Kaufberatung Canon

Das sind die besten Canon Kameras 2021

Du willst wissen, welche die beste Canon Kamera ist? Wir helfen dir bei der Auswahl und empfehlen die derzeit besten Modelle.

Canon ist ein Kamerahersteller mit einer unglaublich langen Tradition, der seit vielen Jahren die Position des Marktführers innehat. Wenn du mit einer neuen Kamera aus dem Hause Canon liebäugelst, dann ist das grundsätzlich also alles andere als eine schlechte Idee. Canon Kameras für Anfänger überzeugen mit einer einfachen und intuitiven Bedienung, bieten eine tolle Ausstattung und sind hochwertig verarbeitet. Darüber hinaus gibt es von Canon auch viele unterschiedliche Objektive, vor allem im Bereich der Spiegelreflexkameras.

Canon hat jede Menge Kameras im Angebot. Aber du willst sicherlich nicht irgendein x-beliebiges Modell kaufen, sondern die beste Canon Kamera – oder zumindest die Canon Kamera, die am besten zu dir, deinen persönlichen Anforderungen und deinem Budget passt.

Wir wollen dir in diesem Artikel bei der Auswahl des richtigen Modells zur Seite stehen und dir die unserer Meinung nach besten Canon Kameras empfehlen. Warum du auf unsere Meinung etwas geben kannst? Weil wir in unserem Magazin seit 2012 mehr als 4.000 Artikel zu verschiedensten Kameras und Objektiven veröffentlicht haben und uns dementsprechend ganz gut mit der Materie auskennen.

DSLR oder DSLM?

Bei unseren Empfehlungen für die derzeit besten Canon Kameras haben wir zum einen darauf geachtet, unterschiedliche Preisklassen abzudecken, zum anderen wollten wir aber auf für jedes Budget eine Spiegelreflexkamera (DSLR) und eine spiegellose Systemkameras (DSLM) empfehlen.

Spiegelreflexkameras und Systemkameras sind sich insgesamt ziemlich ähnlich, unterscheiden sich in einigen Punkten dann aber doch deutlich voneinander. Man kann hier allerdings nicht grundsätzlich von “besser” oder “schlechter” sprechen. Wir würden in den meisten Fällen inzwischen eher zu einer spiegellosen Systemkamera raten, aber das ist schlussendlich eine Sache des persönlichen Geschmacks.

Mach dir also vor dem Kauf deiner neuen Canon Kamera unbedingt Gedanken darüber, ob du dir lieber eine Spiegelreflexkamera oder eine spiegellose Systemkamera kaufen möchtest. Unser ausführlicher Artikel “Systemkamera oder Spiegelreflex kaufen?” hilft dir bei der Entscheidung.

APS-C-Sensor oder Vollformatsensor?

Die Bildsensoren einer Kamera können unterschiedlich groß sein. Im Canon Universum sind vor allem APS-C-Sensoren und Vollformatsensoren verbreitet. APS-C-Sensoren sind etwas kleiner und vor allem in der Einsteiger- und Mittelklasse vorzufinden. Vollformatsensoren sind größer und bieten deshalb eine etwas bessere Bildqualität. Im Umkehrschluss bedeutet das aber natürlich auch, dass Kameras mit Vollformatsensoren teurer sind. Auch die passenden Vollformatobjektive sind im Schnitt teurer als Objektive, die speziell für Kameras mit APS-C-Sensoren entwickelt wurden.

Allen Einsteigern würden wir deshalb ganz klar zu einer Canon Kamera mit APS-C-Sensor raten. Ein APS-C-Sensor ist deutlich größer als der Sensor in einem Smartphone und die Bildqualität ist insgesamt sehr nah dran an der Bildqualität eines Vollformatsensors. Das ist für Anfänger und Amateure in aller Regel mehr als ausreichend.

Für ambitionierte Hobbyfotografen sind Vollformatkameras aber definitiv einen Blick wert. Vor allem deshalb, weil sich Canon in den letzten Jahren primär auf den Bereich der spiegellosen Vollformatkameras konzentriert und dort einige erstklassige Neuheiten wie zum Beispiel die Canon EOS R5 oder die Canon EOS R6 auf den Markt gebracht hat.

