Eigentümerwechsel, PEN-Pläne, Kompaktkameras und ein klares Bekenntnis zu MFT: OM System und Panasonic sendeten zuletzt viele positive Signale.
Das Micro-Four-Thirds-System hat turbulente Jahre hinter sich. Olympus verkaufte seine Kamerasparte, Panasonic richtete den Fokus zunehmend auf das Vollformat. Einige haben MFT deshalb bereits abgeschrieben, doch in den letzten Wochen gaben sich sowohl OM Digital Solutions als auch Panasonic optimistisch und teils auch erstaunlich konkret.
Wir haben in diesem Artikel einige positive Aussagen der beiden Hersteller gesammelt.
OM System: Neuer Eigentümer, stabile Finanzen
Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass CEO Shigemi Sugimoto nun Hauptaktionär von OM Digital Solutions ist und damit den bisherigen Investor Japan Industrial Partners als bestimmende Kraft ablöst. Das soll schnellere Entscheidungen und stärkere Investitionen in Technologie ermöglichen. Dass Sugimoto dieses persönliche Risiko auf sich nimmt, kann man außerdem als Selbstvertrauen interpretieren.
Untermauert wird das durch Aussagen von Kazuhiro Togashi, Senior Vice President bei OM System, im Interview mit DPReview. “Unsere grundlegende finanzielle Situation ist sehr stabil und stärker als zuvor”, so Togashi. “Wir können in Personal, neue Technologien und Objektive investieren.”
Eine neue PEN nimmt Gestalt an
Dass OM System an einer neuen PEN arbeitet, ist seit der CP+ 2026 kein Geheimnis mehr. Gleich in mehreren Interviews bestätigte das Unternehmen entsprechende Pläne. Gegenüber DPReview wurde Togashi besonders konkret: “Die konzeptionelle Entwicklung der neuen PEN liegt im Zeitplan”, sagte er. “Wir haben bereits begonnen, das Designkonzept zu erarbeiten. Wir haben also bereits eine Art PEN-Kameraprojekt gestartet. Die Fortschritte sind gut.” Die neue PEN werde “viele, viele jüngere Generationen in der Zukunft zufriedenstellen.”

Gleichzeitig ist Togashi bewusst, dass seit der PEN E-P7 von 2021 viel Zeit vergangen ist und die Marke bei jüngeren Zielgruppen erst wieder bekannt gemacht werden muss. “Wir werden dem Markt die PEN erneut erklären müssen”, räumte er ein.
Kompaktkameras? Plötzlich nicht mehr ausgeschlossen
Beim Thema Kompaktkameras scheint es bei OM System einen kleinen Sinneswandel gegeben zu haben. Noch vor einem Jahr hatte Togashi die steigenden Verkaufszahlen von Kompaktkameras als vorübergehenden Trend abgetan. Auf der CP+ 2026 sagte er nun: “Das Kompaktkamera-Segment hat in den letzten zwei bis drei Jahren Anzeichen von Wachstum gezeigt […] Einige Nutzer, die ursprünglich beabsichtigten, eine Systemkamera zu kaufen, dies aber aufgrund höherer Preise nicht tun konnten, ziehen zunehmend Premium-Kompaktkameras als Alternative in Betracht.“
Ein konkretes Produkt ist damit noch nicht angekündigt. Aber die Tür, die OM System vor einem Jahr zugeschlagen hatte, steht nun zumindest wieder einen Spalt offen. Wir in der Redaktion würden es auf jeden Fall sehr begrüßen, wenn OM System diesen Schritt tatsächlich wagen und eine Kompaktkamera mit Micro-Four-Thirds-Sensor auf den Markt bringen würde.
Neue Objektive: Mehr Weitwinkel und Festbrennweiten
Auch beim Objektivsortiment will OM System nachlegen, vor allem bei “kleinen Weitwinkelobjektiven und Festbrennweiten”. Die kompakte OM-3 brauche beispielsweise passende, neu konzipierte Optiken, da viele bestehende Objektive für diesen Kameratyp zu groß seien.
Den Größenvorteil von MFT sieht Togashi als klares Alleinstellungsmerkmal. “Die anderen Systeme sind kompakt, vielleicht haben andere Wettbewerber kleinere Kameragehäuse, aber nicht die Objektive. Unsere Objektive sind auf die richtige Weise sehr klein und kompakt. Das ist eine klare Abgrenzung zu unseren Mitbewerbern.”

Panasonic: MFT bleibt Teil der Zukunft
Auf der anderen Seite des Micro-Four-Thirds-Universums musste sich Panasonic zuletzt die Frage gefallen lassen, ob MFT überhaupt noch Priorität genießt und Teil der Planungen ist. In den letzten Jahren sind viele neue Vollformat-Produkte erschienen, aber nur wenige MFT-Neuheiten.
Umso bemerkenswerter, was Toshiyuki Tsumura, Executive Vice President bei Panasonic, im Interview mit PetaPixel sagte. “Wir entwickeln weiterhin Micro Four Thirds”, stellte er klar. “Eine unserer Stärken ist, dass Lumix mit Vollformat und Micro Four Thirds markante Kameras in beiden Bajonetten anbieten kann.” Panasonic wolle “weiterhin neue Vorschläge machen, die die besonderen Eigenschaften von MFT hervorheben, wie die Mobilität und Geschwindigkeit, die durch die Kompaktheit des gesamten Kamerasystems einschließlich der Objektive ermöglicht werden.“
Besonders interessant ist Tsumuras Einschätzung zu den technischen Grenzen des Sensorformats. Auf die Frage nach höheren Auflösungen antwortete er offen: “Es ist technisch wirklich schwierig. Wir können den Dynamikumfang und die Rauschunterdrückung technisch mithilfe von KI verbessern. Wenn wir diese Art neuer Technologie umsetzen können, können wir die Auflösung für Micro Four Thirds erhöhen.” Auch neue Sensor-Technologien wie LOFIC habe Panasonic auf dem Schirm.
Auf PetaPixels Vorschlag, den bewährten 25-Megapixel-Sensor doch in ein kompakteres, “unterhaltsameres” Gehäuse im Stile der GM-Serie zu stecken, reagierte Tsumura positiv. “Wir fordern uns jeden Tag aufs Neue heraus, die hohe technische Hürde zu überwinden, kompaktes, leichtes Design mit den neuesten Funktionen zu kombinieren”, so der Panasonic-Manager. “Kompakt und leicht zu sein ist ein wichtiger Wert für die Nutzer.“
Berechtigte Hoffnung für MFT-Fans?
Natürlich muss man die Aussagen beider Hersteller mit der nötigen Vorsicht genießen. Worte alleine bringen noch keine neuen Produkte. Doch die Aussagen von OM Digital Solutions und Panasonic kann man dennoch positiv bewerten – vor allem im Vergleich zu den letzten Jahren.
OM System hat mit dem Eigentümerwechsel, einer profitablen Geschäftslage und konkreten Plänen für die PEN, neue Objektive und möglicherweise Kompaktkameras so viele positive Signale auf einmal gesendet wie lange nicht. Und Panasonic hat klargemacht, dass MFT nicht nur verwaltet, sondern weiterentwickelt werden soll. Ob daraus tatsächlich die erhoffte neue Blütezeit wird, dürften die nächsten Monate und Jahre zeigen.
Wie beurteilt ihr die aktuellen Aussagen von OM System und Panasonic? Ist das Glas bei euch halb voll oder glaubt ihr eher weniger an spannende MFT-Neuheiten?


