Aus Tokio kommt via DPReview die verlässliche Information, dass die Canon EOS R3 mit 24 Megapixeln auflösen wird.
Vor einigen Tagen hatten EXIF-Daten bereits angedeutet, dass die Canon EOS R3 wahrscheinlich mit einer Auflösung von 24 Megapixeln arbeiten wird. Zu 100 Prozent verlassen konnte man sich auf diese EXIF-Daten allerdings nicht, schließlich war nicht klar, ob der Fotograf auch wirklich die volle Auflösung der Kamera ausgenutzt hat oder ob die Bilder vielleicht gecroppt wurden.
Nun kommt allerdings die Bestätigung aus Tokio: 24 Megapixel ist die maximale Auflösung der Canon EOS R3. Das berichtet die Webseite DPReview und beruft sich dabei auf einen Bildbearbeiter, der derzeit bei den Olympischen Spielen im Einsatz ist und täglich Fotos von Fotografen aus Tokio organisiert und bearbeitet. Es handelt sich also nicht um eine offizielle Bestätigung von Canon selbst, doch DPReview scheint keinerlei Zweifel an der Echtheit dieser Information zu haben. Schließlich deckt sich die Info ja auch mit weiteren Hinweisen und Gerüchten, die in den letzten Tagen die Runde gemacht haben.
In verschiedenen Foren wird nun natürlich fleißig diskutiert. Wozu braucht man die Canon EOS R3 überhaupt, wenn es gleichzeitig die schnelle R5 mit höherer Auflösung gibt? Und warum macht Canon es nicht wie Sony mit der A1 und präsentiert eine Sportkamera, die eine hohe Auflösung mit höchsten Geschwindigkeiten kombiniert?
Eine Sache sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten: Canon hat mehrfach durchblicken lassen, dass man bewusst Platz für eine Canon EOS R1 lässt, die früher oder später auf den Markt kommen könnte. Dementsprechend kann man bei der EOS R3 nicht mit der eierlegenden Wollmilchsau rechnen. Trotzdem ist die Aussicht auf eine möglicherweise irgendwann erscheinende Canon EOS R1 natürlich nur ein geringer Trost. Denn bis zur Markteinführung dieser Kamera kann es unter Umständen noch Jahre dauern.