Die Objektivauswahl im Hinterkopf behalten

An dieser Stelle detailliert auf das Thema Objektive einzugehen würde den Rahmen des Artikels sprengen. Trotzdem solltest du zumindest wissen, dass es von Canon unterschiedliche Arten von Objektiven gibt und nicht jede Kamera mit jedem Objektiv kompatibel ist. Canons Spiegelreflexkameras sind mit den sogenannten EF-Objektiven kompatibel, die spiegellosen EOS M Kameras mit EF-M Objektiven und die ebenfalls spiegellosen EOS R Kameras mit RF-Objektiven.

Tipp: Wenn du noch keine Canon Objektive besitzt, würden wir dir vor allem in den niedrigen Preisklassen empfehlen, die Kamera mit dem dazugehörigen Kit-Objektiv zu kaufen. Dieses Objektiv ist günstig und perfekt für den Start geeignet.

Falls du die Auswahl der zur Verfügung stehenden Objektive in deine Kaufentscheidung einfließen lassen möchtest, dann findest du in diesem Artikel weiterführende Informationen:

Wenn du ein Neueinsteiger bist, dann bieten dir unserer Meinung nach alle Kamerasysteme von Canon eine ausreichende Auswahl an passenden Objektiven. Das liegt auch daran, dass sich mit Hilfe von Adaptern EF-Objektive an allen Canon Kameras nutzen lassen.

Doch genug der Vorrede, kommen wir endlich zu unseren konkreten Produktempfehlungen!

Beste Canon Kamera bis 600 Euro

Fazit & Preisvergleich

Canon EOS M200

Die beste Canon Kamera für Einsteiger. Tolle Bildqualität, schneller Autofokus, 4K-Videos, klappbares Display – das Gesamtpaket stimmt. Verzichten muss man allerdings auf einen Sucher.

495,07€
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Du suchst die beste Canon Kamera bis ca. 600 Euro und interessierst dich darüber hinaus speziell für eine spiegellose Systemkamera? Dann würden wir dir ganz klar die Canon EOS M200 ans Herz legen.

Die Canon EOS M200 arbeitet mit einem APS-C-Sensor und einer Auflösung von 24 Megapixeln. Insgesamt gehört die M200 zwar zu den günstigsten Kameras im Canon Portfolio, Abstriche in Sachen Bildqualität muss man deshalb aber nicht in Kauf nehmen. Ganz im Gegenteil, du könntest dein Budget um ein paar hundert Euro erhöhen, an der Bildqualität würde sich aber nichts ändern. Teurere Kameras bestechen vielmehr mit erweiterten Funktionen und einer besseren Gesamtausstattung.

Die Canon EOS M200 hat alles zu bieten, was man sich als Einsteiger von einer Canon Kamera wünscht. Positiv hervorzuheben ist beispielsweise der schnelle Dual-Pixel-Autofokus mit seinen 143 Messfeldern. Außerdem bietet der Autofokus der M200 auch eine Gesichts- und Augenerkennung, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Auch mit 4K-Videos, einem nach oben klappbaren Touch-Display, WLAN und Bluetooth weiß die Kamera zu überzeugen.

Schwachstelle der Canon EOS M200 ist der fehlende Sucher. Du kannst hier ausschließlich das Display zur Bildkontrolle benutzen. Ansonsten ist die Canon EOS M200 unserer Meinung nach die beste Canon Kamera für Einsteiger mit einem eher geringen Budget.

Fazit & Preisvergleich

Canon EOS 250D

Die beste Wahl, wenn man eine eine günstige Spiegelreflexkamera von Canon sucht. Die Canon EOS 250D besitzt im Gegensatz zur M200 einen Sucher, ist dafür aber auch größer und etwas teurer.

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Wenn du dich eher für eine günstige Spiegelreflexkamera von Canon interessierst und um die spiegellosen Systemkameras der EOS M Reihe einen Bogen machen möchtest, dann würden wir dir in der Preisklasse bis 600 Euro die Canon EOS 250D empfehlen.

Die 250D ist in vielen Punkten auf Augenhöhe mit der M200. So setzt sie beispielsweise, wie die Canon EOS M200 auch, auf einen APS-C-Sensor mit einer Auflösung von 24 Megapixeln. Der Dual-Pixel-Autofokus der 250D hat einen Eye-AF zu bieten, ist insgesamt aber eine Spur schwächer einzuordnen als der der M200. Allerdings ist die Canon EOS 250D wie die M200 auch in der Lage, Videos in 4K aufzunehmen.

Vorteile der EOS 250D im Vergleich zur M200 sind hingegen der integrierte Sucher, das seitlich neben das Gehäuse klappbare Display sowie die längere Akkulaufzeit. Dafür ist die EOS 250D aber auch etwas größer und teurer als die M200.

