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7 interessante Lightroom Alternativen

Ihr seid auf der Suche nach einer Lightroom Alternative? Dann haben wir hier 7 Programme für euch, die ihr euch unbedingt mal anschauen solltet.

Alternative zu Lightroom gesucht?

Mit den beiden neu vorgestellten neuen Lightroom CC Versionen verabschiedet sich Adobe von einer kaufbaren Einzelversion und setzt jetzt nur noch auf das sogenannte Abo-Modell, bei dem zwingend monatliche Kosten anfallen. Wie hoch diese monatlichen Kosten sind, welche verschiedenen Lightroom Pakete Adobe anbietet und was die wichtigsten Neuerungen der neusten Lightroom Versionen sind, das könnt ihr alles in diesem Artikel nachlesen.

Adobe hat bei Lightroom sehr viel richtig gemacht. Es wird hier ein erstklassiges Tool zur Bildbearbeitung angeboten und Adobe ist mit Lightroom nicht ohen Grund Marktführer geworden. Doch dass Adobe ab sofort nur noch ein Abo-Modell anbietet, gefällt verständlicherweise nicht allen Kunden. Über die Jahre kommen auf Lightroom CC Nutzer nicht unerhebliche Kosten zu und am Ende besitzt man die Software im Grunde gar nicht. Außerdem sind nicht alle damit einverstanden, dass die eigenen Bilder mehr und mehr in die Cloud von Adobe gedrängt werden.

So sieht die Oberfläche vom neuen Lightroom CC aus.

Einige werden deshalb vermutlich erstmal bei Lightroom 6 bleiben. Andere sind schon jetzt auf der Suche nach einer Lightroom Alternative, da Lightroom 6 ab 2018 keine neuen Kameras mehr unterstützen wird und das Programm generell natürlich nicht mehr weiterentwickelt wird. Doch welche Alternativen zu Lightroom gibt es eigentlich und auf welche Programme sollte man mal einen Blick werfen, wenn man sich von Adobe verabschieden möchte?

Wenn man sich etwas genauer mit möglichen Lightroom Alternativen beschäftigt, dann wird man merken, dass es inzwischen doch erstaunlich viele Anbieter gibt, die wirklich gelungene Alternativen zu Lightroom anbieten. Wir wollen in diesem Artikel bewusst nicht ALLE Alternativen auflisten, denn dann stündet ihr als Leser vor einem riesigen Berg an Möglichkeiten und wärt im Grunde so schlau wie zuvor. Deshalb haben wir uns sieben der besten Lightroom Alternativen herausgesucht und wollen diese im Folgenden kurz vorstellen.

Kostenpflichtige Lightroom Alternativen

Capture One Pro 10

Capture One Pro 10 ist das Programm, das – vor allem von vielen professionellen Anwendern – als die beste Lightroom Alternative bezeichnet wird. Es ist eine Software, die absolut alle Anwendungsbereiche abdeckt und nicht wie beispielsweise DxO OpticsPro 11 als primäre Software zur Bildentwicklung dient. Es gibt zahlreiche Fotografen, die Capture One der Konkurrenz von Adobe schon zu Zeiten von Lightroom 6, als es also noch nicht den Zwang zum Abo-Modell gab, vorgezogen haben. Allerdings ist Capture One auch recht komplex und detailreich, was unerfahrene Anwender im ersten Moment möglicherweise etwas überfordern könnte.

Das absolut gelungene Gesamtpaket von Capture One hat allerdings auch seinen Preis, für die Software werden nämlich insgesamt 279 Euro fällig. Gekauft werden kann Capture One Pro 10 direkt beim Hersteller oder beispielsweise bei Amazon. Glücklicherweise gibt es eine kostenlose Testversion, damit man sich erstmal ein Bild davon machen kann, ob Capture One Pro 10 zu den eigenen Anforderungen passt.

Wer mit einer Sony Kamera fotografiert, der sollte unbedingt zur Capture One Pro 10 Sony Version greifen, denn diese kostet nur 50 Euro, hat aber alle Funktionen und Möglichkeiten der 279 Euro teuren Capture One Pro 10 Version zu bieten. Es werden aber eben nur Sony Kameras unterstützt. Außerdem gibt es auch eine abgespeckte und absolut kostenlose Version von Capture One für Sony Kameras, diese hört auf den Namen „Capture One Express für Sony“ und kann hier heruntergeladen werden. 

DxO OpticsPro 11

DxO OpticsPro 11 ist ein Programm, welches gewissermaßen als reines Entwicklungstool betrachtet werden kann. Es ist eine extrem leistungsstarke Software, wenn es darum geht, Rohdaten zu entwickeln und Objektivfehler zu beseitigen. Im Vergleich zum Vorgänger gab es bei DxO OpticsPro 11 außerdem einen beachtlichen Schub in Sachen Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Was dieser Lightroom Alternative allerdings fehlt, sind wirklich umfangreiche Möglichkeiten zur Bildverwaltung. Wer darauf verzichten kann, erhält hier aber in jedem Fall ein leistungsstarkes Entwicklungstool.

Der Preis für die Essential Edition von DxO OpticsPro 11 liegt bei 129 Euro, wenn man es direkt beim Hersteller bestellt. Zudem gibt es eine kostenlose Testversion mit vollem Funktionsumfang, die man 30 Tage lang nutzen kann.