Eine Edelkompakte mit mft-Sensor und sinnvollen Zoomobjektiv bitte 🙂
Würde ich auch kaufen. Vielleicht kommt sowas ja vorher von Canon. Die haben die Technik und einen Sensor in der Grösse von mFT aber mit 3:2 Seitenverhältnis.
Genau so….
Und pdaf.Nicht wieder nur Kontrast af.
Und bitte kein olles Menürad, sondern eines was man spüren kann wenn die Finger kalt sind und auch die Knöpfe.
Mein Vorschlag: ein kleine MFT Kompaktkamera mit ca. 19 mm F1.2 Festbrennweite.
schönes in meinen Link.
Ein 1.2/19 wird aber groß, schwer und teuer, da nützt auch das kleine Gehäuse nichts.
Groß und schwer nicht unbedingt, aber teuer. Es gab doch schon die kleinen Lumix 25mm/f1.7 und Olympus 45mm/1.8. Die waren alles andere als schwer.
Aber was will man mit f=1.2 denn mit einer Kompaktkamera überhaupt fotografieren?
Das 1.8/45 Olympus, ich besitze es auch, ist ja äquivalent nur ein 3.6/90 bezogen auf Vollformat.
Ich besitze noch 3 Noktone von Voigtländer an MFT mit Blende 0.95.
Das 17.5 das 25er und das 42.5 mm. Alle drei Top Objektive, vor allem tolles Bokeh, sehr gute Nahgrenze und neben dem PanaLeica 1.4/12, die einzigen MFT- Objektive mit Top- Blendensternen schon bei mittleren Blenden.
Die sind aber vergleichsweise schwer und teuer und nur mit MF. Und für Top- Schärfe über Bildfeld muß man sie 2 Stufen abblenden.
Die Eigenschaften wie butterweiches Bokeh, Nahgrenze und Blendensterne, sowie überragender Haptik, machen sie für mich unverzichtbar.
Meine 1.8er Lumix- Objektive für Vollformat, sind auch nicht schwerer, größer und sogar günstiger und schon bei Offenblende mit einer Top- Schärfe übers Bildfeld.
Ich weiß nicht, was Ihr alle immer mit euren Offenblendenwünschen ausdrücken möchtet. Wenn ich in Kirchen fotografieren gehe, und da ist es oft in den Seitenschiffen ziemlich dunkel, dann benutze ich Blende 2.8 mit meinem 12mm Samyang Objektiv. Da ist von 1,63m – 18,54m alles scharf. Und wenn ich mit den Iso bis 800 hochgehen muß, wo ist dann das Problem?
Und in der Makrofotografie braucht man die Offenblende 1.2 auch nicht, es sei denn, Du willst nur die vorderen Blütenblätter scharf bekommen, und den Rest dahinter unscharf. Wenn ich das will, dann arbeite ich in der Nachbearbeitung mit dem Gaußschen Unschärfewerkzeug in Affinity Photo.
Und jetzt Vollformatmaßstäbe an Mft anzulegen ist einfach der falsche Weg. Beide sind nicht vergleichbar.
Eine große Offenblende benötige ich so gut wie nie, weil zu wenig Licht vorhanden ist, denn oft reicht mir dann auch die Tiefenschärfe bei Offenblende nicht. Offenblende benötige ich für eine gute Freistellung und einen ruhigen harmonischen Hintergrund in manchen Situationen. Z.B. mache ich gern Aufnahmen in der Natur, mit nahem Vordergrund und angedeutetem weichem Hintergrund und dann ist es in der Bildwirkung schon ein gewaltiger Unterschied, ob ich mein 1.8/24 Lumix KB Objektiv, oder mein Lumix 1.4/12 MFT- Objektiv verwende. Beide optisch exzellent, aber das MFT entspricht von der BIldwirkung her, eben nur einem 2.8/24 und ist ca. ebenso groß und teuer und sogar schwerer. Es ist nähmlich schwieriger ein 1.4/12 Objektiv, als ein 1.8/24 Objektiv zu konstruieren. Anderes Beispiel Ich fotografiere auch gern Pflanzen/Blüten mit moderatem Abbm. und Offenblende. Mein sehr gutes Oly 2.8/60 entspricht eben nur einem 5.6/120 am Vollformat. Bei meinem 2.8/105 Sigma an einer KB-Kamera, bekomme ich einen ruhigeren Hintergund und ein viel schöneres Bokeh, als mit dem MFT- Objektiv. Aber dafür ist das MFT- Objektiv deutlich kleiner, leichter und günstiger. Unschärfe per Software kommt mir nicht ins Haus! Es macht einfach viel Spass, mit unterschiedlichen Objektiven zu hantieren und das Ergebnis vor Ort zu… Weiterlesen »
Wer nä(h)mlich mit h schreibt ist dämlich — ist mir oben passiert, seh ich gerade ….
Absolut richtig, sehe ich auch so! Zuerst mal mit der Software noch etwas zu basteln, nein danke. Out of Cam ist die Devise, und nichts anderes. Gerade bei der Blumenfotografie ist VF klar im Vorteil. Wenn man z.B. bei grösseren Exemplaren etwas mehr Abstand nehmen muss, gibt das Bokeh mit MFT nicht mehr genug her, da machen 2 Blenden mehr Freistellung den Unterschied. Da bräuchte es für MFT schon ein 1.4er Makro-Objektiv, gibt es aber nicht.
Hi Thorsten.Grundsätzlich ist das schon richtig was du schreibst.Nur der Größenvergleich des mft 1.4er 12mm und VF 24mm f 1.8 sind so finde ich schon erheblich.Selbst die 4mm im Durchmesser merkt man bei Objektiven schon und die 12mm in der Länge sind da eine Hausnummer.Dazu kann man auch eine GM5 gut mit dem 1.4er nutzen und das ist für jede Tasche tauglich.Die Kombi ist natürlich für jede Art Fotografie nicht ideal.
Bei den Kameras machen oft die wenigen mm in Breite und Höhe auch den Unterschied ob es passt oder nicht.Was Taschen angeht.
Das Bokeh hole ich aber oft über die Brennweite oder auch bei Pana Mft Linsen gute Naheinstellung.
Ich würde behaubten das niemand erkennt ob das Bokeh von Mft oder VF stammt wenn es richtig und gut gemacht wurde.Die Unterschiede sind da aber sehr gering.
Das und eben das etwas mehr Bildrauschen in der Dämmerung sind dann die einzigen kleinen Nachteile vom Mft System.
Software kommt für mich ebenfalls nicht in Frage um das zu beeinflussen.
👍👍👍
Siehe mein Foto des Buschwindröschens in der der aktuellen Lesergalerie:
https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/flora-und-pilze?pgid=kseglqjw-e88a949c-4169-4b46-a55e-6d68a5bdbe0c
Und nein, mit einer Software einzugreifen, käme nicht in Frage, das lässt mir mein Stolz nicht zu, denn ich will fotografieren, nicht manipulieren. Nur ein Hauch von Schärfe bei einigen Blütenstempeln, der Rest in der Unschärfe – es ist nicht so, wie man es in Natura gesehen hat, aber wie man es gerne sehen würde.
Aber zugegeben, für dokumentarische Fotos reicht MFT, da ist garantiert alles schön scharf. Aber die Möglichkeiten des VF bei der Freistellung und damit der Gestaltung des Bokehs möchte ich nicht missen. MFT würde mich zu sehr einschränken.
