schon zitierst, würde das doch das Bild vom Objektiv (100–400 f/4,5) komplett darstellen: „Das neue 100–400 f/4,5 ist schon sensationell und beim AF überhaupt nicht mehr auf dem Level des Vorgängers.“ Und auch da weiß ich, wovon ich spreche, da ich auch mit dem alten 100–400 f/4,5–5,6 verglichen hatte. Wie der Thread eindeutig zeigt, jeder hat offenbar unterschiedliche Ansprüche an seine Fotos und an die Hardware die er nutzt. Auch gibt es wohl Unterschiede bei der Möglichkeit und Akzeptanz optischer Schwächen wahrzunehmen zu akzeptieren -ganz abgesehen vom persönlich zur Verfügung stehenden Einkommens und der Realisierung von Vorhaben. Das alles ist kein Problem,… Weiterlesen »
Hallo Conny, so kenne ich dich gar nicht: Einfach mal verkünden getestet und Resultate okay bis gut, ohne irgendwelche Fotos, die das belegen könnten. Es gab in all den Jahren immer wieder seriöse Tests von namhaften Testern wie Colorfoto, Fototest (A. Landt), Pixolum usw. betreffend Teleobjektiven mit TK. Und die Resultate waren immer etwa die gleichen: Bei Topp-Telefestbrennweiten mit 1.4-fach TK etwa 5 – 10 % Qualitätsverlust, mit 2-fach TK etwa 25 %. Wohlgemerkt, bei Topplinsen wie 2/200, 2.8/300/400, 4/500/600. Bei lichtschwächeren Festbrennweiten sieht es schon nicht mehr so toll aus, und bei Zooms schon gar nicht, weil die Qualität gar nicht über den ganzen Zoombereich aufrechterhalten werden kann. Es kommt aber noch etwas dazu, was du gar nicht erwähnt hast, nämlich die AF-Performance. Bei guten Festbrennweiten trifft der noch sehr gut mit dem 1.4-fach TK, aber mit dem 2-fach TK wird es schon schwierig, der AF ist langsamer und ungenauer. Bei gutem Licht kann das funktionieren, hat man eine Wolke vor der Sonne, kann man es schon vergessen. Und bei einem Zoom ist man hoffnungslos verloren. Deshalb würde ich nur 1.4-fach TK verwenden an lichtstarken Festbrennweiten, bei Zooms höchstens noch bei 2.8er. Den 2-fach TK nur an 2/200, 2.8/300/400,… Weiterlesen »
Hallo Rolf, richtig, ja Du kennst mich nicht, macht aber nichts. Oben hab ich meine persönliche Erfahrung kund getan nicht mehr nicht weniger. Deine allgemeinen Aussagen ohne eigene Erfahrung mag Deine Meinung sein, aber nicht meine. Ich weis auch nicht was Nikon kann oder nicht kann! Aber ich weiß, was ich mit meinem SONY Equipment hinbekomme … Die Welt und die Entwicklung dreht sich weiter… Von meiner Ausbildung und Berufsleben bin ich geprägt zu untersuchen was geht und nicht was nicht geht. Und es heißt für mich immer die Problemstellung zu verstehen und eine Lösung zu finden und anzugehen… Ohne jetzt in die optischen Details einzugehen, jetzt mal ein ganz einfaches Beispiel zur Verständlichkeit: Wenn man 2 Teleobjektive, eine als Festbrennweite und eines als Zoom nimmt, welche am langen Ende die gleiche Brennweite und Blende haben und die Schärfe sowie chromatische Aberration gleich gut korrigiert sind. Frage: Was wird dann wohl als Unterschied herauskommen, wenn man die Objektive mit dem gleichen Konverter versieht? Antwort: Kein Unterschied! Debn der Konverter weiß ja nichts davon, 😉 War hier nicht des Öfteren zu lesen dass die modernsten und besten Zoomobjektive so gut sind dass man nicht unbedingt Festbrennweiten braucht?! Was Schärfe angeht kann… Weiterlesen »
hier ein Schilfrohrsänger auch 2fach Konverter f/11, 800mm, ISO500 an A1 starker Crop
https://drive.google.com/file/d/1iAt0Nc0Fr7Bk_fvkFH-t7i-lJKlZlb0p/view?usp=sharing
Dann was AFC mit Telekonverter angeht.
