Kameras Sony

Sony RX10 IV mit 24 fps, 4K-Videos und schnellem AF vorgestellt

Mit der RX10 IV präsentiert Sony das neue Flaggschiff der RX-Reihe. Es kommt mit einer Serienbildgeschwindigkeit von 24 fps und einem schnellen Autofokus daher.

Sony RX10 IV präsentiert

In New York hat Sony heute mit der RX10 IV das neue Flaggschiff im Bereich der Bridgekameras vorgestellt. Die Kamera weiß mit extremen Geschwindigkeiten, 4K-Videos mit Full Pixel Readout ohne Pixel Binning und einer enorm großen Brennweite zu überzeugen.

Enorme Geschwindigkeiten

Wie ihre Vorgänger auch kommt die Sony RX10 IV mit einem 1 Zoll großen Sensor daher. Dieser löst mit insgesamt 20,1 Megapixeln auf und wird unterstützt vom BIONZ X Bildprozessor inklusive Frontend LSI. Beim Objektiv handelt es sich um ein flexibel einsetzbares 24-600mm f/2.4-4 ZEISS Vario-Sonnar T.

Die Kombination aus Sensor und Prozessor sorgt dafür, dass die Sony RX10 Mark IV schnell ist – verdammt schnell sogar. So schafft die Sony RX10 IV beispielsweise eine Serienbildgeschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde inklusive Autofokus-Nachführung. Die Serienbildgeschwindigkeit kann über 249 Bilder gehalten werden, das sind also rund 10 Sekunden. Zudem stellt die RX10 IV nach Angaben von Sony in weniger als 0,03 Sekunden scharf.

Verbesserter Autofokus

Beim Autofokus der Sony RX10 IV handelt es sich um ein Hybrid-AF-System, das mit insgesamt 315 Messfeldern arbeitet. Die AF-Punkte decken rund 65% der gesamten Sensoroberfläche ab und Sony sorgt mit dem sogenannten „High-Density-Tracking“ dafür, dass die Schärfeverfolgung auch bei Vögeln oder Sportlern extrem gut funktioniert. Auch ein Augen-Autofokus sowie Touch-Focus sind mit von der Partie.

Erstklassige Videofunktionen

Die RX-Kameras von Sony überzeugen traditionell mit sehr guten Videofunktionen und die neue RX10 IV bildet hier keine Ausnahme. Es werden 4K-Videos mit 30p bei bis zu 100 Mpbs aufgezeichnet, zudem wird im 4K-Modus der komplette Sensor ausgelesen. „Full Pixel Readout ohne Pixel Binning“ ist hier also das Stichwort. Der Autofokus bei Videoaufnahmen soll im Vergleich zur Vorgängerin doppelt so schnell arbeiten.

Auch Zeitlupenaufnahmen sind mit der RX10 IV natürlich möglich, in Full HD können beispielsweise 120p aufgezeichnet werden, wenn man die Auflösung weiter reduziert sind bis zu 1.000p möglich. Zudem bietet die Kamera Picture Profiles, S-Gamut/S-Log2 sowie Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer.

Weitere technische Daten

Das Display der RX10 IV ist 3 Zoll groß, kippbar, berührungsempfindlich und löst mit 1.44 Millionen Pixeln auf. Der OLED-Sucher arbeitet derweil mit 2,35 Millionen Pixeln. Abgerundet werden die wichtigsten technischen Daten durch ein gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtetes Gehäuse, WiFi, NFC und Bluetooth.

Preis und Verfügbarkeit

Die Sony RX10 IV soll ab Oktober 2017 verfügbar sein und in Deutschland 1.999 Euro kosten.

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

22 Kommentare

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  • Technisch sicher eine interessante Kamera, aber nicht mehr kompakt und viel zu teuer, für knapp 2000 € bekommt man da sicher besseres mit wechselbaren Objektiven

    • Grüß dich überlege mir die ganze zeit ob sie es wird oder nicht! Was empfiehlst du den für eine Kamera für 2000 Komplet mit objektiv ? 4k, Autofokus, blende usw. hast du dich überhaupt damit auseinander gesetzt ?

  • Warum wird Sony immer so verdammt teuer…
    fand den Vorgänger schon relativ hoch.

    Bestes Beispiel ist die A9 – diese können sich nur reiche erlauben.