Ein kurzer Preisvergleich hat ergeben, dass DxO OpticsPro bei einigen Händlern schon für weniger als 100 Euro zu haben ist, wir würden euch in diesem Fall also nicht empfehlen, direkt bei DxO zu kaufen. Bei unserem Partner FotoKoch kostet OpticsPro 11 aktuell beispielsweise nur 89 Euro.

Update: DxO Optics Pro heißt offiziell inzwischen DxO PhotoLab. Außerdem hat DxO die Nik Collection gekauft und teilweise bereits in PhotoLab integriert. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Affinity Photo

Affinity Photo ist eine äußerst interessante Alternative zu Lightroom, schon alleine weil die Software nur rund 50 Euro kostet und der Hersteller ganz klar damit wirbt, dass eben kein Abo abgeschlossen werden muss, sondern das Programm nur einmalig gekauft werden kann. Wer Wert darauf legt, dass eine Software auch in Zukunft auf ein Abo-Modell verzichten wird, der sollte bei Affinity Photo also auf der sicheren Seite sein.

Affinity Photo als Lightroom Alternative
Affinity Photo, eine interessante Alternative zu Photoshop und Lightroom.

Affinity Photo hat sich in den letzten Jahren vor allem als sehr gelungene Alternative zu Photoshop einen Namen gemacht. Was im Vergleich zu Lightroom aber im Moment noch fehlt, sind umfangreiche Möglichkeiten zur Bildverwaltung. Hier hat der Hersteller allerdings angekündigt, dass in den nächsten Monaten eine neue Version von Affinity Photo vorgestellt werden soll, welche auch ein mächtiges Tool zur Bildverwaltung beinhalten soll. Spätestens damit kann Affinity Photo dann als vollwertige und relativ preiswerte Alternative zu Lightroom betrachtet werden. Im Bereich der Bildbearbeitung ist Affinity Photo das schon jetzt.

Affinity Photo ist inzwischen gleichermaßen für Mac und Windows erhältlich und kann hier auf der offiziellen Seite gekauft werden. Außerdem gibt es auch hier eine kostenlose Testversion.

Skylum Luminar

Wer mit einem Mac arbeitet, der wird Luminar vom Entwickler Skylum (früher Macphun) möglicherweise schon als Lightroom Alternative auf dem Schirm haben. Luminar besticht in erster Linie mit erstklassigen Möglichkeiten in Sachen Bildbearbeitung, einige sehen Luminar hier insgesamt sogar schon vor Lightroom, außerdem kommt das Tool mit einer schicken und übersichtlichen Aufmachung daher.

Kürzlich hat Skylum mit „Luminar 2018“ die neuste Version der eigenen Lightroom Alternative vorgestellt, die nicht mehr nur für Mac, sondern auch für Windows erhältlich sein wird! Luminar 2018 besticht mit zahlreichen Verbesserungen und soll laut Hersteller alles zu bieten haben, was man als moderner Fotograf für die Bildbearbeitung benötigt. Genauere Details zu Luminar 2018 könnt ihr hier in unserem ausführlichen Artikel nachlesen. In der Preisklasse von unter 100 Euro dürfte Luminar 2018 in jedem Fall eine der interessantesten Alternativen zu Lightroom sein.

Was Luminar 2018 aktuell noch fehlt, sind Möglichkeiten zur Verwaltung bzw. Organisation der eigenen Bilder. Das soll sich allerdings Anfang 2018 ändern, dann wird Skylum nämlich ein kostenloses Update für Luminar 2018 veröffentlichen, welches eben diese Möglichkeiten zur Bildverwaltung nachliefern soll. Damit könnte die Software dann eine perfekte Komplettlösung für alle Bedürfnisse eines Fotografen werden.

Macphun Luminar wird zum Preis von 69 Euro für Mac und Windows angeboten. Erhältlich ist es hier auf der offiziellen Webseite, dort findet ihr auch eine kostenlose Testversion.

Kostenlose Lightroom Alternativen

Darktable

Darktable ist eine kostenlose Lightroom Alternative, die optisch ziemlich eindeutig an Lightroom angelehnt ist. Das bedeutet, dass man sich als ehemaliger Lightroom Nutzer hier relativ schnell zurecht finden sollte – und da Darktable kostenlos ist, kann man ja einfach mal einen Blick hineinwerfen.

In den letzten Jahren war Darktable ausschließlich für Mac OS X, Linux, Ubuntu, Solaris und einige weitere unbekannte Betriebssystem erhältlich, nicht aber für Windows. Zwar kursierten in den letzten Monaten einige inoffizielle Windows Versionen, die scheinbar soweit auch recht ordentlich funktioniert haben, eine offizielle Alpha-Version von Darktable für Windows gibt es aber erst seit dem 30. August 2017. Da können durchaus noch einige Bugs enthalten sein, aber anscheinend läuft diese Version insgesamt schon ziemlich stabil.

Die offizielle Windows Version von Darktable könnt ihr hier herunterladen, die Versionen für Mac OS X und alle anderen Betriebsysteme gibt es hier.