Natürlich kann die AFC Leistung schlechter werden mit Konverter.
Das ist auch relativ logisch.
Wenn der AFC sehr Lichtanfällig ist, macht die Reduktion der Lichtstärke sich bemerkbar.
Das ist aber auch nicht anders als wenn man die Festbrennweite abblenden würde.
Ich für mein Gefühl meine das die A1 da recht herausragend funktioniert.
Da man in der Regel AFC für wirkliche dynamische Bewegungen (Schwalben Mauersegeler…) ja nie am langen Ende arbeitet sollte das auch mit Nikon gehen. 😉
Bilder mit BIF mit Konverter habe ich wenige:
Zuerst mal dieses oder ähnliches welches ich auch schon mal eingestellt habe, wie geschrieben für mich gut genug.
Schwäne im Formationsflug, früh morgens kurz nach Sonnenaufgang, AFC und alles prima
1,4fach Konverter, 560mm f/8 1/2000s ISO400 an A1
https://drive.google.com/file/d/1CoWmsgrw5xUBFZIp4Chwv0MV5R_pvIdq/view?usp=sharing
wenn oben der Einwand kommt, kein Problem sind große träge Vögel…
Da hatte ich jetzt wirklich ein Problem etwas wirklich Dynamische mit Konverter zu finden…
Aber die Ironie, im Juli hatte ich mehrere Bilder von Mauerseglerbilder eingestellt.
Die Situation der Aufnahmen war zufällig und ich hatte den 1.4er Konverter drauf und es völlig verpennt den runter zu machen.
Macht nichts, haben mir und anderen trotzdem gefallen. Die anderen Bilder wurden in der Lesegalerie im Juli eingestellt worden.
1,4fach Konverter, 424mm f/8 1/2000 ISO500
https://drive.google.com/file/d/17C-GahDzaYefw_IpmkfCFKxMUmMtFgU8/view?usp=sharing
wie schon oft geschrieben, besser geht immer, das Leben ist Kompromiss behaftet.
Wichtig ist dass einem die Bilder selbst gefallen und man Spaß daran hat und das habe ich 😉
Hallo Conny, mehr wollte ich eigentlich gar nicht sagen, nur, dass eben durch den Lichtverlust auch die AF-C-Performance leidet. Bei gut beleuchteten Motiven funktioniert das vielleicht noch gut, aber bei diffusem Licht, wenig Kontrast und schneller Bewegung wird ein AF sowieso schon gefordert, wenn dann noch ein TK dran ist, wird es schwierig. Bei einem 1.4-fach-TK funktioniert das meistens noch ziemlich gut,auch die BQ leidet nicht sehr darunter, wie man bei deinen Schwänen sieht. F8 ist ja auch noch ziemlich gut, aber probiere das mal mit einem 2-fach-TK. Der Mauersegler ist scharf, aber nicht knackscharf. Aber wie du sagst, man muss dauernd Kompromisse eingehen. Ein gutes Bild ist besser als gar keines, vor allem kriegt man nicht alle Tage Mauersegler in guter Fotodistanz vor die Linse, da muss man einfach abdrücken und hoffen, dass es etwas wird.
Noch ein Hinweis zu Festbrennweiten: da blendet man in der Regel nicht ab, vor allem nicht bei Tieren in Bewegung. Wenn sie ruhen und man auch die Umgebung zeigen möchte, kann man auch mal abblenden, aus gestalterischen Gründen.
Conny, zu deiner gestellten Frage: Ja, wenn ein Zoom bei der gleichen Brennweite wie die FB bei gleicher Einstellung und Korrektur, sowie bei gleicher Auflösung mit einem TK versehen wird, ist das Resultat das gleiche. Ich bezweifle nur, dass das in der Praxis so ist, obwohl die heutigen Zooms auf hohem Niveau sind.
