Der CEO von OM Digital Solutions wird zum Hauptaktionär des Unternehmens und löst damit den bisherigen Investor Japan Industrial Partners als bestimmende Kraft ab.
Bei OM Digital Solutions (OMDS), dem Unternehmen hinter der Marke OM System, wurde ein bedeutender Wechsel in der Eigentümerstruktur vollzogen. Wie das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung bekanntgab, ist CEO Shigemi Sugimoto nun der Hauptaktionär und hat damit die Kontrolle über das Unternehmen übernommen.
Sugimoto, der zuvor bereits als Führungskraft bei Olympus tätig war, löst damit Japan Industrial Partners (JIP) als bestimmende Kraft hinter OMDS ab. JIP hatte 2021 die Kamerasparte von Olympus übernommen und daraus OM Digital Solutions geformt. Wir hatten damals ausführlich über den Verkauf der Olympus Kamerasparte und den neuen Eigentümer JIP berichtet.
Die Details bleiben vage
Wie genau die Transaktion abgelaufen ist, bleibt allerdings unklar. Wie DPReview berichtet, bestätigt keine der beiden Seiten direkt, dass JIP seine Anteile vollständig abgegeben hat. Denkbar wäre dementsprechend, dass JIP seine Anteile lediglich so weit reduziert hat, dass Sugimoto nun der größte Einzelaktionär ist und die effektive Kontrolle hat. Da beide Unternehmen nicht börsennotiert sind, gibt es keinen öffentlich einsehbaren Nachweis über die genauen Besitzverhältnisse.
Interessant ist das Timing. Parallel zum Eigentümerwechsel bei OMDS gibt es auch an der Spitze von JIP selbst einen Wechsel. Der bisherige CEO Hidemi Moue wird durch Shinichi Inagaki abgelöst, den bisherigen Executive Vice President. Moue bleibt dem Unternehmen als CIO erhalten.
Mehr Freiheit für schnellere Entscheidungen
OMDS beschreibt den Schritt als Übergang zu einer Struktur, in der das aktuelle Management “mit voller Eigenverantwortung” die Geschicke des Unternehmens lenken könne. Das soll schnellere und flexiblere Entscheidungen ermöglichen und Investitionen in Technologieentwicklung sowie langfristige Wachstumsstrategien stärken. An der Rechtsform, dem Firmennamen, dem Standort und den Geschäftsbedingungen ändert sich durch die Umstrukturierung nichts.
Wie PetaPixel anmerkt, spricht der Schritt für ein gewisses Maß an Selbstvertrauen. Es wäre ungewöhnlich, dass Sugimoto zusätzliche Verantwortung und damit auch ein erhöhtes persönliches Risiko auf sich nimmt, wenn er nicht von den Zukunftsaussichten des Unternehmens überzeugt wäre. Untermauert wird das durch ein Interview, das DPReview kürzlich mit Kazuhiro Togashi, Senior Vice President bei OM System, geführt hat. Darin erklärte Togashi, dass OMDS kontinuierlich profitabel arbeite und die finanzielle Basis heute stabiler und stärker sei als zuvor. Man könne in Personal, neue Technologien und Objektive investieren.
Rückenwind durch produktives Jahr
2025 brachte OM System mit der OM-3 und der OM-5 II gleich zwei neue Kameras sowie vier Objektive auf den Markt, darunter das komplett neu entwickelte M.Zuiko Digital ED 50-200mm f/2.8 IS Pro. Anfang 2026 folgte die auf Astrofotografie spezialisierte OM-3 Astro.
Und es dürfte noch mehr kommen. Auf der CP+ 2026 zeigten sich OM System Verantwortliche ungewöhnlich gesprächig und ließen durchblicken, dass eine neue PEN-Kamera in Arbeit sei. Konkrete Details gab es zwar noch nicht, doch die Zeichen stehen auf Aufbruch.
