Kurz vor der Vorstellung tauchen neue Details zu Sonys Bridgekamera auf. Prozessor, Autofokus und Video sollen einen Sprung machen.
Update, 8. Juli 2026:
Sonyalpharumors hat ein erstes geleaktes Bild der kommenden Sony RX10V veröffentlicht, das die Kamera direkt neben der inzwischen neun Jahre alten RX10 IV links zeigen soll. Deutlich zu erkennen ist, dass das neue Modell den Griff und die Bedienelemente moderner Alpha-Kameras übernimmt. Das obere LCD-Display ist verschwunden, und auch das Objektivgehäuse wurde leicht überarbeitet. Neu hinzugekommen sind ein AF/MF-Schalter sowie eine zusätzliche Custom-Taste. Ein bisschen erschwert wird der Vergleich natürlich durch die bei der RX10 V im Bild fehlenden Gegenlichtblende.
Am Donnerstag stellt Sony die RX10 V offiziell vor. Kurz vor dem Termin liefern gleich mehrere Leaks die bisher konkretesten Angaben zur neuen Bridgekamera. Sie bestätigen vieles, was sich zuvor abgezeichnet hatte, werfen bei einem Punkt aber neue Fragen auf.
Ein Leser von Sonyalpharumors will aus Sonys Teaser eine Objektivgravur von 9.1-210mm herausgelesen haben. Bei einem unveränderten 1-Zoll-Sensor entspräche das rund 25-575mm im Kleinbildformat und damit einem etwas kleineren Bereich als die 24-600mm der RX10 IV. Unterm Strich wären das etwas weniger Reichweite am langen Ende und 1 mm weniger im Weitwinkel.
An ein neues Objektiv glaubt aber offenbar niemand so richtig, vermutlich handelt es sich einfach nur um einen anderen Aufdruck. Die Hoffnung, dass Sony überraschenderweise doch einen neuen Sensor verbaut, stirbt jedoch bekanntlich zuletzt.
Weitgehend einig sind sich die Quellen bei den inneren Werten. Die RX10 V soll einen neuen doppelten Bionz-ZR-Prozessor und zusätzlich einen eigenen KI-Chip bekommen. Davon profitieren soll vor allem der Autofokus, der die aktuellen Motiverkennungen für Menschen, Tiere, Vögel, Autos und Flugzeuge sowie eine Augenerkennung mitbringen soll.
Auch beim Video legt Sony offenbar nach. Genannt werden 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, Full HD mit 240 Bildern pro Sekunde sowie S-Log3 und Unterstützung für eigene LUTs.
Beim Gehäuse soll sich Sony am Griff der A9 III und A1 II orientieren. Dazu kommen zwei zusätzliche frei belegbare Tasten auf der Oberseite und eine Form, die runder ausfällt als bei der A7-Reihe. Auch der Serienbildmodus soll ein Update erhalten.
Wie belastbar all das ist, zeigt sich am 9. Juli um 16 Uhr deutscher Zeit. Der Termin selbst steht fest, seit Sony ihn vor Kurzem offiziell angekündigt hat.