Kaufberatung Bildbearbeitung

Die 10 interessantesten Lightroom Alternativen [2022]

Du bist auf der Suche nach einer Lightroom Alternative? Dann haben wir hier 10 Programme für dich, die du dir mal genauer anschauen solltest.

Alternative zu Lightroom gesucht?

Im Jahr 2017 hat sich Adobe mit den beiden damals neu vorgestellten Lightroom Versionen endgültig von kaufbaren Einzelversionen verabschiedet. Wer Lightroom nutzen möchte, kommt inzwischen also nicht mehr um das Creative Cloud Foto-Abo und somit um monatlich anfallende Kosten herum.

Adobe hat bei Lightroom sehr viel richtig gemacht. Es handelt sich hier nach wie vor um ein erstklassiges Tool zur Bildbearbeitung und Adobe ist mit Lightroom nicht ohne Grund Marktführer. Doch dass das Unternehmen inzwischen nur noch ein Abo-Modell anbietet, gefällt verständlicherweise nicht allen Kunden. Über die Jahre kommen auf Lightroom Nutzer nicht unerhebliche Kosten zu und am Ende besitzt man die Software im Grunde gar nicht. Außerdem sind nicht alle damit einverstanden, dass die eigenen Bilder mehr und mehr in die Cloud von Adobe gedrängt werden.

Einige sind ursprünglich vermutlich erstmal beim alten Lightroom 6 und somit der letzten kaufbaren Einzelversion von Lightroom geblieben, um dem Abo-Modell aus dem Weg zu gehen. Doch Lightroom 6 ist inzwischen doch sehr in die Jahre gekommen und neue Kameras werden von der Software nicht mehr unterstützt. Unserer Meinung nach lohnt sich deshalb der Blick auf die Bildbearbeitungsprogramme von anderen Entwicklern.

Doch welche Lightroom Alternativen gibt es eigentlich und auf welche Programme sollte man mal einen Blick werfen, wenn man sich von Adobe verabschieden möchte?

Wenn man sich etwas genauer mit möglichen Lightroom Alternativen beschäftigt, dann wird man merken, dass es inzwischen doch erstaunlich viele Anbieter gibt, die wirklich gelungene Programme anbieten. Wir wollen in diesem Artikel aber bewusst nicht ALLE Alternativen auflisten, denn dann stündest du als Leser vor einem riesigen Berg an Möglichkeiten und wärst im Grunde so schlau wie zuvor. Deshalb haben wir uns auf die unserer Meinung nach besten Lightroom Alternativen konzentriert und wollen diese im Folgenden kurz vorstellen. Bei keinem der Programme ist ein Abo notwendig, auch wenn ein Abo teilweise – parallel zur normalen Einzelversion – als alternative Kaufoption angeboten wird.

Und falls du am Ende doch bei Lightroom bleiben möchtest, dann haben wir hier einen Tipp für dich, wie du – egal ob Bestands- oder Neukunde – beim Kauf von Lightroom bares Geld sparen kannst.

Kostenpflichtige Lightroom Alternativen

Euer Favorit: Luminar

Luminar Fazit: Erstklassige Software für Einsteiger, Hobbyfotografen und Gelegenheits-Bearbeiter. Setzt auf künstliche Intelligenz und überzeugt mit einem relativ niedrigen Preis und einer unkomplizierten Bedienung.

Preis: ca. 90 Euro | Testversion: Ja, nämlich hier. Außerdem 30-Tage-Geld-zurück-Garantie

Kauflink: Hier gehts zu Luminar Neo | Hier gehts zu Luminar AI (Vorgänger von Luminar Neo)

Ende 2021 haben wir bei uns im Magazin eine große Umfrage durchgeführt, welche RAW-Konverter (oder anders gesagt welche Lightroom Alternativen) ihr denn regelmäßig nutzt. Das Ergebnis der Umfrage war eindeutig: Lightroom belegt nach wie vor den 1. Platz und ist die beliebteste Software der Community, auf dem 2. Platz folgt – als erste Lightroom Alternative – Luminar aus dem Hause Skylum.

Auch in unseren Augen ist Luminar für viele Anwender die vielleicht beste Lightroom Alternative. Das bedeutet nicht, dass wir es hier auch mit der insgesamt besten Software zu tun haben, diesen Titel können vermutlich andere Lightroom Alternativen wie DxO PhotoLab oder Capture One für sich beanspruchen. Allerdings hat Luminar zwei ganz entscheidende Vorteile zu bieten:

  1. Erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis, deutlich günstiger als Lightroom, Capture One oder DxO PhotoLab.
  2. Einsteigerfreundlich, nimmt dem Anwender mit Hilfe künstlicher Intelligenz viele (lästige) Aufgaben ab.

Diese beiden Vorteile sorgen dafür, dass Luminar gerade für Hobbyfotografen und „Gelegenheits-Bearbeiter“ eine ausgezeichnete Wahl ist. Die Software hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt und verfügt sowohl über Möglichkeiten zur Bildverwaltung als auch über umfangreiche Möglichkeiten zur Bildbearbeitung. Ein kleiner Nachteil ist hingegen die nicht optimale Performance, hier sind andere Programme etwas besser aufgestellt.

Die aktuelle Luminar Version ist Luminar Neo. Diese Skylum Software wurde im Februar 2022 offiziell vorgestellt und hatte gerade zu Beginn noch mit fehlenden Funktionen zu kämpfen, die die Entwickler im Laufe der Zeit allerdings nachgeliefert haben. Somit kann Luminar Neo inzwischen als fertige und mehr oder weniger ausgereifte Software betrachtet werden. Erwähnenswert ist außerdem, dass die Entwickler in den nächsten Wochen und Monaten mehrere Erweiterungen für Luminar Neo auf den Markt bringen werden. Diese Erweiterungen sind zwar kostenpflichtig, aber wenn eine Software von den Entwicklern noch aktiv weiterentwickelt und vergrößert bzw. verbessert wird, ist das ja grundsätzlich positiv zu bewerten.

Aus diesen Gründen würden wir Stand jetzt (Ende 2022) in den meisten Fällen klar zu Luminar Neo raten. Ein Blick auf den Vorgänger, Luminar AI, lohnt sich nur noch, wenn es ein wirklich gutes Angebot gibt oder man die Neuerungen von Luminar Neo nicht braucht.