Daher sehe ich absolut keinen Nutzen MFTs in der Makrofotografie. Bei der Freistellung kommt MFT nicht hin, weil die lichtstärkeren Objektive fehlen, und betreffend Schärfentiefe kann ich beim VF einfach die 2 Blenden abblenden, die nötig sind. Die Reserven hat man, weil beim MFT die Beugungsunschärfe schon 2 Blenden früher einsetzt. Aus diesem Grund kann ich mit den Sprüchen, dass MFT für Makro besser geeignet sein soll als VF, nicht viel anfangen. Denn das Gegenteil ist der Fall. Oder wieso denkst du, dass die meisten Makrofotografen mit VF fotografieren?
Hallo Rolf,
stimme dir bei moderatem Abbildungsmaßstäben voll zu, deshalb nutze ich ja auch für die Blumenfotografie meist eine Vollformatausrüstung, oder die lichtstarken Noktone von Voigtländer mit den Top- Nahgrenzen an MFT.
Aber bei der Fotografie von scheuen Insekten, bei mir in 1. Linie Libellen, sehe ich MFT im Vorteil, wegen des Crop- Faktors und damit verbunden größerem Arbeitsabstand – Stichwort Fluchtdistanz.
Falls ich nicht früh morgens vom Stativ fotografiere, ist eben ein leichtes Tele- Makro bei MFT deutlich kleiner und leichter, mit besserem IS.
Z.B. meine Lieblings- Kombi für scheue Großlibellen: Die MFT Kamera G9 mit dem 2.8/200 PanaLeica, ermöglicht formatfüllende Aufnahmen von Großlibellen, aufgrund der tollen Nahgrenze. Und sehr effektivem Dual- IS, auch im Nahbereich. Equivalent ein 5.6/400- fast Makroobjektiv.
Hab mir deine Seite angesehen, tolle Bilder!
Hallo Thorsten, besten Dank für das Kompliment! Das Argument mit der Fluchtdistanz kann ich nachvollziehen. Ich fotografiere scheue Insekten ja schon seit Jahren mit APS-C, das ist so eine Kompromissgrösse, und ich werde wohl auch die D500 für solche Motive weiterverwenden, obwohl ich jetzt die Z8 habe. Ruhende Libellen fotografiere ich meistens mit dem Sigma 2.8/150, beim 6.3/100-400 ist die Freistellung oft ungenügend, da die Naheinstellgrenze dann doch bei 1.5 m ist, da kommt man trotzdem nicht auf einen vernünftigen Massstab. Der Vorteil mit dem Tele ist, dass meistens die ganze Libelle schön scharf ist. Bei Libellen im Flug nehme ich aber immer das 100-400, wobei ich mir dann geeignete Stellen über dem Wasser aussuche. Kommt dazu, dass man die Libellen mit einem Abstand von etwa 2 bis 3 m “einfacher” in den Sucher kriegt als mit dem Makro, da ist es fast unmöglich. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es mit deinem 2.8/200 gut klappt. aber vermutlich ist auch bei manchen Bildern die genügende Freistellung der Knackpunkt. Ich hatte schon mehrere Situationen mit dem Tele, bei denen VF und damit die Blende mehr gegenüber APS-C das Foto merklich besser gemacht hätte. Noch scheuer sind übrigens Schmetterlinge, da kommt… Weiterlesen »
Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht.
Ich nutze an MFT noch ein FT 2.8/150er Sigma, allerdings über einen Adapter der den AF sehr langsam werden lässt, so das ich mit dem Objektiv meist manuell arbeite. Ergibt ein 5.6/300 an KB.
Ja, so toll das 2.8/200 MFT auch ist, ein Problem hat man: Das Motiv im Sucher zu finden, falls es sich bewegt.
Dann nutze ich oft ein 70-300 an KB, mit sehr guter Nahgrenze und effektivem IS.
👍👍👍
Voigtländer hat sowas für Fuji X mit 1,6x-Crop:
https://www.voigtlaender.de/objektive/x-anschluss/23-mm-11-2-nokton/
Fuji hat 1,5x Crop. 1,6 hat nur Canon.
Muss es mFT sein? Fuji X-E5 mit Voigtländer Nokton 23/1.2. Kaum größer als ne GX9 mit ähnlicher Linse.
Ganz deiner Meinung TKI. Ein silberner Metallbody den Mann gut in Händen halten kann und ein scharfes, aber kompaktes Zoom – mehr braucht Mann nicht!
So ähnlich hatte sich damals auch Olympus geäußert. MFT ist ein gutes System, nicht zu teuer und mit leichten Objektiven. Das Geld wird bei VF verdient, wenn überhaupt. Man erkennt die Zukunft eines Produkts nicht an Worten, sondern an Taten. Die Prioritäten haben sich verschoben, ein Großteil aller Bilder werden per SP abgewickelt, Fotografen wollen eher ein größeres Format wie Mittelformat oder Schwerpunkt Vollformat. Darum werden kleinere Formate bei allen Herstellern eher stiefmütterlich behandelt. Ausnahme Fujifilm.
Ja stimmt wohl.
Vielen reicht ein Smartphone, das sie eh immer dabei haben und von oben drängt KB immer mehr mit kleinen Ausrüstungen und besserer Bildquliät, die S9 ist ein gutes Beispiel.
Aber wer die Möglichkeiten und Handhabung einer richtigen Kamerasausrüstung möchte, sowie eine sehr kompakte Ausrüstung möchte, kommt an MFT nicht vorbei.
Aber die Marktanteile sinken und damit müssen die Produkte teurer werden….
Fuji macht dann wohl einiges richtig, warum sollten MFT- Hersteller das nicht schaffen?
Kompakte Ausrüstung gerne aber wo bitte gibt es eine kompakte mFT Kamera mit aktueller Technik? Genau.Nirgends. Die OM-3 oder gar die OM-1 sind nicht kompakt und die G9 II erst recht nicht.
Ich frage mich eher, weshalb die mFT Hersteller pennen? Fuji zeigt ja seit Jahren, wie es gehen könnte. Das Erfolgsrezept ist offensichtlich. Die haben nicht mal den besten AF, sondern einfach ein Design, das offenbar bei den Kunden gut ankommt und ein umfangreiches System. Auf was warten OM System und Panasonic?
OM System hat sich halt in der Makro und Wildlifenische verrannt. Kann man machen aber wer eine universelle Kamera will, ist dann anderswo besser bedient.
Kameras, benötigen bei mir, für eine akzeptable Handhabung, eine gewisse Größe. All meine kleinen Kameras nutze ich meist mit Zusatzgriff: S9, GX9, PenF, den Griff kann ich nutzen, muß aber nicht. Die MFT- Kamera mit der besten Handhabung ist für mich die große G9/G9-II. Für mich die Makro- Kamera schlechthin.
Die kleinen Objektive bei MFT machen es aus und die sind in der Regel kleiner, als bei APS-C Fuji.
Deren Kameras gefallen mir auch, aber die Objektive nicht besonders.
Aks Ersatz für mFT habe ich eine Alpha 6700 gekauft. Deren Objektive sind nicht grösser und schwerer als mFT Objektive. Und sie hat sogar einen Handgriff,
Was kann die Alpha 6700 soviel besser? Der geringe Auflösungsvorteil des minimal grösseren APS-C Sensors wird es wohl kaum sein.
Sie hat einen absolut zuverlässigen AF und der Dynamikumfang ist höher als bei mFT. Ausserdem passen bei Bedarf auch meine Vollformatobjektive dran. Z.B. das neue 70-200 f4 Macro OSS.
