Kaufberatung

Das ist die beste SD-Karte für deine Kamera (2019)

Du suchst die beste Speicherkarte für deine Kamera? Kein Problem! Wir empfehlen dir die aktuell beste SD-Karte für Kameras.

Speicherkarte für Digitalkamera gesucht?

Erst vor wenigen Tagen habe ich hier bei uns auf der Seite unsere ausführliche Speicherkarten Kaufberatung auf den neusten Stand gebracht. In dieser Kaufberatung gehen wir sehr ausführlich auf alle wichtigen Unterschiede zwischen den verschiedenen Speicherkarten ein, erklären sämtliche Begriffe wie UHS-I, UHS-II, U3, Class 10 oder V30 und sprechen auch konkrete Kaufempfehlungen aus.

Doch nicht jeder möchte sich minutenlang durch einen ausführlichen Artikel mit detaillierten Erklärungen arbeiten. Und vielleicht möchtest auch du einfach nur möglichst schnell wissen, welches denn im Moment die beste SD-Karte für deine Kamera ist?

Kein Problem! Denn es geht auch kurz und knapp:

Die beste SD-Karte für Kameras

SanDisk Extreme Pro SD-Speicherkarte
949 Bewertungen
SanDisk Extreme Pro SD-Speicherkarte
  • Eine der besten SD-Speicherkarten auf dem Markt
  • Schnell und zuverlässig
  • In verschiedenen Größen erhältlich
  • UHS-I, U3, V30

Meiner Meinung nach ist aktuell die SanDisk Extreme Pro die beste SD-Speicherkarte für Digitalkameras. Ich nutze diese Speicherkarte selbst und hatte noch nie irgendwelche Probleme damit. Sie ist extrem schnell, zuverlässig und punktet darüber hinaus auch mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die SanDisk Extreme Pro ist in verschiedenen Größen erhältlich. Ich persönlich habe meistens zwei Speicherkarten in der Größe von 64 GB dabei. So ist man ein bisschen auf der sicheren Seite, wenn es doch mal ein technisches Problem mit einer Speicherkarte geben sollte und diese ausfällt. 64 GB sind aktuell eine gute Größe, wenn man hauptsächlich fotografieren möchte. Wer viel mit Videos und schon gar mit 4K-Videos arbeitet, sollte aber eher zu der Version mit 128 GB oder mehr greifen, da die SD-Karte sonst zu schnell voll ist.

SD-Karte für Kamera mit UHS-II

Die meisten Kameras unterstützen aktuell sogenannte UHS-I-Speicherkarten, immer mehr neue Kameras unterstützen aber auch den UHS-II-Standard, der höhere Geschwindigkeiten ermöglicht. Wenn deine Kamera UHS-II unterstützt und du in Sachen Geschwindigkeit alles aus ihr herausholen möchtest, dann solltest du auch die UHS-II-Variante der SanDisk Extreme Pro kaufen. Diese ist zwar teurer, aber eben auch schneller, sodass der Zwischenspeicher der Kamera schneller geleert wird und man die Serienbildgeschwindigkeit der Kamera möglichst lange ausnutzen kann:

Ob deine Kamera eine SD-Karte mit UHS-II unterstützt, kannst du im Handbuch nachlesen. Alternativ findest du sicher auch über Google schnell eine Antwort. Eine UHS-II-Speicherkarte kann problemlos auch in eine UHS-I-Kamera eingesetzt werden, sie wird dann aber in der Geschwindigkeit gedrosselt. Das bringt also keinen großen Vorteil.

Umgekehrt kannst du auch ohne Probleme eine günstigere UHS-I-Speicherkarte in einer Kamera verwenden, die eigentlich das schnellere UHS-II unterstützt. Das kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn du sowie eher Einzelbilder (zum Beispiel bei Landschaften) fotografierst. Denn da kommt es ja nicht auf hohe Geschwindigkeiten an und du kannst beim Kauf der Speicherkarte ein bisschen Geld sparen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

10 Kommentare

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  • Hallo Mark
    das kann ich aus meiner FotoPraxis bestätigen. Ich nutze wegen denn bedarf schneller Serienaufnahmen derzeit nur noch Extreme Pro ab 300 MB mit 128GB und 256 GB.