Capture One

Capture One Fazit: Extrem leistungsstarke Lightroom Alternative, die sich vor allem an Profis und Anwender mit gewissen Ambitionen im Bereich Bildbearbeitung richtet.

Preis: ca. 350 Euro | Testversion: Ja, nämlich hier

Kaufen bei: Foto Koch | Calumet | Foto Erhardt | Capture One

Capture One 22 ist das Programm, das vor allem von vielen professionellen Anwendern als die beste Lightroom Alternative bezeichnet wird. Es ist eine Software, die absolut alle Anwendungsbereiche abdeckt und es gibt zahlreiche Fotografen, die Capture One der Konkurrenz von Adobe schon zu Zeiten von Lightroom 6, als es den Zwang zum Abo-Modell noch nicht gab, vorgezogen haben. So überzeugt Capture One beispielsweise mit erstklassigen Farben und einem sehr guten Tethering, das im Juni 2022 mit einem großen Update weiter verbessert wurde.

Allerdings ist Capture One auch recht komplex und detailreich, was unerfahrene Anwender im ersten Moment möglicherweise etwas überfordern könnte. Zudem hat Capture One in den letzten Jahren die Preise deutlich erhöht, sodass die Software (bezogen auf die monatlich anfallenden Kosten) inzwischen sogar deutlich teurer ist als Adobe Lightroom. Capture One hat im Gegensatz zu Adobe Lightroom aber natürlich den Vorteil, dass nach wie vor eine kaufbare Einzelversion angeboten wird.

Das absolut gelungene Gesamtpaket von Capture One hat seinen Preis, weshalb wir Capture One vor allem als Lightroom Alternative für wirklich erfahrene Anwender mit gewissen Ambitionen sehen. Gekauft werden kann Capture One direkt beim Hersteller oder bei verschiedenen Foto-Fachgeschäften, es wird sowohl eine Abo-Version als auch eine Einzelversion angeboten. Zudem gibt es auch eine kostenlose Testversion, damit man sich erstmal ein Bild davon machen kann, ob Capture One zu den eigenen Anforderungen passt oder nicht.

Die herstellerspezifischen Versionen von Capture One, die der Hersteller früher zu etwas günstigeren Preisen angeboten hat, gibt es inzwischen im Übrigen nicht mehr. Die Entwickler haben diese im Januar 2022 abgeschafft.

DxO PhotoLab

DxO PhotoLab Fazit: Vollwertige Lightroom Alternative mit ganz klaren Stärken in den Bereichen Entwicklung, Korrekturen und Entrauschung. Sowohl für Hobbyfotografen als auch für professionelle Anwender zu empfehlen.

Preis: ab 139 Euro | Testversion: Ja, nämlich hier

Kaufen bei: DxO

DxO PhotoLab ist ein Programm, welches früher als reines Entwicklungstool betrachtet werden konnte. Es war und ist nämlich eine extrem leistungsstarke und vielleicht DIE leistungsstärkste Software, wenn es darum geht, Rohdaten zu entwickeln und Objektivfehler zu beseitigen. Umfangreiche Möglichkeiten zur Bildverwaltung hingegen haben früher gefehlt. Das hat sich in den letzten Jahren allerdings geändert und inzwischen ist DxO PhotoLab – auch und vor allem wegen der zuletzt gestiegenen Preise von Capture One – eine der interessantesten Lightroom Alternativen auf dem Markt.

Eines der Highlights von DxO PhotoLab ist das erstklassige Entrauschungs-Werkzeug, das auf den Namen DeepPRIME hört. Zudem hat DxO vor einigen Jahren die aus acht kleinen Bearbeitungsprogrammen bestehenden „Nik Collection“ von Google gekauft und diese in PhotoLab integriert. Hier profitiert man als Nutzer also von erstklassigen Technologien wie zum Beispiel der U-Point-Technologie zur lokalen Retusche.

DxO PhotoLab wird in zwei verschiedenen Versionen angeboten, einer teureren ELITE Edition mit größerem Funktionsumfang und einer etwas günstigeren ESSENTIAL Edition. Die genauen Unterschiede zwischen den beiden Versionen kannst du dir hier auf der offiziellen Webseite anschauen (Klick auf „Editionen vergleichen“).

Die Preise für DxO PhotoLab sind etwas höher als die für Luminar, aber gleichzeitig niedriger als die für Capture One. Somit sehen wir DxO PhotoLab auch als gute Lightroom Alternative für Hobbyfotografen, die sich mit Luminar vielleicht nicht so wirklich anfreunden können.

ON1 Photo RAW

ON1 Photo RAW Fazit: Flog lange Zeit etwas unter dem Radar, ist inzwischen aber eine ausgereifte Lightroom Alternative mit großem Funktionsumfang. Der Preis macht die Software natürlich für Hobbyfotografen interessant, aber auch professionelle Anwender sollten ON1 Photo RAW nicht unterschätzen.

Preis: ca. 120 Euro | Testversion: Ja, nämlich hier

Kaufen bei: ON1 Photo RAW

ON1 Photo RAW flog einige Jahre lang bei vielen Nutzern unter dem Radar, inzwischen hat sich die Software durch stetige Weiterentwicklung aber einen festen Platz in unserer Liste der empfehlenswerten Lightroom Alternativen erarbeitet.

Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf den Preis, der fällt mit etwa 120 Euro für die Einzellizenz nämlich vergleichsweise niedrig aus, sodass ON1 als Alternative zu Luminar oder DxO PhotoLab betrachtet werden kann. Grundsätzlich hat ON1 Photo RAW alles zu bieten, was man sich von einer vollwertigen Lightroom Alternative wünscht, nämlich umfangreiche Möglichkeiten zur Bildverwaltung und ausgefeilte Möglichkeiten zur Entwicklung und Bearbeitung von Bildern. Hier hat die Software im Vergleich zu einigen Konkurrenten sogar einige Vorzüge zu bieten, das sind beispielsweise eine simple aber praktische Vergleichsansicht, gute Objektivkorrekturen oder die Ebenen-Funktion, die ON1 Photo RAW auch ein wenig zur Photoshop Alternative macht.