Ich sehe aber grundsätzlich den Nutzen nicht, an ein Tele mit f5.6 noch einen 2-fach TK zu schrauben. Bei deinen Beispielen funktioniert das noch gut, weil die Motive gut beleuchtet sind und sich nicht oder nicht gross bewegen. Kommt schnelle Bewegung ins Spiel, wird es aber schon schwieriger, vor allem bei wenig Licht, dann kommt man mit f11 nirgends mehr hin. Deine beiden Fotos sind aber gut gelungen, auch nicht knackig scharf, aber gut. Vor allem das Foto mit dem Flamingo ist richtig gut, tolle Farben!
Selber würde ich an ein 5.6er Zoom keinen TK schrauben, nicht nur wegen der etwas minderen BQ und AF-C-Performance, sondern auch wegen der ungenügenden Freistellung.
Ach Rolf,
wenn ich so denken würde wie Du, wären die Bilder oben insbesondere des Flamingos und der Schwäne nie entstanden.
Wie mehrfach geschrieben ist der 2fach Konverter Grenzwertig wegen der Beugungsunschärfe.
Trotzdem habe ich den da bewusst eingesetzt.
Die schönen Flamingos waren sichtbar da aber unerreichbar weit weg.
Wasser, Sumpf und Fluchtdistanz…
Bei ruhiger Atmosphäre, 2fach Konverter und starkem Crop wurde diese große Distanz mit von mir oben eingestelltem Ergebnis überbrückt.
Es war einfach einen Versuch wert!
Allein den Flamingo hab ich auf Bitten von Bekannte mehrfach auf meinen CANON Image PRO1000 auf DIN A2 auf besten Papier ausgedruckt.
Du musst mit Deiner Einstellung klar kommen und ich hab mit meinen Ergebnissen eine Menge Spaß.
Einfach kann jeder!
👍😊
Ich habe viele Beispiel, die ich mit 800mm mit dem 100-400mm F/4.5, Blende 9 bei meinem Projekt ” Fotografien von Fotografierenden”, aufgenommen habe. Ausgedruckt auf A3+ erkennt man nicht, mit welcher Brennweite, mit oder ohne 2x TC , fotografiert wurde.
Gut, Sportfotografie ausgedruckt auf A3 ist jetzt nicht der Massstab für hochwertige Fotos. Kommt dazu, dass die einen Tag später sowieso kein Schwein mehr interessieren.
Woher willst Du wissen, was ich für wen, in welchem Genre, wie hochwertig und in welchem Format drucke. Ausserdem hat das Projekt “Fotografien von Fotografierenden”, das ich im Zusammenhang mit 800mm Brennweite und 2x TC erwähnt habe, überhaupt nichts mit Sportfotografie zu tun. Du würdest noch staunen, wie viele Fotos ich nur schon für Sport- und Konzertbegeisterte, sowie die Sportler und Bandmitglieder alleine drucke. Diese Menschen lieben Emotionen. Emotionen sind der Massstab. Nicht ob das Bild am Rand bei 200% etwas schärfer oder weniger scharf ist.
Du kannst doch mit deinen Fotos machen, was du willst, hat ja niemand etwas dagegen. Das ändert aber nichts daran, dass mit einem 2-fach TK die BQ etwa 25 % weniger gut ist. Darum ging es nämlich bei dieser Diskussion, und nicht darum, ob man die ausgedruckten Fotos den Leuten trotzdem andrehen kann.
Thomas, deine Einschätzungen stimmen ziemlich genau mit den Testresultaten verschiedener Tester überein. 2-fach TK würde ich auch gar nie nehmen, und 1.4-fach TK nur an Festbrennweiten mit guter Lichtstärke, und an Zooms überhaupt nicht. Allenfalls noch an 2.8/70-200 oder 2.8/ 120-300, alles andere funktioniert nicht.
Naja, wenn Du einen 2.0 TK nicht nehmen würdest, ist es natürlich deine Entscheidung. Nur ist die Frage, hattest du jemals das 300 2.8 vor der Kamera – ich meine du bist im Nikon Lager unterwegs – aber ist ja auch möglich, dass du mal eine Sony ausprobiert hast.