Wie beurteilt ihr die Veränderungen bei OM Digital Solutions?


Daß es OM-System wirtschaftlich immerhin so gut geht, daß sich das Unternehmen zutraut, sich ganz oder teilweise aus der Umklammerung von JIP zu lösen sehe ich positiv. Die große Frage ist nun, ob neue Ideen dazu führen werden, daß die Erwartungen der bei der Marke verbliebenen Fotografen sich in neuen Kameras widerspiegeln können, die weniger dem Zeitgeist geschuldet sind, als den für die Fotografie dienlichen Dingen.
Wenn das der Firma hilft ist das positiv. Ich bin sehr gespannt, was wir als nächste Neuheit sehen werden.
OM Systems hat sicherlich auch zukünftig gute Marktchancen. Der Kameratrend geht ja gerade wieder hin zu kleiner und kompakter. Das Marktpotential der “Kameraboliden” von Nikon, Sony und Canon ist eben auch endlich. Es wäre wünschenswert, wenn sich OM Systems hier auch in Zukunft behaupten kann und eventuell auch einige spannende Neuheiten auf den Markt bringt.
OM-System täte gut daran, ihre Fotografen mehr an sich zu binden, in dem die wirklichen Wünsche sich in künftigen Kameras niederschlagen.
Was braucht man als Fotograf wirklich in den Kameras, und was wäre es vielleicht nur schön zu haben, aber nicht wirklich erforderlich?
Wenn das Ergebnis dann nicht allen gefällt, dann bleibt es eventuell bei weniger neuen Modellen, dafür aber bei funktionalen Kameras.
Laßt Sony, Canon und Nikon ihren Weg machen. Da kommt ihr sowieso nicht mehr heran. Was die Fotografen wollen sind bezahlbare Kameras.
Da liefern die Marktführer aber eben schon lange nicht mehr ab.
Kürzlich erst zu sehen bei den Kompaktkameras. Alte Technik im neuen Gewand. Aber genau das wirft man auch in diesem Forum OM-System immer vor.
Wir werden uns entscheiden müssen. Wollen wir wirklich fotografieren, oder geht es um die Technik?
Fröhliche Ostern aus dem sonnigen Süden.
Ich finde OM ist einem guten Weg der jetzt aber kontinuierlich weiter gehen muß.Thema Preis finde ich ok wenn man im Rabattzeitraum kauft wie gerade derzeitig der Fall ist.Ich bekomme noch paar % chen mehr was aber auch schon einen Ausschlag geben kann.
Über die OM5 Mkii kann man meckern,aber sie hat wenigstens einen high res. Modus zzgl aus der Hand,PDAF Fokus,Live Composite und int. ND Filter.Fokusfelder sind was weniger und kein BSI Sensor.Dafür auch was unter OM3 und 1MkII.
Finde das völlig ok.Damit kann man alles machen.
Pana hat es nicht einmal geschafft in der G97 einen vernünftigen Fokus zu implementieren.
Das fängt erst bei der G9II an.Und die hat nicht einmal eine Stackingfunktion.
Seit ich die OM3 besitze liegt die Pana nur im Schrank herum.Wird also kaum genutzt.
Klar,für gewisse Anwendungen ist sie natürlich besser.
Die OM3 macht aber mehr Spaß und fühlt sich in der Bedienung besser an.
Eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Frühling. OM-System ist noch nicht auf dem richtigen Weg, da es einige neue Objektive im Pro-Segment gegeben hatte, mit der OM-1 ist ein Flaggschiff im Programm, aber im Einstiegssegment eben noch gar nichts.
Es bräuchte einen Nachfolger für die OM-D E10 Mark IV. Die wird verglichen mit ihrem Vorgänger sogar schlechter bewertet. Die Pen ist immer nur ein Ableger der E10 gewesen. Und die OM-5 Mark II ist für den Einsteiger schon zu teuer.
