Kaufberatung

Das sind die besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger 2021

Wir zeigen dir, welches die besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger sind und von welchen Kameras du lieber die Finger lassen solltest.

Du spielst mit dem Gedanken, dir eine Spiegelreflexkamera zuzulegen? Dann bist du auf dieser Seite genau richtig. In unserer Spiegelreflexkamera Kaufberatung empfehlen wir nämlich nicht nur die drei besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger, sondern erklären auch, was die wichtigsten Merkmale einer Spiegelreflexkamera (kurz: DSLR) sind – und von welchen Modellen du lieber gleich die Finger lassen solltest.

Warum sich eine Spiegelreflexkamera auch heute noch lohnt

Wie sich die Kameras von Smartphones in den letzten Jahren verbessert haben, ist unglaublich. Die Bildqualität ist für einfache Schnappschüsse und Urlaubsfotos inzwischen mehr als ausreichend, weshalb die Kamerahersteller auch kaum noch günstige Kompaktkameras verkaufen – sie sind überflüssig geworden.

Der Kauf einer Spiegelreflexkamera lohnt sich aber auch heute noch, da DSLRs sowohl Smartphones als auch Kompaktkameras in vielen Punkten weit überlegen sind.

Wir wollen dir drei Beispiele geben, was das für Punkte sind.

1. Bessere Bildqualität dank größerem Sensor

Der Bildsensor einer Spiegelreflexkamera ist deutlich größer als der Sensor, der in einem Smartphone steckt. Wir haben eine Grafik erstellt, auf der die Größenunterschiede gut zu erkennen sind:

Die meisten Spiegelreflexkameras arbeiten mit APS-C-Sensoren, die wirklich teuren Modelle sogar mit Vollformatsensoren. Diese Sensoren sind, wie du sehen kannst, um ein vielfaches größer als der Sensor eines Smartphones. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Sensoren mehr Licht erfassen können, was zu einer deutlich (!) besseren Bildqualität führt, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen. Für die Bildqualität ist also nicht nur die Anzahl der Megapixel entscheidend, sondern auch und vor allem die Größe des Sensors.

2. Du kannst die Objektive wechseln

Die Tatsache, dass man bei einer Spiegelreflexkamera die Objektive wechseln und unterschiedliche Objektive anbringen kann, ist in unseren Augen der größte Vorteil gegenüber dem Smartphone. Denn unterschiedliche Objektive eröffnen beim Fotografieren völlig neue Möglichkeiten und lassen dich deutlich kreativere und interessantere Fotos schießen.

Ein besonders lichtstarkes Objektiv mit einer offenen Blende (z.B. ein 50mm f/1.8) ermöglicht zum Beispiel einen unscharfen Hintergrund, der bei Porträts richtig schick aussieht. Ein Weitwinkelobjektiv (mit einer Brennweite von 14mm z.B.) ermöglicht derweil beeindruckende Landschaftsaufnahmen, bei denen ein wirklich großer Bildbereich erfasst werden kann. Und mit einem Zoom-Objektiv von 200mm oder mehr lassen sich auch weit entfernte Gegenstände oder Tiere richtig nah heranholen, ohne dass die Bildqualität darunter leidet. All diese Möglichkeiten hast du bei einem Smartphone nicht.

Du siehst, es gibt jede Menge Situationen, in denen spezielle Objektive ihre Stärken ausspielen können und so bessere und interessantere Bilder ermöglichen.

3. Sucher, Autofokus und Bedienung sind besser

Eine Spiegelreflexkamera ist stets mit einem Sucher ausgestattet, mit dem du auch dann noch einen genauen Blick auf das Motiv werfen kannst, wenn die Sonne scheint und auf dem Display in erster Linie Spiegelungen zu erkennen sind. Überhaupt kann man sich mit einem Sucher oftmals besser auf die Bildkomposition konzentrieren als mit einem Display.

Außerdem ist eine Spiegelreflexkamera dem Smartphone auch in Bezug auf den Autofokus und die Serienbildgeschwindigkeit weit überlegen. Wenn Action oder Sport fotografiert werden sollen, dann kommt man um den Kauf einer “richtigen” Kamera also nicht herum. Ansonsten kommt die Kamera einfach nicht hinterher oder die Bilder sind unscharf.

Ebenfalls sehr nützlich: Die ausgefeilte Bedienung und die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, die man mit einer DSLR hat.

Spiegelreflexkamera oder Systemkamera?

Hast du schon mal etwas von einer “spiegellosen Systemkamera” gehört? Nein? Spiegellose Systemkameras drängen seit einigen Jahren stark auf den Markt und können als vollwertige Alternative zu einer Spiegelreflexkamera betrachtet werden. Auch sie überzeugen mit erstklassiger Ausstattung, großen Bildsensoren und wechselbaren Objektiven. Es gibt aber natürlich auch einige Unterschiede.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob eine Spiegelreflexkamera oder eine Systemkamera für dich die bessere Wahl ist, dann würden wir dir erstmal unseren Artikel “Systemkamera oder Spiegelreflex kaufen?” ans Herz legen. Dort erklären wir alle wichtigen Unterschiede zwischen den beiden Systemen und helfen dir herauszufinden, welche Art von Kamera besser zu dir passt.

