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Viltrox: Drei AF-Objektive für Fuji X, Sony E und Canon M im Anmarsch

Hersteller Viltrox wird bald drei neue Autofokus-Objektive mit Anschlüssen für Fuji X, Sony E und Canon M auf den Markt bringen.

Objektive von Drittherstellern liegen im Trend

Sigma, Tamron, Samyang – sogenannte „Dritthersteller“ von Objektiven haben sich in den letzten Jahren immer mehr einen Namen machen können. Klar, wenn man sich ein Objektiv von Canon, Nikon, Sony oder Fujifilm kauft, dann macht man damit in aller Regel nichts falsch. Doch bei einigen dieser Hersteller gibt es einfach einige Lücken im Objektiv-Portfolio und man vermisst als Fotograf eine ganz bestimmt Brennweite. Da kann dann das passende Objektiv von einem Dritthersteller interessant werden. Alternativ überzeugen Dritthersteller oftmals mit günstigeren Preisen als der eigentliche Hersteller – und nicht jeder braucht bei jedem Objektiv immer zwingend absolute Premium-Qualität.

Drei neue Viltrox Objektiv geleakt

Heute wurden drei neue Autofokus-Objektive des chinesischen Herstellers Viltrox geleakt. Die neuen Brennweiten sollen angeblich im November auf den Markt kommen und dann für spiegellose APS-C-Kameras von Fujifilm, Sony und Canon verfügbar sein. Es soll sich um die folgenden drei Brennweiten handeln:

  • Viltrox 23mm f/1.4
  • Viltrox 33mm f/1.4
  • Viltrox 56mm f/1.4

Fujirumors hat auch bereits ein erstes Bild sowie technische Daten der drei neuen Objektive veröffentlicht:

Viltrox 23mm f/1.4 Spezifikationen

Öffnungsbereich: 1,4 – 16
9 Blendenlamellen
10 Gruppen, 11 Gläser
Filtergröße: 52 mm
Gewicht 250 g

Viltrox 33mm f/1.4 Spezifikationen

Öffnungsbereich: 1,4 – 16
9 Blendenlamellen
9 Gruppen, 10 Gläser
Filtergröße: 52 mm
Gewicht 270 g

Viltrox 56mm f/1.4 Spezifikationen

Öffnungsbereich: 1,4 – 16
9 Blendenlamellen
9 Gruppen, 10 Gläser
Filtergröße: 52 mm
Gewicht 290g

Das sind Gläser, die man definitiv mal im Blick behalten kann. Denn Viltrox hat mit Autofokus-Objektiven wie dem 85mm f/1.8 für Fuji und Sony schon gezeigt, dass man durchaus in der Lage ist, ansprechende AF-Objektive zum vergleichsweise günstigen Preis anzubieten:

Viltrox 85mm f/1.8 AF
9 Bewertungen
Viltrox 85mm f/1.8 AF
  • Ausgezeichnete Ergebnisse bei Porträts
  • Inklusive Autofokus
  • Für Fuji und Sony erhältlich

via: Mirrorlessrumors | Quelle: Fujirumors

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

131 Kommentare

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  • Na jetzt ists zu spät. Hab ich mir lange für Fujifilm gewünscht, “leider“ hab ich bereits alls Primes die man so braucht.

    Hat mich eh immer gewundert das keiner Anstalten macht was für APS-C zu machen was auch von Fuji genutzt werden kann. Hier ist genug Potentziel vorhanden und macht Fujifilm in der Breite spannender.

    Wenn die Daten so stimmen und die Qualität ähnlich wie bei dem er ist, dann hat man kleine leichte Linsen zu Schnäppchenpreis. Das wäre schon was!

  • Richtig, die sollte man im Blick behalten. Ausser Metabones ist Viltrox der einzige Hersteller, der für mFT einen passenden und vor allem tatsächlich funktionierenden Speedbooster zum Canon EF-Bajonett anbietet, bzw zumindest solange ich mich darüber informiert hatte, anbot. Der Viltrox Speedbooster ist sauber verarbeitet und funktioniert einwandfrei, zumindest mit den EF-Linsen, die ich bisher ausprobiert habe. Viltrox ist zwar hier bei uns eine weitestgehend unbekannte Firma was Objektive betrifft. Sie scheinen aber einen guten Job zu machen und aus meiner Sicht verspricht die Qualität des Speedboosters auch einiges bei ihren Objektiven. Auch zum 85mm 1,8 habe ich bisher praktisch keine Kritik gelesen, selbst der AF scheint gut zu funktionieren. Allerdings kommen mir auf den Abbildungen die drei neuen Viltrox-Objektive ziemlich voluminös vor, wenn ich die mit den Fuji-Originalen vergleiche.

      • Das stimmt, der Filterdurchmesser und die Abbildungen haben mich dann auch etwas irritiert. Aber vermutlich hast Du recht, die Abbildungen täuschen vermutlich etwas über die wahren Grössenverhältnisse.

    • …kann ich dir nur zustimmen, habe/hatte vier verschiedene Adapter/Speedbooster von Viltrox, sie sind Preis-Leistung ungeschlagen, habe sogar meinen Metabones EF auf E deswegen verkauft. Wenn die Objektive auch in dieser Range liegen dann aber Holla!!

  • das 23er ist schonmal sehr interessant. aber leider versuchen es wieder alle mit lichtstarken trümmern. ich würde mir mal ein 90mm f2.8 af wünschen oder ein 200mm f4 af macro. irgendwann dann auch ein „xc 16- 135mm“.

    zunächst bin ich erstmal froh, daß sich überhaupt jemand an fuji mit einem af heranwagt.

  • Ist doch schön; Dank den Chinesen gibts auch noch bezahlbare Objektive für Fuji …

    Na, und die Brennweiten: 23, 33, 56, wie originell, kenne sonst niemanden, der sowas anbietet. Ich meine, 24 und 35 hat doch jeder, aber 23 und 33?? Na, wenn das nicht nach der ultimativen Marktlücke aussieht!! Und dann noch f1.4, ob da bei Offenblende überhaupt was scharf ist? Und AF auch noch, das hat nicht mal Zeiss!

    Also wenn da die Fujifotografen nicht zuschlagen, sind sie selber schuld …

    Und dann noch eine einheitliche Filtergrösse … die Sparfüchse werden nicht widerstehen können …

    Wie ist eigentlich der Service? Muss man die Teile nach China zurückschicken, oder gehen die unter Wegwerfobjektive durch?

    • auf der anderen Seite gibt es Nikonfotografen die so richtig in die Ausrüstung investieren und dann sich einen bezahlbaren Campingurlaub gönnen und darüber klagen wie hoch die Hotelpreise in der Schweiz sind 👍 Hat Nikon überhaupt lichtstarke Festbrennweiten für das DX Format im Programm (mal abgesehen vom 35/1.8)
      Tja Rolf, nicht einmal die Chinesen setzen noch auf die sterbenden DSLR Kameras von Nikon 😂 ansonsten bieten die Chinesen für Fuji,mFT,Canon, Sony und gar Leica Alternativen an 📸

    • Rolf, Deinen Sarkasmus habe ich verstanden und teilweise hast Du ja auch recht. Die Fuji-Objektive sind nicht die Billigsten. Gemessen an ihrer Qualität sind sie aber meiner Ansicht nach im wahrsten Sinn des Wortes „Preis-Wert“. Wenn ich mir beispielsweise die Preise von vergleichbaren Canon L-Objektive anschaue, dann sind diese in der Regel höher.

      Die krummen Werte 23mm, 33mm und 56mm erklären sich vermutlich damit, dass man unter Berücksichtigung des Cropfaktors möglichst nahe an die klassischen Festbrennweiten 35mm, 50mm und 85mm herankommt. Ich habe die Originale 23mm 1,4 und 56mm 1,2 und ja, da ist tatsächlich bei Offenblende noch etwas scharf 😉

    • Hallo Rolf
      Nix für Nikon dabei.
      Liegt wohl daran, dass Chinesen ein feines Gespür für den Untergang haben.
      Da kaufen die lieber gleich den ganzen Laden oder nur den Markennamen.

      • Könnte eventuell auch daran liegen, dass Nikons DX DSLM noch nicht allzu lange auf dem Markt ist. Moment mal… die haben da ja noch nichts.

    • Hi Rolf Carl,
      also, das 1.4 Fuji 23er ist schon eine etwas ältere Linse, die einfach unter ihrem langsamen AF leidet. Und relativ groß ist sie auch.
      Das Fuji 1.4/35 ist ebenfalls recht langsam beim AF, ist aber ansonsten eine so feine Linse, daß ich mir da wenig Interessenten für das Viltrox 33mm für Fuji vorstellen kann.
      Und das Fuji 1.2/56 ist ja anerkanntermaßen dermaßen gut, da wird Viltrox auch für den halben Preis vermutlich vergleichsweise teuer beim 1.4/56 im Vergleich zum Fuji sein. Allerdings habe ich sowenig Verwendung für ein 85er, da kann man sich schonmal so eine günstige Linse überlegen.
      Nix gegen Nikon Objektive, aber Fuji ist da locker auf Augenhöhe. Optisch gesehen gibt´s da wirklich garnichts zu meckern.

      • hallo ingo,
        hast du das 23mm f1,4? was verstehst du unter langsam? wie zufrieden bist du mit dem objektiv? eigentlich habe ich gelesen, daß der autofokus des 23mm f1,4 ein ziemlicher kracher sein muss. wurde sich dabei vielleicht auf die genauigkeit bezogen? ich frage, weil mich das objektiv sehr interessiert und ich in betracht ziehe es in den nächsten jahren anzuschaffen. (reihenfolge steht noch nicht fest 😉 )

      • Hi Daniel,
        genau sind eigentlich alle Fujinons, insbesondere mit den neueren Gehäusen.
        Nein, der AF ist vergleichsweise langsam, jedenfalls verglichen mit anderen Fuji Objektiven.
        Deutlich schneller ist da schon das 1,4 16er, das ich optisch sogar noch besser finde. Und das 23er ist kein WR Objektiv, was für mich schon wichtig ist.
        Ausserdem ist die Linse schon relativ groß und wiegt auch nicht wenig, was allerdings vermutlich für die Qualität spricht.
        Ich hatte auch gehofft, daß das 23er relativ verzeichnungsfrei ist.
        Dazu kommt, irgendwie ist das auch nicht meine Brennweite, das 1.4 35 liegt mit mehr. Hat zwar einen anderen Charakter beim Bokeh als die anderen Fujinons, funktioniert aber für mich.
        Und, lach bitte nicht, aber auch das 27er liegt mir mehr. Es hat für mich eine wirklich schöne und klassische Zeichnung.
        Aber enttäuscht wirst du sicher nicht vom 23er sein, wenn du nicht gerade Sport damit fotografieren willst.

      • Ingo,

        Reusper, reusper, 23mm 1,4 und langsamer AF??? Was fotografierst Du denn mit dem 23er, dass Dir der AF zu langsam ist??? Ja, die Objektive der 2,0er Serie sind schneller. Das ist aber bei den markant unterschiedlichen Baugrössen auch nicht verwunderlich und geht vermutlich aus physikalischen Gründen auch gar nicht anders. Ich habe das 23er, 1,4 und hatte es mit dem 35mm 1,4er vor der Anschaffung verglichen. Gerade wegen des meiner Ansicht nach viel schnelleren AFs des 23mm 1,4 hatte ich für dieses und für das 35mm 2,0 und gegen das 35mm 1,4 entschieden. Das 23mm 1,4 ist hinsichtlich der optischen Qualitäten mit das Beste was ich an Objektiven je hatte und es erlaubt mir gerade hinsichtlich der Strassen- und Reisefotografie blitzlose Einsätze auch lange in die Tagesdämmerungszeit hinein. Ich hatte es genau für diesen Zweck vor wenigen Wochen über fast 3 Wochen im Ausland im Einsatz, hatte auch das 35mm 2,0 dabei und trotzdem mich fast immer für den Einsatz des 23ers und nicht des 35ers entschieden ua deshalb, weil ich zum genannten Einsatzzweck nie in die Situation kam, in der ich den etwas schneller AF der 2,0er Serie benötigte, mir zudem der Bildwinkel und -look des 23ers für diesen Zweck mehr zusagt. Der AF des 23ers 1,4 war immer ausreichend schnell. Lange Rede kurzer Sinn, ich bin mit dem 23er hoch zufrieden und würde es mir jederzeit wieder anschaffen.

      • Hi Thomas,
        ich sage ja auch nur relativ langsam. Klar, mit dem 1.4/35 verglichen ist das plötzlich schnell. Aber das 35er ist nun wirklich nach dem 27er das langsamste Objektiv, das ich überhaupt für Fuji kenne (gut, das 50-230 ist auch eine Schnecke).
        Wenn du bewegte Objekte aufnehmen willst, gerade auch Sport im mittleren und Nahbereich (denk an Radfahrer, die in einer Kurve nah an dir vorbeifahren), dann hat das 23er einfach einen ziemlich langsamen Autofokus.
        Schnell, auch bei bewegten Motiven indoor, ist ganz klar das 90er. Das hat zusammen mit dem ebenfalls sehr schnellen 100-400er nämlich gleich vier Magneten verbaut, und das spürt man deutlich.
        Schnell ist, natürlich, auch das 2/200, wobei ich das nur auf der Photokina probieren konnte.
        Im Weitwinkelbereich ist das 1.4/16er sehr schnell.
        Verglichen mit den Objektiven ist das 23er schon eher langsam.
        Was ich übrigens auch gehofft hatte, ist, daß das 16-55 schneller ist. Referenz ist da allerdings auch das 24-70 von Nikon, das ist öfter mal probiert habe.
        Nimm das bitte nicht als allgemeine Kritik am 23er, ist schon eine gute Linse für viele Einsatzbereiche. Allerdings ist das 16er sogar besser, was die Verzeichnung betrifft. Also ist das 23er eher eine Portrait-Linse für mich, und da ist es natürlich stark.