    Und hier sprechen wir von 1zoll Sensor, zwar mit tollen Features (Slow motion hat sich nicht weiter entwickelt) aber die fz2000 von Panasonic kostet dagegen nur 1000

    • Ich finde die im Kompaktkamerabereich auch ziemlich teuer. Die A9 ist aber genau das schlechteste Beispiel, denn sie ist günstiger als die Kameras, mit denen sie konkuriert. Ich teile gewissermaßen Ihren Frust, aber um an eine Kamera wie der A9 ran zu kommen spart man sich entweder Geld an, oder man beweist mit einer günstigen Kamera Talent, um sich darüber die bessere Kamera zu finanzieren. Die Zielgruppe bestimmt den Preis und für die A9 sind es Profis, für welche 5000€ in der Regel nicht zu teuer sind (zumindest wenn bereits Objektive vorhanden sind). Da sich die RX10iv aber nicht direkt an Profis richtet, ist der Preis schon happig und auch ich würde da eine Wechselobjektivkamera bevorzugen…

  • Für das Geld bekommt man schon richtig gute Kameras mit größeren Sensoren, einzig mit den langen Brennweiten wird es dann teurer. Wie gut die Videofunktion ist kann ich nicht sagen weil mich dieses Thema nicht so interessiert. Ich sehe das es keinen Größen Vorteil gibt, warum soll ich mir das Gerät kaufen?

    • Extrem hohe Serienbildgeschwindigkeit und verbesserte Fokusnachführung soll wohl Filmer und Sportfotografen ansprechen??? Nicht mein Ding aber vielleicht hat die Show andere überzeugt.

  • Also das neue iPhone Filmt ja schon mit 60 Bildchen in 4K…. Da finde ich die innovation in sachen 4K bei Sony nicht so toll. Auch bei anderen Kamerahertseller übrigens.

    • 4K ist nicht gleich 4K – aber zugegeben, Handys sind inzwischen – zumindest wozu die Bilder und Filmchen benutzt und gebraucht werden – sehr gut, kenne das von meinen Töchtern.

  • Ich verstehe nicht wenn immer der Einwand kommt, so eine Sony RX10, welche Version auch immer, sei zu teuer.
    Mal nur zum Vergleich, was kostet denn ein 600 mm – Objektiv mit Lichtstärke 4? Was für Gewicht muß man mitschleppen, wenn man mit mehreren Objektiven den Bereich 24-600 mm abdecken will?
    Jetzt, mit der neuen kommenden Soy RX10 IV hat man eine Superkamera, die ideale Reisekamera, die für alle
    Motivbereiche Spitzenfotos macht. Solch eine Kamera, ein Top-Werkzeug in den Händen eines Fotografen, ist
    allemal ihre 1999,00 Euro wert. Für dieses Geld bekommt man eine Menge Gegenwert. Wir wollen ja fotografieren
    und nicht knipsen. Die Sony ist eine vollwertige Kamera, die mit den teuren Kameras gut mithalten kann, sie ist
    auf keinen Fall eine Kompakt-Knipse.
    Sony und Zeiss Vario-Sonnar ist eine tolle Verbindung und technisch immer auf Augenhöhe mit den Profi-Modellen. Für mich eine Golden Bridge.

    • Das sehe ich auch so. Außerdem geht es nicht nur um Kunst.

      Es gibt auch Leute, die brauchen bei der täglichen Arbeit eine All-in-One-Kamera, die außerdem noch feinste Details darstellen kann – Ingenieure, Architekten, Archäologen, Kriminalisten, Gutachter …

      Ob das neue Modell wirklich pixelscharf abbildet, wie ich es mir wünsche, weiß ich nicht. Da hätte ich mir ein
      paar aussagefähige Beispielbilder von Sony gewünscht. Aber es gibt derzeit nichts anderes und nichts Besseres
      in dieser Liga.

    • @ Helmut,
      leider steht auf dem Objektiv 8,8-220 mm bei f 2.4 – 4.0 und dabei bleibt es auch. Wenn Du nun den Blickwinkel auf KB umrechnest dann bitte nicht nur die Brennweite sondern auch die Blende 😉

      • Nein, Mirko. Siehe Zitat:
        „… um es klar und deutlich zu sagen: Ihre Annahme ist grundsätzlich falsch. Richtig ist: bei gleicher Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert ergeben sich die gleichen Bildhelligkeiten. Da ist es egal, ob man eine Kompakt-, Bridge- oder Systemkameras bzw. KB-Kamera nimmt. Die Blendenzahl ist eine Eigenschaft des Objektivs und hat mit einem Cropfaktor nichts zu tun. Weiterhin ist der ISO-Wert genormt (ISO 5800:1987). Mehr Faktoren spielen normalerweise keine Rolle. Ein Umrechnen der Blende ist also unsinnig, was die Helligkeit angeht. Zwar nimmt die Schärfentiefe bei kleineren Senosren zu (wenn man den gleichen Bildwinkel zugrunde legt) aber das ist hier ja nicht das Thema …
        Stefan Groß & Traumflieger-Team
        https://www.traumflieger.de/reports/Leserbriefe/Umrechnen-auf-KB-Klar-dann-aber-bitte-auch-die-Blende::1135.html

      • Hallo Carsten, Du verstehst mich falsch….
        Ich nehme nun mit der Sony bei Brennweite 220 ( welches 600 mm bei KB entspricht ) bei f4.0 eine Ente auf, dann habe ich trotzdem eine Schärfentiefe die von HH bis nach München reicht um dieses Resultat nun mit einer KB Kamera zu erreichen brauche ich kein teures f4.0 600 mm Objektiv zu erwerben da ich sonst wie abblenden muss um die Schärfentiefe zu erreichen.
        Es sind und bleiben Äpfel/ Birnen Vergleiche

      • @Mirko
        Es stimmt zwar, das die Schärfentiefe höher ist, aber gerade im Telebereich ist das kein Problem sondern eher nützlich. Ich fotografiere mit MFT, was ja nicht so viel größere Sensoren sind, und im 600mm KB Bereich blende ich häufig ab auf F8 oder manchmal noch weiter um ausreichend Schärfentiefe zu haben.