Darkroom, eine kostenlose Lightroom Alternative
Programme wie Darkroom stellen unter Beweis, dass eine Lightroom Alternative nicht immer teuer sein muss.

RAWtherapee

RAWtherapee ist vergleichbar mit Darktable, denn auch hier erhält man ein Programm, welches nicht nur völlig kostenlos ist, sondern auch für verschiedene Betriebssysteme wie Mac, Linux oder Windows erhältlich ist.

RAWtherapee bietet nicht nur Möglichkeiten zur Entwicklung und Bildbearbeitung, vielmehr gibt es auch Verwaltungsmöglichkeiten für die eigenen Bilder, auch wenn diese natürlich nicht so umfangreich ausfallen wie bei Lightroom. Doch zumindest kann man Bilder mit Tags, einer Bewertung oder Farben markieren.

Im Januar 2017 ist die letzte große und scheinbar sehr gelungene Erweiterung (Version 5.0) für RAWtherapee erschienen, welche unter anderem verbesserte Werkzeuge für Schärfe und Bildrauschen mit sich gebracht hat. Die aktuellste Version der Software könnt ihr auf der Seite der Entwickler herunterladen.

Lightzone

Vor vielen Jahren hat Lightzone mal rund 190 Euro gekostet, inzwischen handelt es sich hier allerdings um eine Open Source Software, die absolut kostenlos ist. Doch die Tatsache, dass dieses Programm mal ziemlich viel Geld gezeigt hat, deutet bereits an, dass hier jede Menge Funktionen drin stecken. Mit dem Funktionsumfang von Lightroom kann Lightzone aber natürlich nicht mithalten – aber das ist ja vollkommen klar bei einer kostenlosen Software. Trotzdem ist Lightzone, wie RAWtherapee und Darktable auch, eine der besten kostenlosen Lightroom Alternativen.

Lightzone ist für Mac, Windows und Linux erhältlich, die neuste Version der Software kann hier heruntergeladen werden.

Fazit und Zusammenfassung

Es gibt jede Menge interessante und empfehlenswerte Alternativen zu Lightroom. Sogar mit komplett kostenlosen Programmen können Lightroom und Photoshop theoretisch ersetzt werden, allerdings muss man sich hier natürlich darüber im Klaren sein, dass eine kostenlose Software nie so umfangreich, schick und gut zu bedienen sein kann wie ein kostenpflichtiges Programm.

Doch gerade als Hobbyfotograf braucht man Programme zur Bildbearbeitung oder Bildverwaltung ja vielleicht nur am Rande und dann können kostenlose Tools wie Darkroom, Lightzone oder RAWtherapee wirklich interessant sein. Auch ist es natürlich wunderbar möglich, auf eine Kombination aus kostenlosen Tools zu setzen. So bieten ja auch die Hersteller der Kameras teilweise eigene RAW-Konverter an, bei Canon ist das Digital Photo Professional, bei Nikon Capture NX. In Kombination mit einer Photoshop Alternative wie Gimp und einem Tool zur Bildverwaltung kann das schon mehr als ausreichend sein.

Im kostenpflichtigen Bereich heißt die professionellste Alternative zu Lightroom vermutlich Capture One Pro 10, doch das Programm könnte für einige Hobbyfotografen vielleicht schon zu umfangreich und definitiv auch zu teuer sein. Eine schlechte Wahl ist es aber definitiv nicht, ganz im Gegenteil.

Andere kostenpflichtige, aber nicht ganz so teure Programme, sind DxO OpticsPro 11, Affinity Photo und Macphun Luminar. Diese Tools haben diverse Stärken, kosten weniger als 100 Euro und können in einigen Punkten locker mit Lightroom mithalten oder übertreffen dieses sogar. Doch vor allem in Sachen Bildverwaltung sind sie nicht auf Augenhöhe mit Lightroom – noch nicht zumindest. Affinity Photo und Macphun Luminar werden aktuell allerdings kräftig weiterentwickelt und die Hersteller wittern jetzt, wo Adobe nur noch auf das Abo-Modell setzt, ihre Chancen. Beide Programme sollen demnächst mit umfangreichen Möglichkeiten zur Bildverwaltung ausgestattet werden, das sollte man definitiv im Blick behalten!

Letztendlich muss jeder die Software finden, die zu den eigenen Anforderungen und dem persönlichen Geschmack am besten passt. Nehmt euch also unbedingt Zeit, die verschiedenen Programme mal auszuprobieren und zu vergleichen. Von allen kostenpflichtigen Programmen, die wir hier aufgelistet haben, gibt es ja glücklicherweise kostenlose Testversionen. Das Ausprobieren kann zwar einige Stunden in Anspruch nehmen, doch nach so einem Vergleich wisst ihr dann mit Gewissheit, welche Lightroom Alternative am besten zu euch passt.

Wer eines oder mehrere der hier aufgeführten Programme schon selbst ausprobiert hat, ist herzlich dazu eingeladen, seine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren zu teilen!


Updates: Im Artikel wurden nachträglich Informationen zur günstigeren Capture One Pro Version für Sony Kameras ergänzt. Außerdem wurden im November 2017 die Angaben zu Luminar und OpticsPro auf den neusten Stand gebracht.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

41 Kommentare

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  • Nur ganz allgemein:

    Ich komme mit Canon DPP4 gut aus.

