Kaufberatung

Das sind die besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger 2020

Wir zeigen dir, welches die besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger sind und von welchen Kameras du lieber die Finger lassen solltest.

Du spielst mit dem Gedanken, dir eine Spiegelreflexkamera zuzulegen? Dann bist du auf dieser Seite genau richtig. In unserer Spiegelreflexkamera Kaufberatung empfehlen wir nämlich nicht nur die drei besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger, sondern erklären auch, was die wichtigsten Merkmale einer Spiegelreflexkamera (kurz: DSLR) sind – und von welchen Modellen du lieber gleich die Finger lassen solltest.

Warum sich eine Spiegelreflexkamera auch heute noch lohnt

Wie sich die Kameras von Smartphones in den letzten Jahren verbessert haben, ist unglaublich. Die Bildqualität ist für einfache Schnappschüsse und Urlaubsfotos inzwischen mehr als ausreichend, weshalb die Kamerahersteller auch kaum noch günstige Kompaktkameras verkaufen – sie sind überflüssig geworden.

Der Kauf einer Spiegelreflexkamera lohnt sich aber auch heute noch, da DSLRs sowohl Smartphones als auch Kompaktkameras in vielen Punkten weit überlegen sind.

Wir wollen dir drei Beispiele geben, was das für Punkte sind.

1. Bessere Bildqualität dank größerem Sensor

Der Bildsensor einer Spiegelreflexkamera ist deutlich größer als der Sensor, der in einem Smartphone steckt. Wir haben eine Grafik erstellt, auf der die Größenunterschiede gut zu erkennen sind:

Die meisten Spiegelreflexkameras arbeiten mit APS-C-Sensoren, die wirklich teuren Modelle sogar mit Vollformatsensoren. Diese Sensoren sind, wie du sehen kannst, um ein vielfaches größer als der Sensor eines Smartphones. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Sensoren mehr Licht erfassen können, was zu einer deutlich (!) besseren Bildqualität führt, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen. Für die Bildqualität ist also nicht nur die Anzahl der Megapixel entscheidend, sondern auch und vor allem die Größe des Sensors.

2. Du kannst die Objektive wechseln

Die Tatsache, dass man bei einer Spiegelreflexkamera die Objektive wechseln und unterschiedliche Objektive anbringen kann, ist in unseren Augen der größte Vorteil gegenüber dem Smartphone. Denn unterschiedliche Objektive eröffnen beim Fotografieren völlig neue Möglichkeiten und lassen dich deutlich kreativere und interessantere Fotos schießen.

Ein besonders lichtstarkes Objektiv mit einer offenen Blende (z.B. ein 50mm f/1.8) ermöglicht zum Beispiel einen unscharfen Hintergrund, der bei Porträts richtig schick aussieht. Ein Weitwinkelobjektiv (mit einer Brennweite von 14mm z.B.) ermöglicht derweil beeindruckende Landschaftsaufnahmen, bei denen ein wirklich großer Bildbereich erfasst werden kann. Und mit einem Zoom-Objektiv von 200mm oder mehr lassen sich auch weit entfernte Gegenstände oder Tiere richtig nah heranholen, ohne dass die Bildqualität darunter leidet. All diese Möglichkeiten hast du bei einem Smartphone nicht.

Du siehst, es gibt jede Menge Situationen, in denen spezielle Objektive ihre Stärken ausspielen können und so bessere und interessantere Bilder ermöglichen.

3. Sucher, Autofokus und Bedienung sind besser

Eine Spiegelreflexkamera ist stets mit einem Sucher ausgestattet, mit dem du auch dann noch einen genauen Blick auf das Motiv werfen kannst, wenn die Sonne scheint und auf dem Display in erster Linie Spiegelungen zu erkennen sind. Überhaupt kann man sich mit einem Sucher oftmals besser auf die Bildkomposition konzentrieren als mit einem Display.

Außerdem ist eine Spiegelreflexkamera dem Smartphone auch in Bezug auf den Autofokus und die Serienbildgeschwindigkeit weit überlegen. Wenn Action oder Sport fotografiert werden sollen, dann kommt man um den Kauf einer „richtigen“ Kamera also nicht herum. Ansonsten kommt die Kamera einfach nicht hinterher oder die Bilder sind unscharf.

Ebenfalls sehr nützlich: Die ausgefeilte Bedienung und die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, die man mit einer DSLR hat.

Spiegelreflexkamera oder Systemkamera?