Was die Tester aus dem „Sony Lager“ zu dieser Kombination sagen und wie die optische Leistung und Performance ist, kann man dann auch einfach online anschauen, nachschlagen und wenn das dann nicht reicht, einfach selbst überzeugen – so hatte ich es gemacht😉.
Und, aber ja, auch das neue Zoom funktioniert mit TC 1.4 noch gut.
Ich habe oben an Conny geschrieben, dass ein 2.8/300 mit 2-fach TK in der Regel besser ist als ein vergleichbares längeres Tele, also z.B. das 6.3/600. Ich würde es aber trotzdem nicht so kaufen, weil mir das 300er ohne TK zu kurz ist. Ich würde ein 4.5/400er mit 1.4-fach TK vorziehen, weil mir die 400 ohne TK mehr bringen und ich mit TK auch bei 6.3/560 wäre.
Welches neue Zoom, das Sony 4.5/100-400? Das würde ich selber nicht mit TK brauchen, sondern nur das 4.5/400er. Das gibts übrigens schon eine Weile von Nikon, und das ist bei mir auf der Kaufliste zusammen mit dem 1.4-fach TK.
Moin Rolf, danke für die Klarstellung. 👍
Habe gesehen, dass du Conny geantwortet hast.😉
Ich dachte mir, dass ich dennoch kurz Feedback geben wollte, da mir dein „nie“ etwas zu absolut war.
In der Gegend, in der du unterwegs bist, kann ich sehr gut nachvollziehen, warum einem 300 mm zu wenig sind.
Ich kann aber aus meiner Erfahrung und meinen Tests sagen, dass das 300er f/2.8 mit 1,4-TC gerade nicht nur das neue 100–400 f/4,5 im Zentrum schlägt. Genau deswegen war das 300er f/2.8 für mich alternativlos, mal ganz abgesehen vom Gewicht und dem kleineren Packmaß.
Ich denke, das 300 mm aufgrund der „geringen“ Brennweite zu Unrecht unterschätzt werden und man nur einen kleinen Einsatzbereich sieht, neben der Lichtstärke.
Natürlich ist der Preis für viele ein Stolperstein.🤷♂️
Bei Nikon kann ich nicht mitreden.
Ich hätte zwar die Möglichkeiten, aber momentan reizt mich da sehr wenig – kann sich aber zukünftig ändern.
Dir weiterhin viele schöne Bilder in deiner traumhaften Gegend und viel Freude mit der Neuanschaffung!👋
Denke für deine Antwort, es weiss ja jeder selber, was für ihn am besten ist und hat auch entsprechende Gründe dafür. Wünsche auch dir weiterhin tolle Bilder und herzliche Grüsse zurück!
Genau so ist es. Canon und Nikon haben Teles mit eingebauten Telekonvertern, da ist die Qualität am besten. Wenn es einen wirklichen Experten betreffend Tests gibt, dann ist es A. Landt. Schade, dass seine Zeitschrift “Fototest” eingestellt wurde, die habe ich regelmässig gekauft, seriöser geht es nicht mehr.
Ja. Teile ich. Unaufgeregt und sachlich… fehlt bisweilen in der Welt…
Ich habe ein RF 400 2.8 von Canon – es hat keinen eingebauten TC🤷♂️ – es ist ein Tele😉.
Meine Aussage bezog sich auf die von Thomas Nordsee zitierte Aussage von A. Landt, nicht auf deinen Kommentar.
Ja, richtig.
Nur ist die Aussage „Canon und Nikon haben Teles mit eingebauten Telekonvertern, da ist die Qualität am besten.“ – sachlich nicht korrekt (Canon) und die Aussage hinsichtlich der Qualität der optischen Leistung mir auch zu absolut formuliert.
Nochmals herzliche Grüsse👋.