Auch für Systemkameras haben wir übrigens eine ausführliche Kaufberatung mit konkreten Produktempfehlungen erstellt, diese findest du hier.

So haben wir unsere Auswahl getroffen

In diesem Artikel wollen wir speziell Spiegelreflexkameras für Einsteiger empfehlen. Deshalb haben wir uns eine Preisgrenze von 1.000 Euro gesetzt – mehr sollte man als Anfänger unserer Meinung nach niemals in eine Kamera investieren. Und es ist auch gar nicht notwendig, da man bereits für rund 500 Euro erstklassige Kameras mit moderner Technik erhält.

Eine gebrauchte Kamera zu kaufen kann viel Geld sparen, allerdings würde es den Rahmen dieses Artikels sprengen, wenn wir auch den Gebrauchtmarkt berücksichtigen würden. Deshalb konzentrieren wir uns hier ausschließlich auf neue Kameras, die ganz regulär im Handel erworben werden können.

Außerdem war uns bei den günstigeren Kameras wichtig, dass im Preis bereits ein Objektiv inbegriffen ist. Bei diesem Objektiv (auch “Kit-Objektiv” genannt) handelt es sich in der Regel um ein 18-55mm Zoomobjektiv, welches für die ersten Schritte mit der neuen Kamera perfekt geeignet ist. Wenn es dein Budget zulässt, würden wir dir allerdings empfehlen, relativ schnell auch eine lichtstarke Festbrennweite zu kaufen. Eine Festbrennweite ist ein Objektiv, mit dem man nicht zoomen kann, dafür ist es aber kompakter und ermöglicht einen unscharfen Hintergrund und eine bessere Bildqualität. Für eine Canon Spiegelreflexkamera empfehlen wir das Canon EF 50mm f/1.8 STM, für Nikon Spiegelreflexkameras das Nikon AF-S DX 35mm f/1.8. Das sind die jeweiligen Festbrennweiten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Einsteiger-Bereich.

Es gibt jede Menge interessante Spiegelreflexkameras auf dem Markt, wir wollten unsere Auswahl aber auf drei besten Spiegelreflexkameras in unterschiedlichen Preisklassen beschränken. Also haben wir uns durch unzählige Tests gearbeitet, Kameras selbst ausprobiert und unsere jahrelange Erfahrung einfließen lassen, um dir am Ende die drei Kameras empfehlen zu können, die unserer Meinung nach die aktuell besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger sind.

Letztes Update des Artikels (August 2021)

18. August 2021: Wir haben unsere Empfehlungen überarbeitet und die Canon EOS 800D und die Nikon D3500 rausgeworfen. Grund: Beide Kameras sind kaum noch verfügbar und deshalb sind die Preise der wenigen Restmodelle in den letzten Monaten um 100-200 Euro gestiegen. Unsere neuen Empfehlungen sind die Canon EOS 250D und die Canon EOS 2000D. Beide punkten mit einer besseren Verfügbarkeit, deutlich günstigeren Preisen und einer tollen Ausstattung. Ansonsten hat sich im letzten Jahr im Bereich der Spiegelreflexkameras für Einsteiger quasi nichts getan. Die Hersteller konzentrieren sich inzwischen voll und ganz auf spiegellose Systemkameras.

Die drei besten Spiegelreflexkameras für Einsteiger

Fazit & Preisvergleich

Unser Favorit: Canon EOS 250D

Die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger. Tolle Bildqualität, guter Autofokus, 4K-Videos, klappbares Display – das Gesamtpaket geht für diesen Preis mehr als in Ordnung.

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Die Canon EOS 250D ist unserer Meinung nach aktuell die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger, da Canon hier eine perfekte Mischung aus erstklassiger Ausstattung und fairem Preis gefunden hat.

Die Canon EOS 250D liegt in dem von uns gewählten Preisbereich im Mittelfeld und kostet derzeit etwa 600 Euro inklusive Kit-Objektiv. Um die Einschränkungen, mit denen wirklich günstige Kameras wie beispielsweise die Canon EOS 2000D oder gar die Canon EOS 4000D verbunden sind, macht die EOS 250D einen Bogen. Aus diesem Grund ist die EOS 250D auch unser Favorit, wenn es um die beste Spiegelreflexkamera für Anfänger geht. Denn die bessere Technik sorgt unserer Erfahrung nach oftmals dafür, dass man langfristig gesehen mehr Spaß an der Fotografie hat – und dann ist der Aufpreis im Vergleich zu einer wirklich günstigen Spiegelreflexkamera gut investiert. Gleichzeitig ist die 250D aber noch deutlich von der 1.000 Euro Grenze entfernt und damit einigermaßen erschwinglich.

Gehen wir auf ein paar technische Details ein: Die Canon EOS 250D bietet mit ihrem 24-Megapixel-Sensor eine hervorragende Bildqualität und überzeugt außerdem in dieser Preisklasse mit einem guten Autofokus, auch und vor allem bei Videos. Mit der EOS 250D kann man außerdem Videos in 4K aufzeichnen, zudem ist die sie im Vergleich zu anderen Spiegelreflexkameras angenehm kompakt und leicht.