Hast du schon mal etwas von einer „spiegellosen Systemkamera“ gehört? Nein? Spiegellose Systemkameras drängen seit einigen Jahren stark auf den Markt und können als vollwertige Alternative zu einer Spiegelreflexkamera betrachtet werden. Auch sie überzeugen mit erstklassiger Ausstattung, großen Bildsensoren und wechselbaren Objektiven. Es gibt aber natürlich auch einige Unterschiede.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob eine Spiegelreflexkamera oder eine Systemkamera für dich die bessere Wahl ist, dann würden wir dir erstmal unseren Artikel „Systemkamera oder Spiegelreflex kaufen?“ ans Herz legen. Dort erklären wir alle wichtigen Unterschiede zwischen den beiden Systemen und helfen dir herauszufinden, welche Art von Kamera besser zu dir passt.

Auch für Systemkameras haben wir übrigens eine ausführliche Kaufberatung mit konkreten Produktempfehlungen erstellt, diese findest du hier.

So haben wir unsere Auswahl getroffen

In diesem Artikel wollen wir speziell Spiegelreflexkameras für Einsteiger empfehlen. Deshalb haben wir uns eine Preisgrenze von 1.000 Euro gesetzt – mehr sollte man als Anfänger unserer Meinung nach niemals in eine Kamera investieren. Und es ist auch gar nicht notwendig, da man bereits für rund 500 Euro erstklassige Kameras mit moderner Technik erhält.

Eine gebrauchte Kamera zu kaufen kann viel Geld sparen, allerdings würde es den Rahmen dieses Artikels sprengen, wenn wir auch den Gebrauchtmarkt berücksichtigen würden. Deshalb konzentrieren wir uns hier ausschließlich auf neue Kameras, die ganz regulär im Handel erworben werden können.

Außerdem war uns wichtig, dass im Preis bereits ein Objektiv inbegriffen ist. Bei diesem Objektiv (auch „Kit-Objektiv“ genannt) handelt es sich in der Regel um ein 18-55mm Zoomobjektiv, welches für die ersten Schritte mit der neuen Kamera perfekt geeignet ist. Wenn es dein Budget zulässt, würden wir dir allerdings empfehlen, relativ schnell auch eine lichtstarke Festbrennweite zu kaufen. Eine Festbrennweite ist ein Objektiv, mit dem man nicht zoomen kann, dafür ist es aber kompakter und ermöglicht einen unscharfen Hintergrund und eine bessere Bildqualität. Für eine Canon Spiegelreflexkamera empfehlen wir das Canon EF 50mm f/1.8 STM, für Nikon Spiegelreflexkameras das Nikon AF-S DX 35mm f/1.8. Das sind die jeweiligen Festbrennweiten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Einsteiger-Bereich.

Es gibt jede Menge interessante Spiegelreflexkameras auf dem Markt, wir wollten unsere Auswahl aber auf drei besten Spiegelreflexkameras in unterschiedlichen Preisklassen beschränken. Also haben wir uns durch unzählige Tests gearbeitet, Kameras selbst ausprobiert und unsere jahrelange Erfahrung einfließen lassen, um dir am Ende die drei Kameras empfehlen zu können, die unserer Meinung nach die aktuell besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger sind.

Die drei besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger

Unser Favorit: Canon EOS 800D

Canon EOS 800D + 18-55mm Objektiv
35 Bewertungen
Canon EOS 800D + 18-55mm Objektiv
  • Fairer Preis und erstklassige Ausstattung
  • Toller Autofokus mit 45 Messfeldern
  • Flotte 6 fps Serienbildgeschwindigkeit

Die Canon EOS 800D ist unserer Meinung nach aktuell die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger, da Canon hier eine perfekte Mischung aus erstklassiger Ausstattung und fairem Preis gefunden hat.

Die Canon EOS 800D liegt in dem von uns gewählten Preisbereich im Mittelfeld und kostet derzeit etwa 600 Euro inklusive Kit-Objektiv. Um die Einschränkungen, mit denen wirklich günstige Kameras wie beispielsweise die Canon EOS 2000D oder gar die Canon EOS 4000D verbunden sind, macht die EOS 800D einen Bogen. Aus diesem Grund ist die EOS 800D auch unser Favorit, wenn es um die beste Spiegelreflexkamera für Anfänger geht. Denn die bessere Technik sorgt unserer Erfahrung nach oftmals dafür, dass man langfristig gesehen mehr Spaß an der Fotografie hat – und dann ist der Aufpreis im Vergleich zu einer wirklich günstigen Spiegelreflexkamera gut investiert. Gleichzeitig ist die 800D aber noch deutlich von der 1.000 Euro Grenze entfernt und damit einigermaßen erschwinglich.