Und wann verdammt noch mal nimmt OM-System endlich dieses Pancakeobjektiv 14-42mm als Kitobjektiv aus dem Programm? Das 12-45mm wäre ein guter Nachfolger, aber eben nicht als Pro-Version zu diesem Preis.
Die neuen Einsteigerfotografen wollen gar nicht die perfekte Kamera, aber eine, die bezahlbar das Smartphone in der Bildqualität toppt. Das ist doch nicht schwer zu verstehen.
Ich glaube das sie die OM D E10 ebenfalls bald aufwerten werden.
Die OM5 MkII kann man gerade für 899 Euro erstehen.Ich denke der Preis geht in Ordnung.
Gute und neue Pancake benötigen Pana und OM.
Eine neue Einsteigerkamera wird sicher bald kommen.
Man darf auch nicht vergessen das sie nicht aus dem Vollem schöpfen können wie Sony oder Canon.
Die verkaufen ja in ganz anderen Größenordnung.
Wie gesagt,OM ist auf einem guten Weg.
Das Problem ist doch, dass Nikon, Sony und Canon sich gerade in der Techniksackgasse befinden. Immer höher, schneller, weiter. Der Gebrauchtmarkt ist überschwemmt mit Top-Gebrauchtware. Wer kauft noch neu? Der Profi mit seiner betagten 5DIII? Die Amateure wollen zunehmend bezahlbaren Spass haben.
Sony bringt immerhin auch kompakt, leicht und bezahlbar. Die 7CII mit Sigma 20-200 ziehe ich einer OM-1 mit 12-100 vor. Ja ich hatte die auch. Dicke Kameras mit kleinem Sensor sind out. Nur haben das Panasonic und OM System (übrigens ohne S am Schluss) noch nicht gemerkt. Immer noch nicht.
Das sehe ich auch so. Die kleineren Sensoren waren nur eine Übergangslösung. Das VF kann mittlerweile auch sehr klein sein und wurde immer günstiger. Ich kenne etliche Leute, die auf eine 7CII schielen, weil sie eine kleine Kamera wollen, aber eine bessere Bildqualität als bei MFT erhalten möchten. Das sind Leute, die über einen Systemwechsel nachdenken. Smartphones tragen auch ihren Teil dazu bei und wildern in der 1″-Klasse herum, sodass der Abstand zu MFT schwindet. Es hatte seine Zeit, aber langfristig keine Zukunft, wenn man 10 oder 20 Jahre weiterdenkt. Bis dahin sind die Entscheider in den Firmen längst in Rente und andere dürfen es ausbaden.
Fühle mich aber mit Nikon in der “Technik-Sackgasse” sehr wohl. Das intensive Ausnutzen dieser Möglichkeiten ist es, worauf es ankommt – und das schafft beeindruckende Bilder. So langsam starten nach diesem viel zu langen Winter Super-Veranstaltungen, vor allem im Sport- und Kulturbereich – mit der Nikon Zf (es darf auch eine Nikon D8 oder Nikon D9 sein) eine aufregende Sache….
Welche Kompaktkameras bietet OM System denn an? Die Unterwasserkamera mit uralter Technik? Was sonst noch? Canon in der V1, Fujifilm und Ricoh bringen etwas mehr als nur Recyclingkameras wie Pana oder gar nichts wie Nikon und Sony.
Na, die Pen E-P7 ist doch eine Kompaktkamera. Nur ist sie technisch überholt. Die mit einem fest verbauten Objektiv mit Brennweite 24-75mm 2.8-4.0 bezogen auf VF wäre doch mal was.
Nein das ist eine kompakte Systemkamera. Kompaktkamera = Objektiv fest eingebaut. Ja meinetwegen eine PEN mit fest eingebautem Zoom. Wenn es OM selber nicht auf die Reihe kriegt, können sie bei der Canon V1 schauen wie das gehen könnte.