      • hallo ingo,
        ok, das 16mm f1.4 muss ja auch nicht mit der gleichen tiefenschärfe arbeiten. 😉 das 16er ist auch nicht das was ich suche. in dem brennweitenbereich habe ich mich für das 16mm f2.0 entschieden, welches mal eben in die jacken- oder hosentasche passt. kombiniert mit dem 27mm f2.8 ist man auf fast alles vorbereitet. 😉
        wr ist mir bei den 23mm auch nicht so wichtig. bei fuji habe ich bei den systemkameras derzeit ohnehin die x-m1 und die x-t10. die x-m1 konnte mir noch nicht ersetzt werden. ich hoffe noch immer, daß fuji die x-e… dann mit klappdisplay in derzeitiger größe und mit eingebauten blitz herstellt. traumhaft wäre dann noch die iso-einstellung wie bei der x100f. 😉 die x-t10 wird mich auch so lange begleiten bis die gleiche größe der x-t1 mit der ausstattung der x-t3 auf den markt kommt. 🙂

        das 27mm f2.8 ist das objektiv das mich am meisten begleitet. ich liebe dieses objektiv und diese brennweite. leider gibt es aber auch kein 27mm in lichtstark. das objektiv ist sogar an der x-m1 schnell und die bilder sind immer scharf. wenn der fokus daneben liegt, dann bin ich es schuld.

        nein, das 23mm soll mir dienen für architektur und event-aufnahmen. da geht es vor allem um die blendenöffnung und natürlich die bildqualität. wenn das 27mm f2.8 also langsamer ist als das 23mm f1.4, ist mir das 23er dicke schnell genug. 😉

      • Hi Ingo,

        mir scheint, wir diskutieren hier um des Kaisers Bart und ein wenig aneinander vorbei. Du hast als Massstab für die Schnelligkeit des 23er 1,4 vor allem das 16er 1,4 genommen und kommst zum Ergebnis, das 23er ist langsamer. Ich habe das 35er 1,4 als hauptsächlichen Vergleichsmassstab genommen und komme zum Ergebnis, das 23er ist schneller. Für Deine Einsatzzwecke mag es DIr auch zu langsam vorkommen, für meine Einsatzzwecke erscheint es mir hingegen schnell genug. Somit haben wir wohl beide aus unserer subjektiven Sichtweise mehr oder weniger recht. Hauptsache, wir haben für unsere jeweiligen Einsatzzwecke jeweils eine geeignete Linse im Fuji-Programm gefunden. Was will man mehr 😉 ?

        Es kann auch durchaus sein, dass das 23er 1,4 für Sportfotografie weniger geeignet ist. Das kann durchaus sein. Ich bin auch ehrlich gesagt aufgrund der Brennweite auch noch nie auf die Idee gekommen, es dafür zu verwenden. Allerdings habe ich gerade vor einigen wenigen Wochen das 23er 1,4 für Serienaufnahmen mit AF-C und sehr schnellen Verschlusszeiten (bei sehr guten Lichtverhältnissen) für Sprünge meiner Kinder in ein Schwimmbecken genutzt. Ich hatte dabei zwischen 150-200 Aufnahmen angefertigt und nahezu alle waren scharf, es waren maximal 5-10 unscharfe Aufnahmen dabei. Mit anderen Worten, auch für diese doch eher schnellen Bewegungen war bzw ist es meiner Erfahrung nach geeignet. Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will gar nicht abstreiten, dass das 16er noch schneller scharf stellt. Wenn das Deine Erfahrung ist, dann ist es auch so!

        daniel muss sich nun aus zwei nicht ganz deckungsgleichen Aussagen ein Bild über die Eignung des 23ers 1,4 für seine Einsatzzwecke machen. Mir scheint aber, er hat uns beide verstanden und schon den richtigen Schluss für sich gezogen.

      • @Daniel
        Ja, dann ist die Geschwindigkeit locker ok für dich.
        Für Events wirst du es sicher gerne einsetzen, Bildqualität ist natürlich auf einem sehr hohen Level.
        Architektur muß ich leider sagen, dafür scheint es eher nicht gerechnet zu sein. Die Verzeichnung finde ich dafür einfach doch zu deutlich für ein umgerechnet auf Vollformat 35mm Objektiv, obwohl du da sicher am Rechner noch einiges korrigieren kannst. Aber wenn es dir um schöne Bilder romantischer Villen im Süden (als Beispiel) bei Sonnenaufgang geht, dann ist das 23er ein schönes Objektiv das die Stimmung sicher sehr gut einfängt.
        Was die Gehäuse angeht, die X-T1 und die X-T3 fühlen sich ziemlich gleich an. Daß die eine unterschiedliche Größe haben, wäre mir überhaupt nicht aufgefallen. Kann ich ja mal vergleichen.
        Das 27er lasse ich auf der X-E2, die für mich genau die richtige Größe hat. Die X-E3 braucht da schon einen Griff für meine Hände (sind nicht allzu groß) und die X-E2 wirkt einfach solider als die X-E3, die ich schon leicht an einigen Stellen leicht eindrücken kann. Und wenn ich daneben drücke, verfärbt sich sogar das Display leicht. Allerdings haben sie die erste Serie der X-E3 tatsächlich überarbeitet, z.B. wackelt bei den neueren Modellen die Daumenablage nicht mehr.
        Hast du für Architektur eigentlich das Venus Laowa Zero-D auf dem Schirm? Ich hab das leider nicht, aber ist auch eine der Linsen, die mich stark interessieren.

      • @Thomas,
        ja, klar. Was wir drei gemeinsam haben ist, daß wir da Fuji System schätzen und auch dessen Fähigkeiten einschätzen können.
        Du hasst völlig recht, je nach Anforderung findet jeder etwas anderes passendes im Fuji System. Und allen Linsen gemeinsam ist die hohe Abbildungsqualität, finde ich.

      • hallo thomas, ja ich habe mich für das 23mm f1.4 entschieden. aber ich warte trotzdem noch die viltrox-objektive ab.

        hallo ingo, ich habe bereits das samyang 12mm f2.0 und bin sehr zufrieden damit. man darf nur nicht vergessen abzublenden, da es bei offenblende zu sehr am rand abdunkelt. ich will mir für das kommende jahr noch das 10-24mm f4.0 anschaffen. das wird dann verstärkt für architektur eingesetzt. ich hoffe es ist perfekt für die französischen schlösser. 😉
        der größenunterschied zwischen x-t1 und x-t3 ist gewaltig. auch ist die x-t3 rund 150g schwerer als die x-t1. ich hätte nichts dagegen, wenn fuji einen größeren unterschied zwischen x-h und x-t erzeugen will, dann bitte vor allem in der größe. für mich ist die x-t10er reihe für reisen und wandern ideal. aber die anordnung der bedienelemente der x-t1er reihe ist einfach viel besser.

        ingo und thomas, ich fürchte die geschwindigkeiten der drei objektive erklären sich recht einfach. das 16mm hat eine geringer tiefenschärfe als das 23mm, welches wieder eine geringere tiefenschärfe hat als das 35mm. das allein ist schon grund genug für die geschwindigkeit des autofokus. nun ist noch die frage in welchen abständen die entfernungen des jeweiligen objektivs eingestellt wird.
        viele glauben ja, objektive mit der mark ii bezeichnung seien immer besser. das stimmt aber nicht ganz. meist wird die gleiche technik verwendet. nur die programmierung wird anders umgesetzt. wenn fuji für alle drei objektive nun die gleiche logische programmierung verwendet, ist aufgrund der tiefenunschärfe logisch, daß die längeren brennweiten langsamer sind.
        eine inovation für die ingenieure wäre vielleicht, daß man auch die geschwindigkeit seines objektivs konfigurieren könnte. also daß die schärfepunktebenen im menue einstellbar wären. höhere abstände gleich höhere geschwindigkeit. kleinere abstände gleich präziserer autofokus in der bildebene(tiefe).

      • Hi Daniel,
        also, das 10-24 ist tatsächlich erstaunlich verzeichnungsfrei. Und abgeblendet sollte auch die Schärfe gleichmäßig bis an den Bildrand gehen. Ist schon ein gelungenes Objektiv. Kombiniert mit dem 1,4/23 ist dann schon einiges abgedeckt, von Architektur bis Event wirst du damit glücklich werden, denke ich. Wobei die Neugier bei mir immer auch das 8-16mm auf den Plan ruft. Ich glaube aber nicht, daß es optisch so wesentlich besser als das 10-24 ist, daß ich ernsthaft über eine Anschaffung nachdenken würde. Dafür ist das 10-24 einfach auch zu gut.
        Was das 16er betrifft, das setzt ja nun nicht jeder für Sport ein. Ja, es ist merklich schneller als das 23, hat nicht nur mit der Tiefenschärfe zu tun. Sonst wäre das 23er ja auch schneller als ein 90er oder gar ein 200er. Ist es aber nicht. Ich würde darauf wetten, daß das 16er eine optimierte Rechnung hat, WR hat es ja auch bekommen. Im direkten Vergleich bei bewegten Objekten merkt man das.
        Macht aber nichts, für Portraits und Event ist es natürlich locker schnell genug.

      • Ach, äh, Daniel,
        was ich noch vergessen habe. Auch bei Fuji scheint es Unterschiede in den Fertigungstoleranzen zu geben, probier vorher die Linsen, wenn du sie kaufen willst.

      • hallo ingo,
        ich lasse mir immer viel zeit bei der auswahl von technik. so natürlich auch bei den objektiven. hier wird nichts übereifert. so ist für mich klar, daß das 8-16mm nicht in die engere auswahl kommt. die beiden objektive geben sich nicht viel. vielleicht in der geschwindigkeit. aber das juckt mich nicht so sehr. ich weiß nicht wie interessant die 8mm vs 10mm bei meinen bildern sein würde. aber die 16mm vs 24mm sind für mich ein klares kaufargument für das 10-24mm. zum beispiel bei führungen durch schlösser muss ich oft schnelle entscheidungen treffen und schnell den richtigen winkel und brennweite wählen. ein objektivwechsel kommt da nicht in frage. da bin ich mit dem 10-24er besser beraten. auf die zweitkamera dann noch ein 35mm für eventuelle tiefenschärfe/tiefenunschärfe und los gehts.

        außerdem sehe ich nicht die 1000,-€ preisunterschied bei den beiden objektiven. das überlasse ich den profis.

  • So ein Fuji X-E3 Gehäuse habe ich neu für 649 gesehen, dazu das Viltrox 23mm f/1.4 und das Viltrox 56mm f/1.4 und schon hat der Kunde für wenig Geld eine außergewöhnliche Kombination für gute Bilder erworben.

    Viltrox hatte ich bisher nicht auf dem Schirm, hat da schon jemand eine persönliche Erfahrung gemacht?

    • Ja. Ich habe damit Erfahrungen gemacht.
      Vor rd. 4 Wochen auf YT bei Dustin Abbott gesehen (einem der wenigen YouTuber, denen ich etwas traue) und in Deutschland nur bei Ama**n entdeckt. Also bestellt und wenige Tage (3 oder 4) später war tatsächlich die eMount-Variante da. Hatte selbst fast eher mit der Fuji-Version gerechnet.
      Nur soviel: Bin Hobbyist. Nutze es an der a7.2. Es ist tatsächlich ein Objektiv für KB. Es funktioniert tadellos an meiner Kamera, wird also von ihr erkannt. Gefilmt habe ich aber nicht damit.
      Mehr will ich zum Objektiv hier nicht sagen, die vielen Profis, die hier lesen, wollen mich dann nur belehren, dass ich mit so einer Ausrüstung praktisch gar nicht fotografieren KANN.
      Zum Service von Viltrox kann ich nach problemfreien 3 Wochen natürlich nix berichten.
      -Danke, gern geschehen-

    • @ Alfred
      hallo Alfred, fährt ein Meister, wenn er aus den Kinderschuhen raus ist, wieder ein Lehrlingsauto ??
      Fuji baut doch feine Objektive, wer sparen muß, greift zur f2. Die sind immer noch vortrefflich.
      Aber wer nimmt schon Plastik, wenn Glas vorhanden ist ?

      • @Rinde,

        als ich weit im vorigen Jahrtausend armer Fotografen Lehrling war musste ich mich arg nach der Decke strecken. Eine Jashica Mat 6×6 mit Tele und Weitwinkel Konverter war damals für mich die einzige Möglichkeit zu vernünftigen Negativen/Dias zu kommen. Das Gerät steht heute noch funktionstüchtig in meiner Vitrine. Eine vererbte Asahi Spotmatic (M42 Gewinde) und drei billig erstandene Jena Objektive mussten mir genügen.

        Diese Zeiten haben dafür gesorgt das ich „nie wieder“ minderbemittelt leben wollte. Hat ja wunderbar funktioniert das dem nicht mehr so ist.

        Deswegen, und weil die Fotografie eine kreative Angelegenheit ist die die Technik nur zur Abbildung der Bildidee benötigt, sehe ich auch nach preiswerten Möglichkeiten um zu vernünftigen Fotos zu kommen.

        Vielleicht gibt es ja immer noch Menschen die gerne mit einer Systemkamera (egal welcher) fotografieren möchten, aber mit ihrem Einkommen sehr sparsam umgehen müssen. Deswegen mein Vorschlag.

        Viltrox bietet nun eine Möglichkeit preiswerte, lichtstarke Festbrennweiten zu erwerben. Kit Zoom Objektive sind schon genügend auf dem Markt. Das für diesen Preis keine absolute „Spitzen Qualität“ hergestellt werden kann weiß jeder. Trotzdem, so schlecht wie sie im Vorfeld von vielen die noch nie ein Viltrox in der Hand geschweige denn an ihrer Kamera hatten, gemacht werden sind sie bestimmt nicht.