Wenn du zwischen der 250D und der M200 schwankst, dann schau nicht zu sehr auf kleine Unterschiede bei den technischen Daten, sondern überlege dir ganz grundlegend, ob du lieber in eine Spiegelreflexkamera (und die passenden EF-Objektive) oder in einem spiegellose Systemkamera (und die dazugehörigen EF-M-Objektive) investieren möchtest.

Beste Canon Kamera für ca. 1.000 Euro

Fazit & Preisvergleich

Canon EOS RP

Perfekter und günstiger Einstieg in die Welt von Canons spiegellosen Vollformatkameras. Die EOS RP bietet eine tolle Bildqualität und ein gutes Gesamtpaket, es gibt aber auch ein paar kleine Schwachstellen.

1.094,33€
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Wenn du eine möglichst günstige spiegellose Vollformatkamera aus dem Hause Canon suchst, dann ist die Canon EOS RP die richtige Wahl für dich. Canon bietet mit dieser Kamera einen vergleichsweise sehr günstigen Einstieg in die Welt der Vollformatsensoren, in das EOS R System und die dazugehörigen RF-Objektive.

Auf dem EOS R System liegt seit einiger Zeit Canons Fokus. Die Familie der EOS R Kameras und der RF-Objektive wird aktuell kräftig ausgebaut und die Objektive sind zwar größtenteils sehr teuer, überzeugen dafür allerdings auch mit einer wirklich herausragenden Qualität. Macht ja auch irgendwie Sinn, dass ein im Jahr 2020 neu entwickeltes Objektiv einem 10 oder 20 Jahre alten EF-Objektiv in gewissen Punkten überlegen ist.

Um die Kosten für die Canon EOS RP trotz des teureren Vollformatsensors niedrig zu halten, wurde natürlich an anderen Stellen gespart. Eine hohe Serienbildgeschwindigkeit kannst du dir bei der Canon EOS RP beispielsweise abschminken, die Kamera ist eine lahme Schnecke. Auch bei der Akkulaufzeit und der Qualität des elektronischen Suchers darf man nicht allzu viel erwarten.

Insgesamt ist die Canon EOS RP also in dem Moment die richtige Canon Kamera für dich, wenn dich auf der einen Seite ein Vollformatsensor reizt und du auf der anderen Seite gerne möglichst günstig in eine spiegellose Systemkamera und das Canon RF-Bajonett investieren möchtest. Ein weiterer Vorteil der Canon EOS RP ist, dass du sehr gute Upgrade-Möglichkeiten hast und das System sehr zukunftssicher ist.

Fazit & Preisvergleich

Canon EOS 90D

Canons beste Spiegelreflexkamera mit APS-C-Sensor: 34 Megapixel, 11 Bilder pro Sekunde, flexibles Display und 4K-Videos. Wunderbar geeignet für Kunden, die bereits eine Canon DSLR besitzen und upgraden wollen.

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Die Canon EOS 90D ist die beste Canon Kamera für dich, wenn du A) keinen Vollformatsensor brauchst, du dir B) eine Kamera mit einem erstklassigen Gesamtausstattung ohne große Schwachstellen wünschst und du C) gerne eine Spiegelreflexkamera besitzen möchtest, an der du alle EF-Objektive ohne Probleme und ohne Adapter verwenden kannst.

Insgesamt ist die Canon EOS 90D momentan die beste Spiegelreflexkamera mit APS-C-Sensor von Canon. Der Sensor bietet eine hohe Auflösung von 34 Megapixeln, die Kamera ist mit 11 Bildern pro Sekunde angenehm schnell und das Display ist komplett flexibel und kann auch seitlich neben das Gehäuse geklappt werden. Zudem ist die Kamera in der Lage, Videos in 4K aufzuzeichnen.

Die Canon EOS 90D ist unserer Ansicht nach vor allem für Kunden interessant, die eine ältere oder etwas günstigere Spiegelreflexkamera von Canon besitzen und auf der Suche nach einem tollen Upgrade sind, derzeit aber nicht zu einer spiegellosen Systemkamera wechseln möchten.

Empfehlenswerte Alternativen

Im Preisbereich rund um 1.000 Euro gibt es bei Canon extrem viel Auswahl. Deshalb wollen wir an dieser Stelle noch kurz drei weitere absolut empfehlenswerte Alternativen nennen, die etwas günstiger als die Canon EOS RP und die Canon EOS 90D sind.

