Leica wendet sich offenbar einer eigentlich längst verlassenen Produktsparte zu, wie eine kürzliche Registrierung bei einer amerikanischen Behörde zeigt.
Da war ich erstmal stutzig, als ich festgestellt habe: Leica hat mal eine Sofortbildkamera auf den Markt gebracht? Aber ist ja auch kein Wunder, die Vorstellung der Leica Sofort liegt schließlich schon rund sieben Jahre zurück. Neu bekommt man sie inzwischen gar nicht mehr, mit Glück ersteht ihr sie auf dem Gebrauchtmarkt für 300 bis 500 Euro. Offiziell kam sie übrigens für 280 Euro auf den Markt.
Jetzt könnte die Leica Sofort aber einen Nachfolger bekommen. Ob sie auch wieder unter dem “Sofort”-Branding erscheint, bleibt abzuwarten. Aktuell ist nur die Produktbezeichnung Typ 8262 bekannt.
Wie Leicarumors herausgefunden haben will, hat Leica nämlich eine neue Hybrid-Sofortbildkamera bei der Kommunikationsbehörde FCC in den USA registriert. Das ist in der Regel ein deutliches Zeichen für einen nahenden Marktstart.
Richtige Produktbilder sind bislang leider noch nicht aufgetaucht, aus der Anmeldung lassen sich aber technische Zeichnungen entnehmen. Die lassen vermuten, dass die anstehende Leica eine gewisse Ähnlichkeit zur Instax Mini EVO von Fujifilm aufweist. Ehrlicherweise sehe ich aber auch nicht viel Spielraum, eine solche Kamera viel anders zu gestalten.
Leica ist nicht der einzige Hersteller, der an die Zukunft von Sofortbildkameras glaubt. Auch Fujifilm hat erst kürzlich den Markt um die Instax Square SQ40 bereichert, womit sich quadratische Fotos schießen lassen. Leicas Modell hingegen scheint dem klassischen Hochformat treu zu bleiben.
Fändet ihr eine neue Sofortbildkamera von Leica spannend?
Beitragsbild: the blowup