Gehen wir auf ein paar technische Details ein: Die Canon EOS 800D bietet mit ihrem 24-Megapixel-Sensor eine hervorragende Bildqualität und überzeugt außerdem in dieser Preisklasse mit einem sehr guten Autofokus, der mit insgesamt 45 Messfeldern arbeitet. Dieser Autofokus ist auch der Grund, warum wir die EOS 800D Modellen wie zum Beispiel der Canon EOS 250D leicht vorziehen würden. Mit der EOS 250D kann man zwar Videos in 4K aufzeichnen (das ist mit der 800D nicht möglich), außerdem ist die EOS 250D auch etwas leichter – doch sie verfügt lediglich über 9 Autofokus-Messfelder im Vergleich zu den 45 Autofokus-Messfeldern der 800D. Das ist in der Praxis ein spürbarer Unterschied, da man eingeschränkter dabei ist, den Fokuspunkt auf ein ganz bestimmtes Motiv zu legen.

Zu den weiteren Merkmalen der Canon EOS 800D gehören WLAN und Bluetooth, man kann Bilder also unkompliziert auf ein Smartphone übertragen. Eine ordentliche Serienbildgeschwindigkeit von 6 Bildern pro Sekunde, ein komplett beweglicher Touchscreen in der Größe von 3 Zoll sowie ein gelungener optischer Sucher runden die wichtigsten technischen Daten der 800D ab.

Was bei Canon außerdem noch dazukommt: Die Bedienung der Kameras geht kinderleicht von der Hand und ist für Einsteiger sehr einfach verständlich. Außerdem gibt es ein riesiges Angebot an Objektiven und Zubehör. Damit ist die Canon EOS 800D insgesamt unserer Meinung nach die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger.

Preise vergleichen: Die Canon EOS 800D ist aktuell nicht bei vielen Händlern verfügbar und manche Shops bieten sie zu einem relativ hohen Preis an. Nutze also einen Preisvergleich, bevor du die Kamera irgendwo kaufst. Gleichzeitig kannst du auch einen Blick auf die Canon EOS 77D werfen, das ist gewissermaßen eine bessere 800D. Wenn die irgendwo günstig zu haben ist, kannst du bedenkenlos zuschlagen. Die beste günstigere Alternative zur 800D ist die Canon EOS 250D. Wenn die mehr als 100 Euro günstiger ist als die 800D, solltest du sie unbedingt in Erwägung ziehen. Der Autofokus ist, wie oben beschrieben, zwar minimal schlechter, aber 100 Euro ist jede Menge Geld, für das du dir beispielsweise das Canon 50mm f/1.8 Objektiv kaufen kannst.

Für Sparfüchse: Nikon D3500

Nikon D3500 + 18-55mm Objektiv
80 Bewertungen
Nikon D3500 + 18-55mm Objektiv
  • Beste Spiegelreflexkamera für weniger als 500 Euro
  • Herausragende Bildqualität
  • Insgesamt gute Ausstattung mit kleinen Abstrichen

Wenn du weniger als 500 Euro für deine neue Spiegelreflexkamera ausgeben möchtet, dann würden wir dir die Nikon D3500 empfehlen – denn diese Spiegelreflexkamera für Einsteiger liegt preislich bei nur ca. 400 Euro inklusive Objektiv! Wenn du dir unsicher bist, ob du auch wirklich langfristig Spaß am Fotografieren hast und dir der Preis der Canon EOS 800D für den Anfang zu hoch ist, dann ist die Nikon D3500 die ideale Spiegelreflexkamera für dich.

Die Nikon D3500 ist eine Kamera, die mit einer vergleichsweise einfachen Ausstattung daherkommt. Logisch, anders hätte sich niedrige Preis von knapp 400 Euro auch nicht realisieren lassen. Der Autofokus der D3500 arbeitet lediglich mit 11 Messfeldern, außerdem ist das Display nicht beweglich und reagiert auch nicht auf Berührungen. Die Serienbildgeschwindigkeit ist mit 5 Bildern pro Sekunde absolut ausreichend, auch lassen sich Full-HD-Videos mit 60 fps aufzeichnen, das ist gut. Auf einen Mikrofonanschluss oder Zeitrafferaufnahmen muss man, im Gegensatz zur Canon EOS 800D, aber verzichten. Auch ist der Autofokus der D3500 bei Videos nicht gerade überzeugend, das hier ist also eher eine Kamera für Fotos und nicht für Videos.

Trotzdem, das Gesamtpaket der Nikon D3500 geht für diesen Preis mehr als in Ordnung! Das liegt unter anderem daran, dass man in Sachen Bildqualität keinerlei Abstriche im Vergleich zu einer Canon EOS 800D in Kauf nehmen muss, im Gegenteil. Nikon verbaut hier einen Sensor, der auch in teureren Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommt – das merkt man.

Zudem fällt die Akkulaufzeit der D3500 mit rund 1.550 Bildern pro Akkuladung gigantisch lang und das Gewicht mit 365 Gramm extrem leicht aus, das sind sogar kleine Vorteile im Vergleich zur Canon EOS 800D. Trotzdem bleibt die EOS 800D insgesamt gesehen natürlich die bessere Kamera, vor allem wegen Autofokus und Display.