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Canon EOS M6 Mark II

Die Canon EOS M6 Mark II ist gewissermaßen das spiegellose Pendant zur EOS 90D. Beide Kameras sind sich aus technischer Sicht sehr ähnlich, somit ist die M6 Mark II ebenfalls eine erstklassige und empfehlenswerte APS-C-Kamera. Die M6 Mark II verzichtet auf einen integrierten Sucher (dieser kann allerdings optional als externer EVF dazugekauft werden) und ist somit kompakter und leichter zu transportieren als eine DSLR.

Bedenke beim Kauf der M6 Mark II allerdings, dass das Angebot an passenden EF-M Objektiven überschaubar ist und nicht abzusehen ist, ob und wann Canon dieses Angebot ausbauen wird. Du müsstest also unter Umständen EF-Objektive mit Hilfe eines Adapters nutzen.

Canon EOS 850D

Die Canon EOS 850D ist oberhalb der Canon EOS 250D und unterhalb der EOS 90D angesiedelt. Wenn dir die Funktionen der EOS 250D nicht ganz ausreichen und du ein etwas besseres Modell suchst, dir die EOS 90D aber zu teuer ist, dann ist die 850D genau die richtige Kamera für dich.

Canon EOS M50 Mark II

Wenn du dich eher im Bereich der spiegellosen Systemkameras siehst und ein Upgrade zur Canon EOS M200 suchst, dann schau dir mal die Canon EOS M50 Mark II an. Die wichtigsten Verbesserungen im Vergleich zur M200 sind der integrierte elektronische Sucher, die deutlich schnellere Serienbildgeschwindigkeit, das flexiblere Display sowie der vorhandene Mikrofonanschluss.

Beste Canon Kamera ab 2.000 Euro

Fazit & Preisvergleich

Canon EOS R5 / R6

Die aktuell besten Kameras von Canon. Die Canon EOS R5 besticht mit 45 Megapixeln und 8K-Videos, wer das nicht braucht, kann ohne Probleme zur ansonsten technisch sehr ähnlichen Canon EOS R6 greifen.

4.369,00€
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Die Canon EOS R5 ist ein absolutes Kraftpaket. Wir haben am Anfang dieses Artikels ja schon angedeutet, dass man von DER besten Canon Kamera eigentlich nicht sprechen kann, da eine Kamera immer zu den persönlichen Anforderungen des Fotografen passen muss. Doch wenn wir aktuell auf Teufel komm raus eine Canon Kamera als “die beste” bezeichnen müssten, dann wäre das die Canon EOS R5.

Die Canon EOS R5 ist eine Kamera ohne Schwachstellen. Herausragende Bildqualität dank 45-Megapixel-Vollformatsensor, pfeilschneller Autofokus, Videos in 8K, rasante Serienbildgeschwindigkeit – mit dieser Kamera kann man in sämtlichen Situationen herausragende Bilder produzieren. Zudem bietet die Canon EOS R5 Zugang zum neuen, aber eben auch sehr teuren EOS R System und den erstklassigen RF-Objektiven.

Wenn dir die Canon EOS R5 zu teuer ist, dann schau dir unbedingt die Canon EOS R6 genauer an. Die R6 verzichtet auf die hohe Auflösung der R5 und hat “nur” 20 Megapixel zu bieten, auch ist es mit ihr nicht möglich, Videos in 8K aufzuzeichnen. Zudem ist die Auflösung des elektronischen Suchers etwas geringer. Ansonsten teilen sich die beiden Kameras aber jede Menge Funktionen und technische Daten.

Die Canon EOS R6 ist also gewissermaßen die kleine Schwester der R5 und in ihrem Preisbereich derzeit eine der absolut besten Kameras auf dem Markt. Vom bekannten Magazin DPReview wurde sie 2020 sogar zum Produkt des Jahres gewählt, noch vor der Canon EOS R5.

Fazit & Preisvergleich

Canon EOS 5D Mark IV

Canons Flaggschiff im Bereich der Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor. Die richtige Kamera für Profis und ambitionierte Hobbyfotografen, die nicht auf eine spiegellose Systemkamera wechseln wollen.