Das ist doch Haarspalterei. Da erübrigt sich jegliche Diskussion über das System.
Nein das ist keine Haarspalterei. Die Definition habe ja nicht ich erfunden.
Ich aus dem mft Panasonic Lager stammend hoffe das OM das mft System langfristig mit hochwertigen Produkten ausbaut.
Glaube bei Panasonic ist der Drops gelutscht und da wird nur noch kostenoptimierte mft Kameratechnik kommen.Konzentieren sich eben auf VF.
Ich hoffe auf eine Pen f mit in etwa om3 Technik.
Wäre sofort meine neue Kamera.
Den Weg von Panasonic kann ich sehr gut nachvollziehen. Die werden mit dem L-Mount immer erfolgreicher. Konkurrenz für CaNiSo ist sehr gut.
Dann soll OM bitte wieder mal alte Kameras aufwärmen.
Die M1x nochmal verwenden mit zwei TruePic X Prozessoren dem Menü und dem Stacked BSI-Sensor aus der OM1 Mark II. Dazu ein Sucher mit 9,44 Millionen Bildpunkten und die Funktionen aus der OM3 ( vorderes Wahlrad ) . Alles außer dem Sucher schon im Haus vorhanden.
Wenn OM ein Makro und Wildlife Spezialist sein will dann auch das entsprechende Gehäuse für diese Gruppe mit größeren Objektiven anbieten.
Das 150-400 passt auch prima an die OM-1 mit BG. Dafür dürften die zu erwartenden Verkaufszahlen grösser sein. Warum wohl wurde das Konzept der X nicht weiterverfolgt?
Viele fanden sie schön die PEN-F, so knapp war ich noch nie an einer digitalen Olypus. Nur das mickrige Sucher-Bild hatte mich damals abgehalten das ich diese wunderschöne Kamera ins Handschuhfach gelegt hätte.
Ein besserer größerer Sucher plus zwei „schnuckelige“ lichtstarke Festbrennweiten und sie wäre gekauft – die NEUE PEN-F.
Olymus war noch nie „Stückzahlen-Meister“, richtig gute Kameras bauen war aber nie ein Problem! Vielleicht findet die OM Digital Solutions durch Herrn Shigemi Sugimoto wieder in die richtige Spur. Viel Glück bei diesem Vorhaben.
Viel Träumerei hier. OM Systems verkauft seit Jahren alten Wein in alten Schläuchen. Es wird nur bestehendes aus dem Regal gezogen, dass man schon von Olympus übernommen. Ab und zu mal ein “neues” Gehäuse, innen “the same procedure as every” year. Seit Jahren. Wo kommt denn hier der optimistische Glaube her, daran würde sich noch mal etwas ändern? Die Kuh wird solange gemolken, wie es noch ein paar Fanboys gibt.
So ein Nonsens. Niemand wird gemolken. Es steht jedem frei, sich für OM, für Panasonic oder ein ganz anderes Sensorformat zu entscheiden. Die Nutzer sind übrigens mehrheitlich zufrieden. Ich auch.
Die alte Leier von “MFT schafft sich ab…” ist so alt, wie unwahr. Dass mehr kommen muss, insbesondere bei kleinen Kameras, steht allerdings außer Frage.
Welche mFT-Kameras kamen denn überhaupt in den letzten 2 Jahren? Und die Jahre davor? Mehr als bisschen warmen Aufguss auf vorhandene Modelle hat auch Panasonic nicht geliefert. Der Rest? Nicht wahrnehmbar. Paar Ankündigungen von unbekannten Marken aus Chinesistan, im Wesentlichen ohne Taten. Nicht mal Ankündigungen, was man in der Pipeline hat, kommen noch von den großen Herstellern. Nicht mal für Durchhalteparolen reicht es noch. Aber ja, man kann weiter dran glauben…
Bei mir hat vor paar Wochen eine Fuji X-E5 meine GX9 ersetzt. Von der Größe her fast identisch. Und Fuji liefert hier all das (und einiges mehr), was ich mir jahrelang von einer GX10 erhofft hatte. Bye, bye, mFT!