Wenn du die magische Grenze von 500 Euro aber nicht überschreiten möchtest, dann wirst du unserer Meinung nach nichts Besseres als die Nikon D3500 finden. Es gibt einige wenige Spiegelreflexkameras, die noch günstiger als die Nikon D3500 sind. Die Canon EOS 4000D zum Beispiel, von der wir aber definitiv die Finger lassen würden. Hier kommen absolut veraltete Technik und ein billiges Gehäuse zum Einsatz. Da ist die Nikon D3500 definitiv die bessere Wahl.

Eine Alternative von Canon wäre die Canon EOS 2000D, ebenfalls eine empfehlenswerte Spiegelreflexkamera für Einsteiger, auch weil sie mit ca. 350 Euro nochmal etwas günstiger ist. Insgesamt hat uns die D3500 aber minimal besser gefallen, warum genau, das erklären wir weiter unten im Artikel nochmal genauer.

Beste Leistung: Canon EOS 80D und Nikon D7500

Mit der Empfehlung für die Spiegelreflexkamera mit der besten Leistung haben wir uns schwer getan, denn es gibt im Grunde zwei Kameras, die hier in Frage kommen: die Canon EOS 80D und die Nikon D7500.

Doch eines muss gleich vorab festgehalten werden: Einem kompletten Neueinsteiger, der noch nie eine Spiegelreflexkamera besessen hat, würden wir in keinem Fall die Canon EOS 80D oder die Nikon D7500 empfehlen. Beides sind eigentlich keine Spiegelreflexkameras für Einsteiger, sondern vielmehr leistungsstarke Modelle für ambitionierte Hobbyfotografen. Wir wollten die Canon EOS 80D und die Nikon D7500 aber trotzdem in diesen Artikel aufnehmen, schon alleine um zu zeigen, welche Upgrade-Möglichkeiten man für weniger als 1.000 Euro hat, wenn eine wirklich günstige DSLR den eigenen Ansprüchen vielleicht nicht mehr gerecht wird.

In diesem Fall ist die Entscheidung, welche Spiegelreflexkamera die bessere Wahl ist, oftmals im Übrigen ganz einfach. Wenn man eine Einsteiger-DSLR von Canon besitzt und damit zufrieden ist, ist es naheliegend, sich als nächstes die Canon EOS 80D zu kaufen, da man hier seine Objektive einfach weiterverwenden kann. Bei Nikon ist es genau der gleiche Fall. Objektive von einem zum anderen Hersteller mitzunehmen ist nicht ohne Weiteres möglich, da die Kameras mit unterschiedlichen Objektivanschlüssen arbeiten. Da ist also Vorsicht geboten.

Wir wollen – auch wenn es oftmals Sinn macht, einfach seinem Hersteller treu zu bleiben – trotzdem noch ein bisschen detaillierter auf die 80D und die D7500 eingehen und erklären, warum wir uns nicht für einen klaren Sieger entscheiden konnten.

Nikon D7500

Nikon D7500 nur Gehäuse
117 Bewertungen
Nikon D7500 nur Gehäuse
  • Beste Bildqualität für weniger als 1.000 Euro
  • Schnelle 9 fps Serienbildgeschwindigkeit
  • 51 Autofokus-Messfelder

Die Nikon D7500 ist eine hervorragende Kamera mit einer herausragenden Bildqualität und dem vermutlich besten Sensor und damit auch der besten Bildqualität in dieser Preisklasse. Auch die sonstige Ausstattung weiß in fast jeder Hinsicht zu überzeugen.

Was uns an der Nikon D7500 gestört hat? Der relativ hohe Preis. Denn dieser liegt inklusive Kit-Objektiv bei über 1.000 Euro, womit die D7500 streng genommen nicht in diesem Artikel auftauchen dürfte. Trotzdem ist die Nikon D7500 eine hervorragende Kamera, vor allem wenn es darum geht, Fotos aufzunehmen. Für Videos wäre eine Canon EOS 80D grundsätzlich besser geeignet.

Wer bereits eine günstigere Spiegelreflexkamera von Nikon besitzt und upgraden möchte, kann ohne Bedenken zur D7500 greifen. Dann braucht man nämlich auch nicht unbedingt ein Kit-Objektiv, sondern kann nur das Gehäuse der D7500 kaufen und liegt damit wieder unterhalb von 1.000 Euro. Im Bereich von gut 1.000 Euro könnte man aber theoretisch auch schon zu einer Vollformatkamera greifen, der Nikon D750 nämlich. Die kostet aktuell nur noch rund 1.150 Euro.