Mit „Super Select AI“ hat die 2023er Version von ON1 Photo RAW außerdem ein sehr nützliches Tool erhalten, mit dem man ganz unkompliziert bestimmte Bereiche des Bildes wie den Himmel, Objekte, Personen, den Vordergrund oder den Hintergrund auswählen kann. Hinzu kommen neue KI-gestützte Maskenfunktionen. ON1 Photo RAW überzeugt also mit einem mehr als ordentlichen Funktionsumfang, der optional auch durch das Hinzukaufen von kostenpflichtigen Plugins erweitert werden kann. Wir würden da vor allem einen Blick auf das Entrauschungstool NoNoise AI werfen, das sich hinter den bekannten Entrauschungswerkzeugen von DxO und Topaz Labs nicht verstecken muss.

Affinity Photo

Affinity Photo Fazit: Schwach im Bereich Bildverwaltung. Keine klassische Lightroom Alternative, sondern eher eine Photoshop Alternative mit RAW-Funktionen. In diesem Bereich sehr empfehlenswert und vergleichsweise günstig.

Preis: ca. 55 Euro | Testversion: Ja, nämlich hier

Kaufen bei: Affinity Photo

Affinity Photo ist schon deshalb einen Blick wert, weil die Software nur rund 55 Euro kostet und der Hersteller ganz klar damit wirbt, dass eben kein Abo abgeschlossen werden muss, sondern das Programm nur einmalig gekauft werden kann. Wer Wert darauf legt, dass eine Software auch in Zukunft auf ein Abo-Modell verzichten wird, der sollte bei Affinity Photo also auf der sicheren Seite sein. Ist man bei DxO PhotoLab aber ebenfalls, Capture One, Luminar und ON1 Photo RAW hingegen bieten inzwischen auch ein Abo als alternative Kaufoption an.

Affinity Photo ist eigentlich gar keine klassische Lightroom Alternative, sondern hat sich in den letzten Jahren eher als Alternative zu Photoshop einen Namen gemacht. Trotzdem besitzt die Software eben auch die Möglichkeit, RAW-Bilder zu entwickeln und könnte deshalb den Geschmack des ein oder anderen Anwenders treffen, der sowohl mit Lightroom als auch mit Photoshop gearbeitet hat. Was im Vergleich zu Lightroom aber fehlt, sind umfangreiche Möglichkeiten zur Bildverwaltung. Dieses Problem lässt sich allerdings theoretisch mit einer separaten Bildverwaltungssoftware wie zum Beispiel Excire lösen.

Kostenlose Lightroom Alternativen

Darktable

Darktable Fazit: Erstaunlich leistungsfähig für eine kostenlose Software, aber dementsprechend natürlich nicht perfekt. Die Oberfläche ist an Lightroom angelehnt und es gibt jede Menge Möglichkeiten zur Bildbearbeitung.

Preis: kostenlos

Download bei: Darktable

Darktable ist eine kostenlose Lightroom Alternative, die optisch ziemlich eindeutig an das frühere Lightroom angelehnt ist. Das bedeutet, dass man sich als ehemaliger Lightroom Nutzer hier relativ schnell zurecht finden sollte – und da Darktable kostenlos ist, kann man ja einfach mal einen Blick hineinwerfen.

Früher war Darktable ausschließlich für Mac OS X, Linux, Ubuntu, Solaris und einige weitere unbekannte Betriebssystem erhältlich, seit einigen Jahren gibt es aber auch eine Version für Windows. Insgesamt ist die Software erstaunlich leistungsfähig wenn man bedenkt, dass hier keine Kosten anfallen. Zudem gibt es auch Möglichkeiten zur Bildverwaltung, Schwächen offenbart die Software unter anderem bei der Performance. Auch gibt es hier keine künstliche Intelligenz, die dir als Nutzer bestimmte Aufgaben abnimmt. Wenn du auf der Suche nach einer kostenlosen Lightroom Alternative bist, wäre Darkroom aber das Programm, dass wir uns zuerst anschauen würden.

RawTherapee

RawTherapee Fazit: Kostenlos und besonders empfehlenswert für Nutzer, die einen weniger leistungsstarken PC besitzen. Gute Möglichkeiten zur Katalogisierung und Farbkorrektur.

Preis: kostenlos

Download bei: RawTherapee

RawTherapee ist vergleichbar mit Darktable, denn auch hier erhält man ein Programm, welches nicht nur völlig kostenlos ist, sondern auch für verschiedene Betriebssysteme wie Mac, Linux oder Windows erhältlich ist. Allerdings gibt es weniger häufig Updates und Verbesserungen als bei Darktable, die letzte Version von RawTherapee wurde beispielsweise im Februar 2020 veröffentlicht – die Software hat sich also seit mehr als 2 1/2 Jahren nicht weiterentwickelt. In dieser Zeit haben kostenpflichtige Lightroom Alternativen teilweise große Schritte nach vorne gemacht, vor allem im Bereich künstliche Intelligenz.

RawTherapee bietet nicht nur Möglichkeiten zur Entwicklung und Bildbearbeitung, vielmehr gibt es auch gute Verwaltungs- und Katalogisierungsmöglichkeiten für die eigenen Bilder, auch wenn diese natürlich nicht so umfangreich ausfallen wie bei Lightroom. Doch zumindest kann man Bilder mit Tags, einer Bewertung oder Farben markieren. Ansonsten punktet RawTherapee unter anderem mit diversen Anpassungsmöglichkeiten, einer guten Farbkorrektur und einer guten Performance auf älteren Computern. Wenn dein Rechner also nicht mehr der leistungsstärkste ist und andere Lightroom Alternativen deine Hardware an ihre Grenzen bringen, dann könnte sich ein Blick auf RawTherapee lohnen.

Eher unbekannte Lightroom Alternativen

Wenn du bei Google schon mal nach empfehlenswerten Lightroom Alternativen gesucht hast, dann wirst du sicherlich bereits auf Programme wie Luminar, Capture One oder DxO PhotoLab gestoßen sein. Schließlich sind diese Programme inzwischen weit verbreitet und werden von unzähligen Fotografen regelmäßig genutzt.