Ich bin von mFT weg, weil OM 2024 kommuniziert hat, dass die OM-1 die Firmware der OM1 II nicht bekomme. Veräppeln lassen muss ich mich nicht. Deshalb wurde alles verkauft und die Zweisystemlösung abgebaut. D.h.nur noch Sony.
Das mit dem gleichen Bajonet für APS-C und KB ist ein Argument für Sony, da stimme ich dir zu. Aber bei Sony gefällt mir die Handhabung gar nicht. Ich hab hier noch eine A6000 und eine A7-II arbeitslos herumliegen. Bezüglich OM- System bin ich bei dir: OM System hat sich geweigert die AF- Probleme der OM1 per Firmwareupdate zu beheben, erst eine Petition an den Hersteller aus dem Oly- Form hat sie dazu bewogen ein Firmwareupdate nachzuliefern, das die Probleme nur teilweise behob. Bei den Bajonetproblemen für ihr teuerstes Objektiv 4.5/150-400 (aktuell 7200€) verweigert OM- System Kulanz. Bei Neuanlauf mehrerer Objektive, massive Qualitätsprobleme, wie Dezentrierungen und heftige Ca´s, z.B. das 1.4/20 oder 4/12-45. langsamer Kundendienst, oft ohne Rückmeldungen, keine Hotline Neue Objektive oft in der Ausstattung abgespekt, z.B. ohne einen AF/MF Schalter, der mir persöhnlich sehr wichtig ist. Ebenso oft ohne Sych- IS (4/40-150) Die PenF wird 6 Jahre nachdem sie noch neu angeboten wurde, nicht mehr beim Kundendienst angenommen, es gibt auch keine Ersatzteile mehr, angeblich auch nicht bei freien Werkstätten. (Lagerhaltung ist teuer) Für mich ein Nogo! Ich hab noch eine PenF, mit AF-Problemen bei wenig Licht. Ich trau dem Laden nicht, es wird an allen Ecken und… Weiterlesen »
Sony ist ab VF interessant. Deswegen habe ich ja eine A7C II. Aber wenn ich mir eine Sony APS-C zulege, dann ist die Auswahl geeigneter Objektive gering. Und warum soll ich ein schweres VF Objektiv an APS-C schrauben? Das habe ich bereits bei der Canon R7 ausprobiert und schnell wieder verworfen. Schaut man sich die technischen Daten an, dann ist die OM-1/OM-3 der Sony A6700 überlegen. Wenn ich APS-C will, dann ganz klar Fuji. Alle anderen Hersteller folgen mit sehr viel Abstand dahinter, weil die Systeme nur eine halbgare Lösung zur Brennweitenverlängerung der eigenen VF-Objektive darstellen.
Es gibt von Sony, Sigma, Tamron, Viltrox und anderen genug Objektive für Sony APS-C. Die OM-3 hat einen stacked Sensor weil das für OM die einfachste Lösung war. Niemand kauft die für Sportfotos.
👍👍👍
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Also Fotografen verwenden MFT ja höchstens für Makro- und Tierfotografie. Hätte jetzt nicht geglaubt, dass MFT im professionellen Umfeld angreift. Es geht in erster Linie um Amateure und schlicht Freizeitfotografie. So lange da VF Objektive noch eher groß sind, will ich die da nicht mitschleppen. Jene, die Geld mit ihren Bilder verdienen (müssen), beißen freilich in den sauren Apfel und schleppen halt. Canon und Nikon haben aber auch gute APS-C Angebote in dem Bereich. Sony… naja, Sony ist halt ein Sensorhersteller, der mittels Marketing VF extrem gepusht hat und sich m.E. in eine Zwickmühle gebracht hat. Die VF-Consumerreihe wie A7 hat marketingtechnisch im Massenmarkt hohe Anteile, macht aber fast(!) schon A9 und A1 obsolet. Bin auf die Zukunft gespannt. Sehe bei Sony weiterhin nur Fokus auf techn. Spezifikationen, die sich offenbar von alleine verkaufen. Viele springen halt auf reine Technik an und brauchen andere Merkmale, wie Größe, Menü und Feeling nicht. Schade nur, dass die Community sich oftmals nur in Spezifikationsdiskussionen verliert. Bin gerade im Urlaub mit OM-5 und Canon 6D. Ja, die 6D macht super tolle und stimmungsvolle Bilder. Die OM-5 ist dafür klein und leicht mit großem Zoombereich. Möchte keine der Kameras missen. Um mich rum sehe ich… Weiterlesen »
Nikon hat gute APS-C Angebote? Was denn? Und vor allem was für Objektive? Nikon hat das lausigste APS-C Sortiment aller Hersteller.
Und vielleicht solltest du bedenken, dass engagierte Amateurfotografen nicht nur im Urlaub etwas rumknipsen.
Vollformat ist für mich nicht mehr relevant. Gut möglich, dass ich da in der Minderheit bin. Aber eine Fujifilm X-E5 oder eine X100VI liefern (in meinen Augen) eine derart gute Bildqualität, dass ich absolut zufrieden bin. Interessant fände ich eine neue Version der PEN F. Aber nur aus nostalgischen Gründen. Weil ich die erste Version total schön fand. Eine modernisierte Neuauflage würde ich trotzdem nicht kaufen.
Kommt darauf an, wie und was man fotografiert.
Je größer der Sensor, umso besser die Dynamik und die Freistellung/das Bokeh bei gleicher Blende.
Wenn man das nicht braucht/möchte, ist man mit einem kleineren Sensor besser bedient, spart Gewicht und Geld.
Das läßt sich relativ einfach beantworten: Die Objektive sind einfach viel teurer als die Objektive für die kleineren Fotosensoren.
Inzwischen gibt es auch günstige Vollformatobjektive. Scheinen nur noch nicht alle mitbekommen zu haben.
Das dürften so ziemlich alle Mft-Fotografen mitbekommen haben, daß es in Einzelfällen auch preiswerte Vollformatlinsen gibt. Das wird vor allem dann interessant, wenn Mft-Hersteller immer größere Kameras präsentieren, die in Verbindung mit den Pro-Linsen nicht mehr viel leichter sind als Vollformatkameras.
Wie soll denn mit Vollformat noch Geld verdient werden? Über die Stückzahl wohl kaum. Wenn dann nur über die horrenden Preise, die inzwischen für Gehäuse und insbesondere Objektive aufgerufen werden. Wir vergessen hier in unseren Technikdiskussionen oft die wirtschaftliche Seite. Vollformat ist kein Massensegment. Die Anzahl derer, die hier 5-10k in eine Ausrüstung investieren, beschränkt sich auf die Technik-Nerds in den Foren;) Der kluge Profi, der rechnen muss, wird kaum im Monatszyklus seine Ausrüstung erneuern. Und der Gebrauchtmarkt bietet heute für einen Bruchteil an Geld Top-Material an. Der Wertverlust von Kameras und Objektiven ist enorm. Mir ist ein Rätsel, wie das Geschäftsmodell überhaupt noch funktionieren kann. Das Geld wird heute in den unteren Segmenten verdient, mit Instax und Co zum Beispiel.