Canon EOS 80D

Canon EOS 80D + 18-55mm Objektiv
2 Bewertungen
Canon EOS 80D + 18-55mm Objektiv
  • Eine der besten Spiegelreflexkameras unter 1.000 Euro
  • Gut für Videos geeignet
  • Zahlreiche kleine Vorteile im Vergleich zur Einsteigerklasse
  • 45 Autofokus-Messfelder

Was für die Nikon D7500 gilt, gilt auch für die Canon EOS 80D: Es ist eine hervorragende, flexibel einsetzbare Kamera, die sehr gut für das Aufnehmen von Fotos und auch von Videos geeignet ist.

Und was hat uns an der Canon EOS 80D gestört? Die Tatsache, dass sie im Vergleich zur Canon EOS 800D gar nicht so viele wirklich wichtige Verbesserungen zu bieten hat. Wenn du also noch gar keine Spiegelreflexkamera besitzt, dann steig wie gesagt nicht direkt mit der Canon EOS 80D ein, sondern greife unbedingt zur günstigeren EOS 800D.

Wenn du hingegen von einer günstigen Canon DSLR upgraden möchtest, dann ist die Canon EOS 80D derzeit das Beste, was du für weniger als 1.000 Euro bekommen kannst. Im Vergleich zur Canon EOS 800D hat die 80D folgende Verbesserungen zu bieten:

Canon EOS 80D im Vergleich mit der 800D
  • Sucher mit 100 Prozent Bildfeldabdeckung (vs. 95 Prozent)
  • Insgesamt hochwertigerer Sucher (Pentaprism vs. Pentamirror)
  • 1/8.000 minimale Verschlusszeit (vs. 1/4.000 Sekunde)
  • 1/250  Sekunde Blitzsynchronzeit (vs. 1/200 Sekunde)
  • 7 fps Serienbildgeschwindigkeit (vs. 6 fps)
  • Zwischenspeicher für 25 RAWs (vs. 21 RAWs)
  • Videos: 90 Mbps bei 30p (vs. 30 Mbps bei 30p)
  • Kopfhöreranschluss (vs. kein Kopfhöreranschluss)
  • Zusätzliches Schulterdisplay und mehr Buttons
  • Längere Akkulaufzeit von 960 Bildern (vs. 600 Bilder)
  • Robusteres und hochwertigeres Gehäuse
  • DIGIC 6 Prozessor (vs. DIGIC 7 Prozessor)
  • Kleinerer ISO-Bereich
  • Höheres Gewicht (730 Gramm vs. 532 Gramm)

Viele dieser Verbesserungen sind für einen Einsteiger nicht wichtig, doch wenn man sich schon etwas besser mit dem Thema Fotografie auskennt, dann kann die Summe dieser Verbesserungen selbstverständlich eine wichtige Rolle spielen.

Vor einiger Zeit hat Canon im Übrigen die Canon EOS 90D vorgestellt, also die Nachfolgerin der EOS 80D. Diese wurde in einigen Punkten deutlich verbessert. Mit einem Preis von 1.300 Euro nur für das Gehäuse ist die Canon EOS 90D im Moment aber noch sehr teuer. Früher oder später wird sie aber sicherlich im Preis sinken und könnte dann die EOS 80D in dieser Liste ablösen – auch weil die EOS 80D nicht mehr ewig erhältlich sein wird.

Warum nicht die…?

Vielleicht hattest du vor der Lektüre dieses Artikels schon eine ganz bestimmte Spiegelreflexkamera für Einsteiger im Kopf und fragst dich jetzt, warum diese Kamera nicht zu unseren drei Favoriten gehört. Deshalb wollen wir im Folgenden kurz erklären, warum wir uns für die Canon EOS 800D, die Nikon D3500 und die Canon EOS 80D bzw. Nikon D7500 und nicht für eine andere DSLR entschieden haben.

Canon EOS 4000D

In der Canon EOS 4000D kommt veraltete Technik zum Einsatz, außerdem ist das Gehäuse nicht wirklich hochwertig. Lass dich nicht von dem niedrigen Preis locken, der Aufpreis für eine Nikon D3500 oder eine Canon EOS 2000D lohnt sich zu 100 Prozent.

Canon EOS 2000D

Die Canon EOS 2000D stellt eine sehr gute Alternative zur Nikon D3500 dar, doch die D3500 hat unserer Meinung nach leicht die Nase vorne. Etwas bessere Bildqualität, drei Mal so lange Akkulaufzeit, leichteres Gehäuse, schnellere Serienbildgeschwindigkeit (5 fps vs. 3 fps). Und da die EOS 2000D ohne die erstklassige Dual-Pixel-Autofokus-Technologie der etwas teureren Canon DSLRs daherkommt, kann sich Canon mit der 2000D in keinem Bereich deutlich von der D3500 absetzen. Einziges Argument wäre der niedrigere Preis und die Tatsache, dass „Canon“ auf der Kamera steht. Wenn dir Nikon als Marke also nicht zusagt, du dich aber grundsätzlich für eine Kamera im Preisbereich der Nikon D3500 interessiert, dann ist die Canon EOS 2000D die richtige Spiegelreflexkamera für dich.