    Sortieren in monatlichen Ordnern reicht mir und ich manipuliere Fotos nicht.

    Nur so als Hinweis, dass die Hersteller Programme (Capture One für Sony ist auch sehr billig) sehr viel können an Entwicklung aber wohl an Bearbeitung nicht so toll sind.

    Darum ernst gemeint: Was ist der Vorteil wenn man Google Fotos super zum suchen verwenden kann?

    Danke für die Erklärung. Bin ich alleine damit, dass ich keine Manipulationen am Bild vornehme (außer normale Entwicklung)

    • Du bist nicht alleine, aber ich kenne sehr viele die manipulieren – auch ich. Landschafts- und Tierfotos lasse ich praktisch immer unkorrigiert ausser vielleicht etwas Helligkeit oder den Ausschnitt anpassen. Mit Personen oder Portraits spiele ich gerne (ausser Familienfotos) und versuche Neues zu kreieren oder störendes im Hintergrund oder im Gesicht zu entfernen. Mir macht das sehr viel Spass

    • Ich habe auch ohne richtige Manipulationen das Gefühl, dass bei Lightroom einiges mehr in der Entwicklung geht. Angefangen bei der Schwarzweißbearbeitung, bis hin zur Dynamik, wo ich subjektiv auch LR besser bewerten würde. Nicht zu vergessen die Hilfslinien in Form von Spiralen etc. die ich sehr gerne nutze.

    • Hallo Herr Reisinger,

      nein, Sie sind nicht alleine, ich nehme in der Regel auch keine Manipulationen an meinen Fotos vor, manchmal verändere ich etwas die Helligkeit oder den Kontrast, aber auch dann nur wenig, falls es für ein Buch notwendig sein sollte. Eine Ausnahme waren zwei Kalenderprojekte, bei denen ich die Fotos in Richtung Grafik verändert habe. Ich verwende kostenlose Bildbearbeitungsprogramme wie Gimp u.a. und bin damit bislang ganz gut zurechtgekommen

      Ein einziges Mal hatte ich mir vor ein paar Jahren ein Programm von Adobe gekauft, doch gab es beim Registrieren Probleme, welche mit den Adobe Servern in Verbindung mit meinem PC zusammenhingen und von den Adobe Technikern nicht gelöst werden konnten, sodass ich das Programm in Müll werfen konnte.

      Darüber hinaus archiviere und arbeite ich mit meinen Fotos an einem PC, welcher nicht mit dem Internet verbunden ist. Das geht dann auch schneller, ist sicherer und man wird nicht durch ständige Updates von irgendwelchen Programmen gestört.

      Aber die Softwarefirmen gehen ja heute leider alle davon aus, dass jeder PC mit dem Internet verbunden ist und wenn sie die Kunden an Abos binden können, haben sie diese besser im „Griff“ und können längerfristig an ihnen verdienen.

  • Hallo Mark, Danke für die Tipps! Habe LR 6 vorgestern erhalten – Canon 5D Mk IV Raw files kann es nicht lesen, updates funktionieren nicht, werde es zurückschicken. Affinity habe ich dummerweise vor längerer Zeit mal gekauft – für mich absolut unlogisch und unbrauchbar. Aber habe auf Deine Empfehlung Capture one Pro Testversion heruntergeladen. Das könnte meine Neue Software werden, kann mein RAW files lesen und scheint mir sehr logisch im Aufbau im Vergleich zu Affinity. Kann locker mit LR mithalten.

      • Die Canon 5D Mark IV ist die einzige Kamera von Canon die Dual Pixel Raw Dateien erzeugen kann. Damit soll das nachträgliche verschieben der Schärfeebene in der Raw-Datei möglich sein. Funktioniert meines Wissens aber nur mit Digital Photo Professional von Canon.
        Was inzwischen viele Canon Kameras haben ist der Dual Pixel Autofokus für schnelles fokussieren im Live View. Ist etwas irreführend von Canon, für beides den Begriff Dual Pixel zu verwenden.

  • Moin Mark
    Du hast bei CAPTURE ONE leider vergessen zu erwähnen, dass es fürSony eine Lightversion umsonst gibt und die Vollversion für SONY mal gerade und eben 59,50 Euronen kostet…..Gestern gerade gekauf und und heruntergeladen.
    LR /ADOBE auf Wiedersehen
    Gruß
    Jürgen

  • Hallo Mark
    Ich habe mich unterdessen auch etwas schlau gemacht und ebenfalls das DxO OpticsPro 11 entdeckt. Allerdings ist die von dir erwähnte Version eine abgespeckte. Die teurere kostet 199 Euro und soll einen genialen Entrauscher beinhalten und andere super Tools. Nach Testberichten soll kein anderes Programm die Objektivkorrekturen dermassen gut umsetzen wie DxO, auch LR nicht. Aber das Programm ist zum Sortieren nicht geeignet, aber da wird man auch bei den Kameraherstellern fündig, bei Nikon z.B. das View NX. Zu beachten ist noch, dass Fujifilm auf der DxO-Datenbank nicht existiert. Die möglichen Kamera-Objektivkombinationen kann man auf der Website nachschauen. Wenn man Fotos nicht kreativ bearbeiten, sondern einfach das Maximum aus den RAW-Dateien herausholen will, ist DxO OpticsPro 11 mehr als eine Alternative zu LR!