Damit meinte ich, dass Telekonverter, die speziell für ein Tele abgestimmt sind, wie das bei schon eingebauten der Fall ist, die Leistung in der Regel am besten ist. Ein normaler TK performt nicht an jedem Tele des Herstellers genau gleich gut. Das konnte man auch bei prominenten Testern wie Colorfoto oder Fototest von A. Landt, die eigene Labore hatten, so nachlesen.
Das einzige Objektiv bei Canon mit einem (offiziell) eingebauten, zuschaltbaren Extender hat nur das EF 4,0/200-400mm L.
Es gibt bei Canon ja aber auch noch die beiden RF 5,6/800mm L und 8,0/1200mm L die eigentlich ein 2,8/400 und ein 4,0/600 mit jeweils fest eingebautem 2,0x Extender sind. Aber das gibt Canon nicht offiziell zu. 😉
Bei Nikon Z sind es unterdessen zwei: Das 4/600 mit 1.4-fach TK sowie das 2.8/400 mit 1.4-fach TK. Sony hat meines Wissens keines.
Das stimmt. Canon (auch) noch nicht.
Das was hier diskutiert wird, ist alles nicht neu und seit Jahren bekannt. Für mich stellt sich vielmehr die Frage, ob man einem gedruckten Bild ansieht, ob es mit einem 2x TC fotografiert wurde. Das mag für jene interessant sein, die die Fotografien bei 200% auf dem Bildschirm ansehen. Nicht aber für jene, die gedruckt und auf gehängte Bilder betrachten. Mich hat jedenfalls noch nie jemand gefragt, ob ich ein Bild, das öffentlich aufgehängt ist, mit einem 2x TC fotografiert habe.
Moin erstmal, mich hat auch noch niemand gefragt, ob ich einen 2,0 TC im Einsatz habe… und man wird es im Druck bestimmt nicht erkennen. Meine Hinweise waren also ehrlicherweise unnütz- und ich ärgere mich auch, dass ich überhaupt etwas dazu gesagt habt. Wenn ich mir die lange Diskussion anschaue… puh. Aber: ich meine einen Qualitätsunterschied zu erkennen bei Z 800/6,3 mit TC 2,0 z. B. F13 in Lightroom… schwammiger, Kontrastverlust. Für die Praxis ohne Bedeutung… für mich aber interessant und erwähnenswert. Einfach zum Teilen zwischen interessierten und toleranten Kameraden. Teilen lasse ich, das Interesse bleibt. 👋🏻 in den Süden…
Hallo Thomas, wenn ich antworten darf… warum bereust Du geantwortet zu haben? Natürlich wirst Du bei Deinem 800mm f/6.3 Objektiv hier bei f/13 Nachteile was sehen müssen! Einfach weil das System schon weit in der Beugungsunschärfe drin bist. Es sind ja völlig verschiedene Dinge die da Einfluss haben. Wie gut ist die Schärfe und wie gut ist die chromatische Aberration korrigiert. Denn diese Fehler werden mit dem Faktor des Telekonverters gnadenlos verstärkt, und hier kommt es essentiell auf die optische Konstruktion an, wie gut das dann funktioniert. Die Lichtstärke gehört nicht dazu, solange man nicht in die Beugungsunschärfe kommt. Die Beugungsunschärfe gehört nicht zu optischen Fehlern, das ist reine Physik und lässt sich nicht ausblenden oder konstruktiv verbessern! Konverter sind ein afokales Linsensysteme und sind kein Unding oder Teufelszeug! Das Gegenteil ist der Fall, durch quasi jedes optische System wo wir durchschauen, ist es notwendigerweise vorhanden, ansonsten könnten wir nicht wirklich was gescheites sehen. Nur nennt sich das beim Fernglas, Mikroskop, Teleskop usw. Okular! Es ist exakt das gleiche optische Prinzip. Beim Mikroskop und Teleskop ist es austauschbar um die Vergrößerung zu ändern. Eintreffende Parallelstrahlen werden parallel ausgegeben und divergente Strahlen, welche durch das konvexes Linsensystem erzeugt werden, wird entsprechend… Weiterlesen »
Moin Conny, ich lernte viel dazu – muss einiges noch nacharbeiten… mein liebster Wegbegleiter bleibt der TC 1,4 am 400/4,5. Aber: es stellt nicht zum ersten Mal heraus… das Medium hier ist für vertiefende Diskussionen möglichst ohne Missverständnisse nicht immer geeignet. Nachfrage: „meine 5 Cent…“ : hier leide ich unter einer Blockade… was soll es bedeuten?
