Die DJI Mini 3 Pro soll ein günstigeres Geschwistermodell bekommen, das zwar die gleiche Kamera besitzt, dafür aber auf eine andere “Pro”-Funktion verzichtet.
Vor ein paar Monaten hat DJI mit der Mini 3 Pro eine bemerkenswerte Drohne vorgestellt. Das 249-Gramm-Modell ist nämlich extrem kompakt und übertrifft dabei technisch sowohl den Vorgänger als auch sogar manche, deutlich größere Fluggeräte des Herstellers. Dass man sich nicht nur an Hobbyflieger, sondern auch durchaus an professionelle Medienproduzenten richtet, macht der Zusatz “Pro” im Namen deutlich, der erstmalig in der Serie verwendet wurde.
Ich ärgere mich immer darüber, wenn Hersteller so ein “Pro” benutzen, das suggeriert, dass ein Gerät besser als eine “normale” Ausgabe ist – diese Version aber überhaupt nicht existiert. In den letzten Monaten sah es so aus, als würde DJI genau diese Strategie verfolgen, das “Pro” also letztendlich nur zu Werbezwecken missbrauchen. Dieser Ärger war offenbar völlig unbegründet, wenn man den jüngsten Gerüchten Glauben schenken darf.
Der Twitter-Nutzer @DealsDrone, der uns auch im Vorfeld der Vorstellung der DJI Mini 3 Pro mit einigen Informationen versorgt hatte, verbreitet jetzt die Nachricht, dass eine DJI Mini 3 in den Startlöchern steht. Sogar einen mutmaßlichen Veröffentlichungstermin nennt er: Noch in diesem Monat könnte der chinesische Hersteller die Drohne präsentieren.
Warum man eine normale DJI Mini 3 auf den Markt bringen will, liegt eigentlich auf der Hand. Sie dürfte etwas günstiger und somit für eine breitere Zielgruppe interessant sein. Die DJI Mini 3 Pro ist mit einer UVP von 829 Euro schließlich deutlich teurer als ihr Vorgänger und nicht gerade ein Schnäppchen. Wer nicht den vollen Funktionsumfang benötigt, aber trotzdem ein Upgrade gegenüber der DJI Mini 2 sucht, soll mit ihr abgeholt werden.
Der aktuellen Gerüchtelage nach soll die DJI Mini 3 tatsächlich mit der gleichen Kamera wie die Mini 3 Pro ausgestattet sein, also einem 48-MP-Sensor, der 4K-Aufnahmen bei 60 fps oder Full-HD-Aufnahmen bei 120 fps erlaubt. Einziger Abstrich gegenüber der Mini 3 Pro ist angeblich die fehlende Hinderniserkennung nach vorne, hinten und unten.
Wie teuer die DJI Mini 3 wird, ist leider noch nicht abzusehen – aber sollte der vermutete Veröffentlichungszeitraum stimmen, müssen wir uns ja nicht mehr allzu lange gedulden. Ich tippe auf einen Preis um die 700 Euro. Viel niedriger kann DJI vermutlich kaum gehen, ohne die Mini 3 Pro obsolet zu machen.
Wärt ihr an einer solchen Drohne interessiert oder habt ihr schon eine DJI Mini 3 Pro bestellt?
Beitragsbild: Ruvim Kerimov