Wenn OM- System Qualität und Kundendienst verbessern, was ja lt. neuesten Beiträgen im Oly- Forum der Fall sein soll und wenn sie mehr in die Entwicklung investieren und nicht nur alte Technik in neuen Gehäusen anbieten, könnte ich mir ein gute Zukunft vorstellen, aber nur dann. Bei Panasonic bin ich optimistischer, auch die Qualität der MFT- Produkte stimmt (Eigene Erfahrung), dazu ein sehr guter Kundendienst. Panasonic hat den Vorteil das beide Systeme voneinander provitieren, das senkt die Entwicklungskosten und verbessert die Zuverlässigkeit. Außerdem steht ein großer Konzern dahinter, der bei prof. Video zu den führenden Anbietern gehört. MFT hat seine Vorteile, die Größe der Objektive, sowie Vorteile bei Makroaufnahmen, wegen der größeren Schärfentiefe, bei gleichzeitig kompakter und relativ günstiger Ausrüstung. Allerdings macht Panasonic mit der S9 gerade vor, auch zusammen mit Sigma, wie man auch bei KB rel. Kompakte Kameras und Objektive, mit der besseren Bildqualität hinbekommt. Ich bin von meiner S9 begeistert, eine ähnliche Kamera mit MFT- Anschluß, würde ich sofort kaufen. Allerdings wird der Nachteil von MFT, wegen des kleineren Sensors immer bleiben, das bezieht sich auf die Dynamik, auch wenn sie immer besser wird, KB bleibt hier klar im Vorteil. Sowie auf die Auflösung, mehr als 25… Weiterlesen »
Jubiläumsjahr von OMSystem/Olympus 1936-2026. Es sollte sehr verwundern, wenn da nicht etwas Besonderes kommt. OM System bringt zudem absolute Top-Objektive, wie zuletzt das 50-200mm 2.8. Die Zukunft der Fotografie liegt gewiss nicht im Pixelrace. Das kommt mir vor wie die PS-Prahlerei beim Autokauf. Fährst es nie aus aber brauchst es. Dummheit hatte schon immer einen hohen Preis😉.
Nur zur Info:
Das 2.8/50-200 ist eine Sigma- Entwicklung, wie das 100-400 und 1.8/75
Ist ja nicht schlecht, eher im Gegenteil, Sigma baut Top- Objektive, auch für andere Hersteller, z.B. Leica.
Ich erwähne es, weil die Entwicklungskapazität bei OM- System bestimmt nicht sehr groß ist.
Beim Verkauf der Olympus- Sparte an JIP (OM- System) wurden lt Presseberichten 50% der Mitarbeiter freigestellt, auch in der Entwicklung.
Deswegen bin ich skeptisch, ob etwas spektakuläres, innovatives im Rohr ist.
Es sei denn, sie vergeben Auftragsarbeiten..
So ist es. Wenn OM System viel Geld zu Sigma schiebt, wird Sigma auch weitere exzellente Objektive entwickeln. Mit günstig und leicht hat das aber nichts zu tun. Da kann man auch Vollformat kaufen und croppen. Ist nicht teurer, sondern sogar günstiger.
Bitte mal vorrechnen. Danke.
Nein, das 50-200 ist KEINE Entwicklung von Sigma, sondern eine Eigenentwicklung von OM System.
Stimmt lt. diverser Meldungen nicht
Nur das hängt kein Hersteller an die große Glocke.
Beim 100-400 wurde von OM- System und deren Mitarbeiter im Oly- Forum, auch lange Zeit behauptet, das es eine Eigenentwicklung von OM- System ist, was sich später als falsch herausstellte und dann auch zugegeben wurde.
Ist ja auch egal, Sigma entwickelt und baut Top- Objektive.
Die haben bei Sigma sicherlich mehr Entwicklungsrecoursen und neuere Berechnugstools als die Rumpfmanschaft von OM- System. Wäre doch für die Käufer eher ein Qualitätsmerkmal, das es von Sigma stammt, da sie auch für Leica entwickeln und bauen.
Doch. Nur liest man das nicht bei OM, sondern auf anderen Kanälen. In Sigma habe ich mehr Vertrauen als in eine kaputtgesparte OMDS Bude.
Hier geht es um Micro-Four-Thirds und die Signale der Hersteller. Niemand zwingt Dich dazu, bei einem Unternehmen zu kaufen, in das Du kein Vertrauen hast.
Dann erübrigen sich aber auch diese Kommentare, daß nur Vollformat der Heilbringer ist.
Tu ich ja nicht mehr. Und dass nur Vollformat der Heilsbringer ist, habe ich nie geschrieben. Ich nutze sehr oft APS-C Kameras von Sony und Ricoh.
Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Das hat nichts mit Dummheit zu tun, zumindest nicht immer 😉
Z.B. hast du es bei Weitwinkel oder weit offenen Blenden (geringe Schärfentiefe) mit MFT eher schwerer als bei Vollformat und andersrum hast du den Vorteil der Brennweite im langen Ende und das man teils nicht so weit abblenden muss.
Also alles sein Für und Wieder.
Ich würde mir eine Panasonic MFT mit dem Sensor und der AF Technik der G9II in einem kompakten Gehäuse kaufen. Die G9II ist zu schwer und groß. Mit den Menüs und der Bedienung von OM Systems kann ich mich nicht anfreunden. (Om-5 ) getestet.
Die OM-5 hat noch das alte Menü. Das war wirklich übel. Das neue Menü der OM-1, 3 und 5 II ist sehr gut.
Menü der Om5 MKII ist wie OM3 und OM1 MKII.Das ist easy👍
Das OM System 50-200 f2.8 (von Sigma entwickelt) ist durchaus vergleichbar mit einem Vollformat 70-200 f2.8. Die Sony Variante für Vollformat ist günstiger und nicht schwerer. Also warum soll ich OM System kaufen, wenn ich noch nichts habe? Einfach eine 61MP Kamera dranpappen und croppen. Ergibt dieselben Resultate.
OM System wird mit den geringen Stückzahlen, der Fremdentwicklung und der sehr hohen Fertigungsqualität nicht günstiger werden können. Sie müsse ja noch Geld verdienen.
Ausser einigen Hardcore Fans wird da nicht viel übrigbleiben bei der Kundschaft.
Hast Du eine Quelle bzgl der Entwicklung des 50-200 – würde mich mal interessieren.
Bei dem „61 MP dahinter und croppen“ bin ich nicht ganz bei Dir. Denn deine 61 MP fährt sicher keine 20 bis 50 fps bei C-AF.
Quelle ist Reinhard Wagner, Pen and Tell Punkt de
Kompakte mit MFT wären nicht schlecht. Fotografiere meist im Verhältnis 4.3. bei APS-C oder auch bei den Lumixen. Das Format finde ich einfach schöner als 3 :2. Erinnert mich an 6 x 7.
Weiss noch, wie Olympus auf einer Photokina verkündet hat, nur noch MFT zu produzieren. Für Hobyisten ist das auch völlig ausreichend. Klein und fein ist natürlich auch die S9 von Pana. Irgendwie müßte man sich dann entscheiden. Kleine und gute Objektive sind für eine schnelle Handhabung und Beförderung nicht zu verachten.
Die technische Entwicklungsgeschwindigkeit ist bei MFT deutlich langsamer als bei den Vollformat- und APS-Boliden. Und das ist auch okay so. Die neuesten technischen Entwicklungen brauchen 99% der FografInnen gar nicht um Spaß am Fotografieren zu haben.
Dass es Anzeichen für eine behutsame technische Weiterentwicklung gibt, ist aber trotzdem ein gutes Zeichen für die Zukunft von MFT.
Kann ich nicht nachvollziehen.Eine G9II oder OM1MKII sind auf vollem aktuellem Niveau.
In Sachen Stabi sind sie die besten am Markt.Video können sie mehr als fast derzeitig alle VF.
OM sogar internes Stacking und ND Filter.
Beide können High Resh Aufnahmen aus der Hand und entwickeln das Bild gleichzeitig.