Zu den weiteren Merkmalen der Canon EOS 250D gehören WLAN und Bluetooth, man kann Bilder also unkompliziert auf ein Smartphone übertragen. Eine akzeptable Serienbildgeschwindigkeit von 5 Bildern pro Sekunde, ein komplett beweglicher Touchscreen in der Größe von 3 Zoll sowie ein gelungener optischer Sucher runden die wichtigsten technischen Daten der 250D ab.

Was bei Canon außerdem noch dazukommt: Die Bedienung der Kameras geht kinderleicht von der Hand und ist für Einsteiger sehr einfach verständlich. Außerdem gibt es ein riesiges Angebot an Objektiven und Zubehör. Damit ist die Canon EOS 250D insgesamt unserer Meinung nach die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger.

Leistungsstärkere Alternative: Wenn dir die technischen Daten der Canon EOS 250D nicht ganz ausreichen, dann wirf einen Blick auf die Canon EOS 850D. Die besitzt beim Fotografieren einen besseren Autofokus mit insgesamt 45 Messfeldern, zudem ist die Serienbildgeschwindigkeit mit 7,5 Bildern pro Sekunde etwas höher. Ansonsten sind die technischen Daten aber weitestgehend deckungsgleich, weshalb wir in vielen Situationen eher zur günstigen 250D greifen würden. Das gesparte Geld kann man dann wunderbar in das Canon 50mm f/1.8 Objektiv investieren.

Fazit & Preisvergleich

Für Sparfüchse: Canon EOS 2000D

Die beste Spiegelreflexkamera für weniger als 500 Euro. Tolle Bildqualität, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – aber am Ende des Tages ist sie immer noch ein Einsteigermodell mit diversen Einschränkungen.

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Wenn du weniger als 500 Euro für deine neue Spiegelreflexkamera ausgeben möchtet, dann würden wir dir die Canon EOS 2000D empfehlen – denn diese Spiegelreflexkamera für Einsteiger liegt preislich bei nur ca. 400 Euro inklusive Objektiv!

Die Canon EOS 2000D ist eine Kamera, die mit einer vergleichsweise einfachen Ausstattung daherkommt. Logisch, anders hätte sich niedrige Preis von rund 400 Euro auch nicht realisieren lassen. Der Autofokus der 2000D arbeitet lediglich mit 9 Messfeldern, außerdem ist das Display nicht beweglich und reagiert auch nicht auf Berührungen. Die Serienbildgeschwindigkeit beträgt 3 Bilder pro Sekunde, Full-HD-Videos lassen sich mit maximal 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, 4K-Videos werden nicht unterstützt. Auch auf einen Mikrofonanschluss muss man verzichten.

Trotzdem, das Gesamtpaket der Canon EOS 2000D geht für diesen Preis mehr als in Ordnung. Das liegt unter anderem daran, dass man in Sachen Bildqualität keinerlei Abstriche im Vergleich zu einer teureren Spiegelreflexkamera in Kauf nehmen muss. Aber egal wie man es dreht und wendet: Die Canon EOS 250D ist die spürbar bessere Kamera, da lässt sich nichts schönreden.

Wenn du die magische Grenze von 500 Euro aber nicht überschreiten möchtest, dann wirst du unserer Meinung nach nichts Besseres als die Canon EOS 2000D finden. Es gibt einige wenige Spiegelreflexkameras, die noch günstiger sind. Die Canon EOS 4000D zum Beispiel, von der wir aber definitiv die Finger lassen würden. Hier kommen absolut veraltete Technik und ein billiges Gehäuse zum Einsatz. Da ist die Canon EOS 2000D definitiv die bessere Wahl.

Beste Leistung: Canon EOS 80D und Nikon D7500

Mit der Empfehlung für die Spiegelreflexkamera mit der besten Leistung für etwa 1.000 Euro haben wir uns schwer getan, denn es gibt im Grunde zwei Kameras, die hier in Frage kommen: die Canon EOS 80D und die Nikon D7500.

Doch eines muss gleich vorab festgehalten werden: Einem kompletten Neueinsteiger, der noch nie eine Spiegelreflexkamera besessen hat, würden wir in keinem Fall die Canon EOS 80D oder die Nikon D7500 empfehlen. Beides sind eigentlich keine Spiegelreflexkameras für Einsteiger, sondern vielmehr leistungsstarke Modelle für ambitionierte Hobbyfotografen. Wir wollten die Canon EOS 80D und die Nikon D7500 aber trotzdem in diesen Artikel aufnehmen, schon alleine um zu zeigen, welche Upgrade-Möglichkeiten man für rund 1.000 Euro hat, wenn eine wirklich günstige DSLR den eigenen Ansprüchen vielleicht nicht mehr gerecht wird.

In diesem Fall ist die Entscheidung, welche Spiegelreflexkamera die bessere Wahl ist, oftmals im Übrigen ganz einfach. Wenn man eine Einsteiger-DSLR von Canon besitzt und damit zufrieden ist, ist es naheliegend, sich als nächstes die Canon EOS 80D (oder Canon EOS 90D, wenn man bereit ist mehr als 1.000 Euro zu investieren) zu kaufen, da man hier seine Objektive einfach weiterverwenden kann. Bei Nikon ist es genau der gleiche Fall. Objektive von einem zum anderen Hersteller mitzunehmen ist nicht ohne Weiteres möglich, da die Kameras mit unterschiedlichen Objektivanschlüssen arbeiten. Da ist also Vorsicht geboten.

