Sony musste die neuen Firmware-Updates für die Sony A7r V und die FX30 zurückziehen. Kameras von Nutzern lassen sich nicht mehr starten.
Eigentlich sind Firmware-Updates eine tolle Sache. Sie beheben Fehler, sorgen für kleine Verbesserungen und erweitern teilweise sogar den Funktionsumfang. Wenn die Updates vor der Veröffentlichung allerdings nicht ausgiebig geprüft wurden, können sie unter Umständen für neue Probleme sorgen. Das ist aktuell bei Sony der Fall – mal wieder.
Schon im Frühjahr 2024 sorgte ein fehlerhaftes Firmware-Update der Sony A1 bei manchen Nutzern für Unmut, damals wurde durch das Update 2.00 in einigen Fällen die Netzwerkfunktion der Kamera blockiert. Jetzt machen erneut Schlagzeilen zu fehlerhaften Updates die Runde, dabei geht es um das Update 3.00 für die Sony A7r V und das Update 5.00 für die Sony FX30. Die beiden Firmwareversionen wurden vor wenigen Tagen von Sony veröffentlicht und nach kurzer Zeit schon wieder zurückgezogen. Das Problem: Einige Kameras lassen sich nach der Installation der Updates nicht mehr starten.
Das Problem wurde im Netz von verschiedenen Nutzern und inzwischen auch von Sony selbst bestätigt. Auf der englischsprachigen Webseite hat Sony folgenden Hinweis veröffentlicht:
“Wir haben bestätigt, dass einige ILCE-7RM5-Kameras nach der Installation des Updates auf Version 3.00 möglicherweise nicht mehr starten.”
Auf der Downloadseite für das Update 5.00 der FX30 findet sich ein identischer Hinweis.
Sony ist mit fehlerhaften Firmware-Updates keineswegs alleine, auch bei anderen Herstellern traten in den vergangenen Monaten entsprechende Probleme auf. Das kann passieren, bei Sony gab es in diesem Zusammenhang nun allerdings mehrfach negative Meldungen. Zudem stand das Unternehmen in den letzten Jahren auch in der Kritik, weil generell zu wenige Firmware-Updates veröffentlicht werden. Jetzt kommen die Updates zwar etwas häufiger, sorgen aber zu oft für neue Probleme. Sony sollte das so schnell wie möglich in den Griff bekommen.