Wo ist den nu der VF Bolide einen Quantensprung voraus.
In der Summe bietet Mft unterm Strich mehr.
Und dann nochmal schauen wenn VF da nahe heran kommt wo sie dann vom Preis liegen.
Von den Linsen mal ganz zu schweigen.
Als Beispiele sei der Dynamikumfang und die Auflösung der Sucher genannt. Klar, natürlich auch zu einem höherem Preis.
Realistisch gesehen hat MFT den Vorteil bei der Objektivgröße aber auch zu 90 % nur, weil die Objektive bei gleichem Bildwinkel und gleicher Blendenöffnung durch die kürzere Brennweite eine größere Schärfentiefe haben als Kleinbild. Wenn man diesen Fakt kompensieren will und Blendenöffnungen an MFT so gestaltet, dass diese eine geringe Schärfentiefe wie Kleinbild erzielen, dann werden die Objektive auch sehr groß und schwer. Objektive wie z. B. das Samyang AF 24mm f/1.8 an Vollformat sind auf MFT nicht sinnvoll darstellbar; man bräuchte ein 12mm f/0.9 um bei gleichem Motivabstand und gleichem Bildausschnitt die gleiche Schärfentiefe wie Kleinbild zu erreichen. Anders herum gedacht: Würden die Hersteller für Vollformat z. B. ein 24-70 f/5.6 anbieten, wäre es wahrscheinlich ähnlich kompakt wie das Pana 12-35 f/2.8 und sofern man bei Basis-ISO bleibt, ist die höhere Lichtstärke kein Argument und man erzielt mit Kleinbild trotzdem bessere Ergebnisse (mehr Dynamik, weniger Rauschen).
Fast richtig, was du schreibst, bis auf den letzten Absatz:
Den größeren Dynamikumpfang und das geringere Rauschen, hat man bei Vollformat nur, bei gleichem ISO- Wert.
Bei einem Vollformat 5.6/24-70 müsste man um auf die gleiche Belichtungszeit zu kommen die ISO- Einstellung 2 Stufen höher wählen und das gäbe dann im Vergleich zu MFT mit einem 2.8/12-35 ein Patt.
Deswegen meinte ich “… sofern man bei Basis-ISO bleibt …”, also beide Systeme bei ISO 100 verwendet (geht natürlich nur, wenn die Belichtungszeit nicht relevant ist oder ausreichend Reserven da sind) 😊 dennoch danke für die Klarstellung
“Wie beurteilt ihr die aktuellen Aussagen von OM System und Panasonic? Ist das Glas bei euch halb voll oder glaubt ihr eher weniger an spannende MFT-Neuheiten?”
Wenn das Wörtchen “Markt” nicht wär
wär jeder Schrauber Milliardär.
Schön und gut, wenn die beiden Firmen da sagen was sie vor haben, wie sie die Lage verbessern und und und.
Das Dumme an der Sache ist nur eben: Da gibt es so eine Theorie vom Spielen (oder wie der Quatsch wieder heißt), da sind sehr viele Firmen auch sehr davon abhängig, was dann auf dem Gesamtmarkt passiert und was andere Hersteller machen, wie die ihre Produkte besser machen wollen und was dort für Änderungen ausstehen.
Eigentlich profitieren alle Kamera-Hersteller heute davon, dass sie von den Laberknochenklopfern als Mitbewerber schon eher nicht mehr so ganz für voll genommen werden, die schlagen sich lieber gegenseitig die Schädel ein, würden da die Giganten des Marktes einen wirklichen Frontalabgriff auf die Kamerahersteller machen, dann wäre die Zeit zumindest der kleinen Sensoren aber ganz schnell zu Ende. Solange die sich keine Gedanken um Wechselobjektive machen kann es für MFT gut gehen, kann, muss aber nicht.
Beim Kauf von Objektiven habe ich Systembindung, weil andere Objektive nicht passen.
Ich behalte meine Praktica, und kann im Notfall Objektive unabhängig vom Hersteller kaufen. Adapter gibt es ja, und falls nicht, kann man sich immer noch was passendes schnitzen.
Und wenn die Praktica es nicht mehr macht, kannst du dir auch aus Pappkarton etwas passendes schnitzen! Back to the Roots 😉
Malen, macht noch unabhängiger, ist aber noch langsamer. Aber Pinsel, Farben und Papier, gibt es an jeder Ecke. 😉
Ich benutze MFT seit über 10 Jahren und liebe/ benutze immer noch die einmalige LUMIX GX8 (aus 2015?) mit den relativ kompakten Objektiven von Lumix, Olympus, Sigma und Leica. Also unbedingt mit MFT weitermachen!
👍Habe die GX8 ebenfalls.
Zu was soll sich OMDS denn sonst bekennen? Die haben nichts anderes. Die Marke OM System kennt kein Mensch und selbst Fotoaffine Leute schreiben sie meistens noch falsch. Das ist eine alte Olympus Marke aus den Siebzigerjahren, die wiederbelebt wurde, weils vermutlich so einfach war. Auf eine neuen PEN bin ich sehr gespannt. Wer jedoch eine kompakte Systemkamera in diesem Formfaktor und aktueller Technik haben wollte, hat vermutlich schon lange bei Fujifilm oder Sony gekauft.
Und von Pana kam zuletzt eine fette mFT Kamera im Gehäuse einer Vollformatkamera. Innovation sieht anders aus. Da erwarte ich auch nichts mehr. Aber ich hoffe mal, dass ich mich irre. Bei Pana läuft es ja mit Vollformat gar nicht schlecht.
Eine Neuauflage der Panasonic GM-5?
Meine (Kauf-)Entscheidung wäre gefallen. Und die ewigen Kreise um die Ricoh GR II/IV beendet. Die Option Wechselobjektive vs. Kompaktheit ist bei mir ausschlaggebend.
Die würde ich mit aktueller Technik, Klappdisplay und efektivem IBIS auch kaufen, aber nur dann.
Ich sehe das System was kompakte angeht weit vorn.Es geht nicht nur um die kleinen Objektive.
Beispiel gx9 hat alles und fehlt nichts wie mech Verschluss,evf Stabi ect
Eine Panasonic S9 hat die bekannten Einschränkungen wie auch eine Fuji xm5.
Und mft kann kompakt alles.
Die Sony A7C II hat auch fast alles und ist kompakt – leider baut kein anderer Hersteller so eine Vollformat-Kamera, kompakt, wetterfest, zumindest EFCS und nicht nur elektronischer Verschluss, IBIS. Mit Sony wurde ich einfach nie warm, deswegen wünsche ich mir seit Jahren einen vernünftigen Konkurrenten – die Pana S9 hat wegen der bekannten Einschränkungen leider enttäuscht.
Was OM Systems fehlt sind lichtstarke Zooms, wie z.B. 1,8/12-40 und 1,8/35-100. Sonst wirds nichts im Semiprofi- und Profibereich. Ja ich weiß, dass es von Panasonic ein 1,7/10-25 und 1,7/25-50 gibt, ich habe beide. Aber für Hallensport, Hochzeiten, etc. reicht das eben nicht.
Wer lichtstärke wirklich braucht, greift nicht zu MFT. Warum sollte man sich ein für den brennweitenbereich schweres Objektiv an einen MFT-Sensor hängen. Da ist das das Gesamtverhältnis von Lichtstärke pro Gewicht bei Vollformat viel besser.
MFT ist trotzdem toll, es hat aber halt andere Stärken
Mich würde mal interessieren wieviel von den „Fotografen“ hier mit diesem System „arbeiten“?