Da wirst du nicht der einzige sein.Fujifilm bietet doch genau das, was sich viel Olympus PEN Fans seit Jahren von OM gewünscht haben. Bei Fuji sogar mit Retrobedienung, was es bei Oly nie gegeben hat.
Meinung statt Fakten: “Die Nutzer sind mehrheitlich zufrieden.”
Genau das wird der Grund sein, warum der Marktanteil von MFT seit Jahren erheblich schrumpft. Nee, schon klar.
Fanboy-Wünsche versetzen auch keine Berge.
Deine Aussage: Alter Wein in neuen Schläuchen, unterschreibe ich sofort.
Noch zu Olympus- Zeiten war es die innovativste Marke, diese Zeiten sind halt längst vorbei.
Es muß an allen Ecken und Enden gespart werden. Entwicklung und Kundendienst sind halt hohe Kostenfaktoren, an denen meist zuerst gespart wird, mit negativen Auswirkungen in der Zukunft.
Aber freuen wir uns, dass es OM- System noch gibt. MFT hat seine Vorteile.
Auch ich fotografiere als 2. System noch mit MFT, inzwischen in 1. Linie mit Panasonic, wegen des besseren Kundendienstes.
Aber von Pana kommt auch nichts mehr, die haben sogar die Produktion meines geliebten 2.8/200 PanaLeica eingestellt.
MFT fehlen neue innovative kleine Kameras, alla PM5, PenF und GX9
Die werden inzwischen auf dem Gebrauchtmarkt fast zu Neupreisen gehandelt.
Also ich habe aktuell eine OM-3 und parallel nutze ich noch eine A7C Ii. Als OM-Systems Olympus übernommen hat, war ich enttäuscht. Zwischenzeitlich denke ich aber, dass mit OM-1 MK1 und MK2 und auch der OM-3 doch einiges an neuen Features implementiert wurde, insbesondere im Bereich der Computational Fotografie. Allein das Thema ND-Filter bietet kein anderer. Will ich perfekte Bilder nehm ich die Sony, will ich kreativ sein und Spass haben ohne grosse Nacharbeit, dann die OM-3.
Meine letzte Olympus Kamera war die EM1-3. Und die hat so einige Mängel: Vor allem der AF bei Personenaufnahmen, der AF bei wenig Licht und der schlechte Sucher sind enttäuschend. Meine ältere Pana G9 ist deutlich besser und war günstiger. Einzig der überragende IS verhindert das ich sie verkaufe. Der schlechte Kundendienst, eine nicht vorhandene Hotline und zeitweilige Qualitätsprobleme bei neuen Objektiven bei OM- System halten mich von weiteren Käufen ab. Mag besser geworden sein, aber OM- System bietet im Moment auch nichts, was mich reizen würde. Ich besitze noch eine PenF, eine tolle Kamera, leider mit für mich drei gravierenden Mängeln: Der kleine, schlecht auflösende Sucher Der bei wenig Licht sehr unzuverlässige AF, der schlechteste AF all meiner vielen Kameras. Sie ist nicht abgedichtet Und das größte Nogo in meinen Augen: 6 Jahre nachdem noch neue Kameras verkauft wurden, wurde der Kundendienst von OM- System eingestellt, sie wird nicht mehr zur Reparatur angenommen, Ersatzteile gibt es nicht mehr. Wer so mit Kunden umspringt, sieht von mir keinen Cent mehr. Bei besserem Kundendienst, würde ich eine in den obigen Punkten verbesserte PenF wahrscheinlich kaufen. Aber meine kleine L- Mount S9, macht für mich eine kleine MFT- Kamera fast überflüssig. Dynamik,… Weiterlesen »
Wer sowas wie eine S9 mit Sucher will, wird bei Sony fündig.