        Entschuldigt den langen, eher uninteressanten Beitrag!

      • also Rinde, an meinen 7A Objektive konnte ich kein Plastik entdecken, nicht einmal die Geli ( mal abgesehen von den Verschlusskappen)

      • Cosina produzierte ua. für Zeiss, Cosina ist Voigtländer, Tokina/ Tamron produzierte so manches Objektiv für Canon/ Nikon und Sigma übernahm mit Sicherheit auch schon die ein oder andere Auftragsarbeit, das ein oder andere Modell hieß mal Hasselblad oder Nikon und manche Gehäuse hießen eben Fuji, wo sie letztendlich produziert wurden ist mir dabei ziemlich Schnuppe 😉

      • Aha. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Kamerahersteller einen Zweitanbieter beauftragt. Gibt es da Beispiele?

      • So wie ich das verstehe, wäre Leica mit seinen Linsen für Panasonic MFT so ein Beispiel (wenn die von Leica produziert werden). Sony und Zeiss haben vielleicht auch ähnliche Vereinbarungen.

        Sonst kenne ich das auch eher aus dem Automobilbereich, wo z.B. die Mercedes G-Klasse bei Magna-Steyr gebaut wird.

      • hallo fleischwolf,
        ich glaube leica hat die mft-objektive nur berechnet. produziert werden die dann von panasonic. bei den kompakten von panasonic ist das jedenfalls so. nicht zu verwechseln mit den leica-objekiven für leica-kameras. 😉
        aber panasonic produziert so einiges für leica. die besagten kompakten kameras zum beispiel. ich kann mir auch vorstellen, daß die akkus von panasonic sind.

    • @Robin

      Ja, zum Beispiel Cosina, die haben schon für fast jeden Hersteller „Original“ Objektive im Auftrag hergestellt. Die sind auf so etwas spezialisiert.

    • fujifilm hat zum beispiel diverse produkte für hasselblad und leica hergestellt. samyang wird in deutschland auch unter der marke walimex vertrieben… wer weiß was da sonst noch so akluell alles läuft.

      • @Daniel
        Gerade, wo du Samyang erwähnst. Das 2.0 12mm war bisher das einzige Fremdobjektiv, daß ich für Fuji hatte. Und das ist für die große Blende bei der Brennweite so gut, ich hab großen Respekt für die Entwickler. Allerdings ist das bei dem Hintergrund von Samyang auch nicht wirklich verwunderlich.

      • hallo ingo,
        ja das 12mm f2.0 von samyang ist verdammt gut. meins liegt in meinem photogrucksack, wo es mich bei landschaftsaufnahmen nie enttäuscht hat. irgendwie gefällt mir auch, was mit den farben passiert, wenn ich das objektiv einsätze. es flog auch mal, nachdem ich bei objektivwechsel angestoßen wurde, im hohen bogen durch die luft und landete dann aus rund 1,5m höhe auf teer. es ist nichts passiert. 😉

      • @Daniel
        Hey, hast ja wirklich Glück gehabt. So einen Wurf-Test habe ich noch nicht probiert. Mir ist mal eine Nikon D700 auf den Asphalt gekracht, nur ein paar Schrammen. Dagegen hat ein Kollege ein Nikon 2,8/80-200 einfach etwas härter mit seiner Fototasche abgestellt, da kamen ihm gleich die Blendenlamellen entgegen.
        Naja, gibt wohl viele Beispiele.
        Mich würden deine Erfahrungen mit den Farben mal interessieren. Die waren bisher für mich völlig in Ordnung.

      • hallo ingo,
        ja da hatte ich auch glück. aber ich denke, daß die objektive von samyang auch sehr robust gebaut sind.
        ich weiß nicht so recht wie ich die farben des samyang beschreiben soll. ich empfinde sie als krafvoller. aber auf eine angenehme weise. vielleicht ein klein wenig richtung gelb. sie wirken auf alle fälle warm. ich habe aber nie versucht das aus dem bild zu entfernen, da es mir gefällt. in beispielbildern in diversen kundenrezensionen auf amazon ist die „fuji-samyang-farbe“ aber sehr schön zu sehen. 😉
        aber es ist gut möglich, daß die farben nur bei fuji auf diese weise hervortreten. bei flickr habe ich leider kein beispiel finden können.

      • Ok,
        ich achte mal darauf. Tagsüber ist meistens das 10-24 dabei, ist einfach flexibler. Und im Dunkeln, wenn die Zeit für das Samyang kommt, fallen die Farben beim Kunstlicht ja vermutlich nicht so ins Gewicht. Deshalb ist es mir noch nicht so aufgefallen, denke ich.

  • Mich wundert, dass dies bisher noch niemand thematisiert hat. Der Grund dafür, dass Sigma, Tamron & Co bisher keine AF-Objektive für das Fuji X-Bajonett anbietet, ist ja zumindest nach Angaben von Sigma ua, dass die Stückzahlen gering wären, aber vor allem, dass Fuji angeblich das Übertragungsprotokoll nicht freigäbe. Nachdem nun Viltrox Fuji X AF-Objektive anbietet, ausserdem Fringer einen wirklich gut funktionieren automatischen AF-Adapter für das X-Bajonett anbietet frage ich mich, ob Sigmas Behauptung tatsächlich zutrifft oder doch nur eine Ausrede ist, weil die für Sigma zu erwartetenden Stückzahlen zu gering wären? Wenn Fuji das Protokoll nicht zur Verfügung stellt, wie gelingt es aber dann Viltrox und Fringer AF-Objektive und -Adapter für das X-Bajonett zu bauen? Da die Chinesen ihre Produkte wohl weltweit vertreiben werden, können sie eigentlich nur legal an das Protokoll herangekommen sein, andernfalls wären die Produkte unverkäuflich und könnten schon an den jeweiligen Landesgrenzen beschlagnahmt werden. Das deutet aber dann darauf hin, dass Fuji sein Protokoll eben doch nicht für Drittanbieter geheim hält und auch die grossen Fremdanbieter wie Tamron und Sigma Fuji-X-AF-Objektive anbieten könnten, wenn sie nur wollten. Hat hierzu jemand erhellende Informationen?

    • Thomas,
      vielleicht hat sich Viltrox ganz einfach gesagt, wenn die etablierten Drittanbieter für Fuji kein Reengineering betreiben dann tun wir es eben, Viltrox wird und kann dadurch nur profitieren….mal abwarten wie sich die neuen Festbrennweiten so schlagen werden.

    • thomas, zeiss hat doch schon fast eine halbe ewigkeit objektive für fuji. meine meinung ist, daß sie sich nicht trauen. das preisleistungsverhältnis ist schwer zu toppen.

      • Daniel, das Sigma 56/1.4 ist nun auch nicht gerade teuer, für mich hat Sigma auch keine große Auswahl an APS-C Objektiven (DSLM) da ist Viltrox schon bald einen Schritt voraus 😂
        Laut Photorumors hat Yongnuo eine neue DSLM in China auf dem Markt gebracht, FT Sensor, EF Bajonett und Android Betriebssystem inkl. 4G…sprich ein Smartphone mit Wechselobjektiven, da müsste einer Sabrina doch ganz warm ums Herz werden 😂

      • hallo mirko,
        nehme ich das zeiss touit 12 mm f2.8 als referenz, hat das sigma 56 mm f1.4 gegen das fuji 56 mm f1.2 nicht den hauch einer chance. jedenfalls nicht nach den kriterien bei chip.de. leider kenne ich keine seite die man nutzen könnte um weitere vergleiche ziehen zu können. nichts desto trotz, ist das sigma natürlich sehr günstig. warum die es nicht für fuji startklar machen steht weiterhin in den sternen.

      • Daniel, das Sigma ist auch einen ganzen ticken günstiger gegenüber dem Fujinon 56. Ich vergleiche meine 7A Objektive auch nicht mit der „Referenz“ aber in Betracht auf Preis/ Leistung finde ich diese Objektive hervorragend 📸 Von daher bin ich echt gespannt auf die neuen Alternativen und wenn sie gute Resultate erzielen ist es doch erfreulich für den Hobbyfotografen das er sich anstelle von einer Festbrennweite gleich zwei oder drei gönnen kann 👍

      • hallo mirko,
        uninteressant finde ich die oben genannten objektive auch nicht. zumal ich nicht weiß für welches 50-60er ich mich bei fuji entscheiden könnte. das 50mm f2.0 ist klar der preisleistungssieger. das 60mm f2.4 ist dagegen auch gleich für macroaufnahmen zu nutzen, aber der autofokus soll sehr langsam sein und f2.4 ist für eine festbrennweite auch nicht der brüller. wobei letzeres wäre bei der brennweite für mich auch kein großes drama. das 56mm f1.2 ist mir zu teuer. dafür nutze ich die brennweite zu selten. ein 56mm f1.4 für einen viltrox-preis wäre da vielleicht die erhoffte alternative.

        33mm f1.4 ist für mich keine frage. das 35mm f1.4 ist bei mir regelmäßig im einsatz und wird sicher nicht ersetzt.

        das 23mm f1.4 von fuji habe ich schon längere zeit im auge, da ich sehr gerne ein lichtstarkes objektiv mit einem leichten weitwinel hätte. aber auch hier ist der preis nicht von schlechten eltern. mal warten was viltrox da auf die beine stellt. was die bildqualität betrifft bin ich nicht für große kompromisse bereit. in dem fall spare ich lieber noch ein paar jahre.

      • Daniel, da kommt doch das 56 Viltrox wie gerufen, würde an deiner Stelle warten bis die ersten Bilder von „Normalos“ veröffentlicht werden, auf das bin ich auch gespannt. Ich mag die + 50mm an APS-C sehr gerne und wenn Preis/Leistung stimmt werde ich zuschlagen, bin kein Angsthase was Made in China betrifft. Habe aber allerdings die letzten 12 Monate einiges an Geld an Altglas verbraten und somit gut eingedeckt bin obwohl ich noch ganz großes Interesse an der Ein oder Anderen Voigtländer Linse habe bzw Meyer Görlitz

      • @Daniel, Mirko
        Schön, daß hier noch jemand meine Meinung über das 1.4/35er teilt. Ist wirklich ein feines Teil.
        Bin auch sehr auf das 56er von Viltrox gespannt. Habs mit Fuji 2.0/50 versucht und die Linst macht auch nichts falsch. Sie ist einfach nur ein wenig langweilig ohne das erhoffte Bokeh und die Zeichnung.
        Da ich eine 56er Brennweite auch eher selten benutze, da ich das 90er bevorzuge, könnte hier Viltrox einspringen.
        Wenns auf den Markt kommt, bin ich sehr gespannt auf eure Erfahrungen.
        Allerdings denke ich auch an dem 16-80 herum. Das 16-55 ist zwar ein sehr gutes Zoom, aber dafür brauche ich schon des öfteren eine ziemlich kurze Belichtungszeit, gerade im Dunkeln. Da würde mich der OS schon wirklich interessieren.
        Naja, die Brennweiten überschneiden sich schon ziemlich, allerdings auch das 56er. Und gerade bei 55mm macht das 16-55 schon eine ziemlich gute Figur, da man bei Portraits ja sowieso meistens etwas abblendet.

      • daniel,
        stimmt, an Zeiss hatte ich gar nicht mehr gedacht. Dabei hatte ich mal sogar selbst das Zeiss 32mm 1,8 auf dem Schirm, mich dann aber für das Fuji 35mm 2,0 entschieden.

        Deine Meinung könnte somit zutreffen. Fuji scheint das Protokoll somit schon zur Verfügung zu stellen und Sigma schiebt das Argument nur vor, weil ihnen die Stückzahlen im Vergleich zu anderen Kamerahersteller nicht genügen.

      • @Ingo, daniel, Mirko

        das Fuji 56mm, 1,2 ist für mich momentan DAS Objektiv, das bei mir für Portraits zum Einsatz kommt, solange ich nicht eine deutlich längere Brennweite dafür benötige. Schärfe und Bokeh sind fantastisch und der AF ist für Portraits schnell genug, auch wenn er absolut gesehen nicht der Schnellste ist. Aber welches Objektiv auf dem Markt mit 1,2er Maximalöffnung ist schon ein AF-Geschwindigkeitsweltmeister? Da ich das Fuji 56mm schon habe, kommt für mich das entsprechende Viltrox zu spät. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es bessere optische Eigenschaften hat, was für mich so ziemlich der einzige Grund für einen Wechsel wäre. Das 85mm von Viltrox finde ich hingegen sehr interessant, das könnte ich mir als Ergänzung für meine Portraitfotografie noch vorstellen.