    • Ich habe bei Programme, sowohl Adobe als auch DXO in den aktuellen Version 6 und 11 als auch die Vorgängerversionen.

      Bei den RAWs von Sony bin ich mit DXO überhaupt nicht glücklich geworden. da geht ohne Graukarte nichts.
      Die starken Verzeichnungen und die wellenförmige Vignette am Weitwinkel des Sony SELP16-50 Kit-Zooms zu korrigieren hat bei mir mit DXO gar nicht funktioniert. Mit Lightroom war es kein Problem.

      Bei den Nikon RAWs aus den D5000 und D5100 ist hingegen DXO sehr gut.

      DXO hat mit Prime eine gute Entrauschung, die aber nur bei RAW-Dateien funktioniert. Allerdings ist die Entrauschung von Lightroom in Version 6 kaum schlechter – und funktioniert bei allen Formaten.

      Lightroom hat auch sehr fortschrittliche Werkzeuge für die Korrektur von Schatten und Lichtern sowie Farben. Da greift man sich die Farbe im Bild, die einem nicht gefällt, einfach mit der Maus und macht sie mit Herunter oder Hochziehen der Maus passend. Genial.

      Die Lokale Bearbeitung wird die folgende Generation von DXO mittels NIK-U-Point ebenfalls bieten.

      Bildverwaltung hat DXO bislang nicht.

      Beide Programme haben Ihre Stärken, wobei ich mich, solange ich Lightroom ohne Abo nutzen kann, dann doch eher für Lightroom entscheide.
      Der Hauptgrund: Die Bildverarbeitung geht sehr schnell. Und man kann sich genauso wie bei DXO Presets basteln, indem man vorgenommene Grundeinstellungen, also Automatiken wie Objektivkorrekturen oder Ausrichten der Ebene einfach als Preset speichert.

      Ansonsten werden die kostenlosen Alternativen wie RAW-Therapie auch immer besser. Paintshop würde ich mir nicht nochmals anschaffen. Einfach zu laienhaft das Programm.

      Als ich mal kurzzeitig die Sony A6000 hatte, ein Grund war auch, dass Capture One für Sony im Paket ist, konnte ich Capture an testen. Dieses Programm kommt meiner Ansicht nach ebenfalls nicht an Lightroom heran. Ich habe es jedenfalls irgendwann sein lassen.

      ACDSee hatte ich noch nicht.

      Heute nicht mehr akzeptabel sind meiner Ansicht nach Bezahl-Programme, die keine automatischen Objektivkorrekturen inklusive CAs bieten.

      • Hallo Sabrina, danke für deine Ausführungen. In dem Fall wäre DxO für meine Nikon Raw-Dateien gut, dafür bräuchte ich das Programm nämlich. Lightroom möchte ich nicht kaufen, da ich gegen Abo-Modelle bin und die Kaufprogramme nach Ablauf des Jahres nicht mehr unterstützt werden.
        Die Entwicklung der Raw-Dateien und die Verwaltung der Bilder mache ich mit den Nikon-Programmen Capture NX-D und View-NX. Die sind recht gut, allerdings fehlen mir eben die Objektivkorrekturen, vor allem bei Fremdobjektiven. Deshalb meine Idee mit DxO.

      • DXO macht die Objektivkorrekturen auch bei jpegs. Das ist ein Vorteil gegenüber Lightroom.
        Bei RAW-Dateien geht es aber besser.

        Bei Lightroom kann man aber die Bilder vorher ins DNG-Format umwandeln, dann klappt das meist auch bei Lightroom.

        Das Bearbeiten der RAWs mit Capture NX-D werden Sie vermutlich sehr bald nicht mehr machen, wenn Sie gesehen haben, wie viel komfortabler das bei Lightroom oder auch DXO geht, vor allem bei RAW-Dateien.

        Was bei Nikon allerdings eine feine Sache ist, das ist das D-Lighting. Das kann man allerdings auch auf JPEGs anwenden.

        Wenn Sie mal ein wenig Zeit haben, sich mit den Programmen zu beschäftigen, dann laden Sie sich mal eine Testversion herunter.

        Das Problem ist nämlich, dass es immer auch auf die individuellen Ansprüche des Nutzers ankommt.

        Was der eine toll findet, dass hilft dem anderen möglicherweise nicht weiter. Ein Paparazi wird sich nicht sonderlich an fehlenden Objektivkorrekturen stören, während der Architekturknipser, der im Urlaub Schlösser fotografiert, sich bei solchen Mängeln verarscht vorkommt.

        Auch kann man ruhig mal ein wenig mit den kostenlosen Programmen arbeiten, bevor man das Geld für Bezahlprogramme ausgibt. Darktabel, Gimp und RawTherapee gibt es schon viele Jahre, werden ständig weiterentwickelt und sind durchaus keine schlechten Programme.

        Und nicht alles, was Geld kostet, taugt auch was.

        Bei Freibädern ist bekanntlich das Gegenteil richtig. Der See ist allemal gesünder als die Chlorbrühe eines künstlichen Bades.