Umgangssprachlich sowas wie “mein Senf zu dem Thema”… 😉
Top der Mann! Entspannt die Fachdiskussion…
Moin Thomas,
sehe gerade deinen Post und schließe mich Conny an: Warum bereuen?
Ich persönlich finde die Diskussion doch sehr nett und die Ausführungen von Conny ausgezeichnet. Das kenne ich hier auch anders🤷♂️.
Den Dialog mit dir empfand ich ebenfalls als sehr nett.
Wie auch immer, allen hier ein schönes und fotografisch erfolgreiches Wochenende – egal, ob mit oder ohne TC.👋
Fein. Morgen 7-8 Bft… viel Wind und gute Fotos!
Moin, ich hoffe mal du bis örtlich flexibel😉.
Finde ich gut, dass du deine Einschätzungen niedergeschrieben hast. Es zeigt einfach, dass Testresultate nicht nur graue Theorie sind, sondern dass man die Qualitätsunterschiede durchaus auch von blossem Auge feststellen kann.
Wenn man es ausdruckt wird mit Sicherheit nicht danach gefragt, ob es mit einem 2x Extender aufgenommen wurde.
Müßte nicht eher die Frage gestellt werden, ob man es ausdruckt, weil einem die Qualität nicht gut genug ist, weil man es mit einem 2x Extender aufgenommen hat (sofern es daran liegt)?
Das hat was, eine Druckmaschine kann nämlich ein Foto gar nicht in der vollen digitalen Auflösung eins zu eins wiedergeben. Das verzeiht also auch Fotos mit 2-fach TK.
Diese Aussage ist stimmt überhaupt nicht.
Nein, man druckt es nicht, weil die Qualität nicht gut genug ist. Weshalb sollte man ein schlechtes Bild drucken? Man druckt es auch nicht, weil es mit einem 2x Extender aufgenommen wurde. Man druckt es, weil es den Betrachter emotional anspricht. Auch Bilder, die mit einem 2x Extender fotografiert wurden, können den Betrachter emotional ansprechen. Erst ein gedrucktes Bild ist für mich ein fertiges Bild.
Das sind sicher tolle Objektive, aber ich würde nie eine Tele Festbrennweite kaufen. Ich finde ein 100-500, 200-800 oder 200-600 einfach flexibler, was ist schon heute noch eine Blende mehr Licht? Wie unflexibel man wird, merke ich ja schon wenn ich beim 100-500 den 1.4 Konverter drauf habe, dann habe ich 375 bis 700mm. Für mich ist das nix, aber für den ein oder anderen Sonyaner sicher interessant.
Moin Joe, klar das 100-500 ist schon okay, solange man Licht hat. Von der optischen Leistung auch akzeptabel, auch im Vergleich mit einigen 100-400 Zooms anderer Hersteller.
Dennoch würde ich mein 400 2.8 in vielen Situationen vermissen, wenn mal mit Canon unterwegs – dann wird es mit dem 1.4 TC auch eine sinnvolle Kombination.
Wir reden ja nicht von 400/2.8 für 3’000.-€, das würde ich trotz meiner Abneigung gegen Tele-Festbrennweiten sofort kaufen, sondern von 4.5 und damit ist der Unterschied zu 5.6 tatsächlich aufgrund der entsprechenden Software nicht mehr relevant. Das 100-500 ist meiner Meinung nach genial, optisch sehr gut, als Quasi-Makro ebenfalls topp und relativ leicht und mit dem 28 -70/2.0 und dem 70-200/2.8z eines meiner drei immerdrauf Objektive.
Auch ich würde nie eine Tele Festbrennweite kaufen. Zu unflexibel.