      • Servus Ingo,
        also das 16-55 ist für mich eine „Allzweckwaffe“ die ich nicht wieder rausrücken werde trotz fehlender Stabilisierung ( intern 😂 ) Es begleitet mich immer wenn ich zB mit meiner Lebensgefährtin eine Städtetour unternehme, tja in den „Abendstunden“ muss man dann ein Stativ mitführen aber dennoch ist es für mich ein Traumobjektiv, flexibel Einsetzbar, Porträt kein Problem und für ein Zoom hat es ein angenehmes Bokeh.
        Vielleicht wird in einer kommenden XT Cam IBIS verbaut sein und somit ist dann das Problem gelöst, ich würde es nicht austauschen 📸

      • mirko, ja das viltrox ist mir auch recht. die 50-60mm brennweite steht bei mir ohnehin etwas später an. da es nächstes jahr wieder nach frankreich geht, ist das 10-24mm oder das 23mm f1.4 vorerst noch etwas interessanter. anschließend will ich im längeren telebereich noch etwas ausbauen. bei altglas habe ich auch einen neuen zugang. aber ich will mich mal im mittelformat versuchen. der einstieg hier ist die agfa isola ii, welche ich sehr günstig ersteigern konnte. 🙂 im kleinbildformat habe ich alle objektive die ich haben wollte. 🙂

        ingo,
        ein 90er finde ich auch interessanter als die 56mm. aber das 90mm f2.0 ist mir zu groß. auch das viltrox 85mm f1.8 braucht zu viel platz. ich warte noch auf den hersteller der das erst 90mm f2.8 in schöner kompakter weise mit brauchbarer abbildungsleistugn mit af auf den markt bringt.

        das 16-80 kommt nur auf den markt um mich zu verunsichern. 😉 es ist kein 18-55mm f2.8-4 ersatz und auch kein 18-135mm ersatz. aber die 16mm anfangsbrennweite sind dann doch wieder interessant. fuji macht es mir nicht leicht. 😀

        thomas, auch die qualität will erreicht werden von drittherstellern. mit fuji ist man ja doch schon eine sehr gute qualität gewöhnt. wenn da einer auch für weniger geld eine preisleistugs mäßig gute qualität auf den markt bringt, muss dieser sich doch noch immer mit fuji messen.

      • Daniel, Glückwunsch zur neuen analogen Errungenschaft und viel Spaß damit, entwickelst Du die Filme selber oder lässt Du sie entwickeln ? Habe mir den neuen Farbfilm von Lomography bestellt, mal schauen wie der mit seinen verschobenen Farben so ist, gibt es glaube ich auch als Rollfilm, kannst ja mal schauen vielleicht ist es was für Dich.

      • Hi Mirko,
        das 16-55 soll bleiben. Ist ein klasse Objektiv. Nur im direkten Vergleich mit dem 1.4/16er, na lassen wir das, ist ja auch etwas unfair. Und ich habe gehört, das 16-55 ist das Objektiv, in das Fuji bisher den meisten Aufwand gesteckt hat.
        Die Frage ist nur, ob da noch ein 16-80 dazukommt. Wenn mal nur ein Objektiv dabei sein soll. Und es sicherlich für Video durch den Stabi besonders geeignet.
        Daniel, wenn ich mir deine bisherigen Objektive angucke, kann ich schon verstehen, daß du ein möglichst kompaktes 90er suchst. Vielleicht bringt Fuji ja noch eins.

      • Ingo,
        zum direkten Vergleich kann ich nichts sagen da ich das 16mm nicht habe 😃 aber es mich auch nicht wirklich reizt es haben zu müssen. Ich hoffe das Fuji noch eine 10mm Festbrennweite bringt, da wäre ich sofort mit am Start 📸

      • hallo mirko,
        nein ich entwickle die filme nicht selbst. dafür experimentiere ich zu viel mit den unterschiedlichsten filmen. wiederholt nutze ich wenn es billig sein muss der fuji x-tra 400 oder der fujicolor c200. wenn die bilder hochwertig werden, wie urlaubsbilder, ist der velvia 50 meine erste wahl. sei denn es gibt viel grauen stein oder gesichter in den bildern. dann greife ich zum provia 100.
        dieses jahr machte ich urlaub in den usa. da musste es natürlich neben dem velvia 50 ein kodak ektachrome e100g sein. 😉
        in meiner ritschratsch habe ich auch lomo, aber den schwarz-weiß. in der pentax me-super steckt derzeit ein ilford sfx 200 und in der agfa halbformat steckt der ilford delta 100. in den startlöchern stehen ein agfa vista plus 400 und zu einem ganz besonderen anlass ein fujifilm acros 100.

        wie man sieht, zu viel abwechslung um damit ein eigenes labor halten zu können. 😉

        nein den lomochrome purple kenne ich noch nicht. aber der scheint sehr interessant. er steht schon auf meiner liste. 😉

      • Daniel, bin mal gespannt denn der Purple geht mit nach Kroatien, Zeit zum ausprobieren habe ich nicht mehr. Wird wohl Dienstag bei mir eintreffen und 1,5 Wochen später sind wir schon weg, bin echt auf die Farben gespannt. Der Film hat mich so inspiriert das ich gerade versuche diesen anhand der Beispielbilder an der Fuji zu simulieren, ich glaube den Weißabgleich hatte ich noch nie soweit bei -blau und bei + rot 😂

      • Daniel, Mirko, könnt ihr mir einen guten Allrounder empfehlen? Hab vor einiger Zeit spät Nachts bei Ebay einfach mal etwas gespielt und hatte dann ganz schnell ne Contax RTS für 20,- Euro erworben.
        Nun gut, dann eben noch ein paar Yashica Linsen in der Preislage und jetzt will ich auch mal etwas damit spielen.
        Da steht sogar noch eine uralte Hasselblad 2000f mit 50er T* rum, ob ich mich vielleicht an Mittelformat wiedermal wagen sollte? Denke nur, das Scannen und die Mittelformat-Filme selbst könnten dann doch etwas kostspielig sein.
        Tja, irgendwann will eben jeder mal wieder was reelles in der Hand halten, oder?

      • hallo mirko,
        es scheint, als wäre grün mit rot vertauscht. also blau ist im negativ und grün und rot im positiv. aber leider konnte ich kein bild sehen bei dem das eigentliche rot zu sehen wäre und ob es dann echt grün wird. viellicht hat man auch grün komplett ersätzt. spannend sind sicher bilder in kombi mit grün und blau. 😉

        hallo ingo,
        die contax rts hatte ich noch garnicht auf dem zeiger. da scheinst du ein echtes schnäppchen gemacht zu haben.
        als allrounder ist der superia x-tra 400 gut zu gebrauchen. den nehme ich auch dafür. aber bei einem allrounder geht man immer einen kompromiss in der bildqualität ein. ich würde mir vorher überlegen was man photographieren will und daraufhin den film wählen. außerdem stellt sich die frage ob du lieber schwarz-weiß oder in farbe photographieren möchtest? wenn du länger keine analoge kamera in der hand hattest, würde ich auch als erstes einen günstigen film verknipsen. es unterlaufen einem dann doch noch so einige fehler an die man zunächst nicht mehr denkt. 😉

        was das scannen betrifft und du wieder mehr photographieren möchtest, würde ich darüber nachdenken mir selbst einen scanner zuzulegen. einen guten scanner für kb und pocket bekommt man bereits für rund +-100 euro. für scanner im mittelformat legt man dann och schon ein paar mehr hin. die mittelformatfilme sind dabei aber nicht wirklich viel teurer (bei weniger bildern 😉 )

      • Ingo,
        was meinst Du mit Allrounder, den Film ?
        Habe, genauso wie Du, bei einer abendlichen EBay- Stöber- Aktion eine neuwertige Praktica gekauft (inkl 50/1.8 + Adapter auf M42)
        Ich habe mir die „kreativen“ Farbfilme von Lomography geholt, mal schauen wie die sind ansonsten gibt es ja die üblichen Verdächtigen von Fuji/ Kodak, die liegen ja bei DM rum …

      • Hi Daniel
        ja, die RTS hat einen kaputten Abblendknopf, ansonsten funktioniert sie gut. Deshalb war sie günstig. Hatte eigentlich mit der Olympus OM4ti liebäugelt, ist mir aber zu teuer. Und Objektive gibt´s auch nicht so viele auf dem Markt.
        Was das SW betrifft, habe ich ganz gerne einen Farbfilm eingescannt, der hat meines Erachtens einen höheren Tonwertumfang, den man beim Umwandeln in SW ja dann entsprechend anpassen kann.
        @Mirko
        Einen einfachen Film habe ich schon durchgejagt, keine Ahnung, lief erstaunlich gut mit der Belichtung. Auch wenn viel Himmel auf dem Foto war. Will das nochmal mit einem Diafilm probieren, der ist ja noch etwas anspruchsvoller.
        Das mit den Lomofilmen ist eine sehr gute Idee, sowas wollte ich auch gerne mal probieren. Schreib gerne mal über deine Erfahrungen damit.

      • hallo ingo,
        was diafilme betrifft habe ich bisher nur vier verwendet. den ct precisa von agfa, welchen ich jederzeit wieder verwenden würde. aber leider finde ich diesen nicht mehr. den kodak ektachrome e100g, der ist aber noch in der entwicklung.
        der provia 100 ist recht flexibel einsetzbar. den kennst du sicher bereits von deiner fuji. 😉 ich selbst setze am liebsten den velvia 50 ein. da habe ich schon so einige filme verknipst und immer sehr schöne ergebnisse erziehlt. dieser eignet sich vor allem für landschaft und natur. außerdem ist der film auch sehr scharf. so weit ich weiß es der velvia 50 von fuji der schärfste farbfilm überhaupt auf dem markt.

        ansonsten sieht es dünn aus mit diafilmen. hin und wieder findet man noch einen schatz wie den agfa beim stöbern. aber derzeit findet man eigentlich nur noch den kodak und die zwei fuji.

    • Hi Thomas,
      Mirko hat das hier schon ganz richtig gesagt. Fuji gibt sein Protokoll nicht frei, es geht um Re-Engineering. Und das ist aufwändig, kostet und wenn Fuji dann ein Kleinigkeit am AF ändert, muß wieder Re-Engineering betrieben werden.
      Von daher gesehen möchte ich auch erst sehen, wie gut der AF bei Viltrox funktioniert.
      Meines Wissens ist Sony die einzige Firma, die ihr AF-Protokoll freigibt. Auch Nikon und Canon tun das nicht.

  • Hallo Mirko, hallo Daniel,
    für Sparfüchse lohnt es sich doch vielleicht mal auf die Cashback Aktionen von Fuji zu achten, die doch ein erhebliches Sparpotential bieten. Ich habe meine erste Ausrüstung (T1, 56 1,2, und 35 1,4) im Rahmen einer Cashback Aktion gekauft und von der Ersparnis lag noch das 60 2,4 drin. Und auch einige Objektive haben einige Euro gebracht.
    Ich kaufe jetzt bei Calumet, Foto Gregor sagt mir nicht so zu. Und wenn ich Glück habe, fällt die pro 3 noch in eine Aktion. Wenn jetzt das 16/80 4.0 kommt, ist mei Bedarf gedeckt. Lange Tüten kann ich nicht gebrauchen.

    • Hallo Jürgen,
      vielleicht verstehst Du mich ein wenig falsch, mir persönlich geht es nicht um den Preis, wenn ein Objektiv xy kostet und ich es habe möchte dann hole ich es mir 😉 Wenn ich ein Objektiv nur „ab und an“ mal verwende hole ich mir auch gerne mal eine Alternative und wenn das MOG Primoplan nicht die 1.200€ Grenze sprengt werde ich mir das auch zulegen auch wenn die MTF Kurve von anderen Objektiven was besseres voraus sagt 📸

      • Hallo Mirko,
        es ging mir lediglich darum, dass Daniel einige Fuji Linsen kostenmässig zu hoch
        angesiedelt sind. Es betraf nicht deine Gelüste in Bezug auf den Erwerb diverser
        Objektive. Wobei es mir ebenso geht. Was gibt es von Fuji und das Sparschwein
        geht schon mal in Deckung.

      • hallo jürgen und mirko,
        fuji-linsen als zu teuer zu bezeichnen steht mir nicht zu. es ist eher, daß verschiedene objektive nicht in dem bereich liegen, wo ich mir sie leisten würde. eines meiner lieblingsobjektive im analogen kleinbildbereich ist das 135mm f2.8. alternativ dazu wünschte ich mir auch ein 90mm f2.8 für die fuji. das 90mm f2.0 ist mir viel zu voluminös und zu schwer. vergleicht man es mit dem 135er, könnte man dieses im volumen vermutlich rund zweimal in das 90er stecken. ich will diese brennweite aber um meine kombination von 16mm und 27mm in dem telebereich zu erweitern. und hier geht es vor allem um kompaktheit. für das kompakte 90mm f2.0 mit entsprechender bildqualität würde ich auch 900 bis 1000 euro ausgeben.

        das 56mm f1.2 ist eine brennweite die ich vielleicht fünf oder sechs mal im jahr nutzen würde. dafür gebe ich keine 1000 euro aus.

        es sind also nicht nur der preis und die leistung die mich beim objektivkauf entscheiden lassen. es ist auch der kosten-nutzen-effekt. außerdem muss es immer kompakt sein. eine ausnahme mache ich vermutlich bei dem 23mm f1.4. 😉

        so, jetzt muss ich raus das tolle licht nutzen. 🙂

      • ich wollte eigentlich sagen, „und hier geht es vor allem um kompaktheit. für das kompakte 90mm f2.8 mit entsprechender bildqualität würde ich auch 900 bis 1000 euro ausgeben.“

      • Daniel, ich glaube sowas wie die alte 135/ 2.8 Garde wird es nicht mehr geben, finde es auch schade und kann Dich verstehen 📷

      • mirko,
        zumal die das 135mm f2.8 genau so lassen könnten. nur ein autofokus rein und gut ist. 😉
        ein 90mm f2.8 dürfte dann nicht wirklich größer sein. 🙂

      • Daniel,
        ich zitiere mal @ Alfred der es auf den Punkt gebracht hat,

        „ Es gibt kaum noch Kunden von unserer Sorte die Objektive nach „Bildeindruck“ kaufen.

