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Wildes Gerücht wirft kompakte Cine-Kamera von Sony in den Raum

Ende 2023 könnte Sony die Venice Compact auf den Markt bringen – eine Ergänzung zur Venice-Reihe mit technischen Verbesserungen und kompakteren Gehäusemaßen.

Eigentlich für die Kinoleinwand

Selbst eingefleischten Sony-Fans dürfte die Venice-Reihe nicht unbedingt ein Begriff sein. Kein Wunder, handelt es sich dabei doch um Kameras, die für Kinoproduktionen und andere hochwertige Filmaufnahmen konzipiert sind. Doch Ende 2023 könnte eine beeindruckende Neuerung in dieser Familie hinzukommen.

Sonyalpharumors berichtet nämlich von einer Venice Compact, einer hochleistungsfähigen Kompaktkamera. Der Kollege kennzeichnet es jedoch auch als “Wild Rumour” – es könnte also alles und nichts dran sein.

Im Zentrum der Gerüchte steht ein Vollformatsensor mit schnellen Stacked-Vollformatsensor, der eine Auflösung von 4,3K und einen Dynamikumfang von 17 Blendenstufen bieten soll. Erwähnt werden auch hohe Bildraten: Vollauflösung bis zu 90 fps und in DCI 4K mit 1.1x-Crop sogar bis zu 120 fps.

Zwei CF-Express-Slots für Type-A-Karten

Ein bemerkenswertes Upgrade könnte auch die Einführung von zwei CF-Express-Type-A-Kartenslots sein. Durch diese Technologie kann das Speichermodul kompakter gehalten werden. Ein abgetrenntes Sensormodul wird jedoch anscheinend nicht unterstützt, anders als in den aktuellen Modellen der Venice-Reihe.

Die erwartete doppelte Auslesegeschwindigkeit gegenüber der Venice 2 (oben im Bild) deutet darauf hin, dass die Venice Compact insbesondere für “extreme Point-of-View-Einsätze” geeignet sein könnte. Die Gerüchte versprechen viel – wir werden sehen, was Ende 2023 tatsächlich auf uns zukommt.

Preisfrage dürfte entscheidend sein

Ich halte die Venice Compact nicht für ganz unrealistisch. Für mich klingt sie etwas nach einem Pendant zur Blackmagic Pocket Cinema Camera (die übrigens mutmaßlich der L-Mount-Allianz beitreten), wenngleich sich Sonys Anwärter technisch und damit auch preislich auf einem höheren Niveau befinden dürfte. Ich bin jedenfalls gespannt, falls und wenn die ersten Bilder durchsickern.

Jonathan Kemper

Hat Technikjournalismus studiert, bloggt seit einer gefühlten Ewigkeit vor allem über die neusten Entwicklungen der Mobil-Branche und fotografiert lieber mit kompakten Kameras.