Canon EOS 250D

Die Canon EOS 250D ist leicht und hervorragend für das Aufnehmen von Videos geeignet, sogar etwas besser als die 800D. Überhaupt war die EOS 250D ebenfalls ein ganz heißer Kandidat auf den Titel beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger. Wir haben uns schlussendlich aber doch für die 800D entschieden, weil sie – wenn man den optischen Sucher benutzt – den deutlich besseren Autofokus zu bieten hat (45 Messfelder vs. 9 Messfelder). Außerdem ist die Serienbildgeschwindigkeit etwas höher (6 Bilder pro Sekunde vs. 5 Bilder pro Sekunde) und diese Geschwindigkeit kann auch länger gehalten werden (21 RAWs vs. 10 RAWs). Damit ist die Wahrscheinlichkeit in actionreichen Situationen genau den richtigen Moment zu erwischen etwas höher. Grundsätzlich ist die EOS 250D aber eine hervorragende Wahl. Wenn sie spürbar günstiger ist als die 800D, würden wir hier zuschlagen.

Canon EOS 77D

Die EOS 77D hat nur sehr sehr wenige Verbesserungen im Vergleich zur 800D zu bieten. Zusätzliches Mini-Display auf der Oberseite, Daumenrad anstatt Tastenkreuz, Sperrtaste, Augensensor am Sucher, ein zwei zusätzliche Tasten – fertig. Es ist sozusagen eine 800D mit einigen kleinen Vorteilen. Das rechtfertigt in unseren Augen den Aufpreis aber nicht. Grundsätzlich ist die EOS 77D aber etwas besser als die 800D und Nachteile gibt es keine. Wenn beide Kameras gleich viel kosten würden oder es gerade ein Angebot für die 77D gibt, dann ist diese also die bessere Wahl.

Canon EOS 90D

Ganz heißer Anwärter auf den Titel leistungsstärkste Spiegelreflexkamera für rund 1.000 Euro. Mit einem Preis von 1.300 Euro nur für das Gehäuse ist die Canon EOS 90D aber im Moment noch deutlich zu teuer für unsere Liste. Ansonsten ist es für 1.300 Euro aber die derzeit beste Spiegelreflexkamera.

Nikon D5600

Die D5600 ist eine interessante Alternative zur Canon EOS 800D, schneidet aber in Bezug auf den Autofokus und die Serienbildgeschwindigkeit etwas schlechter ab. Ansonsten sind sich die beiden Kameras sehr ähnlich. Wenn man eine Alternative zur 800D aus dem Nikon Lager sucht, dann ist die D5600 also definitiv die richtige Wahl.

Sony Alpha 68

Die Sony Alpha 68 ist grundsätzlich eine sehr gute Spiegelreflexkamera für Anfänger, allerdings konzentriert sich Sony seit einiger Zeit komplett auf die spiegellosen Systemkameras der A6000- und A7-Reihe. Diese arbeiten auch mit anderen Objektiven (E-Mount) als die Spiegelreflexkameras (A-Mount). Das heißt es wird vermutlich kein Nachfolger mehr für die Alpha 68 erscheinen, auch wird es wohl keine neuen Objektive oder sonstigen Neuentwicklungen mehr geben. Das ist langfristig gesehen ein Problem, weshalb wir von der Sony Alpha 68 abraten würden.

Pentax Spiegelreflexkameras

Pentax Spiegelreflexkameras sind, ähnlich wie die A-Mount-Kameras von Sony, eigentlich eine sehr gute Wahl für Einsteiger. Die Kameras überzeugen unter anderem mit einem wetterfesten und sehr robusten Gehäuse, das ist ein Merkmal, mit dem selbst Canon oder Nikon nicht aufwarten können. Trotzdem ist es bei Pentax ein bisschen ähnlich wie bei Sony: Es gibt hier vergleichsweise wenige Neuentwicklungen. Deshalb würden wir ganz allgemein eher zu Canon oder Nikon raten, da das die größeren Unternehmen sind und man in den nächsten Jahren weiterhin mit Neuheiten und Weiterentwicklungen rechnen kann.

Schlusswort und Zusammenfassung

Fassen wir das alles nochmal zusammen: Wenn es dein Budget zulässt und du dir sicher bist, dass dir das Fotografieren Spaß machen wird, dann würden wir dir zur Canon EOS 800D inkl. 18-55mm Objektiv raten. Wenn dir das für den Anfang zu teuer ist, solltest du erstmal zur günstigeren Nikon D3500 inkl. 18-55mm Objektiv (oder zur Canon EOS 2000D inkl. 18-55mm Objektiv) greifen.