  • Der größte Vorteil von Lightroom ist in meinen Augen, dass neue RAW-Formate schnellstmöglich eingepflegt werden. Oft noch vor Release der jeweiligen Kamera.

    Was den Funktionsumfang betrifft, bin ich dagegen aber längst nicht mehr zufrieden. Momentan schiele ich noch zu CaptureOnePro rüber, aber da bis zum Abo-Auslauf noch was hin ist, bin ich gespannt was Affinity bis dato zaubern wird.

  • Verstehe die Verteufelung des Modells von Adobe nicht. Seitdem Adobe das CC Modell anbietet ist deren Umsatz nachweislich gestiegen – die (legalen) Installationen sind es ebenso. Dass man es nicht allen Recht machen kann ist klar, aber man orientiert sich hier an der Masse – die Nörgler melden sich eh immer zu Wort…

    • Das hat nichts mit nörgeln zu tun. Das was aber Adobe gerade macht, ist meiner Meinung nach Entmündigung von mündigen Usern. Wenn sich das jemand gefallen lässt oder es sogar gut findet, nur zu…

      Meine Sichtweise ist aber folgende:
      1) Ich will keine webbasierende Software, sondern will die Software auf meinem Rechner haben. Ich bezahle und bestimme deshalb, was ich will.
      2) Ich will mir ein solches Modell nicht aufzwingen lassen, nachdem ich jahrelang ein treuer Kunde von Adobe war (möchte noch anmerken, Kunde mit legalen Versionen!!).
      3) Finde ich es eine Frechheit, dafür ca. €140,- im Jahr zu verlangen. Meiner Meinung nach geht es hier nicht mehr länger um den User, sondern um Gewinnmaximierung bei Adobe.
      4) Ich will selbst entscheiden, wo meine Fotos gespeichert werden. Ich will sie eben nicht auf dem Adobe-Servern liegen haben. Ist meine alleinige Sache.

      Sollte also Adobe tatsächlich diesen Weg weiterverfolgen haben sie in mir einen Kunden weniger. Ich weiß, ein Kunde weniger wird ihnen nichts ausmachen. Ich glaube aber schon, dass ich nicht alleine bin mit meiner Sichtweise.

  • Habe eine ältere (dafür mal kostenlos verteilte) Version von DxO Optics Pro benutzt. Fand‘ ich persönlich OK, aber usability-mäßig nicht so ganz der Bringer. Momentan benutze ich die Luminar Beta für Windows. Finde ich sehr nett, ein paar Features fehlen noch, und ein bisschen performanter könnte es sein. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Werde die Beta behalten und weiternutzen bis die Version mit der Bilderverwaltung kommt, und dann mal checken, ob ein Kauf gerechtfertigt ist. (Ich bin nur Hobbynutzer.)

  • Capture One kann ich nur wärmstens empfehlen. Nutze ich deutlich lieber als Lightroom. Lightroom hält nur durch, weil ich hier auch mal auf dem
    Tablet entwickeln kann was mit CO leider nicht möglich ist.

  • Hallo Mark, auch von meiner Seite herzlichen Dank für Deine Mühe, eine sehr informative Zusammenstellung von LR Alternativen Deinen Lesern und Diskutanten zur Verfügung zu stellen. Sie zeigt, dass man bei weitem nicht auf LR angewiesen ist und Adobe den Rücken kehren kann, bzw. besser gesagt, Adobe nicht nachlaufen muss, nachdem Adobe seine Stand Alone Kunden in die Wüste geschickt hat. Für die Wettbewerber von Adobe könnte die Adobe Entscheidung ein richtiger Befreiungsschlag werden, denn für die Verhältnisse der Wettbewerber dürfte sich auf einen Schlag eine grosse neue Kundengruppe ergeben, mich eingeschlossen. Ich wünsche jedem dieser Wettbewerber wirtschaftlichen Erfolg und dauerhaft ein Ohr für ihre Kundschaft, so dass uns die Alternativen auf Dauer erhalten bleiben.

  • Die simpelste Alternative habt ihr tatsächlich vergessen: Adobe Bridge.

    Lightroom findet bei mir nur Anwendung, wenn ich psds runtergerechnet und mit Logo exportieren will. Ansonsten bevorzuge ich für alles andere schlicht Bridge.

    Mächtiges Tool.

    By the way: Wie kommt es, dass Lightroom CC Classic nicht so aussieht wie auf den Bildern, die das neue Lightroom zeigen sollen?
    Ist nur das Cloud Lightroom optisch überarbeitet worden?

  • Dass Capture One Pro mit 279 Euro zu teuer sein könnte, kann ich nicht nachvollziehen, wenn man 1000 Euro oder mehr für Kamera und Objektiv ausgibt. Und 1000 Euro vermute ich, sind eher noch unter dem Schnitt.