        Der heutige digitale Kunde möchte Schärfe bis in die äußerste Ecke, schließlich hat er 42 oder noch mehr Megapixel auf dem Sensor mit denen er bei 100% am Monitor angeben kann.“

        Damit hat er recht und letztendlich würde ich es nur den Chinesen zutrauen die so etwas wieder beleben, wenn ich sehe was manch ein 1.800€ teures neues Objektiv für „Eierpflaumen“ in den Spitzlichtern kreiert und dann als „Bokehmonster“ betitelt wird ….naja Nix für mich 😂

      • mirko, ja es wird fast nur noch auf die lichtstärke geachtet. da lobe ich mir wiedermal leica m die unbeeindruckt von dem lichtstärkewahn auch lichtschwächere objektive anbieten. zugegebenermaßen wollt ich keine festbrennweite unter 135mm mit f3.5 oder schwächer (macro ausgeschlossen). ich photographiere aber mobil und will auf alles vorbereitet sein. da brauche ich nicht viel lichtstarkes. vor allem nicht am tag. da will man gewicht sparen und kompakt sein. das klappt mit f1,4 dann nicht bei allen objektiven.

  • Was ich noch spannend finde:

    Die chinesischen Objektive gibt es für fuji-x, sony-e und canon-m.

    Aber: Offensichtlich interessieren sich nur die Fujifotografen für die chinesische Billigware, Canon- und Sonyfotografen überhaupt nicht (gemessen an den Kommentaren).

    Nun frage ich mich natürlich, wieso das so ist; Fuji hat doch gemäss Aussagen der Schreiber so tolle Objektive, die nahezu jede Situation abdecken. Ich verstehe wirklich nicht, wieso alle diesem third party Zeugs hinterherschreiben, als wären die Objektive neu erfunden worden …

    • …lange Weile, spricht keiner mehr mit Dir ? Besuch doch einfach mal die Seite von 7Artisans, dort wirst Du sehen wie viele Sony, Canon, Fuji, Leica Anwender diese Objektive benutzen…Du wirst überrascht sein aber schön das Du wieder mal deinen (Dijon) Senf abgeben konntest 👍

    • Wenn ein anderer Anbieter mir für ein günstigeren Preis eine ähnliche Qualität bietet nutze ich dessen Produkt. Warum sollte ich dann das Original kaufen? Bin aber auch kein Fanboy, es ist mir wirklich egal was draufsteht. Ist eine ganz einfache Rechnung.

      • Leider kriegst du aber bei Chinaware so ziemlich sicher eine schlechtere Qualität als bei den Fuji Originalen. Bei Sigma und Tamron sähe das schon ganz anders aus …

    • Hi Rolf Carl,
      die Linsen von Fuji sind, ebenso wie die von Nikon, schon sehr gut. Trotzdem gibt es Hersteller wie LensBaby, die z.B. bei Nikon sehr beliebt sind. Da geht´s dann um das Gegenteil von Perfektion, Charakter genannt. Hochzeitsfotografen nutzen gerne Objektive von LensBaby, so einen Schärfeverlauf kriegt man sonst nur mit einem Tilt-Objektiv hin. Dabei geben z.B. Vigenttierungen dem Bild noch mehr Charakter. Und wenn ein chinesische Objektiv z.B. einen sehr geringen Kontrast hat bei sonst guter Schärfe (weil vielleicht die Objektivvergütung nicht sehr stark ist), gibt es auch wieder eigene Bilder.
      Selbst Leica, ja nun für seine perfekten Objektive bekannt, hat das LEICA SUMMARON-M 1:5,6 / 28 mm für 2.450,- Euro auf den Markt gebracht. Und Leica baut ja keine Objektive für Fuji.

      • Ingo, gut beschrieben die Facetten der Fotografie sind GROß auch das wiederbelebte Petzval Objektiv erfreut sich großer Beliebtheit, so beruhen zumindest das 7 Artisan 25 & 35mm auf alten Sonnar Berechnungen und ich vermute das macht diese Interessant.

        @ Rolf, zu deinen Beobachtungen hier auf der Seite,
        1) ja wir Fujifotografen sind unterbemittelt
        2) Canon M, obwohl das System so erfolgreich ist kenne ich leider keinen persönlich der damit fotografiert, hier auf der Seite fallen mir spontan sofort ein,
        @ Joe, liegt meistens im Schrank und hätte eine Menge Objektive die er adaptieren könnte
        @Sabrina, fotografiert nur mit Objektiven die bei f5.6 beginnen (also kein Interesse)
        @Micky, der ist so mit seinen Smartphone und Strandmodels beschäftigt da bekommt er garnichts mit
        3) Sony
        da gibt es einige User hier wo aber die meisten im KB Format fotografieren, warum sollten diese sich zu APS-C Objektiven äußern? Dann gab es noch Gustav (der mit beiden Formaten fotografierte) aber den hast Du ja mit deiner netten Art vergrault 👍

      • Mirko,
        stimmt, das Petzval war ja ein kleiner Hype im vorigen Jahr.
        Ich frage mich eigentlich immer, ob man die ganzen Effekte nicht auch am Rechner nachbearbeiten kann. Ich meine, wenn man einmal im Jahr ein Swirl-Bokeh haben möchte, ist so eine Linse doch etwas teuer. Genauso wie eben viele andere Linsen dieser Art.
        Man darf ja nicht vergessen, so ein prägnanter Effekt nutzt sich sehr schnell ab, anders als ein schönes Bokeh, das ja nunmal kein Effekt ist, auch wenn viele andere das so sehen.

      • Ingo,
        ich glaube man kann viel am Rechner nachstellen aber einige wollen es so fotografieren (ich gehöre dazu) . Ich selber wurde schon gefragt mit welchen Programm ich das außergewöhnliche Bokeh erstelle 😳 Von daher habe ich Geld investiert in ein Objektiv mit quadratischer Blende, benutze ich es täglich nein 😉 Ich glaube @ Robin hatte hier mal einen Link geteilt wo es um ein „Smartphone App“ ging wo Du nur noch „klicken“ musst welches Bokeh es denn sein darf (Trioplan war mit aufgeführt) sorry ich laufe da lieber um mein Motiv herum um die Seifenblasen darstellen zu können, von daher reizen mich außergewöhnliche Objektive. So ist vieles heute auf der Strecke geblieben und Unterschiede zwischen den Objektiven kaum erkennbar (Fujinon, Canon, Nikkor usw) da muss man schon auf 100% betrachten oder MTF Kurven zur Kaufentscheidung mit hinzufügen…..da swirlt und blubbert nichts mehr, Hauptsache scharf 😂
        Aus diesem Grund gehe ich gerade 100 Schritte zurück und fotografiere lieber mit „Altglas“ hätte aber nichts dagegen wenn Fuji das alte 55/2.2 mit AF bringen würde, das kann nämlich auch „Seifenblasen“ 😂

      • Hallo Ingo,

        stimmt, Ingo, die Fujilinsen sind ziemlich gut. Hier geht es aber um ff1.4er Festbrennweiten, die jeder im Angebot hat (halt manchmal auch als VF-Linse), und nicht um LensBaby. Vignettierungen hast du bei Offenblende sowieso, dann musst da das halt einfach nicht korrigieren, dann hast du auch Charakter.

        Für Hochzeitsfotografen macht es ja vielleicht Sinn, so ein spezielles Objektiv zu kaufen, aber die, die hier schreiben sind meistens Amateure, die Jpeg fotografieren. Und da sehe ich den Sinn überhaupt nicht, ausser, dass sie sich das Original nicht leisten können.

      • Hi Rolf Carl,
        meinst du? Ich glaube nicht, daß jemand ernsthaft mit einer China-Linse (der schlechteren Qualität) ernsthaft ein Fuji ersetzen will.
        Das ist doch eher Spielerei, sowas wie eine Lochkamera.
        Leica hat z.B. vor kurzem vermutlich perfektes 75mm Noctilux präsentiert für so rund 12.000 Euro.
        Das hat die Lichtstärke 1,25. Die nächste Lichtstärke ist bei Leica dann erst 2,0 zu etwas zivileren Preisen.
        Da sind die Chinesen jetzt dabei, hier und da ein 1,4 75mm M Objektiv auf den Markt zu bringen. Und ich glaube, da wird es sogar einige M-Fotografen geben, die das einfach mal probieren wollen.
        Nimm das China-Linsen-Syndrom nicht zu ernst, eher als Spielerei.
        Ich kenne ein paar wenige asiatische Hersteller, abgesehen von den etablierten japanischen Marken, wie Cosina, die für Zeiss und Voigtländer produzieren und eben auch Samyang, die tatsächlich eine lange Tradition im Optischen Bereich haben, die wirklich ernstzunehmen sind.

      • Ingo,

        egal ob die Chinaobjektive brauchbar sind oder nicht; ich habe jetzt schon einige Male den Einwand des Services gebracht, darauf ist bis jetzt aber noch niemand eingegangen.

        Deshalb: ICH ERWARTE VON EINEM KAMERA- UND OBJEKTIVHERSTELLER EINEN TOPSERVICE!

        Bei Nikon und Sigma ist er top! Bei Tamron schon grenzwärtig (CH), und bei Chinaprodukten habe ich ganz schlicht und einfach keine Lust, es auszuprobieren. Wenn ich gute Nikon- und Sigmaobjektive bekomme, kann ich liebend gerne auf China verzichten. Es kommt ja immer gerne das Argument mit den „speziellen Farben und dem tollen Bokeh“, das kriege ich mit meinen Objektiven auch hin, dazu brauche ich keine Billigware aus China. Die Nachhaltigkeit haben die Chinesen zudem auch nicht erfunden, eher die Wegwerfprodukte (Klamotten z.B.).

        Aber eben, es heisst ja, jeder ist, was er isst (oder konsumiert) …

    • Rolf
      Ich hatte im letzten Thread zu Fuji explizit geschrieben, dass im X-Portfolio die ein oder andere Linse noch fehlt und ich denke, das wird kaum einer der Fuji-Nutzer abstreiten. Ich fühle mich deshalb von Deinem Post eigentlich gar nicht angesprochen, komme auf diesen aber trotzdem zurück. Die existierenden Fuji-Objektive sind zum allergrössten Teil tatsächlich „toll“ und decken auch viele Anwendungsbereiche ab, aber – jetzt kommts – noch nicht restlos alle Anwendungsbereiche. Alleine schon deswegen ist das Third party Zeugs willkommen.

      Das mit den Third Party Objektiven ist dann aber auch so ähnlich wie bei Nikon und dem passenden Third Party Zeugs von Sigma & Co. Da werden schlicht und einfach Nischen besetzt, bei Fuji bisher in erster Linie preisliche Nischen und eine Nische an Objektivtyp, der von den Bildergebnissen und von der Bedienung an die analoge Fotografie erinnert. Wenn man an die Fotografie immer mit dem Anspruch das schärfste Bild, die neutralsten Farben, die geringsten Abbildungsfehler, den schnellsten AF zu haben und den natürlichsten Kontrast zu erzeugen, herangeht, dann fällt einem schwer das mit den China-Linsen nachzuvollziehen. Der Charme dieser Linsen liegt aber zu einem grossen Teil darin, Fotoergebnisse zu erhalten, die an die analoge Fotografie erinnern und einen eigenen Charakter haben. Andere würden diesen eigenen Charakter optische Fehler bezeichnen, weshalb es müsig ist darüber zu diskutieren. Entweder man liebt diese Art oder Fotografie oder man hält sie für minderwertiges weil nicht optisch perfektes Zeugs. Hinsichtlich der Verarbeitung müssen sich diese Linsen nämlich von der Ware der etablierten Hersteller nicht verstecken, ganz im Gegenteil. Ich habe mir vor einiger Zeit ein manuelles Kamlan mit Offenblende 1,1 angeschafft. Das Ding hat einen massiven Metalltubus, eine metallische Gegenlichtblende und die Fokussier- und Blendenringe laufen mit dem nötigen Widerstand butterweich und absolut spielfrei. Die Linse ist selbst bei Offenblende zumindest im Bildmittenbereich wirklich scharf (aber natürlich mit geringster Schärfentiefe) und liefert bei Schwachlicht Bildergebnisse ab, die einen glauben lassen, das Bild sei durch einen „Vintage/Retro-Filter“ gelaufen. Das ist dann so eine Kerzenlicht-Stimmung ohne Kerzenlicht, ach, ich kann es mit Worten kaum erklären.

      Ja, ab und zu passt diese Linse einfach zu den Motiven. In den allerallermeisten Fällen verwende ich aber orignal Fuji bzw original mFT-Linsen. Trotzdem, ich kann Mirko, daniel und die anderen verstehen, die an dem „China-Kram“ Ihren Spass haben. Der Spass ist ähnlich wie früher, als man als Student und Hifi-Fan, der sich Marantz, Quadral, Burmester & Co nicht leisten konnte, einen gebrauchten NAD-Verstärker, einen günstigen CD-Player und einen gebrauchten Thorens Plattenspieler beschafft hat und dann Boxen im Selbstbau nach Bauplan, günstig aber mit richtig Bumms und eigenem Klangcharakter, gebaut hatte. Diese Anlage war dann so geliebt worden, die hätte man nie und nimmer, für welches Hifi High-End Zeugs auch immer, eingetauscht.

      • @ Thomas

        …Der Spass ist ähnlich wie früher, als man als Student und Hifi-Fan, der sich Marantz, Quadral, Burmester & Co nicht leisten konnte….

        hallo Thomas, das ist Unlogik denn:

        Wenn ich kein Geld habe, jedoch die oder jene Fuji-Linse haben möchte,
        gehe ich betteln, arbeiten oder sammeln
        WENN ich jedoch etwa ein Drittel für ein Plastik-Objektiv ausgebe,
        habe ich ja wieder kein Geld für ein tolle Fuji Linse.
        Also muß ich wieder vorn anfangen zu betteln, arbeiten, sparen….
        Im Endeffekt wird aber nie ein Schuh daraus, denn ich gebe ja immer und immer wieder das erste Drittel für China-Plastik aus.
        Ich spreche da aus Erfahrung.
        Was nun ??
        Man muß das erste Drittel beisammen halten, dann kommt irgendwann da zweite Drittel dazu und bis zum 3. Drittel ist der Weg kurz.
        DANN hat man sein Traum-Objektiv

        Die ganzen Kommentar, das hat Rolf richtig erkannt, sprechen nur darüber: Mein Geld reicht nicht aus, darum China-Plastik
        und dann wird begründet, das Bokeh tut`s ja auch usw usw…

        Ich bin nun auch auf Panasonic eingestiegen, GX 9, jedoch kommt nur Leica dran
        Panasonic Linsen sind teilweise Schrott, so lese ich immer öfter im Web
        also gar nicht erst probieren !!
        Denke immer an das Erste Drittel !!!
        Nur so kommt auch irgendwann Leica dran
        Das ist Logik !!