Außerdem würden wir dir empfehlen, zusätzlich zum Kit-Objektiv auch eine Festbrennweite zu kaufen, da diese mit einer höheren Lichtstärke (für unscharfe Hintergründe) und einer besseren Bildqualität punktet. Zudem lernt man viel über Bildkomposition und Co., wenn man mit einem Objektiv nicht zoomen kann:

Eine gute Kamera ist wichtig, es ist das Werkzeug, mit dem die Fotos gemacht werden. Aber am Ende kommt es trotzdem noch auf den Fotografen hinter der Linse an. Mach dir also nicht allzu viele Gedanken darüber, welche Spiegelreflexkamera die richtige für dich ist. Am Ende lassen sich mit (fast) jeder Kamera tolle Bilder schießen.

Hast du Fragen zu diesem Artikel oder brauchst Hilfe bei der Kaufentscheidung? Dann hinterlasse einfach einen Kommentar!


Dieser Artikel wurde im Januar 2020 komplett überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

15 Kommentare

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  • Hallo ihr Lieben! Eine Bitte an alle erfahrenen Fotografen und die Community: Lasst uns versuchen, unter diesem Artikel ausschließlich hilfreiche Hinweise für Einsteiger zu sammeln und nicht vom Thema abzuweichen. Sonst wird es für Neulinge, die hier mitlesen und nützliche Tipps suchen, zu unübersichtlich.

    Mir ist klar, dass es gerade beim Thema Kamerakauf sehr viele subjektive Meinungen gibt. Ich habe mein Bestes gegeben, im Artikel so objektiv wie möglich zu sein, zu 100 Prozent gelingt das aber natürlich nie. Wenn ihr mit einer Empfehlung im Artikel nicht einverstanden seid, dann könnt ihr sehr gerne eure eigene Einschätzung in den Kommentaren ergänzen. Ich würde euch aber bitten, eure Meinung auch zu begründen. „Kamera X ist schlecht, Kamera Y ist viel besser“ hilft einem Einsteiger, der hier mitliest, nicht weiter.

    Ich freue mich auf viele hilfreiche Kommentare! 🙂

  • Liebe Interessenten,

    ihr kommt vom Smartphone und wollt endlich mal bessere Bildqualität erreichen und euch eine richtige Kamera kaufen?

    Gut so, aber das ist der falsche Beitrag dafür, denn Spiegelreflexkameras sind vor allem für Profis und solche, die es werden wollen interessant. Und natürlich für solche, die sparen müssen und nicht jeden Preis für neueste Hightechprodukte zahlen wollen oder können.

    Für alle anderen: Einfach auf den Beitrag über spiegellose Kameras gehen und sich informieren.

    • Das sehe ich anders. Na klar kann man auch spiegellos beginnen, jedoch verleitet der elektronische Sucher dazu sich nicht mit Blende, ISO und Zeit auseinander zu setzen. Ich habe schon einige Anfänger mit Dslm kennen gelernt die “ am Rädchen drehen, bis das Bild gefällt“ aber keine Ahnung haben was sie da verstellen. Und ein Display zur Kontrolle haben beide Systeme. Zu Film Zeiten haben wir das Fotografieren auch mit Spiegel gelernt.

      • Marco,

        aber wer von dem Smartphones kommenden will sich schon noch mit Blende, ISO und Zeit herumschlagen? Richtig, niemand!

      • @Marco: Auch bei Spiegelreflexkameras hast du diverse Automatik-Modi, sodass du dich theoretisch gar nicht groß mit manuellen Einstellungen beschäftigen musst. Sehe da also keine Vor- oder Nachteile. Wer Lust hat „richtig“ fotografieren zu lernen, kann das mit beiden Systemen. Aber ein bisschen Eigenverantwortung ist da natürlich dabei, klar.

    • Also das Spiegelreflexkameras nur was für Profis ist bzw die es werden wollen ist mit Sicherheit nicht richtig. Eine spiegellose erleichtert vielleicht einiges, mehr aber nicht. War heute noch im Zoo mit meiner jüngsten. Und da waren doch recht viele mit echten Kameras unterwegs. Die allermeisten waren günstige DSLR mit Kitobjektiven.
      Was man hier vor allem bei den DSLR erwähnen könnte ist der Gebrauchtmarkt (privat und Händler). Da tummeln sich eine ganze Menge Kameras rum. Von der Einsteiger- bis zur Profikamera und das alles teilweise deutlich unter 1000€

  • Finde den Beitrag sehr gelungen. Würde sogar noch ergänzen, dass für wirklich interessierte Einsteiger die Wahl der Kamera und der Objektive gar nicht mal so wichtig ist. Denn mit der Erfahrung und dem Wissenszuwachs wird irgendwann die Kamera, das Objektiv, evtl der Hersteller oder das System sowieso gewechselt. Ich empfehle den Occasionsmarkt, da man so bei etwas Geschick sehr günstig upgraden / erweitern / wechseln kann. Und: Etwas technisches Verständnis schadet sicher nicht, weshalb man sich auch gerne mal an einem manuellen Objektiv ausprobieren kann, an welchem das Zusammenspiel von Blende, ISO und Verschlusszeit gut ersichtlich wird. Einfach mal Mutig sein und ausprobieren.