Deshalb wollen wir unsere Liste von empfehlenswerten Alternativen mit drei eher unbekannten Programmen abschließen, von denen du bisher vielleicht noch nichts gehört hast. Falls dich keine bereits genannte Software angesprochen hat, könnten die folgenden beiden Programme vielleicht etwas für dich sein:

  1. ACDSee Photo Studio Professional
  2. Silkypix Developer Studio
  3. Corel AfterShot Pro

Beide Programme sind grundsätzlich empfehlenswert, in den meisten Fällen würden würden wir aber eher zu Luminar, DxO PhotoLab, Capture One, ON1 Photo RAW oder Affinity Photo raten.

Fazit und Zusammenfassung

Es gibt jede Menge interessante und empfehlenswerte Alternativen zu Lightroom. Sogar mit komplett kostenlosen Programmen können Lightroom und Photoshop theoretisch ersetzt werden, allerdings muss man sich hier natürlich darüber im Klaren sein, dass eine kostenlose Software nie so umfangreich, schick und gut zu bedienen sein kann wie ein kostenpflichtiges Programm.

Doch gerade als Hobbyfotograf braucht man Programme zur Bildbearbeitung oder Bildverwaltung ja vielleicht nur am Rande und dann können kostenlose Tools wie Darkroom oder RawTherapee durchaus einen Blick wert sein. Auch ist es natürlich wunderbar möglich, auf eine Kombination aus kostenlosen Tools zu setzen. So bieten ja auch die Hersteller der Kameras teilweise eigene RAW-Konverter an. In Kombination mit einer Photoshop Alternative wie Gimp und einem Tool zur Bildverwaltung kann das schon mehr als ausreichend sein.

Wenn man aber nach einer etwas professionelleren „All-in-One-Lösung“ sucht und nicht mit unterschiedlichen kostenlosen Programmen herumjonglieren möchte, dann kommt man um nicht um den Kauf einer entsprechenden Software herum.

Im kostenpflichtigen Bereich heißt die derzeit beliebteste Lightroom Alternative Luminar Neo. Das liegt zum einen am erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis und zum anderen daran, dass Luminar unkompliziert zu bedienen ist und man sowohl als Einsteiger als auch als fortgeschrittener Nutzer jede Menge Möglichkeiten zur Bildbearbeitung hat. Wenn du neu im Bereich der Bildbearbeitung bist, dann würden wir an deiner Stelle als Erstes einen Blick auf Luminar werfen.

Wer etwas mehr Geld in die Hand nehmen möchte und mit Luminar nicht zufrieden ist, der greift zu DxO PhotoLab oder zu Capture One. Beides sind hervorragende Alternativen zu Lightroom, die auch den Ansprüchen von Profis gerecht werden können. Für Hobbyfotografen ist gerade Capture One allerdings auch recht teuer. ON1 Photo RAW ist da eine deutlich günstigere, aber ebenfalls recht umfangreiche Alternative.

Letztendlich muss jeder die Software finden, die zu den eigenen Anforderungen und dem persönlichen Geschmack am besten passt. Nimm dir also Zeit, die verschiedenen Programme erstmal auszuprobieren und zu vergleichen. Von allen kostenpflichtigen Programmen, die wir hier aufgelistet haben, gibt es ja glücklicherweise kostenlose Testversionen. Das Ausprobieren kann zwar einige Stunden in Anspruch nehmen, doch nach so einem Vergleich weißt du dann mit Gewissheit, welche Lightroom Alternative am besten zu dir passt.

Wer eines oder mehrere der hier aufgeführten Programme schon selbst ausprobiert hat, ist herzlich dazu eingeladen, seine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren zu teilen!


Dieser Artikel wurde erstmals im Jahr 2017 veröffentlicht und zuletzt im September 2022 überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht.

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Florian Reisinger

Nur ganz allgemein:

Ich komme mit Canon DPP4 gut aus.

Sortieren in monatlichen Ordnern reicht mir und ich manipuliere Fotos nicht.

Nur so als Hinweis, dass die Hersteller Programme (Capture One für Sony ist auch sehr billig) sehr viel können an Entwicklung aber wohl an Bearbeitung nicht so toll sind.

Darum ernst gemeint: Was ist der Vorteil wenn man Google Fotos super zum suchen verwenden kann?

Danke für die Erklärung. Bin ich alleine damit, dass ich keine Manipulationen am Bild vornehme (außer normale Entwicklung)

Joe

Du bist nicht alleine, aber ich kenne sehr viele die manipulieren – auch ich. Landschafts- und Tierfotos lasse ich praktisch immer unkorrigiert ausser vielleicht etwas Helligkeit oder den Ausschnitt anpassen. Mit Personen oder Portraits spiele ich gerne (ausser Familienfotos) und versuche Neues zu kreieren oder störendes im Hintergrund oder im Gesicht zu entfernen. Mir macht das sehr viel Spass

Simon

Ich habe auch ohne richtige Manipulationen das Gefühl, dass bei Lightroom einiges mehr in der Entwicklung geht. Angefangen bei der Schwarzweißbearbeitung, bis hin zur Dynamik, wo ich subjektiv auch LR besser bewerten würde. Nicht zu vergessen die Hilfslinien in Form von Spiralen etc. die ich sehr gerne nutze.

Michael Moos

Hallo Herr Reisinger,

nein, Sie sind nicht alleine, ich nehme in der Regel auch keine Manipulationen an meinen Fotos vor, manchmal verändere ich etwas die Helligkeit oder den Kontrast, aber auch dann nur wenig, falls es für ein Buch notwendig sein sollte. Eine Ausnahme waren zwei Kalenderprojekte, bei denen ich die Fotos in Richtung Grafik verändert habe. Ich verwende kostenlose Bildbearbeitungsprogramme wie Gimp u.a. und bin damit bislang ganz gut zurechtgekommen

Ein einziges Mal hatte ich mir vor ein paar Jahren ein Programm von Adobe gekauft, doch gab es beim Registrieren Probleme, welche mit den Adobe Servern in Verbindung mit meinem PC zusammenhingen und von den Adobe Technikern nicht gelöst werden konnten, sodass ich das Programm in Müll werfen konnte.

Darüber hinaus archiviere und arbeite ich mit meinen Fotos an einem PC, welcher nicht mit dem Internet verbunden ist. Das geht dann auch schneller, ist sicherer und man wird nicht durch ständige Updates von irgendwelchen Programmen gestört.

