Es gibt neue Hinweise auf eine Nachfolgerin der Sony A6600. Die Präsentation der Kamera könnte für 2022 geplant sein.
Gerüchte zu einem neuen APS-C-Flaggschiff aus dem Hause Sony halten sich schon seit Jahren hartnäckig. Auch im Jahr 2021 gab es eine Phase, in der die Chancen auf eine Sony A6700 oder A7000 eigentlich gar nicht schlecht zu stehen schienen, dann hat Sony aber doch “nur” die Sony ZV-E10 präsentiert.
Eine Nachfolgerin für die A6600 soll sich aber dennoch in der Entwicklung befinden, das behauptet zumindest eine Quelle von Sonyalpharumors. Die Quelle spricht von einer “neuen High End APS-C-Kamera” und direkter Konkurrenz für die Fujifilm X-T4. Die neue Kamera soll sich unter anderem durch 4K-Videos mit 60 fps und einer Farbtiefe von 10 Bit, einem verbesserten Display und einem neuen elektronischen Sucher auszeichnen. Außerdem sollen kleine Anpassungen am Gehäuse vorgenommen worden sein.
In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Gerüchte, dass Sony einen APS-C-Sensor in das Gehäuse der Sony A7 packen möchte. Das scheint hier nicht der Fall zu sein, ansonsten wäre nicht von “kleinen” Anpassungen die Rede.
Sonyalpharumors stuft die Informationen als “wildes Gerücht” ein, dementsprechend sollte man die neuen Hinweise also mit Vorsicht genießen. Trotzdem spricht einiges dafür, dass bei Sony im nächsten Jahr tatsächlich die Präsentation einer neuen APS-C-Kamera geplant ist. Nikon hat inzwischen mit der Z50 und der Z fc zwei attraktive spiegellose APS-C-Kameras im Angebot, Canon wird Gerüchten zufolge im nächsten Jahr ebenfalls eine neue APS-C-DSLM auf den Markt bringen – und zwar mit RF-Bajonett. Von Fujifilm (X-H2), OM Digital Solutions (“Wow-Kamera”) und Panasonic (GH6) werden 2022 weitere wichtige Neuheiten mit kleinen Sensoren erwartet. Das bringt Sony unter Zugzwang. Der Hersteller ist im APS-C-Bereich natürlich weiterhin stark aufgestellt, ein neues Flaggschiff könnte allerdings dabei helfen, die eigenen Marktanteile zu verteidigen.