Wir wollen – auch wenn es oftmals Sinn macht, einfach seinem Hersteller treu zu bleiben – trotzdem noch ein bisschen detaillierter auf die 80D und die D7500 eingehen und erklären, warum wir uns nicht für einen klaren Sieger entscheiden konnten.

Fazit & Preisvergleich
Nikon D7500

Erstklassige Spiegelreflexkamera von Nikon für rund 1.000 Euro. 9 fps Serienbildgeschwindigkeit, 51 Autofokus-Messfelder. Wenn man von einer günstigen Nikon DSLR upgraden möchte, dann ist die D7500 die beste Wahl.

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Die Nikon D7500 ist eine hervorragende Kamera mit einer herausragenden Bildqualität, dem vermutlich besten Sensor und damit auch der besten Bildqualität in dieser Preisklasse. Auch die sonstige Ausstattung weiß in fast jeder Hinsicht zu überzeugen.

Was uns an der Nikon D7500 gestört hat? Der relativ hohe Preis. Denn dieser liegt inklusive Kit-Objektiv bei deutlich über 1.000 Euro, womit die D7500 streng genommen nicht in diesem Artikel auftauchen dürfte. Trotzdem ist die Nikon D7500 eine hervorragende Kamera, vor allem wenn es darum geht, Fotos aufzunehmen. Für Videos wäre eine Canon EOS 80D grundsätzlich besser geeignet.

Wer bereits eine günstigere Spiegelreflexkamera von Nikon besitzt und upgraden möchte, kann ohne Bedenken zur D7500 greifen. Dann braucht man nämlich auch nicht unbedingt ein Kit-Objektiv, sondern kann nur das Gehäuse der D7500 kaufen und liegt damit wieder unterhalb von 1.000 Euro.

Fazit & Preisvergleich
Canon EOS 80D

Perfektes Upgrade für Besitzer einer günstigeren Canon DSLR. Zusammen mit der EOS 90D die derzeit beste Spiegelreflexkamera mit APS-C-Sensor aus dem Hause Canon. Leider kaum noch erhältlich.

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Was für die Nikon D7500 gilt, gilt auch für die Canon EOS 80D: Es ist eine hervorragende, flexibel einsetzbare Kamera, die sehr gut für das Aufnehmen von Fotos und auch von Videos geeignet ist.

Und was hat uns an der Canon EOS 80D gestört? Die Tatsache, dass sie im Vergleich zu einer Canon EOS 250D, Canon EOS 800D oder 850D gar nicht so viele wirklich wichtige Verbesserungen zu bieten hat. Wenn du also noch gar keine Spiegelreflexkamera besitzt, dann steig wie gesagt nicht direkt mit der Canon EOS 80D ein.

Wenn du hingegen von einer günstigen Canon DSLR upgraden möchtest, dann ist die Canon EOS 80D eine hervorragende Wahl. Im Vergleich zur Canon EOS 250D hat die 80D folgende Verbesserungen zu bieten:

Canon EOS 80D im Vergleich mit der 250D
  • Sucher mit 100 Prozent Bildfeldabdeckung (vs. 95 Prozent)
  • Insgesamt hochwertigerer Sucher (Pentaprism vs. Pentamirror)
  • Autofokus mit 45 Messfeldern (vs. 9 Messfelder)
  • 1/8.000 minimale Verschlusszeit (vs. 1/4.000 Sekunde)
  • 1/250 Sekunde Blitzsynchronzeit (vs. 1/200 Sekunde)
  • 7 fps Serienbildgeschwindigkeit (vs. 5 fps)
  • Zwischenspeicher für 25 RAWs (vs. 10 RAWs)
  • Kopfhöreranschluss (vs. kein Kopfhöreranschluss)
  • Zusätzliches Schulterdisplay und mehr Buttons
  • Robusteres und hochwertigeres Gehäuse
  • DIGIC 6 Prozessor (vs. DIGIC 8 Prozessor)
  • Keine 4K-Videos
  • Kleinerer ISO-Bereich
  • Höheres Gewicht (730 Gramm vs. 449 Gramm)

Viele dieser Verbesserungen sind für einen Einsteiger nicht wichtig, doch wenn man sich schon etwas besser mit dem Thema Fotografie auskennt, dann kann die Summe dieser Verbesserungen selbstverständlich eine wichtige Rolle spielen.

Vor einiger Zeit hat Canon im Übrigen die Canon EOS 90D vorgestellt, also die Nachfolgerin der EOS 80D. Diese wurde in einigen Punkten deutlich verbessert. Mit einem Preis von etwa 1.150 Euro nur für das Gehäuse ist die Canon EOS 90D im Moment aber noch recht teuer. Früher oder später wird sie aber sicherlich im Preis sinken und dann wird sie die EOS 80D in dieser Liste ablösen – auch weil die EOS 80D bald nicht mehr erhältlich sein wird.

Warum nicht die…?

Vielleicht hattest du vor der Lektüre dieses Artikels schon eine ganz bestimmte Spiegelreflexkamera für Einsteiger im Kopf und fragst dich jetzt, warum diese Kamera nicht zu unseren drei Favoriten gehört. Deshalb wollen wir im Folgenden kurz erklären, warum wir uns für die Canon EOS 250D, die Canon EOS 2000D und die Canon EOS 80D bzw. Nikon D7500 und nicht für eine andere DSLR entschieden haben.