        Sorry, das mußte mal raus

        PS: ich nutze die Nikon D500 mit etlichen Linsen, das wird auch so bleiben.
        Daher kann ich gar nicht verstehen, wenn jemand für 1350 Euro die X-T3 kauft,
        um dann Plastik anzuschrauben.
        Da würde ich mir, da er vorher doch die X-T2 oder X-T 1 besessen hat, also Erfahrung sammeln konnte, die X-T 0 kaufen
        Die reicht doch dann auch für China-Plastik, oder ??
        Warum denn überhaupt viel Geld fürs Gehäuse ausgeben ?
        Sinnfrei – unlogisch –

      • @Rinde,
        da es mit dem verstehen nicht klappt versuche es wenigstens mal mit lesen ! Von welchen Plastik sprichst Du, vom Plastikbajonett mancher Originalhersteller ? @ Thomas hat sein Kamlan Objektiv ziemlich genau beschrieben und ich hatte mich diesbezüglich auch schon geäußert ( 7 Artisans Objektive) Also was meinst Du genau mit Plastikobjektiven, die chinesischen Objektive die ich besitze sind aus Metall & Glas aber mir fallen eine Menge Plastikobjektive aus dem Hause Canon,Nikon, Sigma, Tamron usw ein , vermutlich meinst Du diese 😂
        Ansonsten schaue mal vorbei in der Gruppe „fotografieren mit manuellen Objektiven“ da wird Dir mit Sicherheit schlecht werden wenn Du siehst was sich manch einer zB an einer Nikon Z7 „ranschraubt“ …..naja den könntest Du ja eine Nikon D70 empfehlen 😂

      • @Rinde
        Darf ich dir mal ein Beispiel für ein südkoreanisches Fremdobjektiv geben?
        Zu der Zeit war ein Gehäuse und auch ein bis zwei Objektive von Fuji auf der Liste. Gleichzeitig hatte ich Interesse an einem stärkeren Weitwinkel, wollte aber nicht auch noch das 10-24 gleichzeitig kaufen.
        Abgesehen davon hatte Fuji nichts im Angebot, was über F4 und unter umgerechnet 20mm ging.
        Da ist es doch völlig legitim, ein 2/12mm von Samyang zu kaufen. Zumal das auch später immernoch die hohe Lichtstärke bietet, also auch weiterhin nützlich bleibt.
        Auch ein 1.0/50 hat Fuji nunmal nicht im Angebot, und wenn, dann wäre es sicher zu teuer für viele. Also gibt man einem chinesischen Hersteller wie Kamlan eine Chance. Und wenn es nicht gut genug ist, wars wenigstens nicht so teuer.
        Ist eben häufig eine Art Effekt-Filter, wenn man ein chinesisches Objektiv kauft. Entweder man mag den Effekt, wer kann denn ernsthaft was dagegen sagen, oder man mag ihn nicht. Dann gibt´s ja immer noch die hervorragende 2,0 Serie von Fuji, die eigentlich erschwinglich sein sollte.
        Also, es zählen immernoch die Ergebnisse, nicht, womit man sie erstellt hat.

      • rinde, ich kann mit deinem argument nichts anfangen. erstens gehst du davon aus, daß fremdhersteller automatisch schlecht sind. das ist unsinn.

        zu zweitens möchte ich eine kleine kurze geschichte aus meinem urlaub erzählen. unterweg und an einem tollen aussichtspunkt stehend, traf ich einen niederländer mit der x-t3 und einem xf56mm f1.2 aufgeschraubt und dachte mir, daß er mich vor dieser imposanten landschaft ja mit meiner kamera ablichten könne. er kennt sich schließlich mit fuji aus. als ich das ergebnis betrachtete, war ich überrascht wie wenig ahnung jemand der eine so teure ausrüstung hat von bildkomposition haben kann. es war zwar freundlich von dem mann, aber da mache ich dann lieber selfies mit meinem smartphone.

        also lieber eine günstigere linse und das bild stimmt, als ein teures irgendwas und das bild stimmt hinten und vorne nicht.

      • Ingo,
        genauso sieht es aus, weder Daniel noch Thomas, Du oder eben ich schrieben hier „juhu die Chinesen sind da und wir tauschen nun alle unsere Original Objektive aus“
        Soll das 7A 12/2.8 mein 10-24 ersetzen, nein, aber warum sollte ich das 10-24 immer mitschleppen, zumal das 7A 12/25 & 35 im Fach platz findet wo sich ansonsten NUR das 16-55/ 2.8 in der Fototasche befindet, ich muss mir das Leben nicht „schwer“ machen 😉 Und wenn Viltrox zB. ein 10/2.8 bringen sollte bevor Fuji so eine Optik bringt dann werde ich diese kaufen und gegebenenfalls später durch ein Fujinon ersetzen, fertig aus 📸

      • Thomas, Rinde, und alle anderen,

        Zuerst einmal: Fuji hat die besseren Festbrennweiten als die chinesische Konkurrenz, und gerade bei Fuji fehlt es wirklich nicht an geeigneten Objektiven. Das heisst im Klartext, dass die chinesische Ware gekauft wird, obschon die Qualität und auch der Service massiv schlechter sind.

        Thomas, wenn du Nikon ansprichst: Die Objektive von Sigma (Art) und Tamron sind auf Augenhöhe mit den Originalen, oft sogar besser, und das bei einem günstigeren Preis. Wenn dem nicht so wäre, würde kein Profi oder engagierter Amateur zugreifen. Bei der chinesischen Ware sieht das schon ganz anderns aus, und wer will schon ein Objektiv nach China zurücksenden, wenn die Schärfe oder sonst was nicht stimmt, in der Hoffnung, dass es irgendwann vielleicht mal zurück kommt?

        Ja, und dann kommen da halt die Argumente mit den tollen Farben der chinesischen Objektive, und das dann ausgerechnet von bekennenden Jpeg-Knipsern. Tja, wenn man sich halt von Fuji die Farben verpassen lässt, dann sieht es halt eher nach Bonbons aus und nicht nach Natur. Vielleicht sollte man dann halt besser mal an der eigenen Kameratechnik arbeiten, als dauernd neue Chinaware auszuprobieren. Oder halt gleich auf eine andere Marke umsteigen.

        Dann gibt es noch die Nostalgiker. Da muss ich Rinde absolut recht geben; die kaufen die neusten Kameras, schrauben dann aber alte und minderwertige Ware dran, um die Bilder retro aussehen zu lassen. Dann wäre es wirklich ehrlicher, gleich bei analog zu bleiben, als da gross auf Kunstfotografie zu machen. Der einzige, der mich überzeugt hat, war Matt, der hier mal geschrieben hat, aber der hatte auch eine Leica und nicht eine Fujk X-t3. Aber so „MöchtegernMatts“ gibts wohl überall auf der Welt.

        Und noch was: Die Analogromantiker kommen mir so vor wie „Dschungelabenteurer“, die ein ganzes Careteam im Hintergrund haben. Man macht auf alt, verzichtet aber nicht auf die Nachteile der analogen Fotografie, den körnigen Film nämlich, und dass jedes Dia 50 Cent gekostet hat. Für mich hat die digitale Fotografie so grosse Vorteile, dass ich die analoge nicht mehr vermisse.

        Ach ja, das Bokeh: Wenn man mit der Fotografie nicht mehr weiter kommt, versucht man es halt noch mit eckigen Unschärfekreisen. Die „Ahh’s und Ohh’s“ sind einem, von den Kollegen mindestens, sicher …

        Man könnte doch einfach mal einen Test machen und den Fujifotografen folgenden Vorschlag unterbreiten:

        Ich schenke dir ein 33 f1.4 Viltrox oder ein 35 f1.4 Fuji Objektiv, welches möchtest du?

        Ihr braucht gar nicht zu antworten, es ist sowieso klar …

      • @Rinde
        „Sorry, das mußte mal raus

        PS: ich nutze die Nikon D500 mit etlichen Linsen, das wird auch so bleiben.
        Daher kann ich gar nicht verstehen, wenn jemand für 1350 Euro die X-T3 kauft,
        um dann Plastik anzuschrauben………..“

        Rinde, ich verstehe Deine Emotionen bei diesem Thema rein gar nicht? Warum „musste das mal raus“? Was zum Geier stört Dich, wenn andere China-Linsen für ihre Fujis kaufen, die Du wegen Deiner wiederholten falschen Bezeichnung mit „Plastik“ ja ganz offensichtlich überhaupt nicht kennst, weder hinsichtlich der Fertigungsqualität noch hinsichtlich der optischen Eigenschaften? Keiner von denen behauptet, sie wären völlig gleichwertig oder sogar besser als die originalen Fuji-Linsen. Was stört es Dich, wenn andere NICHT NUR klinisch reine Fotos sondern auch Fotos mit analoger Anmutung erzeugen wollen und zumindest ausgewählte Stücke der China-Linsen dies ermöglichen?

        Nicht alles was Du nicht verstehst, ist per se dann deshalb unlogisch. Der Ansatz, nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag zu sparen und zu warten besteht darin, dass man sich bei günstigeren Lösungen

        a) schneller eine Ausrüstung, und
        b) mit dem gleichen Budget mehr Ausrüstungsstücke

        anschaffen kann. So war das zumindest bei der studentischen Hifi-Ausrüstung. Ausserdem machte das Basteln an den Bausatzboxen und das experimentelle Optimieren von Frequenzweichen und anderer Elektronik an den Boxen richtig Spass. Wir waren damals immerhin Ingenieurstudenten und damit mitten im Thema drin.

        Wie kommst Du dann auch auf das dünne Brett, wer sich eine China- oder Korea-Linse kauft könne sich keine original Fuji-Linse leisten und sollte deshalb sparen? Andere und ich haben doch nun wirklich verständlich erklärt, dass es durchaus unterschiedliche Motivationen gibt, sich die ein oder andere dieser manuellen Fremdoptiken zuzulegen. Du musst Dir um meine finanzielle Situation auch keine Sorgen machen, ich bin ohne weiteres in der Lage mir eine komplette Fuji-Ausrüstung auf einen Schlag zuzulegen, was ich auch innerhalb weniger Wochen mit 7 neuen Fuji-Originallinsen vornahm, ohne vorher darauf zu sparen und ohne einen Kredit in Anspruch zu nehmen. Trotzdem kaufte ich auch das Kamlan, an dem ich übrigens kein einziges Plastikteil feststellen kann und trotzdem verbinde ich solch eine Anschaffung stets mit einer fototechnischen und finanziellen Planung, also einem selbst gesetzten Budget und kaufe nicht wild und ohne Grenzen einfach Ausrüstung. Deine Behauptung, die Kommentare hier deuteten angeblich darauf hin, das Geld reiche nicht für Originale, ist deshalb einfach nur grober Unfug.

        Was mFT betrifft und Deine aus dem Internet übernommene Abwertung von Panasonic-Objektiven kann ich nur auf eines der allergünstigsten, wenn nicht sogar das günstigste, Pana hinweisen, nämlich das 25mm 1,7, das ich selbst besitze. Ein tolles Objektiv, das sich vor Pana-Leicas nicht verstecken muss. Aber vermutlich ist es nichts für Dich, zu billig, steht nicht „Leica“ drauf und sein Gehäuse und seine Gegenlichtblende sind komplett aus Plastik…….. erlaubt aber eben tolle Fotos zu schiessen.

      • Rolf,
        Dein Star in der Naturfotografie, Sandra Bartocha, fotografiert sogar mit einem WALIMEX f 8.0 Spiegeltele. Lasse Dir das mal auf der Zunge zergehen mit was für eine Scherbe DEIN Profi unter anderen arbeitet. Nein sie greift nicht einfach zu irgendeiner modernen Teletüte und fotografiert damit Maiglöckchen, wäre auch zu einfach für Sie, nein sie setzt auf den Charme des Spiegeltele und erfreut sich über die „oooohs und aaaahs“ der Betrachter 👍

      • @Rolf,
        für mich ist die Diskussion um dieses Thema beendet. Ich habe es erklärt und Du legst offensichtlich nur Wert darauf andere zu diffamieren, nicht verstehen zu wollen und Rechthaberei zu betreiben, ohne die Linsen jemals ausprobiert zu haben, um die es hier geht. Ich verzichte auch darauf, Dich in ähnlicher Weise zu bezeichnen, wie Du es mit anderen machst.

      • @Rolf Carl
        Wenn du das schon so ansprichst.
        Profis legen Wert auf schnellen Service, möglichst gleich auch noch mit Ersatz-Geräten.
        Profis kaufen tendenziell nichtmal Sigma und Tamron, die kommen nämlich leider nicht an NPS und CPS heran.
        Ein Bekannter hatte vor kurzem Probleme mit einem Sigma 150-600 Sports (hab ihn auch noch auf die Linse scharf gemacht). Das hat mehr als zwei Wochen, ich glaube sogar noch länger, gedauert, bis das repariert war. Ohne Ersatz-Optik. Sigma ist schon ok, optisch sicher auch sehr gut, aber nicht wirklich ohne Backup im professionellen Workflow einsetzbar.

