Die Nachfolgerin der allerersten EOS R könnte noch im Jahr 2022 erscheinen, das RF 35mm f/1.2L USM hingegen wurde wohl erneut verschoben.
Canon wird im Jahr 2022 voraussichtlich noch ein bis zwei neue Kameras mit RF-Bajonett vorstellen, das wird in der Gerüchteküche bereits seit längerer Zeit gemunkelt. Zuletzt hatte sich auch schon abgezeichnet, dass die nächste Neuheit wohl eine Vlogger-Kamera mit APS-C-Sensor werden wird – sprich eine DSLM im Stile der Nikon Z30 bzw. der Sony ZV-E10.
Nach der Vorstellung dieser APS-C-Kamera soll dann aber die Präsentation einer neuen Vollformatkamera auf dem Plan stehen. Dazu hat die Webseite Canonrumors kürzlich neue Informationen veröffentlicht, so soll es sich bei der neuen Kamera nämlich um die indirekte Nachfolgerin der ersten Canon EOS R handeln. Die Kamera soll zwar nicht auf den Namen Canon EOS R Mark II hören, von den Spezifikationen her soll sie sich aber grundsätzlich an Canons erster Vollformat-DSLM orientieren und sich unterhalb der Canon EOS R6 einordnen. Um eine Nachfolgerin der Canon EOS RP soll es sich hier nicht handeln.
Man darf gespannt sein, wie die technischen Daten der neuen Kamera aussehen werden. Spannend wird da vor allem die Auflösung sein, da die Canon EOS R ja mit 30 Megapixeln arbeitet und die Canon EOS R6 mit “nur” 20 Megapixeln auflöst. Auch die Namensgebung wird interessant, denn eine EOS R7 gibt es inzwischen ja schon.
Ob die neue Vollformat-DSLM Ende 2022 oder Anfang 2023 vorgestellt werden wird, ist noch unklar.
Schlechte Neuigkeiten gibt es derweil für alle, die auf die Präsentation des RF 35mm f/1.2L USM warten. Die Präsentation dieser Festbrennweite, die eigentlich schon vor längerer Zeit hätte erfolgen sollen (müssen?), wurde einer Quelle zufolge nun nämlich erneut nach hinten verschoben. Man muss sich also mindestens bis 2023 gedulden, bis dieses Objektiv erhältlich sein wird.