Für Interessierte
Ich habe mal die MFT rausgesucht für die beiden neuen Festbrennweiten und des 300 f/2.8 gesucht.
Danach absolut Spitzen massig …
Laut CameraDesicion (grob übersetzt):
Gibt es bisher aus den vorhandenen 358 Diagrammen, nur 4 welche so flach verlaufen:
Die beiden neuen Sonys 400er f/4.5 GM und 600er f/6.3 GM
Das Nikon 800mm f/6.3
und das Sony 400mm f/2.8 GM.
Alles vier sind Super-Tele-Prime-Objektive …
Ich hab leider überhaupt nichts über das neue 100-400er f/4.5 GM gefunden nur halt vom Alten, aber das ist ja bekannt.
Denn hier haben wir erstmalig einen Präzedenzfall, wie gut modernste Highend Telezooms mit modernsten Highend Festbrennweiten der gleichen Generation am langen Ende mithalten können.
Das Sony 100-400m f/4.5 GM im Vergleich zu der Festbrennweite Sony 400mm f/4.5 GM
Hier nacheinander die Links auf die beiden Diagramme bei Sony
MFT Diagramm Sony Sony FE 400mm f/4.5 GM OSS
https://www.sony.com.tw/image/550bcb2b575fa34ca1f090805f6bd47a?fmt=png-alpha&wid=600
LG
MFT Diagramm Sony Sony FE 600mm f/6.3 GM OSS
https://www.sony.com/image/f824f5a30efdab4d3c7c26a5708a7b77?fmt=png-alpha&wid=600
Legendenbeschreibung hab ich vergessen da nicht im Diagramm
MTF ChartMTF (Modulation Transfer Function) describes how well a lens can reproduce fine details, measured as the degree of contrast achieved between finely spaced lines.
[1] Contrast (%) [2] Distance from optical center of lens (mm) [3] Max. aperture [4] F8 aperture [5] Spatial frequency [6] 10 line pairs / mm [7] 30 line pairs / mm [8] Radial values [9] Tangential values
Meine einfache Freitextanleitung zum Lesen der Diagramme für Leute die das nicht kennen 😉
Sony zeigt 4 Linien => rot und rot gestrichelt und blau und blau gestrichelt.
Die roten Linien haben 10 Linienpaare pro Millimeter, was den breiten Kontrast und die Wirkung des Bildes darstellt.
Die blauen Linien haben 30 Linienpaare pro Millimeter, was feine Details abbildet, wie z.B. Federn eines Vogels.
Durchgezogene Linien sind radial, gestrichelte Linien sind tangential.
Wenn sich die durchgezogene und gepunktete Linie trennen, zeigt das Objektiv in diesem Bereich des Bildes Astigmatismus.
Sony zeigt zwei Diagramme, eines mit der größten Blende und eines mit f/8, sodass man leicht erkennen kann, was beim Abblenden passiert.
LG
MFT Diagramm Sony Sony FE 300mm f/2.8 GM OSS
https://sony.scene7.com/is/image/sonyglobalsolutions/mtf_chart-1?$ColumnStatic$&fmt=png-alpha
sorry beim 800er Nikon habe ich mich mit der Blende vertan….
Hi Conny, mal ein Link für das Zoom 100-400 f4.5:
https://www.sony.com.sg/electronics/camera-lenses/sel100400mc
super thx…
Na, Conny, Nikon kanns also auch, sogar beim 800er. Also alles brauchbar und im grünen Bereich. Aber nicht vergessen, wenn man da einen 2-fach TK anschraubt, ist die Kurve nachher so eng, dass sie im Diagramm gar keinen Platz mehr hat. 🤣
Ämm… was heisst eigentlich eine gerade Linie, dass die Schwächen gleichmässig verteilt sind? 🤔
Vielen Dank Conny und Lassi für eure Arbeit. Dieses Wochenende fotografiere ich gerade einen Concours (Springreiten) mit dem 100-400mm F/4.5 GM und dem 50-150mm F/2 GM.
Auch Dir danke 👍