Aber die Softwarefirmen gehen ja heute leider alle davon aus, dass jeder PC mit dem Internet verbunden ist und wenn sie die Kunden an Abos binden können, haben sie diese besser im „Griff“ und können längerfristig an ihnen verdienen.

Joe

Hallo Mark, Danke für die Tipps! Habe LR 6 vorgestern erhalten – Canon 5D Mk IV Raw files kann es nicht lesen, updates funktionieren nicht, werde es zurückschicken. Affinity habe ich dummerweise vor längerer Zeit mal gekauft – für mich absolut unlogisch und unbrauchbar. Aber habe auf Deine Empfehlung Capture one Pro Testversion heruntergeladen. Das könnte meine Neue Software werden, kann mein RAW files lesen und scheint mir sehr logisch im Aufbau im Vergleich zu Affinity. Kann locker mit LR mithalten.

JoeD

Jup, echt Mist. Liegt an den Canon Dual Pixel Raw-Dateien, von denen ich jetzt auch zum ersten mal höre. Aus irgendeinem Grund hat nur die 5D Mark IV diese Dateien, obwohl es noch andere Dual Pixel Kameras von Canon gibt.

Es gibt einen Workaround, aber ist eben wieder ein Zusatzschritt und ob die Qualität da nicht leidet bin ich mit auch nicht so sicher.

Quelle: https://helpx.adobe.com/de/x-productkb/multi/editing-canon-dual-pixel-raw-cr2.html

Markus J.

Die Canon 5D Mark IV ist die einzige Kamera von Canon die Dual Pixel Raw Dateien erzeugen kann. Damit soll das nachträgliche verschieben der Schärfeebene in der Raw-Datei möglich sein. Funktioniert meines Wissens aber nur mit Digital Photo Professional von Canon.
Was inzwischen viele Canon Kameras haben ist der Dual Pixel Autofokus für schnelles fokussieren im Live View. Ist etwas irreführend von Canon, für beides den Begriff Dual Pixel zu verwenden.

Jürgen

Moin Mark
Du hast bei CAPTURE ONE leider vergessen zu erwähnen, dass es fürSony eine Lightversion umsonst gibt und die Vollversion für SONY mal gerade und eben 59,50 Euronen kostet…..Gestern gerade gekauf und und heruntergeladen.
LR /ADOBE auf Wiedersehen
Gruß
Jürgen

Rolf Carl

Hallo Mark
Ich habe mich unterdessen auch etwas schlau gemacht und ebenfalls das DxO OpticsPro 11 entdeckt. Allerdings ist die von dir erwähnte Version eine abgespeckte. Die teurere kostet 199 Euro und soll einen genialen Entrauscher beinhalten und andere super Tools. Nach Testberichten soll kein anderes Programm die Objektivkorrekturen dermassen gut umsetzen wie DxO, auch LR nicht. Aber das Programm ist zum Sortieren nicht geeignet, aber da wird man auch bei den Kameraherstellern fündig, bei Nikon z.B. das View NX. Zu beachten ist noch, dass Fujifilm auf der DxO-Datenbank nicht existiert. Die möglichen Kamera-Objektivkombinationen kann man auf der Website nachschauen. Wenn man Fotos nicht kreativ bearbeiten, sondern einfach das Maximum aus den RAW-Dateien herausholen will, ist DxO OpticsPro 11 mehr als eine Alternative zu LR!

Sabrina

Ich habe bei Programme, sowohl Adobe als auch DXO in den aktuellen Version 6 und 11 als auch die Vorgängerversionen. Bei den RAWs von Sony bin ich mit DXO überhaupt nicht glücklich geworden. da geht ohne Graukarte nichts. Die starken Verzeichnungen und die wellenförmige Vignette am Weitwinkel des Sony SELP16-50 Kit-Zooms zu korrigieren hat bei mir mit DXO gar nicht funktioniert. Mit Lightroom war es kein Problem. Bei den Nikon RAWs aus den D5000 und D5100 ist hingegen DXO sehr gut. DXO hat mit Prime eine gute Entrauschung, die aber nur bei RAW-Dateien funktioniert. Allerdings ist die Entrauschung von Lightroom in Version 6 kaum schlechter – und funktioniert bei allen Formaten. Lightroom hat auch sehr fortschrittliche Werkzeuge für die Korrektur von Schatten und Lichtern sowie Farben. Da greift man sich die Farbe im Bild, die einem nicht gefällt, einfach mit der Maus und macht sie mit Herunter oder Hochziehen der Maus passend. Genial. Die Lokale Bearbeitung wird die folgende Generation von DXO mittels NIK-U-Point ebenfalls bieten. Bildverwaltung hat DXO bislang nicht. Beide Programme haben Ihre Stärken, wobei ich mich, solange ich Lightroom ohne Abo nutzen kann, dann doch eher für Lightroom entscheide. Der Hauptgrund: Die Bildverarbeitung geht sehr schnell. Und… Weiterlesen »

Rolf Carl

Hallo Sabrina, danke für deine Ausführungen. In dem Fall wäre DxO für meine Nikon Raw-Dateien gut, dafür bräuchte ich das Programm nämlich. Lightroom möchte ich nicht kaufen, da ich gegen Abo-Modelle bin und die Kaufprogramme nach Ablauf des Jahres nicht mehr unterstützt werden.
Die Entwicklung der Raw-Dateien und die Verwaltung der Bilder mache ich mit den Nikon-Programmen Capture NX-D und View-NX. Die sind recht gut, allerdings fehlen mir eben die Objektivkorrekturen, vor allem bei Fremdobjektiven. Deshalb meine Idee mit DxO.