Canon EOS 4000D

In der Canon EOS 4000D kommt veraltete Technik zum Einsatz, außerdem ist das Gehäuse nicht wirklich hochwertig. Lass dich nicht von dem niedrigen Preis locken, der Aufpreis für eine Canon EOS 2000D lohnt sich zu 100 Prozent.

Canon EOS 800D

Die Canon EOS 800D war früher unsere Empfehlung als beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger, inzwischen ist die 800D (die mit der 850D auch schon eine Nachfolgerin erhalten hat) aber kaum noch verfügbar. Wegen der schlechten Verfügbarkeit sind auch die Preise extrem gestiegen, im August 2020 hat man die Kamera noch für weniger als 600 Euro bekommen, im August 2021 sind Preise von über 800 Euro keine Seltenheit. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei anderen Kameras inzwischen also deutlich besser, grundsätzlich ist die Canon EOS 800D aber immer noch eine hervorragende Spiegelreflexkamera – so man denn ein gutes Angebot erwischt.

Canon EOS 850D

Grundsätzlich eine sehr gute Wahl, der Aufpreis im Vergleich zur Canon EOS 250D lohnt sich in unseren Augen in vielen Fällen aber nicht. Man erhält “nur” einen besseren Autofokus und eine schnellere Serienbildgeschwindigkeit, ansonsten sind die technischen Daten aber weitestgehend deckungsgleich.

Canon EOS 77D

Die EOS 77D ist, ähnlich wie die EOS 800D, kaum noch verfügbar. Auch hat sie im Vergleich zur 800D nur sehr sehr wenige Verbesserungen zu bieten. Zusätzliches Mini-Display auf der Oberseite, Daumenrad anstatt Tastenkreuz, Sperrtaste, Augensensor am Sucher, ein zwei zusätzliche Tasten – fertig. Es ist sozusagen eine 800D mit einigen kleinen Vorteilen. Das rechtfertigt in unseren Augen den Aufpreis aber nicht. Grundsätzlich ist die EOS 77D aber etwas besser als die 800D und Nachteile gibt es keine. Wenn beide Kameras gleich viel kosten würden oder es doch noch irgendwo ein Angebot für die 77D gibt, dann ist diese also die bessere Wahl.

Canon EOS 90D

Ganz heißer Anwärter auf den Titel leistungsstärkste Spiegelreflexkamera für rund 1.000 Euro. Mit einem Preis von 1.150 Euro nur für das Gehäuse ist die Canon EOS 90D aber im Moment noch etwas zu teuer für unsere Liste. Ansonsten ist es für diesen Preis Euro aber die derzeit beste Spiegelreflexkamera. Sobald die EOS 80D gar nicht mehr verfügbar ist, wird die EOS 90D in die Liste rücken.

Nikon D5600

Die D5600 ist eine interessante Alternative zu den Mittelklasse-DSLRs von Canon, schneidet aber in Bezug auf den Autofokus und die Serienbildgeschwindigkeit etwas schlechter ab als eine EOS 800D. Wenn man eine Alternative zur 800D aus dem Nikon Lager sucht, dann ist die D5600 also definitiv die richtige Wahl. Auch hier sieht es mit der Verfügbarkeit aber nicht mehr allzu gut aus.

Sony Alpha 68

Die Sony Alpha 68 ist grundsätzlich eine sehr gute Spiegelreflexkamera für Anfänger, allerdings konzentriert sich Sony seit einiger Zeit komplett auf die spiegellosen Systemkameras der A6000- und A7-Reihe. Diese arbeiten auch mit anderen Objektiven (E-Mount) als die Spiegelreflexkameras (A-Mount). Das heißt es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Nachfolger mehr für die Alpha 68 erscheinen, auch wird es wohl keine neuen Objektive oder sonstigen Neuentwicklungen mehr geben. Das ist langfristig gesehen ein Problem, weshalb wir von der Sony Alpha 68 abraten würden.

Pentax Spiegelreflexkameras

Pentax Spiegelreflexkameras sind, ähnlich wie die A-Mount-Kameras von Sony, eigentlich eine sehr gute Wahl für Einsteiger. Die Kameras überzeugen unter anderem mit einem wetterfesten und sehr robusten Gehäuse, das ist ein Merkmal, mit dem selbst Canon oder Nikon nicht aufwarten können. Trotzdem ist es bei Pentax ein bisschen ähnlich wie bei Sony: Es gibt hier vergleichsweise wenige Neuentwicklungen. Deshalb würden wir ganz allgemein eher zu Canon oder Nikon raten, da das die größeren Unternehmen sind und man in den nächsten Jahren weiterhin mit Neuheiten und Weiterentwicklungen rechnen kann.

Schlusswort und Zusammenfassung

Fassen wir das alles nochmal zusammen: Wenn es dein Budget zulässt und du dir sicher bist, dass dir das Fotografieren Spaß machen wird, dann würden wir dir zur Canon EOS 250D inkl. 18-55mm Objektiv raten. Wenn dir das für den Anfang zu teuer ist, solltest du erstmal zur günstigeren Canon EOS 2000D inkl. 18-55mm Objektiv greifen.