2.618,80€
2.999,00€
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Wer nicht in den Bereich der spiegellosen Systemkameras einsteigen und stattdessen eine Canon Spiegelreflexkamera im Profisegment kaufen möchte, der kommt um die Canon EOS 5D Mark IV nicht herum. Lediglich die Canon EOS-1D X Mark III ist insgesamt noch etwas besser, aber auch deutlich teurer und primär für die Nische der professionellen Sportfotografen interessant. Da ist die 5D Mark IV für die allermeisten “normalen” Fotografen die bessere Wahl.

Unserer Meinung nach ist die Canon EOS 5D Mark IV heute aber nur noch für einen kleinen Kreis von Kunden empfehlenswert, unter anderem, weil sie bereits seit rund fünf Jahren auf dem Markt ist. Die 5D Mark IV ist damit nur noch für diejenigen interessant, die wirklich absolut nichts mit spiegellosen Systemkameras zu tun haben wollen und die weiterhin eine Spiegelreflexkamera mit EF-Bajonett benutzen möchten. Alle anderen sind mit der quasi gleich teuren Canon EOS R6 ganz klar besser beraten.

Häufige Fragen


Letztes Update: 27. April 2021 | Veröffentlicht am: 27. April 2021
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Marcello

wenn sich ein “Anfänger” für eine Kamera und ein System entschieden hat, ist es wichtig rauszugehen und Aufnahmen machen was das Zeugs hält. Sich in eine Kamera einarbeiten und dann learning by doing.

Alfred Proksch

Im Prinzip ganz gut erklärt und von den Überlegungen nachvollziehbar.

Was für mich noch fehlt ist der Hinweis das vor dem Kauf unbedingt eine wirklich genaue persönliche Bedarfsanalyse durchgeführt werden sollte. Es macht einen großen Unterschied ob Familien und Urlaubsfotos oder ob ein schnelles Hobby abgelichtet werden soll.

Nicht konform gehe ich mit der Aussage das Kit Objektive für den Einsteiger ausreichend sind. Objektive sollen über einen längeren Zeitraum (auch mit einer Nachfolgekamera) das BESTE aus einem Sensor und dem Kamerasystem heraus kitzeln.

Lieber würde ich auf etwas Sensorauflösung zugunsten der Objektiv Güte verzichten damit der Preis im Rahmen bleibt. Weil am Ende steht das technisch perfekte Bild im Vordergrund.

Einen praktischen Hinweis hätte ich noch. Es gibt zum Beispiel http://www.gearflix.com wo der Interessent eine Kamera mit Objektiv ausleihen kann.

Matthias

Wenn jemand wirklich anfängt, zu fotografieren, gibt es oft die Erwartungshaltung, dass man mit einer Kamera bessere Fotos macht. Entgegen den Versprechungen der Kamera-Hersteller funktioniert das aber nicht automatisch. Jedem, der damit anfängt, sollte klar sein, dass man ziemlich viel Freizeit investieren muss, um Erfolg zu haben. Erfolg bedeutet für mich aber nicht, besser als alle anderen zu sein. Vielmehr sollte man die Idee, die man beim Fotografieren hatte, auch umsetzen können. Zu Anfang gelten dann die eigenen Ansprüche. Wie Mark oben geschrieben hat, macht man mit Canon nichts falsch. Ausser vielleicht, dass der Ein-/Ausschalter auf der falschen linken Seite angebracht ist (war jetzt ein Witz). Meiner Meinung nach sollten Anfänger erst mal nach gebrauchten Geräten schauen. Denn die “Traumkameras” von vor 10 Jahren gibt es meist ziemlich preisgünstig. Wenn das mit dem Fotografieren dann nichts wird, ist der Verlust auch deutlich geringer. Demjenigen, der jetzt neu kauft, kann ich nur zu den spiegellosen Kameras raten. Denn dort liegt die Zukunft, wenn ich das System mal erweitern möchte. Und da sehe ich die EOS RP als klare Empfehlung. Liegt mittlerweile im Neupreis knapp unter € 1.000,–. Dazu ein Zoom-Objektiv im Bereich Weitwinkel bis leichtes Tele. Vielleicht gibt es auch bald… Weiterlesen »

Uwe

Sehr gut auf dem Punkt gebracht. Selbst habe ich die EOS RP und bin Mega zufrieden. Die RP hat zwar keine Paradedisziplinen, ist aber ein super Allrounder mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Cat

Ich finde, da sind zu viel Werbe-Schlagworte dabei: Absolut, Herausragend, Kraftpaket, erstklassig und mehr.
Das hilft nicht bei der Entscheidung – das soll ein gutes Markengefühl geben und Kaufanreize setzen.
Aber zuerst nimmt man eine Kamera in die Hand, schaltet sie ein, schaut in den Sucher, probiert den AF und wenn da dann alles für einen passt, landet man bei Canon – solange man nicht noch andere Kamerasysteme in die Hand nimmt. Und das gesamte System und die Objektive müssen zum Bedarf und Geldbeutel passen.