      • @Mace, das ist mir doch klar…um die gleiche Schärfentiefe zu erreichen muss ich mind. auf f8 abblenden von daher muss ich mir kein teures f 4.0 Objektiv anschaffen ( wie oben erwähnt)sondern es reicht zB das Tamron 150-600 völlig aus. Es ist und bleibt ein Apfel/ Birnen Vergleich….naja vielleicht sehen wir ja bei der nächsten Fußball WM alle Fotografen mit einer Sony Bridge Kamera rumlaufen, Geschwindigkeit, Brennweite und Lichtstärke hat sie ja an Bord

    • Wieviel jemand für sein Equipment ausgeben möchte ist seine Sache, erklärt aber trotzdem nicht den doppelten Preis zu einer FZ2000. Panasonic mit Leica ist auch eine tolle Verbindung. Das sich jemand über die Sony Preisgestaltung Gedanken macht ist also durchaus berechtigt und nicht verwunderlich!

    • Sie bleibt eine Kompaktkamera-Knipse!
      Weil: bei mehr als 400 ISO zerreißen die Bilddatei und die Farben – bisher aller 1″ Sensoren.
      Das sind reine Schönwetterkameras, selbst mit großem Aufwand bei RAW reichen die Kameras nicht an teurere Systeme mit mFT oder gar APS-C Sensor heran.
      Ich nutze eine FZ2000 – die macht spaß, ist schnell und noch leicht zu tragen.
      Aber sie kann sich nie mit meiner E-M1 mit 6.3/100-400 mm oder gar Nikon D500 mit 5.6/200-500 mm messen.
      Im Telebereich hat sie zwar eine große Schärfentiefe und ist brauchbar schnell – aber eben nur bei gutem Kontrast und ausreichend Licht.
      Wer Tele-Fotogrfaie betreibt, wird sie nur als gute Schnapp-Schoß-Kamera einordnen können und auch im WW-Bereich bleibt sie hinter größeren Sensoren mit WW-Objektiven zurück.
      Deshalb ist so ein gerät ganz einfach nur maximal 1000€ wert und bei weitem keine 2000€ – egal wie fett da Zeiss oder Leica drauf steht.

  • Ich wollte es wissen..

    und habe mir eine FZ2000 von meinem Neffen zum persönlichen Praxistest ausgeliehen. Ich glaube die könnte man am ehesten mit der Sony vergleichen.

    Meine Beweggründe waren, der Zoll Sensor, die langen Brennweiten und die 4k Foto Funktion einschließlich der nachträglichen Schärfe Findung.

    Sofern die äußeren Bedingungen optimal waren sind auch die Ergebnisse sowohl im RAW als auch bei den Jpg. befriedigend.

    So wie weniger Kontrast vorhanden ist und gleichzeitig die ISO Werte steigen kann man nur noch aus den RAW Daten brauchbare Bilder retten.

    Das fest verbaute Zoom Objektiv ist im mittleren Bereich erstaunlich gut, nur am unteren und oberen Ende verliert es etwas. Das kann ich aber akzeptieren.

    Von den elektronischen Möglichkeiten war ich begeistert. Vielleicht auch deshalb weil es so etwas Kamera intern noch nie gab.

    Mein ganz persönliches nicht repräsentatives Fazit: Egal ob Sony oder Panasonic, mir sind die Ergebnisse aus den kleineren Sensoren noch nicht gut genug, trotzdem ist bestimmt ein Markt für diese technischen Meisterleistungen vorhanden. Weil praktisch sind diese Geräte allemal.

  • Was bei Sony immer wieder auffällt, dass jede „neue“ Kamera lediglich ein Funktions-Update der Vorgängergeneration mit leichten Verbesserungen ist. Aber gleichzeitig kosten die Vorgängerversionen im Handel nur die Hälfte bzw. RX10 I und RX10 II sind noch deutlich günstiger zu haben. Würde ich mir eine RX10 kaufen wollen, dann wäre es die RX10 oder allenfalls die RX10 II. Wer braucht die Verbesserungen der IV Generation? Das gleiche gilt übrigens für die RX100 auch. Die Bildqualität der Vorgängerversionen sind vergleichbar. Nur die wenigsten Kunden brauchen die Spielereien der neuesten Version. So lässt sich viel Geld Sparen…