      • Ingo,

        kann schon sein betreffend Sigma. In DE ist der Service wahrscheinlich etwas langsamer. In der Schweiz ist es der Tamronservice, die schicken die Objektive bei jedem Mist nach DE, hat bei mir 10 Wochen gedauert für eine Nachjustierung. Deshalb ist für mich Tamron gestorben.

        Sigma hat einen Topservice in der Schweiz durch Ott + Wyss, Zofingen. Ich habe im Sommer 2 Objektive in den Service gegeben (Gratis: Reinigung, Kontrolle, Nachjustierung). Am Donnerstag abgeschickt per Post, am darauf folgenden Montag zurückerhalten: inklusive Ersatz des OS, kostenlos, lebenslang!!

        Übrigens kann man auch vom Ausland her Sigma Objektive mit der schwarzen Servicekarte bestellen (lebenslange Garantie und ein Gratisservice pro Jahr), z.B. Bei digitec.ch, ohne Aufpreis. Sigma Art haben überigens immer die schwarze Servicekarte von Ott + Wyss. Natürlich dauert es dann halt vielleicht einen Tag länger von DE aus, aber sicher nicht 2 Wochen, und günstiger ist der Kauf in der Schweiz auch noch.

      • Rolf Carl,
        ok, kann schon ein besserer Service in der Schweiz sein. Sollte mal was mit dem 150-600 sein, was ich nicht hoffe, ist das vielleicht ein guter Tipp. Obwohl ich mich dabei nicht wohl fühle, ein so großes Objektiv ins Ausland zu schicken. Ist ja nichtmal EU, bei Problemen mit dem schweizer Händler könnte das ziemlich kompliziert werden. Ich drück die Linse eigentlich lieber meinem Händler in die Hand.
        Bei Fuji gibt´s auch neuerdings einen Profi-Service, bin am überlegen ob das mal Sinn macht.
        So, ich hab mal bei Ott + Wyss reingeschaut, was dort das 150-600 Sports für Nikon kostet. Holla, das kostet aber richtig Geld. Gleich 700 Euro mehr. Nö, das die Schweiz billiger sein soll, kannst du mir nicht erzählen. Das Sigma 12-24 F4 kostet hier z.B. 1369,- Euro bei Calumet und in der Schweiz 2195,- Franken bei Ott + Wyss.
        Ich denke, bei größeren Anschaffungen kannst du eigentlich in Deutschland bestellen. Das ist keine Kleinigkeit, die du hier sparen kannst.

      • Ingo,

        ich sagte nicht, dass du die Sigma Objektive bei Ott + Wyss kaufen sollst, sondern, dass dieses Unternehmen für den Service in der Schweiz zuständig ist. Man muss nur darauf achten, dass die Objektive mit der schwarzen Servicekarte von Ott + Wyss angeboten werden, denn das beinhaltet eine lebenslängliche Garantie und einen Gratisservice pro Jahr. Ich kaufe meine Kameras und Objektive praktisch immer bei http://www.digitec.ch. Vergleiche mal diese Preise, und zudem sollte immer die schwarze Servicekarte dabei sein, bei Sigma Art ist sie das immer. Wenn man dann ein Objektiv zum Service einschickt, legt man einfach die schwarze Karte bei, dabei ist es egal, ob von der Schweiz oder der EU.

        Aber: Wenn man das Sigma in der EU kauft, nimmt Ott + Wyss das Objektiv nicht an, nur in der Schweiz gekaufte mit der schwarzen Servicekarte. Ich hoffe, dass ich mich jetzt verständlich ausgedrückt habe …

      • Rolf Carl,
        das ist ja mal ein Preisunterschied. Ja, hier ist Sigma dann wirklich etwas günstiger.
        Daß die Garantiekarte nur für die Schweiz gilt, habe ich schon so verstanden. Ist ja auch ein sehr schneller und guter Service. Nur kaufe ich teurere Sachen eben ganz gerne direkt beim hiesigen Händler. Das hat auch Gründe, würde jetzt aber etwas zu weit führen, die zu erläutern.
        Aber nochmal zum Thema Garantie. Du sagst ja völlig richtig, der Service hier ist wichtig und kostet natürlich auch etwas. Das wird mit chinesischen Objektiven wohl sehr schwer sein, sollten die nicht in Ordnung sein.
        Nur bin ich bisher nicht auf das Thema eingegangen, weil es hier keine Rolle spielt. Bei einem mechanisch ordentlich gebauten Objektiv ohne Elektronik für sagen wir mal 80-150 Euro ist die Garantie einfach nicht so relevant. Entweder der chinesische Händler nimmt das kaputte Objektiv zurück, oder es ist Pech. Eben eher ein Spielzeug. Und ehrlich gesagt, wann gehen den Objektive chinesischer Bauart schonmal kaputt? Das waren bisher leider die Sigma-Linsen (habs bei einem Kollegen bei einem neuren 150-600 Sport erst gesehen) und auch das 24-120/4 VR, das ein komplett neues Gehäuse brauchte weil es einfach nicht wirklich scharf war und jetzt schon wieder Macken beim Autofokus macht. Da ist dann auch die Garantie von Interesse, aber doch nicht bei den China-Linsen.

      • Hallo Ingo,

        wenn man selbst den Wohnsitz in Deutschland hat und in der Schweiz Fototechnik mit einem Preis über der Zollfreigrenze kauft, muss man — wenn man sich ans Gesetzt hält – die Ware verzollen und die deutsche MwSt entrichten. Andernfalls ist es eine Steuerverkürzung mit den bekannten Folgen, sofern man erwischt wird. Falls man dann einen Garantiefall hat und sie per Post in die Schweiz zur Reparatur schickt, dürfte es wieder kompliziert sein, die Ware zollfrei in die Schweiz ein- und dann wieder zollfrei nach Deutschland zurück zu erhalten. Es ist zumindest ein zusätzlicher Aufwand mit den Zollbehörden beider Länder.

        Was die Garantie der China-Ware betrifft gibt es vermutlich eine Möglichkeit, 2 Jahre Garantie (und nicht nur Gewährleistung) zu erhalten, ohne den chinesischen Hersteller in Anspruch zu nehmen, der ja vermutlich nicht „greifbar“ sein dürfte. Amazon verkauft in Deutschland Kameras von Fuji und anderen Herstellern, die nicht von der zuständigen Vertretung des jeweiligen Herstellers stammen und damit nicht von dessen Garantie gedeckt sind. Ich hatte deshalb mit Amazon schon Kontakt und nachgefragt, weshalb ich bei Ihnen eine Kamera kaufen sollte, obwohl ich dann nur Gewährleistung habe, obwohl ich praktisch zum gleichen Preis oder nur geringfügig teurer, die Kamera auch bei einem deutschen Händler mit entsprechender Garantie kaufen könnte. Mir wurde dann bestätigt, dass Amazon im Fall eines Defekts innerhalb der Garantiezeit des Herstellers, zumindest die gleichen Garantieleistungen gewährt und deshalb die defekte Kamera gegen eine neue Kamera des gleichen Typs kostenlos austauschen würde. Die üblichen Defekte von Objektiven bemerkt man ja üblicherweise sehr schnell, jedenfalls innerhalb der 4 Wochen, die einem Amazon zur Rücksendung und zum Widerruf des Kaufs ohnehin gewährt. Ich vermute, wenn man sich vorab bei Amazon wegen einer solchen China-Linse meldet und sich erkundigt, was passiert, wenn man innerhalb der ersten zwei Jahre einen Defekt an der Linse hat, dann wird einem das Gleiche bestätigt werden, was auch mir bestätigt wurde und man kann die Linse innerhalb von 2 Jahren gegen eine neue austauschen. Jedenfalls nach meiner Erfahrung ist Amazon sehr kulant. Wenn der Defekt danach passiert, dann hat man halt ca 50 – 90 Euro pro Jahr für die Linse gezahlt und kauft sich eine neue oder lässt es sein, weil man ohnehin den Spass an dieser Linse verloren hat.

      • Hi Thomas,
        genau, die Mehrkosten machen das Objektiv hier dann wieder teuerer als in der Schweiz. Wobei ich denke, daß man die dortige Mehrwertsteuer ja vorher abrechnen kann.
        Was die China-Objektive betrifft, völlig richtig.
        Allerdings könnten die Viltrox-Objektive mit AF eventuell doch teurer sein, dann wird mir eine Garantie schon wichtig. Aber dafür ist Amazon ja bekannt. Nur aufpassen, daß man nicht im Marketplace kauft.

  • ich weiß garnicht warum sich hier manche darüber brüskieren was andere für objektive kaufen oder kaufen möchten. das ist doch jedem selbst überlassen.

    auch die argumente die hervorgebracht werden sind an den haaren herbeigezogen. wenn man wirklich das beste objektiv will, muss man auch über die grenzen hinausgehen. wenn man den besten service will, ist man da nicht bei leica am besten aufgehoben?

    wenn ich auf die idee kommen sollte ein objektiv von gauda kaufen zu wollen und ich damit und darüber ein normales gespräch mit anderen gleichgesinnten führen will, frage ich mich warum dann andere meinen mir ketchup aufdrücken zu müssen. habt ihr nix anderes zu tun???

    wirklich, ich zweifle an dem verstand so mancher personen hier.

    • Hey Daniel,
      ich würde da unbedingt Ketchup empfehlen. Bin aber auch kein Käse-Liebhaber.
      Hast recht, ein wichtiger Aufruf für mehr Toleranz ist im Internet leider sehr häufig angebracht. Hier allerdings auch.

    • Hallo Daniel,
      ich würde sie als Spassbremsen bezeichnen. Wenn ich jetzt Ende September das 16/80 kaufe, dann will ich Spass damit haben.Egal was diverse Leute meinen. Das geht mir am A….vorbei. Wenn ich nächstes Jahr die pro3 kaufe, will ich Spass damit haben. Wenn jemand vor eine Fuji eine China Linse hängt und erzielt damit eine besondere Bildwirkung, dann macht er das aus Spass am Experiment. Sollte es Probleme geben trage ich halt das Risiko.
      Da braucht man nicht die Abteilung Klug-und Scheiss.

      • Und Jürgen,
        vergiss nicht, deine Begeisterung über das 16-80 zu posten. Gerne aber auch kritisch, was z.B. Vignettierung und Verzeichnung betrifft, ja?
        Ich denke, nicht nur ich bin stark an der Linse interessiert. Aber vielleicht bekomme ich sie auch zum testen, dann kann ich gerne auch was darüber schreiben.

      • Jürgen,
        zufrieden mit dem 55-200?
        Ich hab lange überlegt, das 50-140 zu nehmen. Da die Schärfentiefe allerdings einem 4,0 70-200 im Vollformat entspricht, habe ich das 90er vorgezogen. Irgendwie hat mich auch das 100-400 mehr angesprochen, ist gerade so leicht genug, es dabei zu haben. Und das bietet eine Bildqualität, die ich bei einem Zoom so nicht erwartet hätte.
        Insofern könnte das 55-200 eine schöne Ergänzung sein. Oder eben auch das 16-80. Immer diese Entscheidungen…..

  • Ingo, dein Wunsch ist mir Befehl !
    Ich habe die Optik im Prinzip schon gekauft. Bei Calumet konnte man
    das Teil schon ordern. Ich habe mit den Fuji Optiken letztlich immer gute
    Erfahrungen gemacht.
    Aber dazu eine kleine Geschichte.
    Bei unserem Fotostammtisch ist ein älterer Herr, der absoluter Canon Fanatiker
    ist. Nikon scheut er wie der Teufel das Weihwasser, Sony ist eh Schrott.
    Ich hatte gerade meine T1 mit diversen Objektiven erworben und habe mit dem
    56 1,2 eine Fotostrecke zum Test geknipst. Sa sagte ein anderes Mitglied :Man hat
    das Teil eine Auflösung und Schärfe.
    Das muss dermassen an dem Canonego genagt haben, dass er sich die 5R D (ca.3800 €)
    gekauft hat. Zusätzlich brauchte er auch Optiken, die die Auflösungen der Kamera verkrafteten.
    Bessere Fotos hat er trotzdem nicht gemacht. Und das nur wegen einem Fuji Objektiv.

    • Jürgen,
      musste gerade etwas schmunzeln.
      Die Kommentare kenne ich auch, sowohl von meinem Fotohändler als auch von Bekannten, denen ich die Fotos auf einem Display (dann natürlich Jpeg) gezeigt habe. Nur ist da keiner losgerannt und hat sich eine neue Kamera gekauft. Das wäre mir dann wohl etwas zu heftig als Reaktion. Wirklich schlecht ist doch keine Kamera heute mehr.
      Und was Sony betrifft, ein anderer Bekannter hat seit einem halben Jahr die Sony A9 und das neue 2,8/400, vorher hatte er Nikon. Leider konnte ich damit keine Aufnahmen machen, Zeit war zu knapp. Aber was mich wirklich fast schon umgehauen hat war das geringe Gewicht des 400. Das Ding hälst du ja fast schon ohne Stativ locker eine Halbzeit lang in der Hand. Beeindruckend.
      Und was die Bildqualität von Sony betrifft, er hätte sicher nicht gewechselt, wäre die nicht mindestens auf dem Level der Nikon. Vorher hatte er auch das 200-400, selbst das war schon klasse, insbesondere auch der Hintergrund.
      Na, auf dem Level fotografiere ich leider nicht und auch das 2,0/200 von Fuji ist mir zu teuer, obwohl das gerade durch die Flexibilität (abends ohne Konverter, bei Sonnenschein tagsüber dann mit Konverter) toll einsetzbar wäre.

