Die Präsentation der Canon EOS R6 Mark III rückt immer näher. In der Zwischenzeit sind weitere technische Daten geleakt worden.
Update, 06.11.2025: Inzwischen hat Canon die EOS R6 Mark III offiziell vorgestellt. Mit dem RF 45mm f/1.2 STM wurde außerdem ein spannendes Objektiv zum günstigen Preis enthüllt.
Zuletzt haben wir vor rund zwei Wochen über die Canon EOS R6 Mark III berichtet und inzwischen haben Quellen weitere Details zur neuen Vollformatkamera veröffentlicht. Das neueste Update stammt von Canonrumors und wurde gestern (am 25. Oktober 2025) veröffentlicht. Höchste Zeit also, einen Blick auf die neuesten Leaks und Gerüchte zu werfen!
Die gute Nachricht zuerst: Es gibt keine Veränderungen am Erscheinungsdatum, es deutet nach wie vor alles auf eine offizielle Präsentation am 6. November 2025 hin. Verfügbar sein soll die Kamera dann wohl ab dem 20. November 2025, zumindest die ersten Vorbesteller werden ihre Kamera dann also noch im laufenden Kalenderjahr erhalten.
Einige Spezifikationen der Canon EOS R6 Mark III wurden inzwischen mehrfach bestätigt, dazu gehören beispielsweise der 32-Megapixel-Sensor der EOS C50, ein IBIS mit 6,5 Blendenstufen, ein Pre-Capture-Modus sowie Open-Gate-Videos (7K RAW 3:2). Auch eine maximale Serienbildgeschwindigkeit von 40 Bildern pro Sekunde scheint sicher zu sein, genauso wie Canon Log-2, Canon Log-3, 24-bit Audio sowie ein vollwertiger HDMI-Ausgang. Die gewählte Serienbildgeschwindigkeit soll sich wohl über “S&F” auf dem Moduswahlrad unkompliziert verdoppeln oder halbieren lassen.
Hinter einzelnen Komponenten der Canon EOS R6 Mark III steht weiterhin ein Fragezeichen, teilweise kursierten in den letzten Tagen widersprüchliche Hinweise. Mal war beispielsweise davon die Rede, dass der DIGIC Accelerator verbaut werden soll, mal war nur von einem normalen Prozessor die Rede. Auch beim elektronischen Sucher herrscht noch Uneinigkeit, es zeichnet sich allerdings ab, dass ein EVF mit 5,76 Millionen Bildpunkten und 0,76-facher Vergrößerung verbaut werden könnte. Das wäre ein Upgrade im Vergleich zum EVF der R6 Mark II (3,69 Millionen Bildpunkte). In Bezug auf den rückwärtigen Bildschirm wurde ebenfalls noch nicht final bestätigt, welche Art von Mechanismus verbaut werden soll. Im Zweifelsfall wird es wohl beim Display der Vorgängerin bleiben.
Bei den Speicherkarten ist der neueste Stand, dass die R6 Mark III Platz für eine CFexpress Typ B und eine SD-Speicherkarte (UHS-II) bieten soll. Zuvor gab es aber auch mal Gerüchte zu zwei SD-Slots – abwarten. Wenige Zweifel gibt es derweil am LP-E6P Akku sowie am Dual Pixel CMOS AF II, der angeblich bis zu 100 Gesichter für die Autofokus-Erkennung speichern kann.
Und der Preis? Der soll wohl tatsächlich bei 2.899 Euro liegen, womit die R6 Mark III im Vergleich zu ihrer drei Jahre alten Vorgängerin nicht teurer werden würde. Wobei so ein Preis theoretisch ja auch wenige Tage vor der offiziellen Präsentation noch angepasst werden kann.
Zusammen mit der Canon EOS R6 Mark III soll im Übrigen auch ein neues RF 45mm f/1.2 STM enthüllt werden, das überraschend günstig werden könnte.