Sage und schreibe sechs neue Kameras hat Leica im Zuge der photokina in Köln präsentiert. Mit dabei sind zwei Mittelformatkameras, zwei neue Kompaktkameras mit Festbrennweite, eine High-End-Kompaktkamera sowie eine High-End-Bridgekamera.
Was Panasonic mit der LX100 kann, kann Leica mit der D-Lux (Typ 109) auch: Im Grunde haben wir es hier mit einer LX100 im Leica-Gewand zu tun, das Leica Logo bezahlt man “nur” mit 100 Aufpreis (Preis ca. 995 Euro) und erhält dafür aber auch eine Vollversion von Adobe Lightroom dazu. Der große Four-Thirds-Sensor löst effektiv mit circa 12 Megapixeln auf, das Objektiv ist mit f/1.7-2.8 bei 24-75mm relativ lichtstark und der elektronische Sucher löst mit angenehmen 2,8 Millionen Bildpunkten auf. Videos in 4K können ebenfalls aufgenommen werden, genauso wie WLAN und NFC zur Verfügung stehen.
Wenn die D-Lux (Typ 109) der Panasonic LX100 entspricht, ist die V-Lux (Typ 114) das Schwesternmodell der Panasonic FZ1000. Die Kamera besitzt einen 1 Zoll großen Sensor mit einer Auflösung von 20 Megapixeln und ein 25-400mm f/2.8-f/4 Objektiv inklusive Bildstabilisator. Auch hier können Videos in 4K aufgenommen werden und der Sucher löst mit 2,36 Millionen Bildpunkten auf. Das Display ist 3 Zoll groß und lässt sich drehen und schwenken. Der Aufpreis im Vergleich zur Panasonic ist hier mit 250 Euro etwas höher, insgesamt muss man für die V-Lux (Typ 114) 1.100 Euro auf den Tisch legen, allerdings erhält man auch hier eine Lightroom-Lizenz.
Die Leica X (Typ 113) ist das neuste Modell in der Festbrennweiten-Reihe von Leica. Sie bietet einen verhältnismäßig sehr großen APS-C-Sensor mit 16 Megapixeln und eine 35mm-Festbrennweite mit f/1.7. Der Bildschirm ist nun 3 Zoll groß und löst mit 921.000 Pixeln auf, außerdem kann die X (Typ 113) nun auch Videos in Full HD mit 30p aufzeichnen. Der Preis liegt bei 1.850 Euro, wieder ist eine Lizenz für Adobe Lightroom im Preis enthalten.
Die Leica X-E (Typ 102) ist die zweite neue Kompaktkamera der X-Reihe, sie ist aber im Prinzip nur eine neue X2. Technisch gesehen sind die beiden absolut identisch, so kommt ein 24mm Objektiv mit einer maximalen Öffnung von f/2.8 zum Einsatz, außerdem wird auch hier ein APS-C-Sensor mit 16 Megapixeln genutzt. Abgesehen von der erstklassigen Gehäuse-Qualität ist die X-E eher enttäuschend: Keine Video-Funktion, das 2,7-Zoll-Display löst mit sehr mageren 230.000 Pixeln auf. Dafür werden dann 1.490 Euro fällig, Lightroom ist wieder mit dabei.
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