      • Hallo Ingo,
        ja er ist manchmal etwas seltsam. Er wird nie von Canon abrücken. Als ich meine T2 beim Stammtisch vorführte, war sein einziger Kommentar „Schön mit dem Sucherbuckel“ Er hat noch nicht einmal durch den Sucher geblickt. Wir nehmen ihn so wie er ist. Das 2,0 200 kann ich nicht gebrauchen.Ist mir auch zu teuer Das 55/200 hat bislang gute Dienste geleistet (Konzerte usw.) das 1,40 35mm für Nachtaufnahmen. Das 16/55 2,8 Immerdrauf und das 16/1,40 und das 56 1,20 bei Bedarf. Jetzt ab September bin ich wieder voll im Geschäft.

  • Hallo Ingo,
    das 55-200 ist in meinen Augen ein klasse Objektiv. Habe mit dem Teil 2017 als Immerdrauf im Rahmen des Schützenfestes über 2000 Bilder gemacht. Das Einzige woran man sich gewöhnen musste ist der Rändelring
    für die Blendeneinstellung. Im Gegensatz zu diversen anderen Objektiven erscheint die Blendengrösse lediglich im Display. Das 90 ist mir zu wuchtig. Mit dem 55-200 gehe ich in die Kapellen und Regimenter rein. Marschiere mit oder gegen die Marschrichtung. Da belastet mich das Objektiv nicht. Übrigens dürfte es zwischenzeitlich günstig zu erwerben sein. Inwieweit es für Sportfotos geeignet ist, kann ich nicht beurteilen, ist nicht mein Einsatzbereich.

    • Jürgen,
      bin sowas von hin und her gerissen mir das 55-200 zu kaufen und mein 50-140 zu verkaufen. Hatte mir mal das 55-200 von einen Bekannten geliehen und war, so wie Du, total begeistert. Im Gegensatz zum 50-140 hat man das mal leichter mit in der Tasche obwohl ich sagen muss das 50-140 ist eine Granate nur nutze ich es zu selten.

      • Hallo Mirko
        habe mir mal auf der Calumetseite das 50-140 2,8 angesehen.Ein mächtiger Klotz vom Gewicht und vom Preis. Wäre für mich nicht unbedingt erstrebenswert. Vielleicht einmal pro Jahr für ein Konzertevent. Da könnte ich mir eher das 16-80 vorstellen. Werde es ab Ende September in die Mangel nehmen. Habe schon die nächsten Aufträge. Erntedank, Reformationstag, Laternenumzug usw. Die Lichtverhältnisse bei uns in der Kirche sind grottenschlecht. Blitzen ist nicht erwünscht. Ich lass mich überraschen.
        Übrigens habe ich jetzt gelesen, dass Capture one die Preise für die Fujiversion halbiert hat. Zumindest bis 31.08. Da bin ja auch damals preislich gewissermassen ins Messer gelaufen. Kann es sein, dass sie ein Versionsupdate in Angriff nehmen ?

      • hallo mirko und jürgen,
        wenn das thema gerade angebrochen wurde; in einem jahr will ich auch das tele-thema in angriff nehmen. für mein vorhaben ist das 50-230 zu langsam und da ist das gewicht nur zweitrangig. daher überlege ich welches interessant sein dürfte. natürlich lasse ich das thema gewicht dabei nicht komplett aus den augen, aber ich will vor allem ein schnelles objektiv mit einer brennweite von mindestens 200mm. damit kommt das 50-140 natürlich auch noch in frage, wenn ich einen telekonverter mit einbeziehe. dabei geht aber dann auch wieder der vorteil der lichtstärke gegenüber dem 55-200mm verloren. außerdem sind das 50-140 und das 100-400 keine fliegengewichte. habt ihr, wenn noch nicht selbst getestet, jemanden der erfahrung mit den drei objektiven (50-140, 55-200 und 100-400mm) hat?

      • Jürgen,
        ich glaube es geht nur darum „Kunden zu gewinnen“ bzw zu behalten egal ob Adobe, Capture One oder wie sie alle heißen, ich bin „nur“ Mieter für 9€ monatlich und bekomme jedes „Upgrade“ automatisch aber ob eine neue Version ansteht weiß ich leider nicht. Weißt Du dafür ob sich das Ein oder Andere „Filterpaket“ lohnt ?

        Daniel,
        ich habe keinen Konverter von daher kann ich nichts sagen, war nur beeindruckt vom Gewicht und der Leistung des 55-200….da kann ich Jürgen verstehen. Mein Hund wird 3 und irgendwann auch ruhiger 🙂 für Porträt nehme ich mehr und mehr Biotar, Trioplan und hoffentlich bald das Primoplan ( ja es kommt wieder) und einfach so mit in die Natur zu schleppen ist mir das 50-140 zu schwer, vermutlich werde ich es austauschen 🤔

      • Hi Daniel,
        kann dir was über das 50-230 und das 100-400 sagen.
        Also, das 50-230 ist ein für seine Klasse schon erstaunlich gutes Objektiv. Es ist solide gebaut, wiegt nicht viel und hat einen mittelschnellen Autofokus. Auch der Stabi, bei der Lichtstärke auch nötig, arbeitet eigentlich ganz zuverlässig.
        Optisch ist das Objektiv scharf, hat recht viel Coma nicht nur am Bildrand und verfügt über einen mittelprächtigen Kontrast. Die Farben sind ein wenig zurückhaltend, vermutlich hat das Objektiv eine eher normale Vergütung.
        Völlig anders, nicht nur vom Brennweitenbereich her, ist das 100-400. Für die Lichtstärke und Brennweite ist es eigentlich gar nicht so groß, absolut gesehen wird es aber immer das größte und schwerste Objektiv (wenns nicht gerade das 2,0 200 ist) in der Fototasche sein.
        Mechanisch gesehen ist es eher mittelprächtig, verglichen mit dem Sigma 150-600 Sports, das allerdings von der Verarbeitungsqualität her in der Spitzenliga mitspielt, es ist sogar Salzwasserfest.
        Optisch ist das 100-400 der Hammer (sorry, vielleicht etwas zu drastisch formuliert?). Die Schärfe ist bei jeder Brennweite auf den Punkt und gestochen, für die Damenwelt wohl viel zu detailliert. Der Kontrast ist hoch, aber nicht unnatürlich und die Farben sind typische Fuji.
        Was aber wirklich erstaunlich ist, der Stabi beim 100-400 ist von der Sorte „mich haut keiner um“.
        Ich hab im Sturm gestanden und wäre von den Böen fast umgeweht worden, beim Blick durch den Sucher hat man davon überhaupt nichts gemerkt. Das einzige war, der OS hat manchmal in den Sportmodus umgeschaltet, wenn ich mich allzusehr gegen den Wind stemmen musste.
        Das ist gerade bei 400mm immer lustig, wenn fotoerfahrene Bekannte das erste Mal den Stabi erleben. Einfach nach Möglichkeit mal probieren.
        Das 50-140 eines Bekannten hat ebenfalls eine tolle Optik, was Farben, Schärfe und Kontrast betrifft, kurz gesagt einen ordentlichen Punch. Nur der OS ist nicht vergleichbar mit dem 100-400, aber dafür hat es ja auch eine andere Lichtstärke.
        Gewicht ist 1375 Gramm, das 50-140 wiegt 995 Gramm, das 90er wiegt 540 Gramm und das 55-200 590 Gramm. Wollte es nur erwähnt haben

      • Hi daniel,
        ich habe das 55-200mm und seit wenigen Monaten auch das 100-400mm. Ich kann das was Ingo zum 100-400mm schreibt nur unterschreiben, es ist was Schärfe, Abbildungseigenschaften und den OIS angeht einfach nur der Hammer. Auch der AF ist wirklich schnell. Ich setze es regelmässig unter anderem für Kindersportfotografie, vor allem Kinderfussball, ein. Ab und zu auch für Tierfotografie. Serienaufnahmen gelingen damit zu weit mehr als 90% als vollständig scharfe Einzelbilder.
        Aber auch das 55-200mm ist wirklich klasse und das zu einem meiner Ansicht nach annehmbaren Preis. Das 55-200mm habe ich oft in meiner Kameratasche und fast immer wenn ich einfach losziehe und vorher nicht weiss, was mich an Motiven letztendlich erwartet. Das 100-400mm nehme ich hingegen nur dann mit, wenn ich vorab weiss, dass ich die lange Brennweite auch wirklich brauchen werde. Das 55-200mm ist für die Brennweite relativ kompakt und günstig und liefert trotzdem sehr gute BQ. Schärfe ist jedenfalls kein Problem für das 55-200mm. Es ist sicherlich nicht die 1. Linse an die ich für schnell bewegte Motive denke, trotzdem habe ich sie auch schon für Motorsport (Bergrennen) und Kinderfussball eingesetzt und zwar mit überraschend guten Ergebnissen bei Serienaufnahmen. Das 100-400mm ist hier sicherlich die weitaus bessere Wahl, wer aber nur ab und zu (sehr) schnell bewegte Motive fotografiert, für den kann das 55-200mm eine gute „Allroundlösung“ sein, erst recht wenn man den Preis- und Gewichtsunterschied berücksichtigt.

        Hier ist übrigens ein ganz guter Vergleich zwischen dem 50-140mm (zu dem ich nichts aus eigener Erfahrung beitragen kann) und 55-200mm hinsichtlich deren BQ:
        https://www.youtube.com/watch?v=MaQtTKRRphI
        Laut diesem Vergleich hat das 50-140mm kaum praxisrelevante Vorteile im Vergleich zum 55-200mm, aber man hat beim Letzteren den Vorteil des grösseren Brennweitenbereichs. Genau das war auch für mich ausschlaggebend.

      • hallo mirko, ingo und thomas,
        vielen dank euch. nun kann ich meine auswahl zunächst auf das 55-200 und auf das 100-400 einschränken.
        das 50-230 habe ich ja bereits, welches für wanderungen und mehrtagestouren optimal ist. es wiegt fast nichts und nach diversen tests soll die bildqualität ähnlich dem 55-200 sein. aber der autofokus ist nicht ausreichnd für mein vorhaben. objekte die sich parallel zu mir bewegen sind kein problem, aber wenn sie sich auf mich zu bewegen oder von mir weg, stimmt der fokus zu oft nicht.

        nach euren ausführungen kann ich nun auch das 50-140mm ausschließen. ich kann mir vorstellen, daß dieses für gezielte gesellschaftsphotographie optimal wäre. aber das mach ich zu selten.

        ich werde mir die beiden objektive in der zukunft mal bei einem fachhändler anschauen. vielleicht kommt im kommenden jahr auch noch eine option hinzu.

        vielen dank nochmal.

    • Hallo Jürgen,
      wenn das 90er schon groß ist, dann wird dir das 100-400 ja richtig groß vorkommen. Verglichen mit dem Sigma 150-600 Sports ist es aber ein kleines Leichtgewicht.
      Also, für mich wäre vermutlich das 16-80 bei solchen Events die erste Wahl. Ich hoffe, der OS ist vergleichbar mit dem 100-400. Dann wäre es nicht nur mit einem Einbein- sondern eher mit einem Dreibein-Stativ vergleichbar, jedenfalls so bis 1/2 Sekunde vermutlich. Und ich übertreibe hier nicht.
      Für Sport ist das 55-200 vermutlich nicht geeignet, hätte sogar mit dem 50-140 Bedenken, was ich darüber gelesen habe. Wohl nicht vergleichbar mit dem Nikon 2,8 70-200 VR.
      Aber zusammen mit dem 10-24 wäre das doch ein schönes Team so auf die Schnelle, denke ich. Und dann noch das 1,4 35 in die Tasche für Portraits oder mit einem dritten Gehäuse direkt, dann wäre man für fast alles vorbereitet.

  • Mirko, das mit den Filterpaketen ist das so eine Sache. Schön, wenn man sie hat. aber wozu brauche ich sie letztlich.
    Man spielt mal damit, aber sind sie notwendig ? Bei der Installation von Capture one waren sechs Filterpakete dabei,
    aber auch nicht komplett.Da ich gerne lese, habe ich mir zum Verständnis der Software ein Buch vom Rheinwerk Verlag gekauft. Die bieten auch noch diverse Gratispakete an. Damit ist mein Bedarf gedeckt Und die Angebote von Filterbastlern sind ja wohl nicht umsonst. Wo ich ggf. Filter gut nutzen kann, sind Bildpräsentationen um woweffekte zu erzielen. So pöt a pöt bekomme Capture in den Griff. Lightroom habe ich rausgeschmissen. Ich hasse Zwangsabos, nur um ein neues Kameramodel zu erkennen.

    • Jürgen,
      wie heißt das Buch ? So oft nutze ich Filter auch nicht, ab und an nutze ich gerne „Bleach Bypass“ ( Motiv muss passen) wüsste aber allerdings auch nicht wie man so einen Filter selber erstellt 🤔

      • Mirko, das Buch heisst Capture One Pro 12 von Jürgen Wolf. Kostet 49,90 € ISBN978-3-8362-6963-6.
        Ich beziehe diese Bücher meisst beim EDV-Buchversandt Delph Michel Remscheid. Aber man kann auch bei Rheinwerk direkt ordern.

      • Jürgen,
        Danke für die Info, werde ich mir nach dem Urlaub mal gönnen…die dunkle Jahreszeit steht ja vor der Tür

  • Hallo Mirko,
    nochmals zu den Styles für Capture one. Ich bekomme regelmässig Mails von PSD-Tutorials.de. Hatte diesen Link vor längerer Zeit mal angeklickt. Da das Nerven sich im Rahmen hält, habe noch in keiner Weise reagiert (Link löschen)
    Jetzt haben sie diverse Styles für Capture one angeboten, Natürlich gegen einen entsprechenden Eurosbetrag.
    Falls es dich interessiert, kannst du es ja mal anklicken.