Robin

Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
Wenn es um den Einstieg in die Fotografie geht oder um die Weiterentwicklung seiner Smart Phone Fotografie.
Sogenannte Bridge Cameras mit ihrem All in One Konzept sind eine Überlegung wert.
Und hier die:
Panasonic Lumix DC-FZ 1000 II
Zwar nur ein 1 Zoll Sensor mit 20 MP, dafür sozusagen eine voll gepackte Fototasche in einer Kamera. Von Macro, Weitwinkel bis Super-Tele.
Entsprechend Kleinbild 25mm – 400mm
Foto und Video
Das alles für deutlich unter 800 Euro.

Rat am Rande einfach die Bedienungsanleitung seiner Wunschkamera vom Hersteller herunterladen.

Und die gute alte Pro und Con Liste.
Was brauche/will ich und was nicht.

lichtbetrieb

Bevor ich jemanden den Quatsch andrehen würde, würde ich lieber eine RP empfehlen, mit 1-2 gebrauchten Objektiven. Damit kann man wirklich gute Fotos machen, die mit dem Handy nicht gehen.
Wenn jemand sich überlegt in das Hobby zu investieren, dann sollte man sich doch lieber spezialisieren, ansonsten hat man so ein ich-kann-alles-aber-nichts-richtig Gerät.
Gibt natürlich Ausnahmen, z.b. jemand will Zoom über alles und hat nur ein Budget von 800… Dann ist es eventuell eine Option.

Alfred Proksch

Im Artikel geht es um die aktuell verfügbare Canon Palette. Das ist in Ordnung. Die Ausführungen sind genau so für alle anderen Hersteller verwendbar.

Wie hier schon angeklungen ist unter Umständen der riesige Gebrauchtmarkt eine weitere Gelegenheit um mit kleinem Geldbeutel hervorragende Gerätschaften zu erwerben. Erinnert mich an „mein erstes Auto“! Das sollte alles können fast nichts verbrauchen und schön sollte es auch noch sein!

@Robin & @lichtbetrieb möchten das jeder Interessent das richtige System für sich findet. Denke ich an meine technisch eher unbedarfte bessere Hälfte bleibt nur das Smartphone übrig welches sie hervorragend beherrscht. Eine meiner Nichten hat sich wegen Video und Foto Eigenschaften für das Panasonic MFT System entschieden.

Was überhaupt nicht zur Sprache kam ist wo und wie die entstandenen Bilder verwendet oder repräsentiert werden. Ein junger Neueinsteiger wird wohl kaum ausschließlich Großformate ab 90x120cm produzieren. Da stehen eher die Konnektivität zu den verwendeten Endgeräten oder das Album im Zentrum der Interessen.

Canons Vorteil ist das riesige Portfolio bis hin zum Fotodrucker. Wer möchte kann mit einer PowerShot ZOOM sein Smartphone aufwerten.

Markus B.

Ich bin über eine gebrauchte R, zur R6 und schliesslich zur R5 gekommen. Ausserdem konnte ich die RP testen. Meiner Meinung nach war 2020 das Jahr von Canon. Sie haben mit der zweiten Generation an Vollformat DSLMs neue Massstäbe gesetzt. Ich kann alle Modelle empfehlen. Es ist wirklich für jeden etwas dabei. Die RP ist inzwischen die günstigste und kleinste Vollformat DSLM, die man kaufen kann. Hier wird man schon für 800€ fündig und hat eine moderne Kamera auf dem Niveau der 6DII. Sparschweine bekommen gut gebrauchte EOS Rs für ca. 1500€. Die Bildqualität und das Handling sind klasse, leider ohne Stabi. Wer mehr ausgeben kann und will, bekommt mit der R6 einen sehr guten Allrounder mit erstklassigem Stabi und Autofokus. Die R5 ist wohl eher etwas für ambitionierte Fotografen. Wer aber das Geld investiert, der hat für die nächsten Jahre mit einer absoluten State-of-Art Kamera erstmal ausgesorgt. So das war mein Senf zu dem Thema als inzwischen zufriedener Canon-Fotograf:)