Außerdem würden wir dir empfehlen, zusätzlich zum Kit-Objektiv auch eine Festbrennweite zu kaufen, da diese mit einer höheren Lichtstärke (für unscharfe Hintergründe) und einer besseren Bildqualität punktet. Zudem lernt man viel über Bildkomposition und Co., wenn man mit einem Objektiv nicht zoomen kann:

Eine gute Kamera ist wichtig, es ist das Werkzeug, mit dem die Fotos gemacht werden. Aber am Ende kommt es trotzdem noch auf den Fotografen hinter der Linse an. Mach dir also nicht allzu viele Gedanken darüber, welche Spiegelreflexkamera die richtige für dich ist. Am Ende lassen sich mit (fast) jeder Kamera tolle Bilder schießen.

Hast du Fragen zu diesem Artikel oder brauchst Hilfe bei der Kaufentscheidung? Dann hinterlasse einfach einen Kommentar!


Letztes Update: 18. August 2021 | Veröffentlicht am: 26. Januar 2020
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Otto Mikolka

Hallo Herr Göpferich, den Artikel finde ich von Ihnen sehr gut gemacht. Sie haben versucht ihn so neutral wie möglich zu schreiben. Das ist Ihnen auch gut gelungen. Dass auch Ihre Meinung darin gegeben wird, finde ich hier sogar passend, denn Sie beschreiben hier die Richtung, in die die Kameraentwicklung wohl auch gehen wird (DSLM). Das hat den Vorteil, dass Einsteiger sich auch mit diesen Trends parallel ebenfalls befassen sollten. Altersbedingt komme ich noch aus der “fotografischen Steinzeit”, d. h. zu meiner Anfängerzeit gab es nur die Analogfotografie. Meine allererste Kamera funktionierte noch mit Rollfilm und da sie noch vor dem Zweiten Weltkrieg produziert wurde, kennt sie auch keinen Blitzanschluss. Von Belichtungszeiten, Blendenwerten und ISO-Einstellungen hatte ich absolut null Ahnung! Mit diesem “Wissen” bewaffnet entschied ich mich dafür mir erst mal Fachliteratur zu kaufen. “Knaurs Neues Fotobuch” von Benno Wundshammer, vom Anfänger zum Profi, war mein erstes Fotobuch, erschienen 1975. Daraus wurde mir sehr schnell klar, dass ich für dieses Gerät einen Handbelichtungsmesser brauchte und entschied mich für den Lunasix 3 der Firma Gossen. Dieser hat mir damaligem Grünschnabel dann geholfen, Gefühl für Einstellungen entsprechend der vorhandenen Lichtverhältnisse zu bekommen und anhand der Zeit-Blendenpaare mich für die richtige Einstellung zu… Weiterlesen »

Rolf Carl

Liebe Interessenten,

ihr kommt vom Smartphone und wollt endlich mal bessere Bildqualität erreichen und euch eine richtige Kamera kaufen?

Gut so, aber das ist der falsche Beitrag dafür, denn Spiegelreflexkameras sind vor allem für Profis und solche, die es werden wollen interessant. Und natürlich für solche, die sparen müssen und nicht jeden Preis für neueste Hightechprodukte zahlen wollen oder können.

Für alle anderen: Einfach auf den Beitrag über spiegellose Kameras gehen und sich informieren.

Marco

Das sehe ich anders. Na klar kann man auch spiegellos beginnen, jedoch verleitet der elektronische Sucher dazu sich nicht mit Blende, ISO und Zeit auseinander zu setzen. Ich habe schon einige Anfänger mit Dslm kennen gelernt die ” am Rädchen drehen, bis das Bild gefällt” aber keine Ahnung haben was sie da verstellen. Und ein Display zur Kontrolle haben beide Systeme. Zu Film Zeiten haben wir das Fotografieren auch mit Spiegel gelernt.

Rolf Carl

Marco,

aber wer von dem Smartphones kommenden will sich schon noch mit Blende, ISO und Zeit herumschlagen? Richtig, niemand!

Denis Müller

Da bin ich anderer Meinung. Damit setzt sich jeder auseinander, der fotografieren und nicht nur knipsen will.

Dennis

Also das Spiegelreflexkameras nur was für Profis ist bzw die es werden wollen ist mit Sicherheit nicht richtig. Eine spiegellose erleichtert vielleicht einiges, mehr aber nicht. War heute noch im Zoo mit meiner jüngsten. Und da waren doch recht viele mit echten Kameras unterwegs. Die allermeisten waren günstige DSLR mit Kitobjektiven.
Was man hier vor allem bei den DSLR erwähnen könnte ist der Gebrauchtmarkt (privat und Händler). Da tummeln sich eine ganze Menge Kameras rum. Von der Einsteiger- bis zur Profikamera und das alles teilweise deutlich unter 1000€

Rolf Carl

Dennis, habe ich doch gesagt; wer sparen muss oder will setzt auf DSLR.