    Wenn ich weiß, das ich für mich wichtige Motive ablichte, nutze ich sie außerdem als einmal Dauerspeicher. Also einmal speichern, keine Datei verändern oder löschen und Foto-Dateien doppelt auf Festplatten sichern, Speicherkarte verriegeln und archivieren.
    Es macht für mich immer mehr Sinn die SD-Karte zusätzlich auch als Dauerspeicher zu verwenden.
    Bisher erscheint mir das sicherer als jede Festplatte und SSD-Festspeicher – Probleme entstanden in der Vergangenheit meistens durch die eingebauten Kontroller.
    Was ich gar nicht mag sind Micro-SD-Karten.
    Aber da müssen sicher noch Langzeiterfahrungen gemacht werden.

    • Hallo Cat, interessante Methode! Für Einsteiger/Amateure vielleicht etwas zu kostspielig, aber wenn man in erster Linie das Risiko eines Datenverlusts minimieren willen gar nicht unsinnvoll, werde ich mir merken.

    • Leider keine gute Idee SD-Karten als Einmal-Dauerspeicher zu verwenden.
      Speicherkarten und SSD sind flüchtige Speicher. Sie speichern die Daten mit
      Spannungszuständen. Die gespeicherten Ladungen nehmen leider mit der Zeit ab.
      Einfach mal eine MD-5 Datei erstellen und den Speicher nach einem Jahr überprüfen.
      Gibts als Free-Ware im Internet zum Download.

      Daher verwende ich SSD´s und Speicherkarten nur als kurzfristigen, temporären Speicher.

      • Ich habe 6 Jahre alte SD-Karten – bei keiner fehlt eine Datei und Schäden sind auch keine enthalten.
        Ganz anders bei allen HDD und klar bei SSD Festplatten – schwierig heraus zu finden, was am geeignetsten ist –
        Bin da aber auch kein Fachmann.

      • Hallo Cat,

        ich glaube ich habe es schon einmal erwähnt, auch ich habe die originalen RAW Dateien meiner Kundenaufträge mit der Speicherkarte und dem Papierkram einfach im Hängeregister abgelegt. Ist eine einfache aber effektive Art jederzeit alle Dateien wiederzufinden, selbst wenn das PC System einmal „abrauchen“ sollte.

        Aufgeschreckt von dem Einwand der CF Karten Speicher sei ein flüchtiger habe ich mal eben schnell eine 12 Jahre alte CF Karte überprüft, alle RAW Daten lesbar kein Problem. Nebenbei, teuer empfinde ich Speicherkarten nicht, analoge Speicherung war um ein Vielfaches teurer und zeitaufwendiger.

        Bearbeitete Dateien werden regelmäßig (jährlich 1x) gespiegelt, da sind auch keine Probleme zu erwarten!

  • Ich nutze an der Canon 5D Mark IV auch die Sandisk Extreme Pro mit 64 GB. Davon habe ich immer ein paar in der Tasche und so ist man immer bestens ausgestattet. Probleme gab es weniger mit der Speicherkarte, als mit schon mal dem ein oder anderen Absturz der Kamera. Womit dann auch Müll gespeichert wird, oder auch mal nix.
    Sowas kann immer wieder mal passieren, da macht man halt nix. Gott sei Dank ist es sehr selten.

  • Genau genommen erhöht sich die Serienbildgeschwindigkeit bei UHS II nicht.
    Dafür ist der Buffer der Kamera zuständig.
    Was sich ändert ist die Geschwindigkeit, in der sich der Buffer leert. Optimal ist, wenn der Buffer genausoschnell geleert wird wie neue Fotos reingeschrieben werden. Das geht natürlich besser mit UHS II Karten.

    • Danke für die Ergänzung Ingo! Dass die Serienbildgeschwindigkeit durch eine UHS-II-Karte erhöht wird, habe ich so aber nicht geschrieben. Ich wollte in diesem „kurz und knapp Artikel“ einfach nicht zu sehr auf technische Details eingehen, deshalb habe ich ganz allgemein gesagt, dass man mit einer UHS-II-Speicherkarte die Serienbildgeschwindigkeit der Kamera optimal ausnutzen kann. Aber ja, du sagst es vollkommen richtig, die Geschwindigkeit selbst erhöht sich nicht, es wird nur die „Ausdauer“ verbessert, da der Zwischenspeicher schneller geleert wird.

      P.S.: Habe den entsprechenden Satz im Artikel nochmal leicht angepasst, damit es keine Missverständnisse gibt.

    • Habe von den Sonys bisher auch nichts Negatives gehört. Und neben der SanDisk gibt es natürlich noch andere gute Speicherkarten, das ist ja klar.