Bei mir liegen noch zwei Sonys im Schrank, Verkauf lohnt nicht.
Die Sucher meiner A7- ii und der A6000 sind einfach schlecht. Sind bestimmt besser geworden.
Aber die Handhabung bei Sony geht gar nicht, kein Vergleich zu Panasonic.
Besonders mit Handschuhen, wegen des geringen Abstandes zwischen Griff und Objektiv. Nur um einen Nogo Punkt für mich zu nennen.
Ich besitze sie nur noch wegen des Zeiss 4/24-70, aufgrund der übrerragend schönen Bendensterne, die dieses Zoom produziert.
Diese Uralt Sonys sind 12 Jahre alt. Den Quark mit dem geringen Abstand liest man immer wieder. Die vielen Käufer scheint es nicht zu stören. Sogar Leute mit sehr grossen Händen in meinem Umfeld haben nie gemeckert.
Irgendwas scheint Sony also richtig zu machen.
Ja was sagt meinereiner dieser Wechsel nun?
Genau, da hat eine Verwertungsfirma einen Laden übernommen, danach haben die 2 Optionen:
Entweder durch Ausschlachten Geld verdienen und so Gewinn generieren oder den Laden wieder an den Wind bringen und damit Kasse machen.
Nun sind die wohl sicher, dass der neue Haupteigner den Laden wieder flott bekommt und da solche Verwerter in der Regel von den Produkten einer Firma eine Ahnung haben wie eine Kuh vom Tauchen, der neue Eigner hingegen anscheinend aus der Branche ist und sehr wohl das Geschäft kennt sind die nun guter Dinge, dass man da auf Dauer Geld verdienen kann. Meinereiner hält OM und den MfT-Kameraden mal die Daumen und Allzeit gute Bilder
Leonhard, Du hast es mir vorweggenommen, ich denke auch, aus dem Eigentümer(teil-)wechsel kann man Schlüsse über OMDS ziehen. Der bisherige Eigentümer will sich wohl zurückziehen. Dafür kann es zwei Gründe geben. 1.) Das Unternehmen ist nun in der Gewinnzone und man kann seine Anteile mit Gewinn abstossen. Man hat nicht alle Anteile verkauft, entweder weil es den CEO finanziell überfordern würde, oder weil man auf einen höheren Verkaufspreis der restlichen Anteile spekuliert. 2.) Man hat die Geduld verloren und sieht keine Aussicht auf finanzielle Verbesserung des Investments. Dass man an den CEO von OMDS verkauft deute ich in diesem Fall dahingehend, dass man bisher keine anderen Interessenten für die Übernahme gefunden hat. Ich tendiere zu dieser Interpretation. Olympus äähhh OM System hat in Asien und insbesondere in Japan wohl deutlich bessere Verkaufszahlen als in Europa und USA. Das kann man jedenfalls aus den Berichten zu Marktanteilen in den letzten Jahren entnehmen, soweit ich mich daran hoffentlich richtig erinnere. Wenn aber OM System nicht sehr bald damit aufhört nahezu ausschliesslich mehrere Jahre alte Technik in neue Gehäuse zu stecken, dann werden die Verkaufszahlen nicht besser sondern schlechter werden. Deshalb vermutlich auch die Hinhaltetaktik des CEO im Interview, in dem er neue… Weiterlesen »
Auch ich fotografiere mit zwei Systemen
Erstens mit der OM 1 Ii und zweitens mit Vollformat Sony A7 IV. Beide haben Ihre Berechtigung. Das Vollformat mit lichtstärken Objektiven wegen des gut steuerbaren Bokes. Aber überwiegend fotografiere ich mit der OM1. Alter Wein in neuen Schläuchen kann ich nicht nachvollziehen. Die Technik in den Spitzenkammeras von OM ist gemessen am Preis hervorragend, Eine vergleichbare Technik bei anderen Herstellern kann ich mir gar nicht leisten.Allerdings würde ich mir Objektive wie die weißen Adligen für Amateure erschwinglich wünschen. Dann könnte ich mir eine solide Zukunft für OM vorstellen
“Allerdings würde ich mir Objektive wie die weißen Adligen für Amateure erschwinglich wünschen. Dann könnte ich mir eine solide Zukunft für OM vorstellen”
Dies kann sich meinereiner dann eher nicht vorstellen, denn irgendwo müssen die ja auch das Geld verdienen, da beisst die Maus keinen Faden ab, vom Zuzahlen ist noch keine Firma gesund geworden.