Pascal Mumenthaler

Finde den Beitrag sehr gelungen. Würde sogar noch ergänzen, dass für wirklich interessierte Einsteiger die Wahl der Kamera und der Objektive gar nicht mal so wichtig ist. Denn mit der Erfahrung und dem Wissenszuwachs wird irgendwann die Kamera, das Objektiv, evtl der Hersteller oder das System sowieso gewechselt. Ich empfehle den Occasionsmarkt, da man so bei etwas Geschick sehr günstig upgraden / erweitern / wechseln kann. Und: Etwas technisches Verständnis schadet sicher nicht, weshalb man sich auch gerne mal an einem manuellen Objektiv ausprobieren kann, an welchem das Zusammenspiel von Blende, ISO und Verschlusszeit gut ersichtlich wird. Einfach mal Mutig sein und ausprobieren.

Heiko

Dem kann ich nur zustimmen! Für den Erstkauf einer DSLR (oder auch einer DSLM) empfehle ich dem Interessierten einen Besuch bei einem der Fachhändler, die noch in Zahlung nehmen. Hier kann er die Kamera in die Hand nehmen – durch den Sucher schauen – einen ersten Bick auf das Menü werfen. Der Kauf einer ersten DSLR muß nicht teuer sein … und die Kameras von vor 2 Jahren waren damals gut und sind es heute noch.
Auf diese Weise bekommt man für vergleichweise wenig Geld einen ersten Einblick. Zu einem hochwertigen System wechseln kann man immer noch wenn man weiß, welche Motive einem besonders am Herzen liegen.

Thorsten

Toller Artikel !
Ich , schon etwas älter suchte nach einer Kamera. Habe in ganzen Jungen Jahren mal mit einer Minolta Dynax 7000 (ich glaube so war der Name) angefangen. Dann aber Beruflich und Familiär in den nächsten Jahren und Jahrzehnten irgendwie nicht mehr zum Hobby gefunden. Darüber nachgedacht schon aber na ja. Nun etwas älter habe ich mir nach langem Hin und her und pro und Contra für eine Canon 77D entschieden mit dem 50 mm ef stm . Für das Objektiv habe ich mich bewusst entschieden ! Und was soll ich sagen ich bin begeistert und freue mich wieder angefangen zu sein mit dem Hobby. Ich muss ehrlich sagen ich wollte auch keine Spiegel lose Kamera ..Nein den Hype wollte ich nicht mitmachen. Die Preise sind mir da zu hoch besonders bei den Objektiven. Und für meine Ansprüche etwas Landschafts Fotografie (Nord und Ostsee) usw bin ich mit der D77 absolut zufrieden und Objektive bekommt man wirklich genug. Mit der Blende und der Verschlusszeit spielen Langzeitbelichtung mit Stativ und Filter ja das macht Spass ?

Wolfgang Amadeus Austrianer

Eine gute Kamera macht noch lange keinen guten Fotografen.

Matthias

Meine Empfehlung für Anfänger (denen das Smartphone nicht mehr gut genug ist) ist definitiv die Canon 600d. Sehr einfach zu bedienen und pasable Qualität trotz des hohen Alters. Dazu sehr viel Zubehör, das wesentlich günstiger ist als bei den meisten Herstellern. Und dann wäre da noch der Preis: Gebraucht mit Kit-Objektiv im guten Zustand ab 200Euro ist wohl unschlagbar. Die Kamera hat alles was sich ein Anfänger wünschen kann. Fehlte mir in dem Artikel ein wenig und zudem lässt sich dann beim ersten Neukauf einer Kamera besser einschätzen, was einem wichtig ist. Ansonsten sehr guter Artikel.

Achso ein Nachteil wäre natürlich das Alter und das noch keine Spielereien wie Wlan oder Touchpad, was ab der 700d aber glaub ich verbaut ist (die ist auch günstig zu haben).

Martin Berding

Wenn die Kamera nicht zu viele Auslösungen hinter sich hat, ist der Gebrauchtkauf eine echte Alternative. Wenn die Kamera noch vom Händler erworben wird, kann man wenig falsch machen.

Rolf Carl

Noch eine kleine Ergänzung für Einsteiger, die aus welchen Gründen auch immer mit einer Nikon Spiegelreflex liebäugeln:

Die D5600 kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz und ich würde sie auf jeden Fall der D7500 vorziehen. Letztere hat ein sehr schlechtes Preis-Leistungsverhältnis, daher würde ich vorher noch zum Vorgängermodell D7200 greifen, eventuell auch gebraucht, die bietet nämlich eine tolle Bildqualität und ist massiv günstiger.

Aber meine Kaufempfehlung für eine Nikon ist ganz klar: ich würde das Double-Zoom-Kit D5600 mit den beiden hervorragenden Objektiven AF-P 18-55 und AF-P DX 70-300 kaufen. Das Tele habe ich selber und brauche es an meiner D500; eine Granate mit sehr gutem AF und toller Bildqualität!