Sabrina

DXO macht die Objektivkorrekturen auch bei jpegs. Das ist ein Vorteil gegenüber Lightroom. Bei RAW-Dateien geht es aber besser. Bei Lightroom kann man aber die Bilder vorher ins DNG-Format umwandeln, dann klappt das meist auch bei Lightroom. Das Bearbeiten der RAWs mit Capture NX-D werden Sie vermutlich sehr bald nicht mehr machen, wenn Sie gesehen haben, wie viel komfortabler das bei Lightroom oder auch DXO geht, vor allem bei RAW-Dateien. Was bei Nikon allerdings eine feine Sache ist, das ist das D-Lighting. Das kann man allerdings auch auf JPEGs anwenden. Wenn Sie mal ein wenig Zeit haben, sich mit den Programmen zu beschäftigen, dann laden Sie sich mal eine Testversion herunter. Das Problem ist nämlich, dass es immer auch auf die individuellen Ansprüche des Nutzers ankommt. Was der eine toll findet, dass hilft dem anderen möglicherweise nicht weiter. Ein Paparazi wird sich nicht sonderlich an fehlenden Objektivkorrekturen stören, während der Architekturknipser, der im Urlaub Schlösser fotografiert, sich bei solchen Mängeln verarscht vorkommt. Auch kann man ruhig mal ein wenig mit den kostenlosen Programmen arbeiten, bevor man das Geld für Bezahlprogramme ausgibt. Darktabel, Gimp und RawTherapee gibt es schon viele Jahre, werden ständig weiterentwickelt und sind durchaus keine schlechten Programme. Und… Weiterlesen »

Marcel

Der größte Vorteil von Lightroom ist in meinen Augen, dass neue RAW-Formate schnellstmöglich eingepflegt werden. Oft noch vor Release der jeweiligen Kamera.

Was den Funktionsumfang betrifft, bin ich dagegen aber längst nicht mehr zufrieden. Momentan schiele ich noch zu CaptureOnePro rüber, aber da bis zum Abo-Auslauf noch was hin ist, bin ich gespannt was Affinity bis dato zaubern wird.

Horst

Verstehe die Verteufelung des Modells von Adobe nicht. Seitdem Adobe das CC Modell anbietet ist deren Umsatz nachweislich gestiegen – die (legalen) Installationen sind es ebenso. Dass man es nicht allen Recht machen kann ist klar, aber man orientiert sich hier an der Masse – die Nörgler melden sich eh immer zu Wort…

Klaus

Das hat nichts mit nörgeln zu tun. Das was aber Adobe gerade macht, ist meiner Meinung nach Entmündigung von mündigen Usern. Wenn sich das jemand gefallen lässt oder es sogar gut findet, nur zu…

Meine Sichtweise ist aber folgende:
1) Ich will keine webbasierende Software, sondern will die Software auf meinem Rechner haben. Ich bezahle und bestimme deshalb, was ich will.
2) Ich will mir ein solches Modell nicht aufzwingen lassen, nachdem ich jahrelang ein treuer Kunde von Adobe war (möchte noch anmerken, Kunde mit legalen Versionen!!).
3) Finde ich es eine Frechheit, dafür ca. €140,- im Jahr zu verlangen. Meiner Meinung nach geht es hier nicht mehr länger um den User, sondern um Gewinnmaximierung bei Adobe.
4) Ich will selbst entscheiden, wo meine Fotos gespeichert werden. Ich will sie eben nicht auf dem Adobe-Servern liegen haben. Ist meine alleinige Sache.

Sollte also Adobe tatsächlich diesen Weg weiterverfolgen haben sie in mir einen Kunden weniger. Ich weiß, ein Kunde weniger wird ihnen nichts ausmachen. Ich glaube aber schon, dass ich nicht alleine bin mit meiner Sichtweise.

Michael

Habe eine ältere (dafür mal kostenlos verteilte) Version von DxO Optics Pro benutzt. Fand‘ ich persönlich OK, aber usability-mäßig nicht so ganz der Bringer. Momentan benutze ich die Luminar Beta für Windows. Finde ich sehr nett, ein paar Features fehlen noch, und ein bisschen performanter könnte es sein. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Werde die Beta behalten und weiternutzen bis die Version mit der Bilderverwaltung kommt, und dann mal checken, ob ein Kauf gerechtfertigt ist. (Ich bin nur Hobbynutzer.)

Joekroerfoto

Hallo Mark,
Neben den von Dir genannten Alternativen gibt es auch noch photo on1 siehe link unten
– gibt es für Mac und windows – neues RAW werkzeug
– inkl. Such und katalogfunktion
– auch ohne subscription als download verfügbar
– moderne oberfläche
– eher eine gute LR 6 Alternative als Photoshop
https://www.on1.com/products/photo-raw/whats-new/

Ben

Capture One kann ich nur wärmstens empfehlen. Nutze ich deutlich lieber als Lightroom. Lightroom hält nur durch, weil ich hier auch mal auf dem
Tablet entwickeln kann was mit CO leider nicht möglich ist.

Sascha

Moin moin
Danke für die Zusammenfassung.
Ich würde noch ACDSee in den Ring werfen. Habe ich recht gut Erfahrungen mit gemacht.
Grüße Sascha

Thomas Müller

Hallo Mark, auch von meiner Seite herzlichen Dank für Deine Mühe, eine sehr informative Zusammenstellung von LR Alternativen Deinen Lesern und Diskutanten zur Verfügung zu stellen. Sie zeigt, dass man bei weitem nicht auf LR angewiesen ist und Adobe den Rücken kehren kann, bzw. besser gesagt, Adobe nicht nachlaufen muss, nachdem Adobe seine Stand Alone Kunden in die Wüste geschickt hat. Für die Wettbewerber von Adobe könnte die Adobe Entscheidung ein richtiger Befreiungsschlag werden, denn für die Verhältnisse der Wettbewerber dürfte sich auf einen Schlag eine grosse neue Kundengruppe ergeben, mich eingeschlossen. Ich wünsche jedem dieser Wettbewerber wirtschaftlichen Erfolg und dauerhaft ein Ohr für ihre Kundschaft, so dass uns die Alternativen auf Dauer erhalten bleiben.

Gross

Die simpelste Alternative habt ihr tatsächlich vergessen: Adobe Bridge.

Lightroom findet bei mir nur Anwendung, wenn ich psds runtergerechnet und mit Logo exportieren will. Ansonsten bevorzuge ich für alles andere schlicht Bridge.

Mächtiges Tool.

By the way: Wie kommt es, dass Lightroom CC Classic nicht so aussieht wie auf den Bildern, die das neue Lightroom zeigen sollen?
Ist nur das Cloud Lightroom optisch überarbeitet worden?