Nun ja, lieber Thomas, da sind einige Szenarien denkbar.
Könnte auch sein, der Urkauf war schon ein Griff ins Klo und dann hat man es gemacht wie der Herr Bank Direktor kurz vor dem Ruhestand, da werden eben noch ein Paar uneinholbare Forderungen durch geschleift und für den verehrten Nachfolger aufgehoben.
Kommt in dem Geschäft immer mal wieder vor, dass man glaubte, man würde ins Gold greifen und hatte dann Sch…. an den Fingern. Ist alles eingepreist, solange es nicht zu viele Griffe in den Kanal werden.
Ob der neue CEO/Eigentümer Kaufmann ist oder er sich die Sache mit frischem Geld von fröhlichen Geldgebern etwas zu einfach vorstellt, keine Ahnung, aber wir sehen es ja beide so, dass da irgend etwas dahinter stecken muss.
Thomas, selbst wenn es denn so wäre, daß OM-System nicht mehr überleben könnte, so bleibt dem Fotografen immerhin noch ein System, welches er jahrelang weiter nutzen könnte, bis zum bitteren Ende.
Ob dann die Fotografie in dieser Form für den Amateur überhaupt noch erschwinglich sein wird weiß heute keiner.
Das Warten mag einigen Fotografen schwer fallen, aber es hat auch Vorteile. Man beschäftigt sich weniger mit der Technik, aber dafür intensiver mit der Fotografie. Und rein kaufmännisch gesehen dürfte ein lange gehaltenes System den Besitzer unter dem Strich billiger zu stehen kommen, als die häufigen Wechsel.
Jede Krise bietet auch immer eine Chance zum Besseren. Einfach mal die Füße still halten, und raus in den Frühling spazieren. An Motiven mangelt es ja nun wahrlich nicht.
Lieber Frank, unsere guten alten Kameras haben alle ein Problem, die Konkurrenz durch den Laberknochen wird immer stärker.
Nun behauptet meinereiner mal ganz frech: Je kleiner der Kamerasensor, desto größer der Leidensdruck, welcher von diesem Knipsertelefon ausgeht.
Wieso z.B. Xiaomi noch nicht auf die Idee gekommen ist, wo die eh schon diesen Gigabuckel hinten auf dem Laberknochen haben, oben eine zusätzliche Kamera mit einer Befestigungsmöglichkeit für Objektive aufzusetzen, um dem Quasselknüppel endlich Wechselobjektive zu gönnen gekommen sind, weiß der Teufel.
Wenn dies möglich wäre und man auf einen Laberknochen z.B. ein Objektiv, umgerechnet sagen wir 150-600mm aufsetzen könnte, dann wäre für MfT Schicht im Schacht, für KB auch ein Problem, aber wohl noch nicht der Todesstoss.
Ich finde das om-system aus gleich mehreren Gründen schwierig. Bei immer besser werdenden handykameras ist die Alternative doch nur ein Systemkamera, die deutlich mehr leistet. Das tut das om-system überwiegend nicht. Dazu kommt das schräge 4:3 Format, das nun überhaupt nicht mehr den Sehgewohnheit entspricht.
Smartphones liefern in der Regel auch 4:3 Bilder.