  • hallo zusammen,
    ähnlich wie einige vorredner nutze ich bildbearbeitungsprogramme nur zu klassischen entwicklungszwecken. so werden helligkeit, cropp und leichte verdrehungen korrigiert. allerdings hatte ich auch schon den ein oder anderen fall wo ich gerne ein klein wenig an der hdr-schraube gedreht hätte. an der loire besuchte ich das ein oder andere schloss. so auch chenonceau. das schloss liegt in der sonne und der davor liegende rosengarten im tiefsten schatten. hierfür suchte ich auch ein programm um dieses bild nun endlich mal zu entwickeln. somit danke ich nun hiermit für diese liste, bei der ich sicherlich ein dafür nutzbares programm finden werde.

    ansonsten möchte ich hinzufügen, daß auch fujifilm für seine kunden ein brauchbares programm kostenfrei zur verfügung stellt. der RAW FILE CONVERTER EX 2.0 von SILKYPIX macht alles was ich benötige. leider habe ich noch nicht herausgefunden wie man hiermit eine hdr-aufnahme erstellt. vielleicht gibt es ja einen tip?

  • Ich verwende aktuell DxO Optics Pro noch in der 9er Version welche immer noch mit Kamera / Objektiv Updates versorgt wird. Für die Raw-Entwicklung ein klasse Programm mit dem sich sehr viel aus den Fotos rausholen lässt.
    Für meine kürzlich zugelegte Fuji funktioniert DxO leider nicht (Fujis Raw Format wird nicht unterstützt), da nutze ich aktuell Fujis auf SilkyPix basierenden Converter.
    Es gäbe auch noch Corel AfterShot welches in der Pro Variante auch ein Verwaltungstool mitbringt und in der DigitalPhoto Zeitschrift gut abgeschnitten hat.
    Ich hatte auch schon die Luminar Windows Beta ausprobiert, hat bei mir nur leider ständig Fehler verursacht oder sich teilweise gänzlich geweigert Bilder zu öffnen.
    Als Photoshop Alternative nutze ich Corel PaintShop Pro X9, finde ich persönlich übersichtlicher als Photoshop und ist oft im Angebot für unter 50€ zu haben.

  • Danke für die gute Übersicht von Alternativen.

    Capture One ist sicherlich eine sehr sehr gute Alternative für die Raw Konvertierung (ich benötige etwas mehr Zeit, erhalte in der Regel aber bessere Ergebnisse).

    Ich habe mich aber noch nicht getraut, meinen LR-Katalog mit knapp 100.00 Bildern zu überführen.

    Die Photoshop Alternative Affinity Photo hat für mich den Nachteil, dass seit einem Jahr auf dem Markt verkaufte Kameras (Canon 1 DxII und 5 D IV, mit letzteren fotografiere ich zur Zeit überwiegend) noch nicht unterstützt werden.

  • Ich verwende Ligthroom 5, das war bei meiner Canon vor ca. 5 Jahren kostenlos dabei und habe mir zusätzlich Affinity gekauft.
    Ein kleinwenig Farbe, Helligkeit, Kontrast, Schärfe u.s.w. ist in Lightroom leichter da Afinity mit Ebenen arbeitet und ich damit „noch“ schlecht zurecht komme. Was ich in Afinity jedoch sehr heufig benutze ist “ Reparatur“ . Wenn ich meine Bilder betrachte liegt da im Hintergrund eine Dose, ein Blatt, Hundehaufen o.ä also Müll oder irgendwas . Diesen kann ich in Affinity sehr leicht entfernen, super. Alleine dafür haben sich die ca. 50,00 € gelohnt.
    Ganzheitliche verändernde Manipulationenmache ich eh nicht.

    Eine Mietversion lehne ich als Leihe ab denn ein Jahr ist schnelll um, die paar Fotos welche ich zum Zeigen bearbeite rechtfertigen Dauerkosten in keinem Fall.

  • Dass „Capure One 10 Pro“ für nicht Sony-Kamera-Benutzer fast das 6-fache kostet finde ich schon – sagen wir mal – sehr erstaunlich und offen gesagt merkwürdig und ist der einzige Grund weshalb ich aus einem: werde ich sicher kaufen, zu einem eventuell werde ich es kaufen herabgestuft habe. Würde gerne die Hintergründe kennen. Das Programm selbst ist, wie ich bei meiner Testversion sehe – meiner Meinung nach – besser als LR.

    • Im Download enthalten sind Capture One Express 10 (for Sony) und eine 30-tägige Testversion von Capture One Pro 10 (for Sony).

      Nach Ablauf des Testzeitraumes können alle Werkzeuge und Features der Pro-Version über ein Update weiterhin genutzt werden.

    • Unabhängig davon, dass Capture One Pro im Rahmen der Raw Konvertierungen (bei meinen Aufnahmen) bessere Ergebnisse erzielt (!), ist Capture One allerdings auch nicht günstig, sondern sogar deutlich teurer als Adobe:

      Das Abo kostet jährlich 214€ und damit mehr als 60 € mehr als das Adobe Abo.
      Auch die Upgrade Preise bei gekaufter Version mit 117€ bei zuletzt fast jährlichen Upgrades (jedes zweite muss man mitmachen, um den Upgrade Pfad nicht zu verlieren) sollten berücksichtigt werden.

      Unabhängig davon habe ich mal versucht, meine Lightroom Datenbank (82.000 Aufnahmen) in einen Capture One Katalog zu importieren (ist noch Beta). Nach jeweils knapp 1.000 Importen stürzte Capture One jedesmal ab.

      Also ein Wechsel ist nicht immer einfach!