Jens

Dass Capture One Pro mit 279 Euro zu teuer sein könnte, kann ich nicht nachvollziehen, wenn man 1000 Euro oder mehr für Kamera und Objektiv ausgibt. Und 1000 Euro vermute ich, sind eher noch unter dem Schnitt.

daniel

hallo zusammen,
ähnlich wie einige vorredner nutze ich bildbearbeitungsprogramme nur zu klassischen entwicklungszwecken. so werden helligkeit, cropp und leichte verdrehungen korrigiert. allerdings hatte ich auch schon den ein oder anderen fall wo ich gerne ein klein wenig an der hdr-schraube gedreht hätte. an der loire besuchte ich das ein oder andere schloss. so auch chenonceau. das schloss liegt in der sonne und der davor liegende rosengarten im tiefsten schatten. hierfür suchte ich auch ein programm um dieses bild nun endlich mal zu entwickeln. somit danke ich nun hiermit für diese liste, bei der ich sicherlich ein dafür nutzbares programm finden werde.

ansonsten möchte ich hinzufügen, daß auch fujifilm für seine kunden ein brauchbares programm kostenfrei zur verfügung stellt. der RAW FILE CONVERTER EX 2.0 von SILKYPIX macht alles was ich benötige. leider habe ich noch nicht herausgefunden wie man hiermit eine hdr-aufnahme erstellt. vielleicht gibt es ja einen tip?

Mace

Ich verwende aktuell DxO Optics Pro noch in der 9er Version welche immer noch mit Kamera / Objektiv Updates versorgt wird. Für die Raw-Entwicklung ein klasse Programm mit dem sich sehr viel aus den Fotos rausholen lässt.
Für meine kürzlich zugelegte Fuji funktioniert DxO leider nicht (Fujis Raw Format wird nicht unterstützt), da nutze ich aktuell Fujis auf SilkyPix basierenden Converter.
Es gäbe auch noch Corel AfterShot welches in der Pro Variante auch ein Verwaltungstool mitbringt und in der DigitalPhoto Zeitschrift gut abgeschnitten hat.
Ich hatte auch schon die Luminar Windows Beta ausprobiert, hat bei mir nur leider ständig Fehler verursacht oder sich teilweise gänzlich geweigert Bilder zu öffnen.
Als Photoshop Alternative nutze ich Corel PaintShop Pro X9, finde ich persönlich übersichtlicher als Photoshop und ist oft im Angebot für unter 50€ zu haben.

Achim

Danke für die gute Übersicht von Alternativen.

Capture One ist sicherlich eine sehr sehr gute Alternative für die Raw Konvertierung (ich benötige etwas mehr Zeit, erhalte in der Regel aber bessere Ergebnisse).

Ich habe mich aber noch nicht getraut, meinen LR-Katalog mit knapp 100.00 Bildern zu überführen.

Die Photoshop Alternative Affinity Photo hat für mich den Nachteil, dass seit einem Jahr auf dem Markt verkaufte Kameras (Canon 1 DxII und 5 D IV, mit letzteren fotografiere ich zur Zeit überwiegend) noch nicht unterstützt werden.

E. Benkert

Ich verwende Ligthroom 5, das war bei meiner Canon vor ca. 5 Jahren kostenlos dabei und habe mir zusätzlich Affinity gekauft.
Ein kleinwenig Farbe, Helligkeit, Kontrast, Schärfe u.s.w. ist in Lightroom leichter da Afinity mit Ebenen arbeitet und ich damit „noch“ schlecht zurecht komme. Was ich in Afinity jedoch sehr heufig benutze ist “ Reparatur“ . Wenn ich meine Bilder betrachte liegt da im Hintergrund eine Dose, ein Blatt, Hundehaufen o.ä also Müll oder irgendwas . Diesen kann ich in Affinity sehr leicht entfernen, super. Alleine dafür haben sich die ca. 50,00 € gelohnt.
Ganzheitliche verändernde Manipulationenmache ich eh nicht.

Eine Mietversion lehne ich als Leihe ab denn ein Jahr ist schnelll um, die paar Fotos welche ich zum Zeigen bearbeite rechtfertigen Dauerkosten in keinem Fall.

Joe

Dass „Capure One 10 Pro“ für nicht Sony-Kamera-Benutzer fast das 6-fache kostet finde ich schon – sagen wir mal – sehr erstaunlich und offen gesagt merkwürdig und ist der einzige Grund weshalb ich aus einem: werde ich sicher kaufen, zu einem eventuell werde ich es kaufen herabgestuft habe. Würde gerne die Hintergründe kennen. Das Programm selbst ist, wie ich bei meiner Testversion sehe – meiner Meinung nach – besser als LR.

Jörg

Im Download enthalten sind Capture One Express 10 (for Sony) und eine 30-tägige Testversion von Capture One Pro 10 (for Sony).

Nach Ablauf des Testzeitraumes können alle Werkzeuge und Features der Pro-Version über ein Update weiterhin genutzt werden.

joe

Ich habe Canon also ist es „Wurscht“ welche version man kauft?

Achim

Unabhängig davon, dass Capture One Pro im Rahmen der Raw Konvertierungen (bei meinen Aufnahmen) bessere Ergebnisse erzielt (!), ist Capture One allerdings auch nicht günstig, sondern sogar deutlich teurer als Adobe:

Das Abo kostet jährlich 214€ und damit mehr als 60 € mehr als das Adobe Abo.
Auch die Upgrade Preise bei gekaufter Version mit 117€ bei zuletzt fast jährlichen Upgrades (jedes zweite muss man mitmachen, um den Upgrade Pfad nicht zu verlieren) sollten berücksichtigt werden.

Unabhängig davon habe ich mal versucht, meine Lightroom Datenbank (82.000 Aufnahmen) in einen Capture One Katalog zu importieren (ist noch Beta). Nach jeweils knapp 1.000 Importen stürzte Capture One jedesmal ab.

Also ein Wechsel ist nicht immer einfach!