Ich arbeite mit MFT und L- Mount.
MFT wenn es unbedingt sehr kompakt sein soll,z.B. auf Rad- und Wandertouren und für Makros. Wenn Freistellung und hohe Dynamik keine große Rolle spielen.
L- Mount für Landschaft, Personen und den ganzen Rest.
In erster LInie wegen der Freistelung und dem überragend guten Bearbeitungspotential der RAW Daten (Dynamik)
Ca. 70/30 % zugunsten L- Mount, auch dank der sehr kompakten S9.
Vermutlich mehr als Du denkst. Wenn ich mir hier nur die vielen Kommentare anschaue, die hier wie die Rohrspatzen über Mft schimpfen, weil die Hersteller nicht das bringen was verlangt wird, dann aber bei jedem neuen Lebenszeichen sofort Interesse am System bekunden.
Wer sich für Mft interessiert, der hat sich in der Regel mit den Vor- und Nachteilen des Systems auseinander gesetzt.
Ich werde mit meiner Mft-Ausrüstung bis zum bitteren Ende der Lebenszeit der Kamera durchhalten. Eine neue Kaufentscheidung steht erst dann an, wenn entweder mein Bedarf sich verändert hat, oder aber sich auf dem Markt etwas geändert hat, was einen Systemwechsel benötigt. Das kommt mich langfristig viel preiswerter zu stehen, als alle paar Jahre irgendwo anders hinzuhüpfen, wo die Musik gerade am lautesten spielt.
Das wissen die Kamerahersteller natürlich auch. Deshalb ziehen sie auch die Kunden am Nasenring durch die Manege. Denn sie wissen, wer immer unzufrieden ist, der ist leichter verführbar. So bestimmt nicht der Kunde was der Hersteller anbietet, sondern der Kunde muß das nehmen, was der Hersteller denkt, es wäre gut für ihn. Verkehrte Welt.
Also Frank… das ist ein schöner Beitrag von dir. Tatsächlich sind die Reaktionen- wie du sagst- sehr vielfältig beim Thema MFT. Nicht tot der scheintot. Offensichtlich tut sich was… es ist interessant, die Kommentare zu sichten. Nichts für mich, aber hoffentlich geht es weiter! Ach so… „bitteres Ende der Lebenszeit…“ nimm es gelassen… alles hat sein Zeit, auch ohne Bitterkeit.
Wer ist für dich “Fotograf”…? Ob da eine gewisse Überheblichkeit mitschwingt..?
“Wenn einer, der mit Mühe kaum
gekriegt hat nenn Viagra-Baum
schon meint, dass er ein Latin Lover wär
so irrt sich der!”
Muss Dir mal zustimmen, lieber Stadelfrosch, hier gibt es wohl einen Haufen Leute, die können oder wollen nicht begreifen: Der Fotograf, das ist der Mensch hinter der Knipse, deshalb hat die Knipse davor auch herzlich wenig damit zu tun, ob der Vogel dahinter ein Fotograf ist.
Könner können es auch mit MFT, richtige Könner sogar mit Leica!
Obwohl meinereiner grenzenlos Größenwahnsinnig ist wäre ich nicht dumm genug, mit der teuersten Gitarre der Welt gegen einen stockbesoffenen Carlos Santana mit einer Billig-Gitarre um die Wette spielen zu wollen.
Mut kann man eben nicht kaufen….Da hat doch der völlig unbekannte Mohr mit einer Billiggitarre alle in den Schatten gespielt, weil er das “Motiv” einzigartig erfasst hat…..
Werter Stadelfrosch, falls Du hier auf den kleinen Jimi anspielst, nein, der war nicht mutig, eher teilweise bissig aus Furcht.
Er war aber eben auch ein Genie, er lebte sein Instrument und musste aus Armut Dinge lernen, die würde heute keiner mehr machen, eine Gitarre für die falsche Hand anders rumm spielen, da muss das Gehirn schon mit Gitarrenhals gebaut sein.
Billiggitarre, na klar, bei der Masse, die der zerklopft hat war es wohl auch besser, eher preiswerte Instrumente zu nutzen.
Hier hat ja auch z.B. eine Leica einen unheimlichen Vorteil: Würde sich meinereiner eine solche Kamera kaufen und damit genitale Bilder machen, auf die Idee, dies hätte ich der unglaublichen Technik der Kamera zu verdanken würde keiner kommen, nicht mal der Peter.
Es wäre schön, wenn denn auch mal wirklich Fortschritt zu sehen wäre. Seit Jahren werden die immer-gleichen Sensoren mit Minimaländerungen wieder aufgewärmt, in Sachen Autofokus rennt die VF-Konkurrenz Kreise um MFT. Wäre das System nicht so schön kompakt, und hätte ich nicht schon Unsummen in Glas investiert, wäre ich wahrscheinlich längst bei einer Sony A7.
Schau dir mal die Lumix G9-II an, die hat sogar einen ausgezeichneten AF für meine Bedürfnisse.
Ist aber relativ groß und schwer, macht aber zur A7 kaum ein Unterschied und mit deulich besserer Handhabung, meiner Ansicht nach.
Schon wieder ein Ahnungsloser Neuling.🤦♂
Ich habe auch ein Arbeitskollege der sagt das man mit seinem Samsung S21 mindestens genau so hocchwertige Bilder erzeugen kann wie mit einer Profikamera.🤣🤣🤣
1. Aus welchem Grund sollte ich meine Rechtschreibung prüfen?
2.Von den 30 Jahren Fotografie spiegelt sich nichts in deiner Aussage wieder weil sie schlicht weg falsch und Blödsinn ist.Klar kommt da der Wunsch nach einer A7 auf wenn man mit Equipment nach Jahrzehnten noch nicht klar kommt und es verstanden hat.
3.Bzgl. dieser Blödsinnigen Aussage habe ich den Vergleich meines Arbeitskollegen herangezogen da
sie genau so faktenbasiert ist wie deine.
Jörg, ich bin zwar eigentlich kein Freund davon, Leute im Internet auf ihre Rechtschreibung hinzuweisen, aber da du die Gegenfrage gestellt hast, kann ich dir eine ausführliche Antwort geben: Sascha meinte, dass man “ahnungslos” als Adjektiv klein schreibt, beim Satz “Ich habe auch einen Arbeitskollegen, der sagt, dass …” fehlten zwei Kommas, das “dass” hat zwei “s” und den Arbeitskollegen schreibt man in diesem Fall mit “einEN ArbeitskollegEN”. Dazu kommt: “hochwertig” schreibt man ohne Doppel-C und im letzten Satzteil fehlt erneut ein Komma bei “Bilder erzeugen kann, wie mit …”.
Wenn interessiert das.Benjamin,das hast nicht verstanden und war doch so einfach.Ich schreibe wie es mir gefällt.😉
Ich will mich hier eigentlich nicht einmischen, aber wer andere auf deren Rechtschreibung hinweist, sollte selbst besser Fehler vermeiden. Vor “und” kommt kein Komma und ein Kompositum schreibt man entweder mit Bindestrich oder zusammen, also “Samsung-Telefon” oder “Samsungtelefon”, auch wenn letztere Variante in diesem Fall etwas seltsam anmutet.
Worte kann man viele bringen. Die Taten der letzten Jahre sagen halt was Anderes. Für mich hat sich das Thema erledigt. Fuji hat mit der X-E5 die GX10 gebaut, die Panasonic offenbar seit Jahren nicht bauen will.