    • Dem kann ich nur zustimmen! Für den Erstkauf einer DSLR (oder auch einer DSLM) empfehle ich dem Interessierten einen Besuch bei einem der Fachhändler, die noch in Zahlung nehmen. Hier kann er die Kamera in die Hand nehmen – durch den Sucher schauen – einen ersten Bick auf das Menü werfen. Der Kauf einer ersten DSLR muß nicht teuer sein … und die Kameras von vor 2 Jahren waren damals gut und sind es heute noch.
      Auf diese Weise bekommt man für vergleichweise wenig Geld einen ersten Einblick. Zu einem hochwertigen System wechseln kann man immer noch wenn man weiß, welche Motive einem besonders am Herzen liegen.

      • Toller Artikel !
        Ich , schon etwas älter suchte nach einer Kamera. Habe in ganzen Jungen Jahren mal mit einer Minolta Dynax 7000 (ich glaube so war der Name) angefangen. Dann aber Beruflich und Familiär in den nächsten Jahren und Jahrzehnten irgendwie nicht mehr zum Hobby gefunden. Darüber nachgedacht schon aber na ja. Nun etwas älter habe ich mir nach langem Hin und her und pro und Contra für eine Canon 77D entschieden mit dem 50 mm ef stm . Für das Objektiv habe ich mich bewusst entschieden ! Und was soll ich sagen ich bin begeistert und freue mich wieder angefangen zu sein mit dem Hobby. Ich muss ehrlich sagen ich wollte auch keine Spiegel lose Kamera ..Nein den Hype wollte ich nicht mitmachen. Die Preise sind mir da zu hoch besonders bei den Objektiven. Und für meine Ansprüche etwas Landschafts Fotografie (Nord und Ostsee) usw bin ich mit der D77 absolut zufrieden und Objektive bekommt man wirklich genug. Mit der Blende und der Verschlusszeit spielen Langzeitbelichtung mit Stativ und Filter ja das macht Spass 😉

  • Meine Empfehlung für Anfänger (denen das Smartphone nicht mehr gut genug ist) ist definitiv die Canon 600d. Sehr einfach zu bedienen und pasable Qualität trotz des hohen Alters. Dazu sehr viel Zubehör, das wesentlich günstiger ist als bei den meisten Herstellern. Und dann wäre da noch der Preis: Gebraucht mit Kit-Objektiv im guten Zustand ab 200Euro ist wohl unschlagbar. Die Kamera hat alles was sich ein Anfänger wünschen kann. Fehlte mir in dem Artikel ein wenig und zudem lässt sich dann beim ersten Neukauf einer Kamera besser einschätzen, was einem wichtig ist. Ansonsten sehr guter Artikel.

    Achso ein Nachteil wäre natürlich das Alter und das noch keine Spielereien wie Wlan oder Touchpad, was ab der 700d aber glaub ich verbaut ist (die ist auch günstig zu haben).

    • Hallo Matthias! Der Gebrauchtmarkt kann definitiv interessant sein, diesen zu berücksichtigen hätte aber den Rahmen dieses Artikels gesprengt. Die 600D ist aber eine gute Kamera, ist ja die Vorvorvorgängerin der Canon EOS 800D 🙂

      • Wenn die Kamera nicht zu viele Auslösungen hinter sich hat, ist der Gebrauchtkauf eine echte Alternative. Wenn die Kamera noch vom Händler erworben wird, kann man wenig falsch machen.

  • Noch eine kleine Ergänzung für Einsteiger, die aus welchen Gründen auch immer mit einer Nikon Spiegelreflex liebäugeln:

    Die D5600 kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz und ich würde sie auf jeden Fall der D7500 vorziehen. Letztere hat ein sehr schlechtes Preis-Leistungsverhältnis, daher würde ich vorher noch zum Vorgängermodell D7200 greifen, eventuell auch gebraucht, die bietet nämlich eine tolle Bildqualität und ist massiv günstiger.

    Aber meine Kaufempfehlung für eine Nikon ist ganz klar: ich würde das Double-Zoom-Kit D5600 mit den beiden hervorragenden Objektiven AF-P 18-55 und AF-P DX 70-300 kaufen. Das Tele habe ich selber und brauche es an meiner D500; eine Granate mit sehr gutem AF und toller Bildqualität!