      • Capture One ist bei weitem billiger als das neue Adobe-Modell. Natuerlich nicht im ersten Jahr, aber Capture One muss man im Durchschnitt nur alle 2 – 2,5 Jahre kostenpflichtig upgraden (Aussnahme war nur von v9 auf v10). In der Zeit hat man bei Adobe mindestens 428 EUR liegen lassen!
        Hinzu kommen noch 2 wichtige Dinge: Zum einen ist man nicht zu einem Update gezwungen und kann auch mal ein Update ueberspringen. Scheinen wohl schon viele gemacht zu haben. Zum Anderen kostet ein Update auch keine 300 EUR, sondern nur ca. 100-120 EUR. Das heisst nach 4-5 Jahren hat man bei Adobe bereits min. 856 EUR bezahlt und bei Capture One mit allen Updates ca. 420 EUR.
        Leider kann man sich weder bei Adobe noch bei Phase One sicher sein, ob der Preis bzw. die Upgrade-Geschwindigkeit bleibt.

      • unbestritten bietet Capture One Pro im Augenblick die besten (Farbe, Schärfe) Rawkonvertierungen (für meine Bilder).

        Ergänzend möchte ich noch einmal die Preise von C1 ergänzen:
        Mein Upgrade von C1 Version x auf 6 Pro im Jahr 2011 kostete mich 286 Euro
        Das Upgrade von 6 Pro auf 7 Pro im Jahr 2013 kostete mich 68 Euro.
        Das Upgrade von 7 Pro auf 8 Pro im Jahr 2015 kostete mich 59 Euro. (alle 2 Jahre, günstig!)
        Das Upgrade von 8 Pro auf 10 Pro in diesem Jahr (habe V 9 übersprungen) kostete mich 118 Euro.
        Und nun kommt heute die Version 11 mit 141 Euro.

        Damit wird C1 jetzt genauso teuer wie Lightroom mit Photoshop zusammen. Jedes Jahr 118 bis 140 Euro.

        Der Versuch, meine Lightroom Datenbank nach C1 zu übernehmen ist gescheitert. Empfehlung des C1 Supports, „ich solle meine LR Datenbank doch so aufteilen, dass nicht mehr als 500 bis 800 Bilder in jeder LR Datenbank sind“ und damit 120 LR Datenbanken erzeugen, die dann einzeln importiert werden. Ich glaube kaum, dass irgend jemand das praktikabel findet.

        Achim

  • Vielen Dank für diese Übersicht! Die Vorgehensweise von Adobe mit den Abos ist auf jeden Fall verständlich und ich finde es gut, dass es dennoch von Lightroom CC eine klassische Variante geben wird. Allerdings finde ich es weniger fein, dass es für Lightroom 6 keine Updates mehr geben wird (nach Dezember) und ich werde mir Affinity Photo ansehen.

  • Ich persönlich verwende seit Jahren Acdsee Pro Ultimate und bin vollauf zufrieden. Ich muss nichts importieren, sondern kann direkt auf meine Daten, wo auch immer, zugreifen. An Werkzeugen ist alles vorhanden, was gebraucht wird und der Umfang hat gerade in der neuen Version nochmals zugelegt. Der Workflow ist genau das, was ich brauche. Ich habe diverse Alternativen getestet, gerade auch den Platzhirsch, den die meisten favorisieren, bin aber von meiner Wahl überzeugt und werde demnächst auf die 2018 Version umsatteln. Kein Abo, kein Muss.
    Grüße aus Leipzig und danke für das und andere Themen!

  • Danke für den guten Überblick!

    Woher stammt denn die Information, dass Serif in den nächsten eine Bildverwaltung in Affinity Photo integrieren will? Ich kenne nur ältere Ankündigungen dazu und meine letzte Information aus deren Forum ist, dass sich das das Digitial Asset Management Produkt (soll(te) wohl ein weiteres Programm werden) sich auf unbestimmte Zeit verzögert.

  • Moin, mittlerweile gibt es auch noch On1, vielleicht könnte man das noch ergänzen. Das Thema beschäftigt ja bis auf weiteres doch noch den einen oder anderen und in dem Markt ist einige Bewegung, seitdem es LR nur noch als Abo gibt…

  • Hallo Mark,
    vielen Dank für deine Zusammenfassung!
    ACDSee, Aperture und Lightroom sind meine Stationen.
    Damals war ACDSee gelinde gesagt, eine Katastrophe, ausschliesslich destruktive Bearbeitung, man musste das Bild vor der Bearbeitung erstmal sichern.
    Dann Aperture, mit dem ich lange zufrieden war und nach der Einstellung durch Apple bin ich irgendwann zu LR5 (oder wars 3) gewechselt und seitdem völlig begeistert von dem Programm. LR5 unterstützt leider nicht die neue Fuji meiner Freundin und bin dann in die Fotografen-Cloud gewechselt.
    Im Moment habe ich kein Problem damit, jeden Monat 12,-Euro dafür zu bezahlen, jedoch Bilder irgendwann zwangsweise in die Cloud zu schieben, nein, dann wäre Schluß!

    Allerdings ist ein Wechsel „schmerzhaft“, die Assets zu migrieren ist mir ein Graus. Schon von Aperture zu LR war damals ohne Aperture-LR-Konverter nicht ganz easy. Neben der Entwicklung ist mir der Katalog sehr wichtig.