Kann man nachvollziehen.Bei mir war es die OM3.Etwas größer aber für mich bessere Allrounder.
Aber die X E5 hatte ich zuvor auch schon im Warenkorb liegen.
Leeres, nichtssagendes Manager blah blah von Lumix. Klingt wie wenn man einen Politiker interviewt, reden ohne was zu sagen.
Das mit den Politikern stimmt aber das mit den Lumix Managern nicht.Pana hat sich so weit mir bekannt nie zu was geäußert was dann nicht eingetroffen ist.
Da gibt es ja auch leider muß man sagen keine Roadmap.
Ich glaube schon das jetzt bald im Mft System was kommt aber eher für den Einsteiger.
Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob es möglich ist, das Micro Four Thirds (MFT) System neu zu definieren. Dies könnte durch eine geringfügige Vergrößerung des Sensors erreicht werden, um einige zusätzliche Pixel zu gewinnen, sodass eine Auflösung von etwa 25 Megapixeln erzielt werden kann. Dadurch könnten möglicherweise technische Herausforderungen minimiert werden. Die aktuellen Sensortechnologien, wie beispielsweise LOFIC, erscheinen vielversprechend und könnten neue Möglichkeiten eröffnen, wodurch das MFT-System wieder an Attraktivität gewinnen oder das Interesse potenzieller Kunden wecken könnte.
Die G9II und gh7 haben doch die 25mgpixel.
..eine sehr kleine und äußerst robuste Kamera mit Sucher und der sehr guten Bedienung mittels Daumen-klickrad, das war die GM5.
Bei der Größe und Gewicht konnte keine APSC oder FF auch nur annähernd mithalten. Sogar kleiner als manche Kompakte dafür sogar mit Wechselobjektiven. Für mich und viele andere die ideale Reisekamera. Klein, unauffällig, Hosentaschentauglich. Eine GM5II, genau das was sich viele Mft Fotografen wünschen! Für mich wäre es tatsächlich die einzige Mft Kamera die ich mir noch neu kaufen würde.
Ich ebenfalls.Besitze sie auch.Von mir aus ruhig wenige mm größer für einen Stabilisator.Ich nutze sie sowieso immer mit dem damals erhältlichen Handgriff.Damit ist sie super zu bedienen.
Sie ist leider nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Neuer Sensor besserer Autofokus das wäre es doch schon.
Panasonic hat die Pläne doch in der Schublade, warum schlafen die seit Jahren, kein anderer hersteller hat eine ähnliche Kamera in der Pipeline
Ich habe auch eine G9 die ich für alles nutze wo es nicht klein und leicht sein muss, aber insbesondere für Kunden für die ein Fotograf eine große Kamera haben muss. Für mich will ich einfach die technisch möglichst kleinste Kamera mit Wechselobjektiven für meine Reisen. Wenn ich was grosses möchte dann geh ich auch zu einem hersteller mit großem Sensor. Was soll ich denn mit einer mft Kamera die genauso groß und schwer ist wie eine FF Kamera, da ist doch der ganze Vorteil verspielt. Ich finde es traurig das die mft hersteller ihre Möglichkeiten, ihr Alleinstellungsmerkmal überhaupt nicht nutzen, da können sie Kameras mit Wechselobjektiven viel kleiner als alle anderen bauen. Sie haben sie ja schonmal gebaut haben die Pläne in der Schublade aber sie machen es einfach nicht stattdessen nur Gerede. Aber wie ich oben schon schrieb ich will eine GM5II oder sehr ähnliches, eine größere mft Kamera werde ich mir nie wieder kaufen
Maximal GX9 Größe sollte es sein..
Perfekt wäre eine praktisch was sich alle wünschen Vollausstattung in der Größe der GX 880 was denke ich recht realistisch ist umzusetzten.
Ich weiss nur eines,wenn wieder an vielen Dingen gespart wird oder was billig umgesetzt wird ist das Geschrei wieder groß und der Absatz eher verhalten.
Denke aber das es ohne Kompromiss auch nicht gehen wird.
Sehe ich auch so,es geht eher um Design und moderne Technik in ein kleines Gehäuse zu bekommen.Denke da an den Stabi.
Grundsätzlich ist die Technik und Software in der G9II vorhanden.Von mir aus können sie auch die meisten Video Specs heraus schmeißen.
Aber wie ich schonmal erwähnt habe glaube ich nicht das sie die Kamera wie die GM5 im wertigen Magnesiumgehäuse mit allem drum und dran was wir “älteren Mft User” uns wünschen liefern sodern ein oder zwei günstige Einsteigerkameras ohne Sucher ggf auch ohne mech. Verschluß.
Stell Dir nur einmal vor, Du wärest völlig unbeleckt von der Fotografie mit Kameras, wärest aber wegen der Bildqualität, und um Videos zu drehen an einer kleinen, kompakten Kamera interessiert, die die Kosten eines Smartphones aber nicht übersteigen sollte. Jetzt könntest Du Dich zwischen einer Lumix TZ 300 mit einem 1-Zoll-Sensor für rund 1000,- Euro, einer Sony RX100VII für 1400.- Euro, oder aber der neuen fiktiven OM-System PEN entscheiden, die zwar einen größeren Sensor und Wechselobjektive hätte, aber von unten und oben in die Zange genommen wird, weil preislich eigentlich kein Platz mehr zwischen den Einzöllern, und den darüber liegenden Aps-c Kameras liegt. Eine Nikon Z50II gibt es mit einem 16-50mm Objektiv auch schon für einen guten Tausender. Die ist zwar größer als die Kompaktkameras, hat aber in Bezug auf die Bedienung schon ihre Vorteile. Das Problem für Mft ist, daß es praktisch keine Nische mehr gibt, die sie besetzen könnten. Alfred hatte hier geschrieben, daß ihm eine aktuell aufgerüstete Mft-Kamera mit zwei Festbrennweiten ausreichen würde, um eine solche Kamera zu kaufen. Da gehe ich mit ihm, aber die Neueinsteiger, so wie auch viele hier im Forum erwarten die eierlegende Wollmilchsau im Miniformat, die dann allerdings weit über dem Preis… Weiterlesen »
Die Hersteller haben sich einiges um den Zustand und Absatz selber zuzuschreiben,das steht außer Frage. Zum einen gibt es aber noch einen wenn auch überschaubaren Markt an Systemkunden die schon ewig und vielleicht auch ausschließlich das System nutzen.Ich z.b ebenfalls. Zum anderen kann man mit kleineren Mft Kameras auch gut die junge Generation abholen.Allerdings die so glaube ich eher mit preiswerteren Einsteigerkameras die vermutlich dann auch kommen werden. Ich denke aber auch das eine PEN Auflage oder GX/GM einen guten und zu erwartenden Absatz finden wird der sich für die Hersteller auch finanziell lohnen wird. Und warum sollte eine sagen wir mal GX10 mit voller Ausstattung was den Bedarf von einem Fotoerfahrenen nicht als Alternative zu VF ansprechen sollen um z.b ein Allrounder für den Urlaub oder eben Outdooraktivitäten zu haben. Wie schon erwähnt ist alles was als VF/APS C Kompakte ca GX9 oder kleiner ist nur mit Verzicht verbunden. Das Mft leider nicht mehr an VF heran kommt ist auch ein Produkt von vielen Fotografen im Netz.Ob sie einen Kanal betreiben oder dort als Hobby bzw Profifotograf unterwegs sind. Neulingen wird es ja so verkauft das nur VF was taugt wie man ja auch hier von machen lesen kann.… Weiterlesen »