Rudolf Rohrleitner

Bis auf die Konnektivität und die Display Qualität ist die Sony A68 den anderen weit überlegen. Für 440€ Euro das Gehäuse bekommt man eine Kamera mit einem Spitzen Sensor und Top Autofokus. Bedienelemente wie belegbare Tasten und 3 frei definierbare Modi am Automatik Wählrad haben sonst nur Kameras in höheren Preisklassen. Technisch gesehen eine 77 II im billigem Kleid. Da für das A Mount bereits eine große Objektiv Palette auch an Minolta Altgläsern besteht sehe ich das nicht als Nachteil. Gebraucht sind super Optiken wie ein 17-50mm f2,8 bereits ab 150 Euro erhältlich. Dadurch das ich Workshops für Anfänger mache erlebe ich oft woran es anderen Kameras um diesen Preis mangelt. Liebe Grüße

Vangio

Sehr gut… Auch ich (habe 45 J. Erfahrung, u. a. mit Pentax und Minolta) würde Anfängern zu einer Sony mit A-Mount Bajonett raten. Die Kameras sind ziemlich gut, günstig zu kaufen und die vielen Minolta Objektive mit teilweise hervorragenden Abbildungsleistungen sind ebenfalls günstig zu bekommen.
Alles in allem… zum Ausprobieren und kennenlernen meine erste Wahl.

Ani

Hi,
ich habe mich dazu entschlossen mir eine Spiegelreflexkamera zu besorgen. Ich bin noch Einsteiger bei den Spiegelreflexkameras.
Ich stehe vor einem riesen Fragezeichen, denn ich habe sehr viele unterschiedliche “Anforderungen”. Deswegen wollte ich mal nachfragen, ob mir jemand einen Tipp/ Ratschlag geben kann.
Mir wichtig:
-schneller Autofokos -Spritzwasserfest
-gute Auflösung -Preislich nicht pber 600 Euro (würde aber auch höher gehen)
-4k Videos
-Microphon Anschluss
Einsetzen würde ich die Kamera für den Privatgebrauch in den Bereichen der Natur, Landschaft, Portrait, Sport-Aufnahmen.

Ich würde mich über Rückmeldungen freuen!

Liebe Grüße & bleibt gesund
Ani

Ani

P.s.: Mir wäre auch ein gutes Bild, trotz schlchten Lichverhältnissen wichtig (hoher ISO Wert, trotzdem scharfes Bild).

Tom Bauser

Pentax ist durchaus beachtenswert. Nein, so umfangreich wie bei den Mitbewerbern ist die Objektivauswahl nicht. Jedoch qualitativ sehr hochwertig und es gibt wirklich wetterfeste Objektive. Einige studieren vielleicht Journalismus und möchten Pressefotografie mit in ihr Portfolio nehmen? Die Pentax übersteht auch eine Demo recht gut. Es kommt darauf an, wie eine Spiegelreflex letztendlich eingesetzt werden soll. Studio oder Outdoor? Die Platzhirsche sind hervorragend, doch Wüstensand, Regen und Kälte (Hochgebirge, Arktis) mögen sie allesamt nicht. Gerade in Zeiten des Klimawandels, wo extreme Hitze und unvorhergesehene Wetterkapriolen Standard sind, zeigt Pentax ihre waren Stärken. Der kleine “Panzer” steckt viel weg und nimmt es auch nicht krumm, wenn es mal ruppig wird. Einen weiteren großen Vorteil hat Pentax jedoch: es passen enorm viele ältere Objektive ans Gerät, sogar von Sigma und Tamron (man kann damit wunderbar den Leica-Look interpretieren!). Der Brennweitenbereich ist gut abgedeckt. Es ist eigentlich alles da. Leicht ist sie nicht, dafür besser auszubalancieren (ich verstehe bis heute nicht, warum Hersteller auf “leicht” setzen?). Schaut euch einmal “Die 7 Summits Strategie” von Steve Kroeger an. Alle Gebirgsexpeditionen (Everest, Kilimandscharo, Aconcagua, etc.) wurden im Buch nur mit Pentax dokumentiert! APS-C, Full Frame und Mittelformat bietet das Unternehmen an. Wetterfest sind sie alle… Weiterlesen »

Rainer Brand

Ich finde diesen Beitrag von Ihnen Herr Göpferich sehr gut und erinnere mich an meinen Start in die Kamerawelt.
Und an alle die hier so vom Leder ziehen ,ob das und das und überhaupt ,was soll einer von euch denken ,wenn er mit der Fotografie anfangen möchte …..wenn vor euch ein Fahrschulauto fährt ,haltet ihr doch auch abstand und wollt dem Fahrschüler nicht euere Fahrweise erklären ,wenn ihr im Sportwagen sitzt. Ich wünsche allen weiterhin viel Spass beim Fotografieren .

Kevin

Hallo, vielen Dank für die ganzen Informationen. Ich bin neu in der Fotografenszene und überlege mir eine Canon EOS 250d oder 800d zu kaufen.
Es gibt aber ein paar Unterschiede zwischen den beiden DLSR die ich noch nicht ganz verstehe bzw. welche Auswirkungen diese haben. Wie zum Beispiel der Prozessor DIGIC 8 Prozessor (250d)
und dem DIGIC 7 Prozessor (800d).
Wie viel besser ist denn der Prozessor.
Lohnt es sich deswegen vielleicht doch zur 250d zu greifen. Genauso wie die bluetooth Übertragung. Bei der 250d ist eine neuere Bluetooth Technologie verbaut. Vielleicht ist das auch alles nicht so wichtig wenn man die Messfelder der 800d betrachtet.
Allgemein ist die 250d einfach vom technischen Stand meiner Erkenntnis nach neuer und daher bin ich mir unsicher was ich nun richtig mache.
Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen. 🙂