Oliver

Capture One ist bei weitem billiger als das neue Adobe-Modell. Natuerlich nicht im ersten Jahr, aber Capture One muss man im Durchschnitt nur alle 2 – 2,5 Jahre kostenpflichtig upgraden (Aussnahme war nur von v9 auf v10). In der Zeit hat man bei Adobe mindestens 428 EUR liegen lassen!
Hinzu kommen noch 2 wichtige Dinge: Zum einen ist man nicht zu einem Update gezwungen und kann auch mal ein Update ueberspringen. Scheinen wohl schon viele gemacht zu haben. Zum Anderen kostet ein Update auch keine 300 EUR, sondern nur ca. 100-120 EUR. Das heisst nach 4-5 Jahren hat man bei Adobe bereits min. 856 EUR bezahlt und bei Capture One mit allen Updates ca. 420 EUR.
Leider kann man sich weder bei Adobe noch bei Phase One sicher sein, ob der Preis bzw. die Upgrade-Geschwindigkeit bleibt.

Achim

unbestritten bietet Capture One Pro im Augenblick die besten (Farbe, Schärfe) Rawkonvertierungen (für meine Bilder).

Ergänzend möchte ich noch einmal die Preise von C1 ergänzen:
Mein Upgrade von C1 Version x auf 6 Pro im Jahr 2011 kostete mich 286 Euro
Das Upgrade von 6 Pro auf 7 Pro im Jahr 2013 kostete mich 68 Euro.
Das Upgrade von 7 Pro auf 8 Pro im Jahr 2015 kostete mich 59 Euro. (alle 2 Jahre, günstig!)
Das Upgrade von 8 Pro auf 10 Pro in diesem Jahr (habe V 9 übersprungen) kostete mich 118 Euro.
Und nun kommt heute die Version 11 mit 141 Euro.

Damit wird C1 jetzt genauso teuer wie Lightroom mit Photoshop zusammen. Jedes Jahr 118 bis 140 Euro.

Der Versuch, meine Lightroom Datenbank nach C1 zu übernehmen ist gescheitert. Empfehlung des C1 Supports, „ich solle meine LR Datenbank doch so aufteilen, dass nicht mehr als 500 bis 800 Bilder in jeder LR Datenbank sind“ und damit 120 LR Datenbanken erzeugen, die dann einzeln importiert werden. Ich glaube kaum, dass irgend jemand das praktikabel findet.

Achim

johann

danke für deine arbeit, und dein kluges und leidenschaftliches engagement…

Oppi

Affinity Photo wird momentan in der neuen Ausgabe der c’t Fotografie ausführlich vorgestellt.

Trevi

Vielen Dank für diese Übersicht! Die Vorgehensweise von Adobe mit den Abos ist auf jeden Fall verständlich und ich finde es gut, dass es dennoch von Lightroom CC eine klassische Variante geben wird. Allerdings finde ich es weniger fein, dass es für Lightroom 6 keine Updates mehr geben wird (nach Dezember) und ich werde mir Affinity Photo ansehen.

Michael Winter

AlienSkin Exposure X3 wäre auch noch erwähnenswert.

https://www.alienskin.com/exposure/

Sven

Ich persönlich verwende seit Jahren Acdsee Pro Ultimate und bin vollauf zufrieden. Ich muss nichts importieren, sondern kann direkt auf meine Daten, wo auch immer, zugreifen. An Werkzeugen ist alles vorhanden, was gebraucht wird und der Umfang hat gerade in der neuen Version nochmals zugelegt. Der Workflow ist genau das, was ich brauche. Ich habe diverse Alternativen getestet, gerade auch den Platzhirsch, den die meisten favorisieren, bin aber von meiner Wahl überzeugt und werde demnächst auf die 2018 Version umsatteln. Kein Abo, kein Muss.
Grüße aus Leipzig und danke für das und andere Themen!

Christian

Danke für den guten Überblick!

Woher stammt denn die Information, dass Serif in den nächsten eine Bildverwaltung in Affinity Photo integrieren will? Ich kenne nur ältere Ankündigungen dazu und meine letzte Information aus deren Forum ist, dass sich das das Digitial Asset Management Produkt (soll(te) wohl ein weiteres Programm werden) sich auf unbestimmte Zeit verzögert.

Jens

Moin, mittlerweile gibt es auch noch On1, vielleicht könnte man das noch ergänzen. Das Thema beschäftigt ja bis auf weiteres doch noch den einen oder anderen und in dem Markt ist einige Bewegung, seitdem es LR nur noch als Abo gibt…

Peter

Hallo Mark,
vielen Dank für deine Zusammenfassung!
ACDSee, Aperture und Lightroom sind meine Stationen.
Damals war ACDSee gelinde gesagt, eine Katastrophe, ausschliesslich destruktive Bearbeitung, man musste das Bild vor der Bearbeitung erstmal sichern.
Dann Aperture, mit dem ich lange zufrieden war und nach der Einstellung durch Apple bin ich irgendwann zu LR5 (oder wars 3) gewechselt und seitdem völlig begeistert von dem Programm. LR5 unterstützt leider nicht die neue Fuji meiner Freundin und bin dann in die Fotografen-Cloud gewechselt.
Im Moment habe ich kein Problem damit, jeden Monat 12,-Euro dafür zu bezahlen, jedoch Bilder irgendwann zwangsweise in die Cloud zu schieben, nein, dann wäre Schluß!

Allerdings ist ein Wechsel „schmerzhaft“, die Assets zu migrieren ist mir ein Graus. Schon von Aperture zu LR war damals ohne Aperture-LR-Konverter nicht ganz easy. Neben der Entwicklung ist mir der Katalog sehr wichtig.

Bernd Wirth

Hallo,
ich wundere mich immer wieder das Luminar als Lightroomalternative beschrieben wird und das nicht nur bei Ihnen. Ich finde zwischen Lightroom und Luminar liegen Welten, Luminar hat nicht den Bruchteil an Möglichkeiten von Lightroom, vor allem in der Bildverwaltung und auch die Bearbeitung hat nicht die Qualitäten von Lightroom. Ich kenne und besitze beide Programme und würden Luminar nie als Alternative zu Lightroom benutzen, sondern als Plugin für die schnellen Effekte, die leider auch nicht immer perfekt sind.
Und übrigens, auch RawTherapee hat keine Bildverwaltung integriert, die man mit Lightroom, ACDsee oder ähnlichen Programmen vergleichen könnte.

Kitty Appeared

Sau doofe Frage ist adobe lightroom auf dem Grafiktablet XP-Pen ( https://www.xp-pen.de ) nutzbar?

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